eJournals Fremdsprachen Lehren und Lernen54/2

Fremdsprachen Lehren und Lernen
flul
0932-6936
2941-0797
Narr Verlag Tübingen
10.24053/FLuL-2025-0034
flul542/flul542.pdf1013
2025
542 Gnutzmann Küster Schramm

Denyze TOFFOLI, Geoffrey SOCKETT, Meryl KUSYK (Hrsg.): Language Learning and Leisure. Informal Language Learning in the Digital Age. Berlin/New York: De Gruyter Mouton 2023 (Studies on Language Acquisition; Volume 66), 426 Seiten [149,95 €]

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Katharina Ghamarian
flul5420131
Besprechungen 131 54 • Heft 2 DOI 10.24053/ FLuL-2025-0034 Es wäre außerdem erstrebenswert, den Einfluss der Forscherin auf den Untersuchungsprozess zu minimieren. Aufgrund der Doppelrolle der Forscherin in der Studie - sie ist sowohl Mentorin als auch Lehrerin im Untersuchungsfeld - sollten die Ergebnisse mit Vorbehalt betrachtet werden. Ein möglicher indirekter Einfluss der Forscherin auf die Teilnehmenden selbst oder auf deren auf das Lernen im Tandem bezogenen Blickwinkel ist nicht auszuschließen.Es wäre ebenso wünschenswert, die aus den Lerntagebüchern entnommenen Zitate im russischen Original darzubieten und die jeweilige Übersetzung in den Fußnoten festzuhalten. Abschließend ist noch anzumerken, dass einige Formulierungen, wie z. B. „russischlehrersprachliche Äußerungen“, als gewöhnungsbedürftig anzusehen sind. Dennoch leistet die Studie von Peggy G ERMER einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Forschung im Bereich der sprachlichen und sprachdidaktischen Professionalisierung. Darin finden sich innovative Ansätze zur effektiven Gestaltung, Erforschung und Evaluierung von Praktikumsphasen im Rahmen der Lehrer: innenbildung, die auf dem kooperativen Lernen im Tandem basieren. Die Forschungsarbeit richtet sich an Lehrende, Forschende und Lehramtsstudierende, die sich für zukunftsweisende Strategien zur Förderung des selbstgesteuerten Lernens sowie für die Erforschung bzw. Implementierung von Tandemlernprozessen im Kontext der Lehrerbildung interessieren. Salzburg J ULIA H ARGASSNER Denyze T OFFOLI , Geoffrey S OCKETT , Meryl K USYK (Hrsg.): Language Learning and Leisure. Informal Language Learning in the Digital Age. Berlin/ New York: De Gruyter Mouton 2023 (Studies on Language Acquisition; Volume 66), 426 Seiten [149,95 €] Der Sammelband Language Learning and Leisure: Informal Language Learning in the Digital Age befasst sich mit dem Spracherwerb durch informellen Sprachkontakt und setzt sich insbesondere mit dem Begriff Informal Second Language Learning (ISLL) auseinander. Während der Fokus vorwiegend auf der englischen Sprache liegt, bietet der Band auch Einblicke in die Rolle von informellem Sprachkontakt für andere Sprachen, wie Japanisch, Französisch oder Deutsch. Das Referenzwerk ist in fünf Teile gegliedert, welche insgesamt 15 Beiträge von 20 in diesem Feld etablierten Autor: innen, Einleitung und Schlussworte ausgenommen, enthalten. Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit der Konzeptionalisierung des Begriffs Informal Second Language Learning (ISLL). D RESSMAN (Kapitel 2) eröffnet mit einer detaillierten Herleitung der Abkürzung IDLE (Informal Digital Learning of English) und betont den Wert ethnografischer Studien für das Verständnis von ISLL. K USYK (Kapitel 3) schließt mit einem sehr informativen und gut durchdachten Beitrag in Bezug auf die Charakteristika von ISLL und einigen Varietäten des Phänomens im Spannungsfeld zwischen implicit und explicit learning and knowledge, sowie incidential und intentional learning an. Hierbei versucht sie die verschwommenen Grenzen der einzelnen Begriffe zu schärfen, um Fehlverwendungen zu vermeiden. Dabei wird deutlich, dass einige der unter ISLL laufenden Begriffe, wie Extramural English (EE), Out-of-School Immersive Language Exposure (OILE) und Informal digital learning of English (IDLE) enger verwandt sind, während andere wie Language-Based Communities (LBC) und Out-of-Classroom Learning (OOC) sich deutlicher unterscheiden. Hier wäre es interessant zu erfahren, warum ISLL als Überbegriff etabliert wurde, während die anderen Konzepte als Varietäten geführt werden. Man könnte sich die Frage stellen, ob ein Label, welches den Begriff Learning im Titel trägt, wirklich der geeignetste Sammelbegriff für ein Phänomen 132 Besprechungen DOI 10.24053/ FLuL-2025-0034 54 • Heft 2 ist, welches stark vom Spannungsfeld zwischen explizitem und implizitem Spracherwerb geprägt ist. Denn im alltäglichen Sprachgebrauch wird der Ausdruck Lernen doch sehr mit bewusstem, explizitem Sprachenerwerb verbunden. Hier könnte man einen neutraleren Begriff, wie Informal Second Language Engagement als Überbegriff für das Phänomen vorschlagen, welcher aus obengenannten Gründen eventuell besser geeignet wäre. Des Weiteren wäre eine ebenso genaue Analyse der konzeptionellen Umsetzung von ISLL, ähnlich derer der anderen Begriffe in Studien wünschenswert gewesen. Diese Analyse würde einen direkten Vergleich aller Begrifflichkeiten im Rahmen der Natur des erfassten Spracherwerbs erlauben und eventuell die Erkenntnis bringen, dass ISLL mit einigen der genannten Varietäten konzeptionell ebenfalls identisch ist. Auch wird ISLL im Titel der Publikation als Überbegriff etabliert, aber dann nicht konsistent in weiteren Beiträgen verwendet, was dem geäußerten Wunsch nach begrifflicher Vereinheitlichung zu widersprechen scheint. G ODWIN -J ONES (Kapitel 4) bietet im selben Abschnitt in seinem Beitrag ebenfalls erste Ansätze zur Untersuchung von sogenannten intelligenten persönlichen Assistenten (IPAs) und deren Potenzial für ISLL. Hierbei wird das Potenzial von IPAs wie Siri oder Alexa unter anderem als Sprachexperten oder Konversationspartner erörtert, was erste Einblicke in einen innovativen Bereich von ISLL erlaubt. Somit eröffnet dieser Abschnitt des Buches eine anthropologische, kognitive und technologische Perspektive auf das Konzept ISLL. Im zweiten Teil wird der Zusammenhang zwischen ISLL und Fremdsprachenerwerb anhand empirischer Studien verdeutlicht. In ihrer Studie mit 52 jugendlichen EFL-Lernenden aus Griechenland setzt sich L YRIGKOU (Kapitel 5) mit der Verwendung von Diskursmarkern im verbalen Fremdsprachgebrauch auseinander, indem sie sich auf Zusammenhänge zwischen ISLL-Aktivitäten und der Häufigkeit und Bandbreite verwendeter Diskursmarker konzentriert. Während sich L YRIGKOU s Studie auf mehrere ISLL Aktivitäten bezieht, fokussiert Y IBOKOU (Kapitel 6) auf die Beziehung zwischen dem Konsum von englischsprachigen Serien und englischer Aussprache. Beide Studien stechen positiv durch ihren Blick auf bisher wenig erforschte Aspekte des Spracherwerbs und durch ihre präzise statistische Methodik hervor. Allerdings erscheint Y IBOKOU s Postulation, dass amerikanische Aussprache im Gegensatz zu britischer Aussprache in informellen ISLL-Lernsituationen angeeignet wurde, eher noch auf wackliger Datenlage zu stehen. Y IBOKOU merkt allerdings selbst an, dass weitere Studien diese Ergebnisse vertiefen und präzisieren müssten und die Teilnehmer: innenanzahl vergrößert werden sollte. Nach der Konzeptionalisierung von ISLL und dem Verhältnis zum Spracherwerb bietet der dritte Abschnitt Einblicke in ISLL-Aktivitäten von Lernenden unter verschiedenen Kontexten. B ENSON (Kapitel 7) beginnt mit einem Einblick in zwei Datensätze von internationalen Studierenden und deren ISLL-Aktivitäten im demografischen Raum von Sydney. Er hinterfragt den klassischen Ansatz, dass internationale Aufenthalte mit weniger Sprachkontakt im Klassenzimmer und mehr Immersion einhergehen datenbasiert, und betont, dass diese Prozesse mit Studierendenaufwand und agency zusammenhängen. Einen weiteren Vorschlag, wie man das klassische Verständnis vom Spracherwerb im Klassenzimmer auf den authentischen außerschulischen Bereich ausweiten könnte, wird von C AJKA und weiteren Mitautor: innen in Kapitel zehn thematisiert. Durch die Entwicklung eines linguistic risk-taking passports und einer linguistic risk-taking app unterbreiten sie einen konkreten Vorschlag, wie man spielerisch eine Brücke von ISLL ins Klassenzimmer bauen könnte. In Kapitel acht und neun fokussieren sich S CHWARZ und I NABA auf ISLL-Aktivitäten und Strategien im Zusammenhang mit innerschulischem Lernen. In ihrer qualitativen Studie von dreißig österreichischen Schüler: innen der Sekundarstufe unternimmt S CHWARZ eine interessante Entdeckungsreise in Bezug auf Vokabelerwerb durch ISLL-Aktivitäten. Dabei zieht sie einen mixed methods-Zugang heran, indem sie die Ergebnisse einer quantitativen Fragebogenstudie mit den Resultaten von qualitativen Besprechungen 133 54 • Heft 2 DOI 10.24053/ FLuL-2025-0034 Fokusgruppeninterviews kombiniert. Dabei berschreibt sie Strategien der Lernenden und identifiziert Kriterien, die die Aufmerksamkeit auf bestimmte Wörter im Freizeitkonsum lenken. Diese Ergebnisse sind besonders für den Übergang zwischen ISLL und schulischem Unterricht relevant, welcher auch von I NABA im Beitrag zu ISLL-Aktivitäten von Japanisch-Lernenden untersucht wird. Ihre qualitative Untersuchung zeigt, dass der formelle Unterricht ISLL- Aktivitäten beeinflusst, indem er Lernende für bestimmte Redewendungen sensibilisiert. Dies zeigt deutlich, dass Schule und Freizeit keine absolut trennbaren Sphären darstellen und dass sich Lehrpersonen mit ISLL befassen sollten. Die zweite Hälfte des Sammelbandes konzentriert sich auf das Thema aus psychologischer Sicht, welche eine interessante Perspektive bietet aufgrund vielversprechender Ergebnisse im Bereich des formellen Spracherwerbs und des Mangels an Studien im Bereich ISLL. In ihrer quantitativen Studie mit 656 Studierenden in China stellen L IU und L EE (Kapitel 11) fest, dass IDLE im direkten Zusammenhang mit L2 enjoyment steht und auch ein wichtiger Faktor, zumindest im chinesischen Kontext, für grit ist. Somit zeigt diese Studie erste Einblicke in den Zusammenhang von informellem Lernen mit psychologischen Dimensionen, die Ähnliches versprechen wie vorhergehende Studien für formelles Sprachenlernen. Diese quantitativen Ergebnisse werden ergänzt von Z ADOROZHNYY und Y U s (Kapitel 12) qualitativer Studie mit 32 Lehramtsstudierenden für Englisch, welche deren fließende Grenze zwischen der Rolle als Lehrpersonen und als private ISLL-User auslotet. Aufrüttelnd ist das Ergebnis, dass manche der zukünftigen Lehrpersonen das Potential von ISLL nicht erkennen, was die leider oftmals vorherrschende deutliche Trennung von formellen und informellen Lernsituationen erklärt. In einer ebenfalls qualitativen Studie verfolgt T OFFOLI (Kapitel 13) die individuellen Lernverläufe von 9 Studierenden aus einer ursprünglichen Kohorte von 174 Teilnehmer: innen und nutzt diese für eine interessante Kategorisierung in drei ISLL-Lernendenprofile. Zusammenfassend scheint T OFFOLI s Feststellung, dass ID-Variablen mit ISLL-Ergebnissen verbunden sind, in diesem Abschnitt validiert zu werden. A RNDT schließt im vierten Teil der Publikation inhaltlich an die vorhergehenden Beiträge an, indem sie das Konzept von task engagement zur Analyse von ISLL Aktivitäten heranzieht. Aufbauend auf einem fundierten Literaturüberblick verwendet A RNDT (Kapitel 14) einen mixed methods-Ansatz, um die verschiedenen Dimensionen von engagement im Kontext von ISLL zu ermitteln. Dies wird weiter von S OCKETT (Kapitel 15) in seiner qualitativen Analyse von 200 Schüler: innen im COVID-Lockdown vertieft, welche sich ebenfalls auf verschiedene Dimensionen, wie handlungsorientierte, soziale, affektive und kognitive Profile konzentriert. Der Abschnitt wird von A LM s Beitrag (Kapitel 16), welcher konkrete Vorschläge zur Inklusion von informellen Lernaktivitäten im formellen Unterricht auf Basis zweier Fallstudien gibt, beschlossen. Das Schlusswort der Herausgeber: innen bietet einen umfassenden Überblick und eine Diskussion der Inhalte des Sammelbands. S OCKETT , T OFFOLI und K USYK weisen hier vor allem auf die unberechenbare Natur des informellen Sprachkontaktes und des damit verbundenen Sprachenlernens hin und bieten auch methodische Vorschläge für zukünftige Studien. Insgesamt bietet der Sammelband Language Learning and Leisure: Informal Language Learning in the Digital Age eine umfassende und facettenreiche Auseinandersetzung mit einem dynamischen und hochrelevanten Forschungsfeld. Die Bandbreite der Beiträge zeigt eindrucksvoll die Vielfalt der theoretischen Ansätze und methodischen Zugänge der Beiträge und hebt auch die Bedeutung dieses Bereichs für die Sprachlern- und -lehrforschung hervor. Besonders zu betonen ist, dass dieser Sammelband durchweg innovative Arbeiten beinhaltet, die das klare Ziel verfolgen das Forschungsfeld voranzutreiben. Allerdings fokussieren die Beiträge großteils auf Teilnehmer: innen im Sekundar- oder Tertiärbereich, was die Notwendigkeit von Stu- 134 Besprechungen DOI 10.24053/ FLuL-2025-0035 54 • Heft 2 dien mit Kindern bis 10 Jahre unterstreicht. Nichtdestotrotz widmen sich die Autor: innen gezielt der Identifikation und ersten Adressierung von Forschungslücken und liefern Leser: innen dadurch wertvolle Denkanstöße. Wien K ATHARINA G HAMARIAN Magaly L AVADENZ , Elvira G. A RMAS : The Observation Protocol for Academic Literacies: A Tool for Building Expertise for Teachers of English Learners. Bristol/ Jackson: Multilingual Matters 2024, 208 Seiten [29,95 €] Das Observation Protocol for Academic Literacies (OPAL) stellt ein empirisch validiertes Beobachtungsinstrument dar, das im Kontext des angloamerikanischen Bildungssystems entstanden ist und sich primär an Englischlehrkräfte in mehrsprachigen, insbesondere englischspanischsprachigen Settings in Kalifornien richtet. Es wurde in einem Zeitraum von 15 Jahren von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe unter der Leitung von Magaly L AVADENZ und Elvira G. A RMAS am Center for Equity for English Learners der Loyola Marymount University in Los Angeles (USA) entwickelt und in mehreren Zyklen evaluiert. Da bereits die Entstehung des Observation Protocol von wissenschaftlichen Publikationen der Autorinnen begleitet wurde (S. 280), dürfte die nun vorliegende, umfassende Darstellung des Tools in der Fachwelt mit Spannung erwartet worden sein. Das OPAL wurde für die Erfassung und Analyse von Englischunterricht entwickelt, um Lehrende bei der Gestaltung eines inklusiven und barrierearmen Unterrichts zu unterstützen. Indem Unterrichtsprozesse in sprachlich und kulturell diversen Settings einer systematischen Beobachtung zugänglich gemacht werden, soll Lehrpersonen eine Reflexion ihres Handelns im Klassenraum sowie eine evidenzbasierte Unterrichtsentwicklung ermöglicht werden. Explizit lehnen die Autorinnen den Einsatz von OPAL als High-Stakes- Testinstrument zur externen Bewertung bzw. Beurteilung von Lehrpersonen ab (S. 4). Im Gegenteil soll ein kriteriengeleiteter Austausch zu individuellen Unterrichtspraktiken angeregt werden, der eine forschende Haltung der Lehrenden befördert und kollegiale Coachingprozesse initiieren kann. Übergeordnet ist das ambitionierte Ziel, Englischunterricht für alle Lernenden sprachlich und inhaltlich zugänglich zu machen und die Entwicklung von „academic literacies“ (S. 8), also bildungssprachlichen Kompetenzen, zu ermöglichen, die als wesentliche Determinante von Schulerfolg gelten. So soll ein Beitrag zum Abbau von Bildungsungerechtigkeiten geleistet werden - darauf weist auch die institutionelle Verortung der OPAL-Arbeitsgruppe hin. Das OPAL umfasst 18 Items, die in Form indikatorhafter Kurzbeschreibungen angelegt sind und von den Beobachter: innen auf einer sechsstufigen Likert-Skala von „novice“ bis „expert“ hinsichtlich ihrer Umsetzung im Englischunterricht eingeschätzt werden sollen (S. 26-28). Im Anhang steht eine Übersicht zur Verfügung, die die verschiedenen Stufen anhand von Deskriptoren illustriert (Appendix C). Die Items bilden mehr oder weniger konkrete Handlungen von Lehrpersonen in allen Bereichen der Unterrichtspraxis ab und beziehen sowohl Aspekte der Unterrichtsplanung und Materialauswahl als auch inhaltliche Schwerpunktsetzungen, die Gestaltung von Interaktionen mit Lernenden und die Formulierung von Feedback ein. Positiv hervorzuheben ist, dass auf diese Weise eine umfassende Beobachtung von (Englisch-) Unterricht angeregt wird und keine Verengung auf einen bestimmten Aspekt der Unterrichtsgestaltung durch das Beobachtungsinstrument selbst erfolgt. Herausfordernd erscheint demgegenüber, mit der Vielzahl paralleler Beobachtungsaufträge im Klassenraum umzugehen, was von den Beobachter: innen eine detaillierte Kenntnis bzw. einen routinierten Umgang mit den Indikatoren sowie eine hohe Konzentration in der jeweiligen Unterrichtssituation erfordert. Fer-