Internationales Verkehrswesen
iv
0020-9511
expert verlag Tübingen
10.24053/IV-2012-0005
11
2012
641
Amtliche Verkehrsstatistik in Österreich
11
2012
Elmar Wilhelm M. Fürst
Peter Oberhofer
Amtliche Verkehrsstatistik bietet die Grundlage vieler wichtiger wirtschaftlicher und politischer Entscheidungen. Sie bildet einen integrativen Bestandteil des Europäischen Statistischen Systems. Der Beitrag stellt das derzeitige System der Amtlichen Bundesstatistik im Verkehrsbereich in Österreich vor.
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PolItIK Statistik Internationales Verkehrswesen (64) 1 | 2012 14 Foto: VCÖ Amtliche Verkehrsstatistik in Österreich Amtliche Verkehrsstatistik bietet die Grundlage vieler wichtiger wirtschaftlicher und politischer Entscheidungen. Sie bildet einen integrativen Bestandteil des Europäischen Statistischen Systems. Der Beitrag stellt das derzeitige System der Amtlichen Bundesstatistik im Verkehrsbereich in Österreich vor. A mtliche Verkehrsstatistiken bilden in vielfältiger Hinsicht die Grundlage für wirtschaftliche und politische Entscheidungen. Bedenkt man die Summen, die in Infrastrukturprojekte investiert werden, wird ersichtlich, wie wichtig fundierte Datengrundlagen sind, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Obwohl vielfach Modellierungen an die Stelle von Primärerhebungen gerückt sind, um das Gesamtverkehrsgeschehen abzubilden, bedarf es hochwertiger Input-Daten, damit den Ergebnissen der Modellierungen vertraut werden kann. Grundsätzliche erwägungen Verkehrsstatistik (genauer: Verkehrsstatistiken) ist ein Sammelbegrif für eine Reihe von Aufgabengebieten, zu denen u. a. Struktur-, Bestands-, Betriebs-, Leistungs- und Unfallerhebungen zählen. Ein weiterer Betrachtungswinkel bezieht auch verwandte Sachbereiche ein, wie z. B. den Energie- und den Umweltsektor. Ziel der Verkehrsstatistiken ist die Abbildung des Verkehrsgeschehens im Umfeld wirtschaftlicher Vorgänge. Unter den Unternehmensstatistiken stellen die Verkehrsstatistiken 1 mithin die komplexesten dar. Amtliche Statistik setzt sich von Studien und Erhebungen nicht-amtlicher Stellen (etwa Meinungs- oder Marktforschungsinstituten) ab. „Amtlich“ bedeutet in diesem Zusammenhang die Abbildung durch öffentliche Institutionen (in Österreich v. a. das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und STATISTIK AUSTRIA 2 ), wodurch der Statistik oizieller Charakter zukommt. Gütekriterien wie Aktualität, Objektivität und Kohärenz sind zu erfüllen, 3 wissenschaftlich fundierte Methoden sind anzuwenden. Von anderen Statistiken unterscheiden sich „amtliche“ außerdem, da öfentliches Interesse an de- Die Autoren: elmar Wilhelm M. Fürst, Peter oberhofer ren Erstellung besteht, die Respondenten einer gesetzlichen Meldeplicht unterliegen, Inhaber von Verwaltungsdaten, diese unentgeltlich und verplichtend auf Basis entsprechender rechtlicher Grundlagen zur Verfügung stellen müssen, große Stichproben und Vollerhebungen realisierbar sind und schließlich die Amtliche Statistik frei von externen Einlüssen und Interessen ist. 4 Der Nutzerkreis ist breit gestreut: Neben Vertretern der Verkehrspolitik auf europäischer wie nationaler und regionaler Ebene werden die Ergebnisse von Lehr- und Forschungseinrichtungen, Behörden, Medien, Interessenvertretungen, Verbänden, Vereinen Unternehmen und Organisationen benötigt. Die Amtliche Statistik im Allgemeinen und somit auch die Verkehrsstatistik im Besonderen bewegt sich in einer Art „Bermuda- Dreieck“ zwischen den drei Zielgrößen: Entlastung der Meldeplichtigen, höchstmögliche Qualität und geringstmöglicher Ressourcenverbrauch (vgl. Abbildung-1). Aufgrund der zahlreichen Verwendungen verkehrsbezogener Daten ist es schwierig, ein „allgemeingültiges“ Anforderungsproil für die Amtlichen Verkehrsstatistiken abzuleiten. U. a. aufgrund des technischen Fortschritts und der Einsetzbarkeit IT-gestützter Verfahren sind die Bedürfnisse aller Beteiligten gestiegen. Die Nutzer wünschen sich hochwertige Daten, während die Meldeplichtigen den mit der Abgabe der statistischen Meldungen verbundenen Aufwand minimieren möchten. Sie haben also Interesse am Einsatz moderner Erhebungstechniken, an der weitestgehenden Verwendung automatisierter Verfahren und der Heranziehung von Verwaltungsdaten. Tiefgreifende Veränderungen haben jedoch eine nicht unerhebliche Vorlaufzeit. Die vielfach verständlichen und weitreichenden Wünsche der Ersteller und Nutzer sind dabei unter den Gesichtspunkten der rechtlichen Grundlagen, der Umsetzbarkeit und der Finanzierbarkeit zu betrachten. 5 amtliche Verkehrsstatistik im rahmen des europäischen Statistischen Systems Die Amtliche Verkehrsstatistik als Teil der Amtlichen Statistik bildet einen integrativen Bestandteil des Europäischen Statistischen Systems. Die Ermächtigung für Handlungen der Gemeinschaft auf dem Gebiet der Statistik indet sich in Art.- 338- AEUV (früher Art.- 285- EGV). Abs.- 2 des Artikels legt einige grundlegende Qualitätskriterien fest. Bedeutsam scheint, dass die Erstellung von Statistiken primär auf die Erfordernisse der Union abstellt und die Bestimmung ofenbar die Dienststellen der Union als primäre Nutzer der Statistiken sieht und nicht die vielfältigen anderen Nutzer und Nutzergruppen berücksichtigt. Beschließen Kommission und Rat Maßnahmen in diesem Kontext, gelangt das ordentliche Gesetzgebungsverfahren zum Einsatz. Die Tatsache, dass den einzelnen Mitgliedstaaten gewisser (teilweise sehr großer) Freiraum bezüglich der nationalen Umsetzung der Statistiken gegeben wird, ist im Hinblick auf eine aus den einzelstaatlichen Erhebungen „kumulierte“ Europäische Verkehrsstatistik bzw. die Vergleichbarkeit der Erhebungen untereinander mitunter problematisch zu sehen. Betrachtet man etwa die Straßengüterverkehrsstatistik 6 , so fällt auf, dass sich die einzelnen Erhebungen doch sehr stark voneinander unterscheiden. Die Mitgliedstaaten 7 können etwa die Erhebungszeiträume, die Stichproben (Strata, Ziehung, Stichprobengröße), Ausnahmen, Schwellenwerte, die Erhebungstechnik uvam. selbst festlegen und sind dabei nur an einige wenige Rahmenbedingungen gebunden. 8 Die einzelnen meldenden Staaten nützen diesen Freiraum auch in entsprechender Weise aus. 9 Die Genauigkeit der Daten betrefend beschränken sich die Vorgaben im Rechtsrahmen lediglich auf einen maximal zulässigen Stichprobenfehler für aggregierte Daten. 10 rechtliche einbettung der amtlichen Verkehrsstatistik in Österreich Wesentlichste Rechtsgrundlage der Amtlichen Statistik in Österreich bildet das Bundesstatistikgesetz 2000. 11 Es bildet den Rahmen für ihre Aubau- und Ablauforganisation. Das Bundesstatistikgesetz enthält Bestimmungen zur näheren Festlegung der Aufgaben der Bundesanstalt „Statistik Österreich“ (vgl. § 23- leg.cit.). Für den Bereich Verkehr ist jedoch festzustellen, dass alle Erhebungen (mit Ausnahme der Rohrleitungen) auf Basis gemeinschaftsrechtlicher Anordnungen und entsprechender Umsetzung in nationale Bundesgesetze und Verordnungen erfolgen. So gibt es zur Straßen-, Schienen- und Zivilluftfahrtstatistik jeweils eine einfachgesetzliche Regelung, die Binnenschiffahrtsstatistik ist durch das BStatG direkt angeordnet. 12 Zu den Rohrleitungen fehlt eine gesetzliche Grundlage. Abb. 1: Bermuda-Dreieck der Verkehrsstatistiken: Trade-of zwischen den relevanten Zielgrößen Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. +49 511 89-0, hannovermesse@messe.de Wo finden Sie innovative Technologien für urbane Infrastrukturen? 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Die verschiedenen - verkehrsträgerbezogenen - Erhebungen unterscheiden sich fundamental hinsichtlich der Erhebungsgegenstände, der Erhebungsprinzipien, der Rechtsgrundlagen, der Methoden sowie der Erhebungstechnik. Während beispielsweise der Personenverkehr nur in gewissen Bereichen (Luft und Schiene) Eingang gefunden hat, ist betrefend den Güterverkehr eine weitaus vollständigere Darstellung möglich. Die Straßengüterverkehrsstatistik (im EU- Jargon: „Statistik des Güterkraftverkehrs“) ist eine Stichprobenerhebung und folgt dem sogenannten „Nationalitätsprinzip“. Nur in Österreich zugelassene Lkw (und aufgrund der gesetzlichen Regelungen auch nur bestimmte) sind erfasst. Die anderen Erhebungen sind Vollerhebungen und folgen dem „Territorialitätsprinzip“. Es werden also Bewegungen in- und ausländischer Fahrzeuge (Flugzeuge) erfasst, welche das Österreichische Hoheitsgebiet berühren. Teilweise unterscheiden sich die Erhebungen in ihrer Periodizität und in den erfassten Größen. Bei der Statistik der kommerziellen Luftfahrt wird i. Ü. nur das Transportaukommen (keine Transportleistung) erhoben. Die Parallelität der Erhebungsprinzipien bringt die bedeutendste Grenze der Aussagekraft Amtlicher Verkehrsstatistiken mit sich. Verkehre ausländischer Straßengüterfahrzeuge in Österreich werden nicht abgebildet. Durch einen Datenaustausch über Eurostat können Verkehre mit in den weiteren Meldeländern zugelassenen Fahrzeugen über eine konsolidierte Statistik einigermaßen ermittelt werden. Diese Daten unterliegen jedoch den erwähnten Einschränkungen aufgrund mangelnder Datenverfügbarkeit betrefend manche Staaten, unterschiedlicher Methoden, Ausnahmeregelungen und Meldeschwellen. Fahrten mit Fahrzeugen aus Drittstaaten werden überhaupt nicht erfasst. Folglich unterliegt die Aussagekraft der Amtlichen Verkehrsstatistiken zwei wesentlichen Einschränkungen: Zum einen ist es zurzeit ohne aufwendige Modellrechnungen nicht (mehr) möglich, das Gesamtverkehrsgeschehen abzubilden. Zum anderen ist es somit nicht einmal möglich, fundierte Angaben zum tatsächlichen Modal Split zu machen. Weitere Grenzen ergeben sich aus dem Verkehrsträgerbezug. Da keine Quell-Ziel- Beziehungen über Verkehrsträgergrenzen hinweg, also keine Wegeketten, dargestellt werden, sind im Falle intermodaler Verkehre jeweils nur gewisse Ausschnitte der Verkehrsströme sichtbar. Somit bezieht sich auch die Zuordnung eines Transports zu einer Verkehrsart (Inlandverkehr, grenzüberschreitender Versand oder Empfang, Transitverkehr) allein auf die Beförderung auf dem gegenständlichen Verkehrsträger. Durch die Amtlichen Verkehrsstatistiken nicht abgedeckte Bereiche 14 bilden etwa die Mobilität und der Personenverkehr auf der Straße, wozu in Österreich nach 15- Jahren demnächst wieder eine umfassende Erhebung durchgeführt werden soll, oder Betrachtungen im Wertgerüst (Kosten und Preise). Außerdem erfolgen seit der „Verländerung“ der Bundesstraßen auch Verkehrszählungen vielfach uneinheitlich. Im Rahmen der Rohrleitungsstatistik werden aufgrund des Datenschutzes nur einige wenige Eckzahlen veröfentlicht. Ein wesentliches Anliegen der STATISTIK AUSTRIA ist die gute Zusammenarbeit mit den Meldeplichtigen. Dem gesetzlichem Auftrag entsprechend wird versucht, die Respondentenbelastung durch Amtliche Statistiken zu minimieren, wobei nicht - wie in manch anderen wirtschaftsstatistischen Erhebungen - im großen Stil auf Verwaltungsdaten zugegrifen werden kann. Durch Reduktion der Stichprobe der Straßengüterverkehrsstatistik wurde im Jahr 2006 ein entscheidender Schritt gesetzt. 15 Langfristig erscheint es jedoch sinnvoll, verstärkt innovative Erhebungsmethoden zu verwenden. 16 Weiterentwicklung der amtlichen Verkehrsstatistiken in Österreich In einer Studie des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik der WU Wien 17 wurden Experten zu ihrer Meinung zur Abb. 2: Amtliche Verkehrsstatistiken auf Bundesebene im Überblick 13 Internationales Verkehrswesen (64) 1 | 2012 17 bzw. zu ihren Ansprüchen an die Amtlichen Verkehrsstatistiken befragt. Insgesamt gesehen konnte durch die Untersuchung eine Reihe an Verbesserungswünschen identiiziert werden. Die Experten zeigten sich weitgehend zufrieden, wünschten sich v. a. eine raschere Verfügbarkeit der Daten, die Verfügbarkeit von Daten mit kleinräumigerem Bezug sowie die Erweiterung und Vertiefung des Leistungsspektrums (insbesondere im Personenverkehr und zu Wegeketten). Dabei wäre zu bedenken, dass für die Bearbeitung der Meldungen durch die Unternehmen, deren Aufarbeitung und die Aubereitung der Ergebnisse gewisse Arbeitsschritte notwendig sind, die Zeit benötigen. Die Verfügbarkeit stärker regionalisierter Daten betrefend ist zu beachten, dass derzeit aufgrund der gesetzlichen Grundlagen in Teilbereichen Auswertungen mit regionalem Bezug lediglich bis zur Ebene der Bundesländer zulässig sind. Viele Details der Erhebungen sind durch die aktuellen Rechtsgrundlagen determiniert und können ohne ein neues, umfassendes und modernes Verkehrsstatistikgesetz nicht an die sich verändernden Gegebenheiten angeglichen werden. Hierzu zählt etwa die Flexibilisierung der Stichprobe in der Straßengüterverkehrsstatistik, die Verfügbarmachung von Daten mit stärkerem Regionalbezug (z. B. auf der Ebene NUTS- 3), die Aufnahme weiterer Erhebungsbereiche und -gegenstände (z. B. Mobilität, Verkehrszählungen) bzw. die Verknüpfung bestehender Erfassungsbereiche (etwa zur Darstellung verkehrsträgerübergreifender Wegeketten). Etwaige zu erwähnende Perspektiven 18 ergeben sich aus den genannten Grenzen der Erhebungen und ihrer Aussagekraft sowie aus den Entwicklungen auf europäischer Ebene. Dies betrift die Vergleichbarkeit der Verkehrsträger und die Möglichkeit einer vollständigen Darstellung des Verkehrsgeschehens auf österreichischem Hoheitsgebiet und gewisse, durch die EU angestrebte Änderungen der Verkehrsstatistiken (Fahrzeugkilometer auf der Straße, intermodale Verkehre, freiwillige Erhebungen zu Klein- Lkw). Die elektronische und (teil-)automatisierte Erfassung von Verkehrsdaten nimmt laufend an Bedeutung zu. In praktisch allen Bereichen der Amtlichen Verkehrsstatistiken in Österreich stehen mittlerweile Web- Fragebögen zur Verfügung bzw. besteht die Möglichkeit einer elektronischen Datenübermittlung. Im Rahmen einer Studie 19 werden zusätzliche Möglichkeiten automatisierter Erfassungen im Bereich des Straßengüterverkehrs entwickelt. Bedeutsam ist dabei, dass die Meldeplichtigen weiterhin autonom bestimmen können, was tatsächlich gemeldet wird (sie also stets „Herr der Daten“ bleiben) und die Grundsätze des Datenschutzes gewahrt werden. Unter dieser Voraussetzung ist mit einer breiten Akzeptanz solcher Systeme, insbesondere durch große Unternehmen zu rechnen, da dadurch die Respondentenbelastung und der im Zusammenhang mit der Erstellung der verkehrsstatistischen Meldung entstehende Ressourcenverbrauch signiikant zurückgehen würden und fast auf Null gesenkt werden könnten. Gleichzeitig würde die Qualität der Ergebnisse erhöht. ɷ 1 Vgl. Rommerskirchen, S.: Verkehrsstatistik in: Bloech, J., Ihde, G.B. (Hrsg.): Vahlens großes Logistiklexikon; München 1997, S. 1211-1214; vgl. Dorfwirth, J.R., Hoda, K., Sammer, G.: Einführung in die Verkehrsstatistik; 2. Aulage; Graz 1982 2 Die Bundesanstalt „Statistik Österreich“ (STATISTIK AUSTRIA) ist gem. Bundesstatistikgesetz 2000 (BGBl. I Nr.163/ 1999 idF. BGBl. I Nr. 125/ 2009) die Trägerin der Save the Date! 19. DVWG Forum Luftverkehr F l u g h ä f e n i n D e u t s c h l a n d - z w i s c h e n S t a n d o r t u n d Wi r t s c h a f t s f a k t o r 13. Juni 2012 in Berlin Das vollständige Programm inden Sie ab 15. Februar 2012 unter: www.dvwg.de und www.internationalesverkehrswesen.de Medienpartner: Veranstalter: 4344_anz_OPNV_SaveTheDate_2011_180x126.indd 1 20.01.2012 10: 46: 03 PolItIK Statistik Internationales Verkehrswesen (64) 1 | 2012 18 Peter oberhofer, Mag. Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut Transportwirtschaft und Logistik, WU Wien peter.oberhofer@wu.ac.at elmar Wilhelm M. Fürst, Dr. Assistenzprofessor Institut Transportwirtschaft und Logistik, WU Wien elmar.fuerst@wu.ac.at LITERATUR DORFWIRTH, J.R., HODA, K., SAMMER, G.: Einführung in die Verkehrsstatistik; 2. Aulage; Graz 1982 Eurostat: European Statistics Code of Practice, online unter: http: / / epp.eurostat.ec.europa.eu/ portal/ page/ portal/ quality/ documents/ code_practicede.pdf (6. Februar 2011) Eurostat: Road freight transport methodology: Reference Manual for the implementation of Council Regulation No 1172/ 98 on statistics on the carriage of goods by road, Luxemburg 2011 Eurostat: Qualitätserklärung des Europäischen Statistischen Systems (ESS),online unter: http: / / epp.eurostat.ec.europa.eu/ cache/ ITY_PUBLIC/ QUALDEC/ DE/ QUALDEC-DE.PDF (6. Februar 2011) Eurostat: Methodologies used in surveys of road freight transport in Member States and Candidate Countries, Luxemburg 2011 FÜRST, E.: Verkehrsstatistische Erhebungen: Grundlagen, Methoden, Grenzen, Probleme, Perspektiven. Österreichische Zeitschrift für Verkehrswissenschaft (ÖZV), 57. Jg., Nr. 3, S. 23- 28, 2010 FÜRST, E.: Güterverkehr in Österreich 2009: Verkehrsträgerübergreifende Betrachtung, Entwicklungen und Analysen. Statistische Nachrichten, 65. Jg., Nr. 12, S. 1098-1107, 2010 FÜRST, E.: Die neue Güternomenklatur für die Verkehrsstatistiken: NST 2007. Statistische Nachrichten, 65. Jg., Nr. 9, S. 808-816, 2010 FÜRST, E.: Güterverkehr in Österreich 2008: Verkehrsträger im Überblick. Statistische Nachrichten, 65. Jg., Nr. 2, S. 152-160, 2010 FÜRST, E.: The Future of Transport Surveys: Users‘ Requirements for Oicial Transport Statistics. Austrian Journal of Statistics), 38. Jg., Nr. 4, S. 265-275, 2009 FÜRST, E.: Anforderungen der Nutzer an zukünftige Entwicklungen im Bereich der Amtlichen Verkehrsstatistiken. Statistische Nachrichten, 64. Jg., Nr. 11, S. 1033-1041, 2009 FÜRST, E., VANEK, I.: Zivilluftfahrt in Österreich 2008. Statistische Nachrichten, 64. Jg., Nr. 7, S. 618-625, 2009 FÜRST, E.: Das neue Stichprobenkonzept für die Straßengüterverkehrsstatistik. Statistische Nachrichten, 63. Jg., Nr. 5, S. 409-417, 2008 FÜRST, E., Neumann, A., Gral, W.: Verfügbarkeit von Verkehrsdaten von öfentlichem und gewerblichem Interesse. Statistische Nachrichten (referiert), 62. Jg., Nr. 7, S. 764-770, 2007 FÜRST, E.: Verkehrserhebungen in Österreich: ein Überblick. Statistische Nachrichten, 62. Jg., Nr. 3, S. 253-257, 2007 FÜRST, E.: EDICOM: Außenhandel - Verkehr: Eine Kohärenzuntersuchung zweier amtlicher statistischer Systeme. Statistische Nachrichten, 61. Jg., Nr. 11, S. 1087-1099, 2006 FÜRST, E.: Analyse der konsolidierten Europäischen Güterkraftverkehrsstatistiken. In: Statistik Austria (Hrsg.): Österreichische Verkehrsstatistik 2008, S. 27-43; Wien, 2010 FÜRST, E., SPIEGEL, T.: Datengrundlagen für die Gesamtverkehrs- und Infrastrukturplanung; in: Kummer, S., Riebesmeier, B., Gürtlich, G., Fürst, E. (Hrsg.): Gesamtverkehrsplanung und Verkehrsinfrastrukturplanung; Festschrift zum 75. Geburtstag von em.o.Univ.-Prof. Dr. Peter Faller, S.73-104; Wien, 2007 FÜRST, E.: Datenerfassung für den Kombiverkehr in der Amtlichen Statistik - Wunsch und Wirklichkeit. in: KUMMER, S., GÜRTLICH G. (Hrsg.): ÖVG-Spezial; Kombiverkehr - Chancen im innereuropäischen Ost/ West-Verkehr; S. 31-32; Wien, 6.9.2006 FÜRST, E.: Fundierte Verkehrsstatistik - Voraussetzung für Mobilitätsprognosen: Realität und statistische Erfassung des Straßengüterverkehrs als Planungsgrundlage (Well Founded Transport Statistics - A Precondition to Mobility Prognoses: Reality and Statistical Surveys of Road Freight Transport as a Basis for Planning). in: FALLER, P., KUMMER, S., GÜRTLICH, G. (Hrsg.): ÖVG-Spezial; 4. Europäischen Verkehrskongress 2005 der Europäischen Plattform der Verkehrswissenschaften vom 5. bis 8. Juni 2005 in Salzburg: Die Zukunft der Mobilität in Europa - Personen- und Gütermobilität auf dem Prüfstand; S. 269-271; Salzburg, 5.-8.6.2005 GRAFL, W., NEUMANN, A., SAMMER, G., BITTNER, L., FÜRST, E., RUDLOF, M.: Inter-Dat - Verfügbarkeit von Verkehrsdaten von öfentlichem und gewerblichem Interesse; Wien, 2006 ROMMERSKIRCHEN, S.: Verkehrsstatistik in: BLOECH, J., IHDE, G.B. (Hrsg.): Vahlens großes Logistiklexikon; München 1997 Statistik Austria: Fundamentale Prinzipien der Amtlichen Statistik der Vereinten Nationen, online unter: http: / / www. statistik.at/ web_de/ ueber_uns/ aufgaben_und_grundsaetze/ fundamentale_prinzipien_der_Amtlichen_statistik_un/ index.html (6.4.11) Statistik Austria: Standard-Dokumentation Metainformation (Deinitionen, Erläuterungen, Methoden, Qualität) zu den Zivilluftfahrtstatistiken betrefend Kommerzieller Luftverkehr (Linien- und Bedarfsverkehr), Allgemeine Luftfahrt, Bestand an Zivilluftfahrzeugen, Wien 2010 Statistik Austria: Standard-Dokumentation Metainformation (Deinitionen, Erläuterungen, Methoden, Qualität) zur Statistik des Straßengüterverkehrs, Wien 2010 Statistik Austria: Standard-Dokumentation Metainformation (Deinitionen, Erläuterungen, Methoden, Qualität) zur Binnenschiffahrtsstatistik (Erhebung des Güter- und des Schifsverkehrs auf der Wasserstraße Donau), Wien 2010 Statistik Austria: Standard-Dokumentation Metainformation (Deinitionen, Erläuterungen, Methoden, Qualität) zu den Schienenverkehrsstatistiken betrefend Güterverkehr, Personenverkehr, Unfälle, Bestand, Betrieb, Wien 2010 Bundesstatistik in Österreich 2. Hauptstück BstatG). Das frühere „Österreichische Statistische Zentralamt“ wurde durch das genannte Gesetz aus dem Bundeshaushalt „ausgegliedert“ (§ 22 BstatG). Die Bundesanstalt ist eine vollrechtsfähige Körperschaft öfentlichen Rechts. 3 Vgl. hierzu etwa: - die §§ 14, 19, 24, 30 BStatG 2000, BGBl. I Nr.163/ 1999 idF. BGBl. I Nr. 125/ 2009 - die „Qualitätserklärung des Europäischen Statistischen Systems (ESS)“, http: / / epp.eurostat.ec.europa.eu/ cache/ ITY_PUBLIC/ QUALDEC/ DE/ QUALDEC-DE.PDF - den „European Statistics Code of Practice (Verhaltenskodex Europäische Statistiken)“, http: / / epp.eurostat. ec.europa.eu/ portal/ page/ portal/ quality/ documents/ code_practicede.pdf - „Fundamentale Prinzipien der Amtlichen Statistik der Vereinten Nationen“, http: / / www.statistik.at/ web_de/ ueber_uns/ aufgaben_und_grundsaetze/ fundamentale_prinzipien_der_Amtlichen_statistik_un/ index.html 4 Vgl. Gral W., Neumann A., Sammer G., Bittner L., Fürst, E., Rudlof M.: Inter-Dat - Verfügbarkeit von Verkehrsdaten von öfentlichem und gewerblichem Interesse; Endbericht, Wien 2006, S. 25 5 Fürst E.: Anforderungen der Nutzer an zukünftige Entwicklungen im Bereich der Amtlichen Verkehrsstatistiken. Statistische Nachrichten, 64. Jg., Nr. 11/ 2009, S. 1036 6 Da es sich dabei um eine Stichprobenerhebung handelt, bestehen hier die weitreichendsten Freiräume für die NSI. 7 Die Anmerkungen beziehen sich in gleicher Weise auf andere Staaten, die auf Basis der erhebungsgegenständlichen Gemeinschaftsrechtsakte Meldungen an Eurostat abgeben. Derzeit sind dies die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Kroatien. 8 Eurostat: Road freight transport methodology: Reference Manual for the implementation of Council Regulation No 1172/ 98 on statistics on the carriage of goods by road, Luxemburg 2011. 9 Eurostat: Methodologies used in surveys of road freight transport in Member States and Candidate Countries, Luxemburg 2011. In dieser Publikation indet sich eine konzise Kurzbeschreibung der einzelnen Erhebungen. 10 Vgl. die Verordnung (EG) Nr. 642/ 2004 der Kommission vom 6. April 2004 über Genauigkeitsanforderungen für die nach der Verordnung (EG) Nr. 1172/ 98 des Rates über die statistische Erfassung des Güterkraftverkehrs erhobenen Daten; ABl. Nr. L 102 vom 07. April 2004, S. 26-31 11 BGBl. I Nr.163/ 1999 idF. BGBl. I Nr. 125/ 2009 12 Anlage I, Z. 13 BstatG 13 Fürst, E.: Verkehrsstatistische Erhebungen: Grundlagen, Methoden, Grenzen, Probleme, Perspektiven. Österreichische Zeitschrift für Verkehrswissenschaft (ÖZV), 57. Jg., Nr. 3/ 2010, S. 28 14 Es muss dabei aber festgestellt werden, dass die Amtliche Statistik nicht die einzige Quelle von Verkehrsdaten bildet. Zahlreiche Stellen führen ebenfalls verkehrsbezogene Erhebungen durch. Vgl. dazu Fürst, E.: Verkehrserhebungen in Österreich: ein Überblick. Statistische Nachrichten, 62. Jg., Nr. 3/ 2007, S. 253-257 15 Vgl. Fröhlich, M., Oschischnig, U., Rainer, N.: Meldeplichten und Belastung der Wirtschaft durch Erhebungen der STA- TISTIK AUSTRIA 2001-2009. Statistische Nachrichten, 65. Jg., Nr. 6, S. 532-544, 2010 16 Unter Führung der PARADIGMA Unternehmensberatung GmbH bearbeitet derzeit ein Konsortium, an dem auch das Institut für Transportwirtschaft und Logistik der WU Wien beteiligt ist, ein großes durch das Österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördertes Forschungsprojekt, welches die Möglichkeiten der Nutzung von bei Unternehmen elektronisch gespeicherten Daten bzw. die fahrzeugseitige Erfassung der Daten, die für die verkehrsstatistische Meldung benötigt werden, umsetzen soll. 17 Fürst, E.: The Future of Transport Surveys: Users‘ Requirements for Oicial Transport Statistics. Austrian Journal of Statistics), 38. Jg., Nr. 4, S. 265-275, 2009; Vgl. Fürst, E.: Anforderungen der Nutzer an zukünftige Entwicklungen im Bereich der Amtlichen Verkehrsstatistiken. Statistische Nachrichten, 64. Jg., Nr. 11, S. 1033-1041, 2009 18 Vgl. zum Folgenden Fürst, E.: Verkehrsstatistische Erhebungen: Grundlagen, Methoden, Grenzen, Probleme, Perspektiven. Österreichische Zeitschrift für Verkehrswissenschaft (ÖZV), 57. Jg., Nr. 3, S. 23-28, 2010 19 Projekt InnoRFDat - X (Innovative Road Freight Data Collection using an XML gateway). Studie der PARADIGMA Unternehmensberatung GmbH., des Austrian Institute of Technology (AIT), des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik der WU Wien, Gebrüder Weiss und Petschl Transporte inanziert im Rahmen der Programmlinie i2v des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie bzw. der Forschungsförderungsgesellschaft FFG.
