eJournals Internationales Verkehrswesen78/1

Internationales Verkehrswesen
iv
0020-9511
expert verlag Tübingen
10.24053/IV-78-0006
iv781/iv781.pdf0413
2026
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Großflächige Parkplätze

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2026
Michael Pollokhttps://orcid.org/0009-0009-8428-3709
In Deutschland gibt es über 49 Millionen Pkw, Tendenz steigend. Im Schnitt werden diese weniger als eine Stunde am Tag bewegt. Gerade im Hinblick auf einen zukunftsweisenden Stadtumbau stellt sich die Frage, wie mit dem hohen Flächenverbrauch durch den ruhenden Verkehr umgegangen werden kann. In diesem Zusammenhang rücken großflächige Parkplätze in den Blick. Der vorgeschlagene Beitrag stellt Ergebnisse aus einem Ressortforschungsprojekt des Bundes vor, das großflächige Parkplätze erfasst, klassifiziert und auf dieser Grundlage konkrete Transformationspotenziale ableitet.
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Fahrzeug in der Regel mehrere Stellplätze erforderlich sind, liegt der reale Flächenverbrauch des ruhenden Verkehrs noch deutlich höher. Dabei stellt sich die Frage, wie mit dem hohen Flächenverbrauch durch den ruhenden Verkehr umgegangen werden kann und wie die dafür meist stark versiegelten und monofunktional genutzten Flächen als Ressource für eine sozial gerechte Stadtentwicklung aktiviert werden können. Vor dem Hintergrund wachsender stadtentwicklungspolitischer Herausforderungen - insbesondere dem steigenden Flächendruck in urbanen Räumen, dem Klimawandel, der Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sowie dem Be- Flächenpotenzial großer Parkplätze Die über 49 Millionen in Deutschland zugelassenen Pkw 1 werden im Schnitt weniger als eine Stunde am Tag bewegt. 2 Das bedeutet, dass Pkw fast immer stehen. Für diesen ruhenden Verkehr werden entsprechende Parkplatzflächen reserviert - z. B. an Wohnorten, Arbeitsplätzen oder Einkaufs- und Freizeitorten. Würden alle Fahrzeuge gleichzeitig auf einer einzigen Fläche abgestellt, ergäbe sich - bei einem Bruttoflächenbedarf von 30m 2 pro Stellplatz 3 - eine Gesamtfläche von rund 1.200 Millionen Quadratmetern. Dies entspricht in etwa der addierten Fläche der Städte Dresden, München, Leipzig und Dortmund. Da jedoch pro Großflächige Parkplätze Identifizierung und Bewertung des Potenzials für den nachhaltigen Stadtumbau Ruhender Verkehr, Parkplätze, Transformation, Umbau, Stadtentwicklung, Flächenverbrauch In Deutschland gibt es über 49 Millionen Pkw, Tendenz steigend. Im Schnitt werden diese weniger als eine Stunde am Tag bewegt. Gerade im Hinblick auf einen zukunftsweisenden Stadtumbau stellt sich die Frage, wie mit dem hohen Flächenverbrauch durch den ruhenden Verkehr umgegangen werden kann. In diesem Zusammenhang rücken großflächige Parkplätze in den Blick. Der vorgeschlagene Beitrag stellt Ergebnisse aus einem Ressortforschungsprojekt des Bundes vor, das großflächige Parkplätze erfasst, klassifiziert und auf dieser Grundlage konkrete Transformationspotenziale ableitet. Michael Pollok 18 Internationales Verkehrswesen (78) 1 | 2026 DOI: 10.24053/ IV-78-0006 Eigenschaften ermitteln Der Datensatz mit den so erfassten Parkplatzflächen wurden über die Ermittlung von Eigenschaften aus OSM, AL- KIS und weiteren städtischen Datenquellen sowie einer Oberflächenklassifikation angereichert. Zu den ermittelten Eigenschaften gehörten objektbezogene Eigenschaften (Flächengröße, Flächenform), standortbezogene Eigenschaften (Flächennutzung, städtebauliche Konzepte, Ortslage, umgebende Bebauung, Erreichbarkeit, Bodenrichtwerte, Einrichtungen in der Umgebung), ökologische und gestaltungsbezogene Eigenschaften (Hochwasserrisiko, Lärmbelastung, Hitzeinseln, Begrünung, Versiegelung, Schutzgebiete, Baumstandorte) sowie sozioökonomische und verwaltungstechnische Eigenschaften (Demografie und Bevölkerungsstruktur, Gebäude und Bautätigkeit, verwaltungstechnische Einordnung). Darüber hinaus wurde eine flächendeckende Oberflächenklassifikation auf Basis von Luftbild- und Satellitendaten für das gesamte Stadtgebiet durchgeführt. Diese umfasste eine KI-gestützte, automatisierte Klassifikation von Oberflächen auf Basis hochaufgelöster Orthophotos und Höheninformatiodarf an qualitätsvollen Frei- und Aufenthaltsräumen 4 - sollten diese Flächen in den Blick genommen werden. Dabei muss die Parkfunktion nicht per se in Frage gestellt werden. Ganz im Gegenteil. Im Mindesten muss es aber darum gehen, zu ergründen, wie diese wertvollen urbanen Flächen besser genutzt werden können. In diesem Zusammenhang rücken insbesondere großflächige Parkplätze und ihr Flächenpotenzial in den Fokus. Seit Juni 2023 werden - im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) initiierten und am Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geleiteten Projekts des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) - Transformationspotenziale großflächiger Parkplätze für den nachhaltigen Stadtumbau‘ 5 untersucht. Dabei fällt auf, dass in vielen Städten bislang nicht systematisch erfasst wird, welche Flächen für das Parken reserviert sind. 6 Eine im Rahmen des Projekts durchgeführte, deutschlandweite Umfrage mit Rückmeldungen aus 900 Kommunen ergab, dass Daten zu Parkplatzflächen in den meisten Fällen entweder gar nicht oder nur wenig systematisch vorliegen. Folglich wurde im Rahmen des Projekts eine Methodik zur fundierten, räumlich konkreten und übertragbaren Erfassung, Klassifizierung und Bewertung großflächiger Parkplatzflächen entwickelt, die als Grundlage für eine regelgeleitete Ableitung von konkreten Transformationspotenzialen für den nachhaltigen Stadtumbau diente. Dafür kamen innovative Verfahren wie Fernerkundung, maschinelles Lernen und GIS-gestützte Analysen zum Einsatz. Das Vorgehen wurde erfolgreich in den Modellstädten Dortmund, Ulm und Görlitz getestet. Parkplätze erfassen Um das Transformationspotenzial großer Parkplätze zu ermitteln, ist es zunächst notwendig, entsprechende Flächen zu erfassen. Dafür wurden, basierend auf einer umfangreichen Literaturrecherche, Parkplätze ab einer Größe von 750 m 2 als großflächig definiert. In einem nächsten Schritt erfolgte die Identifizierung dieser Flächen auf Basis von AL- KIS- und OSM-Daten. Die aus diesen Quellen extrahierten Daten wurden zu einem Gesamtdatensatz kombiniert, um eine möglichst vollständige Datengrundlage für die nächsten Analyseschritte zu generieren. Hierbei wurden sowohl private als auch öffentliche Flächen erfasst. Das finale Ergebnis bestand aus einem konsolidierten Geodatensatz großflächiger Parkplätze für jede Kommune (Abbildung 1). Bild 1: Automatisierte Erfassungsmethodik, eigene Darstellung © Gertz Gutsche Rümenapp / mundialis Bild 2: Beispielhafte Oberflächenklassifikation, eigene Darstellung © Mundialis 19 Internationales Verkehrswesen (78) 1 |2026 Parkplätze   INFRASTRUKTUR DOI: 10.24053/ IV-78-0006 umfassen die Schaffung von Überflutungsflächen und Retentionsflächen, Spielplätze, Urban Gardening, Park- und Sportanlagen sowie Entsiegelungen und Begrünungen bzw. Bepflanzungen. Unter Optimierung werden im Projekt Maßnahmen gefasst, zu denen z. B. das gestapelte Parken in Parkhäusern oder Tiefgaragen bzw. Quartiersparken gehört, ergänzende Photovoltaikanlagen, Park&Ride bzw. Bike&Ride, temporäre Nutzungen wie Märkte oder Feste, Mobilityhubs, Lärmschutzmaßnahmen, oder Maßnahmen zur Verbesserung der Erreichbarkeit. Hier zeigt sich schon, dass in monofunktional genutzten Parkplatzflächen - zumindest theoretisch - ein immenses Flächenpotenzial liegt. Mittels der identifizierten Parkplatzflächen und der je spezifischen Eigenschaften wurde nun in fünf Schritten abgeleitet, welche Flächen für bestimmte Transformationen besonders geeignet waren. Im Rahmen einer initialen Bewertung wurden mit Hilfe einer Ausschlusslogik Flächen identifiziert, die für eine Transformation nicht geeignet waren - etwa wegen ihrer Lage in Natur- oder Hochwasserschutzgebieten oder aufgrund besonderer Nutzungsbindungen. Im Zuge einer darauffolgenden Detailbewertung wurden die verbleibenden Flächen anhand von Kriterien wie Flächengröße, Kompaktheit, Versiegelungsgrad, Umgebungsstruktur, Lärmbelastung, ÖPNV- Anbindung, Bodenrichtwerten und weiteren Attributen detailliert bewertet. Diese Merkmale wurden transformationsspezifisch gewichtet, sodass beispielsweise ein hoher Versiegelungsgrad und eine hohe Einwohnerdichte ein starkes Indiz für Freiflächenaktivierung darstellten, während gute Erreichbarkeit und hohe Bodenrichtwerte eher für bauliche Nutzungen sprachen. Basierend auf der Detailbewertung wurde pro Fläche die jeweils realistischste und potenzialreichste Transformationsstrategie priorisiert, d. h., die Fläche wurde demjenigen Transformationstyp zugeordnet, für den die höchste Eignung vorlag. Die Einordnung erfolgte vollständig automatisiert auf Basis standardisierter Kriterien und Schwellenwerte. Die Ergebnisse wurden in einem digitalen Flächenatlas dargestellt und in tabellarischer sowie kartografischer Form aufbereitet (Abbildung 4). In die konkrete Umsetzung kommen Die so ermittelten Transformationspotenziale wurden in einem abschließenden Schritt mit den Modellstädten Dortmund, Ulm und Görlitz in einem dreiphasigen und co-kreativen Prozess weiterentwickelt. Zunächst wurden auf Basis der entwickelten Methodik sämtliche großflächigen Parkplätze in den Modellstädten identifiziert, analysiert und typisiert. Danach erfolgten eine gemeinsame Auswahl und Priorisierung: In enger Abstimmung mit den kommunalen Verwaltungen wurden je zwei bis drei Flächen pro Stadt ausgewählt. Kriterien waren u. a. kommunale Entwicklungsziele, städtebauliche Relevanz, Umsetzungswahrscheinlichkeit und Übertragbarkeit. nen, inklusive der Detektion von Einzelbäumen. Abbildung 2 zeigt eine beispielhafte Oberflächenklassifikation eines großflächigen Parkplatzes. Transformationspotenziale ableiten Die ermittelten Eigenschaften wurden in einem weiteren Schritt operationalisiert und hinsichtlich ihres Transformationspotenzials bewertet. Darauf aufbauend wurden, anhand übergeordneter städtebaulicher Ziele und im Sinne eines nachhaltigen Stadtumbaus, drei Transformationstypen für die Flächenentwicklung gebildet: Bauliche Transformation, Freiflächenaktivierung und Optimierung (Abbildung 3). Zur baulichen Transformation gehören die Kombination von Wohnen und Nahversorgung, Mehrfamilienhäuser, Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften, die Erweiterung von Schul- oder Forschungsgebäuden, Gewerbebauten und Industriebauten sowie Büro- und Verwaltungsbauten. Klassische Freiflächenaktivierungen Bild 4: Beispielhafte Darstellung unterschiedlicher Transformationspotenziale auf großflächigen Parkplätzen, eigene Darstellung © Gertz Gutsche Rümenapp. Bild 3: Im Projekt entwickelte Transformationstypen, eigene Darstellung © Gertz Gutsche Rümenapp. 20 Internationales Verkehrswesen (78) 1 |2026 INFRASTRUKTUR   Parkplätze DOI: 10.24053/ IV-78-0006 5. Experimentieren und Prüfen: Vor der Umsetzung empfiehlt sich die Erprobung von Nutzungskonzepten in Form von Machbarkeitsstudien, temporären Interventionen oder Reallaboren. Dies unterstützt fundierte Entscheidungen und bindet die Bevölkerung frühzeitig ein. 6. Darstellen und Erzählen: Die erarbeiteten Konzepte sind transparent zu kommunizieren. Öffentlichkeitsarbeit, visuelle Aufbereitungen und digitale Formate helfen, die Inhalte verständlich zu vermitteln und Unterstützung zu gewinnen. 7. Entscheiden, Planen, Umsetzen: Abschließend erfolgt die Ausarbeitung konkreter Transformationsstrategien. Die Fachverwaltung sollte Maßnahmenpläne entwickeln, Budgets und Zuständigkeiten abstimmen und die Umsetzung vorbereiten. Das Forschungsprojekt hat gezeigt, dass großflächige Parkplätze ein bislang unterschätztes Potenzial für eine klimaresiliente, sozial gerechte und flächeneffiziente Stadtentwicklung bergen. 7 Die entwickelte Methodik ermöglichte es, diese Flächen systematisch zu identifizieren, zu bewerten und konkrete Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen. Durch die Kombination aus Fernerkundung, Geodatenanalyse, KIgestützter Klassifikation und kommunaler Beteiligung wurde eine datenbasierte Grundlage geschaffen, die es Städten erlaubt, fundierte planerische Entscheidungen hinsichtlich ihrer Parkplatzflächen zu treffen. Ein zentrales Ergebnis des Projekts war die Erkenntnis, dass bereits mit geringem Ressourceneinsatz erste Schritte zur Transformation möglich sind. Kommunen können durch einfache Flächenerhebungen, interne Analysen oder gezielte Pilotprojekte konkrete Impulse für die Umnutzung setzen. Die Nutzung der Flächenressource großflächige Parkplätze kann damit ein praktikabler Einstieg in eine flächensparende und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung sein. Konkretisiert wurden mögliche Transformationen im Rahmen einer Konzeptentwicklung und der Verschriftlichung und Visualisierung von Zielbildern (Abbildung 5): Für jede Fläche wurden auf Grundlage der Attributdaten und der Oberflächenklassifikation spezifische Entwicklungsansätze formuliert. Begleitend kamen digitale Werkzeuge wie der Flächenatlas sowie partizipative Workshopformate zum Einsatz. Aus den Projekterfahrungen wurden sieben Empfehlungen für die konkrete Umsetzung in den Kommunen abgeleitet: 1. Informieren und Kontextualisieren: Kommunale Akteure sollten sich fundiert mit den Potenzialen und Herausforderungen großflächiger Parkplätze auseinandersetzen. Grundlage bilden wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Empfehlungen von BMWSB, UBA und anderen Fachinstitutionen. Informationsveranstaltungen und Workshops helfen, das Thema politisch und gesellschaftlich zu verankern. 2. Identifizieren und Erfassen: Relevante Parkplatzflächen und deren Merkmale sind systematisch zu erfassen - etwa über Geodaten, Kartenmaterial und bestehende Planwerke. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Fachverwaltung, Planung, GIS-Expertinnen und -Experten und ggf. externen Dienstleistern ist entscheidend. 3. Bewerten und Klassifizieren: Die Flächen sollten hinsichtlich ihrer Eignung für bauliche Nachnutzung, Freiraumaktivierung oder funktionaler Optimierungen analysiert werden. 4. Diskutieren und Priorisieren: Analyseergebnisse sollten öffentlich diskutiert und priorisiert werden. Beteiligungsformate wie Foren, Workshops oder Ausstellungen ermöglichen einen breiten Konsens und fördern die Akzeptanz geplanter Maßnahmen. Bild 5: Exemplarische Collagen von Zielbildern für eine Transformation großflächiger Parkplätze in den Modellstädten Dortmund, Ulm und Görlitz, eigene Darstellung, © Gertz Gutsche Rümenapp 21 Internationales Verkehrswesen (78) 1 |2026 Parkplätze   INFRASTRUKTUR DOI: 10.24053/ IV-78-0006 ENDNOTEN 1 Kraftfahrtbundesamt (2024) 2 Nobis/ Kuhnimhof (2018) 3 FGSV (2023) 4 Umweltbundesamt (2023) 5 BBSR (2025); das Projekt wurde unter Leitung des BBSR von Gertz Gutsche Rümenapp (GGR) und mundials in Zusammenarbeit mit Paper Planes e.V. und Multiplicities durchgeführt. 6 Louen et al. 2022 7 Zwei umfangreiche Publikationen zur Erfassungsmethodik und der Ableitung von Transformationspotenzialen (BBSR 2025b) sowie einer Sammlung von Projekten, die bereits heute zeigen, welche Vorteile die Transformation großflächiger Parkplätze bietet (BBSR 2025c), erscheinen Anfang des 3. Quartals 2025. Alle aktuellen Informationen zum Projekt finden sich bereits jetzt auf der Projekthomepage (BBSR 2025a). Eingangsabbildung: © iStock.com/ Schad1953 LITERATUR BBSR (2025a): Transformationspotenziale großflächiger Parkplätze für den nachhaltigen Stadtumbau. In: www.bbsr.bund.de/ parkplaetze (Zugriff: 02.06.2025) BBSR (2025b, im Erscheinen): Transformationspotenziale großflächiger Parkplätze für den nachhaltigen Stadtumbau I: Erfassung, Bewertung und Ableitung von Potenzialen. BBSR Online-Publikation. BBSR (2025c, im Erscheinen): Transformationspotenziale großflächiger Parkplätze für den nachhaltigen Stadtumbau II: Gute Beispiele für Umbau und Anpassung. BBSR Einzelpublikation. FGSV (2023): Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs (EAR). Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (Hrsg.), Köln. Kraftfahrtbundesamt (2024): Jahresbilanz 2024. In: https: / / www.kba. de/ DE/ Statistik/ Fahrzeuge/ Bestand/ Jahrebilanz_Bestand/ fz_b_ jahresbilanz_node.html (Zugriff 03.06.2025). Nobis, Claudia; Kuhnimhof, Tobias (2018): Mobilität in Deutschland - MiD Ergebnisbericht. Studie von infas, DLR, IVT und infas 360 im Auftrag des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur. Bonn, Berlin. Louen, Conny; Merten, Laura; Seitz, Ingmar (2022): Flächeninanspruchnahme des ruhenden Pkw-Verkehrs. Vorteile einer detaillierten Informationsgrundlage. In: Planerin 4(22), 25-26. Umweltbundesamt (2023): Dreifache Innenentwicklung. Definition, Aufgabe und Chancen für eine umweltorientierte Stadtentwicklung. Publikation mit Ergebnissen aus dem Forschungsfeld urbaner Umweltschutz und dem Forschungsprojekt „Neues Europäisches Bauhaus weiterdenken - AdNEB“. AUTOR: INNEN Michael Pollok, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). michael.pollok@bbr.bund.de https: / / orcid.org/ 0009-0009-8428-3709 22 Internationales Verkehrswesen (78) 1 |2026 INFRASTRUKTUR   Parkplätze DOI: 10.24053/ IV-78-0006