Internationales Verkehrswesen
iv
0020-9511
2942-7800
expert verlag Tübingen
10.24053/IV-78-0031
iv783/iv783.pdf0928
2026
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Von Pegelständen und Veränderungen
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2026
Ulrich Sandten-Ma
Angelika Böer
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Ulrich Sandten-Ma Redaktionsleitung Angelika Böer Redaktion Von Pegelständen und Veränderungen Liebe Leserinnen und Leser, wenige Zentimeter entscheiden derzeit darüber, ob der Rhein noch als durchgängige Wasserstraße funktioniert: Der Pegel bei Kaub ist Anfang August auf ein historisches Tief gefallen, deutlich unter den bisherigen Rekordwert aus dem Dürresommer 2018. Fast zeitgleich zeigt sich am anderen Ende der Welt, wie verwundbar auch die maritimen Wasserstraßen sind: Die Straße von Hormus, seit Monaten von militärischen Spannungen und Blockaden gezeichnet, kehrt nur langsam und unter neuen, geteilten Routenregelungen zu einem Mindestmaß an Normalität zurück. Beide Ereignisse, so unterschiedlich sie sind, erinnern daran, wie fragil die wasserbezogene Infrastruktur ist, auf der Wohlstand und Lieferketten beruhen - ob auf dem Fluss oder auf See. Genau in diesem Themenbereich bewegt sich auch ein personeller Wechsel, über den wir in dieser Ausgabe berichten möchten. Nach vierzehn Jahren als Mitherausgeber wechselt Prof. Dr. Hans-Dietrich Haasis in den Beirat unserer Zeitschrift. Für sein langjähriges Engagement und seine fachliche Prägung des „Internationalen Verkehrswesens“, gerade auch in maritimen und wasserbezogenen Themen, danken wir ihm herzlich und freuen uns, dass er der Redaktion als Beiratsmitglied weiterhin verbunden bleibt. Als neuer Herausgeber tritt Prof. Dr. Carlos Jahn in das Herausgebergremium ein. Er ist Direktor des Fraunhofer-Instituts für maritime Logistik (Fraunhofer CML) und Professor an der Technischen Universität Hamburg. Mit seiner Expertise in der maritimen Logistik bringt er genau jene Perspektive ein, die angesichts von Niedrigwasser auf dem Rhein und geopolitischer Unsicherheit in der Straße von Hormus an Bedeutung gewinnt: Wenn Binnenwasserstraßen an ihre Grenzen stoßen und globale Seerouten unter Druck geraten, rückt das Zusammenspiel von Häfen, Seeverkehr und landseitigen Transportketten noch stärker in den Fokus. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und auf die Impulse, die Prof. Jahn einbringen wird. Gerne können Sie uns für die kommenden Ausgaben wieder Ihre Beitragsvorschläge insbesondere auch zu maritimen Themen schicken. Herzliche Grüße Ihre Redaktion 1 EDITORIAL DOI: 10.24053/ IV-78-0031 Internationales Verkehrswesen (78) 3 |2026
