Italienisch
ita
0171-4996
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Narr Verlag Tübingen
10.24053/Ital-2023-0018
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Fesenmeier Föcking Krefeld OttMitteilungen / Autorinnen und Autoren dieser Nummer
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184 DOI 10.24053/ Ital-2023-0018 Mitteilungen Nachruf auf Hinrich Hudde Hinrich Hudde, geboren am 30.08.1944 in Schneidemühl (Pommern), ist am 12.07.2023 in Erlangen verstorben. Nach einem Studium der Romanistik, Germanistik und Philosophie promovierte er 1972 an der Universität Gießen mit einer Dissertation über Bernardin de Saint-Pierre, einen Autor, dem er auch später wichtige Einzelstudien gewidmet hat ( Bernardin de Saint-Pierre: Paul et Virginie. Studien zum Roman und seiner Wirkung , 1975). Nach seiner Habilitation 1977 wurde Hinrich Hudde 1979 an die Freie Universität Berlin berufen, schon 1981 folgte ein Ruf auf einen Lehrstuhl für Französistik und Italianistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, den er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2009 innehatte. Seit Anfang der 2000er Jahre von schwerer Krankheit gezeichnet, setzte er seine Lehrtätigkeit bis zu seiner Emeritierung mit bewundernswerter Haltung fort und war auch in den folgenden Jahren bei vielen Gelegenheiten als interessierter Fachmann und zugewandter Gesprächspartner im Institut präsent. Nach seiner langjährigen erfolgreichen Tätigkeit als akademischer Lehrer und Betreuer von Dissertationen und Habilitationen widmeten ihm Schülerinnen und Schüler, Kollegen und Kolleginnen zu seinem 65. Geburtstag eine Festschrift ( Einfache Formen und kleine Literatur(en) , hrsg. v. Michaela Weiß/ Frauke Bayer, 2010), die sich einem der dem Jubilar besonders am Herzen liegenden Forschungsgebiete widmete, den kleinen literarischen Formen und insbesondere der Aphoristik. Mit der Geschichte der Aphoristik war Hudde bestens vertraut, auch mit deren abgründigeren neueren Spielarten (Emil Cioran, Nicolás Gómez Dávila), und im Alter hat er selbst als Autor mit diesem Genre gespielt. Ein Verzeichnis seiner so zahlreichen wie vielseitigen Publikationen hat Hinrich Hudde, soweit ersichtlich, nicht hinterlassen, was für Philologen seiner Generation nicht ganz untypisch und für ihn persönlich sogar recht charakteristisch ist. Man hortete Sonderdrucke und pflegte unter Kollegen (und den damals noch wenigen Kolleginnen) ein reges Commercium mittels dieser - im Allgemeinen liebevoll gehüteten - Separata, deren Aussterben in ihrer traditionellen Papierform mittlerweile mehrfach beklagt worden ist. Der derzeit fehlende, erst noch zu erstellende Überblick über die romanistischen Arbeiten von Hinrich Hudde erschwert aktuell eine quellenbasierte Gesamtwürdigung seines wissenschaftlichen französistischen und italianistischen Œuvres, dessen gesamtromanistisches Profil und thematische Breite freilich offenkundig sind. 185 Mitteilungen Wer Hinrich Hudde aus der Nähe kannte, den verwunderten seine literarischen Präferenzen nicht, selbst wenn diese, von außen betrachtet, weit auseinanderzuliegen scheinen: Francesco d’Assisi, dem gläubigen Katholiken Hudde tief vertraut, dann die italienischen Hermetiker, schließlich Samuel Beckett, allesamt Meister mystischer, lyrischer, philosophischer Verdichtung von Sprachlichkeit. Und gerade diese kunstvolle verbale Reduktion reizte den exzellenten Übersetzer, Übersetzungsforscher und Übersetzungshistoriker, der Hinrich Hudde über viele Jahre auch gewesen ist. Von diesem Engagement und seiner auch in der akademischen Lehre ausgeprägten Liebe zur Lyrik zeugt die von ihm begründete und eifrig mit eigenen Beiträgen belieferte Reihe Biblioteca poetica in dieser Zeitschrift. Dass gerade die italienische Lyrik ihn als Exegeten und als Übersetzer sein ganzes Gelehrtenleben lang beschäftigt hat, konnte man im Erlanger Institut bei Gelegenheit seiner Werkstattberichte erleben, die er im Diskussionsforum Italien präsentierte, einem zusammen mit dem Kollegen Titus Heydenreich über Jahrzehnte mit großem Erfolg betriebenen, weit über Erlangen hinaus ausstrahlenden Veranstaltungsformat. Huddes lebenslanges Interesse an und Expertise in der Lyrik führten ihn über die Fachgrenzen hinaus und dokumentierten sich etwa auch in seiner Übersetzung von Gedichten Christina Rossettis ( Leiden können . Engl. u. ital. Gedichte, übers. v. H.H., 2003). In der Narrativik verfolgte Hinrich Hudde in Lehre und Forschung gleichermaßen viele unterschiedliche Interessen, angefangen mit Forschungsschwerpunkten (z.B. Bernardin de Saint-Pierre; Uchronien/ Utopien; Parodien) und Steckenpferden (Marseillaise) im 18. Jahrhundert. Es sei an dieser Stelle gestattet, erneut auf seine auch in der Narrativik prima vista typologisch konträren Vorlieben und Arbeitsschwerpunkte hinzuweisen: in diesem Falle Märchen/ Fabeln/ Parabeln und andererseits Detektivromane. Hinrich Hudde mochte das Knifflige, Schwierige, Vertrackte und setzte zur Aufklärung gern auch Schere und Klebstoff ein. Denn er war nicht nur ein ausgesprochen feinsinniger Philologe, sondern auch ein Rätsellöser und, soit dit en passant , ein guter Schachspieler (wie er u.a. in einer - leider wohl unpublizierten - Beckett-Lektüre unter Beweis gestellt hat). Seine Meriten als Philologe und Übersetzer bedürften gewiss einer umfänglicheren Würdigung auf der Grundlage einer Gesamtsichtung des Œuvres. Als Kollege, das wird wohl jeder und jede bestätigen, der bzw. die an der Erlanger Universität, in der bayerischen Romanistik oder bei Tagungen in Deutschland, Italien und Frankreich mit ihm zu tun hatte, wird Hinrich Hudde wegen seiner Bescheidenheit, Liebenswürdigkeit und seiner nie nachlassenden Freundlichkeit in Erinnerung bleiben. Gisela Schlüter 186 Mitteilungen In Memoriam Prof. Dr. Sebastian Neumeister (Chemnitz, 5.4.1938 - Berlin, 10.8.2023) Als Sebastian Neumeister gute 100 Jahre nach Giacomo Leopardis Tod im sächsischen Chemnitz geboren wurde, konnte niemand ahnen, dass er einmal Gesicht und Doyen der Leopardi-Forschung in Deutschland und über 22 Jahre der Präsident der Deutschen Leopardi-Gesellschaft (DLG) werden würde. Auch später, als Sebastian Neumeister - nach dem Studium der Romanistik, seiner von Hans Robert Jauß betreuten Dissertation zum Spiel mit der höfischen Liebe (1966), Assistentenstellen und Professuren in Saarbrücken und Siegen - ab 1980 Professor für romanische Literaturen an der Freien Universität Berlin wurde, war der in Deutschland eher unbekannte Dichter aus Recanati weit davon entfernt, Neumeisters weitgestrecktes, vom okzitanischen und italienischen Mittelalter über das spanische Siglo de oro zur französischen Aufklärung und Lyrik des 20. Jahrhunderts reichende Interesse schon geweckt zu haben. Das änderte sich Ende der 1980er Jahre, als Sebastian Neumeister zur Gründungsinitiative der DLG gehörte, deren Gründungsdatum das Vereinsregister als den 1.8.1989 verzeichnet. Unter den Initiatoren befanden sich neben an Schopenhauer (und Leopardi) interessierten Philosophiehistorikern die - wenigen - deutschen Romanisten der Generation vor Neumeister mit Leopardi-Expertise wie Karl Maurer, der 1955 seine Habilitation in Bonn zu Leopardis Canti vorgelegt hatte, und Hans Ludwig Scheel, der sich im selben Jahr in Kiel mit Leopardi und die Antike habilitierte und der für kurze Zeit der erste Präsident der Gesellschaft werden sollte. Über einen Vortrag zu «Leopardi und die Moderne» auf dem prestigereichen «Romanistischen Kolloquium», dessen fünfte Ausgabe Karl Maurer und Winfried Wehle unter dem Titel Romantik - Aufbruch zur Moderne organisierten und 1991 publizierten, war Sebastian Neumeister bei Leopardi angekommen und in den wissenschaftlichen Beirat der Gesellschaft aufgenommen worden. Und dann gab es für sein Leopardi-Engagement kein Halten mehr: Im selben Jahr erschien sein Aufsatz «Leopardi und der literarische Ruhm im 19. Jahrhundert» (in: Literarische Tradition und nationale Identität. Literaturgeschichtsschreibung im italienischen Risorgimento , hrsg. von Friedrich Wolfzettel und Peter Ihring, Tübingen 1991), den er ein Jahr später als «Leopardi e la fama letteraria nell´Ottocento» auch der italienischen Leopardi-Forschung vorstellte, die auf der ersten Jahrestagung der neuen Leopardi-Forschung zahlreich zugegen war. Schon die zweite große Tagung veranstaltete Sebastian Neumeister in Berlin, und diese wurde noch größer und prominenter als die erste: Leopardi in seiner Zeit holte vom 17. bis zum 20.9.1992 die renommiertesten Stimmen der italienischen Leopardi-Forschung (Besomi, Blasucci, Bigi, Franco Foschi, Bàrberi Squarotti) und der deutschen Forschung samt Nachwuchs in das gerade 187 Mitteilungen erst wiedervereinte Berlin. Das spiegelte sich auch in der Tagungsorganisation, denn Neumeister gabelte die Tagung zwischen der Staatsbibliothek West und der Aula der Humboldt-Universität im Ostteil der Stadt und krönte das Ganze mit einer Leopardi-Ausstellung in der Stabi West und einem Empfang in den prächtigen Räumen des eben erst eröffneten Italienischen Kulturinstituts in der noch kriegsbeschädigten italienischen Botschaft im Tiergarten. Folgerichtig wurde Neumeister zum Präsidenten der Gesellschaft anstelle des betagten Hans Ludwig Scheel gewählt, der nach der erfolgreichen Gründungsphase zurücktrat. Neumeister stürzte sich die nächsten 23 Jahre in die Höhen und Tiefen der Verbandsarbeit, von der kleinteiligen Mitgliederbetreuung bis zur großen Repräsentation einer literarischen Gesellschaft, die für deutsche Verhältnisse zwar klein und überschaubar war, die aber als einzige außeritalienische Leopardi-Gesellschaft den direkten Anschluss zur großen italienischen Schwester und zum Centro Nazionale di Studi Leopardiani in Recanati mit seinem langjährigen und einflussreichen Leiter Franco Foschi suchte und fand. Damit war eine wichtige Verbindung zwischen deutschsprachiger und italienischer Italianistik etabliert. Sebastian Neumeister widmete sich beidem mit der für ihn typischen freundlichen, unaufgeregten Begeisterung: Die Verbandszeitschrift Ginestra , die er 1992 ins Leben rief und zur Hälfte selbst schrieb, wurde 20 Jahre lang von seinen Berliner Mitarbeitern und Freunden auf dem Kopierer des Instituts und im nahen Copy-Shop hergestellt; mittlerweile hat sie eine neue Heimat im Narr Verlag gefunden, und auch dort ist Sebastian Neumeister noch mit seinem originellen Beitrag über «Leopardi in Kalifornien» vertreten (in Leopardis Bilder , hrsg. von Barbara Kuhn und Michael Schwarze, Tübingen 2019). Er verankerte die DLG in der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten, organisierte die jährlichen Vorstandssitzungen als Leopardi-Tage mit zwei bis drei Vorträgen und zwischendurch einige große Tagungen, deren denkwürdigste vielleicht die vom 20. bis zum 24.3.1996 in Neapel war. Hier zeigte sich Neumeisters ganzes Talent für das wissenschaftliche Netzwerken, denn die Deutsche Leopardi-Gesellschaft kooperierte mit dem Istituto Universitario Orientale di Napoli und der Biblioteca Nazionale: Unter dem Titel Leopardi - Poeta e pensatore traten neben der italienischen und deutschen crème de la crème der Leopardi-Forschung auch Anna Dolfi oder Edoardo Sanguineti auf. Denkwürdig aber sind nicht nur die beiden beeindruckenden Publikationen, die Neumeister im Zuge der Tagung herausgegeben hat: neben dem Tagungsband Leopardi - poeta e pensatore (zusammen mit Raffaele Sirri, Napoli 1997) auch den Katalog zur Ausstellung Il sogno mediterraneo. Tedeschi a Napoli al tempo di Goethe e di Leopardi (Napoli 1996). Viele der biographischen Skizzen sind mit dem unverkennbaren Kürzel SN gezeichnet. Denkwürdig war aber auch die Exkursion nach Torre del Greco und zur halbverfallenen Villa delle Ginestre, gegen deren 188 Mitteilungen katastrophalen Erhaltungszustand Neumeister mit der versammelten Leopardi- Forschung protestierte. Wenn die Restaurierung der Villa auch noch bis 2012 dauerte, war Neumeister zusammen mit der Leopardi-Gesellschaft doch mehr als nur ein Tropfen, der diesen Stein ausgehöhlt hat. Beharrlich hat Sebastian Neumeister über viele Jahre weiter daran gearbeitet, immer neue Aspekte seines schwierigen Lieblingsdichters Leopardi herauszuarbeiten, wobei seinem poetologisch und komparatistisch geschulten Blick stets die europäischen Kontexte und Bezüge wichtig waren. Nach der Publikation anlässlich von Leopardis 200. Geburtstag im Jahr 1998, für die sich Neumeister zukunftsweisend die seinerzeit einzige romanistische Online-Zeitschrift PhiN - Philologie im Netz aussuchte, folgten die Veröffentlichungen der sich durch die Universitäten der Republik und darüber hinaus bewegenden Tagungen, so Leopardi und die ästhetische Wahrnehmung der Welt (Villa Vigoni 2009), Hölderlin und Leopardi (Tübingen 2011) oder Leopardi und die europäische Romantik ( Jena 2013). Die in liebevoller Handarbeit geschriebene und vervielfältigte Ginestra , deren Geschichte man auf der Homepage der DLG besichtigen kann, transformierte Neumeister, wo es sich um größere Tagungsbände handelte, in eine bei soliden Verlagen publizierte wissenschaftliche Veröffentlichung mit entsprechender Verbreitung auch außerhalb der DLG. Nach der rekordverdächtig langen Präsidentschaft, die er schon länger durch Barbara Kuhn hatte weiterführen lassen wollen, und als er schließlich - verständlicherweise - nicht mehr länger zu überreden war, der Gesellschaft noch weiter vorzustehen, übergab Sebastian Neumeister auf der Mitgliederversammlung 2015 in Potsdam den Staffelstab an seine Nachfolgerin. Schon bis zu diesem Zeitpunkt konnte er auf eine beeindruckende, selbst geschriebene und selbst herausgegebene Leopardi-Bibliothek zurückblicken, die auch die Zukunft der Forschung zum Autor (nicht nur) der Canti prägen wird. Doch auch der ruhiger gewordene Neumeister blieb aktiv, freute sich über die neue Rolle als Ehrenpräsident seiner DLG, steuerte weiter seine geschliffenen Texte bei und besuchte weiter die Tagungen der Gesellschaft, deren 30-jähriges Jubiläum er im Jahr 2019 am Gründungsort Bonn noch mitfeiern konnte. Selbst für die nächste Tagung in Heidelberg, wo er einst mit dem Studium begonnen hatte und wohin er so gern noch einmal mit der Leopardi-Gesellschaft zurückgekehrt wäre, hatte er einen Vortrag angekündigt, den er jedoch nicht mehr halten konnte. Er war, trotz persönlicher Nackenschläge und Verluste und ganz anders als Leopardi, unerschütterlich dem Leben und den Menschen zugetan. Alle, die das Glück hatten, Sebastian Neumeister zu kennen und mit ihm zusammenzuarbeiten, werden sich erinnern an seine Tatkraft, die nie macherhaft war. Seine Freundlichkeit und Zugewandtheit, die keine akademischen Hierarchien kannte. Seine Aufgeschlossenheit, die über jeder akademischen Schule 189 und jedem akademischen Stammesdenken stand. Seine Neugier, die sich nie mit der Reproduktion des schon einmal Gedachten zufriedengab. Seine zurückhaltende Eleganz, mit der er allen begegnete. Seine heitere Ironie, die traf, ohne verletzend zu sein. Wir vermissen ihn sehr. Marc Föcking und Barbara Kuhn Mitteilungen Jetzt bestellen onde Das italienische Kulturmagazin Italienische Artikel mit praktischen Vokabelhilfen - Für alle Sprachniveaus - Einzeln oder im Abo vertrieb@onde.de Onde e.V. - Italien erleben onde_ev www.onde.de 190 Mitteilungen Autorinnen und Autoren dieser Nummer Rafael Arnold, Prof.Dr., Universität Rostock Andrea Baldan, Dr., Goethe-Universität Frankfurt am Main Rebecca Bardi, Dott.ssa, Università degli Studi di Firenze Alberto Casadei, Dr., Università degli Studi di Pisa Laura Checconi, Dott.ssa, Karl-Franzens-Universität Graz Gianluca Cinelli, Dr., Viterbo Roberta Colbertaldo, Dr., Goethe-Universität Frankfurt am Main Paolo Di Paolo, Schriftsteller, Rom Inna Donetska. Goethe-Universität Frankfurt am Main Andreina Donnarumma, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Matteo Fantuzzi, Lyriker und Verleger, Ravenna Marc Föcking, Prof.Dr., Universität Hamburg Claudia Jacobi, Prof.Dr., Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Barbara Kuhn, Prof.Dr., Universität Eichstätt Flavia Latino, Goethe-Universität Frankfurt am Main Maria Lieber, Prof.Dr., Technische Universität Dresden Caroline Lüderssen, PD Dr., Goethe-Universität Frankfurt am Main Paola Manni, Prof.Dr., Università degli Studi di Firenze Christoph-Oliver Mayer, PD Dr., Technische Universität Dresden Luca Mendrino, Dr., Università del Salento Tommaso Meozzi, Dr., Karl-Franzens-Universität Graz Patrick Nowak, Burscheid Christine Ott, Prof.Dr., Goethe-Universität Frankfurt am Main Giacomo Pedini, Dott., Università degli Studi di Bologna Laura Pugno, Schriftstellerin, Rom Stefano Quaglia, Dr., Karl-Franzens-Universität Graz Philip Riemer, Goethe-Universität Frankfurt am Main Laura Salernitano, Goethe-Universität Frankfurt am Main Gisela Schlüter, Prof.Dr., Hannover Giorgia Tamanini, Dott.ssa, Trento
