eJournals PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL37/1

PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL
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2941-0878
2941-0886
UVK Verlag Tübingen
10.24053/PM-37-0006
pm371/pm371.pdf0413
2026
371 GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V.

Digitale Kompetenz im Projektmanagement – Warum der Mensch der entscheidende Faktor bleibt

0413
2026
Jessica Nagelhttps://orcid.org/0009-0002-1046-6464
Digitale Transformation führt nicht zu weniger, sondern zu mehr Anforderungen an Projektmanager. Die technische Ebene erleichtert Abläufe, erhöht aber zugleich die Komplexität und die Notwendigkeit, Informationen richtig zu deuten, virtuelle Kommunikation zu gestalten und Vertrauen herzustellen. Eine Studie zur Digital Literacy im Projektmanagement zeigt, dass soziale, kommunikative und reflexive Kompetenzen im digitalen Umfeld an Bedeutung gewinnen. Der Beitrag erläutert sieben Kompetenzdimensionen, die für das digitale Projektmanagement relevant sind, und ordnet diese in aktuelle Entwicklungen ein. Für die Praxis ergeben sich klare Schlussfolgerungen: Projektmanager müssen stärker moderieren, vernetzen, orientieren und Entscheidungen fundiert herbeiführen. Je digitaler Projekte werden, desto wichtiger bleibt die menschliche Ebene.
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23 PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL · 37. Jahrgang · 01/ 2026 DOI 10.24053/ PM-37-0006 Digitalisierung und Projektmanagement Digitale Kompetenz im Projektmanagement-- Warum der Mensch der entscheidende Faktor bleibt Jessica Nagel Für eilige Leser | Digitale Transformation führt nicht zu weniger, sondern zu mehr Anforderungen an Projektmanager. Die technische Ebene erleichtert Abläufe, erhöht aber zugleich die Komplexität und die Notwendigkeit, Informationen richtig zu deuten, virtuelle Kommunikation zu gestalten und Vertrauen herzustellen. Eine Studie zur Digital Literacy im Projektmanagement zeigt, dass soziale, kommunikative und reflexive Kompetenzen im digitalen Umfeld an Bedeutung gewinnen. Der Beitrag erläutert sieben Kompetenzdimensionen, die für das digitale Projektmanagement relevant sind, und ordnet diese in aktuelle Entwicklungen ein. Für die Praxis ergeben sich klare Schlussfolgerungen: Projektmanager müssen stärker moderieren, vernetzen, orientieren und Entscheidungen fundiert herbeiführen. Je digitaler Projekte werden, desto wichtiger bleibt die menschliche Ebene. Schlagwörter | Digitale Kompetenz, Projektmanagement, Digital Literacy, virtuelle Führung, Transformation, Kommunikation, Mensch im Projekt 1. Digitalisierung und der Mensch als Konstante im Projektmanagement Stellen Sie sich eine Projektleitung in einem Dienstleistungsunternehmen vor, die ein organisationsweites Modernisierungsprojekt verantwortet. Ziel ist die Einführung eines neuen digitalen Kundenportals, das bestehende Systeme integriert, automatisierte Prozesse ermöglicht und eine personalisierte Interaktion mit Kunden bereitstellt. Die technische Komplexität ist erheblich. Es müssen Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt, Schnittstellen entwickelt und Sicherheitsanforderungen berücksichtigt werden. Parallel dazu entstehen zahlreiche Herausforderungen auf der menschlichen Ebene. Mitarbeitende müssen geschult, Stakeholder informiert und Erwartungen aus unterschiedlichen Bereichen moderiert werden. Während die Technologie die Grundlage des Projekts bildet, entscheidet die Fähigkeit der Projektleitung, Informationen zu interpretieren, Prioritäten zu setzen, Kommunikation zu steuern und Vertrauen herzustellen, über den Erfolg. Dieses Beispiel verdeutlicht, wie stark die digitale Transformation nicht nur neue technische Möglichkeiten schafft, sondern das Projektmanagement inhaltlich und methodisch erweitert. Digitale Projekte verlangen gleichermaßen technologisches Verständnis, strategische Einordnung und ausgeprägte soziale Kompetenz. Der digitale Wandel betrifft nicht allein Werkzeuge und Methoden, sondern verändert die Art und Weise, wie Projekte gedacht, geführt und umgesetzt werden. Die digitale Transformation beschreibt einen umfassenden strukturellen Veränderungsprozess, der Wirtschaft, Staat und Gesellschaft gleichermaßen betrifft. Grundlage ist die Digitalisierung, also die Umwandlung analoger Informationen in digitale Formate [1]. Daraus entstehen neue Geschäftsmodelle, automatisierte Abläufe und hybride Arbeitsformen. Gleichzeitig wächst die Komplexität. Digitale Netzwerke erzeugen Dynamik, Volatilität und Abhängigkeiten. Technologien wie Big Data oder künstliche Intelligenz beschleunigen diese Entwicklungen, eröffnen zahlreiche Chancen aber haben natürlich auch Risiken, die zu beachten sind [2]. Wissen | Digitale Kompetenz im Projektmanagement 24 PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL · 37. Jahrgang · 01/ 2026 DOI 10.24053/ PM-37-0006 Eine zentrale Herausforderung liegt in der menschengerechten Gestaltung der digitalen Transformation, um die Menschen zu stärken und nicht zu überfordern. Für Unternehmen heißt dies, technologische Innovationen konsequent mit klaren Wertorientierungen, einem Wandel der Organisation und einem systematischen Kompetenzaufbau zu verknüpfen. Zahlreiche Studien zeigen, dass digitale Transformation sowohl Tätigkeiten verändert als auch neue Kompetenzanforderungen erzeugt. Während viele Untersuchungen den Fokus auf Industrie 4.0 und Produktionsprozesse legen, wird zunehmend deutlich, dass auch Management- und Wissensberufe betroffen sind. Dies gilt in besonderem Maße für das Projektmanagement, das als Schnittstelle zwischen Technologie, Organisation und Menschen agiert. Abbildung 1 zeigt eine Übersicht über die Haupttreiber der digitalen Transformation in Unternehmen. Die digitale Transformation in Unternehmen wird vor allem durch steigende Kundenerwartungen getrieben, die von 79 % der Befragten genannt werden. Weitere zentrale Treiber sind Effizienzsteigerungen mit 71 % sowie der zunehmende Fachkräftemangel, der von 57 % der Unternehmen als wesentlicher Einflussfaktor genannt wird. [3] Der Fachkräftemangel rückt die Frage nach den notwendigen digitalen Kompetenzen in den Mittelpunkt. Unter dem Schlagwort Digital Literacy [4] wird diskutiert, welche Fähigkeiten Projektmanager benötigen, um digitale Veränderungsprozesse erfolgreich zu begleiten. Bisher existieren jedoch nur vereinzelte, häufig generische Kompetenzmodelle. Eine präzise, wissenschaftlich fundierte Definition digitaler Kompetenz speziell für das Projektmanagement fehlte lange Zeit. Digitale Transformation und digitale Kompetenz haben dabei eine wechselseitige Beziehung (siehe Abbildung 2). Die digitale Transformation hat zur Folge, dass neue, sogenannte digitale Kompetenzen benötigt werden, um mit der digitalen Transformation Schritt zu halten. Gleichzeitig ermöglichen erst diese Kompetenzen, digitale Entwicklungen sinnvoll zu gestalten und nutzbar zu machen. 2. Digitale Transformation und veränderte Kompetenzanforderungen Forschungen zeigen, dass digitale Technologien Projektmanagement-Praktiken nicht nur technisch, sondern auch kommunikativ und organisatorisch transformieren, indem sie Informationsverarbeitung, virtuelle Zusammenarbeit und Entscheidungsprozesse neu strukturieren [6]. Zwar bleiben die grundlegenden Aufgaben des Projektmanagements bestehen, doch die Gewichtung zentraler Kompetenzen verschiebt sich. Digitale Arbeitsumgebungen erzeugen erhöhte Anforderungen an Kommunikationsfähigkeit, Informationsverarbeitung und Entscheidungsfindung. Die Vielzahl verfügbarer Daten, die Vielfalt digitaler Tools und die zunehmende Verteilung von Teams führen dazu, dass Projektmanager Informationen nicht nur sammeln, sondern kritisch einordnen und zielgerichtet kommunizieren müssen [6]. Virtuelle und hybride Projekte verstärken diese Entwicklungen, da digitale Werkzeuge zwar Transparenz erhöhen, zugleich aber neue Koordinations- und Kommunikationsanforderungen erzeugen. Der Wegfall informeller Austauschmöglichkeiten, asynchrone Kommunikationsmuster und geringere soziale Sichtbarkeit in digitalen Räumen erhöhen die Notwendigkeit aktiver Beziehungsarbeit. Vertrauen, Transparenz und klar strukturierte Kommunikationskanäle werden zu zentralen Abbildung 1: Haupttreiber der digitalen Transformation in Unternehmen [3] Abbildung 2: Wechselseitige Beziehung zwischen Digitaler Transformation und Kompetenz [5] Wissen | Digitale Kompetenz im Projektmanagement 25 PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL · 37. Jahrgang · 01/ 2026 DOI 10.24053/ PM-37-0006 Erfolgsfaktoren. Die Digitalisierung erweitert damit nicht nur das Methodenrepertoire, sondern verändert die Anforderungen an die soziale und organisatorische Handlungsfähigkeit von Projektmanagern. Um diese Veränderungen besser zu verstehen und zu systematisieren, entwickelte Nagel (2025) ein Kompetenzmodell, das digitale Kompetenz im Projektmanagement präziser abbildet. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass vorhandene Kompetenzmodelle entweder sehr generisch waren oder den spezifischen Anforderungen der Projektpraxis nicht gerecht wurden [5]. Die Modellbildung erfolgte in mehreren Schritten. Im ersten Schritt wurden qualitative Experteninterviews mit erfahrenen Projektleitern aus der Praxis sowie aus dem Forschungsumfeld und mit digitalen Transformationsexperten durchgeführt. Ziel war es, ein tiefes Verständnis der Anforderungen zu gewinnen, die in digitalen Projektumgebungen tatsächlich auftreten. Die Interviews wurden inhaltsanalytisch ausgewertet, wodurch erste Kompetenzdimensionen identifiziert und strukturiert werden konnten. Im zweiten Schritt wurden die Ergebnisse im Rahmen von Experten-Workshops kommunikativ validiert und hinsichtlich ihrer Relevanz für die Projektpraxis reflektiert [5]. Das Ergebnis ist ein Kompetenzstrukturmodell, das digitale Kompetenz im Projektmanagement als Zusammenspiel von sieben Dimensionen beschreibt (siehe Abbildung 3): Informations- und Datenmanagement, virtuelle Zusammenarbeit, digitale Kommunikation, Erstellung digitaler Inhalte, Ethik, Verantwortung und Sicherheit, Digitales Management sowie technische Kompetenz. Diese Dimensionen verbinden technische, soziale und kognitive Fähigkeiten zu einem integrierten Kompetenzprofil. Die Untersuchung zeigt, dass digitale Kompetenz eine Querschnittskompetenz darstellt. Sie betrifft nicht nur den Umgang mit Tools, sondern prägt nahezu alle Aspekte projektbezogener Arbeit. 3. Der Mensch im Zentrum digitaler Projekte Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichen, dass trotz wachsender technologischer Möglichkeiten der Mensch weiterhin der entscheidende Erfolgsfaktor im Projektmanagement bleibt. Digitale Werkzeuge unterstützen Kommunikation, Kollaboration und Entscheidungsprozesse, ersetzen jedoch nicht die menschliche Fähigkeit, Informationen zu interpretieren, Beziehungen zu gestalten und komplexe Situationen einzuordnen. In digitalen und hybriden Arbeitsumgebungen gewinnt die zwischenmenschliche Ebene sogar an Bedeutung, da die räumliche Distanz spontane Abstimmungen reduziert und Missverständnisse wahrscheinlicher macht [5]. Vertrauen, Transparenz und die aktive Gestaltung von Kommunikationsprozessen werden damit zu grundlegenden Voraussetzungen erfolgreicher digitaler Projektarbeit (siehe Abbildung 4). Die Forschungsergebnisse zeigen, dass Projektmanager im digitalen Kontext verstärkt als Kommunikatoren und Moderatoren, die zwischen digitalen Systemen, organisationalen Strukturen und menschlicher Zusammenarbeit vermitteln, agieren müssen [6]. Die Herstellung eines gemeinsamen Verständnisses über Ziele, Rollen und Vorgehensweisen bildet ein zentrales Element ihrer Arbeit. Digitale Kommunikationskanäle erfordern klare Strukturen, bewusste Auswahl geeigneter Kommunikationsformate und die Fähigkeit, Kommunikationsarchitekturen situationsgerecht anzupassen. Die Fähigkeit, Interaktionen zu gestalten und Orientierung zu geben, wird zu einer zentralen Managementkompetenz [5]. Parallel dazu professionalisiert sich die Rolle des Projektmanagers weiter. Projektmanager werden zunehmend zu Generalisten, die technologische Entwicklungen verstehen, organisatorische Veränderungen begleiten und Entscheidungen in komplexen Umfeldern vorbereiten. Diese Professionalisierung umfasst nicht nur methodisches Wissen, sondern auch ein erweitertes Verständnis systemischer Zusammenhänge. Digitale Projekte sind häufig zugleich Transformationsprojekte. Dies verlangt Projektmanagern ein hohes Maß an Veränderungskompetenz ab. Sie müssen Widerstände einordnen, Lernprozesse fördern und Stakeholder in die digitale Entwicklung einbinden. Darüber hinaus zeigt die Untersuchung, dass digitale Kompetenz nicht allein durch technische Fähigkeiten geprägt wird. Vielmehr stützt sie sich auf soziale, kommunikative und reflexive Elemente, die den Einsatz von Technologien überhaupt erst wirksam machen. Situativ zu entscheiden, ob ein digitaler oder analoger Ansatz angemessen ist, zählt eben- Abbildung 3: Kompetenzstrukturmodell mit 7 Dimensionen [5] Wissen | Digitale Kompetenz im Projektmanagement 26 PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL · 37. Jahrgang · 01/ 2026 DOI 10.24053/ PM-37-0006 so dazu wie die Fähigkeit, Unsicherheiten zu erkennen und transparent zu machen. Digitale Tools erleichtern Abläufe, gleichzeitig erhöhen sie die Dynamik und Komplexität. Damit steigt die Bedeutung der Fähigkeit, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen auch unter unvollständiger Informationslage zu treffen. Für Organisationen bedeutet dies, dass sie strukturelle Rahmenbedingungen schaffen müssen, die Kompetenzentwicklung ermöglichen. Dazu gehören Lern- und Reflexionsräume, klare Kommunikationsstandards, der gezielte Einsatz digitaler Werkzeuge sowie der Aufbau einer Kultur, die Experimente, Feedback und Weiterentwicklung unterstützt. Projektmanager benötigen kontinuierliche Weiterbildung sowie Austauschformate, die den Transfer zwischen technologischen Entwicklungen und praktischer Projektarbeit fördern. Insgesamt wird deutlich, dass die Digitalisierung die Arbeitsweise im Projektmanagement verändert, jedoch nicht die zentrale Bedeutung menschlicher Kompetenzen mindert. Vielmehr entstehen neue Anforderungen an die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen, Kommunikation zu gestalten und komplexe Zusammenhänge zu interpretieren. Erfolgreiches digitales Projektmanagement beruht daher auf der Kombination aus technologischer Orientierung und menschlicher Gestaltungskraft. Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto stärker tritt die Bedeutung des Menschen als verbindendes, interpretierendes und moderierendes Element in den Vordergrund. 4. Fazit: Je digitaler Projekte werden, desto wichtiger bleibt der Mensch Die Digitalisierung verändert Projekte grundlegend, indem sie Strukturen, Prozesse und Arbeitsweisen neu ordnet, die Komplexität erhöht und zugleich neue technische Möglichkeiten eröffnet. Digitale Werkzeuge unterstützen Planung, Koordination und Informationsverarbeitung, führen jedoch nicht zu einer Entlastung der menschlichen Rolle im Projektmanagement. Vielmehr steigt der Anspruch an Projektmanager, Informationen zu bewerten, Zusammenhänge zu interpretieren und Entscheidungen unter dynamischen Rahmenbedingungen zu treffen. Insbesondere Koordination, Kommunikation und Entscheidungsfähigkeit gewinnen an Bedeutung, da digitale Projektumgebungen durch hohe Dynamik, Informationsdichte und verteilte Zusammenarbeit gekennzeichnet sind [6]. In diesem Kontext wird deutlich, dass erfolgreiche digitale Projektarbeit maßgeblich auf zwischenmenschlichen Faktoren beruht. Vertrauen, Kommunikation und Transparenz bilden das Fundament wirksamer Zusammenarbeit, insbesondere in virtuellen und hybriden Teams [5]. Digitale Kompetenz umfasst daher weit mehr als den souveränen Umgang mit Tools oder Methoden. Sie beschreibt ein integriertes Kompetenzprofil, das technische Fähigkeiten mit sozialen, kommunikativen und reflexiven Elementen verbindet und Projektmanager befähigt, digitale Projekte wirksam, verantwortungsvoll und menschenorientiert zu gestalten. Literatur [1] J. S. Brennen und D. Kreiss, „Digitalization,“ in The International Encyclopedia of Communication Theory and Philosophy, John Wiley & Sons, Inc., 2016. [2] acatech, „Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0,“ 2012. [3] B. Research, „Digitalisierung der Wirtschaft,“ 2024. [Online]. Available: www.bitkom.org. Abbildung 4: Voraussetzungen erfolgreicher digitaler Projektarbeit [5] Wissen | Digitale Kompetenz im Projektmanagement 27 PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL · 37. Jahrgang · 01/ 2026 DOI 10.24053/ PM-37-0006 [4] OECD, „OECD Skills Outlook 2019 : Thriving in a Digital World,“ OECD Publishing, Paris, 2019. [5] J. Nagel, Digital Literacy im Projektmanagement. Entwicklung eines Kompetenzstrukturmodells für das digital strukturierte Projektmanagement, Wiesbaden: Springer Fachmedien, 2025. [6] PMI, „The Future of Project Work. Pulse of the Profession 2024,“ PMI, 2024. Eingangsabbildung: © iStock.com / Mariia Vitkovska Dr. Jessica Nagel Dr. Jessica Nagel ist Wirtschaftsinformatikerin und promovierte im Bereich Berufs- und Wirtschaftspädagogik mit dem Schwerpunkt digitale Kompetenzen im Projektmanagement. Sie arbeitet als Projektmanagement-Expertin im IT-Umfeld und lehrt zu Digitalisierung, Future Skills und digitaler Führung. E-Mail: jessica.nagel@web.de https: / / orcid.org/ 0009-0002-1046-6464 14.-16. April 2026 | München WHAT ˈS NEXT? Gemeinsam Zukunft gestalten. Projektmanagement steht am Wendepunkt: neue Technologien, neue Erwartungen, neue Spielregeln. Die pmwelt 2026 bringt Projektverantwortliche zusammen, die mehr wollen - mehr Klarheit, mehr Wirkung, mehr Miteinander. 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