eJournals Transforming cities 4/3

Transforming cities
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expert verlag Tübingen
10.24053/TC-2019-0063
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Urbane Wälder in Leipzig

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2019
Dieter Rink
Große Brachflächen, die in Leipzig durch Schrumpfung, Deindustrialisierung und Strukturwandel entstanden waren, wurden nach der Jahrtausendwende im Rahmen der Planungstrategien zum Stadtumbau als Grünflächen ausgewiesen. Im letzten Jahrzehnt wurden so drei neue urbane Wälder angelegt, um ungenutzte Flächen relativ kostengünstig aufzuwerten und damit gleichzeitig das Stadtklima zu verbessern und neuen Freiraum für die Stadtbewohner zu schaffen. Mit Leipzigs dynamischem Wachstum steht der wachsende Bedarf an Bauland allerdings in Konkurrenz zu weiteren Grünflächen.
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66 3 · 2019 TR ANSFORMING CITIES THEMA Städtisches Grün - städtisches Blau Urbane Wälder in Leipzig Ein neuer Grünflächentyp Stadtumbau, Grünflächenkonzept, urbaner Wald, Naherholung, Stadtklima Dieter Rink Große Brachflächen, die in Leipzig durch Schrumpfung, Deindustrialisierung und Strukturwandel entstanden waren, wurden nach der Jahrtausendwende im Rahmen der Planungstrategien zum Stadtumbau als Grünflächen ausgewiesen. Im letzten Jahrzehnt wurden so drei neue urbane Wälder angelegt, um ungenutzte Flächen relativ kostengünstig aufzuwerten und damit gleichzeitig das Stadtklima zu verbessern und neuen Freiraum für die Stadtbewohner zu schaffen. Mit Leipzigs dynamischem Wachstum steht der wachsende Bedarf an Bauland allerdings in Konkurrenz zu weiteren Grünflächen. sektor nach der Wende fielen zahlreiche Flächen brach. Um die Jahrtausendwende gab es laut einer Analyse des Umweltforschungszentrums Leipzig knapp 3000 Brachflächen in Leipzig, die zusammengenommen rund 900 Hektar umfassten und etwa 3,5 % der Siedlungsfläche entsprachen - sehr hohe Werte. Für viele, selbst große Flächen von bis zu 20 oder sogar 30 Hektar gab es keine Nachfrage und es war keinerlei Nachnutzung darstellbar. Die Stadt Leipzig startete 2001 den Stadtumbau und verfolgte in ihrer Planung die Strategie „Mehr Grün, weniger Dichte“. Das umfasste die Anlage klassischer und neuer Grünflächen sowie Zwischennutzungen. Dabei wurde auch mit neuen Grünflächenkonzepten experimentiert; so wurden Mitte der 2000er Jahre Bäume auf kleinen innerstädtischen Stadtumbaubrachen gepflanzt. Im Leipziger Osten entstanden der „lichte Hain“ und der „dunkle Wald“, die allerdings Kritik und Proteste hervorriefen: Der Abriss wertvoller Gründerzeithäuser und der Verlust urbaner Qualitäten wurden beklagt. Einige Jahre später entstand die Idee, urbane Wälder auf größeren innerstädtischen Brachflächen anzulegen. Damit werden mehrere Ziele verfolgt: Der Wald soll zur Verbesserung der stadtklimatischen und lufthygienischen Situation beitragen, angrenzende Flächen in Wert setzen, neue Erholungsangebote schaffen sowie zur Erhöhung der Biodiversität beitragen. Weitergehend will man damit eine neue Freiflächenkategorie im Stadtumbau und in der Planung kreieren. Ein Aspekt ist auch die Finanzierung, so ist die Aufforstung von Brachflächen die preiswerteste Begrünung. Zuerst wurde in den Jahren 2007 bis 2008 eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, die positive Ergebnisse brachte. Daran schloss sich das Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben (E+E-Vorhaben) Hintergrund Allenthalben liest man in den letzten Jahren von der Inanspruchnahme von Frei- und Grünflächen durch neue Bebauungen in den deutschen Metropolen und Großstädten. In Leipzig ist es demgegenüber in diesem Jahrzehnt zunächst sogar gelungen, die Grünflächen zu erweitern und zwar durch einen neuen Grünflächentyp: urbane Wälder. Den Hintergrund dafür bildete freilich die jahrzehntelange Schrumpfung der Stadt. Infolge der Deindustrialisierung in den 1990er Jahren, der Aufgabe von Militärstandorten und des Strukturwandels im Transport- Bild 1: Potenziale für Grünflächen in Leipzig nach der Schrumpfung. © Stadtplanungsamt Leipzig Karl-Heine-Holz Stadtgärtnerei-Holz Schönauer-Holz 67 3 · 2019 TR ANSFORMING CITIES THEMA Städtisches Grün - städtisches Blau an, welches das Bundesamt für Naturschutz (BfN) förderte und gemeinsam mit der Stadt Leipzig von 2009 bis 2018 durchführte. Es umfasste die Neuanlage von drei urbanen Wäldern auf innerstädtischen Brachflächen. Drei urbane Wälder Die erste Fläche wurde im Jahr 2010 auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei in Anger-Crottendorf, einem Stadtteil im Leipziger Osten, angelegt. Die Stadtgärtnerei hatte im Jahr 2005 ihren Betrieb eingestellt, danach war unklar, was mit der Fläche passieren sollte. Die Stadt, der die Fläche gehörte, versuchte das Grundstück zu verkaufen, was aber scheiterte. Danach wurde nach neuen Nutzungskonzepten bzw. -ideen gesucht. Aufgrund ihrer Größe - rund 3,8 Hektar - war sie in den Fokus des Projekts geraten und als mögliche Aufforstungsfläche ausgewählt worden. Dazu musste die Fläche freilich zunächst relativ aufwändig beräumt werden, die Gewächshäuser und festen Bauten wurden abgerissen, den Hauptweg beließ man jedoch als Durchgangsmöglichkeit. Aus der Vornutzung waren auch einige Bäume und Sträucher erhalten, die man in die neue Gestaltung einbezog. Das trifft auch auf einige Betonelemente zu, die jetzt als Sitzmöglichkeiten dienen können. Bei der Aufforstung hat man sich an die alte Nutzung angelehnt und die Flächen parzellenweise aufgeteilt. Die Auswahl der Baumarten und Sträucher wurde intensiv diskutiert, schon früh fiel die Entscheidung für eine Vielfalt von Arten. Bei den Bäumen wurden etwa Eichen, Linden, Mehl- und Elsbeeren, Ebereschen und Nussbäume verwandt, an Sträuchern wurden unter anderem Hasel, Weissdorn, Berberitze und Holunder gepflanzt. Die aufgeforsteten Parzellen wurden zunächst für fünf Jahre eingezäunt. Mit dem Abbau der Zäune im Jahr 2015 erfolgte zugleich die Übergabe der gesamten Fläche an den kommunalen Forstbetrieb - nun sind die Förster dafür zuständig. Um die Anmutung als Wald zu verstärken, wurden drei Hochsitze auf der Fläche installiert. Wenn man sie erklimmt, kann man die Fläche und die Umgebung gut überblicken. Jugendliche hatten die Fläche illegal zwischengenutzt und die alten Gewächshäuser besprüht. Um ihnen ein Angebot zu machen, wurde die Wand eines angrenzenden Hauses vom Graffitiverein gestaltet. Das konnte zwar einzelne Akte des Vandalismus nicht ganz verhindern, im Ganzen befindet sich die Fläche aber in einem guten Zustand, die Bäume sind inzwischen bis zu vier / fünf Meter hoch und die Anmutung als Wald prägt sich zusehends aus. Die zweite Fläche, das Schönauer Holz, wurde drei Jahre später, im Jahr 2013, in der Großwohnsiedlung Grünau am westlichen Stadtrand von Leipzig aufgeforstet. Dieser urbane Wald befindet sich mitten in einem immer noch dicht besiedelten Wohngebiet zwischen den Blöcken. Hier hatte einst einer der größten Plattenbauten der Stadt gestanden, ein langer Elfgeschosser. Er hatte im Volksmund der Grünauer aufgrund seiner Größe und Höhe den Spitznamen „Eiger Nordwand“. Aufgrund der starken Schrumpfung in Grünau von knapp 90 000 Einwohnern Ende der 1980er Jahre bis etwa 45 000 Anfang der 2010er-Jahre, war Grünau zum Schwerpunkt des Stadtumbaus geworden. Der Elfgeschosser an der Neuen Leipziger Straße war schon früh in den Fokus geraten und 2007 mit öffentlichen Mitteln abgerissen worden. Danach wurde Rasen eingesät, der aufgrund des mageren Substrats nur teilweise aufwuchs. Die Fläche wurde von der Bevölkerung kaum genutzt, diente aber als Wegeverbindung zwischen den Blöcken sowie den nahegelegenen Einkaufs- und Dienstleistungsangeboten. Die Stadt hat einen Teil der insgesamt 5,5 Hektar großen Fläche gekauft und ein Gestaltungskonzept für den urbanen Wald Bild 2: Karl-Heine-Holz. © Tobias Hametner Bild 3: Karl-Heine-Holz. © Tobias Hametner 68 3 · 2019 TR ANSFORMING CITIES THEMA Städtisches Grün - städtisches Blau entwickelt. Hier wurde die Bevölkerung schon von Anfang an in die Anlage und Gestaltung einbezogen. Bei der Aufforstung haben sich Schüler*innen an einer Pflanzaktion von Bäumen beteiligt. Auch hier wurden vorhandene Elemente eingebaut, etwa die vorhandenen Wege und Bäume oder auch einige Betonelemente, die als Sitzmöglichkeiten dienen. Außerdem wurden wieder (zwei) Hochstände errichtet, die mittlerweile zu Wahrzeichen der urbanen Wälder geworden sind. Bei den Baumarten hat man vor allem auf Vogelbeerbaum, Elsbeere und Speierling zurückgegriffen. Auch diese Fläche wurde von der Bevölkerung gut angenommen, wenngleich es auch hier Vandalismus gab, wie beispielsweise Diebstahl von Bäumen oder Besprühen der Schilder. Mittlerweile sind die Bäume zwei bis drei Meter groß und im letzten Jahr wurden die Zäune entfernt und alle Flächen damit zugänglich. Die dritte Fläche, der Bürgerbahnhof Plagwitz, ist westlich am Rand der gründerzeitlichen Bebauung von Leipzig gelegen und mit rund 15 Hektar die größte Fläche. Einer der einst größten Güterbahnhöfe Deutschlands war Anfang der 1990er komplett brachgefallen. Danach gab es nur illegale Zwischennutzungen, Ende der 2000er Jahre geriet das Areal allerdings in den Fokus der Anwohner*innen. 2009 gründete sich die Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz (IBBP), die der Fläche auch ihren neuen Namen gab. Seit 2010 veranstaltete die Initiative zum Beispiel „Entdeckungsspaziergänge“ oder „Gleisfrühstücke“ und entwickelte eigene Ideen für die Umwandlung der Brache. Seit 2015 findet auch ein großes Event, das Stadtteilfest „Westbesuch“, auf dem Bürgerbahnhof Plagwitz statt. Das Konzept des urbanen Waldes auf dem ehemaligen Bahngelände ist folglich ein ganz anderes als bei den beiden oben geschilderten urbanen Wäldern. Hier wurden von vornherein verschiedene andere Nutzungen in den Gleis-Grün-Zug Bahnhof Plagwitz integriert, außerdem musste auf Naturschutzbelange Rücksicht genommen werden. Von Anfang an wurden die Gruppen und Initiativen in die Planung und Gestaltung einbezogen, dazu dienten eine Reihe von Workshops und Beteiligungsverfahren. Bemerkenswert ist, dass der vorhandene Sukzessionswald im südlichen Teil der Fläche - rund 4,3 Hektar - in die Gesamtanlage einbezogen wurde und sich weiter selbst überlassen bleibt. Hier befinden sich auch für den Naturschutz wertvolle Standorte, etwa spezielle Arten für sehr trockene Verhältnisse. Erst nach langen und komplizierten Grundstücksverhandlungen konnte die Stadt die Fläche von der Deutschen Bahn kaufen. Sukzessive wurde die gesamte Fläche entwickelt, 2013 wurden am sogenannten „Nordkopf“ ein Boulderfelsen und eine Luftschaukel eingeweiht, im Jahr 2016 zogen ein Bauspielplatz und Pfadfinder ein, ein Jahr später wurden im Obsthain und im Obstgarten die ersten Bäume gepflanzt, die von Quartierbewohnern gepflegt werden. Auf etwa 1,5 Hektar ist ein urbaner Wald mit Eichen entstanden und im Jahr 2019 wurde ein Ballspielfeld eröffnet. An der Finanzierung der verschiedenen Gestaltungen und Projekte auf dem Bürgerbahnhof Plagwitz beteiligten sich auch die Stadt Leipzig, der Freistaat Sachsen und die Europäische Union. Im Unterschied zu den ersten beiden Beispielen wird der Bürgerbahnhof Plagwitz viel intensiver genutzt, zahlreiche Gruppen, Initiativen und Vereine sowie Bürger*innen aus dem umliegenden Quartier haben ihn sich „angeeignet“. Größeren Vandalismus gab es hier bisher nicht. Akzeptanz und Nutzung durch die Bevölkerung Eine im Jahr 2010 durchgeführte (stadt)soziologische Befragung zeigte, dass die Gestaltung von Brachflächen als urbaner Wald von der Bevölkerung grundlegend akzeptiert und positiv wahrgenommen wird. Urbane Wälder werten aus der Sicht der Bevölkerung Brachflächen auf, machen sie nutzbar und bereichern das Stadtbild. Wälder werden generell von der Stadtbevölkerung sehr geschätzt, urbane Wälder werden in den ersten Jahren nach der Anlage allerdings nicht unbedingt als Waldfläche wahrgenommen, mitunter sorgen sie aufgrund ihres Erscheinungsbildes für Irritationen. Insbesondere in den ersten Jahren der Bepflanzung wird die Fläche eher noch mit einer Brache oder „Wildnis“ assoziiert und erst zweitrangig mit einer nutzbaren Grünfläche bzw. einem Wald in Verbindung gebracht. Mit fortschreitendem Wachstum steigt zwar die Akzeptanz für die Fläche und ihre Bepflan- Bild 4: Schönauer-Holz. © Tobias Hametner 69 3 · 2019 TR ANSFORMING CITIES THEMA Städtisches Grün - städtisches Blau zung, aber ein Waldgefühl stellt sich erst im Laufe der Zeit ein. Das hängt auch mit den relativ kleinen Flächengrößen zusammen. Des Weiteren erschwert die eingeschränkte Nutzbarkeit der urbanen Wälder die Akzeptanz bei der Bevölkerung. Die Einzäunung der Aufforstungsflächen beschränkt die Zugänglichkeit und es fehlt die unmittelbare Erlebbarkeit. Die Anwohner*innen erwarten von einem urbanen Wald Ähnliches wie von klassischen Grünanlagen, am ehesten eine parkähnliche Gestaltung und Ausstattung. Die Teilnehmer*innen der Haushaltsbefragung von 2010 wünschten sich diesbezüglich etwa befestigte Wege, Mülleimer, Bänke bzw. Sitzgelegenheiten sowie Beleuchtung. Im Hinblick auf die Nutzung konnte bei Befragungen 2014 und 2017 festgestellt werden, dass die Flächen in erster Linie von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen als Durchgangsmöglichkeiten genutzt werden. Ein Aufenthalt fällt dementsprechend kurz aus, er liegt in der Regel unter 15 Minuten. Weitere Nutzungen sind etwa Joggen oder den Hund ausführen, insbesondere von Familien und Kindern werden die urbanen Wälder intensiver bzw. länger genutzt. Die Nutzungen entsprechen damit den Möglichkeiten der Flächen, denn ein erhöhtes Besucheraufkommen oder aber typische Parkaktivitäten wie Picknicken, Grillen oder Ballspiele wären dem Setting urbaner Wälder weniger angemessen. Die Nutzergruppen sind insbesondere anliegende Bewohner*innen bzw. Menschen aus der näheren Umgebung. Intensivere Formen der Nutzung finden sich dort, wo es weitere Angebote gibt, wie etwa auf dem Bürgerbahnhof Plagwitz, wo es Urban Gardening, einen Bauspielplatz und sogar Gastronomie gibt. Fazit Das Konzept der urbanen Wälder stammt aus der Phase der Reurbanisierung und des Stadtumbaus in den 2000er Jahren. Zu dieser Zeit waren die Auswirkungen der Schrumpfung in Leipzig noch deutlich sichtbar und es wurde für eine Vielzahl innerstädtischer Brachen nach sinnvollen Zwischen- und Nachnutzungen gesucht. Damals war davon auszugehen, dass es in absehbarer Zeit keine Nachfrage oder bauliche Nutzung geben würde. Doch bereits zu Beginn des Projekts „urbane Wälder“ Anfang der 2010er Jahre trat die Stadt in eine Phase des dynamischen Wachstums ein, die bis heute anhält. Diese äußert sich in relativ hohen Wachstumsraten der Bevölkerung (zwei bis drei Prozent jährlich), in gewachsener Flächennachfrage und -inanspruchnahme sowie Nachverdichtung. Bereits vor einigen Jahren musste konstatiert werden, dass einige der Flächen, die in die engere Wahl für einen urbanen Wald gekommen waren, inzwischen bereits beplant und teilweise sogar schon bebaut sind. Damit gibt es - wie es aussieht - derzeit und in naher Zukunft kaum Möglichkeiten für die Realisierung weiterer urbaner Wälder in Leipzig. Urbane Wälder sind bislang ein Begrünungskonzept für schrumpfende bzw. geschrumpfte Städte, wie andere Beispiele aus Halle/ Saale, Eisenhüttenstadt oder Weißwasser zeigen. Sie können damit zunächst als ein Instrument bzw. neue Freiflächenkategorie des Stadtumbaus betrachtet werden. Leipzig verfolgt nunmehr das Konzept der „doppelten Innenentwicklung“, das die Etablierung und Qualifizierung von Grünflächen einschließt, da auch eine wachsende Stadt (zusätzlicher) Freiflächen bedarf. Daher gilt es, ökologische, klimatische sowie Erholungseffekte gegenüber Nutzungen für Wohnen und soziale Infrastrukturen abzuwägen. Urbaner Wald kann durchaus auch eine Option für wachsende Städte sein, im Hinblick auf eine nachhaltige Stadtentwicklung, vor allem die Anpassung an den Klimawandel. Die urbanen Wälder haben in Deutschland bislang ein positives Echo gefunden, zahlreiche Städte haben sich im Projektverlauf und auf der Abschlusskonferenz im Herbst 2018 über dieses neue Grünflächenkonzept informiert. Nun bleibt abzuwarten, ob die urbanen Wälder in anderen deutschen Städten Nachahmung finden, wie dies mit dem Projekt von Anfang an intendiert war. Prof. Dr. Dieter Rink Stellvertretender Departmentleiter Department Stadt- und Umweltsoziologie Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ Kontakt: dieter.rink@ufz.de AUTOR Bild 5: Stadtgärtnerei- Holz. © Tobias Hametner