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Transforming Cities
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DVGW Kongress 2025

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Anhaltender Niederschlagsmangel hat das Wetter in diesem Frühjahr bestimmt. Wie reagiert die Politik auf diese Entwicklungen? Das ist eines von vielen Themen, die auf dem diesjährigen DVGW Kongress Ende September in Bonn im Fokus stehen
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DVGW Kongress 2025 Fahrt aufnehmen für die Transformation der Wasserversorgung Anhaltender Niederschlagsmangel hat das Wetter in diesem Frühjahr bestimmt. Wie reagiert die Politik auf diese Entwicklungen? Das ist eines von vielen Themen, die auf dem diesjährigen DVGW Kongress Ende September in Bonn im Fokus stehen Das Frühjahr 2025 zählt zu den trockensten seit Beginn der Wetterauf zeichnungen 1881. L aut dem Deutschem Wetterdienst (DWD) fiel von März bis Mitte Mai nur rund ein Drittel der üblichen Regenmenge. Die Trockenheit schlägt sich vor allem in den oberen Bodenschichten bis 25 cm nieder. L andwir te befürchten schlechte Ernten und zu wenig Futter. Auch die Binnenschif ffahrt leidet, da Frachtschiffe bei sinkenden Pegeln weniger laden können. Ebenso betroffen ist die öffentliche Wasser versorgung , insbesondere wenn das Trinkwasser aus Oberflächenwasser von Flüssen, Seen und Talsperren gewonnen wird. Rund 14 % stammen aus diesen Quellen. Etwa 70 % des Trinkwassers wird dagegen aus Grundwasser gewonnen. Da deren Vorkommen langsamer auf ausbleibenden Regen reagieren, schlagen nicht aufgefüllte Bestände erst mittelfristig durch. „Die Aus wirkungen des K limawandels stellen zunehmend eine Herausforderung für die Wasser versorgung dar. Konflikte hinsichtlich der Verteilung der wichtigen Ressource werden zunehmen“, sagt DVGW-Vorstand Dr. Wolf Merkel voraus. Deshalb fordert man beim DVGW ordnungsrechtliche Vorgaben und ein abgestuftes Vorgehen. „Wir plädieren dafür, dass die öffentliche Wasser versorgung gegenüber anderen Nut zergruppen im behördlichen Vollzug Vorrang hat “, betont Merkel. Finanzielle Unterstützung vonnöten Angesichts dieser Entwicklungen ist die Politik gefordert, mehr 8 2 · 2025 TR ANSFORMING CITIES DOI: 10.24053/ TC-2025-0036 Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA). Auch ein von CDU/ CSU und SPD geplantes Wirkungsmonitoring muss nach Ansicht der beiden Verbände Hand in Hand gehen mit einer stofflichen Betriebsbilanz. Nur so sei man in der Lage, wasserschonend wirtschaftende Betriebe zu ermitteln und diese etwa von zusätzlichen Düngeauflagen in den mit Nitrat belasteten „Roten Gebieten“ zu befreien. Erst kürzlich hatte der DVGW auch die Ausweitung des Ökolandbaus gefordert, um den Eintrag von Nitrat und Pflanzenschutzmitteln in die Trink was serres sourcen einzu dämmen. DVGW Kongress als Diskussionsforum Diese Themen will der Verband auf dem DVGW Kongress, der unter dem Motto „Fahrt aufnehmen! “ vom 24. bis 25. September 2025 in der Bundesstadt Bonn stattfindet, mit der Politik und der Branche diskutieren. Gleich zu Beginn der Veranstaltung widmet sich ein Panel der Fragestellung „Wasserwirtschaft für die neue Bundesregierung - selbstverständlich oder unverzichtbar? “ Ebenfalls am ersten Kongresstag steht die Anpassung der Wasserinfrastruktur an den Klimawandel auf der Agenda. Diskutiert werden Optionen zur Resilienzsteigerung oder der auf die Branche zukommende Investitionsbedarf. In sogenannten Breakout-Sessions werden an den beiden Kongresstagen Themen wie erhöhte Temperaturen in Verteilnetzen oder der Umgang mit Cloudlösungen in der IT/ OT bei Wasserversorgern vertieft behandelt. Weitere Informationen und Anmeldung: www.dvgw-kongress.de/ 2025 Eingangsabbildung: © Bildschön GmbH/ Vollmeyer Geld als bisher in die Hand zu nehmen, um Maßnahmen zur Klimawandelanpassung zu finanzieren. „Bundesländer, Kommunen und Wasserversorger benötigen vom Bund eine finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung einer klimaresilienten Infrastruktur - sei es durch Förderprogramme, steuerliche Entlastungen oder Fondslösungen“, unterstreicht der DVGW-Vorstand. Mit der grundsätzlichen Stoßrichtung der neuen Bundesregierung ist man beim DVGW einverstanden. Die wasserpolitischen Maßnahmen im Koalitionsvertrag würden den Willen zum vorausschauenden Wasserschutz und zur Klimawandel- Anpassung erkennen lassen. Beides sind Grundvoraussetzungen für eine zukunftsfähige, resiliente Trinkwasser versorgung und nachhaltige Wasser wirtschaft. Positiv ist aus Sicht des DVGW hier vor allem „die erkennbare Kontinuität in der Nationalen Wasserstrategie“ sowie die Anfang Juni von der EU-Kommission vorgestellte Wasserresilienz- Strategie, von der man sich auch für Deutschland wichtige Impulse erhofft. Kritik an der geplanten Abschaffung der Stoffstrombilanz Äußerst kritisch gesehen wird bei den Experten des DVGW dagegen die im Koalitionsvertrag geplante Abschaffung der Stoffstrombilanzverordnung aus dem deut s c hen D üngere c ht . E ine Streichung gefährde den Gewässerschutz, ohne einen Beitrag zum Bürokratieabbau zu leisten. Positive Erfahrungen in Kooperationen zwischen Landwirtschaft und Wasser wirtschaft würden eindeutig die Praktikabilität und den Nutzen von Nährstoffbilanzen in der Landwirtschaft belegen, betont der DVGW in einer gemeinsamen Erklärung mit der Anzeige www.mall.info Mall-Baumrigole ViaTree Schwammstadt trifft Innovation + Integrierte Zisterne zur Versorgung von Bäumen + Adiabate Kühlung und Beschattung + Schutz der Wurzeln vor Vernässung und Beschädigung Schutz der Wurzeln vor Vernässung und Beschädigung Film-Tipp Begehbarkeit des Sickertunnels CaviLine Film-Tipp Begehbarkeit des Sickertunnels CaviLine Film-Tipp CaviLine der Sickertunnel aus Beton + Ideal zur Kombination mit einer Regenwasserbehandlung + Hohe Stabilität befahrbar bis SLW 60 + Gesamte Anlage zugänglich nach DGUV Regel 103-003 DOI: 10.24053/ TC-2025-0036