eJournals Transforming Cities 10/2

Transforming Cities
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2366-3723
expert verlag Tübingen
10.24053/TC-2025-0038
tc102/tc102.pdf0811
2025
102

Integrierte und ganzheitliche Mobilitätsplanung

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2025
Nora Baisch
David Rüdiger
Wie gelingt es, die Mobilitätswende in einer Großstadt voranzutreiben? Düsseldorf geht dafür einen ganzheitlichen Weg: Durch den stadtweiten Ausbau eines multimodalen Mobilitätsnetzwerks, eine bedarfsgerechte Planung und die Verbindung von Mobilitäts- und Stadtentwicklung sollen Lebensqualität und nachhaltige Mobilität miteinander verknüpft werden. Der Beitrag zeigt, wie dieser integrierte Ansatz über das reine Bereitstellen von alternativen Mobilitätsangeboten hinausgeht.
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Integrierte und ganzheitliche Mobilitätsplanung Wie Düsseldorf Mobilitäts- und Stadtplanung miteinander verknüpft und so neue, bedarfsgerechte Orte der Mobilität schafft Urbanes Mobilitätsmanagement, Mobilitätsnetzwerk, integrierte Planung, Bürgerbeteiligung, Smart Parking Nora Baisch, Dr. David Rüdiger Wie gelingt es, die Mobilitätswende in einer Großstadt voranzutreiben? Düsseldorf geht dafür einen ganzheitlichen Weg: Durch den stadtweiten Ausbau eines multimodalen Mobilitätsnetzwerks, eine bedarfsgerechte Planung und die Verbindung von Mobilitäts- und Stadtentwicklung sollen Lebensqualität und nachhaltige Mobilität miteinander verknüpft werden. Der Beitrag zeigt, wie dieser integrierte Ansatz über das reine Bereitstellen von alternativen Mobilitätsangeboten hinausgeht. 16 2 · 2025 TR ANSFORMING CITIES DOI: 10.24053/ TC-2025-0038 dorf und Golzheim und damit auf einer Fläche von ca. neun Quadratkilometern entstehen. Ergänzend werden im Umfeld dieser Mobilitätsstationen flächendeckend Sharingstationen geschaffen, um die Verbindung zwischen den Mobilitätsangeboten zu gewährleisten und das Netzwerk zu er weitern. Im Rahmen des Förderprojekts „Multi-Mo-DUS“ (Multimodalität für lebenswerte Quartiere) wird auf diese Weise innerhalb von drei Jahren die Mobilität in den zentrumsnahen Wohnquartieren sowie die städtebauliche Gestaltung und Lebensqualität aufgewertet. Grundlage der Förderung durch Mittel des Landes NRW bildet die Förderrichtlinie FöRi-MM. Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehrs des Landes NRW trägt 80 Prozent der Förderkosten. Die Mobilitätsstationen bieten den Anwohner*innen vielfältige, leicht zugängliche und umweltfreundliche Mobilitätslösungen, direkt vor ihrer Haustüre. Alltagswege, ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder für Freizeitaktivitäten, lassen sich damit einfach und flexibel gestalten. Insbesondere sichere Fahrradstellplätze fehlen oft in städtischen Quartieren, doch Fahrräder und E-Bikes sind meist zu schwer, um sie in den Hausflur oder die eigene Wohnung zu tragen. Fahrradquartiersgaragen an den Mobilitätsstationen schaffen daher neue sichere und witterungsfeste Abstellmöglichkeiten, ohne körperliche Anstrengung. Carsharing-Fahrzeuge stehen darüber hinaus für längere Fahrten zur Verfügung, während E-Scooter oder Fahrräder eine schnelle Alternative für kürzere Strecken bieten. An ausgewählten Standorten gibt es zudem vollautomatisierte Lastenrad-Verleih-Systeme. Eine Vielzahl an Ladestationen für Elektrofahrzeuge trägt außerdem dazu bei, den steigenden Bedarf an Ladeinfrastruktur in der Stadt zu decken. Alle Mobilitätsangebote sind dabei einfach und bequem per App buchbar. Bedarfsgerechte Mobilitäts- und Stadtplanung Das stadtweite Mobilitätsnetzwerk verfolgt das Ziel, klimafreundliche Mobilitätsalternativen zu stärken, das Bewusstsein für eine Veränderung des persönlichen Mobilitätsverhaltens zu schärfen und gleichzeitig den öffentlichen Raum bedarfsgerecht aufzuwerten. Ein zentrales Merkmal des Düsseldorfer Ansatzes ist daher auch die konsequente Einbindung der städtischen Bevölkerung, um eine ganzheitliche Planung und Die Gestaltung der Mobilität zählt zu den größten Herausforderungen der Stadtentwicklung. Immer dichtere Städte, begrenzter Raum, ambitionierte Klimaziele und der gesellschaftliche Wandel erfordern neue Antworten auf die Frage, wie Menschen sich im urbanen Raum bewegen. Eine erfolgreiche Stadtentwicklung verlangt heute nach einer ganzheitlichen Mobilitätsplanung, die multimodal, vernetzt, datenbasiert und sozial gerecht ist. Die Landeshauptstadt Düsseldorf begegnet diesen Herausforderungen mit einem integrierten Planungsansatz, der weit über klassisches Mobilitätsmanagement hinausgeht. Mobilität wird dabei als Motor für Stadtgestaltung, Flächengerechtigkeit und soziale Teilhabe verstanden. Um Verkehrsinnovationen sowie Digitalisierungs- und Vernetzungsthemen für eine nachhaltige Mobilität sent wicklung schnell umzusetzen, wurde dafür vor rund fünf Jahren die Stadttochter Connected Mobility Düsseldorf GmbH (CMD) gegründet. Sie plant, baut und betreibt im Auftrag der Landeshauptstadt das flächendeckende Netzwerk aus Mobilitätsstationen. Das stadtweite Mobilitätsnetzwerk in Düsseldorf Ziel ist es bis 2035 ein engmas chiges Net z werk aus insge samt 10 0 Mobilitätsstationen in ganz Düsseldorf aufzubauen. Dank des flächendeckenden Mobilitätsangebots werden die Düsseldorfer*innen die Möglichkeit haben, so reibungslos und effizient wie möglich von einem Verkehrsmittel auf das andere zu wechseln. Das größte Stadtraumentwicklungs- und Mobilitätsprojekt sind dabei aktuell die 18 neuen Mobilitätsstationen, die bis 2026 in den Düsseldorfer Stadtteilen Pempelfort, Deren- Bild 1: Sharingstation für Leih-Fahrräder und E-Scooter an der Mobilitätsstation Münsterplatz © Daria Henken PRAXIS + PROJEKTE Mobilitätsplanung 17 2 · 2025 TR ANSFORMING CITIES DOI: 10.24053/ TC-2025-0038 Düsseldorf in Echtzeit erfasst und visualisiert. Dies ermöglicht es der Stadt, Nutzungen, Bewegungen und Auslastungen von E-Scootern, E-Rollern, E-Bikes und anderen geteilten Mobilitätsangeboten laufend zu analysieren sowie operativ und strategisch zu steuern. Die Daten werden mit Informationen von Parksensoren und Parkverbotszonen, Lastenradautomaten und Fahrradstationen sowie Geo- Daten angereichert und liefern so ein umfassendes Bild über die Nutzung. Damit entsteht eine valide Datengrundlage, die wesentlich dazu beiträgt die Standorte und Kapazitäten der Mobilitätsstationen bedarfsgerecht zu steuern und nutzerfreundlich weiterzuentwickeln. Smart Parking als Ergänzung: Flächen effizient nutzen Unter dem Motto „Wege für alle“ greifen die L andeshauptstadt Düsseldorf und ihre Partner die v ielfältigen Per spek ti ven der Stadtbevölkerung auf. Ziel ist es, Mobilitätskonzepte nicht ausschließlich an einer einzelnen Mobilitätsart auszurichten, sondern an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen. So soll Düsseldorf zu einer Stadt werden, in der Mobilität für alle gleichberechtigt möglich ist. 1 Denn auch wenn immer mehr Menschen auf nachhaltige Mobilitätsalternativen umsteigen und die Pkw-Nutzung abnimmt, zeigen die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung SrV 2023 in Düsseldorf, dass die Pkw-Nutzung weiterhin eine bedeutende Rolle im Alltag vieler Bürger*innen spielt. So lag der Anteil des motorisierten Individualverkehrs bei der Verkehrsmittelwahl noch immer bei 30 Prozent. 2 Aus diesem Grund gehört es auch zum Düsseldorfer Planungsansatz, den verbleibenden Bedarf der Pkw-Nutzer verantwortungsvoll zu steuern. öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität konzipiert. Bei der Schaffung der Mobilitätsstationen kommen preisgekrönte Module mit einem hochwertigen Design zum Einsatz, die sich harmonisch in das Stadtbild einfügen und den neuen Begegnungsorten eine besondere Aufenthaltsqualität und Wertigkeit verleihen. Zusät zliche Sit zgelegenheiten, Begrünungen, neu gepf lanz te Bäume und sogenannte Klimaanpassungsmodule wie Hochbeete mit Pergoladächern sorgen außerdem dafür, dass diese Orte nicht nur funktional, sondern auch lebenswert, grün und einladend sind. Bei der Pflege der Pflanzen unterstützen die Düsseldorfer Initiative platzgrün! sowie engagierte Bürger*innen aus der Nachbarschaft. Die bereits umgesetzten Maßnahmen an den mittlerweile 22 Mobilitätsstationen zeigen, wie durch die neue Gestaltung des öffentlichen Raums das Mikroklima vor Ort positiv beeinflusst und die Aufenthaltsqualität gesteigert werden kann. Ein weiterer Bestandteil des ganzheitlichen Planungsansatzes ist die digitale Steuerung. Dafür hat die CMD das Shared Mobility Dashboard entwickelt, eine smarte Datenanalyseplattform, die sämtliche Sharing-Angebote in Umsetzung der Mobilitätsprojekte zu ermöglichen. Hier für wurde eine Beteiligungsstrategie ent wickelt, die nicht nur Bürger*innen, sondern auch Gewerbetreibende, Interessengruppen und andere lokale Akteure frühzeitig in den Planungsprozess einbindet. Bereits zu Projektbeginn werden sie eingeladen, sich über digitale Bedarfsabfragen aktiv in den Planungsprozess einzubringen und Fragen rund um das neue Mobilitätsangebot, den persönlichen Bedarf und die städtebauliche Aufwertung zu beantworten. Ergänzend finden Dialogformate statt, die einen persönlichen Austausch ermöglichen, Raum für Fragen bieten und Wünsche aufnehmen. Über den gesamten Projektverlauf hinweg sorgt eine kontinuierliche Kommunikation dafür, dass alle Beteiligten informiert bleiben und sich einbringen können. Die im Rahmen der Beteiligung erkannten Bedarfe fließen daraufhin in den weiteren Planungsprozess ein. Diese Beteiligungskultur stellt sicher, dass die Standorte und die konkrete Ausgestaltung der Mobilitätsstationen auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmt werden. Die Mobilitätsstationen sind bewusst nicht nur als neue Orte der Mobilität, sondern auch als Bild 2: Klimaanpassungsmodul an der Mobilitätsstation Schloßstraße © Daria Henken PRAXIS + PROJEKTE Mobilitätsplanung 18 2 · 2025 TR ANSFORMING CITIES DOI: 10.24053/ TC-2025-0038 häuser in der Düsseldorfer Innenstadt in das Programm integriert, um noch weitere zentrumsnahe Standorte anbieten zu können. Zusätzlich wurde mit der Öffnung der Stellflächen am Technischen Rathaus erstmals auch eine städtische Verwaltungsfläche für das Feierabend-Parken bereitgestellt. Damit wurde das Stellplatzkontingent auf über 1.500 Feierabend- Parkplätze ausgeweitet, die zu attraktiven Konditionen über Nacht gebucht werden können. Die Preise für das Feierabend- Parken variieren je nach Standort, liegen jedoch deutlich unter den regulären Tarifen der jeweiligen Parkhäuser. Das Angebot richtet sich z. B. an Anwohner*innen, die abends im dicht besiedelten Stadtgebiet häufig keinen freien Parkplatz im öffentlichen Straßenraum finden. Darüber hinaus profitieren Besucher*innen, die Freunde oder Familie besuchen, in der Innenstadt essen gehen oder kulturelle Veranstaltungen wahrnehmen. Ziel ist es, durch die Nutzung vorhandener Flächen den Parksuchverkehr zu reduzieren, so die Lebensqualität in den Quartieren zu verbessern und zugleich einen sozialverträglichen Beitrag zur Mobilitätswende in Düsseldorf zu leisten. Weitere Standorte und Projekte befinden sich in Prüfung. So liefen beispielsweise auch Tests auf Schulparkplätzen. Diese wurden mit Sensoren ausgestattet, um potenzielle Parkkapazitäten auf zuzeigen. Darüber hinaus laufen Gespräche mit verschiedenen Unternehmen und auch Brachflächen werden auf eine Zwischennutzung als Parkfläche geprüft. Im Auftrag der Stadt Düsseldorf entwickelt und realisiert die CMD dafür innovative Parklösungen zur optimierten Nutzung des vorhandenen Stellplatzangebots. Ein zentrales Projekt ist das seit Juli 2024 laufende „Feierabend-Parken“, mit dem bereits bestehende Stellplätze außerhalb des öffentlichen Straßenraums (im sogenannten „Off-Street-Bereich“) effizient genutzt werden, anstatt zusätzliche Flächen im engen Stadtraum zu beanspruchen. Zum Projektstart wurden in Zusammenarbeit mit Aldi Süd und Lidl zunächst ausgewählte Supermarktstellplätze nach Ladenschluss über Nacht kostengünstig bereitgestellt. Im März 2025 erfolg te darauf hin eine deutliche Erweiterung des Angebots. Durch die Kooperationen mit den Parkhausbetreibern APCOA und Q-Park wurden Park- Anzeige Buchtipp Narr Francke Attempto Verlag GmbH + Co. KG Dischingerweg 5 \ 72070 Tübingen \ Germany \ Tel. +49 (0)7071 97 97 0 \ info@narr.de \ www.narr.de Ideal für Studierende des Öffentlichen Wirtschaftsrechts Öffentliche Aufträge sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Vergabe solcher Aufträge ist allerdings an zahlreiche Regeln und Vorschriften gebunden. Ralf Schnieders stellt in seinem Buch 16 Fälle zum Vergaberecht vor - jeweils mit Fallbeschreibung und Falllösung. Auf die Methodik der Fallbearbeitung geht er zu Beginn des Buches zudem ein und bereitet so ideal auf die Prüfung vor. Das Buch richtet sich an Studierende des Wirtschaftsrechts, des Öffentlichen Wirtschaftsrechts, des Public Managments und der Wirtschaftswissenschaften. Ralf Schnieders Vergaberecht: Fälle und Lösungen 1. Au age 2025, 228 Seiten €[D] 24,90 ISBN 978-3-8252-6295-2 (print) ISBN 978-3-8385-6295-7 (eBook) DOI 10.36198/ 9783838562957 PRAXIS + PROJEKTE Mobilitätsplanung sondern auf einer umfassenden Neugestaltung der Mobilität und des Stadtraums, die den Bedürfnissen der Bürger*innen und den Anforderungen einer modernen, umweltbewussten Stadt gerecht wird. ENDNOTEN 1 Vgl. Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf (o.A.): Wege für alle. Online verfügbar unter: https: / / www.duesseldorf.de/ verkehrsmanagement/ weg-fuer-alle [Zugriff am 20.05.2025]. 2 Vgl. Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf (2025): Ergebnisse der aktuellen Mobilitätsbefragung für Düsseldorf. Online verfügbar unter: https: / / www.duesseldorf.de/ verkehrsmanagement/ aktuelles/ news-detailseite/ newsdetail/ ergebnisse-der-aktuellen-mobilitaetsbefragung-fuer-duesseldorf-2 [Zugriff am 20.05.2025]. Eingangsabbildung: © Marcel Glass Luftbildaufnahme der Mobilitätsstation Schlossstraße. Überkapazitäten und Engpässe zu identifizieren und dadurch den öffentlichen Raum für andere Nutzungen zu gewinnen. Die Ergebnisse werden im Herbst 2025 vorliegen und in die weitere Mobilitätsplanung einfließen. Mithilfe dieser beiden Smart Parking Projekte gelingt es, bestehende Flächen effizienter zu nutzen, Bedarfe zu berücksichtigen und zugleich den öffentlichen Raum zu entlasten, was ein weiterer Schritt hin zu einer ganzheitlichen und zukunftsfähigen Mobilitäts- und Stadtentwicklung darstellt. Ein integrierter Ansatz, der Akzeptanz schafft Die Stadt Düsseldorf zeigt mit ihrem Planungsansatz, wie ganzheitliche Mobilitäts- und Stadtplanung zusammenwirken können, um die Mobilitätswende bedarfsgerecht voranzutreiben. Die Kombination aus der Bereitstellung neuer nachhaltiger Mobilitätsalternativen, städtebaulichen Auf wertungen und der Berücksichtigung einer bedarfsgerechten und effizienten Flächennutzung schafft die Grundlage für eine nachhaltige, sozial gerechte und lebenswerte Stadtentwicklung. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Reduzierung der privaten Pkw-Nutzung, Ergänzt wird das Feierabend- Parken durch eine umfassende digitale Parkraumanalyse, die seit April 2025 im Projektgebiet in Pempelfort, Derendorf und Golzheim durchgeführt wird. Mit Hilfe von Scan Cars des Projektpartners Easypark wird das vollständige Parkraumangebot systematisch erfasst und digital kartiert. Dabei kommen speziell ausgerüstete Fahrzeuge zum Einsatz, die mit Kameras und Sensorik ausgestattet sind, um den öffentlichen Parkraum lückenlos zu erfassen. Gesammelt werden alle relevanten Informationen wie Parkflächen, Parkregelungen, Beschilderungen sowie Ein- und Ausfahrten. Parallel erheben Partnerflotten (z. B. Taxis) über mehrere Monate hinweg Daten zur tatsächlichen Auslastung der Parkflächen. Diese durchfahren das Projektgebiet regelmäßig und erfassen in Echtzeit, ob Parkflächen belegt oder frei sind. Die Daten fließen gebündelt in eine digitale Kartenanwendung ein, die als Grundlage für weitere Analysen dient. Die digitale Parkraumanalyse schafft eine weitere valide Datenbasis, um den vorhandenen Parkraum noch besser zu steuern, freie Kapazitäten sichtbar zu machen und den Parksuchverkehr zu reduzieren. Ziel ist es außerdem, AUTOR: INNEN Nora Baisch, Kommunikationsmanagerin/ Connected Mobility Düsseldorf GmbH, Carlsplatz 18, 40213 Düsseldorf nora.baisch@ cmd.nrw David Rüdiger, Dr., Geschäftsführer/ Connected Mobility Düsseldorf GmbH, Carlsplatz 18, 40213 Düsseldorf david.ruediger@ cmd.nrw Bild 3: Feierabend-Parken © Johannes Farrenkopf PRAXIS + PROJEKTE Mobilitätsplanung 20 2 · 2025 TR ANSFORMING CITIES DOI: 10.24053/ TC-2025-0038