Übungsbuch Buchführung
Aufgaben und Lösungen
1208
2025
978-3-8385-6563-7
978-3-8252-6563-2
UTB
Jörg Wöltje
10.36198/9783838565637
Dieses Übungsbuch orientiert sich am utb-Lehrbuch Buchführung Schritt für Schritt und bietet eine Vielzahl an Aufgaben mit Lösungen.
Das Themenspektrum umfasst die Einführung in das betriebliche Rechnungswesen und die Grundfragen zu 2 Inventur, Inventar und Bilanz. Darüber hinaus werden Aufgaben zur Doppelten Buchführung, zum Eigenkapitalkonto, zur Organisation der Buchführung, zum Warenverkehr sowie zu Buchungen im Absatz- und Beschaffungsbereich gestellt. Abgerundet wird das Übungsbuch mit den Themen Leasinggeschäfte, Buchungen im Personalbereich und vorbereitende Jahresabschlussarbeiten. Die Hauptabschlussübersicht bildet das Schlusskapitel.
Das Buch richtet sich an Studierende der Betriebswirtschaftslehre an Hochschulen und Universitäten.
9783838565637/9783838565637.pdf
<?page no="0"?> Jörg Wöltje Übungsbuch Buchführung Aufgaben und Lösungen Übungsbuch Buchführung Wöltje Dieses Übungsbuch orientiert sich am utb-Lehrbuch Buchführung Schritt für Schritt und bietet eine Vielzahl an Aufgaben mit Lösungen. Das Themenspektrum umfasst die Einführung in das betriebliche Rechnungswesen und die Grundfragen zu Inventur, Inventar und Bilanz. Darüber hinaus werden Aufgaben zur Doppelten Buchführung, zum Eigenkapitalkonto, zur Organisation der Buchführung, zum Warenverkehr sowie zu Buchungen im Absatz- und Beschaffungsbereich gestellt. Abgerundet wird das Übungsbuch mit den Themen Leasinggeschäfte, Buchungen im Personalbereich und vorbereitende Jahresabschlussarbeiten. Die Hauptabschlussübersicht bildet das Schlusskapitel. Das Buch richtet sich an Studierende der Betriebswirtschaftslehre an Hochschulen und Universitäten. Betriebswirtschaftslehre ISBN 978-3-8252-6563-2 Dies ist ein utb-Band aus dem UVK Verlag. utb ist eine Kooperation von Verlagen mit einem gemeinsamen Ziel: Lehr- und Lernmedien für das erfolgreiche Studium zu veröffentlichen. utb.de QR-Code für mehr Infos und Bewertungen zu diesem Titel 6563-2_Woeltje_XL_6563_PRINT.indd Alle Seiten 6563-2_Woeltje_XL_6563_PRINT.indd Alle Seiten 09.10.25 15: 23 09.10.25 15: 23 <?page no="1"?> utb 6563 Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage Brill | Schöningh - Fink · Paderborn Brill | Vandenhoeck & Ruprecht · Göttingen - Böhlau · Wien · Köln Verlag Barbara Budrich · Opladen · Toronto facultas · Wien Haupt Verlag · Bern Verlag Julius Klinkhardt · Bad Heilbrunn Mohr Siebeck · Tübingen Narr Francke Attempto Verlag - expert verlag · Tübingen Psychiatrie Verlag · Köln Psychosozial-Verlag · Gießen Ernst Reinhardt Verlag · München transcript Verlag · Bielefeld Verlag Eugen Ulmer · Stuttgart UVK Verlag · München Waxmann · Münster · New York wbv Publikation · Bielefeld Wochenschau Verlag · Frankfurt am Main UTB (XL) Impressum_01_25.indd 1 UTB (XL) Impressum_01_25.indd 1 13.01.2025 11: 29: 00 13.01.2025 11: 29: 00 <?page no="2"?> Prof. Dr. Jörg Wöltje lehrt an der Hochschule Karlsruhe und ist Verfasser einer Vielzahl von Wirtschaftsbüchern. <?page no="3"?> Jörg Wöltje Übungsbuch Buchführung Aufgaben und Lösungen <?page no="4"?> Umschlagabbildung: © AndreyPopov iStockphoto Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http: / / dnb.dnb.de abrufbar. DOI: https: / / doi.org/ 10.36198/ 9783838565637 © UVK Verlag 2025 - Ein Unternehmen der Narr Francke Attempto Verlag GmbH + Co. KG Dischingerweg 5 · D-72070 Tübingen Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Alle Informationen in diesem Buch wurden mit großer Sorgfalt erstellt. Fehler können dennoch nicht völlig ausgeschlossen werden. Weder Verlag noch Autor: innen oder Herausgeber: innen übernehmen deshalb eine Gewährleistung für die Korrektheit des Inhaltes und haften nicht für fehlerhafte Angaben und deren Folgen. Diese Publikation enthält gegebenenfalls Links zu externen Inhalten Dritter, auf die weder Verlag noch Autor: innen oder Herausgeber: innen Einfluss haben. Für die Inhalte der verlinkten Seiten sind stets die jeweiligen Anbieter oder Betreibenden der Seiten verantwortlich. Internet: www.narr.de eMail: info@narr.de Einbandgestaltung: siegel konzeption ⅼ gestaltung Druck: Elanders Waiblingen GmbH utb-Nr. 6563 ISBN 978-3-8252-6563-2 (Print) ISBN 978-3-8385-6563-7 (ePDF) ISBN 978-3-8463-6563-2 (ePub) <?page no="5"?> Vorwort zum Übungsbuch Liebe Leserinnen und Leser, dieses Übungsbuch richtet sich an Lehrende und Studierende der Betriebswirtschaftslehre an Hochschulen, Universitäten, Dualen Hochschulen, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien und ähnlichen Einrichtungen. Es knüpft inhaltlich an das Lehrbuch „Buchführung Schritt für Schritt“ an und bietet Ihnen die Möglichkeit, die dort behandelten Kapitel gezielt zu vertiefen. Dazu zählen unter anderem: die Aufgaben und Funktionen des betrieblichen Rechnungswesens, die doppelte Buchführung mit Hilfe von Konten, der Warenverkehr unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, die Verbuchung von Preisnachlässen und Erlösschmälerungen, Buchungen im Personalbereich, vorbereitende Jahresabschlussarbeiten, etwa Abschreibungen, sowie die periodengerechte Erfolgsermittlung. Die Buchführung ist ein vielschichtiges Fachgebiet, das nicht allein durch theoretisches Lernen zu bewältigen ist. Selbstständiges Üben anhand praktischer Fälle ist unerlässlich, um ein fundiertes Verständnis zu entwickeln. Dieses Übungsbuch ergänzt das Lehrbuch mit zahlreichen zusätzlichen Aufgaben und ausführlichen Lösungen zu den genannten Themenbereichen. Es hilft Ihnen, Ihr Wissen zu festigen und zu überprüfen. Die Aufgaben sind so konzipiert, dass Sie das Buch bereits begleitend zu Ihren Vorlesungen einsetzen können. Da viele Aufgaben aus ehemaligen Klausuren stammen, eignen sie sich besonders gut zur gezielten Prüfungsvorbereitung. Ich hoffe, dass Sie mithilfe dieses Übungsmaterials die notwendigen Grundlagen erarbeiten, Ihr Verständnis für die Buchführung vertiefen und Ihre Klausuren und Prüfungen erfolgreich bestehen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg! Mein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Jürgen Schechler, dem Verlagsleiter, für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge bin ich Ihnen sehr dankbar. Bitte senden Sie Ihre Hinweise direkt an mich (E-Mail: joerg.woeltje@t-online.de). Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Unterstützung und wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg beim Lernen! Karlsruhe, im September 2025 Jörg Wöltje <?page no="7"?> Inhaltsverzeichnis Die Zahlen verweisen auf die Nummerierung der Schritte im Buch „Buchführung Schritt für Schritt“. Vorwort .....................................................................................................................................................................................5 Aufgaben ................................................................................................................................................................................. 9 1. Einführung in das betriebliche Rechnungswesen....................................................................................... 11 2. Inventur, Inventar und Bilanz.............................................................................................................................. 12 3. Doppelte Buchführung mithilfe von Konten ................................................................................................. 17 4. Unterkonten des Eigenkapitalkontos ............................................................................................................... 21 5. Organisation der Buchführung ............................................................................................................................ 25 6. Warenverkehr............................................................................................................................................................. 27 7. Buchungen im Absatz- und Beschaffungsbereich ....................................................................................... 35 8. Leasinggeschäfte........................................................................................................................................................ 48 9. Buchungen im Personalbereich .......................................................................................................................... 51 10. Vorbereitende Jahresabschlussarbeiten ......................................................................................................... 52 11. Hauptabschlussübersicht....................................................................................................................................... 68 Lösungen .............................................................................................................................................................................. 77 1. Einführung in das betriebliche Rechnungswesen ............................................................................ 79 2. Inventur, Inventar und Bilanz.............................................................................................................................. 81 3. Doppelte Buchführung mithilfe von Konten ................................................................................................. 86 4. Unterkonten des Eigenkapitalkontos ............................................................................................................... 93 5. Organisation der Buchführung ..........................................................................................................................103 6. Warenverkehr...........................................................................................................................................................105 7. Buchungen im Absatz- und Beschaffungsbereich .....................................................................................120 8. Leasinggeschäfte......................................................................................................................................................148 9. Buchungen im Personalbereich ........................................................................................................................151 10. Vorbereitende Jahresabschlussarbeiten .......................................................................................................152 11. Hauptabschlussübersicht.....................................................................................................................................173 Fallbeispiele .................................................................................................................................................................... 177 <?page no="9"?> Aufgaben <?page no="11"?> Aufgaben 11 1. Einführung in das betriebliche Rechnungswesen Aufgabe 1.1 Thema Allgemeine Fragen a) Nennen Sie die allgemeine Aufgabe sowie die vier Hauptaufgaben des betrieblichen Rechnungswesens. b) Nennen Sie die vier Bereiche des betrieblichen Rechnungswesens. c) Wer sind die Adressaten der externen Rechnungslegung? d) Was sind die wesentlichen Quellen für die Aufzeichnungs- und Buchführungspflicht? Aufgabe 1.2 Thema Stromgrößen Wie sich die Begriffe des Rechnungswesens aufspalten und untereinander abgrenzen, haben Sie in diesem Kapitel gelernt. Nennen Sie für jede Nummer der Stromgrößen jeweils ein Beispiel: 1) Auszahlung, aber keine Ausgabe 2) Auszahlung = Ausgabe 3) Ausgabe, aber keine Auszahlung 4) Ausgabe, aber kein Aufwand 5) Ausgabe = Aufwand 6) Aufwand, aber keine Ausgabe 7) Aufwand, aber keine Kosten 8) Aufwand = Kosten 9) Kosten, aber kein Aufwand Aufgabe 1.3 Thema Stromgrößen Wie sich die Begriffe des Rechnungswesens aufspalten und untereinander abgrenzen, haben Sie in diesem Kapitel gelernt. Nennen Sie für jede Nummer der Stromgrößen jeweils ein Beispiel: 1) Einzahlung, aber keine Einnahme 2) Einzahlung = Einnahme 3) Einnahme, aber keine Einzahlung 4) Einnahme, aber kein Ertrag 5) Einnahme = Ertrag 6) Ertrag, aber keine Einnahme 7) Ertrag, aber keine Leistung 8) Ertrag = Leistung 9) Leistung, aber kein Ertrag <?page no="12"?> 12 Aufgaben 2. Inventur, Inventar und Bilanz Aufgabe 2.1 Thema Aufstellung Inventar Die Jungunternehmerin Susi Toll, Karlsruhe, hat durch Inventur zum 31.12.20... folgende Bestände ermittelt: • Guthaben bei der Bank: 23.900 € • Verbindlichkeiten aLuL: 18.500 € • Bebaute Grundstücke: 10.000 € • Geschäftsbauten: 52.200 € • Darlehensschuld gegenüber der Commerzbank, Karlsruhe: 35.000 € • Kassenbestand: 7.600 € • Lkw: 16.400 € • Pkw: 16.400 € • sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA): 10.800 € • Forderungen aLuL: 21.100 € • Waren: 35.700 € Erstellen Sie das Inventar zum 31.12.20... Aufgabe 2.2 Thema Aufstellung einer Bilanz Ein kaufmännischer Auszubildender soll für ein Unternehmen die Bilanz zum Ende des Geschäftsjahres erstellen. Er kommt zu folgendem Ergebnis: Aktiva Bilanz zum 31.12… Passiva Anlagevermögen Kasse erhaltene Anzahlungen Kapitalrücklage Rückstellungen Forderungen aLuL 2.000 T€ 20 T€ 80 T€ 50 T€ 250 T€ 800 T€ Jahresüberschuss Verbindlichkeiten aLuL Gewinnrücklagen Bilanzdifferenz (ungeklärt) 10 T€ 1.600 T€ 100 T€ 1.490 T€ 3.200 T€ 3.200 T€ Leiten Sie aus dieser „Auflistung“ die richtige Bilanz ab. Ermitteln Sie dazu auch das gezeichnete Kapital. Gehen Sie dabei von folgenden Annahmen aus: • Jede der angegebenen Positionen ist für sich genommen richtig. Korrekturen sind infolgedessen nicht erforderlich. • Rechnungsabgrenzungsposten müssen nicht gebildet werden. • Es ist weder ein Verlustnoch ein Gewinnvortrag zu berücksichtigen. <?page no="13"?> Aufgaben 13 Aufgabe 2.3 Thema Aufstellung einer Bilanz Erstellen Sie nach den folgenden Angaben die Bilanz für die Jalousienfabrik Thomas Becker e. K., Karlsruhe, zum 31. Dezember ... auf. Maschinen: 2.300.000 € Forderungen aLuL 700.000 € Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA): 700.000 € Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (RHB-Stoffe): 1.100.000 € Verbindlichkeiten aLuL: 800.000 € Fertigerzeugnisse: 500.000 € Kassenbestand: 60.000 € Bankguthaben: 640.000 € Darlehensschulden: 1.600.000 € a) Mit welchem Gesamtkapital, Eigenkapital und Fremdkapital arbeitet das Einzelunternehmen? b) Reichen die eigenen Mittel zur Finanzierung des Anlagevermögens aus? Aufgabe 2.4 Thema Bilanzveränderung Um welche Art von Bilanzveränderung handelt es sich bei den folgenden Geschäftsvorfällen? a) Rohstoffeinkauf auf Ziel b) Bargeldabhebung bei der Bank, der Kontostand ist positiv c) Bargeldabhebung bei der Bank, der Kontostand ist vorher genau bei null d) Kauf eines Autos per Banküberweisung e) Bezahlung einer Lieferantenrechnung aus dem Vormonat per Banküberweisung f) Kauf von Hilfs- und Betriebsstoffen in bar. Aufgabe 2.5 Thema Berücksichtigung von neuen Geschäftsvorfällen in der Bilanz Ein Kleinunternehmer hat zum 31.12.20... folgende vereinfachte Bilanz (ohne Posten-Überschriften) erstellt: Aktiva Bilanz zum 31.12.20… Passiva Waren 30.000 € Eigenkapital 40.000 € Forderungen aLuL 10.000 € Kassenbestand 5.000 € Verbindlichkeiten aLuL 10.000 € Guthaben bei Kreditinstituten 5.000 € Bilanzsumme 50.000 € Bilanzsumme 50.000 € Es liegen die folgenden vier Geschäftsvorfälle vor: 1. Ein Kunde überweist zur Begleichung einer Forderung aLuL auf das Bankkonto des Kleinunternehmers 8.000 €. Das Bankkonto weist ein Guthaben aus. <?page no="14"?> 14 Aufgaben 2. Der Kleinunternehmer begleicht eine Verbindlichkeit aLuL in Höhe von 5.000 € durch Banküberweisung. Das Bankkonto weist ein Guthaben aus. 3. Der Unternehmer hebt 1.000 € vom Bankkonto ab und legt das Geld in die Geschäftskasse. 4. Der Unternehmer begleicht eine Verbindlichkeit aLuL von 500 € in bar. Erstellen Sie die neue Bilanz unter Berücksichtigung der vier Geschäftsvorfälle. Aufgabe 2.6 Multiple Choice a) Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. 1. Im Inventar wird das Vermögen gegliedert nach ... richtig falsch a) dem Alphabet. b) zunehmender Liquidität. c) abnehmender Flüssigkeit. d) zunehmender Fälligkeit. 2. Das Inventar ... richtig falsch a) wird auf der Grundlage der Bilanz erstellt. b) setzt sich zusammen aus Anlagevermögen, Umlaufvermögen und Eigenkapital. c) setzt sich aus den drei Hauptbestandteilen Vermögen, Schulden und Reinvermögen zusammen. d) ist ein ausführliches Verzeichnis des gesamten Vermögens und der Schulden nach Art, Menge und Wert auf einen bestimmten Zeitpunkt, wobei sich das Reinvermögen als Differenz aus Vermögen und Schulden ergibt. 3. Zum Umlaufvermögen gehören beispielsweise ... richtig falsch a) Vorräte, Debitoren, Geldmittel, Maschinen. b) Rohstoffe, Hilfsstoffe, Fertigerzeugnisse, Forderungen, Bankguthaben, Kasse. c) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse, Verbindlichkeiten. d) Darlehen, Hypotheken, Verbindlichkeiten aLuL, Wechselschulden, Rückstellungen. 4. Die Differenz zwischen Vermögen und Schulden ist ... richtig falsch a) der Gewinn, b) stets null, c) immer positiv, d) das Reinvermögen. <?page no="15"?> Aufgaben 15 5. Aussagen zur zeitlichen vor- und nachgelagerten Inventur … richtig falsch a) Die Inventur ist innerhalb von 10 Tagen vor oder nach dem Bilanzstichtag durchzuführen. b) Mithilfe mathematisch-statistischer Verfahren kann lediglich die zeitliche vor- und nachgelagerte Inventur vereinfacht werden. c) Die Inventur kann entweder innerhalb von drei Monaten vor oder innerhalb von zwei Monaten nach dem Bilanzstichtag durchgeführt werden. d) Die Bestandsveränderungen während des Verschiebungszeitraums müssen wertmäßig fortgeschrieben oder rückgerechnet werden. 6. Die Differenz zwischen Vermögen und Schulden ist ... richtig falsch a) der Gewinn. b) stets null. c) immer positiv. d) das Reinvermögen. 7. Die Aufbewahrungsfrist für das Inventar beträgt ... richtig falsch a) ein Jahr. b) fünf Jahre. c) zehn Jahre. d) dreißig Jahre. 8. Das Reinvermögen betrug am Anfang des Jahres 200.000 €, am Ende des Jahres 220.000 €. Es wurden im laufenden Jahr Privatentnahmen von 10.000 € getätigt. Wie hoch ist der Gewinn? richtig falsch a) 10.000 € b) 20.000 € c) 30.000 € d) Den Gewinn kann man so nicht ermitteln. Aufgabe 2.7 Thema Inventur und Bilanz a) Worin sehen Sie die Nachteile der Stichtagsinventur? b) Worin unterscheiden sich Anlagevermögen und Umlaufvermögen? c) Welche Bestände können nur aufgrund von Belegen oder Aufzeichnungen, also durch „Buchinventur“ festgestellt werden? Aufgabe 2.8 Thema Inventur und Bilanz Erklären Sie die folgenden Begriffe und nennen Sie zu jedem Punkt jeweils ein Beispiel. <?page no="16"?> 16 Aufgaben a) Inventar b) Inventur c) Vermögen d) Anlagevermögen e) Umlaufvermögen f) Kapital g) Eigenkapital h) Fremdkapital Aufgabe 2.9 Thema Reinvermögen Was versteht man unter dem „Reinvermögen“ und wie wird es ermittelt? Aufgabe 2.10 Thema Erstellung einer Bilanz mit Ermittlung des Eigenkapitals Von einem Industrieunternehmen liegen Ihnen zum 31.12.01 folgende Informationen vor: Grundstücke: 400.000 € Waren: 250.000 € Bankguthaben: 99.000 € Kasse: 10.000 € Forderungen aLuL: 93.000 € Postbank: 4.000 € Wertpapiere des AV: 80.000 € Darlehen A: 550.000 € Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA): 85.000 € Verbindlichkeiten aLuL: 350.000 € entgeltlich erworbene Patente: 140.000 € Pensionsrückstellungen: 320.000 € Fuhrpark: 114.000 € sonstige Rückstellungen: 195.000 € Gebäude: 850.000 € Maschinen: 585.000 € Beteiligung an der TEEM GmbH: 140.000 € Eigenkapital: ? ? ? kurzfristige Bankschulden: 160.000 € Erstellen Sie die Bilanz zum 31.12.01 und ermitteln Sie das Eigenkapital. <?page no="17"?> Aufgaben 17 3. Doppelte Buchführung mithilfe von Konten Aufgabe 3.1 Thema T-Konto Eröffnen Sie ein T-Konto für die Kasse mit einem Anfangsbestand von 2.000 €. Buchen Sie darauf die folgenden Geschäftsvorfälle: a) Sie heben 500 € vom Bankkonto ab und zahlen das Geld in die Kasse ein. b) Sie erhalten Handelswaren und bezahlen 200 € in bar. c) Ein Kunde bezahlt eine offene Rechnung über 400 € in bar. d) Sie bezahlen eine Lieferantenrechnung über 450 € in bar. e) Sie kaufen einen Bürodrehstuhl (BGA) für 500 € in bar. Aufgabe 3.2 Thema Buchungssätze Geben Sie die Buchungssätze für die folgenden Geschäftsvorfälle an: 1) Sie zahlen 300 € aus der Kasse auf Ihr Bankkonto ein. 2) Auf Ihrem Bankkonto wird eine Darlehensbetrag in Höhe von 50.000 € gutgeschrieben. 3) Sie erhalten 800 € in bar für verkaufte Waren. 4) Sie kaufen ein Auto für 40.000 € per Banküberweisung. 5) Sie kaufen einen Kaffeeautomat für 6.000 € auf Ziel. 6) Ein Kunde bezahlt eine fällige Rechnung über 12.000 € per Banküberweisung. 7) Sie tilgen einen Teil Ihres Darlehens in Höhe von 20.000 € per Banküberweisung. 8) Sie verkaufen ein Auto zum Buchwert von 6.000 € in bar. 9) Sie kaufen Vorräte für 65.000 € auf Ziel. Aufgabe 3.3 Thema Buchungssätze Geben Sie die Buchungssätze für die folgenden Geschäftsvorfälle an: 1) Kauf einer Maschine für 70.000 €, die sofort per Banküberweisung bezahlt wird. 2) Kauf von Rohstoffen für 3.500 € auf Ziel. 3) Die unter Geschäftsvorfall 2) genannten Rohstoffe werden per Banküberweisung bezahlt. 4) Barabhebung von der Bank in Höhe von 1.000 €. 5) Barverkauf eines Firmenwagens für 6.200 €. 6) Aufnahme eines Darlehens über 200.000 €, das Darlehen wird auf dem Bankkonto gutgeschrieben. 7) Überweisung eines Kunden zur Begleichung einer Forderung aLuL in Höhe von 800 €. 8) Wir erhalten Waren auf Ziel im Wert von 15.000 €, davon werden 5.000 € sofort in bar bezahlt. 9) Wir verkaufen eine Maschine für 9.000 €. Es werden 4.000 € in bar und 5.000 € durch Banküberweisung bezahlt. <?page no="18"?> 18 Aufgaben Aufgabe 3.4 Thema Buchungssätze und Schlussbilanzkonto Folgende Geschäftsvorfälle haben sich in einem Industrieunternehmen während einer Abrechnungsperiode ereignet: 1. Aufnahme eines Darlehens von 100.000 € zum Kauf eines Bürogebäudes. 2. Aufnahme eines kurzfristigen Kredits von 100.000 € für eine Privatentnahme. 3. Kauf eines Schreibtisches (BGA) für 1.000 € der sofort per Banküberweisung bezahlt wird (es besteht ein Bankguthaben). 4. Ein Kunde bezahlt eine fällige Rechnung in Höhe von 7.000 € per Banküberweisung. 5. Eine Tilgungsrate von 10.000 € für das obige Darlehen (Nr. 1.) wird per Banküberweisung bezahlt. 6. Für 2.000 € werden Waren auf Ziel eingekauft. 7. Ein PC (BGA) wird zum Buchwert von 100 € verkauft (Zahlung per Scheck). 8. Ein Kunde bezahlt eine fällige Rechnung über 4.000 € mit einem Besitzwechsel 1 . 9. Kauf von Aktien (Wertpapiere) für 2.000 € bei der Bank. 10. Bezahlung einer Lieferantenrechnung über 8.000 € mit Schuldwechsel 2 , 11. Ein Gesellschafter bringt ein Grundstück im Wert von 50.000 € ein. a) Ordnen Sie die obigen Geschäftsvorfälle den vier Bilanzveränderungsmöglichkeiten zu. b) Durch welche Geschäftsvorfälle wird die Bilanzsumme verändert? c) Geben Sie die Buchungssätze für die obigen Geschäftsvorfälle an. Zu Beginn der Abrechnungsperiode lag folgende vorläufige Bilanz vor: Aktiva Bilanz Passiva Anlagevermögen Eigenkapital Grundstücke 100.000 € Eigenkapital 310.000 € Gebäude 250.000 € BGA 30.000 € Fremdkapita l Wertpapiere 20.000 € Darlehen 150.000 € Umlaufvermögen Kurzfristiger Kredit 20.000 € Waren 80.000 € Schuldwechsel 20.000 € Forderungen aLuL 40.000 € Verbindlichkeiten aLuL 50.000 € Besitzwechsel 10.000 € Bankguthaben 20.000 € Bilanzsumme 550.000 € Bilanzsumme 550.000 € 1 Einen Besitzwechsel erhält ein Verkäufer zum Ausgleich einer Forderung vom Käufer. 2 Einen Schuldwechsel händigt der Käufer als Bezogener zum Ausgleich einer Verbindlichkeit dem Verkäufer aus. <?page no="19"?> Aufgaben 19 Eröffnen Sie die notwendigen Konten und verbuchen Sie die angegebenen Geschäftsvorfälle. d) Schließen Sie alle Konten ab und erstellen Sie die Schlussbilanz. e) Welcher Gewinn wurde in der Abrechnungsperiode erzielt? Aufgabe 3.5 Thema Buchungssätze und Schlussbilanzkonto Der Einzelunternehmer Stein e. K., Ettlingen, hat durch Inventur folgende Bestände ermittelt: Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA): 110.000 € Warenbestand: 75.000 € Bankguthaben: 30.000 € Kasse: 5.000 € Eigenkapital: ? Darlehen: 110.000 € Verbindlichkeiten aLuL: 60.000 € Geschäftsvorfälle 1) Barabhebung von 8.000 € vom Bankkonto. 2) Begleichung einer Verbindlichkeit aLuL in Höhe von 6.000 € durch Bankscheck. 3) Einkauf eines Druckers auf Ziel für 1.000 €. 4) Tilgung eines Bankdarlehens in Höhe von 5.000 € durch Banküberweisung. 5) Umwandlung einer Verbindlichkeit aLuL in Höhe von 20.000 € in ein Bankdarlehen. Aufgabe a) Buchen Sie die Geschäftsvorfälle. b) Erstellen Sie das Schlussbilanzkonto (SBK). Aufgabe 3.6 Thema Geschäftsvorfall a) Was versteht man unter einem Geschäftsvorfall? b) Was versteht man unter dem „Saldo“? Aufgabe 3.7 Thema Buchungssätze und Schlussbilanzkonto Es liegen folgende Anfangsbestände eines Industrieunternehmens vor: Maschinen: 100.000 € Darlehensschulden: 500.000 € <?page no="20"?> 20 Aufgaben Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA): 110.000 € Grundstücke und Gebäude: 750.000 € Verbindlichkeiten aLuL: 275.000 € Wertpapiere (kurzfristig: ) 25.000 € Fuhrpark: 270.000 € Vorräte: 75.000 € Bankguthaben: 230.000 € Kasse: 15.000 € Eigenkapital: 675.000 € Forderungen aLuL: 135.000 € Rückstellungen: 260.000 € Folgende Geschäftsvorfälle haben sich in dem Industrieunternehmen während einer Abrechnungsperiode ereignet: 1) Erhöhung der Darlehensschuld um 75.000 €. 2) Verkauf eines Grundstückes für 120.000 € per Banküberweisung. 3) Bezahlung einer fälligen Rechnung durch einen Kunden in Höhe von 40.000 € per Banküberweisung. 4) Eine Kunde bezahlt eine fällige Rechnung in Höhe von 1.600 € in bar. 5) Tilgung des Darlehens in Höhe von 45.000 € per Banküberweisung. 6) Überweisung einer fälligen Lieferantenrechnung in Höhe von 23.000 €. 7) Zielverkauf eines gebrauchten Lkw für 18.000 €. 8) Bareinkauf eines Notebooks in Höhe von 1.000 €. 9) Verkauf von Vorräten in Höhe von 45.000 € auf Ziel. 10) Kauf eines Pkw in Höhe von 60.000 € auf Ziel. 11) Ein Kunde überweist eine fällige Ausgangsrechnung in Höhe von 23.800 €. 12) Ein Kunde bezahlt eine fällige Rechnung über 4.000 € in bar. 13) Kauf von Wertpapieren (Umlaufvermögen) für 10.000 € bei der Bank. 14) Tilgung der Darlehensschuld in Höhe von 95.000 €. 15) Kauf einer EDV-Anlage für 28.000 €. Es werden 10.000 € sofort der Banküberweisung bezahlt und 18.000 € müssen erst in 30 Tagen bezahlt werden. 16) Kauf einer Maschine im Wert von 100.000 € auf Ziel. Aufgaben a) Erstellen Sie die Eröffnungsbilanz. b) Geben Sie die Buchungssätze mit den T-Konten an. c) Ermitteln Sie das Schlussbilanzkonto. <?page no="21"?> Aufgaben 21 4. Unterkonten des Eigenkapitalkontos Aufgabe 4.1 Thema Buchungen auf Erfolgskonten 1) Sie überweisen die Miete für eine Lagerhalle in Höhe von 1.000 €. 2) Sie überweisen die Aushilfslöhne in Höhe von 500 €. 3) Sie bezahlen die Reparaturkosten für das Auto in Höhe von 580 € in bar. 4) Die Bank überweist Zinsen in Höhe von 120 € auf Ihr Bankkonto. 5) Für ein Darlehen wurden 250 € Darlehenszinsen von Ihrem Bankkonto abgebucht. 6) Für die Reparatur eines E-Bikes in Höhe von 300 € zahlen Sie sofort 100 € in bar und 200 € auf Ziel. 7) Von ihrer Bank erhalten Sie einen Kontoauszug mit einem Zinsertrag von 200 € und einem Zinsaufwand von 450 €. 8) Es werden Betriebsstoffe im Wert von 3.000 € verbraucht. 9) Für eine Transportversicherung werden 1.200 € überwiesen. Aufgabe 4.2 Thema Buchungen auf Erfolgskonten 1) Sie überweisen die Miete für eine Lagerhalle in Höhe von 1.000 €. 2) Sie überweisen die Aushilfslöhne in Höhe von 500 €. 3) Sie bezahlen die Reparaturkosten für das Auto in Höhe von 580 € in bar. 4) Die Bank überweist Zinsen in Höhe von 120 € auf Ihr Bankkonto. 5) Für ein Darlehen wurden 250 € Darlehenszinsen von Ihrem Bankkonto abgebucht. 6) Für die Reparatur eines E-Bikes in Höhe von 300 € zahlen Sie sofort 100 € in bar und 200 € auf Ziel. 7) Von ihrer Bank erhalten Sie einen Kontoauszug mit einem Zinsertrag von 200 € und einem Zinsaufwand von 450 €. 8) Es werden Betriebsstoffe im Wert von 3.000 € verbraucht. 9) Für eine Transportversicherung der ausgelieferten Waren werden 1.200 € überwiesen. Aufgabe 4.3 Thema Erfolgskonten Der Unternehmer Markus Müller, der Schnellmontagen durchführt, hat durch Inventur folgende Bestände ermittelt: Bebaute Grundstücke: 110.000 € Geschäftsbauten: 260.000 € Montageeinrichtung: 150.000 € Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA): 20.000 € Warenbestand: 100.000 € Forderungen aLuL: 80.000 € <?page no="22"?> 22 Aufgaben Bankguthaben: 17.000 € Kasse: 3.000 € Eigenkapital: ? € Darlehen bei Kreditinstituten: 180.000 € Verbindlichkeiten aLuL: 25.000 € Außer den Bestandskonten , die sich aus den obigen Beständen ergeben, sind folgende Erfolgskonten zu führen: Miete, Löhne, Porto, Telefon, Zinserträge, Zinsaufwendungen. Geschäftsvorfälle 1) Einkauf eines Fotokopiergerätes auf Ziel für 5.000 €. 2) Mietzahlung für angemietete Räume in Höhe von 500 € durch Banküberweisung. 3) Darlehenstilgung in Höhe von 6.000 € durch Banküberweisung. 4) Barauszahlung der Löhne in Höhe von 1.100 €. 5) Barzahlung für Porto in Höhe von 500 €. 6) Banklastschrift für Darlehenszinsen in Höhe von 250 €. 7) Banküberweisung für Telefongebühren in Höhe von 600 €. 8) Barzahlung für Porto in Höhe von 100 €. 9) Banküberweisung eines Kunden zum Ausgleich der Forderung der Markus Müller e. K. in Höhe von 4.000 €. 10) Zinsgutschrift der Bank in Höhe von 300 €. Aufgaben a) Bilden Sie die Buchungssätze. b) Ermitteln Sie den Gewinn/ Verlust. c) Erstellen Sie das Schlussbilanzkonto. d) Ermitteln Sie den Erfolg durch Eigenkapitalvergleich. Aufgabe 4.4 Thema Erfolgskonten Der Unternehmer Kurt Gärtner e. K., Frankfurt, hat durch Inventur folgende Bestände ermittelt: sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA) 40.000 € Warenbestand 70.000 € Forderungen aLuL 30.000 € Bankguthaben 15.000 € Kasse 10.000 € Eigenkapital 90.000 € Verbindlichkeiten aLuL 75.000 € Außer den Bestandskonten , die sich aus den obigen Beständen ergeben, sind folgende Erfolgskonten zu führen: Miete, Zinserträge, Löhne, Porto, Telefon, Provisionserlöse, Reinigung. Geschäftsvorfälle 1) Barzahlung eines Kunden zum Ausgleich der Forderung aLuL des Unternehmers Kurt Gärtner e. K. in Höhe von 10.000 €. <?page no="23"?> Aufgaben 23 2) Zahlung der Miete für die angemieteten Geschäftsräume durch Banküberweisung in Höhe von 1.000 €. 3) Zinsgutschrift der Bank in Höhe von 600 €. 4) Barauszahlung des Lohnes in Höhe von 1.200 €. 5) Barzahlung für Porto in Höhe von 500 €. 6) Banküberweisung für Telefongebühren in Höhe von 400 €. 7) Erhaltene Provisionserlöse für die Vermittlung von Aufträgen durch Banküberweisung in Höhe von 5.000 €. 8) Banküberweisung für die Büroreinigung in Höhe von 300 €. Aufgaben a) Bilden Sie die Buchungssätze. b) Ermitteln Sie den Gewinn/ Verlust und geben Sie das GuV-Konto an. c) Erstellen Sie das Schlussbilanzkonto. d) Ermitteln Sie den Erfolg durch Eigenkapitalvergleich. Aufgabe 4.5 Thema Erfolgskonten In einem Industrieunternehmen sind folgende Geschäftsvorfälle angefallen: 1) Es werden Rohstoffe im Wert von 7.000 € verbraucht. 2) Die Stromrechnung in Höhe von 1.650 € wird per Lastschrift vom Bankkonto abgebucht. 3) Am Monatsende wird die Miete für das Büro in Höhe von 4.800 € vom Bankkonto abgebucht. 4) Über die Geschäftskasse bezahlte das Unternehmen die folgenden Beträge: Postwertzeichen = 200 €, Reparatur der Eingangstür = 500 €, Benzin für Firmenwagen = 80 € und Büromaterial für 295 €. 5) Selbst hergestellte Erzeugnisse werden für 6.500 € verkauft und vom Kunden sofort per Banküberweisung bezahlt. 6) Selbst hergestellte Erzeugnisse werden für 9.500 € auf Ziel verkauft. a) Geben Sie die Buchungssätze für die obigen Geschäftsvorfälle an. b) Erstellen Sie das Gewinn- und Verlustkonto. Aufgabe 4.6 Multiple Choice Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. richtig falsch 1) Die Stromgrößen werden immer in den Bestandskonten erfasst. 2) Die Aufwandskonten weisen ihren Endsaldo auf der Habenseite aus. 3) Ertragskonten werden während des Geschäftsjahres nie im Soll gebucht. 4) Erfolgskonten haben keinen Anfangsbestand. <?page no="24"?> 24 Aufgaben 5) Werden Aufwendungen und Erträge auf Erfolgskonten gebucht, sind die Gegenkonten immer Bestandskonten. 6) Unterkonten des Eigenkapitalkontos sind die Erfolgskonten. 7) Erfolgskonten werden während des Geschäftsjahres immer im Haben gebucht. 8) Die Erfolgskonten werden in der Schlussbilanz ausgewiesen. 9) In jedem Buchungssatz entspricht die Summe der im Soll gebuchten Beträge der Summe der im Haben gebuchten Beträge. 10) Erfolgskontenbuchungen verändern Eigenkapital. 11) Die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform bietet den Vorteil, Zwischenergebnisse ausweisen zu können. 12) Privateinlagen werden im Soll verbucht. Privatentnahmen werden im Haben verbucht. 13) Bei dem Privatkonto handelt es sich um ein Unterkonto des Eigenkapitalkontos. 14) Bei Aktivkonten wird der Anfangsbestand im Soll, der Zugang im Haben und der Abgang im Soll gebucht. 15) Aufwands- und Ertragskonten sind Unterkonten des GuV-Kontos. 16) Pagatorische Rechengrößen sind Wertgrößen der Kostenrechnung. 17) Sind von einem Geschäftsvorfall ein Aktiv- und ein Passivkonto betroffen, kommt es zu einer Bilanzverlängerung. 18) Die Geschäftsvorfälle werden im Grundbuch in chronologischer Reihenfolge aufgezeichnet. 19) Im Falle eines negativen Ergebnisses (Verlust) sind die Bilanzsummen der Aktiv- und Passivseite unterschiedlich hoch. 20) Die Bilanz ist eine Zeitraumrechnung. 21) Der Gewinn entspricht der Differenz zwischen dem Eigenkapital und dem Fremdkapital. 22) Die Gewinn- und Verlustrechnung ist eine Zeitpunktrechnung. 23) Der Wareneinkauf auf Ziel führt zu einem Aktivtausch. A ufgabe 4.7 Multiple Choice Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Bei welchen der folgenden Beispiele handelt es sich um eine Aktiv- Passiv-Mehrung? richtig falsch Rückzahlung eines Darlehens über das Bankkonto. Barkauf eines Autos. Einkauf von Rohstoffen auf Ziel. Rücksendung der Hälfte der auf Ziel gekauften Rohstoffe an den Lieferanten. <?page no="25"?> Aufgaben 25 5. Organisation der Buchführung Aufgabe 5.1 Thema Nebenbücher Was versteht man unter einer Nebenbuchhaltung? Aufgabe 5.2 Thema Kontokorrentbuch Welches Ziel wird mit der Kontokorrentbuchhaltung verfolgt? Aufgabe 5.3 Thema Anlagenbuchhaltung Welche Aufgaben hat die Anlagenbuchhaltung? Aufgabe 5.4 Thema Organisation der Buchführung Gibt es Richtlinien über den organisatorischen Aufbau der Buchführung? Aufgabe 5.5 Thema Kontenrahmen Wie ist ein Kontenrahmen grundsätzlich aufgebaut? Aufgabe 5.6 Thema Ordnungssystem Nach welchem Ordnungssystem können die Kontenklassen der Kontenrahmen untergliedert werden? Aufgabe 5.7 Thema Organisation der Buchführung Wodurch unterscheiden sich Kontenrahmen und Kontenplan? Aufgabe 5.8 Thema Bücher Nennen Sie die wesentlichen Bücher der doppelten Buchhaltung. <?page no="26"?> 26 Aufgaben Aufgabe 5.9 Multiple Choice Bitte markieren Sie durch Ankreuzen, ob die folgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Ordnungsinstrumente der Buchführung richtig falsch Der Kontenplan ist ein Ordnungsinstrument für die Konten der Buchhaltung eines bestimmten Unternehmens. Das Hauptbuch ist das wichtigste Buch innerhalb der Buchführung, hier geht es um die sachliche und systematische Ordnung. Das Hauptbuch ist ein Verzeichnis, in dem die Geschäftsvorfälle nach ihrer zeitlichen Reihenfolge geordnet ausgewiesen werden. Im Grundbuch (Journal) werden alle Geschäftsvorfälle in ihrer zeitlichen (chronologischen) Reihenfolge festgehalten. Der Industriekontenrahmen ist nach dem Prozessgliederungsprinzip aufgebaut. Bei Personenkonten spricht man von Debitoren und Kreditoren. <?page no="27"?> Aufgaben 27 6. Warenverkehr Aufgabe 6.1 Thema Warenverkehr Der Unternehmer Paul Meier e. K. hat per Inventur folgende Bestände ermittelt: BGA: 50.000 € Warenanfangsbestand: 8.000 € Forderungen aLuL: 10.000 € Bankguthaben: 13.000 € Kasse: 15.000 € Eigenkapital: 51.000 € Verbindlichkeiten aLuL: 45.000 € Es sind folgende Geschäftsvorfälle angefallen: 1. Wareneinkauf auf Ziel für 80.000 €. 2. Wareneinkauf in bar für 10.000 €. 3. Warenverkauf auf Ziel für 10.000 €. 4. Warenverkauf in bar für 150.000 €. 5. Barzahlung einer Lieferantenrechnung zum Ausgleich einer Verbindlichkeit aLuL in Höhe von 50.000 €. 6. Banküberweisung eines Kunden zum Ausgleich einer Forderung aLuL in Höhe von 5.000 €. Aufgaben a) Bilden Sie die Buchungssätze. b) Schließen Sie die Konten ab. Der Warenbestand am Ende des Geschäftsjahres beträgt laut Inventur 10.000 €. Es liegt eine Bestandsveränderung vor. c) Erstellen Sie das GuV-Konto und das Schlussbilanzkonto. Aufgabe 6.2 Thema Warenverkehr Der Unternehmer Kronenberg hat durch eine Inventur folgende Bestände ermittelt: Bezeichnung Ladeneinrichtung: 18.000 € Warenanfangsbestand: 56.000 € Forderungen aLuL: 20.000 € Bankguthaben: 30.000 € Kasse: 5.000 € Eigenkapital: 89.000 € Verbindlichkeiten aLuL: 40.000 € <?page no="28"?> 28 Aufgaben Nr. Geschäftsvorfälle 1. Wareneinkäufe auf Ziel: 70.000 € 2. Banküberweisung der Telefongebühren: 700 € 3. Banküberweisung der Gehälter: 16.000 € 4. Banküberweisung von Kunden: 9.000 € 5. Zielverkauf von Waren: 120.000 € 6. Bareinkauf von Waren: 3.000 € 7. Banküberweisung für die Miete der angemieteten Räumlichkeiten: 1.300 € 8. Kauf einer Registrierkasse mit Bankscheck: 2.000 € 9 Banküberweisung für Büromaterial (Büroaufwand): 2.000 € 10. Bezahlung einer Lieferantenrechnung per Banküberweisung: 10.000 € 11. Bankgutschrift für Zinsen: 1.500 € 12. Barverkauf von Waren: 2.500 € 13. Kunden begleichen Rechnungen bar: 3.000 € 14. Barabhebung vom betrieblichen Bankkonto: 2.000 € Es sind folgende Warenkonten zu führen: Wareneingang, Warenverkauf Es sind folgende Erfolgskonten zu führen: Telefon, Gehälter, Miete, Büroaufwand, Zinserträge. Aufgaben a) Bilden Sie Buchungssätze für alle Geschäftsvorfälle. b) Der Warenschlussbestand am Ende des Geschäftsjahres beträgt laut Inventur 20.000 €. Ermitteln Sie den Warenverbrauch und den Rohgewinn/ Rohverlust. c) Erstellen Sie das GuV-Konto. d) Erstellen Sie das Schlussbilanzkonto. Aufgabe 6.3 Thema Umsatzsteuer Bilden Sie die Buchungssätze für die folgenden Geschäftsvorfälle: 1. Einkauf von Waren auf Ziel, netto 1.000 € zzgl. 19 % MwSt. 2. Kauf eines Pkw gegen Bankscheck, netto 30.000 € zzgl. 19 % MwSt. 3. Einkauf von Büromaterial bar, netto 400 € zzgl. 19 % MwSt. 4. Warenverkauf auf Ziel, netto 1.000 € zzgl. 19 % MwSt. 5. Warenverkauf bar, netto 200 € zzgl. 7 % MwSt. Aufgabe 6.4 Thema Umsatzsteuer Erstellen Sie die Buchungssätze für die folgenden Geschäftsvorfälle: 1. Wareneinkauf auf Ziel von 9.600 € zzgl. 19 % USt. 2. Ein Drittel der Ware aus Geschäftsvorfall Nr. 1. wird wegen Qualitätsmängeln zurückgeschickt. 3. Wir bezahlen die Ware aus Geschäftsvorfall Nr. 1 abzüglich der Rücksendung per Banküberweisung. <?page no="29"?> Aufgaben 29 4. Es stellt sich heraus, dass noch Ware im Wert von 2.000 € netto (ohne 19 % MwSt.) mangelhaft ist und zurückgeschickt wird. Der Lieferant schickt uns eine Gutschrift. 5. Wir kaufen einen Kopierer (BGA) für 5.000 € zzgl. 19 % USt. auf Ziel. 6. Warenverkauf auf Ziel in Höhe von 16.000 € zzgl. 19 % USt. 7. Wir kaufen einen Kleintransporter für 55.000 € zzgl. 19 % USt. auf Ziel. Die Überführungskosten für den Kleintransporter betragen 900 € zzgl. 19 % USt. Auch diese werden in Rechnung gestellt. Aufgabe 6.5 Thema Umsatzsteuer Der Unternehmer Müller hat durch Inventur folgende Bestände ermittelt: Bezeichnung Betrag PKW: 10.000 € Ladeneinrichtung: 10.000 € Warenanfangsbestand (AB): 50.000 € Forderungen aLuL: 20.000 € Vorsteuer 19 %: 0 € Bankguthaben: 15.000 € Kasse: 5.000 € Eigenkapital: 90.000 € Verbindlichkeiten aLuL: 15.000 € Umsatzsteuer 19 %: 5.000 € Geschäftsvorfälle Nr. Bezeichnung Brutto-Betrag 1. Wareneinkäufe auf Ziel, netto 10.000 € zzgl. 19 % MwSt. 11.900,00 € 2. Banküberweisung der Umsatzsteuerschuld. 5.000,00 € 3. Warenverkauf auf Ziel, netto 5.000 € zzgl. 19 % MwSt. 5.950,00 € 4. Erhaltene Reparaturrechnung für eine Schreibmaschine brutto einschließlich 19 % MwSt., die noch nicht bezahlt wurde. 78,54 € 5. Banküberweisung von Kunden zum Ausgleich einer Forderung aLuL. 13.560,00 € 6. Barkauf von Büromaterial brutto einschließlich 19 % MwSt. 104,72 € 7. Banküberweisung an einen Lieferanten zum Ausgleich einer Verbindlichkeit aLuL. 11.500,00 € 8. Kauf eines Pkw auf Ziel, netto 23.000 € zzgl. 19 % MwSt. 27.370,00 € 9. Barkauf von Benzin für Pkw brutto einschließlich 19 % MwSt. 59,50 € 10. Warenverkauf auf Ziel, netto 45.000 € zzgl. 19 % MwSt. 53.550,00 € <?page no="30"?> 30 Aufgaben Außer den Bestandskonten sind folgende Erfolgskonten zu führen: Reparaturen, Bürobedarf, Fahrzeugkosten, Warenverkauf. Der Warenschlussbestand beträgt laut Inventur 55.000 €. a) Bilden Sie Buchungssätze. b) Stellen Sie das GuV-Konto auf. c) Stellen Sie das Schlussbilanzkonto auf. Aufgabe 6.6 Thema Privatentnahme Bilden Sie die Buchungssätze für die folgenden belegmäßig nachgewiesenen Geschäftsvorfälle. Die Mehrwertsteuer beträgt einheitlich 19 %. 1. Der Unternehmer Markus Meier entnimmt für den privaten Verbrauch Ware im Wert von 200 € zzgl. 19 % MwSt. 2. Ein Unternehmer legt im aktuellen Geschäftsjahr einen Lottogewinn in Höhe von 10.000 € in die Geschäftskasse. 3. Für die private Nutzung des Firmen-Pkw werden dem Unternehmer 300 € zzgl. 19 % MwSt. in Rechnung gestellt. 4. Ein Unternehmer entnimmt aus seinem Betrieb Fertigerzeugnisse für private Zwecke. Der Selbstkostenwert beträgt 700 € zzgl. 133 € MwSt. 5. Der Geschäftswagen wird zu 30 % für Privatfahrten genutzt. Die angefallenen Kraftfahrzeugkosten einschließlich Abschreibungen belaufen sich auf 10.000 € zzgl. 19 % MwSt. 6. Der Unternehmer Fritz Fröhlich entnimmt für eine Urlaubsreise 1.400 € in bar. 7. Die Banküberweisung für die Miete ist fällig. Für den Betrieb werden 3.800 € und für die Privaträume 900 € überwiesen. 8. Fritz Fröhlich entnimmt für private Zwecke nochmals 275 € in bar. 9. Die Heizung im Wohnhaus des Unternehmers wird durch die Mitarbeiter des Betriebs instandgesetzt. Die Reparaturkosten betragen 600 € zzgl. 19 % MwSt. Aufgabe 6.7 Thema Bestandsveränderungen Die Beauty Care GmbH ist ein Unternehmen, das Waren für den Friseurbedarf herstellt. Nachfolgend ist die vorläufige Bilanz zum 31.12.20... bekannt. a) Die Mehrwertsteuer ist in dieser Aufgabe zunächst nicht zu berücksichtigen. b) Berücksichtigen Sie die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 % bei allen mehrwertsteuerpflichtigen Geschäftsvorfällen. Aktiva Bilanz Passiva Grundstücke 70.000 € Eigenkapital 120.000 € Maschinen 50.000 € Verbindlichkeiten aLuL 75.000 € BGA 18.000 € Rohstoffe 12.000 € <?page no="31"?> Aufgaben 31 Hilfsstoffe 3.000 € Handelswaren 1.500 € Unfertige Erzeugnisse 5.000 € Fertigerzeugnisse 7.000 € Forderungen aLuL 15.000 € Bankguthaben 11.000 € Kasse 2.500 € Bilanzsumme 195.000 € Bilanzsumme 195.000 € Geschäftsvorfälle 1) Zieleinkauf von Rohstoffen in Höhe von 6.500 €. 2) Bareinkauf von Büromaterial in Höhe von 500 €. 3) Verbrauch laut Materialentnahmeschein ME 1: Rohstoffe in Höhe von 4.000 €. ME 2: Hilfsstoffe in Höhe von 800 €. 4) Bareinkauf von Briefmarken für Standardbriefe in Höhe von 75 €. 5) Gehaltszahlungen durch Banküberweisung in Höhe von 3.600 €. 6) Verkauf von fertigen Erzeugnissen auf Ziel in Höhe von 11.200 €. 7) Die Kundin Königin begleicht eine Forderung aLuL bar in Höhe von 2.600 €. 8) Einkauf von Handelswaren auf Ziel in Höhe von 1.400 €. 9) Bezahlung einer Lieferantenrechnung durch Banküberweisung in Höhe von 7.200 €. 10) Barverkauf in Höhe von 4.700 €. Abschlussangaben Schlussbestände laut Inventur: Fertige Erzeugnisse: 8.000 €. Unfertige Erzeugnisse: 2.000 €. Aufgabe Bilden Sie die Buchungssätze und ermitteln Sie den Unternehmenserfolg: a) ohne Berücksichtigung der Mehrwertsteuer. b) mit Berücksichtigung der Mehrwertsteuer. Aufgabe 6.8 Thema Bestandsveränderungen a) Nennen Sie ein unfertiges und fertiges Erzeugnis am Beispiel einer Automobilfabrikfabrik. b) Auf welcher Seite des GuV-Kontos wirken sich Bestandsmehrungen an fertigen und unfertigen Erzeugnisse aus? c) Die Konten Fertigerzeugnisse und unfertige Erzeugnisse weisen in der Regel drei Posten aus. Nennen Sie bitte diese. <?page no="32"?> 32 Aufgaben Aufgabe 6.9 Thema Bestandsveränderungen Es liegen Ihnen die folgenden Informationen vor: Anfangsbestand Schlussbestand Unfertige Erzeugnisse 14.000 € 18.000 € Fertige Erzeugnisse 10.000 € 28.000 € Aufwendungen (insgesamt): 87.000 € Umsatzerlöse (insgesamt): 122.000 € a) Bilden Sie die Buchungssätze und schließen Sie das Konto Bestandsveränderungen ab. b) Ermitteln sie den Erfolg des Unternehmens. Aufgabe 6.10 Thema Bestandsveränderungen Anfangsbestand Schlussbestand Unfertige Erzeugnisse 17.000 € 1.000 € Fertige Erzeugnisse 55.000 € 98.000 € Aufwendungen (insgesamt): 180.000 € Umsatzerlöse (insgesamt): 130.000 € a) Bilden Sie die Buchungssätze und schließen Sie das Konto Bestandsveränderungen ab. b) Ermitteln sie den Erfolg des Unternehmens. Aufgabe 6.11 Thema Buchungen im Industriebetrieb Nach Ihrem Abschluss an der Hochschule werden Sie im Rechnungswesen eines Unternehmens eingestellt. Ihre erste Aufgabe ist es, die Bilanz zum Jahresende zu erstellen, und zwar anhand der folgenden vorläufigen Bilanz zum 31.12.20... Aktiva Bilanz Passiva Rohstoffe 10.000 € Eigenkapital 43.000 € Hilfsstoffe 3.000 € Verbindlichkeiten aLuL 16.000 € Betriebsstoffe 1.000 € Fertigerzeugnisse 6.000 € Handelswaren 1.000 € Forderungen aLuL 12.000 € Bankguthaben 19.000 € Kasse 7.000 € 59.000 € 59.000 € <?page no="33"?> Aufgaben 33 Geschäftsvorfälle 1. Verkauf von Fertigerzeugnissen auf Ziel: 4.500 € 2. Kunde begleicht eine Verbindlichkeit mit Bankscheck: 7.000 € 3. Verbrauch von Betriebsstoffen: 350 € 4. Gehaltszahlungen in bar: 2.700 € 5. Einkauf von Handelswaren gegen Barzahlung: 800 € 6. Einkauf von Rohstoffen auf Ziel: 6.200 € 7. Verbrauch von Hilfsstoffen: 960 € 8. Bezahlung einer Reparatur sofort per Banküberweisung: 740 € Aufgaben a) Bilden Sie die Buchungssätze und schließen Sie diese über das GuV-Konto und das Schlussbilanzkonto ab. Die Mehrwertsteuer ist nicht zu berücksichtigen. b) Bilden Sie die Buchungssätze und schließen Sie diese über das GuV-Konto und das Schlussbilanzkonto ab. Die Mehrwertsteuer mit 19 % ist zu berücksichtigen. Aufgabe 6.12 Thema Selbst erstellte Erzeugnisse und Privatentnahmen a) Wie erfolgt die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse? b) Was versteht man unter „unentgeltlicher Entnahme von Gegenständen und sonstigen Lei-stungen“? Aufgabe 6.13 Thema Bestandsveränderungen Ermitteln und buchen Sie die Bestandsveränderungen. Konten (AB = Anfangsbestand) Rohstoffe (AB = 9.000 €), Hilfsstoffe (AB = 5.000 €), unfertige Erzeugnisse (AB = 5.000 €), fertige Erzeugnisse (AB = 8.000 €), Forderungen (AB = 0 €), Eigenkapital (AB = 18.000 €), Verbindlichkeiten (AB = 9.000 €), Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, Rohstoffaufwendungen, Hilfsstoffaufwendungen, GuV-Konto, SBK. Geschäftsvorfälle a) Einkauf von Rohstoffen auf Ziel, 5.000 € zzgl. 19 % MwSt. b) Einkauf von Hilfsstoffen auf Ziel, 3.000 € zzgl. 19 % MwSt. c) Zielverkauf von Erzeugnissen, 16.000 € zzgl. 19 % MwSt. <?page no="34"?> 34 Aufgaben Schlussbestände laut Inventur Rohstoffe = 8.000 €, Hilfsstoffe = 7.000 €, unfertige Erzeugnisse = 7.000 €, fertige Erzeugnisse = 5.000 €. Aufgabe Ermitteln und buchen Sie die Bestandsveränderungen. Aufgabe 6.14 Multiple Choice Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. richtig falsch 1) Die Umsatzsteuer ist eine sogenannte Durchlaufsteuer. Sie stellt keinen Aufwandsposten dar. 2) Bei Personenkonten spricht man von Debitoren und Kreditoren. 3) Privatentnahmen zählen zu den betrieblichen Aufwendungen. 4) Das Privatkonto wird am Ende des Geschäftsjahres über das GuV-Konto abgeschlossen. 5) Die private Nutzung eines Firmen-Pkws stellt einen umsatzsteuerpflichtigen Eigenverbrauch dar. 6) Die Umsatzsteuer muss immer größer als die Vorsteuer sein. <?page no="35"?> Aufgaben 35 7. Buchungen im Absatz- und Beschaffungsbereich Aufgabe 7.1 Thema Verschiedene Buchungen Buchen Sie die folgenden Geschäftsvorfälle einer Großhandlung in der angegebenen Reihenfolge. Bilden Sie die dazugehörigen Buchungssätze. Der Umsatzsteuersatz beträgt 19 %. Überprüfen Sie anschließend jeden Geschäftsvorfall darauf, ob Umsatzsteuer zu berücksichtigen ist. a) Es wurden im Inland Waren auf Ziel verkauft. Die Lieferung erfolgt frei Haus. Der Rechnungsbetrag beträgt 4.000 € abzüglich 10 % Rabatt zzgl. MwSt. b) Die Großhandlung zahlt dem Spediteur für die Auslieferung der Waren gemäß a) per Banküberweisung 95,20 € inklusive Mehrwertsteuer. c) Der Kunde bezahlt die Rechnung aus Geschäftsvorfall a) unter Abzug von 2 % Skonto per Banküberweisung. d) Einem Kunden wird zum Ende des Geschäftsjahres ein Umsatzbonus in Höhe von 476 € brutto einschließlich 19 % MwSt. gewährt. e) Ein Lieferant erteilt uns eine Gutschrift wegen einer Mängelrüge. Der Warenwert beträgt netto 180 €. f) Der Großhändler kauft Waren im Wert von 2.080 € netto zzgl. 20 € netto Verpackungskosten ein. Aufgabe 7.2 Thema Erlösschmälerungen Bilden Sie die Buchungssätze für die folgenden belegmäßig nachgewiesenen Geschäftsvorfälle: 1. Einkauf von Waren auf Ziel, netto 5.000 € zzgl. 19 % MwSt. 2. Ein Lieferant gewährt uns einen Bonus, netto 300 € zzgl. 19 % MwSt. 3. Einkauf von Waren auf Ziel, netto 4.000 € abzüglich 10 % Rabatt zzgl. 19 % MwSt. 4. Banküberweisung an den Lieferanten für Rechnung (lfd. Nr. 3) brutto 4.284 € abzüglich 3 % Skonto (Nettoverfahren). 5. Warenverkauf auf Ziel, netto 8.000 € zzgl. 19 % MwSt. 6. Wir gewähren einem Kunden einen Bonus, netto 600 € zzgl. 19 % MwSt. 7. Warenverkauf auf Ziel, netto 10.000 € abzüglich Rabatt 2.000 € zzgl. 19 % MwSt. 8. Banküberweisung vom Kunden für Rechnung (Nr. 7) abzüglich 2 % Skonto (Nettoverfahren). 9. Gutschrift der Bank (d.h. auf dem Bankkonto ging Geld ein) über 7.580,30 € für Ausgangsrechnung über 7.735 € (einschließlich 19 % MwSt.) abzüglich 2 % Skonto (Nettoverfahren). 10. Lastschrift der Bank über 8.426,39 € für Eingangsrechnung über 8.687 € (einschließlich 19 % MwSt.) abzüglich 3 % Skonto (Nettoverfahren). <?page no="36"?> 36 Aufgaben Aufgabe 7.3 Thema Buchungen im Industriebetrieb Ein Freund von Ihnen ist Inhaber eines Metallwarenunternehmens in Karlsruhe. Sie werden gebeten, ihm in der Buchhaltung mit Ihren neu erworbenen buchhalterischen Kenntnissen behilflich zu sein. Berücksichtigen Sie die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 % bei dieser Aufgabe. Nachfolgend sehen Sie die vorläufige Bilanz zum 31.12.01: Aktiva Bilanz Passiva Maschinen 50.000 € Eigenkapital 160.000 € Fuhrpark 85.000 € Verbindlichkeiten aLuL 45.000 € BGA 12.000 € Rohstoffe 17.000 € Unfertige Erzeugnisse 3.000 € Fertigerzeugnisse 8.000 € Handelswaren 0 € Forderungen aLuL 15.000 € Bankguthaben 11.000 € Kasse 4.000 € Bilanzsumme 205.000 € Bilanzsumme 205.000 € Es sind noch folgende Geschäftsvorfälle zu buchen: 1. Bareinkauf von Büromaterial in Höhe von 250 € zzgl. 19 % MwSt. 2. Zinsgutschrift der Bank in Höhe von 600 €. 3. Rohstoffentnahme für die Herstellung in Höhe von 4.000 €. 4. Banküberweisung für die Kraftfahrzeugsteuer in Höhe von 900 €. 5. Verkauf von Fertigerzeugnissen auf Ziel in Höhe von 7.000 € zzgl. 19 % MwSt. 6. Ein Kunde zahlt eine Rechnung in bar in Höhe von 2.500 € abzüglich 2 % Skonto. 7. Einkauf von Handelswaren auf Ziel in Höhe von 3.700 € zzgl. 19 % MwSt. 8. Ein Kunde sendet Erzeugnisse aus Geschäftsvorfall Nr. 5 im Nettowert von 600 € zurück. 9. Buchen Sie die Abschreibungen auf die Maschinen in Höhe von 6.000 € Abschlussangaben Schlussbestände laut Inventur: Fertige Erzeugnisse: 7.000 € Unfertige Erzeugnisse: 5.000 € Aufgaben a) Bilden Sie die Buchungssätze. b) Schließen Sie die Konten über das GuV-Konto und das Schlussbilanzkonto ab. <?page no="37"?> Aufgaben 37 Aufgabe 7.4 Thema Skonti, Boni, Rabatte 3 Ein Elektrogeschäft hat sich auf An- und Verkauf von Mikrowellengeräten und Kaffeemaschinen spezialisiert und führt demnach verschiedene Warenkonten sowie verschiedene Erlöskonten. Folgende Anfangsbestände wurden per Inventur ermittelt: BGA: 30.000 € Waren M (Mikrowellengeräte): 25.000 € Waren K (Kaffeemaschinen): 30.000 € Forderungen aLuL: 12.000 € Bank: 19.000 € Kasse: 4.000 € Eigenkapital: 95.000 € Verbindlichkeiten aLuL: 25.000 € Geschäftsvorfälle 1. Verkauf auf Ziel von Mikrowellengeräten im Wert von 3.000 €. 2. Zieleinkauf von Kaffeemaschinen im Wert für 8.000 €. Es fallen zusätzlich Warenbezugskosten in Höhe von 10 % des Warenwerts an, die bar beglichen werden. 3. Der Kunde aus (Nr. 1) begleicht den ausstehenden Betrag unter Abzug von 2 % Skonto per Überweisung. 4. Wareneinkauf (M) auf Ziel in Höhe von 5.000 €. Die Warenbezugskosten von 15 % auf den Warenwert werden bar bezahlt. 5. Wir verkaufen Waren (K) im Wert von 1.500 €. Wir gewähren einen Rabatt von 20 %. Der Kunde bezahlt bar. 6. Wir überweisen den Rechnungsbetrag aus (Nr. 2) unter Abzug von 3 % Skonto. 7. Wir gewähren einem langjährigen Kunden von Kaffeemaschinen einen Treuebonus von 250 € in Form eines Schecks. 8. Wir begleichen die ausstehende Rechnung aus (Nr. 4) unter Abzug von 2 % Skonto per Überweisung. 9. Wir verkaufen Waren (K) auf Ziel im Wert von 4.500 €. 10. Unser Kunde aus (Nr. 9) begleicht die Rechnung per Überweisung unter Abzug von 2 % Skonto. 11. Der Lieferant für Mikrowellengeräte gewährt einen Treuebonus von 400 € in bar. 12. Der Inhaber entnimmt 1.500 € in bar. Folgende Endbestände ergaben sich laut Inventur (die Werte verstehen sich als reine Warenwerte ohne Bezugskosten): Waren M (Mikrowellengeräte): 27.000 € Waren K (Kaffeemaschinen): 30.000 € 3 In Anlehnung an Bussiek, J. und Ehrmann, H.; Buchführung: 8. Aufl., 2004, S. 333 ff. <?page no="38"?> 38 Aufgaben Aufgaben a) Bilden Sie die Buchungssätze und schließen Sie die Konten ab ohne Berücksichtigung der Umsatzsteuer. b) Bilden Sie die Buchungssätze und schließen Sie die Konten ab unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer mit 19 %. Aufgabe 7.5 Thema Warenrücksendungen Der Unternehmer Schmitt hat durch Inventur folgende Bestände ermittelt: Bezeichnung Betrag LKW 20.000 € Ladeneinrichtung 25.000 € Warenanfangsbestand (AB) 150.000 € Forderungen aLuL 20.000 € Bankguthaben 20.000 € Kasse 5.000 € Eigenkapital 225.000 € Verbindlichkeiten aLuL 15.000 € Geschäftsvorfälle Nr. Bezeichnung Betrag in € 1. Wareneinkäufe auf Ziel, netto 5.000 € zzgl. 19 % MwSt. 5.950,00 € 2. Warenrücksendung an Lieferanten, netto 1.000 € zzgl. 19 % MwSt. 1.190,00 € 3. Warenverkauf auf Ziel, netto 8.000 € zzgl. 19 % MwSt. 9.520,00 € 4. Ausgangsfracht (Rechnung des Spediteurs für eine Lieferung an einen Kunden) hierauf bar, netto 500 € zzgl. 19 % MwSt. 595,00 € 5. Warenrücksendungen vom Kunden, netto 700 € zzgl. 19 % MwSt. 833,00 € 6. Warenrücksendung an Lieferer, netto 630 € zzgl. 19 % MwSt. 749,70 € 7. Warenrücksendungen vom Kunden, netto 410 € zzgl. 19 % MwSt. 487,90 € 8. Banküberweisung vom Kunden 11.300,00 € 9. Barkauf von Verpackungsmaterial, das für den sofortigen Verkauf der Waren bestimmt ist, netto 300 € zzgl. 19 % MwSt. 357,00 € 10. Banküberweisung an einen Lieferanten 3.000,00 € Abschlussangaben Warenschlussbestand laut Inventur: 150.000 € Abschreibung auf Lkw: 3.000 € Abschreibung auf Ladeneinrichtung: 2.000 € Aufgaben a) Bilden Sie die Buchungssätze. b) Schließen Sie die Konten über das GuV-Konto und das Schlussbilanzkonto ab. <?page no="39"?> Aufgaben 39 Aufgabe 7.6 Thema Bezugskosten, Preisnachlässe und Rücksendungen 4 Laut Inventur sind die folgenden Anfangsbestände bekannt: Kasse: 10.000 € Bank: 7.000 € Eigenkapital: 17.000 € Geschäftsvorfälle 1. Wareneinkauf auf Ziel im Wert von 6.000 €. Zusätzlich werden 10 % Bezugskosten berechnet, die wir bar bezahlen. 2. Der Lieferant aus (Nr. 1) gewährt uns einen Treue-Bonus von 400 €, der mit dem Rechnungsbetrag verrechnet wird. Wir begleichen den Restbetrag unter Abzug von 2 % Skonto per Überweisung. 3. Warenverkauf im Wert von 2.500 €. Der Kunde zahlt bar. 4. Ein Teil der Waren aus (Nr. 3) im Wert von 1.000 € war mangelhaft. Wir lassen diese Waren beim Kunden abholen, den Transportkostenaufwand in Höhe von 150 € bezahlen wir bar. Wir bleiben in der Schuld des Kunden in Höhe des Wertes der zurückgesandten Waren und stellen dem Kunden eine Gutschrift aus. 5. Der Kunde aus (Nr. 3) und (Nr. 4) kauft Waren im Wert von 2.000 €. Der Betrag wird zunächst mit unseren Verbindlichkeiten gegenüber dem Kunden, d. h. mit der Gutschrift, verrechnet. Den verbleibenden Restbetrag begleicht der Kunde bar. 6. Wareneinkauf auf Ziel in Höhe von 3.500 €. Zusätzlich fallen 10 % Bezugskosten (Anschaffungsnebenkosten) an, die wir per Banküberweisung zahlen. 7. Die Hälfte der in (Nr. 6) bezogenen Waren wurde falsch geliefert. Diese Waren werden auf Kosten des Lieferanten zurückgesandt. Er vergütet uns die anteiligen Bezugskosten der falschen Ware in bar und erteilt uns eine Gutschrift in Höhe von 1.750 €. 8. Wir begleichen den verbleibenden Betrag aus (Nr. 6) und (Nr. 7) per Überweisung. 9. Warenverkauf auf Ziel über 4.000 €. Wir gewähren dem Kunden einen sofortigen Preisnachlass von 10 %. 10. Der Kunde aus (Nr. 9) begleicht seine Rechnung per Banküberweisung. 11. Wir kaufen Waren im Wert von 3.000 €. Zusätzlich fallen 10 % Bezugskosten an. Die Hälfte des Warenwertes sowie sämtliche Bezugskosten begleichen wir in bar, der Restbetrag steht noch aus. 12. Wir bezahlen den ausstehenden Restbetrag aus (Nr. 11) unter Abzug von 2 % Skonto per Überweisung. 13. Warenverkauf auf Ziel im Wert von 5.000 €. 14. Dem Kunden aus (Nr. 13) wurde versehentlich falsche Ware gesandt. Der Aufwand für die Abholung in Höhe von 150 € erfolgt auf unsere Kosten. Im Austausch erhält der Kunde die richtige Ware, auch die Transportkosten hierfür in Höhe von 150 € übernehmen wir. Wir begleichen beides in bar. 4 in Anlehnung an Schöttler/ Spulak/ Baur: Übungsbuch Technik des betrieblichen Rechnungswesens, 9. Aufl., 2003, S. 7 ff. <?page no="40"?> 40 Aufgaben 15. Der Kunde aus (Nr. 13) und (Nr. 14) begleicht seine Rechnung durch Barzahlung. Wir gewähren ihm einen Rabatt in Höhe von 10 % auf den Warenwert. 16. Warenverkauf in Höhe von 3.000 € auf Ziel. Die Transportkosten von 200 € übernehmen wir und bezahlen sofort in bar. Der Warenendbestand laut Inventur beträgt 3.000 €. Aufgaben a) Bilden Sie die Buchungssätze und schließen Sie die Konten ohne Mehrwertsteuer ab. b) Bilden Sie die Buchungssätze unter Berücksichtigung von 19% Mehrwertsteuer und schließen Sie die Konten ab. Aufgabe 7.7 Thema Erlösschmälerung 5 Es sind in unserem Unternehmen noch die folgenden Geschäftsvorfälle zu buchen: 1. Ein Kunde begleicht eine Rechnung über 4.165 € (inkl. 19 % MwSt.) durch Banküberweisung unter Abzug von 5 % Skonto. 2. Es wird eine Maschine zum Nettopreis von 5.000 € (zzgl. 19 % MwSt.) am 15.01.01 gekauft. Die Rechnung wird unter Abzug von 3 % Skonto durch Überweisung bezahlt (2 Buchungssätze). Die Maschine mit einer Nutzungsdauer von zehn Jahren wird am Ende des Geschäftsjahres linear abgeschrieben. Buchen Sie die lineare Abschreibung zum 31.12.01. 3. Ein Kunde schickt uns mangelhafte Ware zurück. Der Warenwert der Retouren beträgt netto 4.000 € zzgl. 19 % MwSt. 4. Es werden Waren auf Ziel im Wert von netto 60.000 € zzgl. 19 % MwSt. eingekauft. Der Lieferant gewährt uns 10 % Sofortrabatt. Wir bezahlen 30 % den Rechnungspreis nach 10 Tagen unter Abzug von 2 % Skonto und den Rest mit einem Schuldwechsel ohne Skontoabzug. 5. Wir liefern Ware auf Ziel an einen Kunden. Der Nettowarenwert beträgt 35.000 € zzgl. 19 % MwSt. und wir gewähren einen Rabatt in Höhe von 5 %. 6. Wir verkaufen Waren im Wert von netto 40.000 € zzgl. 19 % MwSt. auf Ziel. Ein Viertel des Bruttobetrages wird unter Abzug von 5 % Skonto per Überweisung bezahlt (2 Buchungssätze). 7. Es wird Ware auf Ziel eingekauft. Der Rechnungsbetrag hat eine Höhe von 17.850 € (inkl. 19 % MwSt.). Der Lieferant gewährt 15 % Rabatt. 8. Ein Kunde zahlt eine ausstehende Rechnung in Höhe von 65.450 € (inkl. 19 % MwSt.) abzüglich 2 % Skonto per Bankscheck. 9. Wir schicken Waren auf Grund von Mängeln zurück. Die Waren haben einen Nettowert von 7.000 € zzgl. 19 % MwSt. Aufgabe Bilden Sie die Buchungssätze. 5 in Anlehnung an Schöttler/ Spulak/ Baur: Übungsbuch mit ausführlichen Lösungen zu Technik des betrieblichen Rechnungswesens, 9. Aufl. 2003, S. 9 ff. <?page no="41"?> Aufgaben 41 Aufgabe 7.8 Thema Erlösschmälerungen 6 Anfangsbestände laut Inventur: Maschinen: 60.000 € BGA: 36.000 € Kasse: 10.500 € Bankguthaben: 25.000 € Rohstoffe: 40.000 € Hilfsstoffe: 21.000 € Betriebsstoffe: 4.000 € Unfertige Erzeugnisse: 16.500 € Fertige Erzeugnisse: 29.000 € Forderungen aLuL: 41.000 € Eigenkapital 230.000 € Verbindlichkeiten aLuL 53.000 € Geschäftsvorfälle (aus Vereinfachungsgründen ist mit 10 % MwSt. zu rechnen): 1. Zieleinkauf von Rohstoffen im Wert von netto 15.000 € zzgl. MwSt. 2. Für die Eingangsfracht zu (Nr. 1) werden netto 200 € zzgl. MwSt. berechnet, die bar bezahlt werden. 3. Wir überweisen den Betrag aus (Nr. 1) unter Abzug von 2 % Skonto. 4. Verbrauch von Rohstoffen laut Materialentnahmeschein in Höhe von 13.000 €. 5. Der Unternehmer entnimmt Fertigerzeugnisse für den privaten Gebrauch im Wert von 400 €. 6. Barzahlung von Löhnen und Gehältern in Höhe von 3.800 €. 7. Einkauf von Hilfsstoffen auf Ziel für netto 5.200 € zzgl. MwSt. 8. Die Fracht- und Rollgelder zu (Nr. 7) in Höhe von netto 160 € zzgl. MwSt. werden bar bezahlt. 9. Verkauf von Fertigerzeugnissen auf Ziel im Wert von netto 61.500 € zzgl. MwSt. 10. Einem Kunden gewähren wir einen Bonus von 10 % auf seinen Rechnungsbetrag über 2.200 € (inkl. MwSt.). Der Bonus wird mit seiner Schuld verrechnet. 11. Ein Handelsvertreter erhält seine Verkaufsprovision von unserem Unternehmen per Überweisung in Höhe von netto 1.600 € zzgl. MwSt. 12. Der Kunde aus (Nr. 9) begleicht einen Teil seiner Schuld im Wert von 33.000 € per Überweisung unter Abzug von 3 % Skonto. 13. Überweisung der Miete für die Geschäftsräume in Höhe von 4.300 €. 14. Zieleinkauf von Rohstoffen im Wert von netto 4.000 € zzgl. MwSt. 15. Wir senden einen Teil der Rohstoffe aus (Nr. 14) aufgrund von Mängeln zurück. Die fehlerhaften Rohstoffe haben einen Wert von 1.200 € zzgl. MwSt. 16. Barverkauf von Fertigerzeugnissen im Nettowert von 3.500 € zzgl. MwSt. 17. Der Kunde aus (Nr. 16) schickt beschädigte Ware im Wert von netto 1.000 € zurück. Die Gutschrift erfolgt per Banküberweisung. 6 in Anlehnung an Schöttler, J. u. Spulak, R.: Übungsbuch mit ausführlichen Lösungen, 10. Aufl., 2010, S. 16 ff. <?page no="42"?> 42 Aufgaben 18. Privatentnahme von Fertigerzeugnissen in Höhe von netto 300 €. 19. Einem Kunden wird ein Bonus in Höhe von 5 % auf ausstehende Forderungen aLuL von 24.200 € (inkl. MwSt.) gewährt. 20. Einkauf eines Schreibtisches (BGA) in bar für 1.600 € netto zzgl. MwSt. Endbestände laut Inventur Hilfsstoffe: 18.000 € Betriebsstoffe: 3.500 € Unfertige Erzeugnisse: 10.500 € Fertige Erzeugnisse: 30.000 € Die Umsatzsteuerzahllast ist per Banküberweisung an das Finanzamt abzuführen. Aufgabe Bilden Sie die Buchungssätze und schließen Sie die Konten ab. Aufgabe 7.9 Thema Anzahlungen Bei einer Gummikappenbestellung über 24.000 € zzgl. 19 % MwSt. leisten wir eine Anzahlung per Banküberweisung in Höhe von 8.000 € zzgl. 19 % MwSt. a) Bilden Sie die Buchungssätze aufgrund der Anzahlungsrechnung und der Eingangsrechnung (Endabrechnung). Die Endabrechnung wird per Banküberweisung bezahlt. b) Bilden Sie die Buchungssätze aus der Sicht des Lieferanten. Aufgabe 7.10 Thema Absatz- und Beschaffungsbereich Bilden Sie die Buchungssätze für die folgenden belegmäßig nachgewiesenen Geschäftsvorfälle: 1. Warenverkauf auf Ziel, netto 10.000 € zzgl. 19 % MwSt. 2. Wir kaufen Rohstoffe für 5.000 € netto auf Ziel. Die Frachtkosten betragen netto 200 € zzgl. 19 % MwSt. 3. Rechnung eines Transportunternehmers für den Transport von Waren zu einem Kunden, Warentransport netto 500 € zzgl. 19 % MwSt. 4. Bareinkauf von Verpackungsmaterial für den Vertrieb, das sofort für die Versendung von Waren an den Kunden benötigt wird, netto 300 € zzgl. 19 % MwSt. 5. Banküberweisung von einem Kunden für eine Forderung aLuL in Höhe von 11.900 €. 6. Zahlung für eine Vertreterprovision (Verkaufsprovision) durch Bankscheck in Höhe von 600 € zzgl. 19 % MwSt. 7. Barzahlung einer Beitragsrechnung in Höhe von 150 € der IM-Versicherungs AG für die Transportversicherung einer Warensendung an einen Kunden. <?page no="43"?> Aufgaben 43 Aufgabe 7.11 Thema Erhaltene Anzahlungen Ein neuer Kunde bestellt bei Ihnen Getriebeteile im Wert von 50.000 €. Da Sie den Kunden noch nicht kennen möchten Sie zumindest einen Teil Ihrer Kosten decken und verlangen vorab eine Anzahlung von 10.000 € zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Der neue Kunde möchte die Ware schnell haben und bezahlt die Anzahlungsrechnung gleich am nächsten Tag. Innerhalb von einer Woche liefern Sie die Ware und senden die Rechnung gleich mit. Geben Sie die Buchungssätze an. Aufgabe 7.12 Thema Buchungssätze verschiedener Geschäftsvorfälle a) Wir haben die Prämie für die Feuerversicherung in Höhe von 2.400 € für ein Jahr im Voraus am 01.11.01 per Banküberweisung bezahlt. b) Eine Rechnung für geliefertes Büromaterial im Gesamtnettowert von 320 € (alle Einzelwerte unter 60 € netto) steht am Jahresende noch aus. Geben Sie bei Rechnungseingang auch den entsprechenden Buchungssatz an. c) Für einen Handelsvertreter stehen noch Provisionszahlungen in Höhe von 5.000 € zzgl. 19 % MwSt. aus. Geben Sie bei Rechnungseingang auch den entsprechenden Buchungssatz an. d) Am 01.10.2001 sind Mieterträge in Höhe von 3.600 € auf dem Bankkonto eingegangen. Diese sind für ein Jahr im Voraus bezahlt worden (es wurde keine Umsatzsteuer optiert). e) Für einen schwebenden Prozess rechnen wir im nächsten Geschäftsjahr mit Rechtsanwaltskosten in Höhe von 7.000 €. f) Kauf einer Bestückungsanlage auf Ziel am 01.03.02 für 100.000 € netto zzgl. 19 % MwSt. Die Nutzungsdauer beträgt 8 Jahre. Die Bestückungsanlage wird unter Abzug von 3 % Skonto durch Banküberweisung bezahlt. Die Bestückungsanlage soll nach dem ersten Jahr unter Berücksichtigung der Steuerbarwertminimierung abgeschrieben werden, d. h. mit dem Ziel, den Gewinn möglichst niedrig zu halten. g) Es wird eine Prüfmaschine bestellt. Mit der Bestellung ist eine Anzahlung in Höhe von 18.000 € zzgl. 19 % MwSt. per Banküberweisung zu leisten. h) Kauf von Rohstoffen auf Ziel für 7.500 € zzgl. 19 % MwSt. i) Barkauf eines Smartphones für 355,81 € inkl. 19 % MwSt. j) Barverkauf eines Firmenwagens, mit einem Buchwert von 2.500 €, für 1.785 € inkl. 19 % MwSt. Aufgabe 7.13 Thema Anspruchsvolle Buchungssätze Bilden Sie zu den angegebenen Geschäftsvorfällen die Buchungssätze. a) Wir kaufen Waren auf Ziel zu einem Netto-Listenpreis von 15.000 €: - 30 % Händlerrabatt <?page no="44"?> 44 Aufgaben - 3 % vertraglicher Sonderrabatt + 19 % Mehrwertsteuer b) Beim Einkauf geht folgende Rechnung ein: - Fracht: 620 € + 19 % MwSt. - Transportversicherung: 95 € c) Aufgrund einer Beschädigung der Ware erhalten wir eine Gutschrift über die Ware in Höhe von 476 € inkl. 19 % MwSt. aus dem Geschäftsvorfall a). d) Wir kaufen am 12.12.01 einen neuen Kleintransporter für 50.000 € zuzüglich 19 % MwSt. Wir erhalten einen Rabatt von 5 %. Bei Zahlung innerhalb von drei Tagen erhalten wir 2 % Skonto. e) Vereinbarungsgemäß geben wir den alten Kleintransporter in Zahlung, der bis auf einen Restwert von einem Euro abgeschrieben war (direkte Abschreibung). Der alte Kleintransporter wird mit 3.500 € zuzüglich 19 % MwSt. in Zahlung gegeben. f) Der Rest des Kaufpreises des Kleintransporters wird unter Abzug von 2 % Skonto auf den Barpreisanteil überwiesen. g) Der Unternehmensinhaber weist den Buchhalter an, folgende private Rechnungen über das Firmenbankkonto zu bezahlen: - Anschaffung von Gardinen für das Wohnzimmer: 1.400 € + 19 % MwSt., - Stromrechnung: 138 € inkl. 19 % MwSt. - Außerdem ist eine Barentnahme von 400 € zu verbuchen. - In der Kasse befindet sich ein Beleg, demzufolge der Chef 20 € Wechselgeld zur Verfügung gestellt hat. h) Frachtrechnungen gehen ein (1.500 € + 19 % MwSt.). Davon beziehen sich 240 € auf Einkaufsfrachten und 600 € auf die Abholung von Möbeln für die Wohnung des Inhabers. Die restlichen 660 € betreffen Auslieferungen und Versand in ein Außenlager. i) Ein Angestellter erhält einen Vorschuss in Höhe von 1.000 € aus der Kasse. j) Die Verbindlichkeiten der Geschäftsvorfälle a) - c) bezahlen wir über das Firmenkonto. k) Wir verkaufen Waren im Wert von 22.000 € zzgl. 19 % MwSt. auf Ziel. Bei Bezahlung innerhalb von acht Tagen gewähren wir 3 % Skonto. l) Die Telefonrechnung geht ein: 620 € (mehrwertsteuerfrei). Davon entfallen 62 € auf private Telefonate. Die Rechnung wird überwiesen. m) Aus unseren Verkäufen sendet uns ein Kunde Waren im Wert von 700 € (netto) zurück. n) Auf unsere Forderungen aLuL gehen 13.000 € auf dem Bankkonto ein. o) Wir erhalten von einem Lieferanten einen Bonus über 178,50 € (brutto) für unsere Wareneinkäufe in Form eines Verrechnungsschecks. p) Ein Kunde, der noch Rechnungen über 59.500 € offen hat, ist in Schwierigkeiten geraten. Wir bilden eine Wertberichtigung von 50 % auf die Forderung aLuL. q) Der Kunde aus Geschäftsvorfall p) zahlt 35.700 €, der Rest ist uneinbringlich. r) Wir stellen 23.800 € inklusive Mehrwertsteuer des Forderungsbestandes als zweifelhaft dar und nehmen eine indirekte Abschreibung von 25 % vor. <?page no="45"?> Aufgaben 45 s) Aus Geschäftsvorfall r) gehen 7.140 € der zweifelhaften Forderungen ein. t) Das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Schuldners ist abgeschlossen, sodass keine Zahlungen mehr erfolgen (betrifft die Geschäftsvorfälle r) und s)). u) Wir haben die Lizenzgebühren im November in Höhe von 48.000 € für ein halbes Jahr im Voraus bezahlt und unter Lizenzaufwand verbucht. Nur zwei Monate entfallen auf das alte Geschäftsjahr. Führen Sie die Rechnungsabgrenzung durch. v) Ein Betrieb hat ein Darlehen gewährt, dessen Zinsen nachträglich zu zahlen sind und das vom 01.02.01 bis 31.01.02 des Folgejahres läuft. Die gesamten Zinsen betragen 60.000 €, Bilanzstichtag ist der 31.12.02. Geben Sie die Abgrenzungsbuchungen der beiden betroffenen Jahre an. w) Für eine Maschine werden alle drei Monate nachträglich 6.000 € Miete gezahlt. Wie ist am 31.12. (Bilanzstichtag) zu buchen, wenn die nächste Zahlung am 31.01. fällig ist? x) Unseren leitenden Angestellten haben wir eine rechtsverbindliche Pensionszusage erteilt. Dafür wurden in den vergangenen Jahren bereits 250.000 € an Rückstellungen gebildet. Nach versicherungsmathematischen Grundsätzen müssten die Rückstellungen zum 31.12. dieses Jahres jedoch 270.000 € betragen. y) In der letzten Bilanz hatten wir eine Rückstellung für Prozessrisiken in Höhe von 30.000 € gebildet. Nach einem jetzt geschlossenen Vergleich müssen wir 18.000 € und unsere Anwaltskosten von 2.500 € zahlen. Die 18.000 € wurden überwiesen, die Anwaltsrechnung ist noch nicht bezahlt. z) Warenverkauf 4.000 € zuzüglich 19 % MwSt. Der Kunde erhält 10 % Rabatt und zahlt unter Abzug von 4 % Skonto die Hälfte des Betrags sofort per Bankscheck. Bei dem Verkauf entstehen Transportaufwendungen in Höhe von 150 € zuzüglich 19 % MwSt., die vom Verkäufer getragen und bar bezahlt werden. Der Kunde schickt nach acht Tagen Waren für 500 € (Listenpreis) zuzüglich 19 % MwSt. zurück, da er mittlerweile einen Mangel daran entdeckt hat. Nach drei Monaten überweist er den Restbetrag auf unser Postbankkonto. Aufgabe 7.14 Thema Buchungssätze und Erstellung der Schlussbilanz Von einem Kleinunternehmen ist die folgende vorläufige Schlussbilanz bekannt: Aktiva vorläufige Bilanz zum 31.12.02 Passiva Maschinen 56.000 € Eigenkapital 200.000 € BGA 136.000 € Darlehen 120.000 € Waren 394.000 € Verbindlichkeiten aLuL 326.000 € Forderungen aLuL 40.000 € Bank 18.000 € Kasse 2.000 € 646.000 € 646.000 € <?page no="46"?> 46 Aufgaben Die nachstehenden Geschäftsvorfälle wurden noch nicht gebucht. Geben Sie für jeden Geschäftsvorfall den entsprechenden Buchungssatz an und erstellen Sie die Schlussbilanz. Beachten Sie: Die angegebenen Werte sind stets netto, der Mehrwertsteuersatz beträgt 19 %. a) Warenverkauf mit einem Nettowert von 260.000 € auf Ziel. b) Ein Kunde zahlt eine Rechnung aus dem vergangenen Jahr über 17.400 € per Banküberweisung. c) Der Kunde aus a) zahlt unter Abzug von 2 % Skonto per Banküberweisung. d) Barkauf eines Druckers für 476 € inkl. 19 % MwSt. e) Eine Lieferantenrechnung über 162.400 € wird per Banküberweisung bezahlt. f) Wareneinkauf auf Ziel im Nettowert von 70.000 € zzgl. 19 % MwSt. g) Es wurden Waren im Wert von 19.040 € inkl. 19 % MwSt. bar verkauft. h) Der Vermieter bucht die monatliche Miete in Höhe von 18.000 € (vereinbarungsgemäß umsatzsteuerfrei) vom Bankkonto ab. i) Wareneinkauf auf Ziel im Wert von 7.000 € zzgl. 19 % MwSt. Die Rechnung für den Geschäftsvorfall f) wird durch Banküberweisung unter Abzug von 3 % Skonto beglichen. j) Warenverkauf an einen Kunden für 190.000 € zzgl. 19 % MwSt. auf Ziel. Der Kunde holt die Waren selbst ab und zahlt bei Abholung 5.950 € in bar. k) Barverkauf in Höhe von 5.950 € inkl. 19 % MwSt. und Verkauf auf Ziel in Höhe von 185.000 € zzgl. 19 % MwSt. l) Die Bank bucht eine Darlehensrate in Höhe von 20.000 € für die Tilgung und 12.500 € für die Zinsen des laufenden Kalenderjahres ab. m) Geringwertige Wirtschaftsgüter (Barkauf des Druckers im Geschäftsvorfall d) in Höhe von 400 € netto) sind sofort abzuschreiben, die Anlagegüter dagegen pauschal mit 20 % vom Buchwert. n) Im aktuellen Geschäftsjahr hat der Inhaber 25.000 € auf sein Privatkonto überwiesen. o) Die Schlussinventur weist einen Warenendbestand von 145.000 € aus. <?page no="47"?> Aufgaben 47 Aufgabe 7.15 Multiple Choice Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. richtig falsch 1) Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis ohne Nebenkosten. 2) Beträgt der Anschaffungspreis für eine Ware 90 € und fallen zusätzlich Transportkosten in Höhe von 5 € an, so ergibt sich bei einem Verkaufspreis von 140 € ein Rohgewinn in Höhe von 45 €. 3) Bezugskosten werden im Anschaffungsjahr sofort als Aufwand erfasst. 4) Ein Kundenbonus verringert die berechnete Umsatzsteuer. 5) Ein Lieferantenskonto in Höhe von 476 € (inkl. 19 % USt.) führt zu einer nachträglichen Minderung des Wareneinkaufswerts um 400 €. 6) Ein Lieferantenskonto kann nur bei Zahlung innerhalb der Skontofrist (z. B. zehn Tage) in Anspruch genommen werden. 7) Boni sind vorgezogene, also sofortige, Preisnachlässe. 8) Geleistete Anzahlungen stellen Verbindlichkeiten dar. 9) Erhaltene Boni mindern die Anschaffungskosten des Wareneingangs, wie es auch bei erhaltenen Skonti der Fall ist. <?page no="48"?> 48 Aufgaben 8. Leasinggeschäfte Aufgabe 8.1 Thema Zuordnung eines Leasingvertrags Ein Handelsunternehmen least einen Lkw zu folgenden Konditionen: − Leasingdauer 5 Jahre − Nutzungsdauer des Lkw: 8 Jahre − Anschaffungskosten: 120.000 € − Leasingraten: 30.000 € pro Jahr − keine Kauf- oder Mietverlängerungsoption Die Grundmietzeit beträgt 62,5 Prozent der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Ist der Leasinggeber oder der Leasingnehmer der wirtschaftliche Eigentümer? Aufgabe 8.2 Thema Teilamortisationsvertrag mit Mehrerlösbeteiligung Ein Leasingnehmer least eine Maschine für 36 Monate. Es wurde ein Teilamortisationsvertrag mit Mehrerlösbeteiligung abgeschlossen. Die Anschaffungskosten der Maschine betrugen 115.000 €. Der Restwert nach 36 Monaten beläuft sich auf 30.000 € und die Summe der Leasingzahlungen auf insgesamt 85.000 €. Um eine Zurechnung zum Leasinggeber zu gewährleisten, erfolgt die Aufteilung des Erlöses im Verhältnis 25/ 75. Nach Ablauf der Grundmietzeit wird das Objekt durch den Leasinggeber verkauft. Es können die folgenden Fälle auftreten: a) Es kann ein Verkaufserlös in Höhe von 45.000 € erzielt werden. b) Der Verkaufserlös beträgt 30.000 €. c) Das Leasingobjekt kann nur zu einem Preis von 20.000 € verkauft werden. Zeigen Sie für die genannten Fälle die Konsequenzen sowohl für den Leasingnehmer als auch für den Leasinggeber auf. Aufgabe 8.3 Thema Teilamortisationsvertrag mit Andienungsrecht Der Leasingnehmer schließt mit dem Leasinggeber einen Teilamortisationsvertrag mit Andienungsrecht ab. Der vereinbarte Andienungspreis wird, in Höhe des Restbuchwertes, bei linearer Abschreibung von 28.000 € festgesetzt. Die Grundmietzeit ist nun abgelaufen. Zeigen Sie die Auswirkungen auf, wenn der Marktwert: a) 35.000 € beträgt bzw. b) nur 17.000 € beträgt. <?page no="49"?> Aufgaben 49 Aufgabe 8.4 Thema Teilamortisationsvertrag mit Kündigungsrecht Der Leasingnehmer möchte sein Leasingobjekt nach 36 Monaten durch ein neues Objekt ersetzen. Er hat mit dem Leasinggeber einen kündbaren Vertrag abgeschlossen. Die Anschaffungskosten des Leasingobjekts beliefen sich auf 180.000 €. Der Marktwert beträgt nach 36 Monaten noch 63.000 €. Der Leasingnehmer hat insgesamt 59.000 € an Leasingraten gezahlt. Der Leasinggeber hat die Möglichkeit, das Objekt zum Marktwert zu verkaufen. Der Leasingnehmer bekommt 80 % des Verkaufserlöses auf seine Abschlusszahlung angerechnet. Wie hoch ist die Untergrenze für die Abschlusszahlung? Aufgabe 8.5 Thema Allgemeine Fragen zum Leasing a) Was bedeutet ein Andienungsrecht des Leasinggebers? b) Was sollen Abschlusszahlungen bei kündbaren Leasingverträgen bewirken? c) Nennen Sie die grundlegendsten Kriterien für eine Zurechnung zum Leasinggeber im deutschen Steuerrecht. d) Wie kalkulieren Leasinggesellschaften die Leasingraten und welche Faktoren können die Kalkulation beeinflussen? Aufgabe 8.6 Thema Zuordnung des Leasingobjekts Es liegt ein Mobilien-Leasingvertrag mit Vollamortisation vor. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Objekts beträgt elf Jahre, die Grundmietzeit zehn Jahre. Der lineare Restbuchwert am Ende der Grundmietzeit beläuft sich auf 9.500 €. Es wurde eine Kaufoption zum Preis von 10.000 € vereinbart. a) Wem ist das Leasingobjekt zuzurechnen? b) Wem ist das Leasingobjekt zuzurechnen, wenn die Grundmietzeit nur acht Jahre beträgt? c) Der Kaufpreis wurde auf 7.000 € festgelegt und die Grundmietzeit beträgt acht Jahre. Wem ist das Leasingobjekt nun zuzurechnen? Aufgabe 8.7 Thema Buchungssätze bei Zuordnung zum Leasinggeber Unternehmen × (Leasinggeber) schließt mit Unternehmen Y (Leasingnehmer) einen Leasingvertrag über eine Maschine mit einer Grundmietzeit von fünf Jahren ab. Es bestehen weder Kaufnoch Mietverlängerungsoptionen. Die Anschaffungskosten der Maschine betragen 45.000 € (ohne MwSt.) und werden per Banküberweisung aus Eigenkapital bezahlt. Die Nutzungsdauer beträgt 15 Jahre. Die vereinbarten Leasingraten betragen 4.700 € pro Jahr. Die Umsatzsteuer ist zu vernachlässigen. <?page no="50"?> 50 Aufgaben Bitte geben Sie die Buchungen beim Leasingeber und beim Leasingnehmer an. Ferner erstellen Sie die Bilanz zu Beginn und zum Ende des Jahres sowie das GuV-Konto beim Leasinggeber und -nehmer. Aufgabe 8.8 Thema Zinsstaffelmethode Von einem Leasingobjekt liegen Ihnen die folgenden Informationen vor: - Anschaffungskosten des Objekts: 480.000 € - Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer: 7 Jahre unkündbare Grundmietzeit: 5 Jahre jährliche Leasingraten: 108.000 € Teilen Sie die Leasingraten bitte in einen Tilgungsanteil und einen Zins- und Kostenanteil auf . <?page no="51"?> Aufgaben 51 9. Buchungen im Personalbereich Aufgabe 9.1 Thema Personal Bruttolöhne 17.000 €. Abzüge für Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer 2.000 €, für Sozialversicherungsbeiträge Arbeitnehmeranteil 3.450 €. Die Auszahlung der Löhne erfolgt durch Banküberweisung. Der Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Sozialversicherung beträgt 3.350 €. Die Sozialversicherungsbeiträge sind als Vorauszahlung zu buchen, da diese spätestens bis zum drittletzten Bankarbeitstag bezahlt sein müssen. Wie lauten die Buchungssätze? Aufgabe 9.2 Thema Personal Ermitteln Sie die für den 30-jährigen, ledigen, kinderlosen Angestellten Müller mit einem Monatsgehalt von 4.000 € die monatlichen Beträge zur gesetzlichen Sozialversicherung im Jahr 2025. Die Lohnsteuer beträgt 546,08 €, der Solidaritätszuschlag 0 € und die Kirchensteuer 43,68 €. Ermitteln Sie das Nettogehalt. Arbeitnehmeranteil Arbeitgeberanteil gesamt Rentenversicherung (18,6 %) Arbeitslosenversicherung (2,6 %) Krankenversicherung (17,1 %) Pflegeversicherung (kinderlos) (3,6 %) (0,6 %) gesamt Ermittlung des Nettogehalts (Auszahlungsbetrag) Bruttogehalt - Lohnsteuer - Solidaritätszuschlag - Kirchensteuer - Sozialversicherung (Arbeitnehmeranteil) = Nettogehalt (Auszahlungsbetrag) <?page no="52"?> 52 Aufgaben 10. Vorbereitende Jahresabschlussarbeiten Aufgabe 10.1 Thema Ermittlung der Anschaffungskosten Ein mittelständisches Unternehmen erwirbt ein Nachbargrundstück für 250.000 €. Hinzu kommen noch fünf Prozent Grunderwerbsteuer und die Eintragungsgebühr für das Grundbuch in Höhe von 1.200 €, Notarkosten in Höhe von 1.190 € inkl. 19 % Umsatzsteuer sowie die Gebühr für die Eintragung einer Grundschuld in Höhe von 500 €. Ermitteln Sie die Anschaffungskosten des Grundstücks. Aufgabe 10.2 Thema Ermittlung der linearen Abschreibung Ein Handelsunternehmen hat im April 01 einen Lieferwagen für 24.000 € gekauft. Die Nutzungsdauer des Lieferwagens beträgt sechs Jahre. Der Lieferwagen soll planmäßig linear abgeschrieben werden. Erstellen Sie den Abschreibungsplan mit einem Erinnerungswert von 1 Euro und geben Sie den entsprechenden Buchungssatz für die Abschreibung im Jahr 01 an. Verwenden Sie dazu die folgende Tabelle: Jahr Zeitraum Buchwert 01.01 Abschreibung Buchwert 31.12. 01 02 03 04 05 06 07 Aufgabe 10.3 Thema Anschaffungskosten und Buchungssätze Ihr Unternehmen kauft einen Montageroboter zum Nettopreis von 180.000 € zzgl. 19 % MwSt. Die Transportkosten betragen 3.500 € zzgl. 19 % MwSt. Die Montagekosten betragen 6.000 € zzgl. 19 % MwSt. a) Ermitteln Sie die Anschaffungskosten für den Montageroboter. b) Geben Sie den Buchungssatz für die vorstehenden Eingangsrechnungen an. Auf den Nettopreis des Montageroboters erhalten wir nachträglich wegen eines versteckten Mangels einen Nachlass von 15 %. c) Ermitteln Sie die aktivierungsfähigen Anschaffungskosten des Montageroboters. d) Buchen Sie den Preisnachlass und die Zahlung. <?page no="53"?> Aufgaben 53 Aufgabe 10.4 Thema Anschaffungskosten und Buchungssätze Beim Kauf eines Betriebsgrundstücks zum Preis von 500.000 € fallen folgende weitere Kosten an: − 3,5 % Grunderwerbsteuer vom Kaufpreis − Vermessungskosten: 9.520 € inkl. 19 % MwSt. − Maklergebühren: 17.850 € inkl. 19 % MwSt. − Notariatskosten: 4.000 € zzgl. 19 % MwSt. − Kosten für die Eintragung als Eigentümer in das Grundbuch: 500 € Für den Kanalanschluss an die städtische Wasserversorgung und Wasserentsorgung erhalten wir von einer Tiefbaufirma eine Rechnung über 5.000 € zuzüglich 19 % MwSt. Für das laufende Quartal werden für das Grundstück an die Stadt per Banküberweisung bezahlt: − Grundsteuer: 850 € − Abwasserbenutzungsgebühren: 150 € Ermitteln Sie die aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten und buchen Sie das Grundstück entsprechend ein. Die Rechnungen wurden noch nicht bezahlt. Aufgabe 10.5 Thema Abschreibungen - Sammelposten Die TEEM GmbH hat im Jahr 02 sechs höhenverstellbare Schreibtische zu jeweils 950 € (netto) gekauft. Die Liefertermine waren der 25.04., der 02.06., der 28.07., der 29.09., der 30.10. und der 15.12. Die Zahlung erfolgte jeweils unmittelbar per Banküberweisung. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 13 Jahre. Die TEEM GmbH hat im Jahr 01 bereits andere Wirtschaftsgüter in einem Sammelposten erfasst. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die TEEM GmbH die Sammelpostenmethode anwenden darf? Wie hoch sind die Abschreibungen im Jahr 02 für die sechs höhenverstellbaren Schreibtische nach der Sammelpostenmethode? Wie hoch ist der Bilanzansatz des Sammelpostens am 31.12.02? Aufgabe 10.6 Thema Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) Nennen Sie die Voraussetzungen, damit ein Wirtschaftsgut als GWG (geringwertiges Wirtschaftsgut) verbucht werden kann. Aufgabe 10.7 Thema Abschreibungen Am 31.08.10 wird ein gebrauchtes Bearbeitungszentrum für 80.000 € zzgl. 15.200 € MwSt. bar verkauft. Die Maschine steht im Anlagekonto mit Anschaffungskosten von 240.000 € und im Konto Wertberichtigungen mit 168.000 €. Sie wird linear über zehn Jahre abgeschrieben. Die Werte auf den Konten entsprechen den Anfangsbeständen vom 01.01.10. Nehmen Sie die erforderlichen Buchungen vor. <?page no="54"?> 54 Aufgaben Aufgabe 10.8 Thema A uswirkungen von Abschreibungen a) Wie wirken sich die verschiedenen Abschreibungsmethoden auf den Jahresabschluss aus? b) Nennen Sie drei Situationen, in denen hohe Abschreibungen nicht sinnvoll sind. Aufgabe 10.9 Thema Abschreibungshöhe / Anschaffungskosten Ein Maschinenbauunternehmen kauft am 03.11.01 ein Tablet-Notebook für 1.500 € zuzüglich 19 % MwSt. Die Nutzungsdauer des Notebooks beträgt drei Jahre. Desweiteren hat das Maschinenbauunternehmen das Office-Paket 365 für 1.190 € inkl. 19 % MwSt. gekauft. Der PC-Händler hat dem Maschinenbauunternehmen einen Rabatt von 20 % gewährt. Das Unternehmen zahlt nach zehn Tagen am 13.11.01 mit 2 % Skonto per Banküberweisung. a) Ermitteln Sie die Anschaffungskosten für die beiden Produkte bei Lieferung am 03.11.01. b) Bilden Sie die Buchungssätze für den 03.11.01 und für den 13.11.01. c) Das Maschinenbauunternehmen hat die Absicht, einen möglichst niedrigen Gewinn auszuweisen. Wie hoch sind die Abschreibungsbeträge im Geschäftsjahr 01 und im folgenden Geschäftsjahr 02? Aufgabe 10.10 Thema Anschaffungskosten und Buchung der Geschäftsvorfälle Die Kugellager GmbH kauft am 02.03.01 eine Maschine zum Listenpreis von 300.000 € (netto). Der Lieferant gewährt einen Rabatt von 15 % auf den Listenpreis. Die Maschine wird am 25.03.01 in Betrieb genommen. Zur Finanzierung der Maschine nimmt die Kugellager GmbH ein Darlehen über 200.000 € (100 % Auszahlung) auf. Nach der Darlehensaufnahme werden die Rechnungen wie folgt beglichen: die Rechnung für die Maschine an die Lieferfirma unter Abzug von 3 % Skonto, die Rechnung an die Spedition über 3.570 € (inkl. 19 % MwSt.) ohne Abzug und die Rechnung an die Montagefirma über 4.760 € (inkl. 19 % MwSt.) unter Abzug von 2 %. a) Ermitteln Sie die vorläufigen Anschaffungskosten für die Maschine. b) Buchen Sie die Eingangsrechnungen der Lieferfirma, der Spedition und der Montagefirma (die Zahlungen sind noch nicht erfolgt). c) Ermitteln Sie die Anschaffungskosten nach den Zahlungen. d) Nehmen Sie folgende Buchungen vor: die Aufnahme des Darlehens, die Bezahlung der Rechnung der Lieferfirma per Banküberweisung, die Bezahlung der Rechnung der Spedition per Banküberweisung und die Bezahlung der Rechnung der Montagefirma per Banküberweisung. e) Die Maschine wird linear über zehn Jahre abgeschrieben. Bitte geben Sie den entsprechenden Buchungssatz für das Anschaffungsjahr an. <?page no="55"?> Aufgaben 55 Aufgabe 10.11 Thema Forderungen aLuL Auszug aus der Saldenbilanz (einschließlich 19 % MwSt.) zum 31.12.01. Konten-Bezeichnung Soll Haben Einzelwertberichtigungen auf Forderungen 1.500 € Bank 5.000 € Forderungen aLuL 238.000 € Dubiose (Kunde Thomas Schulze e. K.) 2.380 € Umsatzsteuer frühere Jahre 520 € Es sind noch die folgenden Geschäftsvorfälle zu buchen: a) Die zweifelhafte Forderung an den Kunden Thomas Schulze e. K. in Höhe von 2.380 € ist im Jahr 01 indirekt, als Einzelwertberichtigung (EWB), mit einem Betrag von 1.500 € abgeschrieben worden. Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens erhalten wir Ende Dezember 02 die Abschlusszahlung per Banküberweisung in Höhe von 714 €. Bilden Sie die entsprechenden Buchungssätze für das Jahr 02. b) Die Forderung an den Kunden Westermann GmbH in Höhe von 5.950 € wurde im November 02 zweifelhaft. c) Zum 31.12.02 sind voraussichtlich 70 % der Forderung an den Kunden Westermann uneinbringlich. d) Die Forderung an den Kunden Kastner GmbH in Höhe von 833 € ist unerwartet in vollem Umfang uneinbringlich geworden. e) Die Forderung an den Kunden Müller GmbH & Co. KG in Höhe von 1.190 € ist zweifelhaft geworden, sodass mit einem Ausfall von 40 % zu rechnen ist. Bilden Sie die erforderlichen Buchungssätze für das Jahr 02. Aufgabe 10.12 Thema Pauschalwertberichtigung Die vorläufige Saldenbilanz des Unternehmers Günter Frey e. K. weist zum 31.12.02 einen Forderungsbestand (inkl. 19 % Umsatzsteuer) von 202.300 € und eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von 2.300 € (Übertragung aus dem Jahr 01) aus. Der Forderungsbestand soll mit 1 % pauschal wertberichtigt werden. Bilden Sie den erforderlichen Buchungssatz für das Jahr 02. Aufgabe 10.13 Thema Pauschalwertberichtigung Für eine Personengesellschaft, die zur Wertberichtigung von Forderungen die indirekte Methode anwendet, liegen folgende Daten vor: <?page no="56"?> 56 Aufgaben Der Forderungsbestand und der Pauschalwertberichtigungsposten zur Schlussbilanz der Vorperiode (Jahr 01) betrugen 238.000 € bzw. 10.000 €. Während des laufenden Geschäftsjahres (Jahr 02) gingen 232.050 € der Außenstände ein und 5.950 € fielen endgültig aus. Die Zielverkäufe der laufenden Periode betrugen 880.000 € brutto, wovon 832.400 € bezahlt wurden und 4.760 € als Forderungsverluste feststehen. Der Restbetrag von 42.840 € steht noch aus. Auf den verbleibenden Restbetrag der einwandfreien Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung von 5 % zu bilden. Bilden Sie die erforderlichen Buchungssätze im Jahr 02 inkl. der Abschlussbuchungen. Aufgabe 10.14 Thema Pauschalwertberichtigung Der Forderungsbestand von insgesamt 1.190.000 € enthält zwei als dubios zu kennzeichnende Forderungen im Wert von 238.000 € und 119.000 €. Der Forderungsausfall der Dubiosen wird auf jeweils 20 % geschätzt. Auf den verbleibenden Restbetrag der einwandfreien Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung von 2 % zu bilden. Aufgabe 10.15 Thema Pauschalwertberichtigung Ein Handelsunternehmen verkauft an zahlreiche Endkunden. Das Forderungsvolumen beträgt 1.000.000 € netto zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer. Erfahrungsgemäß fallen zehn Prozent der Forderungen aLuL aus. Buchen Sie den erwarteten Forderungsausfall. Im nächsten Monat fallen Forderungen aLuL in Höhe von 25.000 € netto aus. Einige Monate später stellt sich heraus, dass sich die Zahlungsmoral der Kunden verbessert hat und die bestehende Pauschalwertberichtigung in Höhe von 100.000 € um 20.000 € zu hoch ist. Geben Sie die entsprechenden Buchungssätze an. Aufgabe 10.16 Thema Pauschalwertberichtigung Der gesamte Forderungsbestand eines Handelsunternehmens beträgt am Ende des Jahres 01 1.785.000 € (inkl. 19 % USt.). Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass ein Ausfall dieser ansonsten sicheren Forderungen in Höhe von 5 % auf den Gesamtbestand wahrscheinlich ist. a) Geben Sie den Buchungssatz für die Pauschalwertberichtigung (PWB) an. Am Ende des Jahres 02 beträgt der Forderungsbestand der vermeintlich sicheren Forderungen 1.737.400 € (inkl. 19 % USt.). Der Forderungsausfall beträgt weiterhin 5 % des Forderungsbestandes. b) Wie lautet der Buchungssatz zur Anpassung der Pauschalwertberichtigung (PWB)? Aufgabe 10.17 Thema Bewertung von Forderungen Unser Kunde Karl Müller e. K. hat am 16. Oktober 01 beim Amtsgericht Karlsruhe das Insolvenzverfahren beantragt. Unsere Forderung aLuL beträgt einschließlich Umsatzsteuer 11.900 €. Am 26. November 01 haben wir erfahren, dass das Insolvenzverfahren mangels Masse abgelehnt wurde. <?page no="57"?> Aufgaben 57 Aufgaben a) Buchen Sie die Geschäftsvorfälle vom 16.10.01 und vom 26.11.01. b) Begründen Sie die Trennung der zweifelhaften von den einwandfreien Forderungen. Aufgabe 10.18 Thema Bewertung von Forderungen a) Unser Kunde die Meier KG hat trotz wiederholter Mahnungen und eines Mahnbescheids bisher unsere Rechnung nicht bezahlt. Die Forderung an die Meier KG beträgt 5.950 € (inkl. 19 % USt). b) Zum Bilanzstichtag am 31.12.01 muss voraussichtlich mit einem Ausfall von 70 % der Forderung an die Meier KG gerechnet werden. c) Nach Abwicklung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Meier KG erhalten wir am 15.08.02 vom Insolvenzverwalter die Abschlusszahlung von 1.190 €. Aufgabe Bilden Sie die erforderlichen Buchungssätze für die Geschäftsjahre 01 und 02. Aufgabe 10.19 Thema Bewertung von Forderungen Auszug aus der vorläufigen Saldenbilanz (einschließlich 19 % Umsatzsteuer) zum 31.12.01. Konten-Bezeichnung Soll Haben Einzelwertberichtigungen auf Forderungen 2.000 € Pauschalwertberichtigung auf Forderungen 400 € Forderungen aLuL 35.700 € Dubiose (Kunde Thomas Schulze e. K.) 4.760 € Umsatzsteuer 19 % Angaben für Nachtragsbuchungen: a) Von den zweifelhaften Forderungen in Höhe von 4.760 € an den Kunden Thomas Schulze e. K., die zu 50 % wertberichtigt wurden, sind im Dezember 01 1.190 € auf das Bankkonto eingegangen. Der Rest der Forderung ist uneinbringlich. b) Die Forderung an den Kunden Schneider in Höhe von 595 € ist in vollem Umfang uneinbringlich geworden. c) Die Forderung an den Kunden zu rechnen ist. d) Der Restbestand der Forderungen ist wie im Vorjahr mit einem Prozent zu wertberichtigen. Aufgabe Bilden Sie die erforderlichen Buchungssätze für das Geschäftsjahr 01. <?page no="58"?> 58 Aufgaben Aufgabe 10.20 Thema Bewertung von Forderungen Zu den Forderungen liegen von unserem Unternehmen folgende Informationen vor: − Bestand an Forderungen aLuL: 476.000 € − Pauschalwertberichtigungen: 16.500 € Am 5. Dezember 01 wird das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Kunststoff GmbH eröffnet. Unsere Forderung an die Kunststoff GmbH beträgt 15.470 € (inkl. 19 % USt.). Zum Bilanzstichtag wird die Forderungen an die Kunststoff GmbH einzelwertberichtigt. Wir rechnen mit einem Forderungsausfall von 90 %. Der Rest des Forderungsbestands soll mit 3 % pauschalwertberichtigt werden. a) Nehmen Sie die Buchung zum 5. Dezember 01 vor. b) Buchen Sie die Bildung der Einzelwertberichtigung zum Bilanzstichtag. c) Buchen Sie die Anpassung der Pauschalwertberichtigung zum Bilanzstichtag. Aufgabe 10.21 Thema Bewertung von Forderungen Bilden Sie die entsprechenden Buchungssätze für die folgenden Geschäftsvorfälle. Es wird ein Mehrwertsteuersatz von 19 % zugrunde gelegt. 1. Die Eröffnungsbilanz weist Forderungen aLuL in Höhe von 178.500 € und eine PWB von 7.500 € auf. Zeigen Sie die Forderungen aLuL und die PWB als T-Konten und bilden Sie die entsprechenden Buchungssätze. 2. Zahlungseingang einer Kundenforderung durch Banküberweisung in Höhe von 53.550 €. 3. Umsatzerlöse in Höhe von 3.000.000 € netto durch Zielverkauf. 4. Ein Kunde schuldet uns 35.700 €. Er gerät in Zahlungsschwierigkeiten. Es gehen 75 % der Forderung aLuL verloren, die Restschuld wird überwiesen. 5. Bei einem weiteren Kunden tritt ein vollständiger Forderungsverlust von 17.850 € ein. 6. Es erfolgen weitere Zahlungseingänge von insgesamt 3.332.000 € auf das Bankkonto. 7. Schließen Sie das Konto Forderungen aLuL ab. 8. Lösen Sie das Konto PWB auf. 9. Bilden Sie die PWB neu und schließen Sie die entsprechenden Konten in das Schlussbilanzkonto ab. Legen Sie bei der PWB den Prozentsatz des Vorjahres zugrunde. 10. Ein Kunde schuldet uns einen Betrag von 14.280 € (inkl. MwSt.). Aufgrund einer berechtigten Reklamation wird ihm ein Preisnachlass von 30 % gewährt. Den fälligen Betrag begleicht er durch Banküberweisung. 11. Ein weiterer Kunde schuldet uns 15.000 €. Er gerät in Schwierigkeiten und bittet um Stundung. Wir wandeln die Forderung aLuL in einen kurzfristigen gesicherten Kredit um. 12. Nach Ablauf eines Jahres zahlt der Kunde den vereinbarten Zins für den kurzfristigen Kredit in Höhe von 15.000 € mit 9,5 % pro Jahr. Außerdem überweist er die erste Tilgungsrate in Höhe von 7.500 €. 13. Ein Kunde schuldet uns 75.000 € und sieht sich nicht in der Lage, die flüssigen Mittel aufzubringen. Wir betrachten den Kunden aber als auch in Zukunft interessanten Partner und sind bereit, uns an seinem Unternehmen in Höhe der Forderungen aLuL zu beteiligen. Die Forderung wird umgewandelt. <?page no="59"?> Aufgaben 59 14. Bei Überprüfung der Forderung aLuL zum Bilanzstichtag stellt sich heraus, dass über das Vermögen eines Kunden am 22.12. das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Unsere Forderung beträgt 3.570 €. Das Verfahren wird mangels Masse eingestellt. 15. Ein weiterer Kunde hat am 1. Dezember das Insolvenzverfahren beantragt. Unsere Forderung aLuL beträgt 1.785 € (brutto). Die Insolvenzquote beträgt 60 %, die Bankgutschrift erfolgt am 31.12. Aufgabe 10.22 Thema Bewertung von Forderungen Bilden Sie die entsprechenden Buchungssätze für die folgenden Geschäftsvorfälle. Es wird eine Mehrwertsteuer von 19 % zugrunde gelegt. 1. Über das Vermögen eines unserer langjährigen Kunden, gegen den wir eine Forderung von 35.700 € haben, wird das Insolvenzverfahren eröffnet. Das Insolvenzverfahren wird mangels Masse eingestellt, wodurch die Forderung uneinbringlich wird. Unerwartet erhalten wir im folgenden Geschäftsjahr für die bereits abgeschriebene Forderung 8.330 € per Banküberweisung. 2. Über das Vermögen eines weiteren Kunden wird das Insolvenzverfahren eröffnet. Unsere Forderung beträgt 9.520 € inkl. MwSt. Zum Periodenende wird mit einer Insolvenzquote von 50 % gerechnet. Im folgenden Geschäftsjahr wird uns eine Insolvenzquote von 30 % auf unser Bankkonto überwiesen. 3. Eine nicht als zweifelhaft erkannte Forderung über 2.380 € wird überraschend in voller Höhe uneinbringlich. 4. Ein Kunde, gegen den wir eine Forderung in Höhe von 4.760 € inkl. MwSt. haben, hat das Insolvenzverfahren beantragt. Wir rechnen mit einer Insolvenzquote von 60 %. Im folgenden Geschäftsjahr wird uns eine Insolvenzquote von 70 % auf das Bankkonto überwiesen. 5. Wir erleiden einen unerwarteten Forderungsausfall in Höhe von 7.140 € inkl. MwSt. Die Insolvenzquote beträgt 80 %, der Betrag wird per Bank überwiesen. 6. Auf eine im vergangenen Jahr als uneinbringlich abgeschriebene Forderung (inkl. MwSt.) werden uns überraschend 1.190 € per Bank überwiesen. 7. Im Gesamtbetrag unserer Forderungen (inkl. MwSt.) sind folgende Dubiose mit den jeweiligen geschätzten Ausfallquoten enthalten: Kunde vermutlicher Ausfall Forderungsbetrag (inkl. 19 % MwSt.) A 80 % 35.700 € B 20 % 23.800 € C 60 % 11.900 € Im nächsten Jahr werden folgende Insolvenzquoten per Bank überwiesen: Kunde Insolvenzquote A 60 % B 60 % C 40 % <?page no="60"?> 60 Aufgaben Aufgabe 10.23 Thema Bewertung von Forderungen Zu Beginn des Geschäftsjahres beträgt der Forderungsbestand einer Unternehmung 357.000 €. Darin sind zweifelhafte Forderungen in Höhe von 71.400 € enthalten. Die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen beträgt 2 % des einwandfreien Forderungsbestandes. Bilden Sie die Buchungssätze für folgende Geschäftsvorfälle: 1. Eine bisher unter den einwandfreien Forderungen ausgewiesene Forderung aLuL im Nennwert von 35.700 € wird als zweifelhaft erkannt. 2. Bei der Forderung aLuL aus Nr. 1 rechnen wir mit einem Forderungsausfall in Höhe von 70 %. 3. Die Forderung aus Nr. 1 und Nr. 2 geht mit 13.090 € per Banküberweisung ein. 4. Eine bislang unter den einwandfreien Forderungen ausgewiesene Forderung aLuL im Nennwert von 53.550 € wird uneinbringlich. 5. Aus dem Verkauf von Fertigerzeugnissen entstehen während des Geschäftsjahres neue Forderungen aLuL im Nennwert von 124.950 €, die insgesamt als voll einbringlich angesehen werden. 6. Aufgrund des allgemeinen Kreditrisikos nimmt die Unternehmung zum Geschäftsjahresabschluss eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf den Bestand der „einwandfreien“ Forderungen vor. Aufgabe 10.24 Thema Andere aktivierte Eigenleistungen In einem Maschinenbauunternehmen erstreckt sich der Bau einer Spezialmaschine über zwei Jahre. Im ersten Jahr fallen dafür Herstellungskosten in Höhe von 450.000 € an, im zweiten Jahr sind es 750.000 €. a) Geben Sie den Buchungssatz für das erste Jahr an. b) Geben Sie den Buchungssatz für das zweite Jahr an. Aufgabe 10.25 Thema Bewertung von Forderungen Unternehmer Maier hat im vorläufigen Jahresabschluss 02 unter der Bilanzposition „Forderungen aLuL“ einen Betrag von 297.500 € ausgewiesen. In diesem Gesamtbetrag ist eine Forderung gegenüber dem Kunden Schlitzohr in Höhe von 53.550 € enthalten. Dieser leidet seit Längerem unter Zahlungsschwierigkeiten. Unter Berücksichtigung einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung erscheint ein Forderungsausfall in Höhe von 40 % als wahrscheinlich. Aufgrund von Erfahrungswerten ist bei den nicht einzelbewerteten Forderungen mit einem Ausfall von 5 % zu rechnen. Die Pauschalwertberichtigung im vergangenen Jahr 01 hatte eine Höhe von 4.500 €. Eine Pauschalwertberichtigung für das Geschäftsjahr 02 wurde noch nicht gebildet. Wie sind die Forderungen aLuL im Jahresabschluss des Unternehmens Maier zu bewerten? Bitte geben Sie die entsprechenden Buchungssätze an. <?page no="61"?> Aufgaben 61 Aufgabe 10.26 Thema Periodenabgrenzung 1) Sie mieten ab dem 1. September 01 ein Bürogebäude. Die Miete für das Gebäude wird jährlich gezahlt. Die erste Zahlung erfolgt Anfang September 02 des Folgejahres. Ist eine antizipative oder transitorische Rechnungsabgrenzung vorzunehmen? 2) Erklären Sie den Begriff der Rückstellungen. Warum müssen Rückstellungen gebildet werden? 3) Erklären Sie den Unterschied zwischen Verbindlichkeiten und Rückstellungen. 4) Ändert sich das Jahresergebnis durch die Bildung einer Rückstellung? 5) Welche Auswirkungen hat es, wenn zum Zeitpunkt der Zahlung eine zu hohe Rückstellung gebildet wurde? Aufgabe 10.27 Thema Periodenabgrenzung 1) Am 27.12.01 wurden 480 € für die Kfz-Versicherung des Lieferwagens für die Monate Januar bis Juni des Folgejahres im Voraus überwiesen. Der Bilanzstichtag ist der 31.12.01. Welche Buchungen ergeben sich im Abschlussjahr 01 und im Folgejahr 02? 2) Die XY-GmbH hat als Darlehensnehmerin die halbjährlich fälligen Zinsen von 300 € am 01.10. im Voraus überwiesen. Welche Buchungen ergeben sich bei der GmbH im Abschlussjahr und im Folgejahr? 3) Otto Kiefer e. K. hat die Januarmiete in Höhe von 450 € für die Büroräume im Verwaltungsgebäude der XY-GmbH bereits am 12.12. überwiesen. Welche Buchungen ergeben sich bei der XY-GmbH im Abschlussjahr und im Folgejahr? 4) Ein Darlehensnehmer der XY-GmbH hat die halbjährlich fälligen Darlehenszinsen in Höhe von 600 € am 01.10. des abgelaufenen Geschäftsjahres für ein halbes Jahr im Voraus überwiesen. Welche Buchungen ergeben sich bei der GmbH im Abschlussjahr und im Folgejahr? Aufgabe 10.28 Thema Periodenabgrenzung Die Metallwarenfabrik Malsch GmbH rechnet zum 31. Dezember des Abschlussjahres mit einer Gewerbesteuernachzahlung in Höhe von 15.000 €. 1) Bilden Sie den entsprechenden Buchungssatz zum 31. Dezember. 2) Wie wirkt sich die Bildung der Rückstellung auf den Gewinn des Unternehmens aus? 3) Wie lauten die Buchungssätze, wenn die Metallwarenfabrik am 10. April des Folgejahres an das Finanzamt folgende Beträge durch Bank überweist? − 15.000 € − 12.000 € − 19.000 € Aufgabe 10.29 Thema Periodenabgrenzung Bilden Sie Buchungssätze zu folgenden Sachverhalten: <?page no="62"?> 62 Aufgaben 1) Ein Unternehmen hat Lizenzgebühren für ein halbes Jahr im Voraus bezahlt und unter Lizenzaufwand verbucht (30.000 €). Nur zwei Monate entfallen auf das alte Geschäftsjahr. Führen Sie die Rechnungsabgrenzung durch. 2) Ein Verpächter hat im Vorjahr auf ein ablaufendes Pachtverhältnis die Jahrespacht im Voraus erhalten und den auf das neue Geschäftsjahr entfallenden Anteil von 12.000 € unter dem Posten „Rechnungsabgrenzung“ in der Bilanz ausgewiesen. Welche Buchungen ergeben sich im neuen Jahr? 3) Ein Unternehmen hat ein Darlehen gewährt, dessen Zinsen nachträglich zu zahlen sind und das vom 01.03. bis zum 28.02. des Folgejahres läuft. Die gesamten Zinsen betragen 96.000 €, der Bilanzstichtag ist der 31.12. Geben Sie die Abgrenzungsbuchungen der beiden betroffenen Jahre an. 4) Die Feuer- und Betriebsunterbrechungsversicherung für das Versicherungsjahr in Höhe von 24.000 € wurde am 01.10. vorausbezahlt. Wie ist am 31.12. abzugrenzen? 5) Für ein Bearbeitungszentrum werden alle drei Monate nachträglich 6.000 € Miete gezahlt. Wie ist am 31.12. zu buchen, wenn die nächste Zahlung am 31.01. fällig wird? Aufgabe 10.30 Thema Periodenabgrenzung Ein Handelsunternehmen zahlt für eine Lizenz 60.000 € zuzüglich 19 % Umsatzsteuer pro Jahr. Die Gebühr für die Lizenz wird erst nach Ablauf von zwölf Monaten fällig. Die Laufzeit der Lizenz begann am 1. Dezember. Das Kalenderjahr entspricht dem Geschäftsjahr. Es muss also ein Monat abgegrenzt werden. Die Überweisung der Gebühr erfolgt im Folgejahr. Geben Sie bitte die entsprechenden Buchungssätze an. Aufgabe 10.31 Thema Periodenabgrenzung Bilden Sie Buchungssätze zu folgenden Sachverhalten: 1) Wir rechnen im Jahr 01 mit einer Gewerbesteuer-Abschlusszahlung von 4.000 €. Die tatsächlich von uns am 18.09.02 durch Banküberweisung geleistete Abschlusszahlung beträgt 3.850 €. 2) Für die gesetzliche Verpflichtung zur Aufstellung des Jahresabschlusses (Bilanz und GuV) rechnen wir mit Abschlusskosten in Höhe von 8.000 €. 3) Wir zahlen jährlich den leitenden Angestellten nach Bilanzfeststellung eine gewinnabhängige Gratifikation. Für das Jahr 01 sollen die Tantiemen 25.000 € betragen. 4) Wir gewähren guten Kunden je nach Geschäftsablauf einen nachträglichen Bonus. Für das Jahr 01 sehen wir hierfür einen Betrag von 45.000 € vor, der im Jahr 02 durch Banküberweisung vergütet wird. 5) Für einen laufenden Prozess rechnen wir für das abgelaufene Geschäftsjahr 01 noch mit Prozesskosten in Höhe von 10.000 €. 6) Wir haben im Jahr 01 langjährigen Mitarbeitern eine feste Pensionszusage gegeben. Die Pensionszahlungen sind ab dem vollendeten 65. Lebensjahr an die Mitarbeiter zu leisten. Aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens ist für das Jahr 01 der Pensionsrückstellung ein Betrag von 27.000 € zuzuführen. <?page no="63"?> Aufgaben 63 7) Wir rechnen im Jahr 01 damit, dass aus einem schwebenden Exportgeschäft ein Verlust in Höhe von 100.000 € entstehen wird. Durch Kursschwankungen wird der vereinbarte Erlös um diesen Betrag unter den Selbstkosten liegen. Es soll eine einheitliche Handels- und Steuerbilanz (Einheitsbilanz) erstellt werden. 8) Wir haben Ende des Jahres 01 mit der Dachreparatur eines Betriebsgebäudes begonnen. Durch den strengen Wintereinbruch mussten die Reparaturarbeiten unterbrochen werden. Anfang März 02 wurden die Arbeiten wieder aufgenommen und abgeschlossen. Die Gesamtkosten werden auf 25.000 € geschätzt. 9) Wir führen aus Kulanzgründen auch nach Ablauf der Garantiefrist noch Gewährleistungen aus. Die für das Jahr 01 noch nachträglich anfallenden Aufwendungen werden mit 8.000 € vorsichtig geschätzt. 10) Wir haben einem Bauunternehmer im November 01 den Auftrag zur Instandsetzung des Kundenparkplatzes erteilt. Das uns vorliegende Angebot lautet über 15.000 € zzgl. 2.850 € MwSt. = 17.850 €. Die Instandhaltung wird im nächsten Geschäftsjahr spätestens am 28.02.02 abgeschlossen sein. 11) Sachverhalt wie zuvor (Nr. 10), mit dem Unterschied, dass die Arbeiten erst im Mai 02 ausgeführt werden. 12) Für das Jahr 02 erfolgt aufgrund einer Überzahlung der Gewerbesteuer eine Rückerstattung in Höhe von 600 €. Die Vorauszahlungen für das laufende Jahr 01 sind über das Konto Gewerbesteuer (Vorauszahlung) gebucht worden. Aufgabe 10.32 Thema Rückstellungen a) Was versteht man unter dem Begriff „Rückstellungen“? b) Worin unterscheiden sich Rückstellungen von den sonstigen Verbindlichkeiten? c) Haben Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten einen gemeinsamen Zweck? d) Für welche Sachverhalte müssen gemäß § 249 Abs. 1 HGB Rückstellungen gebildet werden? Aufgabe 10.33 Thema Periodenabgrenzung a) Worin unterscheiden sich Rücklagen und Rückstellungen? b) Können Pensionsrückstellungen auch dann in der Steuerbilanz passiviert werden, wenn sie in der Handelsbilanz nicht ausgewiesen wurden? c) Welchen Zweck hat die Bildung von aktiven und passiven Posten der Rechnungsabgrenzung? d) Welchen bilanziellen Charakter hat der Posten „Rechnungsabgrenzung“? Aufgabe 10.34 Thema Periodenabgrenzung Bilden Sie die handelsrechtlichen Buchungssätze zu den folgenden Sachverhalten: 1) Für die leitenden Angestellten eines mittelständischen Unternehmens wurde eine rechtsverbindliche Pensionszusage erteilt. Dafür wurden in den vergangenen Jahren bereits 630.000 € <?page no="64"?> 64 Aufgaben an Rückstellungen gebildet. Nach versicherungsmathematischen Grundsätzen müssten die Rückstellungen zum 31.12. dieses Jahres jedoch 670.000 € betragen. 2) Wir führen einen Prozess mit einem unserer ehemaligen Handelsvertreter, dessen Ausgang ungewiss ist. Das wahrscheinliche Risiko schätzt unser Anwalt auf 5.000 € zuzüglich 1.500 € Prozesskosten. 3) Die Konjunkturlage hat sich verschlechtert. Unser Vertrieb schätzt die Marktlage für das kommende Jahr als sehr schlecht ein und befürchtet erhebliche Preiseinbrüche. Daraus würden voraussichtlich Verluste in Höhe von 600.000 € entstehen. 4) Im Dezember hat eine Betriebsprüfung stattgefunden. Unser Wirtschaftsprüfer rechnet mit folgenden Nachzahlungen: Gewerbesteuer: 10.000 € Einkommensteuer des Inhabers: 17.000 € 5) Wir haben im August einen Exportauftrag angenommen, der im Mai des nächsten Jahres ausgeliefert werden soll. Aufgrund stark gestiegener Einkaufspreise und Energiekosten steht bereits aufgrund unserer laufenden Kalkulation jetzt fest, dass der Auftrag einen Verlust von 13.000 € verursachen wird. Bilanzstichtag ist der 31.12. 6) Erfahrungsgemäß müssen wir für das nächste Jahr für Gewährleistungen 2 % vom Umsatz aufwenden. Der Jahresumsatz betrug 30 Mio. €. Die letzte Rückstellung für Gewährleistungen betrug 540.000 €. 7) In der letzten Bilanz hatten wir eine Prozesskostenrückstellung in Höhe von 50.000 € gebildet. Nach dem jetzt geschlossenen Vergleich müssen wir 25.000 € und unsere Anwaltskosten von 3.500 € zahlen. Die 25.000 € wurden überwiesen, die Anwaltsrechnung ist noch nicht bezahlt. 8) Die im letzten Jahr gebildete Rückstellung für unterlassene Instandhaltung in Höhe von 90.000 € war zu gering. Wir zahlten für die Instandhaltungsaufwendungen 115.000 €. 9) Für die Gewerbesteuerabschlusszahlung bilden wir zum abgelaufenen Geschäftsjahr eine Rückstellung. Der Wirtschaftsprüfer berechnet die Gewerbesteuer auf voraussichtlich 260.000 €. Die bereits geleisteten Vorauszahlungen betragen 230.000 €. 10) Wie ist im nächsten Jahr zu buchen, wenn per Steuerbescheid die Gewerbesteuer mit 260.000 € festgesetzt wurde und der Restbetrag überwiesen wird? Aufgabe 10.35 Thema latente Steuern Eine mittelgroße GmbH aktiviert handelsrechtlich im Jahr 01 Entwicklungskosten in Höhe 200.000 €. Der Ertragssteuersatz beträgt 30 %. Es müssen latente Steuern gebildet werden. In den Jahren 02 bis 05 werden die handelsrechtlich gebildeten latenten Steuern komplett linear abgeschrieben. Geben Sie die Buchungssätze für die latenten Steuern des Jahres 01 und der Jahre 02 bis 05 an. Aufgabe 10.36 Multiple Choice - Thema Abschreibungen Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. <?page no="65"?> Aufgaben 65 Nr. richtig falsch 1) Als Abschreibung wird der Werteverzehr eines Vermögensgegenstands bezeichnet. 2) Sowohl planmäßige als auch außerplanmäßige Abschreibungen werden in der GuV als Aufwand ausgewiesen. 3) Alle Vermögenswerte, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, müssen außerplanmäßig abgeschrieben werden. 4) Die Summe aller Abschreibungen auf einen Vermögensgegenstand darf dessen Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht übersteigen. 5) Eine übermäßig hohe Abschreibung schmälert den Periodenerfolg. 6) Die GuV gibt Auskunft über die Höhe der planmäßigen Abschreibung in den jeweiligen Perioden. 7) Die Bilanz gibt Aufschluss darüber, ob Abschreibungen vorgenommen wurden. 8) Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind von planmäßigen Abschreibungen ausgenommen. 9) Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sind nur planmäßige Abschreibungen zulässig. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht zulässig. 10) Ein Patent ist ein zeitlich befristetes Urheberrecht und muss daher planmäßig abgeschrieben werden. 11) Grundlage für die Abschreibung ist der Anschaffungspreis. 12) Für alle Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, muss ein Abschreibungsplan erstellt werden. 13) Die Zeitabschreibung erfolgt auf Grundlage der planmäßigen Nutzungsdauer. 14) Die planmäßige Nutzungsdauer wird vom Hersteller einer Maschine vorgegeben. 15) In der Wirtschaftspraxis ist die lineare Abschreibung das am häufigsten verwendete Abschreibungsverfahren. 16) Die lineare, die degressive und die progressive Abschreibung werden als Verfahren der Zeitabschreibung bezeichnet. 17) Bei der linearen Abschreibung werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten gleichmäßig über die Nutzungsdauer verteilt. 18) Außerplanmäßige Abschreibungen werden durch einen verbrauchsbedingten Werteverzehr ausgelöst. 19) In der Regel werden außerplanmäßige Abschreibungen durch gesunkene Marktwerte verursacht. 20) Ein im Unternehmen entwickeltes Patent, das langfristig genutzt werden soll, muss in der Bilanz ausgewiesen werden. 21) Bis zu einer Wertgrenze von 800 € ohne Mehrwertsteuer spricht man von sogenannten „geringwertigen Wirtschaftsgütern“. <?page no="66"?> 66 Aufgaben Aufgabe 10.37 Multiple Choice - Thema Abschreibungen Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. richtig falsch 1) Das Anlagevermögen umfasst Darlehensforderungen mit kurzer Laufzeit. 2) Aufgrund ihrer kurzen Laufzeit gehören Forderungen aLuL zum Umlaufvermögen. 3) Man unterscheidet drei Arten von Forderungen: vollwertige, zweifelhafte und uneinbringliche. 4) Bei uneinbringlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird neben der Abschreibung des Nettowerts stets auch die Umsatzsteuer gekürzt. 5) Der Posten „PWB auf Forderungen“ ist ein Korrekturposten für alle Forderungen und zählt somit zum Eigenkapital. 6) Die Pauschalwertberichtigung von Forderungen erfolgt in der Regel nach der direkten Abschreibung. 7) Während Abschreibungen auf Wertminderungen beruhen, beruhen Zuschreibungen auf Wertsteigerungen. 8) Eine Zuschreibung führt zu einer Bilanzverlängerung. 9) Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände, die sich im Anlage- oder Umlaufvermögen befinden, sind jedoch verboten. 10) Eine Zuschreibung führt zu einer Erhöhung des Vermögensausweises in der Bilanz. 11) Es wurden Wertpapiere des Anlagevermögens im Wert von 7.000 € erworben. Da ihr Tageswert dauerhaft auf 5.500 € gesunken ist, muss eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 1.500 € erfolgen. 12) Es wurden Aktien im Umlaufvermögen für 10.000 € am 30.11.01 erworben. Der Kurswert betrug am 31.12.01 11.800 €. Am 22.01.02 wurden die Aktien für 10.700 € verkauft. Ende 01 muss eine Zuschreibung von 1.800 € gebucht werden. 13) Es wurden Aktien im Umlaufvermögen für 10.000 € am 30.11.01 erworben. Der Kurswert betrug am 31.12.01 11.800 €. Am 22.01.02 wurden die Aktien für 10.700 € verkauft. Beim Verkauf in 02 entsteht ein Gewinn von 700 €. 14) Es wurden Aktien im Umlaufvermögen für 10.000 € am 30.11.01 erworben. Der Kurswert betrug am 31.12.01 11.800 €. Am 22.01.02 wurden die Aktien für 10.700 € verkauft. Beim Verkauf in 02 entsteht ein Verlust von 1.100 €. 15) Abschreibungen auf Forderungen erscheinen in der GuV-Rechnung. <?page no="67"?> Aufgaben 67 Aufgabe 10.38 Multiple Choice - Thema periodengerechte Erfolgsermittlung Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. richtig falsch 1) Einen Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) gibt es nur als Aktivposten. 2) Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) dienen dazu, Zahlungen mit einem festen, periodenübergreifenden Bezugszeitraum abzugrenzen. 3) Bei einer Überweisung der Versicherungsprämie im November für zwölf Monate im Voraus ist ein Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) zu bilden. 4) Wenn am 10.01.02 die Lohnsteuer für den Monat Dezember 01 überwiesen wird, ist ein Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) zu bilden.- 5) Es ist ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden, wenn vorschüssige Einzahlungen das Folgejahr betreffen. 6) Durch die Bildung von Rückstellungen soll eine periodengerechte Gewinnermittlung erreicht werden. 7) Rückstellungen werden als Unterposten der „Verbindlichkeiten“ ausgewiesen. 8) Man unterscheidet zwei Arten von Rückstellungen: Verbindlichkeits- und Aufwandsrückstellungen. 9) Die Bildung einer Rückstellung ist stets mit einer gleich hohen Aufwandsverrechnung verbunden. 10) Die Auflösung einer Rückstellung geht stets mit einer Auszahlung in gleicher Höhe einher. <?page no="68"?> 68 Aufgaben 11. Hauptabschlussübersicht Aufgabe 11.1 Thema Hauptabschlussübersicht Der Unternehmer Wichtig hat zum 31.12.20… folgende Summenbilanz erstellt: Summenbilanz Soll Haben Fahrzeuge 35.000 € Maschinen 50.000 € Wareneinsatz 75.000 € Warenbestand (Anfangsbestand) 10.000 € Forderungen aLuL 40.000 € 6.000 € Vorsteuer 1.200 € Volksbank 43.150 € 13.850 € Sparkasse 15.000 € 11.400 € Kasse 16.050 € 6.500 € Eigenkapital 90.000 € Privat 3.000 € 15.000 € Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 35.700 € Verbindlichkeiten aLuL 41.750 € Umsatzsteuer 1.400 € 5.600 € Erlöse 83.000 € Löhne und Gehälter 15.000 € sonstige Aufwendungen 1.800 € Beiträge 500 € Fahrzeugkosten 1.200 € Werbekosten 500 € Abschreibungen auf Sachanlagen Abschlussangaben 1. Warenendbestand lt. Inventur: 36.500 € 2. Abschreibung auf Fahrzeuge: 7.000 € 3. Abschreibung auf Maschinen: 5.000 € 4. Die übrigen Bestände stimmen mit den Salden der Konten überein. Aufgabe Erstellen Sie die Hauptabschlussübersicht für den Unternehmer Wichtig. <?page no="69"?> Aufgaben 69 Lösungsvordruck Aufgabe 11.1 Erfolgsübersicht E A Schlussbilanz P A Saldenbilanz II H S Umbuchungen H S Saldenbilanz I H S Summenbilanz H 6.000 13.850 11.400 6.500 90.000 15.000 35.700 41.750 5.600 83.000 308.800 S 35.000 50.000 75.000 10.000 40.000 1.200 43.150 15.000 16.050 3.000 1.400 15.000 1.800 500 1.200 500 308.800 -Kontenbezeichnung Fahrzeuge Maschinen Wareneinsatz Warenbestand Ford. aLuL Vorsteuer Volksbank Sparkasse Kasse Eigenkapital Privat Verb. geg. Kredi. Verb. aLuL Umsatzsteuer Erlöse Löhne/ Gehälter sonstige Aufw. Beiträge Fahrzeugkosten Werbekosten Abschreibungen <?page no="70"?> 70 Aufgaben Aufgabe 11.2 Thema Hauptabschlussübersicht Der Unternehmer Tilo Nussbaum hat zum 31.12.20.. folgende Summenbilanz erstellt: Summenbilanz Soll Haben Grundstücke 100.000 € Maschinen 200.000 € sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA) 130.000 € Wareneinsatz 160.000 € Bestand Waren (Anfangsbestand) 50.000 € Forderungen aLuL 96.000 € 50.000 € Vorsteuer 19.000 € Bank 44.000 € 30.000 € Kasse 4.000 € 2.000 € Eigenkapital 400.000 € Privat 50.000 € Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25.000 € 95.000 € Verbindlichkeiten aLuL 45.000 € 98.000 € Umsatzsteuer 32.000 € Erlöse 282.000 € Löhne und Gehälter 38.000 € Miete 10.000 € sonstige Aufwendungen 13.000 € Werbeaufwand 5.000 € Abschreibungen auf Sachanlagen Abschlussangaben 1. Warenendbestand laut Inventur: 65.000 € 2. Abschreibung auf Maschinen: 50.000 € 3. Abschreibung auf sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA): 15.000 € 4. Die übrigen Bestände stimmen mit den Salden der Konten überein. Aufgabe Erstellen Sie die Hauptabschlussübersicht für Tilo Nussbaum. <?page no="71"?> Aufgaben 71 Lösungsvordruck Aufgabe 11.2 Erfolgsübersicht E A Schlussbilanz P A Saldenbilanz II H S Umbuchungen H S Saldenbilanz I H S Summenbilanz H 50.000 30.000 2.000 400.000 95.000 98.000 32.000 282.000 989.000 S 100.000 200.000 130.000 160.000 50.000 96.000 19.000 44.000 4.000 50.000 25.000 45.000 38.000 10.000 13.000 5.000 989.000 Kontenbezeichnung Grundstücke Maschinen BGA Wareneinsatz Warenbestand Ford. aLuL Vorsteuer Bank Kasse Eigenkapital Privat Verb. geg. Krediti. Verb. aLuL Umsatzsteuer Erlöse Löhne/ Gehälter Miete sonstige Aufw. Werbeaufwand Abschreibungen <?page no="72"?> 72 Aufgaben Aufgabe 11.3 Thema Hauptabschlussübersicht Vervollständigen Sie die sechsspaltige Abschlussübersicht auf der nächsten Seite. Hierbei handelt es sich um die Firma Gustav Schneider e. K. Angaben für den vorzubereitenden Probeabschluss: 1) Abschreibungen auf Maschinen in Höhe von 55.000 €. 2) Abschreibungen auf BGA in Höhe von 20.000 €. 3) Die Anschaffungsnebenkosten in der Hauptabschlussübersicht beziehen sich auf die Rohstoffe. 4) Bestandserhöhung der unfertigen Erzeugnisse um 10.000 €. 5) Bestandsverminderung der Fertigerzeugnisse um 15.000 €. <?page no="73"?> Aufgaben 73 Lösungsvordruck Aufgabe 11.3 (Angaben in Tausend €) Erfolgsübersicht E A Schlussbilanz P A Saldenbilanz II H S Umbuchungen H S Saldenbilanz I H 312,8 114,0 16,0 969,0 40,0 1.451,8 S 300,0 100,0 110,0 7,0 20,0 50,0 55,0 9,0 20,0 48,0 22,8 270,0 260,0 180,0 1.451,8 Summenbilanz H 270,0 800,0 47,0 70,0 312,8 456,0 106,0 969,0 40,0 3.070,8 S 300,0 100,0 380,0 7,0 20,0 50,0 855,0 56,0 90,0 48,0 342,0 90,0 22,8 270,0 260,0 180,0 3.070,8 Kontenbezeichnung Maschinen BGA Rohstoffe Anschaffungsnebenk. Unfertige Erzeugnisse Fertigerzeugnisse Forderungen aLuL Vorsteuer Kasse Eigenkapital Privat Verbindlichkeiten aLuL Umsatzsteuer Umsatzerlöse Erlösschmälerungen Bestandsveränderung sonstige Erträge Rohstoffaufwendungen Personalkosten Abschreibungen Mietaufwendungen <?page no="74"?> 74 Aufgaben Aufgabe 11.4 Thema Hauptabschlussübersicht Vervollständigen Sie bitte die sechsspaltige Abschlussübersicht auf der nächsten Seite. Es handelt sich hierbei um die Firma Peter Müller e. K. aus Karlsruhe. Angaben für den vorzubereitenden Probeabschluss: a) Abschreibung auf Gebäude: 16.000 € b) Abschreibung auf Maschinen: 70.000 € c) Abschreibung auf BGA: 30.000 € d) Abschreibung auf dubiose Forderungen: 11.000 € e) Aktive Rechnungsabgrenzung von Mietaufwendungen: 1.000 € f) Passive Rechnungsabgrenzung von Mieterträgen: 1.200 € g) sonstige Forderungen für noch gutzuschreibende Zinserträge: 300 € h) sonstige Verbindlichkeiten für rückständige Zinsaufwendungen: 400 € i) Bildung einer Rückstellung für unterlassene Reparaturen: 5.000 € j) Warenendbestand laut Inventur: 167.500 € <?page no="75"?> Aufgaben 75 (alle Angaben in Tausend EUR) Erfolgsrechnung E A Schlussbilanz P A Saldenbilanz II H S Umbuchungen H S Saldenbilanz I H 1.305,3 42,0 200,0 150,0 82,4 10,0 2.400,0 20,0 18,0 4.227,7 S 800,0 700,0 300,0 13,3 80,0 106,2 170,0 220,0 30,0 8,0 52,2 20,0 1.495,0 199,0 10,0 24,0 4.227,7 Summenbilanz H 82,3 1.320,0 310,0 980,0 12,0 1.305,3 50,0 250,0 960,0 82,4 10,0 2.400,0 20,0 18,0 7.800,0 S800,0 700,0 300,0 95,6 1.400,0 106,2 480,0 1.200,0 30,0 20,0 52,2 20,0 8,0 50,0 810,0 1.495,0 199,0 10,0 24,0 7.800,0 Kontenbezeichnung Gebäude Maschinen BGA Kasse Bank Wareneingang Warenbestand Forderungen aLuL Dubiose sonstige Forderungen Vorsteuer Aktiver RAP Eigenkapital Privat Rückstellungen Bankdarlehen Verbindlichkeiten aLuL Umsatzsteuer Sonst. Verbindlichkeiten Passiver RAP Umsatzerlöse Zinserträge Mieterträge Löhne u. Gehälter Arbeitgeberanteil Soz.V. AfA auf Anlagen Abschreib. auf Ford. Zinsaufwendungen Mietaufwendungen Reparaturaufwendungen <?page no="77"?> Lösungen <?page no="79"?> 1. Einführung in das betriebliche Rechnungswesen Lösung Aufgabe 1.1 Thema Allgemeine Fragen a) Allgemeine Aufgabe: Das gesamte Unternehmensgeschehen zahlenmäßig zu erfassen, zu überwachen und auszuwerten. Dokumentationsfunktion : Erfassung aller Geschäftsvorfälle auf der Grundlage von Belegen, die das Vermögen, Kapital und den Gesamterfolg des Unternehmens beeinflussen. Kontrollfunktion : Dieses umfasst die Überwachung der Wirtschaftlichkeit, Rentabilität und Liquidität des Unternehmens. Es werden abgeschlossene sowie laufende Prozesse kontrolliert und überwacht. Dispositionsfunktion : Bereitstellung des Zahlenmaterials für alle unternehmerischen Entscheidungen (z. B. Finanzierung, Investition, Preisfindung, Absatzpolitik, Produktsortimente etc.). Rechenschaftslegungs- und Informationsfunktion: Periodenbezogene (jährliche) Berichterstattung (Information) gegenüber Anteilseignern, den Gläubigern (Kreditgebern) und dem Finanzamt über die Vermögens- und Ertragslage (Jahresabschluss) des Unternehmens. b) Finanzbuchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Planungsrechnung, betriebliche Statistik c) Staat (Finanzamt), Gläubiger, Anteilseigner d) Handelsrecht (HGB, Aktiengesetz, GmbHG) und das Steuerrecht (EStG, KStG, AO) Lösung Aufgabe 1.2 Thema Stromgrößen 1) Beispiele: Bartilgung eines in einer früheren Periode aufgenommenen Kredits; Anzahlung auf eine bestellte Maschine; Vergabe eines Darlehens an Dritte und gleichzeitige Auszahlung der Kreditsumme; Begleichung einer Lieferantenverbindlichkeit aus der vorherigen Periode. 2) Beispiele: Bareinkauf von Waren, Kauf von Materialien gegen Barzahlung. 3) Beispiel: Wareneingang auf Ziel. 4) Beispiele: Der Unternehmer vermindert seine Kapitaleinlage durch Entnahme; Zahlung von Ruhegeldern aus der unternehmenseigenen Pensionskasse; Kauf einer Maschine; Waren werden eingekauft und auf Lager gelegt. 5) Beispiele: Kauf und Verbrauch von Produktionsfaktoren in derselben Periode; die Bank belastet die Zinsen aus einem Darlehen; sofortiger Verbrauch nicht lagerfähiger Produktionsfaktoren (elektrische Energie, Arbeits- und Dienstleistungen Dritter). 6) Beispiele: Verbrauch von Material aus Lagerbeständen; Abschreibungen früher angeschaffter maschineller Anlagen und Gebäude; Bildung von Rückstellungen; Sachspenden, Einsatz von Rohstoffen, die in vergangenen Perioden beschafft wurden, Ausbuchung von verdorbener Ware. 7) Beispiele: Spende an eine gemeinnützige Einrichtung, Kursverluste aus Spekulationsgeschäften; Brandschäden oder Unfallschäden ohne Versicherungsschutz; Gewerbesteuernachzahlung (periodenfremder Aufwand), Katastrophenschäden. 8) Beispiele: Zweckaufwand = Grundkosten; Materialverbrauch für die Produktion; Lohn, Reparatur, Energieverbrauch. 9) Beispiele: Kalkulatorische Kosten; Verrechnung von kalkulatorischen Zinsen auf das Eigenkapital; kalkulatorischer Unternehmerlohn; kalkulatorische Miete für das betrieblich genutzte Privatgebäude. <?page no="80"?> 80 Lösungen Lösung Aufgabe 1.3 Thema Stromgrößen 1) Bei einem solchen Geschäftsvorfall erhöht sich der Zahlungsmittelbestand, aber nicht das Geldvermögen. Beispiele: Aufnahme eines Kredits; ein Kunde begleicht eine vor vier Wochen gestellte Rechnung durch Banküberweisung (Begleichung einer Forderung), dadurch erlischt die die Forderung des bilanzierenden Unternehmens; ein Kunde leistet eine Anzahlung auf einen Großauftrag. 2) Beispiele: Verkauf von Waren oder sonstigen Gegenständen des Sachvermögens gegen Barzahlung; Subvention. 3) Bei einem solchen Geschäftsvorfall nimmt das Geldvermögen, aber nicht der Zahlungsmittelbestand zu. Beispiel: Warenverkauf auf Ziel. 4) Beispiele: Fertige Erzeugnisse werden zum Buchwert vom Lager verkauft (Einnahme, Ertrag früher); Verkauf von Sachgegenständen zum Buchwert; Privateinlage. 5) Das Geldvermögen und das Nettobzw. Reinvermögen erhöhen sich infolge des Geschäftsvorfalls. Beispiele: Verkauf produzierter Erzeugnisse, die in der gleichen Periode hergestellt wurden; Entstehen von Zinsansprüchen aufgrund eines an Dritte vergebenen Darlehen; Verkauf eines Vermögensgegenstandes, der über dem Buchwert (Wertansatz) in der Finanzbuchführung liegt. 6) Beispiele: Erbringen von betrieblichen Leistungen, die erst in den folgenden Perioden veräußert werden (Produktion von Erzeugnissen auf Lager); innerbetriebliche Leistung, wie selbst erstellte Anlagen; Wertzuwachs an Gegenständen des Anlagevermögens, wobei allerdings zu beachten ist, dass der im externen Rechnungswesen ausgewiesene Wert die Anschaffungskosten nicht übersteigt; Vornahme einer Zuschreibung. 7) Beispiele: Neutrale Erträge; Erträge aus Spekulationsgewinnen; eine nicht mehr benötigte Maschine wird über Restbuchwert verkauft (außerordentlicher Ertrag), Mietertrag und Zinsertrag. 8) Beispiele: Erzeugnisse werden produziert und verkauft (Ertrag und Leistung in gleicher Höhe = Grundleistung); Erzeugnisse werden fertiggestellt und auf Lager genommen. 9) Beispiele: Bewertung von Waren, deren Werte über den bilanziellen Herstellungskosten liegen; selbst geschaffene Patente, die selbst genutzt aber nicht verkauft werden (Aktivierung in der Steuerbilanz verboten); Garantieleistungen; Kulanzleistungen. <?page no="81"?> Lösungen 81 2. Inventur, Inventar und Bilanz Lösung Aufgabe 2.1 Thema Aufstellung Inventar Inventar der Firma Susi Toll zum 31.12.20... A. Vermögen I. Anlagevermögen 1. Grundstücke und Bauten Bebaute Grundstücke 10.000 € Geschäftsbauten 52.200 € 62.200 € 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung Lkw 16.400 € Pkw 16.400 € sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.800 € 43.600 € II. Umlaufvermögen 1. Vorräte Waren 35.700 € 2. Forderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 21.100 € 3. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Bankguthaben 23.900 € Kassenbestand 7.600 € 31.500 € Summe des Vermögens 194.100 € B. Schulden I. Langfristige Schulden 1. Schulden gegenüber Kreditinstituten Darlehen Commerzbank Karlsruhe 35.000 € II. Kurzfristige Schulden 1. Verbindlichkeiten aLuL 18.500 € Summe Schulden 53.500 € C. Ermittlung des Reinvermögens Summe des Vermögens 194.100 € - Summe der Schulden 53.500 € = Reinvermögen (Eigenkapital) 140.600 € Lösung Aufgabe 2.2 Thema Aufstellung einer Bilanz Aktiva (T€) Bilanz zum 31.12… Passiva (T€) Anlagevermögen Forderungen aLuL Kasse 2.000 800 20 Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Jahresüberschuss Rückstellungen erhaltene Anzahlungen Verbindlichkeiten aLuL 730 50 100 10 250 80 1.600 2.820 2.820 <?page no="82"?> 82 Lösungen Lösung Aufgabe 2.3 Thema Aufstellung einer Bilanz Aktiva Bilanz zum 31.12.20… Passiva Anlagevermögen Eigenkapital 3.600.000 € Maschinen 2.300.000 € BGA 700.000 € Fremdkapital Darlehen 1.600.000 € Umlaufvermögen Verbindlichkeiten aLuL 800.000 € RHB-Stoffe 1.100.000 € Fertigerzeugnisse 500.000 € Forderungen aLuL 700.000 € Bankguthaben 640.000 € Kassenbestand 60.000 € 6.000.000 € 6.000.000 € a) Eigenkapital 3.600.000 € + Fremdkapital 2.400.000 € = Gesamtkapital 6.000.000 € b) Eigenkapital - Anlagevermögen = 3.600 T€ - 3.000 T€ = 600 T€ → ja Lösung Aufgabe 2.4 Thema Bilanzveränderungen a) Aktiv-Passiv-Mehrung b) Aktivtausch c) Aktiv-Passiv-Mehrung d) Aktivtausch e) Aktiv-Passiv-Minderung f) Aktivtausch Lösung Aufgabe 2.5 Thema Berücksichtigung von neuen Geschäftsvorfällen in der Bilanz zu 1. Forderungen aLuL (10.000 € - 8.000 € = 2.000 €) Guthaben bei Kreditinstituten (5.000 € + 8.000 € = 13.000 €) zu 2. Verbindlichkeiten aLuL (10.000 € - 5.000 € = 5.000 €) Guthaben bei Kreditinstituten (13.000 € - 5.000 € = 8.000 €) zu 3. Guthaben bei Kreditinstituten (8.000 € - 1.000 € = 7.000 €) Kasse (5.000 € + 1.000 € = 6.000 €) zu 4. Verbindlichkeiten aLuL (5.000 € - 500 € = 4.500 €) Kasse (6.000 € - 500 € = 5.500 €) <?page no="83"?> Lösungen 83 Aktiva Bilanz zum 31.12.20… Passiva Waren 30.000 € Eigenkapital 40.000 € Forderungen aLuL 2.000 € Kasse 5.500 € Verbindlichkeiten aLuL 4.500 € Guthaben bei Kreditinstituten 7.000 € Summe 44.500 € Summe 44.500 € Lösung Aufgabe 2.6 Multiple Choice a) Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. 1. Im Inventar wird das Vermögen gegliedert nach ... richtig falsch a) dem Alphabet. × b) zunehmender Liquidität. × c) abnehmender Flüssigkeit. × d) zunehmender Fälligkeit. × 2. Das Inventar ... richtig falsch a) wird auf der Grundlage der Bilanz erstellt. × b) setzt sich zusammen aus Anlagevermögen, Umlaufvermögen und Eigenkapital. × c) setzt sich aus den drei Hauptbestandteilen Vermögen, Schulden und Reinvermögen zusammen. × d) ist ein ausführliches Verzeichnis des gesamten Vermögens und der Schulden nach Art, Menge und Wert auf einen bestimmten Zeitpunkt, wobei sich das Reinvermögen als Differenz aus Vermögen und Schulden ergibt. × 3. Zum Umlaufvermögen gehören beispielsweise ... richtig falsch a) Vorräte, Debitoren, Geldmittel, Maschinen. × b) Rohstoffe, Hilfsstoffe, Fertigerzeugnisse, Forderungen, Bankguthaben, Kasse. × c) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse, Verbindlichkeiten. × d) Darlehen, Hypotheken, Verbindlichkeiten aLuL, Wechselschulden, Rückstellungen. × 4. Die Differenz zwischen Vermögen und Schulden ist ... richtig falsch a) der Gewinn, × b) stets null, × c) immer positiv, × d) das Reinvermögen. × <?page no="84"?> 84 Lösungen 5. Aussagen zur zeitlichen vor- und nachgelagerten Inventur … richtig falsch a) Die Inventur ist innerhalb von 10 Tagen vor oder nach dem Bilanzstichtag durchzuführen. × b) Mithilfe mathematisch-statistischer Verfahren kann lediglich die zeitliche vor- und nachgelagerte Inventur vereinfacht werden. × c) Die Inventur kann entweder innerhalb von drei Monaten vor oder innerhalb von zwei Monaten nach dem Bilanzstichtag durchgeführt werden. × d) Die Bestandsveränderungen während des Verschiebungszeitraums müssen wertmäßig fortgeschrieben oder rückgerechnet werden. × 6. Die Differenz zwischen Vermögen und Schulden ist ... richtig falsch a) der Gewinn. × b) stets null. × c) immer positiv. × d) das Reinvermögen. × 7. Die Aufbewahrungsfrist für das Inventar beträgt ... richtig falsch a) ein Jahr, × b) fünf Jahre, × c) zehn Jahre, × d) dreißig Jahre. × 8. Das Reinvermögen betrug am Anfang des Jahres 200.000 €, am Ende des Jahres 220.000 €. Es wurden im laufenden Jahr Privatentnahmen von 10.000 € getätigt. Wie hoch ist der Gewinn? richtig falsch a) 10.000 € × b) 20.000 € × c) 30.000 € × d) Den Gewinn kann man so nicht ermitteln. × Lösung Aufgabe 2.7 Thema Inventur und Bilanz a) Die Stichtagsinventur führt zu einem großen Arbeitsanfall innerhalb weniger Tage, der oft Betriebsunterbrechungen zur Folge hat, außerdem ist während des Jahres keine Bestandskontrolle möglich. Die Information steht nur zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung, es gibt keine Bestandskontrolle während des Geschäftsjahres. Schwund und Diebstahl während des Geschäftsjahres werden erst am Bilanzstichtag erkannt. Der hohe Zeitdruck kann zu Ungenauigkeiten bei der Bestandsaufnahme führen. b) Das Anlagevermögen bildet die Grundlage für die Betriebsbereitschaft . Es gehören alle Vermögenspositionen dazu, die dem Unternehmen langfristig dienen, wie z. B. Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA). Das Umlaufvermögen umfasst alle Vermögensgegenstände, die sich kurzfristig im Unternehmen befinden und sich in ihrer Höhe verändern, da sie sich ständig im Umlauf befinden, wie z. B. Werkstoffe, Fertigerzeugnisse, Forderungen aLuL, Bankguthaben, Kassenbestand etc. <?page no="85"?> Lösungen 85 c) Forderungen, Bankguthaben sowie alle Arten von Schulden sind wertmäßig aufgrund der buchhalterischen Aufzeichnungen und Belege (z. B. Kontoauszüge) festzustellen und nachzuweisen. Im Rahmen dieser buchmäßigen Bestandsaufnahme werden häufig auch Saldenbestätigungen bei Kunden und Lieferanten eingeholt. Lösung Aufgabe 2.8 Thema Inventur und Bilanz a) Das Inventar ist das Ergebnis der Inventur. b) Unter Inventur versteht man das Erfassen der Vermögensgegenstände durch Buchinventur und körperlicher Inventur. Bei der körperlichen Inventur werden die Vermögensgegenstände gezählt, gemessen oder gewogen (in Mengengrößen) und bewertet (in Wertgrößen). c) Das Vermögen zeigt, wie die Mittel verwendet wurden (Mittelverwendung). Beispiele: Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Vorräte, Forderungen, Kasse etc. d) Dem Anlagevermögen zugeordnet werden jene Güter, die dazu bestimmt sind, dem Unternehmen dauernd zu dienen. Beispiele: Immaterielle Vermögensgegenstände (Lizenzen, Patente), Sachanlagen (Gebäude, Maschinen), Finanzanlagen (Beteiligungen, Wertpapiere) etc. e) Zum Umlaufvermögen gehören Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dem Unternehmen nicht dauernd zu dienen. Beispiele: Vorräte, Forderungen, Bankguthaben, Kasse etc. f) Das Kapital stellt die Finanzierungsquellen des Unternehmens dar (Mittelherkunft), es wird unterschieden zwischen Eigen- und Fremdkapital. g) Das Eigenkapital sind die Mittel, die der Unternehmer dem Unternehmen selbst zur Verfügung stellt. Das Eigenkapital umfasst bei Kapitalgesellschaften: gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklagen, Gewinnrücklagen, Bilanzgewinn/ -verlust oder Jahresüberschuss/ -fehlbetrag und Gewinn- und Verlustvortrag. h) Das Fremdkapital sind Mittel, die fremde Dritte (Banken, Lieferanten) dem Unternehmen zur Verfügung stellen, es besteht aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Lösung Aufgabe 2.9 Thema Reinvermögen Das Reinvermögen ist die Differenz zwischen Gesamtvermögen und Schulden. Lösung Aufgabe 2.10 Thema Erstellung der Bilanz und Ermittlung des Eigenkapitals Aktiva Bilanz zum 31.12.01 Passiva Anlagevermögen Eigenkapital 1.275.000 € Immaterielle Vermö gensgegenstä nde 140.000 € Grundstü cke 400.000 € Fremdkapital Gebä ude 850.000 € Pensionsrü ckstellungen 320.000 € Maschinen 585.000 € sonstige Rü ckstellungen 195.000 € <?page no="86"?> 86 Lösungen BGA 85.000 € Darlehen A 550.000 € Fuhrpark 114.000 € kurzfristige Bankschulden 160.000 € Wertpapiere des AV 80.000 € Verbindlichkeiten aLuL 350.000 € Beteiligung an TEEM GmbH 140.000 € Umlaufvermögen Waren 250.000 € Forderungen aLuL 93.000 € Bankguthaben 99.000 € Postbank 4.000 € Kasse 10.000 € 2.850.000 € 2.850.000 € 3. Doppelte Buchführung mithilfe von Konten Lösung Aufgabe 3.1 Thema T-Konto Soll Kasse Haben Anfangsbestand (AB) 2.000 € Handelswaren 200 € Bank 500 € Verbindlichkeiten aLuL 450 € Forderungen aLuL 400 € Bürodrehstuhl (BGA) 500 € Saldo (Schlussbestand) 1.750 € Summe 2.900 € Summe 2.900 € Der Schlussbestand des Kontos Kasse beträgt 1.750 €. Lösung Aufgabe 3.2 Thema Buchungssätze 1) Bank 300 an Kasse 300 2) Bank 50.000 an Darlehensverbindlichkeit 50.000 3) Kasse 800 an Waren 800 4) Auto (Fuhrpark) 40.000 an Bank 40.000 5) Kaffeeautomat (BGA) 6.000 an Verbindlichkeiten aLuL 6.000 6) Bank 12.000 an Forderungen aLuL 12.000 7) Darlehensverbindlichkeit 20.000 an Bank 20.000 8) Kasse 6.000 an Auto (Fuhrpark) 6.000 9) Vorräte 65.000 an Verbindlichkeiten aLuL 65.000 <?page no="87"?> Lösungen 87 Lösung Aufgabe 3.3 Thema Buchungssätze 1) Maschine 70.000 an Bank 70.000 2) Rohstoffe 3.500 an Verbindlichkeiten aLuL 3.500 3) Verbindlichkeiten aLuL 3.500 an Bank 3.500 4) Kasse 1.000 an Bank 1.000 5) Kasse 6.200 an Fuhrpark 6.200 6) Bank 200.000 an Darlehen 200.000 7) Bank 800 an Forderungen aLuL 800 8) Waren 15.000 an Verbindlichkeiten aLuL Kasse 10.000 5.000 9) Kasse Bank 4.000 5.000 an Maschine 9.000 Lösung Aufgabe 3.4 Thema Buchungssätze und Schlussbilanzkonto a) 1. Aktivtausch : 3, 4, 7, 8, 9 2. Passivtausch : 2, 10 3. Aktiv-Passiv-Mehrung : 1, 6, 11 4. Aktiv-Passiv-Minderung : 5 b) Die Geschäftsvorfälle 1, 5, 6 und 11 ändern die Bilanzsumme. c) 1) Gebäude 100.000 an Darlehen 100.000 2) Eigenkapital (Privatentnahme) 100.000 an kurzfristiger Kredit 100.000 3) BGA 1.000 an Bank 1.000 4) Bank 7.000 an Forderungen aLuL 7.000 5) Darlehen 10.000 an Bank 10.000 6) Waren 2.000 an Verbindlichkeiten aLuL 2.000 7) Bank 100 an BGA 100 8) Besitzwechsel 4.000 an Forderungen aLuL 4.000 9) Wertpapiere 2.000 an Bank 2.000 10) Verbindlichkeiten aLuL 8.000 an Schuldwechsel 8.000 11) Grundstücke 50.000 an Eigenkapital 50.000 <?page no="88"?> 88 Lösungen S Grundstücke H S Gebäude H AB 11) 100.000 50.000 Saldo 150.000 AB 1) 250.000 100.000 Saldo 350.000 150.000 150.000 350.000 350.000 S BGA H S Wertpapiere H AB 3) 30.000 1.000 7) Saldo 100 30.900 AB 9) 20.000 2.000 Saldo 22.000 31.000 31.000 22.000 22.000 S Forderungen aLuL H S Warenbestand H AB 40.000 4) 8) Saldo 7.000 4.000 29.000 AB 6) 80.000 2.000 Saldo 82.000 40.000 40.000 82.000 82.000 S Besitzwechsel H S Bank H AB 8) 10.000 4.000 Saldo 14.000 AB 4) 7) 20.000 7.000 100 3) 5) 9) Saldo 1.000 10.000 2.000 14.100 14.000 14.000 27.100 27.100 S Eigenkapital H S Darlehen H 2) Saldo 100.000 260.000 AB 11) 310.000 50.000 5) Saldo 10.000 240.000 AB 1) 150.000 100.000 360.000 360.000 250.000 250.000 S kurzfr. Kredite H S Schuldwechsel H Saldo 120.000 AB 2) 20.000 100.000 Saldo 28.000 AB 10) 20.000 8.000 120.000 120.000 28.000 28.000 S Verbindlichkeiten aLuL H 10) Saldo 8.000 44.000 AB 6) 50.000 2.000 52.000 52.000 <?page no="89"?> Lösungen 89 d) Aktiva Bilanz zum 31.12.01 Passiva Anlagevermögen Eigenkapital Grundstücke 150.000 € Eigenkapital 260.000 € Gebäude 350.000 € BGA 30.900 € Fremdkapita l Wertpapiere 22.000 € Darlehen 240.000 € Umlaufvermögen kurzfristiger Kredit 120.000 € Waren 82.000 € Schuldwechsel 28.000 € Forderungen aLuL 29.000 € Verbindlichkeiten aLuL 44.000 € Besitzwechsel 14.000 € Bankguthaben 14.100 € Bilanzsumme 692.000 € Bilanzsumme 692.000 € e) Eigenkapital 01: 260.000 € - Eigenkapital 00: 310.000 € + Entnahmen: 100.000 € - Einlagen: 50.000 € = Gewinn 0 € Lösung Aufgabe 3.5 Thema Buchungssätze und Schlussbilanzkonto a) 1) Kasse 8.000 an Bank 8.000 2) Verbindlichkeiten aLuL 6.000 an Bank 6.000 3) BGA 1.000 an Verbindlichkeiten aLuL 1.000 4) Darlehen 5.000 an Bank 5.000 5) Verbindlichkeiten aLuL 20.000 an Darlehen 20.000 S BGA H S Eigenkapital H AB 3) 110.000 1.000 Saldo 111.000 Saldo 50.000 AB 50.000 111.000 111.000 50.000 50.000 <?page no="90"?> 90 Lösungen S Waren H S Darlehen H AB 75.000 Saldo 75.000 4) Saldo 5.000 125.000 AB 5) 110.000 20.000 75.000 75.000 130.000 130.000 S Bank H S Verbindlichkeiten aLuL H AB 30.000 1) 2) 4) Saldo 8.000 6.000 5.000 11.000 2) 5) Saldo 6.000 20.000 35.000 AB 3) 60.000 1.000 30.000 30.000 61.000 61.000 S Kasse H S H AB 1) 5.000 8.000 Saldo 13.000 13.000 13.000 b) Soll Schlussbilanzkonto Haben BGA 111.000 € Eigenkapital 50.000 € Waren 75.000 € Darlehen 125.000 € Bank 11.000 € Verbindlichkeiten aLuL 35.000 € Kasse 13.000 € 210.000 € 210.000 € Lösung Aufgabe 3.6 Thema Geschäftsvorfall a) Ein Geschäftsvorfall spricht immer mindestens zwei Konten an, wobei jeweils mindestens eine Buchung auf der Sollseite (Sollbuchung) und eine Buchung auf der Habenseite (Habenbuchung) notwendig sind. Zur Vorbereitung der Geschäftsvorfälle für das Buchen, ist es sinnvoll Buchungssätze zu formulieren. b) Der Saldo in der Buchhaltung ist die Differenz zwischen dem Soll- und dem Habenbetrag auf einem T-Konto. Lösung Aufgabe 3.7 Thema Buchungssätze und Schlussbilanzkonto a)Aktiva Eröffnungsbilanz Passiva Grundstücke und Gebäude 750.000 € Eigenkapital 675.000 € Maschinen 100.000 € <?page no="91"?> Lösungen 91 BGA 110.000 € Rückstellungen 260.000 € Fuhrpark 270.000 € Darlehensschulden 500.000 € Vorräte 75.000 € Verbindlichkeiten aLuL 275.000 € Wertpapiere 25.000 € Forderungen aLuL 135.000 € Bankguthaben 230.000 € Kasse 15.000 € Bilanzsumme 1.710.000 € Bilanzsumme 1.710.000 € b) Buchungssätze der Geschäftsvorfälle 1) Bank 75.000 an Darlehensschuld 75.000 2) Bank 120.000 an Grundstück 120.000 3) Bank 40.000 an Forderungen aLuL 40.000 4) Kasse 1.600 an Forderungen aLuL 1.600 5) Darlehensschuld 45.000 an Bank 45.000 6) Verbindlichkeiten aLul 23.000 an Bank 23.000 7) Forderungen aLuL 18.000 an Fuhrpark 18.000 8) BGA 1.000 an Kasse 1.000 9) Forderungen aLuL 45.000 an Vorräte 45.000 10) Fuhrpark 60.000 an Verbindlichkeiten aLuL 60.000 11) Bank 23.800 an Forderungen aLuL 23.800 12) Kasse 4.000 an Forderungen aLuL 4.000 13) Wertpapiere 10.000 an Bank 10.000 14) Darlehensschuld 95.000 an Bank 95.000 15) BGA 28.000 an an Bank Verbindlichkeiten aLuL 10.000 18.000 16) Maschine 100.000 an Verbindlichkeiten aLuL 100.000 S Grundstücke u. Gebäude H S Eigenkapital H AB 750.000 2) Saldo 120.000 630.000 Saldo 675.000 AB 675.000 750.000 750.000 675.000 675.000 S Maschinen H S Rückstellungen H AB 16) 100.000 100.000 Saldo 200.000 Saldo 260.000 AB 260.000 200.000 200.000 260.000 260.000 <?page no="92"?> 92 Lösungen S BGA H S Darlehensschulden H AB 8) 15) 110.000 1.000 28.000 Saldo 139.000 5) 14) Saldo 45.000 95.000 435.000 AB 1) 500.000 75.000 139.000 139.000 575.000 575.000 S Fuhrpark H S Verbindlichkeiten aLuL H AB 10) 270.000 60.000 7) Saldo 18.000 312.000 6) Saldo 23.000 430.000 AB 10) 15) 16) 275.000 60.000 18.000 100.000 330.000 330.000 453.000 453.000 S Vorräte H S H AB 75.000 9) Saldo 45.000 30.000 75.000 75.000 S Wertpapiere H S H AB 13) 25.000 10.000 Saldo 35.000 35.000 35.000 S Forderungen aLuL H S H AB 7) 9) 135.000 18.000 45.000 3) 4) 11) 12) Saldo 40.000 1.600 23.800 4.000 128.600 198.000 198.000 S Bank H S H AB 1) 2) 3) 11) 230.000 75.000 120.000 40.000 23.800 5) 6) 13) 14) 15) Saldo 45.000 23.000 10.000 95.000 10.000 305.800 488.800 488.800 <?page no="93"?> Lösungen 93 S Kasse H S H AB 4) 12) 15.000 1.600 4.000 8) Saldo 1.000 19.600 20.600 20.600 c)Soll Schlussbilanzkonto Haben Grundstücke und Gebäude 630.000 € Eigenkapital 675.000 € Maschinen 200.000 € BGA 139.000 € Rückstellungen 260.000 € Fuhrpark 312.000 € Darlehensschulden 435.000 € Vorräte 30.000 € Verbindlichkeiten aLuL 430.000 € Wertpapiere 35.000 € Forderungen aLuL 128.600 € Bankguthaben 305.800 € Kasse 19.600 € Bilanzsumme 1.800.000 € Bilanzsumme 1.800.000 4. Unterkonten des Eigenkapitalkontos Lösung Aufgabe 4.1 Thema Buchungen auf Erfolgskonten 1) Mietaufwand 1.000 an Bank 1.000 2) Lohnaufwand 500 an Bank 500 3) Reparaturaufwand 580 an Kasse 580 4) Bank 120 an Zinserträge 120 5) Zinsaufwand 250 an Bank 250 6) Reparaturaufwand 300 an Kasse Verbindlichkeiten aLuL 100 200 7) Bank Zinsaufwand 200 450 an an Zinsertrag Bank 200 450 8) Betriebsstoffaufwand 3.000 an Betriebsstoffe 3.000 9) Versicherungsaufwand 1.250 an Bank 1.250 <?page no="94"?> 94 Lösungen Lösung Aufgabe 4.2 Thema Buchungen auf Erfolgskonten 1) Mietaufwand 1.000 an Bank 1.000 2) Lohnaufwand 500 an Bank 500 3) Reparaturaufwand 580 an Kasse 580 4) Bank 120 an Zinserträge 120 5) Zinsaufwand 250 an Bank 250 6) Reparaturaufwand 300 an Kasse Verbindlichkeiten aLuL 100 200 7) Bank Zinsaufwand 200 450 an an Zinsertrag Bank 200 450 8) Betriebsstoffaufwand 3.000 an Betriebsstoffe 3.000 9) Versicherungsaufwand 1.250 an Bank 1.250 Lösung Aufgabe 4.3 Thema Erfolgskonten a) 1) BGA 5.000 an Verbindlichkeiten aLuL 5.000 2) Mietaufwand 500 an Bank 500 3) Darlehen 6.000 an Bank 6.000 4) Lohnaufwand 1.100 an Kasse 1.100 5) Portoaufwand 500 an Kasse 500 6) Zinsaufwendungen 250 an Bank 250 7) Telefonaufwand 600 an Bank 600 8) Portoaufwand 100 an Kasse 100 9) Bank 4.000 an Forderungen aLuL 4.000 10) Bank 300 an Zinserträge 300 S Bebaute Grundstücke H S Eigenkapital H AB 110.000 Saldo 110.000 Verlust Saldo 2.750 532.250 AB 535.000 110.000 110.000 535.000 535.000 S Geschäftsbauten H S Darlehen H AB 260.000 Saldo 260.000 3) Saldo 6.000 174.000 AB 180.000 260.000 260.000 180.000 180.000 <?page no="95"?> Lösungen 95 S Montageeinrichtung H S Verbindlichkeiten aLuL H AB 150.000 Saldo 150.000 Saldo 30.000 AB 1) 25.000 5.000 150.000 150.000 30.000 30.000 S BGA H S H AB 1) 20.000 5.000 Saldo 25.000 25.000 25.000 S Waren H S H AB 100.000 Saldo 100.000 100.000 100.000 S Forderungen aLuL H S H AB 80.000 9) Saldo 4.000 76.000 80.000 80.000 S Bank H S H AB 9) 10) 17.000 4.000 300 2) 3) 6) 7) Saldo 500 6.000 250 600 13.950 21.300 21.300 S Kasse H S H AB 3.000 4) 5) 8) Saldo 1.100 500 100 1.300 3.000 3.000 S Mietaufwand H S H 1) 500 Saldo 500 500 500 <?page no="96"?> 96 Lösungen S Lohnaufwand H S H 4) 1.100 Saldo 1.100 1.100 1.100 S Portoaufwand H S H 5) 8) 500 100 Saldo 600 600 600 S Zinsaufwand H S Zinsertrag H 6) 250 Saldo 250 Saldo 300 10) 300 250 250 300 300 S Telefonaufwand H S H 7) 600 Saldo 600 600 600 b) Soll GuV-Konto Haben Mietaufwand 500 € Zinserträge 300 € Lohnaufwand 1.100 € Saldo = Verlust 2.750 € Zinsaufwendungen 250 € Portoaufwand 600 € Telefonaufwand 600 € 3.050 € 3.050 € c) Soll Schlussbilanzkonto Haben Bebaute Grundstücke 110.000 € Eigenkapital 532.250 € Geschäftsbauten 260.000 € Montageeinrichtung 150.000 € Darlehen 174.000 € BGA 25.000 € Verbindlichkeiten aLuL 30.000 € Waren 100.000 € Forderungen aLuL 76.000 € Bank 13.950 € Kasse 1.300 € 736.250 € 736.250 € <?page no="97"?> Lösungen 97 d) Eigenkapital am Ende des Geschäftsjahres 532.250 € - Eigenkapital am Anfang des Geschäftsjahres - 535.000 € = Eigenkapital minderung = Verlust = - 2.750 € Lösung Aufgabe 4.4 Thema Erfolgskonten a) 1) Kasse 10.000 an Forderungen aLuL 10.000 2) Mietaufwand 1.000 an Bank 1.000 3) Bank 600 an Zinserträge 600 4) Lohnaufwand 1.200 an Kasse 1.200 5) Portoaufwand 500 an Kasse 500 6) Telefonaufwand 400 an Bank 400 7) Bank 5.000 an Provisionserlöse 5.000 8) Reinigungsaufwand 300 an Bank 300 S BGA H S Eigenkapital H AB 40.000 Saldo 40.000 Saldo 92.200 AB Gewinn 90.000 2.200 40.000 40.000 92.200 92.200 S Waren H S Verbindlichkeiten aLuL H AB 70.000 Saldo 70.000 Saldo 75.000 AB 75.000 70.000 70.000 75.000 75.000 S Forderungen aLuL H S H AB 30.000 1) Saldo 10.000 20.000 30.000 30.000 S Bank H S H AB 3) 7) 15.000 600 5.000 2) 6) 8) Saldo 1.000 400 300 18.900 20.600 20.600 <?page no="98"?> 98 Lösungen S Kasse H S H AB 1) 10.000 10.000 4) 5) Saldo 1.200 500 18.300 20.000 20.000 S Mietaufwand H S H 2) 1.000 Saldo 1.000 1.000 1.000 S Lohnaufwand H S H 4) 1.200 Saldo 1.200 1.200 1.200 S Portoaufwand H S H 5) 500 Saldo 500 500 500 S Zinsaufwand H S Zinsertrag H Saldo Saldo 600 3) 600 600 600 S Telefonaufwand H S Provisionserlöse H 6) 400 Saldo 400 Saldo 5.000 7) 5.000 400 400 5.000 5.000 S Reinigungsaufwand H S H 8) 300 Saldo 300 300 300 <?page no="99"?> Lösungen 99 b) Soll GuV-Konto Haben Mietaufwand 1.000 € Zinserträge 600 € Lohnaufwand 1.200 € Provisionserlöse 5.000 € Portoaufwand 500 € Telefonaufwand 400 € Reinigungsaufwand 300 € Saldo = Gewinn 2.200 € 5.600 € 5.600 € c)Soll Schlussbilanzkonto Haben BGA 40.000 € Eigenkapital 92.200 € Waren 70.000 € Forderungen aLuL 20.000 € Verbindlichkeiten aLuL 75.000 € Bank 18.900 € Kasse 18.300 € 167.200 € 167.200 € d) Eigenkapital am Ende des Geschäftsjahres 92.200 € - Eigenkapital am Anfang des Geschäftsjahres - 90.000 € = Eigenkapital mehrung = Gewinn = 2.200 € Lösung Aufgabe 4.5 Thema Erfolgskonten a) Buchungssätze der Geschäftsvorfälle 1) Rohstoffaufwand 7.000 an Rohstoffe 7.000 2) Energieaufwand 1.650 an Bank 1.650 3) Mietaufwand 4.800 an Bank 4.800 4) Portoaufwand Reparaturaufwand Fahrzeugaufwand Büromaterialaufwand 200 500 80 295 an an an an Kasse Kasse Kasse Kasse 200 500 80 295 5) Bank 6.500 an Umsatzerlöse 6.500 6) Forderungen aLuL 9.500 an Umsatzerlöse 9.500 <?page no="100"?> 100 Lösungen S Rohstoffe H S Eigenkapital H AB XXX 1) Saldo 7.000 Saldo AB Gewinn XXX 1.475 S Forderungen aLuL H S H AB 6) XXX 9.500 Saldo Saldo S Bankguthaben H S H AB 5) XXX 6.500 2) 3) Saldo 1.650 4.800 S Kasse H S H AB XXX 4) 4) 4) 4) Saldo 200 500 80 295 S Rohstoffaufwand H S H 1) 7.000 Saldo 7.000 7.000 7.000 S Energieaufwand H S H 2) 1.650 Saldo 1.650 1.650 1.650 S Mietaufwand H S H 3) 4.800 Saldo 4.800 4.800 4.800 <?page no="101"?> Lösungen 101 S Portoaufwand H S H 4) 200 Saldo 200 200 200 S Reparaturaufwand H S Umsatzerlöse H 4) 500 Saldo 500 Saldo 16.000 5) 6) 6.500 9.500 500 500 16.000 16.000 S Fahrzeugaufwand H S H 4) 80 Saldo 80 80 80 S Büromaterialaufwand H S H 4) 295 Saldo 295 295 295 b) Erstellung des Gewinn- und Verlustkontos Soll GuV-Konto Haben Rohstoffaufwand 7.000 € Umsatzerlöse 16.000 € Energieaufwand 1.650 € Mietaufwand 4.800 € Portoaufwand 200 € Reparaturaufwand 500 € Fahrzeugaufwand 80 € Büromaterialaufwand 295 € Saldo = Gewinn 1.475 € 16.000 € 16.000 € Lösung Aufgabe 4.6 Multiple Choice Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. richtig falsch 1) Die Stromgrößen werden immer in den Bestandskonten erfasst. × 2) Die Aufwandskonten weisen ihren Endsaldo auf der Habenseite aus. × 3) Ertragskonten werden während des Geschäftsjahres nie im Soll gebucht. × <?page no="102"?> 102 Lösungen 4) Erfolgskonten haben keinen Anfangsbestand. × 5) Werden Aufwendungen und Erträge auf Erfolgskonten gebucht, sind die Gegenkonten immer Bestandskonten. × 6) Unterkonten des Eigenkapitalkontos sind die Erfolgskonten. × 7) Erfolgskonten werden während des Geschäftsjahres immer im Haben gebucht. × 8) Die Erfolgskonten werden in der Schlussbilanz ausgewiesen. × 9) In jedem Buchungssatz entspricht die Summe der im Soll gebuchten Beträge der Summe der im Haben gebuchten Beträge. × 10) Erfolgskontenbuchungen verändern Eigenkapital. × 11) Die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform bietet den Vorteil, Zwischenergebnisse ausweisen zu können. × 12) Privateinlagen werden im Soll verbucht. Privatentnahmen werden im Haben verbucht. × 13) Bei dem Privatkonto handelt es sich um ein Unterkonto des Eigenkapitalkontos. × 14) Bei Aktivkonten wird der Anfangsbestand im Soll, der Zugang im Haben und der Abgang im Soll gebucht. × 15) Aufwands- und Ertragskonten sind Unterkonten des GuV-Kontos. × 16) Pagatorische Rechengrößen sind Wertgrößen der Kostenrechnung. × 17) Sind von einem Geschäftsvorfall ein Aktiv- und ein Passivkonto betroffen, kommt es zu einer Bilanzverlängerung. × 18) Die Geschäftsvorfälle werden im Grundbuch in chronologischer Reihenfolge aufgezeichnet. × 19) Im Falle eines negativen Ergebnisses (Verlust) sind die Bilanzsummen der Aktiv- und Passivseite unterschiedlich hoch. × 20) Die Bilanz ist eine Zeitraumrechnung. × 21) Der Gewinn entspricht der Differenz zwischen dem Eigenkapital und dem Fremdkapital. × 22) Die Gewinn- und Verlustrechnung ist eine Zeitpunktrechnung. × 23) Der Wareneinkauf auf Ziel führt zu einem Aktivtausch. × Lösung Aufgabe 4.7 Multiple Choice Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Bei welchen der folgenden Beispiele handelt es sich um eine Aktiv-Passiv- Mehrung? richtig falsch Rückzahlung eines Darlehens über das Bankkonto. × Barkauf eines Autos. × Einkauf von Rohstoffen auf Ziel. × Rücksendung der Hälfte der auf Ziel gekauften Rohstoffe an den Lieferanten. × <?page no="103"?> Lösungen 103 5. Organisation der Buchführung Lösung Aufgabe 5.1 Thema Nebenbücher Nebenbücher enthalten Einzelaufzeichnungen bzw. ergänzende Aufzeichnungen, die den Inhalt von Sachkonten im Hauptbuch aufschlüsseln. Dadurch werden die Sachkonten übersichtlicher und von Detailinformationen entlastet, die bei der Ermittlung des Vermögens, der Schulden und des Erfolgs nicht unbedingt benötigt werden. Während im Hauptbuch alle Eintragungen durch Buchungssätze miteinander verbunden sind, werden Zugänge und Abgänge in den Nebenbüchern (karteimäßig) ohne Gegenbuchungen erfasst. Lösung Aufgabe 5.2 Thema Kontokorrentbuch Die Kontokorrentbuchhaltung hat zum Ziel, durch das Auseinanderziehen der Hauptbuchkonten „Debitoren“ und „Kreditoren“ leichter verfolgen und betrachten zu können, welche Schulden bzw. welche Forderungen der einzelne Geschäftsfreund hat. Die Kontokorrentbuchhaltung legt deshalb für jeden Kunden und Lieferanten ein besonderes Konto (Personenkonto) an, auf dem die mit ihm getätigten Geschäfte erfasst werden. Lösung Aufgabe 5.3 Thema Anlagenbuchhaltung Die Anlagenbuchhaltung soll alle Anlagen des Unternehmens kontenmäßig nach Art, Zahl und Wert erfassen und alle Veränderungen, die Anlagegüter treffen, festhalten. Lösung Aufgabe 5.4 Thema Organisation der Buchführung Die Kontenrahmen bilden den einheitlichen Organisationsplan der Buchführung. Kontenrahmen sind Ordnungssysteme, die die Vielzahl verschiedener Konten in der Buchhaltung eines Betriebs übersichtlich einteilen, wobei sich die Art der Gliederung an branchenspezifischen Anforderungen, die Tiefe der Gliederung an den betriebsindividuellen Bedürfnissen orientiert. Lösung Aufgabe 5.5 Thema Kontenrahmen Ein Kontenrahmen ist nach dem Zehnersystem (dekadischem System) in Sachgebiete gegliedert, d. h. also aufgeteilt in zehn Kontenklassen in der Reihenfolge 0 bis 9. Lösung Aufgabe 5.6 Thema Ordnungssystem Jede der zehn Kontenklassen kann in sich untergliedert werden in zweistellige Kontengruppen und die Kontengruppen wiederum in dreistellige Kontenarten. Es wird hierbei das gleiche Ordnungsprinzip angewandt wie bei der Aufgliederung des Kontenrahmens, nämlich das Zehner- oder dekadische System. Wesentlich ist bei der Untergliederung, dass das Unterkonto mit seinem Inhalt nicht über den Rahmen des übergeordneten Kontos hinausgeht, d. h. also, dass es mit dem Oberbegriff umfasst ist. <?page no="104"?> 104 Lösungen Beispielsweise der Industriekontenrahmen (IKR) , der nach dem Abschlussgliederungsprinzip aufgebaut ist, besteht aus zehn Kontenklassen (0 bis 9). Er stellt ein Zweikreissystem dar: Rechnungskreis I (Finanzbuchhaltung = externes Rechnungswesen) und Rechnungskreis II (Kosten- und Leistungsrechnung = internes Rechnungswesen) sind in sich geschlossene Kontenkreise. Aufbau des IKR: aus der Kontonummer 2801 erkennt man z. B.: Kontenklasse: 2 Umlaufvermögen Kontengruppe: 28 flüssige Mittel Kontenart: 280 Guthaben bei Kreditinstituten Kontenunterart: 2800 Volksbank Karlsruhe Kontenunterart: 2801 Sparkasse Karlsruhe Lösung Aufgabe 5.7 Thema Organisation der Buchführung Ein Kontenrahmen bildet die allgemeine Richtschnur z. B. für den Großhandel, den Einzelhandel, einen bestimmten Industriezweig, den Großhandel, den Einzelhandel, das Handwerk etc. Der Kontenplan ist die betriebsindividuelle Ordnung der Konten, die sich gewöhnlich in einen bestehenden Kontenrahmen einpassen lässt. Lösung Aufgabe 5.8 Thema Bücher 1) Grundbuch: die Geschäftsvorfälle werden chronologisch aufgezeichnet. 2) Hauptbuch: die Geschäftsvorfälle werden systematisch erfasst. 3) Nebenbücher: Anlagenbuchhaltung, Kontokorrentbuch, Kassenbuch, Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, Wechselbuch 4) Hilfsbücher: Inventar- und Bilanzbuch Lösung Aufgabe 5.9 Multiple Choice Bitte markieren Sie durch Ankreuzen, ob die folgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Ordnungsinstrumente der Buchführung richtig falsch Der Kontenplan ist ein Ordnungsinstrument für die Konten der Buchhaltung eines bestimmten Unternehmens. × Das Hauptbuch ist das wichtigste Buch innerhalb der Buchführung, hier geht es um die sachliche und systematische Ordnung. × Das Hauptbuch ist ein Verzeichnis, in dem die Geschäftsvorfälle nach ihrer zeitlichen Reihenfolge geordnet ausgewiesen werden. × Im Grundbuch (Journal) werden alle Geschäftsvorfälle in ihrer zeitlichen (chronologischen) Reihenfolge festgehalten. × Der Industriekontenrahmen ist nach dem Prozessgliederungsprinzip aufgebaut. × Bei Personenkonten spricht man von Debitoren und Kreditoren. × <?page no="105"?> Lösungen 105 6. Warenverkehr Lösung Aufgabe 6.1 Thema Warenverkehr Teil a) 1) Wareneingang 80.000 an Verbindlichkeiten aLuL 80.000 2) Wareneingang 10.000 an Kasse 10.000 3) Forderungen aLuL 10.000 an Warenverkauf 10.000 4) Kasse 150.000 an Warenverkauf 150.000 5) Verbindlichkeiten aLuL 50.000 an Kasse 50.000 6) Bank 5.000 an Forderungen aLuL 5.000 Teil b) S BGA H S Kasse H AB 50.000 SBK 50.000 AB 15.000 4) 150.000 2) 10.000 5) 50.000 SBK 105.000 50.000 50.000 165.000 165.000 S Forderungen aLuL H S Bank H AB 10.000 3) 10.000 6) 5.000 SBK 15.000 AB 13.000 6) 5.000 SBK 18.000 20.000 20.000 18.000 18.000 S Eigenkapital H S Verbindlichkeiten aLuL H SBK 123.000 AB 51.000 GuV 72.000 5) 50.000 SBK 75.000 AB 45.000 1) 80.000 123.000 123.000 125.000 125.000 Erfolgskonten S Wareneingang H S Warenverkauf H AB 8.000 1) 80.000 2) 10.000 SBK 10.000 WE 88.000 (GuV-Konto, Saldo) Saldo (GuV) 160.000 3) 10.000 4) 150.000 98.000 160.000 160.000 <?page no="106"?> 106 Lösungen Teil c): Soll GuV-Konto Haben Wareneinsatz (WE) 88.000 € Warenumsatz (Warenverkauf) 160.000 € Saldo = Gewinn 72.000 € 160.000 € 160.000 € Soll Schlussbilanzkonto Haben BGA 50.000 € Eigenkapital 123.000 € Waren 10.000 € Forderungen aLuL 15.000 € Verbindlichkeiten aLuL 75.000 € Bank 18.000 € Kasse 105.000 € 198.000 € 198.000 € Lösung Aufgabe 6.2 Thema Warenverkehr a) 1) Wareneingang 70.000 an Verbindlichkeiten aLuL 70.000 2) Telefonaufwand 700 an Bank 700 3) Personalaufwand 16.000 an Bank 16.000 4) Bank 9.000 an Forderungen aLuL 9.000 5) Forderungen aLuL 120.000 an Warenverkauf 120.000 6) Wareneingang 3.000 an Kasse 3.000 7) Mietaufwand 1.300 an Bank 1.300 8) Ladeneinrichtung 2.000 an Bank 2.000 9) Büroaufwand 2.000 an Bank 2.000 10) Verbindlichkeiten aLuL 10.000 an Bank 10.000 11) Bank 1.500 an Zinserträge 1.500 12) Kasse 2.500 an Warenverkauf 2.500 13) Kasse 3.000 an Forderungen aLuL 3.000 14) Kasse 2.000 an Bank 2.000 <?page no="107"?> Lösungen 107 b) Ermittlung des Warenverbrauchs (Wareneinsatz) des Lagers Warenanfangsbestand 56.000 € - Warenendbestand - 20.000 € = Warenverbrauch des Lagers = 36.000 € Berechnung des Rohgewinns Warenverkauf (Umsatzerlöse) 122.500 € - Wareneinsatz (73.000 € + 36.000 €) - 109.000 € = Rohgewinn = 13.500 € c) Soll GuV-Konto Haben Wareneinsatz 109.000 € Telefonaufwand 700 € Personalaufwand 16.000 € Mietaufwand 1.300 € Büroaufwand 2.000 € Warenverkauf 122.500 € Zinserträge 1.500 € Verlust 5.000 € 129.000 € 129.000 € d) Soll Schlussbilanzkonto Haben Ladeneinrichtung 20.000 € Eigenkapital 84.000 € Waren 20.000 € Verbindlichkeiten aLuL 100.000 € Forderungen aLuL 128.000 € Bank 6.500 € Kasse 9.500 € 184.000 € 184.000 € Lösung Aufgabe 6.3 Thema Umsatzsteuer 1) Wareneingang Vorsteuer 1.000 190 an Verbindlichkeiten aLuL 1.190 2) PKW Vorsteuer 30.000 5.700 an Bank 35.700 3) Büroaufwand Vorsteuer 400 76 an Kasse 476 <?page no="108"?> 108 Lösungen 4) Forderungen aLuL 1.190 an an Warenverkauf Umsatzsteuer (19 %) 1.000 190 5) Kasse 214 an an Warenverkauf (7 %) Umsatzsteuer (7 %) 200 14 Lösung Aufgabe 6.4 Thema Umsatzsteuer 1) Wareneingang Vorsteuer 9.600 1.824 an Verbindlichkeiten aLuL 11.424 2) Verbindlichkeiten aLuL 3.808 an an Wareneingang Vorsteuer 3.200 608 3) Verbindlichkeiten aLuL 7.616 Bank 7.616 4) Verbindlichkeiten aLuL 2.380 an an Wareneingang Vorsteuer 2.000 380 5) BGA Vorsteuer 5.000 950 an Verbindlichkeiten aLuL 5.950 6) Forderungen 19.040 an an Warenverkauf (Umsatzerlöse) Umsatzsteuer 16.000 3.040 7) Fuhrpark Vorsteuer 55.900 10.621 an Verbindlichkeiten aLuL 66.521 Lösung Aufgabe 6.5 Thema Umsatzsteuer a)Nr. Sollkonto Betrag an Habenkonto Betrag 1. Wareneingang Vorsteuer 10.000 1.900 an an Verbindlichkeiten aLuL 11.900 2. Umsatzsteuer 5.000 an Bank 5.000 3. Forderungen aLuL 5.950 an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 5.000 950 4. Reparaturaufwand Vorsteuer 66 12,54 an Verbindlichkeiten aLuL 78,54 5. Bank 13.560 an Forderungen aLuL 13.560 6. Büroaufwand Vorsteuer 88 16,72 an Kasse 104,72 7. Verbindlichkeiten aLuL 11.500 an Bank 11.500 <?page no="109"?> Lösungen 109 8. PKW Vorsteuer 23.000 4.370 an Verbindlichkeiten aLuL 27.370 9. Fahrzeugaufwand Vorsteuer 50 9,50 an Kasse 59,50 10. Forderungen aLuL 53.550 an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 45.000 8.550 b) Soll GuV-Konto Haben Wareneinsatz 5.000 € Reparaturen 66 € Büroaufwand 88 € Fahrzeugaufwand 50 € Gewinn 44.796 € Umsatzerlöse (Warenverkauf) 50.000 € 50.000 € 50.000 € c) Soll Schlussbilanzkonto Haben Ladeneinrichtung 10.000,00 € PKW 33.000,00 € Warenbestand 55.000,00 € Forderungen aLuL 65.940,00 € Bank 12.060,00 € Kasse 4.835,78 € Eigenkapital 134.796,00 € Verbindlichkeiten aLuL 42.848,54 € Umsatzsteuer 3.191,24 € 180.835,78 € 180.835,78 € Lösung Aufgabe 6.6 Thema Privatentnahme 1) Privatentnahme 238 an an Entnahme v. G. u. s. L. Umsatzsteuer 200 38 2) Kasse 10.000 an Privateinlage 10.000 3) Privatentnahme 357 an an Entnahme v. G. u. s. L. Umsatzsteuer 300 57 4) Privatentnahme 833 an an Entnahme v. G. u. s. L. Umsatzsteuer 700 133 5) Privatentnahme 3.570 an an Entnahme v. G. u. s. L. Umsatzsteuer 3.000 570 6) Privatentnahme 1.400 an Kasse 1.400 7) Mietaufwendungen Privatentnahme 3.800 900 an Bank 4.700 8) Privatentnahme 275 an Kasse 275 9) Privatentnahme 714 an an Entnahme v. G. u. s. L. Umsatzsteuer 600 114 <?page no="110"?> 110 Lösungen Lösung Aufgabe 6.7 Thema Bestandsveränderungen Teil a): ohne Mehrwertsteuer 1) Rohstoffe 6.500 an Verbindlichkeiten aLuL 6.500 2) Büroaufwand 500 an Kasse 500 3) Rohstoffaufwand Hilfsstoffaufwand 4.000 800 an an Rohstoffe Hilfsstoffe 4.000 800 4) Portoaufwand 75 an Kasse 75 5) Personalaufwand 3.600 an Bank 3.600 6) Forderungen aLuL 11.200 an Umsatzerlöse 11.200 7) Kasse 2.600 an Forderungen aLuL 2.600 8) Handelswaren 1.400 an Verbindlichkeiten aLuL 1.400 9) Verbindlichkeiten aLuL 7.200 an Bank 7.200 10) Kasse 4.700 an Umsatzerlöse 4.700 S Rohstoffe H S Hilfsstoffe H S FE H S UFE H AB 12.000 3) 4.000 AB 3.000 3) 800 AB 7.000 EB 8.000 AB 5.000 BV 3.000 1) 6.500 SBK 14.500 SBK 2.200 BV 1.000 SBK 2.000 18.500 18.500 3.000 3.000 8.000 8.000 5.000 5.000 S Kasse H S Forderungen aLuL H S Bank H AB 2.500 2) 500 AB 15.000 7) 2.600 AB 11.000 5) 3.600 7) 2.600 4) 75 6) 11.200 SBK 23.600 9) 7.200 10) 4.700 SBK 9.225 SBK 200 9.800 9.800 26.200 26.200 11.000 11.000 S Eigenkapital H S Verbindlichkeiten aLuL H SBK 124.925 AB 120.000 9) 7.200 AB 75.000 GuV 4.925 SBK 75.700 1) 6.500 8) 1.400 124.925 124.925 82.900 82.900 S Handelsware H S Büroaufwand H S Portoaufwand H S Rohstoffaufwand H AB 1.500 SBK 2.900 2) 500 GuV 500 4) 75 GuV 75 3) 4.000 GuV 4.000 8) 1.400 2.900 2.900 500 500 75 75 4.000 4.000 <?page no="111"?> Lösungen 111 S Hilfsstoffaufwand H S Personalaufwand H S Umsatzerlöse H S Bestandsveränd. H 3) 800 GuV 800 5) 3.600 GuV 3.600 GuV 15.900 6) 11.200 UFE 3.000 FE 1.000 (10) 4.700 GuV 2.000 800 800 3.600 3.600 15.900 15.900 3.000 3.000 S GuV-Konto H S Schlussbilanzkonto H Büroaufwand 500 Umsatzerlöse 15.900 Grundstücke 70.000 Eigenkapital 124.925 Portoaufwand 75 Maschinen 50.000 Verbindlichkeiten 75.700 Rohstoffaufwand 4.000 BGA 18.000 Hilfsstoffaufwand 800 Rohstoffe 14.500 Personalaufwand 3.600 Hilfsstoffe 2.200 Bestandsmind. 2.000 Handelswaren 2.900 Gewinn 4.925 UFE 2.000 FE 8.000 Forderungen 23.600 Kasse 9.225 Bank 200 15.900 15.900 200.625 200.625 Teil b): mit Mehrwertsteuer 1) Rohstoffe Vorsteuer 6.500 1.235 an Verbindlichkeiten aLuL 7.735 2) Büroaufwand Vorsteuer 500 95 an Kasse 595 3) Rohstoffaufwand Hilfsstoffaufwand 4.000 800 an an Rohstoffe Hilfsstoffe 4.000 800 4) Portoaufwand 7 75 an Kasse 75 5) Personalaufwand 3.600 an Bank 3.600 6) Forderungen aLuL 13.328 an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 11.200 2.128 7) Kasse 2.600 an Forderungen aLuL 2.600 8) Handelswaren Vorsteuer 1.400 266 an Verbindlichkeiten aLuL 1.666 9) Verbindlichkeiten aLuL 7.200 an Bank 7.200 10) Kasse 5.593 an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 4.700 893 7 Postwertzeichen für Standardbriefe sind von der Umsatzsteuer befreit. <?page no="112"?> 112 Lösungen S Rohstoffe H S Hilfsstoffe H S FE H S UFE H AB 12.000 3) 4.000 AB 3.000 3) 800 AB 7.000 EB 8.000 AB 5.000 BV 3.000 1) 6.500 SBK 14.500 SBK 2.200 BV 1.000 SBK 2.000 18.500 18.500 3.000 3.000 8.000 8.000 5.000 5.000 S Kasse H S Forderungen aLuL H S Bank H AB 2.500 2) 595 AB 15.000 7) 2.600 AB 11.000 5) 3.600 7) 2.600 4) 75 6) 13.328 SBK 25.728 9) 7.200 10) 5.593 SBK 10.023 SBK 200 10.693 10.693 28.328 28.328 11.000 11.000 S Eigenkapital H S Verbindlichkeiten aLuL H SBK 124.925 AB 120.000 9) 7.200 AB 75.000 GuV 4.925 SBK 77.201 1) 7.735 8) 1.666 124.925 124.925 84.401 84.401 S Vorsteuer H S Umsatzsteuer H 1) 1.235 Saldo 1.596 Vor. 1.596 6) 2.128 2) 95 Saldo 1.425 8) 893 8) 266 1.596 1.596 3.021 3.021 S Handelsware H S Büroaufwand H S Portoaufwand H S Rohstoffaufwand H AB 1.500 SBK 2.900 2) 500 GuV 500 4) 75 GuV 75 3) 4.000 GuV 4.000 8) 1.400 2.900 2.900 500 500 75 75 4.000 4.000 S Hilfsstoffaufwand H S Personalaufwand H S Umsatzerlöse H S Bestandsveränd. H 3) 800 GuV 800 5) 3.600 GuV 3.600 GuV 15.900 6) 11.200 UFE 3.000 FE 1.000 (10) 4.700 GuV 2.000 800 800 3.600 3.600 15.900 15.900 3.000 3.000 <?page no="113"?> Lösungen 113 Lösung Aufgabe 6.8 Thema Bestandsveränderungen a) unfertige Erzeugnisse: z. B. Motor, Tür, Karosserie, Sitze, Klimaanlage fertige Erzeugnisse: z. B. fertiges Automobil b) Bestandsmehrungen wirken sich immer auf der Habenseite des GuV-Kontos aus. c) Drei Posten: - Anfangsbestand - Schlussbestand laut Inventur - Bestandsveränderungen (Bestandsmehrung/ Bestandsverminderung) Lösung Aufgabe 6.9 Thema Bestandsveränderungen a) Buchungssätze Unfertige Erzeugnisse 4.000 an Bestandsveränderungen 4.000 Fertige Erzeugnisse 18.000 an Bestandsveränderungen 18.000 Bestandsveränderungen 22.000 an GuV-Konto 22.000 S Unfertige Erzeugnisse H S Fertige Erzeugnisse H AB BV 14.000 4.000 SB 18.000 AB BV 10.000 18.000 SB 28.000 18.000 18.000 28.000 28.000 S Bestandsveränderungen H S GuV-Konto H Saldo 22.000 BV UFE BV FE 4.000 18.000 Aufw. Gewinn 87.000 57.000 Erlöse BV 122.000 22.000 2.000 22.000 144.000 144.000 b) Der Gewinn beträgt 57.000 €. Lösung Aufgabe 6.10 Thema Bestandsveränderungen a) Buchungssätze Bestandsveränderungen 16.000 an Unfertige Erzeugnisse 16.000 Fertige Erzeugnisse 43.000 an Bestandsveränderungen 43.000 Bestandsveränderungen 27.000 an GuV-Konto 27.000 S Unfertige Erzeugnisse H S Fertige Erzeugnisse H AB 17.000 SB BV 1.000 16.000 AB BV 55.000 43.000 SB 98.000 17.000 17.000 98.000 98.000 <?page no="114"?> 114 Lösungen S Bestandsveränderungen H S GuV-Konto H BV UFE Saldo 16.000 27.000 BV FE 43.000 Aufw. 180.000 Erträge BV Verlust 130.000 27.000 23.000 43.000 43.000 180.000 180.000 b) Der Verlust beträgt 23.000 €. Lösung Aufgabe 6.11 Thema Buchungen im Industriebetrieb Teil a) ohne MwSt. 1. Forderungen aLuL 4.500 an Umsatzerlöse 4.500 2. Bank 7.000 an Forderungen aLuL 7.000 3. Betriebsstoff-Verbrauch 350 an Betriebsstoffe 350 4. Personalaufwand 2.700 an Kasse 2.700 5. Handelswaren 800 an Kasse 800 6. Rohstoffe 6.200 an Verbindlichkeiten aLuL 6.200 7. HST-Verbrauch 960 an Hilfsstoffe 960 8. Reparaturaufwand 740 an Bank 740 S Rohstoffe H S Hilfsstoffe H S Betriebsstoffe H S Kasse H AB 10.000 SB 16.200 AB 3.000 7) 960 AB 1000 3) 350 AB 7.000 4) 2.700 6) 6.200 SBK 2.040 SBK 650 5) 800 SBK 3.500 16.200 16.200 3.000 3.000 1.000 1.000 7.000 7.000 S Bank H S Forderungen aLuL H AB 19.000 8) 740 AB 12.000 2) 7.000 2) 7.000 SBK 25.260 1) 4.500 SBK 9.500 26.000 26.000 16.500 16.500 S Eigenkapital H S Verbindlichkeiten H GuV 250 AB 43.000 SBK 22.200 AB 16.000 SBK 42.750 (6) 6.200 43.000 43.000 22.200 22.200 <?page no="115"?> Lösungen 115 S HST-Verbrauch H S BST-Verbrauch H S Reparaturaufw. H S Personalaufwand H (7) 960 GuV 960 (3) 350 GuV 350 (8) 740 GuV 740 (4) 2.700 GuV 2.700 960 960 350 350 740 740 2.700 2.700 S Handelswaren H S Umsatzerlöse H AB 1.000 SBK 1.800 GuV 4.500 (1) 4.500 (5) 800 1.800 1.800 4.500 4.500 S GuV-Konto H S Schlussbilanzkonto H HST-Aufwand 960 Umsatzerlöse 4.500 Rohstoffe 16.200 Eigenkapital 42.750 BST-Aufwand 350 Verlust (EK) 250 Hilfsstoffe 2.040 Verbindlichk. 22.200 Reparaturaufwand 740 Betriebsstoffe 650 Personalaufwand 2.700 FE 6.000 Handelswaren 1.800 Forderungen 9.500 Bank 25.260 Kasse 3.500 4.750 4.750 64.950 64.950 Teil b) mit 19 % MwSt. 1. Forderungen aLuL 5.355 an Umsatzerlöse 4.500 an Umsatzsteuer 855 2. Bank 7.000 an Forderungen aLuL 7.000 3. Betriebsstoff-Verbrauch 350 an Betriebsstoffe 350 4. Personalaufwand 2.700 an Kasse 2.700 5. Handelswaren 800 Vorsteuer 152 an Kasse 952 6. Rohstoffe 6.200 Vorsteuer 1.178 an Verbindlichkeiten aLuL 7.378 7. HST-Verbrauch 960 an Hilfsstoffe 960 8. Reparaturaufwand 740 Vorsteuer 140,60 an Bank 880,60 <?page no="116"?> 116 Lösungen S Rohstoffe H S Hilfsstoffe H S Betriebsstoffe H S Kasse H AB 10.000 SB 16.200 AB 3.000 7) 960 AB 1000 3) 350 AB 7.000 4) 2.700 6) 6.200 SBK 2.040 SBK 650 5) 952 SBK 3.348 16.200 16.200 3.000 3.000 1.000 1.000 7.000 7.000 S Bank H S Forderungen aLuL H AB 19.000 8) 880,60 AB 12.000 2) 7.000 2) 7.000 SBK 25.119,40 1) 5.355 SBK 10.355 26.000 26.000 17.355 17.355 S Eigenkapital H S Verbindlichkeiten H GuV 250 AB 43.000 SBK 23.378 AB 16.000 SBK 42.750 (6) 7.378 43.000 43.000 23.378 23.378 S HST-Verbrauch H S BST-Verbrauch H S Reparaturaufw. H S Personalaufwand H (7) 960 GuV 960 (3) 350 GuV 350 (8) 740 GuV 740 (4) 2.700 GuV 2.700 960 960 350 350 740 740 2.700 2.700 S Handelswaren H S Umsatzerlöse H AB 1.000 SBK 1.800 GuV 4.500 (1) 4.500 (5) 800 1.800 1.800 4.500 4.500 S Vorsteuer H S Umsatzsteuer H (5) 152 USt. 855 Saldo 855 (1) 855 (6) 1.178 Saldo 615,60 (8) 140,60 1.470,60 1.470,60 855 855 <?page no="117"?> Lösungen 117 S GuV-Konto H S Schlussbilanzkonto H HST-Aufwand 960 Umsatzerlöse 4.500 Rohstoffe 16.200,00 Eigenkapital 42.750,00 BST-Aufwand 350 Verlust (EK) 250 Hilfsstoffe 2.040,00 Verbindlichk. 23.378,00 Reparaturaufwand 740 Betriebsstoffe 650,00 Personalaufwand 2.700 FE 6.000,00 Handelswaren 1.800,00 Forderungen 10.355,00 Bank 25.119,40 Kasse 3.348,00 Vorsteuer 615,60 4.750 4.750 66.128,00 66.128,00 Lösung Aufgabe 6.12 Thema Selbst erstellte Erzeugnisse und Privatentnahmen a) Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu den Herstellungskosten. b) Unter „unentgeltlicher Entnahme v. G. u. s. L.“ versteht man die privaten Warenentnahmen, die private Nutzungsentnahme sowie die private Leistungsentnahme eines Unternehmers. Sie sind als umsatzsteuerpflichtiger Erlös anzusehen. Lösung Aufgabe 6.13 Thema Bestandsveränderungen 1) Rohstoffe Vorsteuer 5.000 950 an Verbindlichkeiten aLuL 5.950 2) Hilfsstoffe Vorsteuer 3.000 570 an Verbindlichkeiten aLuL 3.570 3) Forderungen aLuL 19.040 an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 16.000 3.040 S Rohstoffe H S Verbindlichkeiten aLuL H AB 9.000 1) 5.000 SBK 8.000 Saldo = RA RA 6.000 SBK 18.520 AB 9.000 1) 5.950 b) 3.570 14.000 14.000 18.520 18.520 <?page no="118"?> 118 Lösungen S Hilfsstoffe H S Eigenkapital H AB 5.000 b) 3.000 SBK 7.000 Saldo = HA HA 1.000 SBK 26.000 AB 18.000 GuV 8.000 8.000 8.000 26.000 26.000 S Unfertige Erzeugnisse H S Rohstoffaufwendungen H AB 5.000 Saldo = BV BV 2.000 SBK 7.000 RA 6.000 GuV 6.000 7.000 7.000 6.000 6.000 S Fertigerzeugnisse H S Hilfsstoffaufwendungen H AB 8.000 SBK 5.000 Saldo = BV BV 3.000 HA 1.000 GuV 1.000 8.000 8.000 1.000 1.000 S Forderungen aLuL H S Umsatzerlöse H c) 19.040 SBK 19.040 GuV 16.000 c) 16.000 19.040 19.040 16.000 16.000 S Vorsteuer H S Umsatzsteuer H 1) 950 b) 570 Saldo 1.520 Vorsteuer 1.520 Saldo 1.520 Zahllast c) 3.040 1.520 1.520 S Bestandsveränderungen H FE 3.000 UE 2.000 GuV 1.000 3.000 3.000 <?page no="119"?> Lösungen 119 S SBK H S GuV-Konto H Ro 8.000 Hi 7.000 UE 7.000 FE 5.000 Fo 19.040 EK 26.000 Verb. 18.520 USt. 1.520 RA 6.000 HA 1.000 BV 1.000 Saldo 8.000 (Gewinn) Erlöse 16.000 46.040 46.040 16.000 16.000 Lösung Aufgabe 6.14 Multiple Choice Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. richtig falsch 1) Die Umsatzsteuer ist eine sogenannte Durchlaufsteuer. Sie stellt keinen Aufwandsposten dar. × 2) Bei Personenkonten spricht man von Debitoren und Kreditoren. × 3) Privatentnahmen zählen zu den betrieblichen Aufwendungen. × 4) Das Privatkonto wird am Ende des Geschäftsjahres über das GuV- Konto abgeschlossen. × 5) Die private Nutzung eines Firmen-Pkws stellt einen umsatzsteuerpflichtigen Eigenverbrauch dar. × 6) Die Umsatzsteuer muss immer größer als die Vorsteuer sein. × <?page no="120"?> 120 Lösungen 7. Buchungen im Absatz- und Beschaffungsbereich Lösung Aufgabe 7.1 Thema Verschiedene Buchungen a) Forderungen aLuL 4.284,00 an Umsatzerlöse 3.600,00 an Umsatzsteuer 684,00 b) Ausgangsfrachten 80,00 Vorsteuer 15,20 an Bank 95,20 c) Bank 4.198,32 gewährte Skonti 72,00 Umsatzsteuer 13,68 an Forderungen aLuL 4.284,00 Umsatzerlöse 72,00 an gewährte Skonti 72,00 d) Einem Kunden wird zum Ende des Geschäftsjahres ein Umsatzbonus in Höhe von 476 € brutto einschließlich 19 % MwSt. gewährt. gewährte Boni 400,00 Umsatzsteuer 76,00 an Forderungen aLuL 476,00 Umsatzerlöse 400,00 an gewährte Boni 400,00 e) Ein Lieferant erteilt uns eine Gutschrift wegen einer Mängelrüge. Der Warenwert beträgt netto 180 €. Verbindlichkeiten aLuL 214,20 an Wareneingang 180,00 an Vorsteuer 34,20 f) Der Großhändler kauft Waren im Wert von 2.080 € netto zzgl. 20 € netto Verpackungskosten ein. Wareneingang 2.080,00 Anschaffungsnebenkosten (ANK) 20,00 Vorsteuer 399,00 an Verbindlichkeiten aLuL 2.499,00 Lösung Aufgabe 7.2 Thema Erlösschmälerung 1) Wareneingang Vorsteuer 5.000 950 an Verbindlichkeiten aLuL 5.950 2) Verbindlichkeiten aLuL 357 an an erhaltene Boni Vorsteuer 300 57 erhaltene Boni 300 an Wareneingang 300 <?page no="121"?> Lösungen 121 3) Wareneingang Vorsteuer 3.600 684 an Verbindlichkeiten aLuL 4.284 4) Verbindlichkeiten aLuL erhaltene Skonti 4.284 108 an an an an Bank erhaltene Skonti Vorsteuer Wareneingang 4.155,48 108 20,52 108 5) Forderungen aLuL 9.520 an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 8.000 1.520 6) gewährte Boni Umsatzsteuer 600 114 an Forderungen aLuL 714 7) Forderungen aLuL 9.520 an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 8.000 1.520 8) Bank gewährte Skonti Umsatzsteuer Umsatzerlöse 9.329,60 160,00 30,40 160,00 an an Forderungen aLuL gewährte Skonti 9.520 160 9) Bank gewährte Skonti Umsatzsteuer Umsatzerlöse 7.580,30 130,00 24,70 130,00 an an Forderungen aLuL gewährte Skonti 7.735 130 10) Verbindlichkeiten aLuL erhaltene Skonti 8.687 219 an an an an Bank erhaltene Skonti Vorsteuer Wareneingang 8.426,39 219,00 41,61 219,00 Lösung Aufgabe 7.3 Thema Buchungen im Industriebetrieb, Erlösschmälerung a) 1) Büroaufwand Vorsteuer 250,00 47,50 an Kasse 297,50 2) Bank 600 an Zinserträge 600 3) Rohstoffaufwand 4.000 an Rohstoffe 4.000 4) Kfz-Steueraufwand 900 an Bank 900 5) Forderungen aLuL 8.330 an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 7.000 1.330 6) Kasse gewährte Skonti Umsatzsteuer 2.450,00 42,02 7,98 an Forderungen aLuL 2.500 7) Handelsware Vorsteuer 3.700 703 an Verbindlichkeiten aLuL 4.403 8) Umsatzerlöse Umsatzsteuer 600 114 an Forderungen aLuL 714 9) Abschreibung 6.000 an Maschinen 6.000 <?page no="122"?> 122 Lösungen b) S Rohstoffe H S FE H S UFE H AB 17.000 3) 4.000 AB 8.000 EB 7.000 AB 3.000 EB 5.000 SBK 13.000 BV 1.000 BV 2.000 17.000 17.000 8.000 8.000 5.000 5.000 S Bank H S Vorsteuer H S Umsatzsteuer H AB 11.000 4) 900 1) 47,50 Saldo 750,50 6) 7,98 5) 1.330 2) 600 SBK 10.700 7) 703 8) 114 VSt. 750,50 Saldo 457,52 17.000 17.000 750,50 750,50 1.330 1.330 Merke: Wenn das Vorsteuerkonto kleiner ist als das Umsatzsteuerkonto, dann wird das Vorsteuerkonto über das Umsatzsteuerkonto abgeschlossen. S Kasse H S Forderungen H S Maschinen H AB 4.000 1) 297,50 AB 15.000 6) 2.500 AB 50.000 9) 6.000 6) 2.450 SBK 6.152,50 5) 8.330 8) 714 SBK 20.116 SBK 44.000 6.450 6.450 23.330 23.330 50.000 50.000 S Eigenkapital H S Verbindlichl. aLuL H S Bestandsveränderung H GuV 3.192,02 AB 160.000 SBK 49.403 AB 45.000 FE 1.000 UFE 2.000 Saldo 156.807,98 7) 4.403 GuV 1.000 160.000 160.000 49.403 49.403 2.000 2.000 S Handelswaren H S Büroaufwand H S Kfz-Steueraufwand H S Rohstoffaufwand H 7) 3.700 SBK 3.700 1) 250 GuV 250 4) 900 GuV 900 3) 4.000 GuV 4.000 3.700 3.700 250 250 900 900 4.000 4.000 S gewährte Skonti H S Abschreibung H S Umsatzerlöse H S Zinserträge H 6) 42,02 UE 42,02 9) 6.000 GuV 6.000 Skonti 42,02 5) 7.000 GuV 600 2) 600 (8) 600 GuV 6.357,98 42,02 42,02 6.000 6.000 7.000 7.000 600 600 <?page no="123"?> Lösungen 123 S GuV-Konto H S Schlussbilanzkonto H Büroaufwand 250 Umsatzerlöse 6.357,98 Fuhrpark 85.000,00 Eigenkapital 156.807,98 Kfz-Steueraufwand 900 Zinserträge 600,00 Maschinen 44.000,00 Verbindlichkeiten 49.403,00 Rohstoffaufwand 4.000 Bestandserh. 1.000,00 BGA 12.000,00 sonstige Verbindl. 457,52 Abschreibung 6.000 Verlust 3.192,02 Rohstoffe 13.000,00 UFE 5.000,00 FE 7.000,00 Handelswaren 3.700,00 Forderungen 20.116,00 Bank 10.700,00 Kasse 6.152,50 11.150 11.150 206.668,50 206.668,50 Lösung Aufgabe 7.4 Thema Skonti, Rabatte und Boni a) Buchungssätze ohne Umsatzsteuer 1. Forderungen aLuL 3.000 an Umsatzerlöse (M) 3.000 2. Wareneingang (K) 8.000 an Verbindlichkeiten aLuL 8.000 Bezugskosten (K) 800 an Kasse 800 3. Bank 2.940 gewährte Skonti (M) 60 an Forderungen aLuL 3.000 Umsatzerlöse (M) 60 an gewährte Skonti 60 4. Wareneingang (M) 5.000 an Verbindlichkeiten aLuL 5.000 Bezugskosten (M) 750 an Kasse 750 5. Kasse 1.200 an Umsatzerlöse (K) 1.200 6. Verbindlichkeiten aLuL 8.000 an Bank 7.760 erhaltene Skonti (K) 240 erhaltene Skonti 240 an Wareneingang (K) 240 7. gewährte Boni (K) 250 an Bank 250 Umsatzerlöse (K) 250 an gewährte Boni (K) 250 8. Verbindlichkeiten aLuL 5.000 an Bank 4.900 erhaltene Skonti (M) 100 erhaltene Skonti (M) 100 an Wareneingang (M) 100 9. Forderungen aLuL 4.500 an Umsatzerlöse (K) 4.500 10. Bank 4.410 gewährte Skonti (K) 90 an Forderungen aLuL 4.500 Umsatzerlöse (K) 90 an gewährte Skonti 90 11. Kasse 400 an erhaltene Boni (M) 400 erhaltene Boni (M) 400 an Wareneingang (M) 400 12. Privatentnahme 1.500 an Kasse 1.500 <?page no="124"?> 124 Lösungen S H S H AB 19.000 6. 7.760 AB 4.000 2. 800 3. 2.940 7. 250 5. 1.200 4. 750 10. 4.410 8. 4.900 11. 400 12. 1.500 SBK 13.440 SBK 2.550 26.350 26.350 5.600 5.600 S H S H AB 25.000 erh.Skonti 100 AB 30.000 erh.Skonti 240 4. 5.000 erh.Boni 400 2. 8.000 SB 30.000 Bez.k. (M) 750 SB 27.000 Bez.k. (K) 800 GuV 8.560 GuV 3.250 38.800 38.800 30.750 30.750 S H S H AB 12.000 3. 3.000 6. 8.000 AB 25.000 1. 3.000 10. 4.500 8. 5.000 2. 8.000 9. 4.500 SBK 12.000 SBK 25.000 4. 5.000 19.500 19.500 38.000 38.000 S H S H gew.Skon. 60 1. 3.000 gew.Skon. 90 5. 1.200 GuV 2.940 gew.Boni 250 9. 4.500 3.000 3.000 GuV 5.360 5.700 5.700 S H S H 4. 750 Waren (M) 750 2. 800 Waren (K) 800 S H S H 3. 60 Erlöse (M) 60 10. 90 Erlöse (K) 90 S H S H Waren (M) 100 8. 100 Waren (K) 240 6. 240 S H S H Waren (M) 400 11. 400 7. 250 Erlöse (K) 250 S H S H AB 30.000 SBK 30.000 12. 1.500 EK 1.500 S H S H Privat 1.500 AB 95.000 Einsatz M 3.250 Erlöse M 2.940 GuV 3.510 Einsatz K 8.560 Erlöse K 5.360 SBK 89.990 EK 3.510 95.000 95.000 11.810 11.810 S H BGA 30.000 EK 89.990 Waren (M) 27.000 Verbindl. 25.000 Waren (K) 30.000 Forder. 12.000 Bank 13.440 Kasse 2.550 114.990 114.990 GuV-Konto Bezugskosten (M) erhaltene Skonti (K) erhaltene Skonti (M) Wareneingang (K) Privatentnahme gewährte Skonti (M) gewährte Skonti (K) erhaltene Boni (M) gewährte Boni (K) BGA Bank Kasse SBK Forderungen aLuL Verbindlichk. aLuL Umsatzerlöse (M) Umsatzerlöse (K) EK Bezugskosten (K) Wareneingang (M) <?page no="125"?> Lösungen 125 b) Buchungssätze mit 19 % Umsatzsteuer 1. Forderungen aLuL 3.570 an an Umsatzerlöse (M) Umsatzsteuer 3.000 570 2. Wareneingang (K) Vorsteuer 8.000 1.520 an Verbindlichkeiten aLuL 9.520 Bezugskosten (K) Vorsteuer 800 152 an Kasse 952 3. Bank 3.498,60 gewährte Skonti (M) Umsatzsteuer 60,00 11,40 an Forderungen aLuL 3.570,00 Umsatzerlöse (M) 60,00 an gewährte Skonti (M) 60,00 4. Wareneingang (M) Vorsteuer 5.000,00 950,00 an Verbindlichkeiten aLuL 5.950,00 Bezugskosten (M) Vorsteuer 750,00 142,50 an Kasse 892,50 5. Kasse 1.428 an an Umsatzerlöse (K) Umsatzsteuer 1.200 228 6. Verbindlichkeiten aLuL 9.520,00 an Bank 9.234,40 erhaltene Skonti (K) Vorsteuer 240,00 45,60 erhaltene Skonti (K) 240,00 an Wareneingang (K) 240,00 7. gewährte Boni (K) Umsatzsteuer 250,00 47,50 an Bank 297,50 Umsatzerlöse (K) 250,00 an gewährte Boni (K) 250,00 8. Verbindlichkeiten aLuL 5.950 an Bank 5.831 an an erhaltene Skonti (M) Vorsteuer 100 19 erhaltene Skonti (M) 100 an Wareneingang (M) 100 9. Forderungen aLuL 5.355 an an Umsatzerlöse (K) Umsatzsteuer 4.500 855 10. Bank 5.247,90 gewährte Skonti (K) Umsatzsteuer 90,00 17,10 an Forderungen aLuL 5.355,00 Umsatzerlöse (K) 90,00 an gewährte Skonti (K) 90,00 11. Kasse 476 an an erhaltene Boni (M) Vorsteuer 400 76 erhaltene Boni (M) 400 an Wareneingang (M) 400 12. Privatentnahme 1.500 an Kasse 1.500 S Bank H S Kasse H AB 19.000,0 0 6. 9.234,40 AB 4.000,00 2. 952,00 3. 3.498,60 7. 297,50 5. 1.428,00 4. 892,50 10. 5.247,90 8. 5.831,00 11. 476,00 12. 1.500,00 SBK 12.383,60 SBK 2.559,50 27.746,5 0 27.746,50 5.904,00 5.904,00 <?page no="126"?> 126 Lösungen S Wareneingang (M) H S Wareneingang (K) H AB 25.000,00 erh.Skonti 100,00 AB 30.000,00 erh. Skonti 240,00 4. 5.000,00 erh.Boni 400,00 2. 8.000,00 SB 30.000,00 Bez.k. (M) 750,00 SB 27.000,00 Bez.k. (K) 800,00 GuV 8.560,00 GuV 3.250,00 38.800,00 38.800,00 30.750,00 30.750,00 S Forderungen aLuL H S Verbindlichk. aLuL H AB 12.000,00 3. 3.570,00 6. 9.520,00 AB 25.000,00 1. 3.570,00 10. 5.355,00 8. 5.950,00 2. 9.520,00 9. 5.355,00 SBK 12.000,00 SBK 25.000,00 4. 5.950,00 20.925,00 20.925,00 40.470,00 40.470,00 S Umsatzerlöse (M) H S Umsatzerlöse (K) H gew. Skon. 60,00 1. 3.000,00 gew. Skon. 90,00 5. 1.200,00 GuV 2.940,00 gew. Boni 250,00 9. 4.500,00 3.000,00 3.000,00 GuV 5.360,00 5.700,00 5.700,00 S Bezugskosten (M) H S Bezugskosten (K) H 4. 750,00 Waren (M) 750,00 2. 800,00 Waren (K) 800,00 S gewährte Skonti (M) H S gewährte Skonti (K) H 3. 60,00 Erlöse (M) 60,00 10. 90,00 Erlöse (K) 90,00 S erhaltene Skonti (M) H S erhaltene Skonti (K) H Waren (M) 100,00 8. 100,00 Waren (K) 240,00 6. 240,00 S erhaltene Boni (M) H S gewährte Boni (K) H Waren (M) 400,00 11. 400 7. 250,00 Erlöse (K) 250,00 S BGA H S Privatentnahme H AB 30.000,00 SBK 30.000,00 12. 1.500,00 EK 1.500,00 S EK H S GuV-Konto H Privat 1.500,00 AB 95.000,00 Einsatz (M) 3.250,00 Erlöse (M) 2.940,00 GuV 3.510,00 Einsatz (K) 8.560,00 Erlöse (K) 5.360,00 SBK 89.990,00 EK 3.510,00 95.000,00 95.000,00 11.810,00 11.810,00 <?page no="127"?> Lösungen 127 S SBK H S Umsatzsteuer H BGA 30.000,00 EK 89.990,00 3. 11,40 1. 570,00 Waren (M) 27.000,00 Verbindl. 25.000,00 7. 47,50 5. 228,00 Waren (K) 30.000,00 10. 17,10 9. 855,00 Forder. 12.000,00 Saldo 1.577,00 Vorsteuer 1.046,90 Bank 12.383,60 Kasse 2.559,50 114.990,00 114.990,00 1.653,00 1.653,00 S Vorsteuer H 2. (a) 1.520,00 6. 45,60 2. (b) 152,00 8. 19,00 4.(a) 950,00 11. 76,00 4. (b) 142,50 USt. 1.577,00 4. (b) Saldo 1.046,90 2.764,50 2.764,50 <?page no="128"?> 128 Lösungen S H S H AB 19.000,00 6. 9.234,40 AB 4.000,00 2. 952,00 3. 3.498,60 7. 297,50 5. 1.428,00 4. 892,50 10. 5.247,90 8. 5.831,00 11. 476,00 12. 1.500,00 SBK 12.383,60 SBK 2.559,50 27.746,50 27.746,50 5.904,00 5.904,00 S H S H AB 25.000,00 erh.Skonti 100,00 AB 30.000,00 erh. Skonti 240,00 4. 5.000,00 erh.Boni 400,00 2. 8.000,00 SB 30.000,00 Bez.k. (M) 750,00 SB 27.000,00 Bez.k. (K) 800,00 GuV 8.560,00 GuV 3.250,00 38.800,00 38.800,00 30.750,00 30.750,00 S H S H AB 12.000,00 3. 3.570,00 6. 9.520,00 AB 25.000,00 1. 3.570,00 10. 5.355,00 8. 5.950,00 2. 9.520,00 9. 5.355,00 SBK 12.000,00 SBK 25.000,00 4. 5.950,00 20.925,00 20.925,00 40.470,00 40.470,00 S H S H gew. Skon. 60,00 1. 3.000,00 gew. Skon. 90,00 5. 1.200,00 GuV 2.940,00 gew. Boni 250,00 9. 4.500,00 3.000,00 3.000,00 GuV 5.360,00 5.700,00 5.700,00 S H S H 4. 750,00 Waren (M) 750,00 2. 800,00 Waren (K) 800,00 S H S H 3. 60,00 Erlöse (M) 60,00 10. 90,00 Erlöse (K) 90,00 S H S H Waren (M) 100,00 8. 100,00 Waren (K) 240,00 6. 240,00 S H S H Waren (M) 400,00 11. 400 7. 250,00 Erlöse (K) 250,00 S H S H AB 30.000,00 SBK 30.000,00 12. 1.500,00 EK 1.500,00 S H S H Privat 1.500,00 AB 95.000,00 Einsatz (M) 3.250,00 Erlöse (M) 2.940,00 GuV 3.510,00 Einsatz (K) 8.560,00 Erlöse (K) 5.360,00 SBK 89.990,00 EK 3.510,00 95.000,00 95.000,00 11.810,00 11.810,00 S H S H BGA 30.000,00 EK 89.990,00 3. 11,40 1. 570,00 Waren (M) 27.000,00 Verbindl. 25.000,00 7. 47,50 5. 228,00 Waren (K) 30.000,00 10. 17,10 9. 855,00 Forder. 12.000,00 Saldo 1.577,00 Vorsteuer 1.046,90 Bank 12.383,60 Kasse 2.559,50 114.990,00 114.990,00 1.653,00 1.653,00 gewährte Boni (K) BGA Bezugskosten (K) GuV-Konto Umsatzerlöse (K) EK Umsatzsteuer Wareneingang (M) Wareneingang (K) Bezugskosten (M) erhaltene Skonti (K) erhaltene Skonti (M) erhaltene Boni (M) Privatentnahme gewährte Skonti (M) gewährte Skonti (K) Bank Kasse SBK Forderungen aLuL Verbindlichk. aLuL Umsatzerlöse (M) <?page no="129"?> Lösungen 129 Lösung Aufgabe 7.5 Thema Warenrücksendungen a) 1. Wareneingang 5.000 Vorsteuer 950 an Verbindlichkeiten aLuL 5.950 2. Verbindlichkeiten aLuL 1.190 an Wareneingang 1.000 an Vorsteuer 190 3. Forderungen aLuL 9.520 an Warenverkauf 8.000 an Umsatzsteuer 1.520 4. Frachtaufwand 500 Vorsteuer 95 an Kasse 595 5. Warenverkauf 700 Umsatzsteuer 133 an Forderungen aLuL 833 6. Verbindlichkeiten aLuL 749,70 an Wareneingang 630,00 an Vorsteuer 119,70 7. Warenverkauf 410,00 Umsatzsteuer 77,90 an Forderungen aLuL 487,90 8. Bank 11.300 an Forderungen aLuL 11.300 9. Verpackungsaufwand 300 Vorsteuer 57 an Kasse 357 10. Verbindlichkeiten aLuL 3.000 an Bank 3.000 b) Soll GuV-Konto Haben Wareneinsatz 3.370 € Frachtaufwand 500 € Verpackungsaufwand 300 € Abschreibungen 5.000 € Warenverkauf (Umsatzerlöse) 6.890 € Verlust 2.280 € 9.170 € 9.170 € Soll Schlussbilanzkonto Haben Lkw 17.000,00 € Ladeneinrichtung 23.000,00 € Warenbestand 150.000,00 € Forderungen aLuL 16.899,10 € Bank 28.300,00 € Kasse 4.048,00 € Eigenkapital 222.720,00 € Verbindlichkeiten aLuL 16.010,30 € Umsatzsteuer 516,80 € 239.247,10 € 239.247,10 € <?page no="130"?> 130 Lösungen Lösung Aufgabe 7.6 Thema Bezugskosten, Preisnachlässe und Rücksendungen a) ohne Mehrwertsteuer 1. Wareneingang 6.000 an Verbindlichkeiten aLuL 6.000 Bezugskosten 600 an Kasse 600 2. Verbindlichkeiten aLuL 400 an erhaltene Boni 400 Verbindlichkeiten aLuL 5.600 an Bank 5.488 an erhaltene Skonti 112 erhaltene Boni 400 an Wareneingang 400 erhaltene Skonti 112 an Wareneingang 112 3. Kasse 2.500 an Umsatzerlöse 2.500 4. Umsatzerlöse 1.000 an Forderungen aLuL 1.000 Transportaufwand 150 an Kasse 150 5. Forderungen aLuL 1.000 Kasse 1.000 an Umsatzerlöse 2.000 6. Wareneingang 3.500 an Verbindlichkeiten aLuL 3.500 Bezugskosten 350 an Bank 350 7. Verbindlichkeiten aLuL 1.750 an Wareneingang 1.750 Kasse 175 an Bezugskosten 175 8. Verbindlichkeiten aLuL 1.750 an Bank 1.750 9. Forderungen aLuL 3.600 an Umsatzerlöse 3.600 10. Bank 3.600 an Forderungen aLuL 3.600 11. Wareneingang 3.000 an Verbindlichkeiten aLuL 1.500 an Kasse 1.500 Bezugskosten 300 an Kasse 300 12. Verbindlichkeiten aLuL 1.500 an Bank 1.470 an erhaltene Skonti 30 erhaltene Skonti 112 an Wareneingang 30 13. Forderungen aLuL 5.000 an Umsatzerlöse 5.000 14. Umsatzerlöse 5.000 an Forderungen aLuL 5.000 Transportaufwand 150 an Kasse 150 Forderungen aLuL 5.000 an Umsatzerlöse 5.000 Transportaufwand 150 an Kasse 150 15. Kasse 4.500 Umsatzerlöse 500 an Forderungen aLuL 5.000 16. Forderungen aLuL 3.000 an Umsatzerlöse 3.000 Transportaufwand 200 an Kasse 200 <?page no="131"?> Lösungen 131 S H S H AB 7.000 2. 5.488 AB 10.000 1. 600 10. 3.600 6. 350 3. 2.500 4. 150 8. 1.750 5. 1.000 11. 1.500 12. 1.470 7. 175 11. 300 SBK 1.542 15. 4.500 14. 150 10.600 10.600 14. 150 16. 200 SBK 15.125 18.175 18.175 S H S H 1. 6.000 SB 3.000 4. 1.000 3. 2.500 6. 3.500 7. 1.750 14. 5.000 5. 2.000 11. 3.000 erh.Skonti 142 15. 500 9. 3.600 Bez.k. 1.075 erh.Boni 400 GuV 14.600 13. 5.000 GuV 8.283 14. 5.000 13.575 13.575 16. 3.000 21.100 21.100 S H S H 1. 600 7. 175 4. 150 GuV 650 6. 350 Warenein. 1.075 14. 150 11. 300 14. 150 1.250 1.250 16. 200 650 650 S H S H 5. 1.000 4. 1.000 2. 400 1. 6.000 9. 3.600 10. 3.600 2. 5.600 6. 3.500 13. 5.000 14. 5.000 7. 1.750 11. 1.500 14. 5.000 15. 5.000 8. 1.750 16. 3.000 SBK 3.000 12. 1.500 17.600 17.660 SBK 0 11.000 11.000 S H S H Warenein. 142 2. 112 Warenein. 400 2. 400 12. 30 142 142 S H S H SBK 22.667 AB 17.000 Einsatz 8.283 Erlöse 14.600 Trans.-auf 650 GuV 5.667 Gewinn 5.667 22.667 22.667 14.600 14.600 S H Waren 3.000 EK 22.667 Forder. 3.000 Verbindl. 0 Bank 1.542 Kasse 15.125 22.667 22.667 Wareneingang Umsatzerlöse Bank Kasse SBK Bezugskosten Transportaufw. (GuV) Forderungen aLuL Verbindlichk. aLuL EK GuV-Konto erhaltene Boni erhaltene Skonti <?page no="132"?> 132 Lösungen b) mit 19 % Mehrwertsteuer 1. Wareneingang Vorsteuer 6.000 1.140 an Verbindlichkeiten aLuL 7.140 Anschaffungsnebenkosten Vorsteuer 600 114 an Kasse 714 2. Verbindlichkeiten aLuL Verbindlichkeiten aLuL 476 6.664 an an an an an erhaltene Boni Vorsteuer Bank erhaltene Skonti Vorsteuer 400,00 76,00 6.530,72 112,00 21,28 3. Kasse 2.975 an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 2.500 475 4. Umsatzerlöse Umsatzsteuer Transportaufwand Vorsteuer 1.000,00 190,00 150,00 28,50 an an Forderungen aLuL Kasse 1.190,00 178,50 5. Forderungen aLuL Kasse 1.190 1.190 an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 2.000 380 7. Verbindlichkeiten aLuL Kasse 2.082,50 208,25 an an an Wareneingang Vorsteuer Anschaffungsnebenkosten Vorsteuer 1.750,00 332,50 175,00 33,25 8. Verbindlichkeiten aLuL 2.082,50 an Bank 2.082,50 9. Forderungen aLuL 4.284 an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 3.600 684 10. Bank 4.284 an Forderungen aLuL 4.284 11. Wareneingang Vorsteuer Anschaffungsnebenkosten Vorsteuer 3.000 570 300 57 an an an Verbindlichkeiten aLuL Kasse Kasse 1.785 1.785 357 13. Forderungen aLuL 5.950 an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer 5.000 950 14. Umsatzerlöse Umsatzsteuer Transportaufwand Vorsteuer Forderungen aLuL Transportaufwand Vorsteuer 5.000,00 950,00 150,00 28,50 5.950,00 150,00 28,50 an an an an an Forderungen aLuL Kasse Umsatzerlöse Umsatzsteuer Kasse 5.950,00 178,50 5.000,00 950,00 178,50 16. Forderungen aLuL Transportaufwand Vorsteuer 3.570 200 38 an an an Umsatzerlöse Umsatzsteuer Kasse 3.000 570 238 <?page no="133"?> Lösungen 133 S Bank H S Kasse H AB 7.000 10) 4.284 2) 6.530,72 6) 416,50 8) 2.082,50 11) 1.749,30 SBK 504,98 AB 10.000,00 3) 2.975,00 5) 1.190,00 7) 208,25 15) 5.355,00 1) 714,00 4) 178,50 11) 1.785,00 11) 357,00 14) 178,50 14) 178,50 16) 238,00 SBK 16.098,75 11.284 11.284 19.728,25 19.728,25 S Wareneingang H S Umsatzerlöse H 1) 6.000 6) 3.500 11) 3.000 ANK 1.075 SB 3.000 7) 1.750 erh. Skonti 142 erh. Boni 400 GuV 8.283 4) 1.000 14) 5.000 15) 500 GuV 14.600 3) 2.500 5) 2.000 9) 3.600 13) 5.000 14) 5.000 16) 3.000 13.575 13.575 21.100 21.100 S Vorsteuer H S Umsatzsteuer H 1) 1.140,00 1) 114,00 4) 28,50 6) 665,00 6) 66,50 11) 570,00 11) 57,00 14) 28,50 14) 28,50 16) 38,00 2) 76.00 2) 21,28 7) 332.50 7) 33,25 12) 5,70 Saldo 2.267,27 4) 190,00 14) 950,00 15) 95,00 Vorst. 2.267,27 SBK 506,73 3) 475 5) 380 9) 684 13) 950 14) 950 16) 570 2.736,00 2.736,00 4009 4.009 S Anschaffungsnebenkosten H S Transportaufwand H 1) 600 6) 350 11) 300 7) 175 Warenein. 1.075 4) 150 14) 150 14) 150 16) 200 GuV 650 1.250 1.250 650 650 <?page no="134"?> 134 Lösungen S Forderungen aLuL H S Verbindlichkeiten aLuL H 5) 1.190 9) 4.284 13) 5.950 14) 5.950 16) 3.570 4) 1.190 10) 4.284 14) 5.950 15) 5.950 SBK 3.570 2) 476,00 2) 6.664,00 7) 2.082,50 8) 2.082,50 12) 1.785,00 SBK 0 1) 7.140 6) 4.165 11) 1.785 20.944 20.944 13.090 13.090 S Erhaltene Skonti H S Erhaltene Boni H Wareneingang 142 2) 112 12) 30 Wareneinkauf 400 2) 400 142 142 400 400 S GuV-Konto H S Eigenkapital H 14.600 14.600 22.667 22.667 S SBK H S H Waren 3.000,00 Ford. 3.570,00 Bank 504,98 Kasse 16.098,75 EK 22.667 Verb. 0,00 U-St. 506,73 23.173,73 23.173,73 Lösung Aufgabe 7.7 Thema Erlösschmälerung 1. Bank 3.956,75 gewährte Skonti 175,00 Umsatzsteuer 33,25 an Forderungen aLuL 4.165,00 Umsatzerlöse 175,00 an gewährte Skonti 175,00 2. Maschinen 5.000 Vorsteuer 950 an Verbindlichkeiten aLuL 5.950 Verbindlichkeiten aLuL 5.950 an Bank 5.771,50 an erhaltene Skonti 150,00 an Vorsteuer 28,50 erhaltene Skonti 150 an Maschine 150,00 Buchung der Abschreibung zum 31.12.01 Wie hoch ist der Abschreibungsbetrag? 4.850 € : 10 Jahre = 485 €/ Jahr Abschreibung 485 an Maschine 485 <?page no="135"?> Lösungen 135 3. Erlöse 4.000 Umsatzsteuer 760 an Forderungen aLuL 4.760 4. Wareneingang 54.000,00 Vorsteuer 10.260,00 an Verbindlichkeiten aLuL 64.260,00 Verbindlichkeiten aLuL 64.260,00 an Bank 18.892,44 an erhaltene Skonti 324,00 an Vorsteuer 61,56 an Schuldwechsel 44.982,00 5. Forderungen aLuL 39.567,50 an Umsatzerlöse 33.250,00 an Umsatzsteuer 6.317,50 6. Forderungen aLuL 47.600 an Umsatzerlöse 40.000 an Umsatzsteuer 7.600 Bank 11.305 gewährte Skonti 500 Umsatzsteuer 95 an Forderungen aLuL 11.900 7. Wareneingang 12.750,00 Vorsteuer 2.422,50 an Verbindlichkeiten aLuL 15.172,50 8. Bank 64.141 gewährte Skonti 1.100 Umsatzsteuer 209 an Forderungen aLuL 65.450 Umsatzerlöse 1.100 an gewährte Skonti 1.100 9. Verbindlichkeiten aLuL 8.330 an Wareneingang 7.000 an Vorsteuer 1.330 Lösung Aufgabe 7.8 Thema Erlösschmälerungen 1. Rohstoffe 15.000 Vorsteuer 1.500 an Verbindlichkeiten aLuL 16.500 2. Bezugskosten (Rohstoffe) 200 Vorsteuer 20 an Kasse 220 3. Verbindlichkeiten aLuL 16.500 an Bank 16.170 an erhaltene Skonti (Rohstoffe) 300 an Vorsteuer 30 erhaltene Skonti 300 an Rohstoffe 300 4. Rohstoffaufwand 13.000 an Rohstoffe 13.000 5. Privatkonto 440 an Entnahme v. G. u. s. L. 400 Umsatzsteuer 40 6. Personalaufwand 3.800 an Kasse 3.800 7. Hilfsstoffe 5.200 Vorsteuer 520 an Verbindlichkeiten aLuL 5.720 <?page no="136"?> 136 Lösungen 8. Bezugskosten (Hilfsstoffe) 160 Vorsteuer 16 an Kasse 176 9. Forderungen aLuL 67.650 an Umsatzerlöse 61.500 an Umsatzsteuer 6.150 10. gewährte Boni 200 Umsatzsteuer 20 an Forderungen aLuL 220 Umsatzerlöse 200 an gewährte Boni 200 11. Provisionsaufwand 1.600 Vorsteuer 160 an Bank 1.760 12. Bank 32.010 gewährte Skonti 900 Umsatzsteuer 90 an Forderungen aLuL 33.000 Umsatzerlöse 900 an gewährte Skonti 900 13. Mietaufwand 4.300 an Bank 4.300 14. Rohstoffe 4.000 Vorsteuer 400 an Verbindlichkeiten 4.400 15. Verbindlichkeiten 1.320 an Rohstoffe 1.200 an Vorsteuer 120 16. Kasse 3.850 an Umsatzerlöse 3.500 an Umsatzsteuer 350 17. Erlöse 1.000 Umsatzsteuer 100 an Bank 1.100 18. Privatkonto 330 an Entnahme v. G. u. s. L. 300 an Umsatzsteuer 30 19. gewährte Boni 1.100 Umsatzsteuer 110 an Forderungen aLuL 1.210 Umsatzerlöse 1.100 an gewährte Boni 1.100 20. BGA 1.600 Vorsteuer 160 an Kasse 1.760 <?page no="137"?> Lösungen 137 S H S H AB 25.000 3. 16.170 AB 10.500 2. 220 12. 32.010 11. 1.760 16. 3.850 6. 3.800 13. 4.300 8. 176 17. 1.100 20. 1.760 Ums.St. 3.624 SBK 8.394 SBK 30.056 14.350 14.350 57.010 57.010 S H S H AB 40.000 4. 13.000 AB 21.000 SB 18.000 1. 15.000 15. 1.200 7. 5.200 GuV 8.360 14. 4.000 erh.Skon. 300 Bez.k. 160 Bez.k. 200 SBK 44.700 26.360 26.360 59.200 59.200 S H S H AB 4.000 SB 3.500 AB 60.000 SBK 60.000 GuV 500 4.000 4.000 S H S H AB 41.000 10. 220 3. 16.500 AB 53.000 9. 67.650 12. 33.000 15. 1.320 1. 16.500 19. 1.210 SBK 61.800 7. 5.720 SBK 74.220 14. 4.400 108.650 108.650 79.620 79.620 S H S H AB 36.000 SBK 37.600 10. 200 Erlöse 1.300 20. 1.600 19. 1.100 37.600 37.600 1.300 1.300 S H S H 12. 900 Erlöse 900 Rohstoffe 300 3. 300 S H S H 1. 1.500 3. 30 10. 20 5. 40 2. 20 15. 120 12. 90 9. 6.150 7. 520 U.St. 2.626 17. 100 16. 350 8. 16 19. 110 18. 30 11. 160 Vorsteuer 2.626 14. 400 Bank 3.624 20. 160 6.570 6.570 2.776 2.776 S H S H GuV 700 5. 400 5. 440 EK 770 18. 300 18. 330 700 700 770 770 Forderungen aLuL Verbindlichk. aLuL Rohstoffe Hilfsstoffe Betriebsstoffe Maschinen Privatkonto Entnahme v. G. u. s. L. Umsatzsteuer Bank Kasse erhaltene Skonti (R) gewährte Skonti gewährte Boni BGA Vorsteuer <?page no="138"?> 138 Lösungen S H S H 4. 13.000 GuV 13.000 6. 3.800 GuV 3.800 S H S H 11. 1.600 GuV 1.600 13. 4.300 GuV 4.300 S H S H AB 29.000 SB 30.000 AB 16.500 SB 10.500 Best.ver. 1.000 Best.ver. 6.000 30.000 30.000 16.500 16.500 S H S H UFE 6.000 FE 1.000 17. 1.000 9. 61.500 GuV 5.000 gew.Skon. 900 16. 3.500 6.000 6.000 gew.Boni 1.300 GuV 61.800 65.000 65.000 S H S H 2. 200 Rohst. 200 8. 160 Hilfsst. 160 S H S H Roh.aufw. 13.000 Entn. v. G. 700 Privat 770 AB 230.000 Pers.aufw. 3.800 Erlöse 61.800 SBK 255.170 GuV 25.940 Provision 1.600 255.940 255.940 Hilfsst. 8.360 Betr.st. 500 Mietaufw. 4.300 Best.ver. 5.000 Gewinn 25.940 62.500 62.500 S H Maschinen 60.000 EK 255.170 BGA 37.600 Verbindl. 61.800 Forder. 74.220 Rohst. 44.700 Hilfsst. 18.000 Betr.st. 3.500 UFE 10.500 FE 30.000 Bank 30.056 Kasse 8.394 316.970 316.970 Rohstoffaufwand Personalaufwand UFE Bestandsveränderung Umsatzerlöse GuV-Konto SBK Provisionen Mietaufwand Bezugskosten Rohst. FE Eigenkapital Bezugskosten Hilfs. <?page no="139"?> Lösungen 139 Lösung Aufgabe 7.9 Thema Anzahlungen a) Buchung der geleisteten Anzahlung auf die Bestellung: Geleistete Anzahlungen 8.000 Vorsteuer 1.520 an Bank 9.520 Buchung der Endabrechnung nach Lieferung der Gummikappen: Rohstoffe 24.000 Vorsteuer 4.560 an Verbindlichkeiten aLuL 28.560 Verbindlichkeiten aLuL 28.560 an geleistete Anzahlungen 8.000 an Vorsteuer 1.520 an Bank 19.040 b) Buchung nach Eingang der Anzahlung auf dem Bankkonto: Bank 9.520 an erhaltene Anzahlungen 8.000 an Umsatzsteuer 1.520 Buchung nach erfolgter Lieferung aufgrund der Endabrechnung: Forderungen aLuL 28.560 an Umsatzerlöse 24.000 an Umsatzsteuer 4.560 erhaltene Anzahlungen 8.000 Umsatzsteuer 1.520 Bank 19.040 an Forderungen aLuL 28.560 Lösung Aufgabe 7.10 Thema Absatz- und Beschaffungsbereich 1) Forderungen aLuL 11.900 an an Umsatzerlöse (Warenumsatz) Umsatzsteuer 10.000 1.900 2) Rohstoffe Vorsteuer Frachtkosten (ANK) Vorsteuer 5.000 950 200 38 an an Verbindlichkeiten aLuL Verbindlichkeiten aLuL 5.950 238 3) Transportaufwand Vorsteuer 500 95 an Verbindlichkeiten aLuL 595 4) Verpackungsaufwand Vorsteuer 300 57 an Kasse 357 5) Bank 11.900 an Forderungen aLuL 11.900 6) Provisionsaufwand Vorsteuer 600 114 an Bank 714 7) Versicherungsaufwand 150 an Kasse 150 <?page no="140"?> 140 Lösungen Lösung Aufgabe 7.11 Thema Erhaltene Anzahlungen Verbuchung der erhaltenen Anzahlung: Bank 11.900 an erhaltene Anzahlungen 10.000 an Umsatzsteuer 1.900 Verbuchung des Warenausgangs: erhaltene Anzahlungen Forderungen aLuL 10.000 47.600 an Umsatzerlöse 50.000 an Umsatzsteuer 7.600 Anstelle der 9.500 € Umsatzsteuer werden jetzt nur noch 7.600 € gebucht. Die restlichen 1.900 € wurden bereits bei der Anzahlung auf das Umsatzsteuerkonto gebucht. Somit wird die Anzahlung in Höhe von 10.000 € gegengebucht und es verbleibt eine Restforderung in Höhe von 47.600 €. Lösung Aufgabe 7.12 Thema Buchungssätze verschiedener Geschäftsvorfälle a) Versicherungsaufwendungen 2.400 an Bank 2.400 aktiver RAP 2.000 an Versicherungsaufwendungen 2.000 b) Büroaufwendungen 320 an sonstige Verbindlichkeiten 320 Merke: Es erfolgt kein Ausweis der Umsatzsteuer. Am Jahresende liegt noch keine Rechnung vor. Buchung bei Rechnungseingang: sonstige Verbindlichkeiten 320,00 Vorsteuer 60,80 an Verbindlichkeiten aLuL 380,80 c) Provisionen 5.000 an sonstige Verbindlichkeiten 5.000 Abrechnung: sonstige Verbindlichkeiten 5.000 Vorsteuer 950 an Verbindlichkeiten aLuL 5.950 d) Bank 3.600 an Mieterträge 3.600 Mieterträge 2.700 an passiver RAP 2.700 e) Beratungskosten 7.000 an sonstige Rückstellungen 7.000 f) Maschine 100.000 Vorsteuer 19.000 an Verbindlichkeiten aLuL 119.000 <?page no="141"?> Lösungen 141 Die Bestückungsanlage wird unter Abzug von 3 % Skonto durch Banküberweisung bezahlt. Verbindlichkeiten aLuL 119.000 an Bank 115.430 an Erhaltene Skonti 3.000 an Vorsteuer 570 Die Bestückungsanlage soll nach dem ersten Jahr unter Berücksichtigung der Steuerbarwertminimierung abgeschrieben werden, d. h. mit dem Ziel, den Gewinn möglichst niedrig zu halten. Degressive Abschreibung mit 30 % pro rata temporis: Degressive Abschreibung =100.000 € x 0,3 x 10/ 12 = 25.000 €/ Jahr im ersten Jahr Abschreibung Maschine 25.000 an Maschine 25.000 g) geleistete Anzahlung 18.000 Vorsteuer 3.420 an Bank 21.420 h) Rohstoffe 7.500 Vorsteuer 1.425 an Verbindlichkeiten aLuL 8.925 i) GWG 299,00 Vorsteuer 56,81 an Kasse 355,81 j) Kasse 1.785 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.000 an Fuhrpark 2.500 an Umsatzsteuer 285 Lösung Aufgabe 7.13 Thema Anspruchsvolle Buchungssätze a) Wareneingang 10.185,00 Vorsteuer 1.935,15 an Verbindlichkeiten aLuL 12.120,15 b) Anschaffungsnebenkosten 620,00 Anschaffungsnebenkosten 95,00 Vorsteuer 117,80 an Verbindlichkeiten aLuL 832,80 (Anmerkung: Versicherungen sind von der Umsatzsteuer befreit) c) Verbindlichkeiten aLuL 476,00 an Wareneingang 400,00 Vorsteuer 76,00 <?page no="142"?> 142 Lösungen d) Fuhrpark 47.500,00 Vorsteuer 9.025,00 an Verbindlichkeiten aLuL 56.525,00 e) Verbindlichkeiten aLuL 4.165,00 an Fuhrpark 1,00 an sonst. betrieblicher Ertrag 3.499,00 an Umsatzsteuer 665,00 f) Verbindlichkeiten aLuL 52.360,00 an Fuhrpark 880,00 an Vorsteuer 167,20 an Bank 51.312,80 g) Privatentnahme 1.666,00 Privatentnahme 138,00 an Bank 1.804,00 Privatentnahme 400,00 an Kasse 400,00 Kasse 20,00 an Privateinlage 20,00 h) Vorsteuer 171,00 Eingangsfrachten 240,00 Privatentnahme 714,00 Transportkosten 660,00 an Verbindlichkeiten aLuL 1.785,00 i) Forderungen gegen Personal 1.000,00 an Kasse 1.000,00 j) Verbindlichkeiten aLuL 11.644,15 an Bank (a + c) 11.644,15 Verbindlichkeiten aLuL 882,80 an Bank (b) 882,80 k) Forderungen aLuL 25.520,00 an Umsatzerlöse 22.000,00 an Umsatzsteuer 4.180,00 l) Telefonkosten 558,00 Privatentnahme 62,00 an Bank 620,00 m)Rücksendung, Gutschrift 700,00 Umsatzsteuer 133,00 an Bank 833,00 n) Bank 13.000,00 an Forderungen aLuL 13.000,00 o) Wir erhalten von einem Lieferanten einen Bonus über 178,50 € (brutto) für unsere Wareneinkäufe in Form eines Verrechnungsschecks. Bank 178,50 an erhaltene Boni 150,00 an Vorsteuer 28,50 <?page no="143"?> Lösungen 143 p) Dubiose 59.500 an Forderungen aLuL 59.500 Einstellung in EWB 25.000 an EWB auf Forderungen 25.000 q) Bank 35.700 EWB auf Forderungen 25.000 Umsatzsteuer 3.800 an Dubiose 59.500 an sonstige betriebl. Erträge 5.000 r) Dubiose 23.800 an Forderungen aLuL 23.800 Einstellung in EWB 5.000 an EWB auf Forderungen 5.000 s) Bank 7.140 an Dubiose 7.140 t) EWB auf Forderungen 5.000 sonstige betriebl. Aufwendungen 9.000 Umsatzsteuer 2.660 an Dubiose 16.660 u) aktiver RAP 32.000 an Lizenzaufwendungen 32.000 Im alten Jahr: sonstige Forderungen 55.000 an Zinserträge 55.000 SBK 55.000 an sonstige Forderungen 55.000 Zinserträge 55.000 an GuV-Konto 55.000 Im neuen Jahr: sonstige Forderungen 55.000 an EBK 55.000 Bank 60.000 an sonstige Forderungen 55.000 an Zinserträge 5.000 v) Zahlungsverpflichtung, da nachträgliche Zahlung, also „sonstige Verbindlichkeit“! Mietaufwand (Maschinenmiete) 4.000 an sonstige Verbindlichkeit 4.000 w)Personalaufwand (Altersversorgung) 20.000 an Pensionsrückstellung 20.000 x) Prozesskostenrückstellung 30.000 an Bank 18.000 an sonstige Verbindlichkeit 2.500 an sonstigen betriebl. Ertrag 9.500 y) Forderungen aLuL 4.284 an Umsatzerlöse 3.600 an Umsatzsteuer 684 Bank 2.056,32 gewährte Skonti 72,00 Umsatzsteuer 13,68 an Forderungen aLuL 2.142,00 <?page no="144"?> 144 Lösungen Transportkosten 150,00 Vorsteuer 28,50 an Kasse 178,50 Rücksendung, Gutschrift 450,00 Umsatzsteuer 85,50 an Forderungen aLuL 535,50 Postbank 1.606,50 an Forderungen aLuL 1.606,50 Lösung Aufgabe 7.14 Thema Buchungssätze und Erstellung der Schlussbilanz a) Forderungen aLuL 309.400 an Umsatzerlöse 260.000 an Umsatzsteuer 49.400 b) Bank 17.400 an Forderungen aLuL 17.400 c) Bank 303.212 gewährte Skonti 5.200 Umsatzsteuer 988 an Forderungen aLuL 309.400 d) BGA 400 Vorsteuer 76 an Kasse 476 e) Verbindlichkeiten aLuL 162.400 an Bank 162.400 f) Wareneingang 70.000 Vorsteuer 13.300 an Verbindlichkeiten aLuL 83.300 g) Kasse 19.040 an Umsatzerlöse 16.000 an Umsatzsteuer 3.040 h) Mietaufwand 18.000 an Bank 18.000 i) Wareneingang 7.000 Vorsteuer 1.330 an Verbindlichkeiten aLuL 8.330 j) Verbindlichkeiten aLuL 83.300 an Bank 80.801 an erhaltene Skonti 2.100 an Vorsteuer 399 k) Kasse 5.950 an Umsatzerlöse 5.000 an Umsatzsteuer 950 Forderungen aLuL 220.150 an Umsatzerlöse 185.000 an Umsatzsteuer 35.150 <?page no="145"?> Lösungen 145 l) Darlehen 20.000 Zinsaufwand 12.500 an Bank 32.500 m)Abschreibung GWG (BGA) 400 an BGA 400 Abschreibung Maschinen 11.200 an Maschinen 11.200 Abschreibung BGA 27.200 an BGA 27.200 n) Privatentnahme 25.000 an Bank 25.000 Eigenkapital 25.000 an Privatentnahme 25.000 o) SBK 145.000 an Waren 145.000 S Maschinen H S Eigenkapital H AB 56.000 (m) 11.200 Saldo 44.800 (n) 25.000 Saldo 242.600 AB 200.000 GuV 67.600 56.000 56.000 267.600 267.600 S BGA H S Darlehen H AB 136.000 (d) 400 (m) 400 (m) 27.200 Saldo 108.800 (l) 20.000 Saldo 100.000 AB 120.000 136.400 136.400 120.000 120.000 S Waren H S Verbindlichkeiten aLuL H AB 394.000 (f) 70.000 (i) 7.000 (o) 145.000 erh. Skonti 2.100 Wareneinsatz Saldo 323.900 (e) 162.400 (j) 83.300 Saldo 171.930 AB 326.000 (f) 83.300 (i) 8.330 471.000 471.000 417.630 417.630 S Forderungen aLuL H S Umsatzerlöse H AB 40.000 (a) 309.400 (k) 220.150 (b) 17.400 (c) 309.400 Saldo 242.750 Gew. Skonti 5.200 Saldo 460.800 (a) 260.000 (g) 16.000 (k) 5.000 (k) 185.000 569.550 569.500 466.000 466.000 <?page no="146"?> 146 Lösungen S Bank H S gewährte Skonti H AB 18.000 (b) 17.400 (c) 303.212 (e) 162.400 (h) 18.000 (j) 80.801 (l) 32.500 (n) 25.000 Saldo 19.911 (c) 5.200 Saldo 5.200 338.612 338.612 5.200 5.200 S Kasse H S erhaltene Skonti H AB 2.000 (g) 19.040 (k) 5.950 (d) 476 Saldo 26.414 Saldo 2.100 (j) 2.100 26.990 26.990 2.100 2.100 S Umsatzsteuer H S Vorsteuer H (c) 988 Vorsteuer 14.307 Saldo 73.245 (a) 49.400 (g) 3.040 (k) 950 (k) 35.150 (d) 76 (f) 13.300 (i) 1.330 (j) 399 Saldo 14.307 88.540 88.540 14.706 14.706 S Aufwendungen H S Abschreibungen H (h) 18.000 (l) 12.500 Saldo 30.500 (m) GWG 400 (m) Masch. 11.200 (m) BGA 27.200 Saldo 38.800 30.500 30.500 38.800 38.800 S GuV-Konto H S Privatentnahme H Aufw. 30.500 Abschr. 38.800 Wareneins. 323.900 Saldo 67.600 Umsatz 460.800 (n) 25.000 (n) 25.000 460.800 460.800 25.000 25.000 Aktiva Bilanz zum 31.12.02 Passiva Maschinen 44.800 € Eigenkapital 242.600 € BGA 108.800 € Darlehen 100.000 € Waren 145.000 € Verbindlichkeiten aLuL 171.930 € Forderungen aLuL 242.750 € Umsatzsteuer 73.245 € Bank 19.911 € Kasse 26.514 € 587.775 € 587.775 € <?page no="147"?> Lösungen 147 Lösung Aufgabe 7.15 Multiple Choice Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. richtig falsch 1) Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis ohne Nebenkosten. × 2) Beträgt der Anschaffungspreis für eine Ware 90 € und fallen zusätzlich Transportkosten in Höhe von 5 € an, so ergibt sich bei einem Verkaufspreis von 140 € ein Rohgewinn in Höhe von 45 €. × 3) Bezugskosten werden im Anschaffungsjahr sofort als Aufwand erfasst. × 4) Ein Kundenbonus verringert die berechnete Umsatzsteuer. × 5) Ein Lieferantenskonto in Höhe von 476 € (inkl. 19 % USt.) führt zu einer nachträglichen Minderung des Wareneinkaufswerts um 400 €. × 6) Ein Lieferantenskonto kann nur bei Zahlung innerhalb der Skontofrist (z. B. zehn Tage) in Anspruch genommen werden. × 7) Boni sind vorgezogene, also sofortige, Preisnachlässe. × 8) Geleistete Anzahlungen stellen Verbindlichkeiten dar. × 9) Erhaltene Boni mindern die Anschaffungskosten des Wareneingangs, wie es auch bei erhaltenen Skonti der Fall ist. × <?page no="148"?> 148 Lösungen 8. Leasinggeschäfte Lösung Aufgabe 8.1 Thema Zuordnung eines Leasingvertrags Da die Grundmietzeit 40 bis 90 Prozent der Nutzungsdauer beträgt und es keine Kauf- oder Mietverlängerungsoption gibt, ist der Leasinggegenstand dem Leasinggeber zuzurechnen. Lösung Aufgabe 8.2 Thema Teilamortisationsvertrag mit Mehrerlösbeteiligung Fall a) Aufteilung des Mehrerlöses von 15.000 €: 75 % des Erlöses (11.250 €) erhält der Leasingnehmer. Der Leasinggeber erhält 25 % (3.750 €). Fall b) Es ergeben sich keine Konsequenzen, da der Restwert dem Verkaufserlös entspricht. Fall c) Der Leasingnehmer muss noch 10.000 € an den Leasinggeber zahlen. Lösung Aufgabe 8.3 Thema Teilamortisationsvertrag mit Andienungsrecht a) Der Leasinggeber macht vom Andienungsrecht keinen Gebrauch, sondern verkauft das Objekt zum Marktwert. Damit realisiert er einen Gewinn in Höhe von 7.000 €. b) Da der Marktwert unter dem Restbuchwert liegt, nutzt der Leasinggeber sein Andienungsrecht und dient dem Leasingnehmer das Leasingobjekt zum Restbuchwert von 28.000 € an. Lösung Aufgabe 8.4 Thema Teilamortisationsvertrag mit Kündigungsrecht Dem Leasingnehmer können 80 % des Verkaufserlöses, also 50.400 €, angerechnet werden. Der insgesamt amortisierte Wert beläuft sich folglich auf 109.400 € (Leasingraten 59.000 € + 50.400 €). Die Untergrenze für die Abschlusszahlung beträgt somit 70.600 € (Anschaffungskosten 180.000 € -109.400 € [amortisierter Wert]). Lösung Aufgabe 8.5 Thema Allgemeine Fragen zum Leasing a) Bei Ablauf des Vertrags kann der Leasinggeber den Leasingnehmer dazu verpflichten, das Objekt zum noch nicht amortisierten Restwert zu erwerben. Der Leasinggeber kann das Objekt aber auch zurücknehmen. Der Leasingnehmer hat kein Recht auf den Erwerb des Objekts. b) Sie garantieren dem Leasinggeber eine volle Amortisation der Anschaffungs- oder Herstellungskosten. c) - Eine unkündbare Grundmietzeit, kein Vorliegen von Spezialleasing und die Grundmietzeit beläuft sich auf mindestens 40 % und höchstens 90 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. <?page no="149"?> Lösungen 149 d) Anschaffungs- oder Herstellungskosten + Refinanzierungskosten + Bearbeitungs- und Verwaltungskosten + Risikomarge + Gewinnmarge = Summe der Leasingraten Beeinflusst wird die Kalkulation z. B. durch den Vertragstyp, die Vertragsdauer, die Zahlungsweise der Leasingraten und den Zahlungsverlauf. Lösung Aufgabe 8.6 Thema Zuordnung des Leasingobjekts a) Das Objekt ist dem Leasingnehmer zuzurechnen, da die Grundmietzeit 90,9 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer beträgt. b) In diesem Fall beträgt die Grundmietzeit nur 72,7 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, während der Kaufpreis höher als der lineare Restbuchwert ist. Die Zurechnung erfolgt deshalb beim Leasinggeber. c) Der Kaufpreis ist niedriger als der lineare Restbuchwert, weshalb eine Zurechnung zum Leasingnehmer erfolgt. Lösung Aufgabe 8.7 Thema Buchungssätze bei Zuordnung zum Leasinggeber Vorgänge bei Unternehmen × (Leasinggeber): Der Leasinggeber erwirbt die Maschine zunächst zum Preis von 45.000 € und aktiviert sie in seiner Bilanz. Maschine 45.000 an Bank 45.000 Weiterhin hat der Leasinggeber die Maschine linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abzuschreiben. Dies führt zu einem Abschreibungsaufwand von 3.000 € pro Jahr. Abschreibungsaufwand 3.000 an Maschine 3.000 Die vom Leasingnehmer gezahlten Leasingraten sind ebenfalls vom Leasinggeber zu vereinnahmen. Bank 4.700 an Leasingerträge 4.700 Bilanz des Leasinggebers zu Beginn des ersten Jahres: Aktiv Bilanz des Leasinggebers am 01.01.01 Passiv Maschine 45.000 Eigenkapital 45.000 Summe 45.000 Summe 45.000 Gewinn- und Verlustrechnung des Leasinggebers am Ende des ersten Jahres: Soll GuV-Konto Haben Abschreibungsaufwand 3.000 Leasingerträge 4.700 Saldo (Gewinn) 1.700 <?page no="150"?> 150 Lösungen Summe 4.700 Summe 4.700 Bilanz des Leasinggebers zum Ende des ersten Jahres: Aktiv Bilanz des Leasinggebers am 31.12.01 Passiv Maschine 42.000 Eigenkapital 46.700 Bank 4.700 Summe 46.700 Summe 46.700 Vorgänge bei Unternehmen Y (Leasingnehmer): Da der Leasingnehmer nicht der wirtschaftliche Eigentümer des Leasinggegenstandes ist, darf er den Leasinggegenstand auch nicht in seiner Bilanz aktivieren. Er erfasst lediglich die Zahlung der Leasingraten. Dabei erfolgt die folgende Buchung: Leasingaufwand 4.700 an Bank 4.700 Das GuV-Konto des Leasingnehmers zum Ende des ersten Jahres: Soll GuV-Konto Haben Leasingaufwand 4.700 Saldo (Verlust) 4.700 Summe 4.700 Summe 4.700 Lösung Aufgabe 8.8 Thema Zinsstaffelmethode Aufteilung der 1. Leasingrate: Summierte Zins- und Kostenanteile aller Leasingraten= 540.000 € - 480.000 € = 60.000 € Summe der Zahlenreihe aller Jahresraten = 1 + 2 + 3 + 4 + 5 = 15 Anzahl der restlichen Leasingzahlungen +1 = 4 + 1 = 5 Berechnung des Zins- und Kostenanteil des ersten Jahres = (60.000 € / 15) x 5 = 20.000 € Tilgungsanteil = 108.000 € - 20.000 € = 88.000 € Aufteilung der 2. Leasingrate: Summierte Zins- und Kostenanteile aller Leasingraten= 540.000 € - 480.000 € = 60.000 € Summe der Zahlenreihe aller Jahresraten = 1 + 2 + 3 + 4 + 5 = 15 Anzahl der restlichen Leasingzahlungen +1 = 3 + 1 = 4 Zins- und Kostenanteil = (60.000 € : 15) x 4 = 16.000 € Tilgungsanteil = 108.000 € - 12.000 € = 96.000 € Jahr Zins- und Kostenanteil Tilgungsanteil 1 20.000 € 88.000 € 2 16.000 € 92.000 € 3 12.000 € 96.000 € 4 8.000 € 100.000 € 5 4.000 € 104.000 € Gesamt 60.000 € 480.000 € <?page no="151"?> Lösungen 151 9. Buchungen im Personalbereich Lösung Aufgabe 9.1 Thema Personal 1) Sozialversicherungsvorauszahlung 6.800 an Bank 6.800 2) Löhne 17.000 an an an Verb. aus LSt/ KSt/ SolZ Sozialversicherungsvorauszahlung (Arbeitnehmeranteil) Bank 2.000 3.450 11.550 3) gesetzliche soziale Aufwendungen (Arbeitgeberanteil) 3.350 an Sozialversicherungsvorauszahlung 3.350 Buchung der Zahlungen: 4) Verb. aus LSt/ KSt/ SolZ 2.000 an Bank 2.000 Lösung Aufgabe: 9.2 Thema Personal Arbeitnehmeranteil Arbeitgeberanteil gesamt Rentenversicherung 4.000 x 9,30 % = 372,00 € 4.000 x 9,30 % = 372,00 € 744,00 € Arbeitslosenvers. 4.000 x 1,30 % = 52,00 € 4.000 x 1,30 % = 52,00 € + 104,00 € Krankenversicherung 4.000 x 8,55 % = 342,00 € 4.000 x 8,55 % = 342,00 € + 684,00 € Pflegeversicherung (kinderlos) (+ 0,6 %) 4.000 x 2,4 % = 96,00 € 4.000 x 1,8 % = 72,00 € + 168,00 € gesamt 862,00 € 838,00 € = 1.700,00 € Ermittlung des Nettogehalts (Auszahlungsbetrag) Bruttogehalt 4.000,00 € - Lohnsteuer 546,08 € - Solidaritätszuschlag 0,00 € - Kirchensteuer 43,68 € - 589,76 € - Sozialversicherung (Arbeitnehmeranteil) - 862,00 € = Nettogehalt (Auszahlungsbetrag) = 2.548,24 € <?page no="152"?> 152 Lösungen 10. Vorbereitende Jahresabschlussarbeiten Lösung Aufgabe 10.1 Thema Ermittlung der Anschaffungskosten Anschaffungspreis 250.000 € + Grunderwerbsteuer + 12.500 € + Notariatskosten (netto ohne USt.) + 1.000 € + Eintragung als Eigentümer ins Grundbuch + 500 € = aktivierungspflichtige Anschaffungskosten = 264.000 € Lösung Aufgabe 10.2 Thema Ermittlung der linearen Abschreibung Jahr Zeitraum Buchwert 01.01. Abschreibung Buchwert 31.12. 01 01.04. - 31.12. 24.000 € 3.000 € 21.000 € 02 01.01. - 31.12. 21.000 € 4.000 € 17.000 € 03 01.01. - 31.12. 17.000 € 4.000 € 13.000 € 04 01.01. - 31.12. 13.000 € 4.000 € 9.000 € 05 01.01. - 31.12. 9.000 € 4.000 € 5.000 € 06 01.01. - 31.12. 5.000 € 4.000 € 1.000 € 07 01.01. - 31.03. 1.000 € 999 € 1 € Abschreibung 3.000 an Lieferwagen (Fuhrpark) 3.000 Lösung Aufgabe 10.3 Thema Anschaffungskosten und Buchungssätze Teil a)Anschaffungspreis 180.000 € + Transportkosten + 3.500 € + Montagekosten + 6.000 € = aktivierungspflichtige Anschaffungskosten = 189.500 € Teil b) Montageroboter Vorsteuer 189.500 36.005 an an Verbindlichkeiten aLuL 225.505 Teil c) Anschaffungspreis 180.000 € nachträglicher Nachlass von 15 % - 27.000 € + Transportkosten + 3.500 € + Montagekosten + 6.000 € = aktivierungspflichtige Anschaffungskosten = 162.500 € <?page no="153"?> Lösungen 153 Teil d) Verbindlichkeiten aLuL (Nachlass) 32.130 an an Montageroboter Vorsteuer 27.000 5.130 Verbindlichkeiten aLuL 193.375 an Bank 193.375 Lösung Aufgabe 10.4 Thema Anschaffungskosten und Buchungssätze Anschaffungspreis 500.000 € + Grunderwerbsteuer + 17.500 € + Vermessungskosten + 8.000 € + Maklergebühr + 15.000 € + Notariatskosten + 4.000 € + Grundbucheintrag als Eigentümer + 500 € + Kanalanschluss + 5.000 € = Aktivierungspflichtige Anschaffungskosten = 550.000 € Grundstück Vorsteuer 550.000 6.080 an an Verbindlichkeiten aLuL 556.080 Lösung Aufgabe 10.5 Thema Abschreibungen - Sammelposten Die höhenverstellbaren Schreibtische sind selbstständig nutzbare, abnutzbare und bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Bei Anschaffungskosten von mehr als 250 € (netto) und maximal 1.000 € (netto) kann das Wirtschaftsgut in einen Sammelposten gebucht und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben werden. Bei der Berechnung der planmäßigen Abschreibung werden die tatsächliche Nutzungsdauer und die unterschiedlichen Anschaffungszeitpunkte nicht berücksichtigt. Anschaffungskosten der 6 Schreibtische 5.700 € - Abschreibungen (5.700 € : 5 Jahre =) - 1.140 € = Bilanzansatz des Sammelpostens am 31.12.02 = 4.560 € Lösung Aufgabe 10.6 Thema Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) Bei den GWGs ist zwischen „kleinen GWGs“ (bis 250 € Anschaffungsbzw. Herstellungskosten) und „großen GWGs“ (bis 800 € Anschaffungsbzw. Herstellungskosten) zu unterscheiden. „Kleine GWGs“ müssen nicht aktiviert werden und können sofort auf ein separates Aufwandskonto verbucht werden. Große GWGs müssen aktiviert werden, können aber im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben werden. Dies ist sowohl handelsals auch steuerrechtlich möglich. Voraussetzungen: die Wirtschaftsgüter müssen zum beweglichen abnutzbaren Anlagevermögen gehören und <?page no="154"?> 154 Lösungen die Wirtschaftsgüter müssen selbstständig nutzbar sein und die AK/ HK ohne Umsatzsteuer dürfen den Betrag von 800 € des einzelnen Wirtschaftsgutes nicht übersteigen. Lösung Aufgabe 10.7 Thema Abschreibungen In dieser Aufgabe erfolgte die Abschreibung auf die Maschine indirekt in Form einer Wertberichtigung. Es wurde wie folgt gebucht: Indirekte Abschreibung: Abschreibungen Maschinen 168.000 an Wertberichtigungen 168.000 Im nächsten Schritt wird die anteilige Abschreibung für das Verkaufsjahr 10 bis zum 31.08.10 berechnet. Die anteilige Abschreibung berechnet sich wie folgt: anteilige Jahresabschreibung = 24.000 €/ Jahr 8 Monate anteilige Jahresabschreibung = 24.000 €/ Jahr = 16.000 €/ Jahr 12 Monate × Buchung der anteiligen indirekten Abschreibung für das Geschäftsjahr 10: Abschreibungen Maschinen 16.000 an Wertberichtigungen 16.000 Bei einem Verkauf der Maschine muss die Wertberichtigung zunächst aufgelöst werden. Es erfolgt eine entsprechende Umbuchung. Auflösung des Wertberichtigungskontos: Wertberichtigungen 184.000 an Maschinen 184.000 Berechnung des Erfolgs: Anschaffungswert 240.000 € - Wertberichtigungen - 184.000 € = Buchwert am 31.08.10 = 56.000 € Verkaufspreis netto 80.000 € - Buchwert am 31.08.10 - 56.000 € = Ertrag aus dem Verkauf = 24.000 € Buchungssatz Maschinenverkauf: Kasse 95.200 an Maschinen 56.000 an sonstiger Ertrag 24.000 an Umsatzsteuer 15.200 Lösung Aufgabe 10.8 Thema Auswirkungen auf Abschreibungen a) Auswirkungen der Abschreibungen: - Die Höhe des Gewinns bzw. des Verlusts wird durch die gewählte Abschreibungsmethode und die geschätzte Nutzungsdauer beeinflusst. Je höher die Abschreibung, desto geringer der Gewinn bzw. desto höher der Verlust des Unternehmens. <?page no="155"?> Lösungen 155 - Ein geringerer Gewinn führt zu geringeren gewinnabhängigen Steuern und eventuell auch zu einer geringeren Ausschüttung an die Anteilseigner. Dadurch verbessert sich die Liquidität des Unternehmens. b) Situationen, in denen hohe Abschreibungen nicht zu empfehlen sind: - Falls ein Unternehmen bereits Verluste macht, sollten hohe Abschreibungen vermieden werden, um den Verlust nicht noch zu vergrößern. - Die Anteilseigner einer Kapitalgesellschaft sind an einem höheren Gewinn interessiert, da sie dann eine höhere Gewinnausschüttung erwarten können. - Ein Unternehmen, das einen Bankkredit benötigt, profitiert von niedrigeren Abschreibungen, da diese zu einem höheren Gewinnausweis führen. Außerdem sind die Buchwerte der Vermögensgegenstände in der Bilanz höher, was dem Kreditinstitut mehr Sicherheiten vermittelt und die Eigenkapitalquote erhöht. Lösung Aufgabe 10.9 Thema Abschreibungshöhe/ Anschaffungskosten a) Ermittlung der Anschaffungskosten per 03.11.01: Tablet-Notebook 1.500 € - 20 % Rabatt - 300 € = Anschaffungskosten Tablet-Notebook = 1.200 € + Office-Paket 365 1.000 € - 20 % Rabatt - 200 € = Anschaffungskosten Office-Paket = 800 € = gesamte Anschaffungskosten 2.000 € b) Buchungssatz am 03.11.01 Tablet-Notebook Office-Paket Vorsteuer 1.200 800 380 an Verbindlichkeiten aLuL 2.380 Buchungssatz am 13.11.01 Verbindlichkeiten aLuL 2.380,00 an an an Bank erhaltene Skonti Vorsteuer 2.332,40 40,00 7,60 Erhaltene Skonti 40,00 an an Tablet-Notebook Office-Paket 24,00 16,00 c) Abschreibung im Anschaffungsjahr Abschreibungen für das Tablet-Notebook: Anschaffungskosten = 1.200 € - 24,00 € = 1.176,00 € Zeitanteilige Abschreibung im Anschaffungsjahr: (1.176 € : 3 Jahre) x (2 Monate : 12 Monate) = 65,33 €/ Jahr Abschreibung für das Office-Paket: Da der Wert unter 800 € liegt, erfolgt eine Sofortabschreibung als GWG, d. h.: 800 € - 16 € = 784 €. Der Gesamtabschreibungsbetrag im Geschäftsjahr 01 beträgt 849,33 € pro Jahr. Abschreibungen im Folgejahr: Abschreibung des Tablet-Notebooks im Jahr 02: (1.176 € : 3 Jahre) = 392 € pro Jahr. <?page no="156"?> 156 Lösungen Lösung Aufgabe 10.10 Thema Anschaffungskosten und Buchung der Geschäftsvorfälle Teil a) Listeneinkaufspreis (netto) 300.000 € - Rabatt (15 %) - 45.000 € = Zieleinkaufspreis = 255.000 € + Transportkosten (netto) = (3.570 € : 1,19 = 3.000 €) + 3.000 € + Montagekosten (netto) = (4.760 € : 1,19 = 4.000 €) + 4.000 € = Anschaffungskosten = 262.000 € Teil b) 1) Maschine (Lieferer) Vorsteuer 255.000 48.450 an Verbindlichkeiten aLuL 303.450 2) Maschine (Spedition) Vorsteuer 3.000 570 an Verbindlichkeiten aLuL 3.570 3) Maschine (Montage) Vorsteuer 4.000 760 an Verbindlichkeiten aLuL 4.760 4) Kasse 95.000 an Umsatzerlöse 95.000 5) Verbindlichkeiten aLuL 40.000 an Kasse 40.000 6) Bank 55.000 an Forderungen aLuL 55.000 Teil c) Anschaffungskosten (ursprünglich) 262.000 € - Nettoskontonachlass der Lieferfirma (3 % von 255.000 €) - 7.650 € - Nettoskontonachlass der Montagefirma (2 % von 4.000 €) - 80 € = Anschaffungskosten (neu) = 254.270 € Teil d) 1) Bank (Aufnahme Darlehen) 200.000 an Darlehen 200.000 2) Verbindlichkeiten aLuL (Lieferfirma) 303.450 an an an Bank erhaltene Skonti (Maschine) Vorsteuer 293.346,50 7.650,00 1.453,50 3) Verbindlichkeiten aLuL (Spedition) 3.570 an Bank 3.750 4) Verbindlichkeiten aLuL (Montage) 4.760 an an an Bank erhaltene Skonti (Maschine) Vorsteuer 4.664,80 80,00 15,20 Teil e) Berechnung der linearen, zeitanteiligen Abschreibung Jahresabschreibung = 254.279 € 10 Jahre = 25.427 €/ Jahr Zeitanteilige Abschreibung für 10 Monate = 25.427 €/ Jahr × 10 Monate € 12 Monate = 21.189,17 €/ Jahr 1) Abschreibung 21.189,17 an Maschine 21.189,17 <?page no="157"?> Lösungen 157 Lösung Aufgabe 10.11 Thema Forderungen aLuL a) Bank 714 an USt. frühere Jahre 266 an EWB auf Forderungen 1.500 an Dubiose 2.380 an sonstige Erträge 100 b) Dubiose 5.950 an Forderung aLuL 5.950 c) Einstellung in die EWB 3.500 an EWB auf Forderungen 3.500 d) Abschreibungen auf Ford. 700 Umsatzsteuer 133 an Forderung aLuL 833 e) Dubiose 1.190 an Forderung aLuL 1.190 Einstellung in die EWB 400 an EWB auf Forderungen 400 Lösung Aufgabe 10.12 Thema Pauschalwertberichtigung Pauschalwertberichtigung am 31.12.02 (1 % von 170.000 €) 1.700 € - Pauschalwertberichtigung am 31.12.01 - 2.300 € = Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung = 600 € Buchungssatz: PWB auf Forderungen 600 an Erträge aus Herabsetzung PWB 600 Lösung Aufgabe 10.13 Thema Pauschalwertberichtigung Buchungen der Verkäufe Forderungen aLuL 880.000,00 an Umsatzerlöse 739.495,80 an Umsatzsteuer 140.504,20 Buchungen der gesamten Zahlungseingänge (1a) Bank 232.050 an Forderungen aLuL 232.050 (1b) Bank 832.400 an Forderungen aLuL 832.400 Buchung der effektiven Forderungsausfälle (2) Abschr. auf Forderungen 5.000 (2) Abschr. auf Forderungen 4.000 (2) Umsatzsteuer 1.710 an Forderungen aLuL 10.710 <?page no="158"?> 158 Lösungen Ermittlung der Höhe der Pauschalberichtigung für das Jahr 02: (Restaußenstände netto: (42.840 € : 1,19) = 36.000 € darauf Pauschalabschreibung 5 %) Pauschalwertberichtigung 02: 1.800 € - Pauschalwertberichtigung 01: - 10.000 € = Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung = 8.200 € Buchung (3) PWB 8.200 an Erträge aus Herabsetzung PWB 8.200 Abschlussbuchungen (4a) GuV-Konto 9.000 an Abschr. auf Ford. 9.000 (4b) Schlussbilanzkonto 42.840 an Forderungen 42.840 (4c) PWB auf Ford. 1.800 an Schlussbilanzkonto 1.800 (4d) Erträge aus Herabs. PWB 8.200 an GuV-Konto 8.200 S Forderungen aLuL H S PWB auf Forderungen H AB 238.000 Zug. 880.000 (1a) 232.050 (1b) 832.400 (2) 10.710 (4b) 42.840 (3) 8.200 (4c) 1.800 AB 10.000 1.118.000 1.118.000 10.000 10.000 S Bank H S Umsatzsteuer H (1a) 232.050 (1b) 832.400 (2) 1.710 S Abschreibungen auf Ford. H S Erträge aus PWB H (2) 5.000 (2) 4.000 (4a) 9.000 (4d) 8.200 (3) 8.200 9.000 9.000 8.200 8.200 S Schlussbilanzkonto H S GuV-Konto H (4b) 42.840 (4c) 1.800 (4a) 9.000 (4d) 8.200 <?page no="159"?> Lösungen 159 Lösung Aufgabe 10.14 Thema Pauschalwertberichtigung Buchungssätze Umbuchung der zweifelhaften Forderungen: Dubiose 357.000 an Forderungen aLuL 357.000 Buchung der Einzelwertberichtigung: Einstellung in die EWB 60.000 an EWB auf Forderungen 60.000 Buchung der Pauschalwertberichtigung: Einstellung in PWB 14.000 an PWB auf Forderungen 14.000 Lösung Aufgabe 10.15 Thema Pauschalwertberichtigung Bildung der Pauschalwertberichtigung: Einstellung in PWB 100.000 an PWB auf Forderungen 100.000 Buchung des tatsächlichen Forderungsausfalls: PWB auf Forderungen Umsatzsteuer 25.000 4.750 an Forderungen aLuL 29.750 Buchung der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung: PWB auf Forderungen 20.000 an Erträge aus Herabsetzung PWB 20.000 Lösung Aufgabe 10.16 Thema Pauschalwertberichtigung Teil a) Einstellung in PWB 75.000 an PWB auf Forderungen 75.000 Teil b) PWB auf Forderungen 2.000 an Erträge aus Herabsetzung PWB 2.000 Lösung Aufgabe 10.17 Thema Bewertung von Forderungen a) Buchung am 16.10.01: Dubiose 11.900 an Forderungen aLuL 11.900 Buchung am 26.11.01: Abschreib. auf Ford. 10.000 Umsatzsteuer 1.900 an Dubiose 11.900 b) Aus Gründen der (Bilanz-)Klarheit werden zweifelhafte Forderungen von den einwandfreien Forderungen abgesondert. <?page no="160"?> 160 Lösungen Lösung Aufgabe 10.18 Thema Bewertung von Forderungen a) Dubiose 5.950 an Forderungen aLuL 5.950 b) Einstellung in die EWB 3.500 an EWB auf Ford. 3.500 c) Bank 1.190 Umsatzsteuer 760 EWB auf Ford. 3.500 sonstige Aufwendungen 500 an Dubiose 5.950 Lösung Aufgabe 10.19 Thema Bewertung von Forderungen 1) Bank 1.190 Umsatzsteuer 570 EWB auf Ford. 2.000 sonstige Aufwendungen 1.000 an Dubiose 4.760 2) Umsatzsteuer 95 Abschreibung auf Ford. 500 an Forderungen aLuL 595 3) Dubiose 1.190 an Forderungen aLuL 1.190 Einstellung in die EWB 400 an EWB auf Forderungen 400 4) Berechnung des Endbestands der Forderungen aLuL: 35.700 € - 595 € - 1.190 € = 33.915 € Forderungen aLuL (brutto) : 1,19 = 28.500 € Forderungen aLuL (netto) Pauschalwertberichtigung zum 31.12.00 (1 % von 28.500 €) 285 € - Pauschalwertberichtigung am 31.12.01 (gemäß Saldenbilanz) - 400 € = Auflösung = 115 € Buchungssatz: PWB auf Forderungen 115 an Erträge aus PWB 115 Lösung Aufgabe 10.20 Thema Bewertung von Forderungen Teil a): Buchung der zweifelhaften Forderung Dubiose 15.470 an Forderungen aLuL 15.470 Teil b): Berechnung der Einzelwertberichtigung 15.470 € = 13.000 € (netto) + 2.470 € (USt) 90 % von 13.000 € = 11.700 € Aufwandswirksame Buchung der Einzelwertberichtigung (EWB): Einstellung in EWB 11.700 an EWB auf Forderungen 11.700 <?page no="161"?> Lösungen 161 Teil c): Berechnung der Pauschalwertberichtigung Gesamtforderungsbestand (brutto) 476.000 € einzelwertberichtigte Forderungen (brutto) - 15.470 € = Bruttobestand für die Pauschalwertberichtigung (PWB) = 460.530 € anteilige Umsatzsteuer (460.530 € : 1,19) x 0,19 = 73.530 € - 73.530 € = Nettoforderung für PWB davon 3 % = 11.610 € = 387.000 € bestehende Pauschalwertberichtigung 16.500 € neue Pauschalwertberichtigung - 11.610 € = Herabsetzung Pauschalwertberichtigung = 4.890 € Buchung der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung: PWB auf Forderungen 4.890 an Erträge aus Herabsetzung PWB 4.890 Lösung Aufgabe 10.21 Thema Bewertung von Forderungen S Forderungen PWB AB 178.500 AB 7.500 1. Forderungen aLuL 178.500 an EBK 178.500 EBK 7.500 an PWB 7.500 2. Bank 53.550 an Forderungen aLuL 53.550 3. Forderungen aLuL 3.570.000 an Umsatzerlöse 3.000.000 an Umsatzsteuer 570.000 4. Abschreibung a. F. 22.500 Umsatzsteuer 4.275 Bank 8.925 an Forderungen aLuL 35.700 5. Abschreibung a. F. 15.000 Umsatzsteuer 2.850 an Forderungen aLuL 17.850 6. Bank 3.332.000 an Forderungen aLuL 3.332.000 7. SBK 309.400 an Forderungen aLuL 309.400 8. PWB 7.500 an Erträge aus PWB 7.500 S Forderungen aLuL H PWB AB 178.500 2) 53.550 8) 7.500 AB 7.500 3) 3.570.000 4) 35.700 5) 17.850 6) 3.332.000 7) 309.400 3.748.500 € 3.748.500 <?page no="162"?> 162 Lösungen Berechnung des PWB-Satz des alten Geschäftsjahres: Netto-Forderungen = Forderungen aLuL : 1,19 = 178.500 € : 1,19 = 150.000 € PWB 7.500 € = 5 % Netto-Forderungen 150.000 € PWB-Satz = = 100 × Ermittlung der Nettoforderungen des neuen Geschäftsjahres: Netto-Forderungen = Forderungen aLuL : 1,19 = 309.400 € : 1,19 = 260.000 € Berechnung der PWB im neuen Geschäftsjahr: 260.000 € x 0,05 = 13.000 € 9. Einstellung in PWB 13.000 an PWB 13.000 PWB 13.000 an SBK 13.000 10. Bank 9.996 Preisnachlass 3.600 Umsatzsteuer 684 an Forderungen aLuL 14.280 11. Darlehensforderung 15.000 an Forderungen aLuL 15.000 12. Bank 8.925 an Zinsertrag 1.425 an Darlehensforderung 7.500 13. Beteiligung 75.000 an Forderungen aLuL 75.000 14. Dubiose 3.570 an Forderungen aLuL 3.570 Abschreibung auf Ford. 3.000 Umsatzsteuer 570 an Dubiose 3.570 15. Dubiose 1.785 an Forderungen aLuL 1.785 Bank 1.071 an Dubiose 1.071 Abschreibung auf Ford. 600 Umsatzsteuer 114 an Dubiose 714 Lösung Aufgabe 10.22 Thema Bewertung von Forderungen 1. Dubiose 35.700 an Forderungen aLuL 35.700 Abschreibung auf Ford. 30.000 Umsatzsteuer 5.700 an Dubiose 35.700 Bank 8.330 an sonstige Erträge 7.000 an Umsatzsteuer 1.330 2. Dubiose 9.520 an Forderungen aLuL 9.520 Einstellung in die EWB 4.000 an EWB auf Ford. 4.000 Bank 2.856 EWB auf Ford. 4.000 Sonst. Aufwendungen 1.600 Umsatzsteuer 1.064 an Dubiose 9.520 3. Abschreibung auf Ford. 2.000 Umsatzsteuer 380 an Forderungen aLuL 2.380 4. Dubiose 4.760 an Forderungen aLuL 4.760 Einstellung in die EWB 1.600 an EWB auf Ford. 1.600 Bank 3.332 EWB auf Ford. 1.600 Umsatzsteuer 228 an Dubiose 4.760 an sonstige Erträge 400 <?page no="163"?> Lösungen 163 5. Bank 5.712 Abschreibung auf Ford. 1.200 Umsatzsteuer 228 an Forderungen aLuL 7.140 6. Bank 1.190 an sonstige Erträge 1.000 an Umsatzsteuer 190 7. Dubiose 71.400 an Forderungen aLuL 71.400 Einstellung in die EWB 34.000 an EWB auf Ford. 34.000 Bank 40.460 EWB auf Ford. 34.000 Umsatzsteuer 4.940 an Dubiose 71.400 an sonstige Erträge 8.000 Lösung Aufgabe 10.23 Thema Bewertung von Forderungen 1. Dubiose 35.700 an Forderungen aLuL 35.700 2. Einstellung in die EWB 21.000 an EWB auf Ford. 21.000 3. Bank 13.090 an EWB auf Ford. 21.000 an Umsatzsteuer 3.610 an Dubiose 35.700 an sonstige Erträge 2.000 4. Abschreibung auf Ford. 45.000 Umsatzsteuer 8.550 an Forderungen aLuL 53.550 5. Forderungen aLuL 124.950 an Umsatzerlöse 105.000 an Umsatzsteuer 19.950 6. PWB am Anfang des Geschäftsjahres: Bestand der einwandfreien Forderungen: (357.000 € - 71.400 € = 285.600 €) : 1,19 = 240.000 € PWB: 240.000 € x 0,02 = 4.800 € PWB am Ende des Geschäftsjahres: tatsächlicher Bestand der einwandfreien Forderungen: 285.600 € (zu Beginn des Geschäftsjahres) - 35.700 € (aus 1.) - 53.550 € (aus 4.) + 124.950 € (aus 5.) = 321.300 € 321.300 € : 1,19 = 270.000 € PWB: 270.000 € x 0.02 = 5.400 € <?page no="164"?> 164 Lösungen Die PWB von 4.800 € am Anfang des Jahres ist am Ende der Periode auf 5.400 € zu erhöhen: Buchungssatz: Einstellung in PWB 600 an PWB auf Forderungen 600 Lösung Aufgabe 10.24 Thema Andere aktivierte Eigenleistungen Teil a): Buchung der aktivierten Eigenleistung im ersten Jahr Anlagen in Bau 450.000 an aktivierte Eigenleistungen 450.000 Teil b): Buchung der Fertigstellung der Spezialmaschine im zweiten Jahr Spezialmaschine 1.200.000 an an Anlagen im Bau aktivierte Eigenleistungen 450.000 750.000 Anmerkung: Selbst hergestellte eigengenutzte Anlagegüter werden nach ihrer Fertigstellung zu Herstellungskosten aktiviert. Die Buchungen für die Herstellung dieser eigengenutzten Anlagegüter (innerbetriebliche Eigenleistungen) sind insgesamt erfolgsneutral. Die zu buchenden Aufwendungen und Erträge heben sich gegenseitig auf. Lösung Aufgabe 10.25 Thema Bewertung von Forderungen Gesamtbetrag der Forderungen aLuL zum 31.12.02 297.500,00 € - Dubiose (zweifelhafte Forderungen) - 53.550,00 € = pauschal zu wertberichtigende Forderungen (brutto) = 243.950,00 € - Umsatzsteuer - 38.950,00 € = pauschal wertzuberichtigende Forderungen (netto) = 205.000,00 € hierauf 5 % Pauschalwertberichtigung - 10.250,00 € vorhandene Pauschalwertberichtigung - 4.500,00 € = zu zuführender Betrag zur Pauschalwertberichtigung = 5.750,00 € Einzelwertberichtigung in Höhe von 40 % auf den Nettobetrag (= 53.550 € : 1,19 = 45.000 €) 45.000 € x 0,4 = 18.000 € 18.000 € Buchungssätze: Dubiose 53.550 an Forderungen aLuL 53.550 Einstellungen in EWB 18.000 an EWB auf Forderungen 18.000 Einstellungen in PWB 5.750 an PWB auf Forderungen 5.750 Lösung Aufgabe 10.26 Thema Periodenabgrenzung 1) Da die Mietzahlung erst im Folgejahr zu leisten ist, die Nutzung aber bereits im abgelaufenen Jahr erfolgt, ist eine antizipative Abgrenzung vorzunehmen. <?page no="165"?> Lösungen 165 2) Die Bilanz muss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens vermitteln. Bestehen ungewisse Verpflichtungen, für die nach den Rechnungslegungsvorschriften eine Rückstellung zu bilden ist, so ist diese zu bilden. Rückstellungen sind ungewisse Verbindlichkeiten, deren Höhe und Fälligkeit unbekannt sind. 3) Im Gegensatz zu den Rückstellungen sind bei den Verbindlichkeiten die Höhe und der Zeitpunkt der Zahlungsverpflichtung festgelegt. 4) Die Bildung einer Rückstellung erhöht den Aufwand und mindert somit das Jahresergebnis. 5) Wurde eine Rückstellung zu hoch gebildet, ist der zu hohe Rückstellungsanteil erfolgswirksam aufzulösen, was sich positiv auf das Jahresergebnis auswirkt. Lösung Aufgabe 10.27 Thema Periodenabgrenzung 1) Buchungen aufgrund der Überweisung vom 27.12.01: Versicherungsbeiträge 480 an Bank 480 Der Aufwand des laufenden Jahres wird berichtigt: aktiver RAP 480 an Versicherungsbeiträge 480 Das Konto „aktiver RAP“ wird abgeschlossen: Schlussbilanzkonto 480 an aktiver RAP 480 Zu Beginn des Folgejahres 2010 wird der Anfangsbestand vorgetragen: aktiver RAP 480 an Eröffnungsbilanzkonto 480 Anschließend kann die Rechnungsabgrenzung aufgelöst werden: Versicherungsbeiträge 480 an aktiver RAP 480 2) Buchung der Überweisungen vom 01.10. im alten Jahr: Zinsaufwendungen 300 an Bank 300 Der Aufwand des abgelaufenen Jahres wird berichtigt: aktiver RAP 150 an Zinsaufwendungen 150 Konto aktiver RAP wird abgeschlossen: Schlussbilanzkonto 150 an aktiver RAP 150 Zu Beginn des Folgejahres wird der Anfangsbestand vorgetragen: aktiver RAP 150 an Eröffnungsbilanzkonto 150 Anschließend kann die Rechnungsabgrenzung aufgelöst werden: Zinsaufwendungen 150 an aktiver RAP 150 3) Die GmbH hat den Bankeingang im Dezember des alten Jahres gebucht: Bank 450 an Mieterträge 450 Im Rahmen der Abschlussarbeiten ist der Ertrag zu berichtigen: Mieterträge 450 an passiver RAP 450 Abschluss des Kontos passiver RAP: passiver RAP 450 an Schlussbilanzkonto 450 <?page no="166"?> 166 Lösungen Zu Beginn des Folgejahres wird der RAP vorgetragen und aufgelöst: Eröffnungsbilanzkonto 450 an passiver RAP 450 passiver RAP 450 an Mieterträge 450 4) Die XY-GmbH bucht den Bankeingang am 01.10.: Bank 600 an Zinserträge 600 Zum Bilanzstichtag sind die Zinserträge, die auf das Folgejahr fallen abzugrenzen, und das Konto „passiver RAP“ ist abzuschließen: Zinserträge 300 an passiver RAP 300 passiver RAP 300 an Schlussbilanzkonto 300 Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres wird der Anfangsbestand des Kontos Passiver RAP vorgetragen und aufgelöst: Eröffnungsbilanzkonto 300 an passiver RAP 300 passiver RAP 300 an Zinserträge 300 Lösung Aufgabe 10.28 Thema Periodenabgrenzung 1) Gewerbesteuer 15.000 an Steuerrückstellung 15.000 2) Durch die Bildung der Rückstellung vermindert sich der Gewinn um 15.000 €. 3) Steuerrückstellung Steuerrückstellung Steuerrückstellung sonstiger Aufwand 15.000 15.000 15.000 4.000 an an an an Bank Bank sonstige Erträge Bank 15.000 12.000 3.000 19.000 Lösung Aufgabe 10.29 Thema Periodenabgrenzung 1) Lizenzaufwendungen 30.000 an Bank 30.000 aktiver RAP 20.000 an Lizenzaufwendungen 20.000 2) passiver RAP 12.000 an Pachterträge 12.000 Pachtertrag 12.000 an GuV-Konto 12.000 3) sonstige Forderungen 80.000 an Zinsertrag 80.000 SBK 80.000 an sonstige Forderungen 80.000 Zinsertrag 80.000 an GuV-Konto 80.000 im nächsten Jahr: sonstige Forderungen 80.000 an EBK 80.000 Bank 96.000 an sonstige Forderungen 80.000 an Zinsertrag 16.000 4) aktiver RAP 18.000 an Versicherungsaufwand 18.000 5) Maschinenmiete 4.000 an Sonst. Verbindlichkeiten 4.000 <?page no="167"?> Lösungen 167 Lösung Aufgabe 10.30 Thema Periodenabgrenzung Buchung im alten Jahr: Lizenzgebühr Vorsteuer 5.000 950 an sonstige Verbindlichkeiten 5.950 Buchung im neuen Jahr: sonstige Verbindlichkeiten Lizenzgebühr Vorsteuer 5.950 55.000 10.450 an Bank 71.400 Lösung Aufgabe 10.31 Thema Periodenabgrenzung 1) Gewerbesteuer 4.000 an Gewerbesteuerrückstellung 4.000 Gewerbesteuerrückstellung 4.000 an an Bank sonstige Erträge 3.850 150 2) Abschluss- und Prüfungskosten 8.000 an sonstige Rückstellung 8.000 3) Tantiemen 25.000 an sonstige Rückstellung 25.000 4) Gewährte Boni sonstige Rückstellung Umsatzsteuer 45.000 45.000 8.550 an an an sonstige Rückstellung Bank 45.000 53.550 5) Prozesskosten 10.000 an sonstige Rückstellung 10.000 6) Aufwendungen für Altersversorgung 27.000 an Pensionsrückstellungen 27.000 7) Für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften dürfen seit 1997 keine Rückstellungen mehr gebildet werden (§ 5 Abs. 4a EStG). 8) Gebäudeaufwendungen 25.000 an Rückstellung für unterlassene Instandhaltung 25.000 9) Gewährleistungsaufwand 8.000 an sonstige Rückstellung 8.000 10) Grundstücksaufwand 15.000 an Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung 15.000 11) In diesem Fall darf keine Rückstellung gebildet werden (handels- und steuerrechtliches Passivierungsverbot). 12) sonstige Forderungen 600 an Gewerbesteuer 600 Lösung Aufgabe 10.32 Thema Rückstellungen a) Rückstellungen sind ungewisse Verbindlichkeiten für Aufwendungen, die wirtschaftlich noch dem alten Geschäftsjahr zuzuordnen sind, deren Höhe und/ oder Fälligkeit am Bilanzstichtag jedoch noch nicht bekannt sind. <?page no="168"?> 168 Lösungen b) Die Ungewissheit über die Höhe und/ oder den Zeitpunkt der Fälligkeit der Verbindlichkeit unterscheidet die Rückstellungen von den genau bestimmbaren sonstigen Verbindlichkeiten. Rückstellungsbeträge müssen in der Regel geschätzt werden (Kostenvoranschläge). c) Beide stellen antizipative Posten dar, also Verbindlichkeiten für Aufwendungen, die im alten Geschäftsjahr begründet sind. Sie führen somit zu einer Gewinnminderung im alten Jahr und aller Voraussicht nach zu einem Liquiditätsabfluss im neuen Jahr. d) Nach § 249 Abs. 1 HGB müssen Rückstellungen für folgende Fälle gebildet werden: ungewisse Verbindlichkeiten (z. B. zu erwartende Steuernachzahlungen, Prozesskosten, Garantieverpflichtungen, Pensionsverpflichtungen, Provisionsverbindlichkeiten, Inanspruchnahme aus Bürgschaften und dem Wechselobligo u.a.), drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (z. B. Verlustaufträge, erheblicher Preisrückgang bereits gekaufter, jedoch noch nicht gelieferter Rohstoffe), unterlassene Instandhaltungsaufwendungen, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten, oder für Abraumbeseitigung, die im folgenden Geschäftsjahr nachgeholt werden, - Gewährleistungen die ohne rechtliche Verpflichtung (Kulanzgewährleistungen) erbracht werden. Lösung Aufgabe 10.33 Thema Periodenabgrenzung a) Rücklagen gehören zum Eigenkapital eines Unternehmens, Rückstellungen dagegen zum Fremdkapital. Rückstellungen werden über eine Aufwandsbuchung gebildet. Rücklagen entstehen meist durch Gewinnthesaurierung. Rückstellungen stehen dem Unternehmen je nach Zwecksetzung lang- oder kurzfristig zur Verfügung. Rücklagen sind in der Regel dauerhaft verfügbares Eigenkapital. b) Nein, aufgrund der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz können in der Steuerbilanz nur dann Pensionsrückstellungen passiviert werden, wenn sie auch in der Handelsbilanz enthalten sind. c) Die Posten der Rechnungsabgrenzung dienen der periodengerechten Erfolgsermittlung. d) Es handelt sich weder um Vermögensgegenstände noch um Kapital, sondern um Verrechnungsposten. Lösung Aufgabe 10.34 Thema Periodenabgrenzung 1) Aufwand (für Altersversorgung) 40.000 an Pensionsrückstellung 40.000 2) Prozesskosten 6.500 an Prozesskostenrückstellungen 6.500 3) Allgemeines Unternehmerrisiko, daher keine Rückstellung (allerdings ist möglicherweise eine Abwertung der eingelagerten Warenbestände erforderlich). 4) Nur für die betrieblichen Steuern ist eine Rückstellung zu bilden (Nachzahlung, also sonstiger betrieblicher Aufwand). sonstiger Aufwand 10.000 an Steuerrückstellungen 10.000 <?page no="169"?> Lösungen 169 5) Es liegt ein konkreter Anlass zu Bildung einer Drohverlustrückstellung für Verluste aus schwebenden Geschäften vor. sonstiger betrieblicher Aufwand 13.000 an Rückstellungen 13.000 6) Aufwand (Gewährleistung) 60.000 an Rückstellungen 60.000 7) Rückstellungen 50.000 an Bank 25.000 an sonstige Verbindlichkeiten 3.500 an sonstiger betrieblicher Ertrag 21.500 8) Rückstellungen 90.000 sonstiger Aufwand 25.000 an Bank 115.000 9) Steueraufwand 30.000 an Steuerrückstellung 30.000 10) Steuerrückstellung 30.000 an Bank 30.000 Lösung Aufgabe 10.35 Thema Latente Steuern Buchung im Jahr 01: latenter Steueraufwand 60.000 an passive latente Steuern 60.000 Buchungen in den Jahren 02 bis 05: passive latente Steuern 15.000 an latenten Steuerertrag 15.000 Lösung Aufgabe 10.36 Multiple Choice - Thema Abschreibungen Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. richtig falsch 1) Als Abschreibung wird der Werteverzehr eines Vermögensgegenstands bezeichnet. × 2) Sowohl planmäßige als auch außerplanmäßige Abschreibungen werden in der GuV als Aufwand ausgewiesen. × 3) Alle Vermögenswerte, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, müssen außerplanmäßig abgeschrieben werden. × 4) Die Summe aller Abschreibungen auf einen Vermögensgegenstand darf dessen Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht übersteigen. × 5) Eine übermäßig hohe Abschreibung schmälert den Periodenerfolg. × 6) Die GuV gibt Auskunft über die Höhe der planmäßigen Abschreibung in den jeweiligen Perioden. × 7) Die Bilanz gibt Aufschluss darüber, ob Abschreibungen vorgenommen wurden. × <?page no="170"?> 170 Lösungen 8) Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind von planmäßigen Abschreibungen ausgenommen. × 9) Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sind nur planmäßige Abschreibungen zulässig. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht zulässig. × 10) Ein Patent ist ein zeitlich befristetes Urheberrecht und muss daher planmäßig abgeschrieben werden. × 11) Grundlage für die Abschreibung ist der Anschaffungspreis. × 12) Für alle Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, muss ein Abschreibungsplan erstellt werden. × 13) Die Zeitabschreibung erfolgt auf Grundlage der planmäßigen Nutzungsdauer. × 14) Die planmäßige Nutzungsdauer wird vom Hersteller einer Maschine vorgegeben. × 15) In der Wirtschaftspraxis ist die lineare Abschreibung das am häufigsten verwendete Abschreibungsverfahren. × 16) Die lineare, die degressive und die progressive Abschreibung werden als Verfahren der Zeitabschreibung bezeichnet. × 17) Bei der linearen Abschreibung werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten gleichmäßig über die Nutzungsdauer verteilt. × 18) Außerplanmäßige Abschreibungen werden durch einen verbrauchsbedingten Werteverzehr ausgelöst. × 19) In der Regel werden außerplanmäßige Abschreibungen durch gesunkene Marktwerte verursacht. × 20) Ein im Unternehmen entwickeltes Patent, das langfristig genutzt werden soll, muss in der Bilanz ausgewiesen werden. × 21) Bis zu einer Wertgrenze von 800 € ohne Mehrwertsteuer spricht man von sogenannten „geringwertigen Wirtschaftsgütern“. × Lösung Aufgabe 10.37 Multiple Choice - Thema Abschreibungen Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. richtig falsch 1) Das Anlagevermögen umfasst Darlehensforderungen mit kurzer Laufzeit. × 2) Aufgrund ihrer kurzen Laufzeit gehören Forderungen aLul zum Umlaufvermögen. × <?page no="171"?> Lösungen 171 3) Man unterscheidet drei Arten von Forderungen: vollwertige, zweifelhafte und uneinbringliche. × 4) Bei uneinbringlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird neben der Abschreibung des Nettowerts stets auch die Umsatzsteuer gekürzt. × 5) Der Posten „PWB auf Forderungen“ ist ein Korrekturposten für alle Forderungen und zählt somit zum Eigenkapital. × 6) Die Pauschalwertberichtigung von Forderungen erfolgt in der Regel nach der direkten Abschreibung. × 7) Während Abschreibungen auf Wertminderungen beruhen, beruhen Zuschreibungen auf Wertsteigerungen. × 8) Eine Zuschreibung führt zu einer Bilanzverlängerung. × 9) Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände, die sich im Anlage- oder Umlaufvermögen befinden, sind jedoch verboten. × 10) Eine Zuschreibung führt zu einer Erhöhung des Vermögensausweises in der Bilanz. × 11) Es wurden Wertpapiere des Anlagevermögens im Wert von 7.000 € erworben. Da ihr Tageswert dauerhaft auf 5.500 € gesunken ist, muss eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 1.500 € erfolgen. × 12) Es wurden Aktien im Umlaufvermögen für 10.000 € am 30.11.01 erworben. Der Kurswert betrug am 31.12.01 11.800 €. Am 22.01.02 wurden die Aktien für 10.700 € verkauft. Ende 01 muss eine Zuschreibung von 1.800 € gebucht werden. × 13) Es wurden Aktien im Umlaufvermögen für 10.000 € am 30.11.01 erworben. Der Kurswert betrug am 31.12.01 11.800 €. Am 22.01.02 wurden die Aktien für 10.700 € verkauft. Beim Verkauf in 02 entsteht ein Gewinn von 700 €. × 14) Es wurden Aktien im Umlaufvermögen für 10.000 € am 30.11.01 erworben. Der Kurswert betrug am 31.12.01 11.800 €. Am 22.01.02 wurden die Aktien für 10.700 € verkauft. Beim Verkauf in 02 entsteht ein Verlust von 1.100 €. × 15) Abschreibungen auf Forderungen erscheinen in der GuV-Rechnung. × <?page no="172"?> 172 Lösungen Lösung Aufgabe 10.38 Multiple Choice - Thema periodengerechte Erfolgsermittlung Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nr. richtig falsch 1) Einen Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) gibt es nur als Aktivposten. × 2) Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) dienen dazu, Zahlungen mit einem festen, periodenübergreifenden Bezugszeitraum abzugrenzen. × 3) Bei einer Überweisung der Versicherungsprämie im November für zwölf Monate im Voraus ist ein Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) zu bilden. × 4) Wenn am 10.01.02 die Lohnsteuer für den Monat Dezember 01 überwiesen wird, ist ein Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) zu bilden.- × 5) Es ist ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden, wenn vorschüssige Einzahlungen das Folgejahr betreffen. × 6) Durch die Bildung von Rückstellungen soll eine periodengerechte Gewinnermittlung erreicht werden. × 7) Rückstellungen werden als Unterposten der „Verbindlichkeiten“ ausgewiesen. × 8) Man unterscheidet zwei Arten von Rückstellungen: Verbindlichkeits- und Aufwandsrückstellungen. × 9) Die Bildung einer Rückstellung ist stets mit einer gleich hohen Aufwandsverrechnung verbunden. × 10) Die Auflösung einer Rückstellung geht stets mit einer Auszahlung in gleicher Höhe einher. × <?page no="173"?> Lösungen 173 11. Hauptabschlussübersicht Lösung Aufgabe 11.1 Thema Hauptabschlussübersicht Erfolgsübersicht Ertrag 83.000 83.000 83.000 Aufwand 48.500 15.000 1.800 500 1.200 500 12.000 79.500 3.500 83.000 Schlussbilanz Passiva 102.00 35.700 41.750 3.000 182.45 3.500 185.95 Aktiva 28.000 45.000 36.500 34.000 29.300 3.600 9.550 185.95 185.95 Saldenbilanz IIH 102.00 35.700 41.750 3.000 83.000 265.45 Gewinn S28.000 45.000 48.500 36.500 34.000 0 29.300 3.600 9.550 15.000 1.800 500 1.200 500 12.000 265.45 UmbuchungenH 7.000 5.000 26.500 1.200 12.000 51.700 S 26.500 12.000 1.200 12.000 51.700 Saldenbilanz I H 90.000 12.000 35.700 41.750 4.200 83.000 266.65 S35.000 50.000 75.000 10.000 34.000 1.200 29.300 3.600 9.550 15.000 1.800 500 1.200 500 266.65 SummenbilanzH 6.000 13.850 11.400 6.500 90.000 15.000 35.700 41.750 5.600 83.000 308.80 S35.000 50.000 75.000 10.000 40.000 1.200 43.150 15.000 16.050 3.000 1.400 15.000 1.800 500 1.200 500 308.80 Kontenbezeichnung Fahrzeuge Maschinen Wareneinsatz Warenbestand Ford. aLuL Vorsteuer Volksbank Sparkasse Kasse Eigenkapital Privat Verb. geg. Kredi. Verb. aLuL Umsatzsteuer Erlöse Löhne/ Gehälter sonstige Aufw. Beiträge Fahrzeugkosten Werbekosten Abschreibungen <?page no="174"?> 174 Lösungen Lösung Aufgabe 11.2 Thema Hauptabschlussübersicht Erfolgsübersicht Ertrag 282.000 282.000 282.000 Aufwand 145.000 38.000 10.000 13.000 5.000 65.000 276.000 6.000 282.000 Schlussbilanz Passiva 350.000 70.000 53.000 13.000 486.000 6.000 492.000 Aktiva 100.000 150.000 115.000 65.000 46.000 14.000 2.000 492.000 492.000 Saldenbilanz II H 350.000 70.000 53.000 13.000 282.000 768.000 Gewinn S100.000 150.000 115.000 145.000 65.000 46.000 0 14.000 2.0000 38.000 10.000 13.000 5.000 65.000 768.000 Umbuchungen H 50.000 15.000 15.000 19.000 50.000 149.000 S 15.000 50.000 19.000 65.000 149.000 Saldenbilanz I H 400.000 70.000 53.000 32.000 282.000 837.000 S100.000 200.000 130.000 160.000 50.000 46.000 19.000 14.000 2.000 50.000 38.000 10.000 13.000 5.000 837.000 Summenbilanz H 50.000 30.000 2.000 400.000 95.000 98.000 32.000 282.000 989.000 S100.000 200.000 130.000 160.000 50.000 96.000 19.000 44.000 4.000 50.000 25.000 45.000 38.000 10.000 13.000 5.000 989.000 Kontenbezeichnung Grundstücke Maschinen BGA Wareneinsatz Warenbestand Ford. aLuL Vorsteuer Bank Kasse Eigenkapital Privat Verb. geg. Krediti. Verb. aLuL Umsatzsteuer Erlöse Löhne/ Gehälter Miete sonstige Aufw. Werbeaufwand Abschreibungen <?page no="175"?> Lösungen 175 Lösung Aufgabe 11.3 Thema Hauptabschlussübersicht (Angaben in Tausend EUR) Erfolgsübersicht Ertrag 946,2 40,0 986,2 986,2 Aufwand 0 5,0 270,0 260,0 75,0 180,0 790,0 196,2 986,2 Schlussbilanz Passiva 264,8 114,0 7,0 385,8 196,2 582,0 Aktiva 245,0 80,0 117,0 0 30,0 35,0 55,00 20,00 582,0 582,0 Saldenbilanz IIH 264,8 114,0 7,0 946,2 40,0 1.372,0 S 245,0 80,0 117,00 30,0 35,0 55,00 20,00 0 5,0 270,0 260,0 75,0 180,0 1.372,0 Umbuchungen H 55,0 20,0 7,0 15,0 9,0 48,0 22,8 10,0 186,8 S 7,0 10,0 48,0 9,0 22,8 15,0 75,0 186,8 Saldenbilanz I H 312,8 114,0 16,0 969,0 40,0 1.451,8 S 300,0 100,0 110,0 7,0 20,0 50,0 55,0 9,0 20,0 48,0 22,8 270,0 260,0 180,0 1.451,8 SummenbilanzH 270,0 800,0 47,0 70,0 312,8 456,0 106,0 969,0 40,0 3.070,8 S 300,0 100,0 380,0 7,0 20,0 50,0 855,0 56,0 90,0 48,0 342,0 90,0 22,8 270,0 260,0 180,0 3.070,8 Kontenbezeichnung Maschinen BGA Rohstoffe Anschaffungsnebenk. Unfertige Erzeugnisse Fertigerzeugnisse Forderungen aLuL Vorsteuer Kasse Eigenkapital Privat Verbindlichkeiten aLuL Umsatzsteuer Umsatzerlöse Erlösschmälerungen Bestandsveränderung sonstige Erträge Rohstoffaufwendungen Personalkosten Abschreibungen Mietaufwendungen <?page no="176"?> 176 Lösungen Lösung Aufgabe 11.4 Thema Hauptabschlussübersicht (Angaben in Tausend EUR) Erfolgsrechnung E 2.400,0 20,3 16,8 2.437,1 2.437,1 A 108,7 1.495,0 199,0 116,0 11,0 10,4 23,0 5,0 1.968,1 469,0 2.437,1 Schlussbilanz P 1.285,3 47,0 200,0 150,0 30,2 10,4 1,2 1.724,1 469,9 2.193,1 A 784,0 630,0 270,0 13,3 80,0 167,5 220,0 19,0 8,3 1,0 2.193,1 2.193,1 Saldenbilanz II H 1.285,3 47,0 200,0 150,0 30,2 10,4 1,2 2.400,0 20,3 16,8 4.161,2 Gewinn S 784,0 630,0 270,0 13,3 80,0 108,7 167,5 220,0 19,0 8,3 1,0 1.495,0 199,0 116,0 11,0 10,4 23,0 5,0 4.161,2 Umbuchungen H 16 70 30 2,5 11,0 52,2 20,0 5,0 0,4 1,2 0,3 1,0 209,6 S 2,5 0,3 1,0 20,0 52,2 1,2 116,0 11,0 0,4 5,0 209,6 Saldenbilanz I H 1.305,3 42,0 200,0 150,0 82,4 10,0 2.400,0 20,0 18,0 4.227,7 S 800,0 700,0 300,0 13,3 80,0 106,2 170,0 220,0 30,0 8,0 52,2 20,0 1.495,0 199,0 10,0 24,0 4.227,7 Summenbilanz H 82,3 1.320,0 310,0 980,0 12,0 1.305,3 50,0 250,0 960,0 82,4 10,0 2.400,0 20,0 18,0 7.800,0 S 800,0 700,0 300,0 95,6 1.400,0 106,2 480,0 1.200,0 30,0 20,0 52,2 20,0 8,0 50,0 810,0 1.495,0 199,0 10,0 24,0 7.800,0 Kontenbezeichnung Gebäude Maschinen BGA Kasse Bank Wareneingang Warenbestand Forderungen aLuL Dubiose sonstige Forderungen Vorsteuer Aktiver RAP Eigenkapital Privat Rückstellungen Bankdarlehen Verbindlichkeiten aLuL Umsatzsteuer Sonst. Verbindlichkei- Passiver RAP Umsatzerlöse Zinserträge Mieterträge Löhne u. Gehälter Arbeitgeberanteil AfA auf Anlagen Abschreib. auf Ford. Zinsaufwendungen Mietaufwendungen Reparaturaufwendun- <?page no="177"?> Fallbeispiele <?page no="179"?> Fallbeispiele 179 Fallbeispiel 1 Die Markenküche AG weist zum 31.12.01 folgende vorläufige Bilanz aus: Aktiva (€) vorläufige Bilanz 31.12.01 in T€ Passiva (€) A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände II. Sachanlagen 1. Grundstücke 2. Gebäude 3. Maschinen 4. BGA III. Finanzanlagen 1. Beteiligung 2. Wertpapiere des AV B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. RHB-Stoffe 2. Unfertige Erzeugnisse 3. Fertigerzeugnisse II. Forderungen aLuL III. Bank C. Aktive RAP 200 1.000 2.500 800 100 500 300 420 140 100 210 80 50 A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage III. Gewinnrücklagen IV. Jahresüberschuss B. Rückstellungen I. Pensionsrückstellungen II. Sonstige Rückstellungen C. Verbindlichkeiten I. Darlehen II. Erhaltene Anzahlungen III. Verbindlichkeiten aLuL D. Passive RAP 1.000 200 1.500 600 1.500 300 1.000 150 130 20 6.400 6.400 Bei dieser Aufgabe werden keine Mehrwertsteuer und keine Körperschaftssteuer berücksichtigt. Geschäftsvorfälle, die im Jahr 01 anfielen: 1. Die Markenküche AG erwirbt eine spezielle Fertigungslizenz und zahlt dafür 50.000 €. 2. Ein vereidigter Gutachter schätzt den Wert des Grundstücks auf 5 Mio. €. 3. Eine in diesem Jahr notwendig gewordene Dachreparatur soll im Januar 02 durchgeführt werden, der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 400.000 €. 4. Eine Schleifmaschine fällt aus, sie erweist sich als nicht mehr reparierbar. Zu Buche steht sie noch mit 20.000 €, ihr Schrottwert ist null. 5. Die mit 500.000 € ausgewiesene Beteiligung an einer anderen Unternehmung erweist sich als ein Glücksfall. Der vergleichbare Marktwert ist doppelt so hoch. 6. Die Wertpapiere des Anlagevermögens erweisen sich allerdings als Flop. Der Börsenwert am 31.12.02 beläuft sich dauerhaft nur noch auf 200.000 €. 7. Die Inventur der Erzeugnisse liefert für die unfertigen Erzeugnisse einen Wert von 120.000 €, für die Fertigerzeugnisse kann von einem Marktwert von 180.000 € ausgegangen werden. <?page no="180"?> 180 Fallbeispiele 8. Der Preisverfall auf dem Rohstoffmarkt liefert gegenüber dem nach der Lifo-Methode ermittelten Wertansatz für die RHB-Stoffe statt den ausgewiesenen 420.000 € einen aktuellen Wert von 300.000 €. 9. Im Bankguthaben sind 50.000 € enthalten, die das Unternehmen als Anzahlung für Leistungen erhalten und schon verbucht hat, die aber erst im Jahr 02 erbracht werden. 10. Am Jahresende wurde die Gesellschaft in einen Prozess verwickelt, dessen Folgekosten mit ca. 20.000 € veranschlagt werden. 11. Pensionen, für die eine Rückstellung gebildet ist, werden zum Jahresende in Höhe von 70.000 € ausgezahlt. 12. Durch eine Kapitalerhöhung in nomineller Höhe von 100.000 € fließen der Gesellschaft 300.000 € an liquiden Mitteln zu. 13. Die Markenküchen AG möchte einen Bilanzgewinn von 200.000 € ausschütten (Buchungssatz kann erst gemacht werden, wenn die GuV erstellt worden ist und das Ergebnis bekannt ist). Aufgaben a) Führen Sie die erforderlichen Buchungen aus (Buchungssätze). b) Erstellen Sie die endgültige Bilanz zum 31.12.01. Fallbeispiel 2 Von einem Handwerksunternehmen liegt folgende vorläufige Bilanz vor: Aktiva (€) Vorläufige Bilanz zum 31.12.20... Passiva (€) Fuhrpark 165.000 Eigenkapital 115.000 BGA 52.600 Hypothekendarlehen 94.600 RHB-Stoffe 18.400 Verbindlichkeiten aLuL 109.370 Forderungen aLuL 128.850 Postgiro 2.180 Bank 1.310 Verbindlichkeiten Sozialvers. 3.260 Kasse 570 Verbindlichkeiten Finanzamt 42.320 366.730 366.730 Beachten Sie: Die angegebenen Werte sind stets netto, die Mehrwertsteuer beträgt 19 %. Die nachstehenden Geschäftsvorfälle wurden noch nicht gebucht. Geben Sie für jeden Geschäftsvorfall den entsprechenden Buchungssatz an und erstellen Sie die Schlussbilanz. Geschäftsvorfälle 1) Forderungseingang in Höhe von 62.500 € auf dem Postgirokonto. 2) Zahlung der im Vorjahr auf „Verbindlichkeiten Finanzamt“ ausgebuchten Umsatzsteuer-Zahllast in Höhe von 40.900 € und Lohnsteuerverbindlichkeiten in Höhe von 1.420 € durch zwei Postgiroüberweisungen. 3) Banküberweisung der noch offenen Sozialversicherungsverbindlichkeiten aus dem Vorjahr. <?page no="181"?> Fallbeispiele 181 4) Zahlung einer Verbindlichkeit für Rohstoffe von 12.850 € unter Abzug von 3 % Skonto per Banküberweisung. 5) Zahlung der Kfz-Steuer in Höhe von 4.800 € durch Postgiroüberweisung für ein Kalenderjahr im Voraus. Belegdatum: 01.04. des laufenden Jahres. 6) Einkauf von RHB-Stoffen auf Ziel im Nettowert von 13.200 € zzgl. gesetzlicher MwSt. 7) Entnahme von Material (RHB-Stoffe) im Nettowert von 28.660 € für die Produktion. 8) Einem Kunden wird eine Rechnung für erbrachte Leistungen im Nettowert von 96.250 € zzgl. MwSt. zugeschickt. 9) Der Kunde von Geschäftsvorfall (Nr. 8) zahlt 2.000 € in bar und 28.000 € durch Banküberweisung. 10) Lohnabrechnung der Arbeiter: 11.210 € brutto, davon 1.390 € Lohn-, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag; jeweils 1.860 € AG-SV und AN-SV (alle AN pflichtversichert). Der Nettolohn wird sogleich per Bank überwiesen. 11) Bankabbuchung der Miete durch den Vermieter: 8.500 € (USt-frei) und der Darlehenszinsen durch die Bank in Höhe von 6.100 €. 12) Der Fuhrpark (Nutzungsdauer = 6 Jahre) ist degressiv pauschal mit 25 % in maximal zulässiger Höhe abzuschreiben; das Konto BGA ist pauschal mit 25 % abzuschreiben. Die Abschreibung ist direkt zu verbuchen. 13) Eine studentische Aushilfe, mit der kein Arbeitsvertrag besteht (auch keine geringfügige Beschäftigung), hat ihren Aushilfslohn in Höhe von 400 € noch nicht abgerechnet und daher auch noch nicht bekommen. Die Leistung ist jedoch schon erbracht. 14) Vor dem Abschlussstichtag erfahren wir, dass ein Kunde, der uns 25.300 € inkl. USt schuldet, Insolvenz angemeldet hat. 15) Der Insolvenzverwalter gibt auf unsere Anfrage hinsichtlich des Kunden (Geschäftsvorfall (14)) die Auskunft, dass er für uns mit einer Quote von 20 % rechnet (d. h. wir bekommen noch 20 % des Geldes). Eine angemessene Wertberichtigung ist zu bilden. 16) Der Inhaber entnimmt 500 € aus der Kasse und 6.500 € in bar vom Postgirokonto. <?page no="182"?> 182 Lösungen der Fallbeispiele Lösung Fallbeispiel 1 a) Buchungssätze (alle Angaben in T€) 1. Immaterielle Vermögensgegenstände 50 an Bank 50 2. Keine Buchung, es gilt für die Vermögensgegenstände das Niederstwertprinzip, d. h. als maximaler Wert dürfen die AHK angesetzt werden. 3. Reparaturaufwendungen 400 an Sonstige Rückstellungen 400 4. Außerplanmäßige Abschreibung 20 an Maschinen 20 5. Keine Buchung; da Niederstwertprinzip (Realisationsprinzip) gilt. 6. Abschreibungen auf Wertpapiere 100 an Wertpapiere 100 7. Abschreibung auf UFE 20 an UFE 20 8. Abschreibungen auf Rohstoffe 120 an Rohstoffe 120 9. Keine Buchung, da die Anzahlung als Verbindlichkeit auf das Konto „erhaltene Anzahlungen“ schon gebucht wurde. 10. Prozessaufwand 20 an Sonstige Rückstellungen 20 11. Pensionsrückstellungen 70 an Bank 70 12. Bank 300 an gezeichnetes Kapital 100 an Kapitalrücklagen 200 13. Ermittlung des Erfolgs (Gewinn oder Verlust), Auflösung eines Teils der Gewinnrücklage damit der auszuschüttende Bilanzgewinn zur Verfügung steht. Gewinnrücklagen 280 an Bilanzgewinn 280 Bilanzgewinn 80 an GuV (Verlust) 80 S Immaterielle Vermögensg. H S Gezeichnetes Kapital H AB 200 (1) Saldo 250 Saldo 1.100 AB 1.000 (12) 100 250 250 1.100 1.100 S Maschinen H S Kapitalrücklage H AB 800 (4) 20 Saldo 780 Saldo 400 AB 200 (12) 200 780 780 400 400 <?page no="183"?> Lösungen der Fallbeispiele 183 S Wertpapiere H S Pensionsrückstellungen H AB 300 (6) 100 Saldo 200 (11) 70 Saldo 1.430 AB 1.500 300 300 1.500 1.500 S UFE H S Sonstige Rückstellungen H AB 140 (7) 20 Saldo 120 Saldo 720 AB 300 (3) 400 (10) 20 140 140 720 720 S RHB-Stoffe H S Bank H AB 420 (8) 120 Saldo 300 AB 80 (12) 300 (1) 50 (11) 70 Saldo 260 420 420 380 380 Soll GuV-Konto in T€ Haben (3) Reparaturaufwendungen (4) außerplanmäßige AfA (6) Abschreibung Wertpapiere (7) Abschreibung UFE (8) Abschreibung Rohstoffe (10) Prozesskosten 400 20 100 20 120 20 vorläufiger Jahresüberschuss Verlust 600 80 680 680 Teil b) Aktiva Endgültige Bilanz 31.12.01 in T€ Passiva A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensg. II. Sachanlagen 1. Grundstücke 2. Gebäude 250 1.000 2.500 A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage III. Gewinnrücklagen IV. Bilanzgewinn 1.100 400 1.220 200 <?page no="184"?> 184 Lösungen der Fallbeispiele 3. Maschinen 4. BGA III. Finanzanlagen 1. Beteiligung 2. Wertpapiere des AV B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. RHB-Stoffe 2. unfertige Erzeugnisse 3. Fertigerzeugnisse II. Forderungen aLuL III. Bank C. Aktive RAP 780 100 500 200 300 120 100 210 260 50 B. Rückstellungen I. Pensionsrückstellungen II. sonstige Rückstellungen C. Verbindlichkeiten I. Darlehen II. erhaltene Anzahlungen III. Verbindlichkeiten aLuL D. Passive RAP 1.430 720 1.000 150 130 20 6.370 6.370 Lösung Fallbeispiel 2 Buchungssätze 1) Forderungseingang in Höhe von 62.500 € auf dem Postgirokonto. Postgiro 62.500 an Forderungen aLuL 62.500 2) Zahlung der im Vorjahr auf „Verbindlichkeiten Finanzamt“ ausgebuchten Umsatzsteuer- Zahllast in Höhe von 40.900 € und Lohnsteuerverbindlichkeiten in Höhe von 1.420 € durch zwei Postgiroüberweisungen. Verbindl. Finanzamt 40.900 an Postgiro 40.900 Verbindl. Finanzamt 1.420 an Postgiro 1.420 3) Banküberweisung der noch offenen Sozialversicherungsverbindlichkeiten aus dem Vorjahr. Verbindl. Sozialvers. 3.260 an Bank 3.260 4) Zahlung einer Verbindlichkeit für Rohstoffe von 12.850 € unter Abzug von 3 % Skonto. Verbindlichkeiten aLuL 12.850 an Bank 12.464,50 an erhaltene Skonti 323,95 an Vorsteuer 61,55 5) Zahlung der Kfz-Steuer in Höhe von 4.800 € durch Postgiroüberweisung für ein Kalenderjahr im Voraus. Belegdatum: 01.04. des laufenden Jahres. Kfz-Steuer 4.800 an Postgiro 4.800 aktiver RAP 1.200 an Kfz-Steuer 1.200 <?page no="185"?> Lösungen der Fallbeispiele 185 6) Einkauf von RHB-Stoffen auf Ziel im Nettowert von 13.200 €. RHB-Stoffe 13.200 Vorsteuer 2.508 an Verbindlichkeiten aLuL 15.708 7) Entnahme von Material (RHB-Stoffe) im Nettowert von 28.660 €. RHB-Aufwand 28.660 an RHB-Stoffe 28.660 8) Einem Kunden wird eine Rechnung für erbrachte Leistungen im Nettowert von 96.250 € zzgl. Umsatzsteuer zugeschickt. Forderungen aLuL 114.537,50 an Umsatzerlöse 96.250,00 an Umsatzsteuer 18.287,50 9) Der Kunde von Geschäftsvorfall (8) zahlt 2.000 € in bar und 28.000 € durch Banküberweisung. Kasse 2.000 Bank 28.000 an Forderungen aLuL 30.000 10) Lohnabrechnung der Arbeiter: 11.210 € brutto, davon1.390 € Lohn-, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag; jeweils 1.860 € AG-SV und AN-SV (alle AN pflichtversichert). Der Nettolohn wird sogleich per Bank überwiesen. Lohn 11.210 Soziale Abgaben 1.860 an Bank 7.960 an Verbindl. Sozialvers. 3.720 an Verbindl. Lohnsteuer 1.390 11) Bankabbuchung der Miete durch den Vermieter: 8.500 € (USt.-frei) und der Darlehenszinsen durch die Bank in Höhe von 6.100 €. Mietaufwand 8.500 an Bank 8.500 Zinsaufwand 6.100 an Bank 6.100 12) Der Fuhrpark ist degressiv im Sinne des Einkommensteuergesetzes in maximal zulässiger Höhe abzuschreiben; das Konto BGA ist pauschal mit 25 % abzuschreiben. Es ist direkt (bilanziell) zu buchen. AfA Fuhrpark 41.250 an Fuhrpark 41.250 AfA BGA 13.150 an BGA 13.150 13) Eine studentische Aushilfe, mit der kein Arbeitsvertrag besteht (auch keine geringfügige Beschäftigung), hat ihren Aushilfslohn in Höhe von 400 € noch nicht abgerechnet und daher auch noch nicht bekommen. Die Leistung ist jedoch schon erbracht. Personalaufwand 400 an Sonstige Verbindlichkeiten 400 14) Vor dem Abschlussstichtag erfahren wir, dass ein Kunde, der uns 25.300 € inkl. USt schuldet, Insolvenz angemeldet hat. Dubiose 25.300 an Forderungen aLuL 25.300 <?page no="186"?> 186 Lösungen der Fallbeispiele 15) Der Insolvenzverwalter gibt auf unsere Anfrage hinsichtlich des Kunden (Geschäftsvorfall (14)) die Auskunft, dass er für uns mit einer Quote von 20 % rechnet (d.h. wir bekommen noch 20 % des Geldes). Eine angemessene Wertberichtigung ist zu bilden! Einstellung in die EWB 17.008,40 an EWB auf Ford. 17.008,40 16) Der Inhaber entnimmt 500 € aus der Kasse und 6.500 € in bar vom Postgirokonto. Privatentnahme 7.000 an Kasse 500 an Postgiro 6.500 S Fuhrpark H S Eigenkapital H AB 165.000 12) 41.250 Saldo 123.750 Privat 7.000 Verlust 35.488,40 Saldo 72.511,60 AB 115.000 165.000 165.000 115.000 115.000 S BGA H S Darlehen H AB 52.600 12) 13.150 Saldo 39.450 Saldo 94.600 AB 94.600 52.600 52.600 94.600 94.600 S RHB-Stoffe H S Verbindlichkeiten aLuL H AB 18.400 6) 13.200 7) 28.660 Skonti 323,95 Saldo 2.616,05 4) 12.850 Saldo 112.228 AB 109.370 6) 15.708 31.600 31.600 125,078 125,078 S Forderungen aLuL H S Postgiro H AB 128.850 8) 114.537,50 1) 62.500 9) 30.000 14) 25.300 Saldo 125.587,50 1) 62.500 AB 2.180 2) 40.900 2) 1.420 5) 4.800 16) 6.500 Saldo 6.700 243.387,50 243.387,50 62.500 62.500 S Bank H S Verbindlichkeiten Sozialvers. H AB 1.310 9) 28.000 3) 3.260 4) 12.464,50 10) 7.960 3) 3.260 Saldo 3.720 AB 3.260 10) 3.720 <?page no="187"?> Lösungen der Fallbeispiele 187 Saldo 8.974,50 11) 8.500 11) 6.100 38.284,50 38.284,50 6.980 6.980 S Kasse H S Verbindlichkeiten Finanzamt H AB 570 9) 2.000 16) 500 Saldo 2.070 2) 40.900 2) 1.420 Saldo 1.390 AB 42.320 10) 1.390 2.570 2.570 43.710 43.710 S Dubiose H S Sonstige Verbindlichkeiten H 14) 25.300 Saldo 25.300 Saldo 400 13) 400 25.300 25.300 400 400 S erhaltene Skonti H S EWB auf Ford. H Saldo 323,95 4) 323,95 Saldo 17.008,40 15) 17.008,40 323,95 323,95 17.448,28 17.448,28 S Privatentnahme H S Umsatzerlöse H 16) 7.000 Saldo 7.000 Saldo 96.250 8) 96.250 7.000 7.000 96.250 96.250 S Umsatzsteuer H S Vorsteuer H Vorsteuer 2.446,45 Saldo 15.841,05 8) 18.287,50 6) 2.508 4) 61,55 Saldo 2.446,45 18.287,50 18.287,50 2.508 2.508 S Aufwendungen H S Abschreibungen H 5) 4.800 7) 28.660 10) 11.210 10) 1.860 11) 8.500 11) 6.100 13) 400 5) 1.200 Saldo 77.338,40 12) 41.250 12) 13.150 Saldo 54.400 <?page no="188"?> 188 Lösungen der Fallbeispiele 15) 17.008,40 78.538,40 78.538,40 46.150 46.150 S GuV-Konto H S Aktiver RAP H Aufwand 77.338,40 AfA 54.400,00 Umsatz 96.250,00 Saldo 35.488,40 5) 1.200 Saldo 1.200 131.738,40 131.738,40 1.200 1.200 Aktiva (€) Schlussbilanz zum 31.12.20… Passiva (€) Fuhrpark 123.750,00 Eigenkapital 72.511,60 BGA 39.450,00 Hypothekendarlehen 94.600,00 RHB-Stoffe 2.616,05 Verbindlichkeiten aLuL 112.228,00 Forderungen aLuL 125.587,50 EWB 17.008,40 Dubiose 25.300,00 Bank 8.974,50 Postgiro 6.700,00 Verbindlichkeiten Sozialvers. 3.720,00 Kasse 2.070,00 Verbindlichkeiten Finanzamt 1.390,00 Zahllast 15.841,05 Aktiver RAP 1.200,00 Sonstige Verbindlichkeiten 400,00 326.673,55 326.673,55 <?page no="189"?> Jörg Wöltje Übungsbuch Buchführung Aufgaben und Lösungen Übungsbuch Buchführung Wöltje Dieses Übungsbuch orientiert sich am utb-Lehrbuch Buchführung Schritt für Schritt und bietet eine Vielzahl an Aufgaben mit Lösungen. Das Themenspektrum umfasst die Einführung in das betriebliche Rechnungswesen und die Grundfragen zu Inventur, Inventar und Bilanz. Darüber hinaus werden Aufgaben zur Doppelten Buchführung, zum Eigenkapitalkonto, zur Organisation der Buchführung, zum Warenverkehr sowie zu Buchungen im Absatz- und Beschaffungsbereich gestellt. Abgerundet wird das Übungsbuch mit den Themen Leasinggeschäfte, Buchungen im Personalbereich und vorbereitende Jahresabschlussarbeiten. Die Hauptabschlussübersicht bildet das Schlusskapitel. Das Buch richtet sich an Studierende der Betriebswirtschaftslehre an Hochschulen und Universitäten. Betriebswirtschaftslehre ISBN 978-3-8252-6563-2 Dies ist ein utb-Band aus dem UVK Verlag. utb ist eine Kooperation von Verlagen mit einem gemeinsamen Ziel: Lehr- und Lernmedien für das erfolgreiche Studium zu veröffentlichen. utb.de QR-Code für mehr Infos und Bewertungen zu diesem Titel 6563-2_Woeltje_XL_6563_PRINT.indd Alle Seiten 6563-2_Woeltje_XL_6563_PRINT.indd Alle Seiten 09.10.25 15: 23 09.10.25 15: 23
