Betriebswirtschaftslehre
0813
2014
978-3-8385-4117-4
UTB
Hans Corsten
Martina Corsten
Das Lehrbuch bietet Studienanfängern einen Einstieg und Überblick in das Fach. Neben der Darstellung der unterschiedlichen Alternativen zur wissenschaftlichen Herangehensweise an die BWL und der Unternehmenssichtweise beschreibt es die wichtigsten Funktionsbereiche kompakt und prägnant. In bewährter Basics-Aufbereitung sorgen viele Definitionen, Merksätze, Abbildungen und Beispiele für den schnellen Durchblick.
9783838541174/9783838541174.pdf
<?page no="1"?> Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage Böhlau Verlag · Wien · Köln · Weimar Verlag Barbara Budrich · Opladen · Toronto facultas.wuv · Wien Wilhelm Fink · Paderborn A. Francke Verlag · Tübingen Haupt Verlag · Bern Verlag Julius Klinkhardt · Bad Heilbrunn Mohr Siebeck · Tübingen Nomos Verlagsgesellschaft · Baden-Baden Ernst Reinhardt Verlag · München · Basel Ferdinand Schöningh · Paderborn Eugen Ulmer Verlag · Stuttgart UVK Verlagsgesellschaft · Konstanz, mit UVK / Lucius · München Vandenhoeck & Ruprecht · Göttingen · Bristol vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich <?page no="2"?> H A N S C O R S T E N | M A R T I N A C O R S T E N Betriebswirtschaftslehre UVK Verlagsgesellschaft mbH · Konstanz mit UVK / Lucius · München <?page no="3"?> Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl <?page no="4"?> 5 Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Vorwort <?page no="5"?> 6 V O R W O R T Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Zu diesem Buch stellen Verlag und Autoren eine Webseite bereit, auf der für Studierende und Dozenten ein Glossar zur Verfügung steht: Diesen Web-Service finden Sie unter http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl/ Wichtige Begriffe sind zudem mit einem QR- Code am Seitenrand markiert. Sobald Sie diesen mit einem internetfähigen Smartphone scannen, wird der Begriff kurz und knapp erklärt. Die gängigen QR-Reader-Anwendungen speichern die aufgerufenen QR- Codes, so dass die Begriffe vor einer Prüfung wie ein digitales Lernkarten-Set verwendet werden können. Wir hoffen, Ihnen das Lernen und die Vorbereitung auf eine anstehende Prüfung auf diese Weise erleichtert zu haben. Benutzungshinweise <?page no="6"?> 7 Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Inhalt 1 Grundlagen, Konzeptionen und Ziele 2 Konstitutive Entscheidungen <?page no="7"?> 8 I N H A L T Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 3 Funktionsbereiche der Unternehmung <?page no="8"?> 9 I N H A L T Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 4 Funktionsübergreifende Aufgaben <?page no="9"?> 10 Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Ausgangspunkt bildet die Frage, woraus sich die Notwendigkeit des Wirtschaftens ergibt und was Gegenstand wirtschaftlicher Tätigkeiten ist. Auf dieser Grundlage wird dann das sogenannte Wirtschaftlichkeitsprinzip herausgearbeitet. In einem zweiten Abschnitt werden die Begriffe Firma, Betrieb und Unternehmung definiert und voneinander abgegrenzt. Grundlagen Ursachen und Gegenstand wirtschaftlicher Tätigkeit ( → QR-Glossar) Grundlagen, Konzeptionen und Ziele 1 | Inhalt Übersicht 1.1 | 1.1.1 | Bedürfnisse Güterknappheit <?page no="10"?> 1 1 G R U N D L A G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Opportunitätskosten Produktionsmöglichkeitenkurve Menge des Gutes A (x A ) A B −Δx A +Δx B x 1 A x 2 A x 1 B x 2 B Menge des Gutes B (x B ) | Abb 1 <?page no="11"?> 12 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Wirtschaftlichkeitsprinzip generelles Extremumprinzip <?page no="12"?> 13 G R U N D L A G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Firma, Betrieb, Unternehmung Erich Gutenberg (1897 - 1984) nahm eine inhaltliche Differenzierung zwischen Betrieben und Unternehmungen vor. Für ihn ist die Unternehmung ein spezifischer Betriebstyp in einem marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystem. Unternehmungen sind dann dadurch charakterisiert, dass sie am erwerbswirtschaftlichen Prinzip (Gewinnerzielung) orientiert sind und eine äußere und innere Autonomie aufweisen. Damit basiert die Unterscheidung darauf, ob eine Einheit in einem marktwirtschaftlichen oder planwirtschaftlichen System agiert. Eine solche wirtschaftssystemabhängige Abgrenzung hat sich aber in der Betriebswirtschaftslehre nicht durchgesetzt. Ausprägungen des ökonomischen Prinzips | Tab. 1 Output Fix Variabel Fix Variabel Input Keine Entscheidungssituation Generelles Extremumprinzip Maximumprinzip Minimumprinzip | 1.1.2 Firma eines Kaufmannes Info Betrieb Unternehmung <?page no="13"?> 14 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 1 Skizzieren Sie die Ursache des Wirtschaftens. 2 Was verstehen Sie unter Opportunitätskosten? 3 Erklären Sie die unterschiedlichen Ausprägungen des Wirtschaftlichkeitsprinzips auf der Grundlage eines selbstgewählten Beispiels. 4 Grenzen Sie die Begriffe Firma, Betrieb und Unternehmung ab. Zusammenfassung Fragen <?page no="14"?> 15 G R U N D L A G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Literatur N EUS (2011); M ÜLLER -M ERBACH (1976); S CHNEIDER (1993). Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft Nach der Einordnung der Betriebswirtschaftslehre in eine Wissenschaftssystematik werden die Bedeutung und die Erscheinungsformen von Modellen herausgestellt. In einer weiterführenden Betrachtung werden unterschiedliche Grundkonzeptionen der Betriebswirtschaftslehre vorgestellt, wobei neben den „klassischen“ Grundkonzeptionen auch auf die institutionenökonomischen Ansätze eingegangen wird. | 1.1.3 | 1.1.3.1 Übersicht Formalwissenschaften Realwissenschaften Wirtschaftswissenschaften <?page no="15"?> 16 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Wissenschaften Formalwissenschaften Realwissenschaften Logik Mathematik Naturwissenschaften Sozialwissenschaften Physik Chemie Biologie ... Wirtschaftswissenschaften VWL BWL Soziologie Psychologie ... Abb 2 | Spezielle Betriebswirtschaftslehren Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (Integrationsfunktion) Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (Überblicksfunktion) Spezielle Betriebswirtschaftslehren Abb 3 | <?page no="16"?> 17 G R U N D L A G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Teilweise wird die „Geburtsstunde“ der Betriebswirtschaftslehre mit der Gründung der Handelshochschulen ab 1898 gleichgesetzt. Schneider (1999, S. 16) widerspricht dieser Aussage und Isaac (1923, S. 13) hebt hervor, dass es „… allemal eine gewagte Sache (sei, d. V.), das Geburtsjahr oder gar die Geburtsstunde einer Wissenschaft bestimmen zu wollen. Ganz besonders gilt dies von der noch jungen Betriebswirtschaftslehre …“ Als eine erste Abhandlung (vgl. Schneider 1999, S. 4 f.) ist eine um das 9. - 12. Jahrhundert geschriebene arabische Handelskunde zu nennen, der zahlreiche kaufmännische Lehren folgten. Weitere Abhandlungen haben ihre Wurzeln im 14., 15. und 16. Jahrhundert. Sie sind jedoch keine systematischen wissenschaftlichen Untersuchungen, sondern befassen sich mit kaufmännischen Einzelproblemen mit dem Schwerpunkt Buchhaltung, kaufmännisches Rechnen und Handelsverkehr. Im Jahr 1675 erschien mit dem Werk „Le parfait négociant “ (die deutsche Übersetzung aus Industriebetriebslehre Handelsbetriebslehre Bankbetriebslehre Versicherungsbetriebslehre Verkehrsbetriebslehre Institutionen Funktionen Industrie Banken Versicherungen Handel Verkehr Forschung und Entwicklung Finanzierung Absatz Produktion Beschaffung Beschaffungswirtschaft Produktionswirtschaft Absatzwirtschaft Finanzwirtschaft Forschung und Entwicklung | Abb 4 Info <?page no="17"?> 18 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl dem Jahr 1677 erschien unter dem Titel „Der vollkommene Kauff- und Handels-Mann“) von Jacques Savary ein Lehr- und Nachschlagewerk über kaufmännisches Wissen, das etwa ein Jahrhundert lang nachgedruckt wurde und letztmalig 1757 in der 11. Auflage erschien (vgl. Schneider 1999, S. 5 f.; Weber 1914, S. 12 ff.). Mit diesem Werk wird auch der Beginn der systematischen Handlungswissenschaft festgelegt, die dann mit dem Werk „System des Handels“ von Johann Michael Leuchs im Jahr 1804 endet. Zentrales Anliegen der Handlungswissenschaft war es, aufzuzeigen, wie, mit welchen Mitteln und unter welchen Einflüssen ein Gewerbe gegründet und betrieben werden kann. Dies kommt dem Gegenstand der heutigen Betriebswirtschaftslehre nahe. Damit steht der Begriff der Handlungswissenschaften für jenen Teil der Kameralwissenschaft, der sich mit betriebswirtschaftlichen Problemen beschäftigt. Der Begriff der Betriebswirtschaftslehre geht auf Edward Baumstark (1807 - 1889) zurück. Das Wissen der Handlungswissenschaften geriet jedoch in Vergessenheit, ein Sachverhalt, der sich insbesondere auch darin zeigt, dass in den Lehrbüchern der Betriebswirtschaftslehre, die nach der Gründung der erwähnten Handelshochschulen erscheinen, nicht auf die Erkenntnisse und Erfahrungen der Handlungswissenschaften zurückgegriffen wurde. Modell 1.1.3.2 | <?page no="18"?> 19 G R U N D L A G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl isomorph homomorph Urbild | Abb 5 <?page no="19"?> 20 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Der sogenannte Konstruktivismus unterstellt, dass der Mensch keinen unmittelbaren Zugang zur Realität hat und folglich Aussagen über die Wirklichkeit subjektiv konstruiert sind. Damit ist jede Erkenntnisleistung eine aktive Eigenleistung. Die Menschen konstruieren sich mit Hilfe der Sinneseindrücke ihre Erfahrungswelt. Info Beschreibungsmodelle <?page no="20"?> 21 G R U N D L A G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Modelle (sprachliche) Implizite Modelle Explizite Modelle Natürlichsprachliche Modelle Formalsprachliche Modelle Beschreibungsmodelle Analysemodelle Erklärungsmodelle Entscheidungsmodelle Prognosemodelle Interpretationsmodelle Kausalmodelle | Abb 6 Analysemodelle Erklärungsmodelle Interpretationsmodelle Kausalmodelle Entscheidungsmodelle Prognosemodelle <?page no="21"?> 22 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Grundkonzeptionen in der Betriebswirtschaftslehre Systemtheoretischer Ansatz Prognosen 1.2 | 1.2.1 | Systembegriff System Umsystem <?page no="22"?> 23 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kybernetik Regelkreis Führungsgrößen Regler (Entscheidungsträger) Stellgrößen (Vorgaben) Regelgrößen (Rückmeldeinformationen) Regelstrecke (zu gestaltender Sachverhalt) Input Output Störgrößen | Abb 7 <?page no="23"?> 24 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Steuerung Abb 8 | Produktionssystem Beschaffungssystem Finanzsystem Technologiesystem Absatzsystem Wirtschaftliches Umsystem Technologisches Umsystem Soziales und rechtliches Umsystem Ökologisches (natürliches) Umsystem Wirtschaftliches Umsystem Technologisches Umsystem Soziales und rechtliches Umsystem Ökologisches (natürliches) Umsystem Abb 9 | <?page no="24"?> 25 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR- Glossar) <?page no="25"?> 26 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Befürworter der Systemtheorie betonen hingegen, dass es durchaus eigenständige systemtheoretische Gesetzmäßigkeiten gebe und weisen in diesem Zusammenhang auf die Varietät hin, die Aussagen zur Komplexität ermögliche. Die Varietät „… drückt … die Anzahl der unterschiedlichen Beziehungen zwischen den Elementen eines Systems aus, wobei zu beachten ist, daß zwischen zwei Elementen mehrere verschiedene Beziehungen bestehen können“ (Ulrich 1968, S. 116). Die Varietät (V) ergibt sich dann aus: V = m · n (n - 1) 2 mit: n = Anzahl der verschiedenen Elemente m = Anzahl der verschiedenen Beziehungen zwischen zwei Elementen Für ein statisches System, in dem zwischen je zwei Elementen zwei verschiedene Beziehungen bestehen und sieben Elemente vorhanden sind, ergibt sich eine Varietät von V = 42. Liegt hingegen ein dynamisches System vor, bei dem die Beziehungen aktiv oder nicht aktiv sein können, dann ergeben sich 2 42 mögliche Systemzustände (vgl. Ulrich 1968, S. 116). Zelewski (2008, S. 52) betont jedoch in diesem Zusammenhang, dass das systemtheoretische Varietätsgesetz auf solch rigiden impliziten Randbedingungen basiere, „… dass sich kaum nachvollziehen lässt, auf welche realen betriebswirtschaftlichen Sachverhalte es anwendbar sein sollte.“ Faktortheoretischer Ansatz Info 1.2.2 | <?page no="26"?> 27 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) ● ● ● ● ● Produktionsfaktoren Elementarfaktoren dispositiver Faktor <?page no="27"?> 28 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Unternehmungsleitung (originärer dispositiver Faktor) Planung Organisation Leistungserstellung Objektbezogene menschliche Arbeitsleistung Betriebsmittel Werkstoffe Kapitalbedarf Kapitalfonds Finanzielle Sphäre Finanzielles Gleichgewicht Kostenminimierung Produktgestaltung Absatzmethoden Preispolitik Leistungsverwertung Ziel: Gewinnmaximierung Ziel: Wirtschaftlichkeit Werbung Ziel: Abb 10 | <?page no="28"?> 29 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Der homo oeconomicus ist durch die folgenden Eigenschaften charakterisiert (vgl. Kirsch 1970, S. 27 f.): Er verfügt über ein definiertes, widerspruchsfreies Zielsystem, das zeitinvariant ist. Er verfolgt ausschließlich ökonomische Ziele, d. h., handlungsbestimmend ist sein Streben nach Nutzenmaximierung (bzw. Gewinnmaximierung). Er kennt alle Entscheidungsalternativen und deren Konsequenzen, d. h., es liegt vollkommene Markttransparenz bzw. vollkommene Voraussicht vor. Um die Problematik der Prämisse der vollkommenen Voraussicht zu verdeutlichen, sei auf ein Beispiel von Morgenstern (1935, S. 343) zurückgegriffen, das aufzeigt, dass diese Prämisse zu einem Paradoxon führt: „Als Sherlock Holmes, von seinem Gegner Moriarty verfolgt, von London nach Dover abfährt, und zwar mit einem Zuge, der auf einer Zwischenstation hält, steigt er dort aus, anstatt nach Dover weiterzufahren. Er hat nämlich Moriarty auf dem Bahnhof gesehen, schätzt ihn für sehr klug und erwartet, daß Moriarty einen schnelleren Extrazug nehmen werde, um ihn in Dover zu erwarten. Diese Antizipation Holmes’ stellt sich als richtig heraus. Was aber, wenn Moriarty noch klüger gewesen wäre, Holmes’ geistige Fähigkeiten höher eingeschätzt und demnach Holmes’ Aktion vorausgesehen hätte? Dann wäre er offenbar nach der Zwischenstation gefahren. Das hätte Holmes wieder kalkulieren und daher sich für Dover entscheiden müssen. Worauf Moriarty wieder anders „reagiert “ hätte. Vor lauter Nachdenken wären sie gar nicht zum Handeln gekommen, oder der geistig Unterlegene hätte sich schon am Viktoria-Bahnhof dem anderen übergeben müssen, weil die ganze Flucht unnötig geworden wäre.“ Wäre die Prämisse der vollkommenen Voraussicht erfüllt, dann hätte weder Sherlock Holmes noch Moriarty Spekulationen über die möglichen Handlungsweisen des jeweils anderen anstellen müssen, weil sie diese vollkommen klar und sicher überblicken. Der Ausgang liegt damit für beide offen und bestimmt vor. Damit impliziert die Prämisse der vollkommenen Voraussicht absoluten Determinismus. „Das ist eben die Konsequenz dieser Prämisse, die dem einzelnen Subjekt keine Entscheidungsfreiheit mehr lassen kann.“ (Wittmann 1959, S. 21). vollkommene Voraussicht Info <?page no="29"?> 30 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Entscheidungsorientierter Ansatz Methodenstreit 1.2.3 | Rationalprinzip <?page no="30"?> 31 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Verhaltenswissenschaftlicher Ansatz Theorie des Anspruchsniveaus | 1.2.4 <?page no="31"?> 32 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Human-Relations- Bewegung Behavioral Sciences Motivationstheorien <?page no="32"?> 33 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) ( → QR-Glossar) Maslow unterschied fünf Bedürfnisklassen, die er, wie aus der folgenden Abbildung hervorgeht, in eine hierarchische Beziehung stellte. Bedürfnisse höherer Ordnung werden nur dann verhaltensrelevant, wenn Bedürfnisse niedrigerer Ordnung aus der Sicht des jeweiligen Individuums in ausreichendem Maße befriedigt sind. Maslow betont, dass die einzelnen Bedürfnisse nicht nur getrennt von Bedürfnishierarchie Zweifaktorentheorie Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung Anerkennungsbedürfnisse Sozialbedürfnisse Sicherheitsbedürfnisse Physiologische Bedürfnisse Wachstumsbedürfnisse Defizitbedürfnisse | Abb 11 Info <?page no="33"?> 34 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl den anderen Bedürfnissen verhaltenswirksam werden, sondern dass auch Bedürfnisse unterschiedlicher Stufen gleichzeitig auf das Verhalten des Individuums wirken können (Kumulationsthese). SOR-Paradigma S (Stimulus) Reizsituation O (Organism) Organismus R (Response) Reaktion Abb 12 | SOBC-Modell Stimulus (Reizsituation) Organism (Wahrnehmung/ Bewertung) Behaviour (Handlung) Consequence (Verhaltenskonsequenz/ Handlungsergebnis) Abb 13 | Feldtheorie <?page no="34"?> 35 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl soziale Lerntheorie Verhalten Situation Person (inklusive kognitiver Prozesse) Reziproke Determinante | Abb 14 Bürokratieansatz <?page no="35"?> 36 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Institutionenökonomische Ansätze Gesellschaft (Umwelt) Organisation Gruppen Individuen Abb 15 | 1.2.5 | Institutionenökonomik <?page no="36"?> 37 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Die Neue Institutionenökonomie basiert auf Denkrichtungen, die Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland verbreitet waren (vgl. hierzu Pierenkemper 2012, S. 181 ff.). Diese Gedanken wurden in den USA neu formuliert und erlangten in veränderter Form große Popularität (frühe Ansätze des amerikanischen Institutionalismus). Die Neue Institutionenökonomie stellt eine Reaktion auf die das ökonomische Denken beherrschende abstrakte Modellkonstruktion dar, und zwar insbesondere auf die Vereinfachungen der Gleichgewichtstheorie. Wunsch war dabei, den Realitätsbezug der ökonomischen Forschungen zu erhöhen. Info | 1.2.5.1 Verfügungsrechte Eigentum <?page no="37"?> 38 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 1.2.5.2 | Transaktion Transaktionskosten <?page no="38"?> 39 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Picot / Reichwald / Wigand (2003, S. 49; zu unterschiedlichen Abgrenzungen vgl. Göbel 2002, S. 129 ff.; Kräkel 1999, S. 6 f.) zählen zu den Transaktionskosten die folgenden Kosten: Anbahnung (z. B. Recherche, Reisen, Beratung); Vereinbarung (z. B. Verhandlungen, Rechtsabteilung); Abwicklung (z. B. Prozesssteuerung); Kontrolle (z. B. Qualitäts- und Terminüberwachung) und Anpassung (z. B. Zusatzkosten aufgrund nachträglicher qualitativer, preislicher oder terminlicher Änderungen). Diese etwas differenzierte Auflistung lässt sich letztlich auf die drei angeführten Kostenkategorien zurückführen. Dabei kann differenzierend zwischen Ex-ante- und Ex-post-Transaktionskosten unterschieden werden. Ex-ante-Transaktionskosten umfassen diejenigen Transaktionskosten, die im Rahmen der Verhandlungen und / oder der Absicherung von Vereinbarungen auftreten. Demgegenüber entstehen Ex-post-Transaktionskosten dann, wenn es nachträgliche Veränderungen etwa zur Korrektur von Fehlentwicklungen oder zur Beilegung von Streitigkeiten gibt. Info <?page no="39"?> 40 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Es lassen sich die folgenden Erscheinungsformen der Spezifität unterscheiden (vgl. Picot / Reichwald / Wigand 2003, S. 51): Standortspezifität (ortsgebundene Investitionen); Sachkapitalspezifität (Investitionen in spezifische Betriebsmittel und Technologien); Humankapitalspezifität (Investitionen in spezifische Mitarbeiterqualifikationen). Zweckgebundene Sachwerte (unspezifische Investitionen in Betriebsmittel, die aber bei Wegfall der Transaktion Überkapazitäten darstellen). Spezifität Info Unsicherheit <?page no="40"?> 41 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Häufigkeit Transaktionskosten Spezifitätsgrad Markt Marktliche Koordination Hybride (Zwischenformen) Elemente marktlicher und hierarchischer Koordination Hierarchie Hierarchische Koordination z. B. langfristige Kooperation | Abb 16 <?page no="41"?> 42 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Verrechnungspreise sind in der Unternehmung festgelegte Wertansätze für Leistungen, die zwischen rechnerisch abgegrenzten Unternehmungsbereichen ausgetauscht werden (vgl. Friedl 2003, S. 438). Eingesetzt werden sie z. B., wenn dezentrale Einheiten um knappe Ressourcen konkurrieren, dezentrale Einheiten mit externen Leistungen in Wettbewerb stehen oder Leistungsverflechtungen zwischen dezentralen Einheiten gegeben sind (interne Leistungsverrechnung; vgl. Ossadnik 2009, S. 37). Ein zentrales Problem dabei ist, wer diese Verrechnungspreise (auch Lenkpreise genannt) festlegt. Denkbar sind die folgenden Möglichkeiten: Die Unternehmungsleitung setzt die Verrechnungspreise unter Berücksichtigung des Knappheitsgrades der Ressourcen fest. Die Verrechnungspreise werden im Wege von Verhandlungen zwischen Unternehmungsleitung und Bereichsleitungen oder zwischen den Bereichsleitungen festgelegt. Die Bereichsleitungen treten als Marktakteure auf, und die Verrechnungspreise ergeben sich aus Angebot und Nachfrage nach der jeweiligen Ressourcenart. hybride Koordinationsformen Info <?page no="42"?> 43 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl | 1.2.5.3 Agency-Beziehungen <?page no="43"?> 44 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Die beiden ersten Kostenkategorien resultieren aus Maßnahmen zur Unsicherheitsreduktion. Der Residualverlust ergibt sich daraus, dass Transaktionen, bedingt durch Informationsunvollkommenheiten, nicht oder nur teilweise durchgeführt werden, obwohl sie wohlfahrtssteigernd sind. Teilweise bestehen zwischen diesen Kostenkategorien Trade-off-Beziehungen: So können die Kontrollkosten reduziert werden, wenn der Agent glaubwürdige Garantieleistungen anbietet. Info Hidden characteristics Hidden actions Hidden informations Informationsasymmetrie <?page no="44"?> 45 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Hidden intention Screening Signaling Monitoring Reporting <?page no="45"?> 46 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Vertrauensbildung Reputation <?page no="46"?> 47 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Evolutorischer Ansatz | 1.2.6 Marktprozesse Unternehmertum <?page no="47"?> 48 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Jean-Baptiste Say (1767 - 1832) wies bereits 1830 darauf hin, dass beim Produktionsfaktor menschliche Arbeitsleistung zwischen dem Wissenschaftler, dem Unternehmer und dem Arbeiter zu unterscheiden sei. Die Hauptfunktion des Unternehmers sah Say in der Koordination der Produktionsfaktoren entsprechend den Bedürfnissen des Marktes. Ebenfalls stellte Alfred Marshall (1842 - 1924) den Unternehmer in seiner Bedeutung heraus und ordnete ihm die Rollen „Koordinator“, „Arbitrageur“, „Innovator“ und „Risikoträger“ zu, die er in Abhängigkeit von der jeweiligen Situation zu übernehmen habe. Nach seiner Auffassung muss der Unternehmer wachsam für kostensenkende, neue Ideen sein, weil er nur so im Wettbewerb gegen Konkurrenten bestehen kann. Mit dem Aufkommen der sogenannten modernen Mikroökonomie gelangte dann die Rolle des Unternehmers in den Hintergrund, und der Schwerpunkt lag auf der Entwicklung einer „Theorie der Unternehmung“: „Das Grundkonzept des vollkommenen Marktes macht die Einbeziehung des Unternehmers als besondere Größe im ökonomischen Gesamtkonzept überflüssig, gar störend.“ (Ripsas 1997, S. 9). Jedoch gab es eine Reihe von Autoren, die den Versuch unternahmen, die Funktionen des Unternehmers herauszuarbeiten. Während Knight (1971 / 1921) das Tragen der Unsicherheit durch den Unternehmer ins Zentrum seiner Überlegungen stellte, unterstrich Kirzner (1992) die Funktion des Entdeckens von Preisarbitragen, und Casson (1982) stellte die Funktion der Koordination der Ressourcen in differenzierter Weise heraus. Joseph Alois Schumpeter (1883 - 1950) unterstrich die Innovationsfunktion des Unternehmers in der Wirtschaft, eine Funktion, die bereits Johann Heinrich von Thünen (1783 - 1850) hervorgehoben hatte: „Die Not ist die Mutter der Erfindungen, und so wird auch der Unternehmer durch seine Bedrängnis zum Erfinder und Entdecker in seiner Sphäre.“ (Thünen 1930, S. 481). Dabei unterschied Schumpeter (1928, S. 481) zwischen Kapitalgeber und Unternehmer. Während der Unternehmer nicht das Risiko der Unternehmung trägt, trifft ein Verlust im Konkursfall den Kapitalgeber, und nur dann, wenn beide Funktionen zusammenfallen, trägt die Person, die beide Funktonen vereint, das Risiko. Zentral für den Unternehmer ist dann für Schumpeter die Durchsetzung neuer Kombinationen: „Im Erkennen und Durchsetzen neuer Möglichkeiten auf wirtschaftlichem Gebiet liegt das Wissen der Unternehmerfunktion.“ (Schumpeter 1928, S. 483). Damit lassen sich die folgenden Funktionen zusammenfassend nennen: Übernahme der Unsicherheit, Innovationen am Markt durchsetzen, Entdecken von Preisarbitragen und Koordination der Ressourcen. Info <?page no="48"?> 49 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Einkommensfunktion Arbitragefunktion Koordinationsfunktion Innovationsfunktion <?page no="49"?> 50 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Unternehmer im Sinne des dynamischen Unternehmers und der (statische) Wirt lassen sich auf der Grundlage ausgewählter Kriterien vergleichend gegenüberstellen (vgl. Ebner 2002, S. 619). Der Wirt ist damit durch eine erfahrungsgeleitete Anpassung, d. h. reagierende Handlungsmuster, charakterisiert, während die für den Unternehmer typische „kreative Erwiderung“ nicht antizipierbar ist (vgl. Arndt 1952, S. 35 ff.). „Schumpeters Theorie des Unternehmers ist eine Elitetheorie: Sie betrachtet nicht durchschnittliche Charaktere, sondern besondere Ausprägungen menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften in einer Gesellschaft.“ (Berg / Brandt 1998, S. 237). Der Schumpeter’sche Gedanke der „schöpferischen Zerstörung“ ist auch die Grundlage des Konzeptes von D’Aveni (1995), der mit seinem Hyperwettbewerb den Wettbewerbsprozess in der Form einer Eskalationsleiter beschreibt, in dem die bewusste Zerstörung von Gleichgewichtszuständen durch die Akteure zur Maxime erhoben wird (vgl. dazu auch Corsten / Corsten 2012, S. 21 ff.). Prozess der schöpferischen Zerstörung Schumpeter’sche Typen wirtschaftlichen Handelns Tab. 2 | Wirt Unternehmer Reaktionsmuster Adaptiv und antizipierbar Kreativ und nicht antizipierbar Verhaltensweise Erfahrungsbasiert Neuerungsorientiert Visionäre Vorstellungskraft Hedonistische Kalkulation Handlungsmotiv Handlungsmodus Unsicherheitsmindernde Routine Unsicherheitsvertiefende Innovation Handlungsfolgen Gradueller und kontinuierlicher Wandel Radikaler und diskontinuierlicher Wandel Hyperwettbewerb Info <?page no="50"?> 51 G R U N D K O N Z E P T I O N E N I N D E R B E T R I E B S W I R T S C H A F T S L E H R E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 1 Erklären Sie die Integrationsfunktion der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre. 2 Was verstehen Sie unter einem Modell, und welche Erscheinungsformen kennen Sie? 3 Erklären Sie die Grundidee des systemtheoretischen Ansatzes. 4 Worin sehen Sie das zentrale Anliegen des faktortheoretischen Ansatzes? 5 Problematisieren Sie das Rationalprinzip. Zusammenfassung Fragen <?page no="51"?> 52 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 6 Erklären Sie die Grundidee des Transaktionskostenansatzes. 7 Erläutern Sie die zentralen Probleme, die zwischen Principal und Agent auftreten können. Literatur G ÖBEL (2002); P ICOT / R EICHWALD / W IGAND (2003); S CHNEIDER (1995 und 1997); S TAEHLE (1999); Z ELEWSKI (2008). Das unternehmerische Zielsystem Es werden insbesondere die Formalziele behandelt, wobei die Formalzielinhalte und -vorschriften an Beispielen verdeutlicht werden. Darauf aufbauend werden Interdependenz-, Präferenz- und Instrumentalbeziehungen erläutert und der Zielbildungsprozess betrachtet. 1.3 | Übersicht Sachziel Formalziel <?page no="52"?> 53 D A S U N T E R N E H M E R I S C H E Z I E L S Y S T E M Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Formalzielinhalte und -vorschriften (Beispiele) | Tab. 3 Formalzielinhalte Ökonomische Ziele Technische Ziele Soziale Ziele Ökologische Ziele Extremierungsziele Formalzielvorschriften Satisfizierungsziele Meliorisierungsziele Gewinnmaximierung Rentabilitätsmaximierung Kostenminimierung Maximierung der Kapazitätsauslastung Maximierung der Produktivität Minimierung der Durchlaufzeit Minimierung der gesundheitlichen Belastungen der Mitarbeiter Minimierung der Unfallgefahren am Arbeitsplatz Marktanteilssteigerung um mindestens 10 % Umsatzsteigerung um mindestens 15 % Mindestens 90 % Kapazitätsauslastung Mindestens 5 % Produktivitätssteigerung Bestandssicherung für alle Arbeitsplätze Alterssicherung für alle Mitarbeiter Marktanteilssteigerung Umsatzsteigerung Steigerung der Kapazitätsauslastung Produktivitätssteigerung Erhöhung der Arbeitsplatzsicherheit Erhöhung der Alterssicherung der Mitarbeiter Maximierung der Recyclingquote Minimierung der Belastung der natürlichen Umwelt Mindestens 80 % Recyclingquote Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte Erhöhung der Recyclingquote Verringerung der Belastung der natürlichen Umwelt <?page no="53"?> 54 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Zielbündel Interdependenzbeziehungen z 2 z 2 2 z 1 2 z 1 Fall a: z 2 z 2 2 z 1 2 z 1 1 z 2 1 z 1 Fall b: Abb 17 | <?page no="54"?> 55 D A S U N T E R N E H M E R I S C H E Z I E L S Y S T E M Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) z 2 z 2 2 z 1 2 z 1 1 z 2 1 z 1 Fall c: Präferenzbeziehungen Instrumentalbeziehungen Zielhierarchie Zielsystem Jahreserfolg Gesamtleistung ROI = Gesamtleistung Gesamtkapital Return on Investment Umsatzrentabilität Kapitalumschlagshäufigkeit Jahreserfolg Gesamtleistung Gesamtleistung Gesamtkapital : : . | Abb 18 <?page no="55"?> 56 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Shareholder-Value-Ansatz Economic-Value-Added <?page no="56"?> 57 D A S U N T E R N E H M E R I S C H E Z I E L S Y S T E M Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl NOPAT ergibt sich aus der folgenden Berechnung: Jahresüberschuss + Steuern = Jahresüberschuss (vor Steuern) + Zinsaufwand = Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) +/ − Adjustments (inkl. Steueranpassungen) = Net Operating Profit Before Taxes − Steuern (pauschal) = Net Operating Profit After Taxes (NOPAT) Für das investierte Kapital gilt: Umlaufvermögen − kurzfristige Verbindlichkeiten = Working Capital + Anlagevermögen +/ − Adjustments (inkl. Steueranpassungen) = Investiertes Kapital ( ) Info <?page no="57"?> 58 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Die Kosten des Fremdkapitals ergeben sich aus der vertraglichen Vereinbarung zwischen Unternehmung und Fremdkapitalgeber. Die Kosten des Eigenkapitals lassen sich mit Hilfe des sogenannten Capital Asset Pricing Model (CAPM) berechnen. Es gilt: i EK = i f + i · (i m - i f ) mit: i f = Rendite risikofreien Anlagen i m = Marktrendite i = Risikofaktor Die Gleichung macht deutlich, dass sich die Rendite der Eigenkapitalgeber aus den beiden folgenden Komponenten zusammensetzt: der Rendite für risikolose Anlagen und einer Prämie für die Übernahme des unternehmungsspezifischen Risikos. Mit dem Faktor wird erfasst, wie die Risikoschwankungen der betrachteten Unternehmung im Vergleich zur Marktrendite einzuschätzen sind. Es gilt: = 1: Unternehmungs- und Marktrendite sind gleich > 1: Investition ist überdurchschnittlich risikoreich < 1: Investition ist unterdurchschnittlich risikoreich Fallunterscheidung Tab. 4 | i c > WACC i c = WACC i c < WACC EVA ist positiv EVA ist null EVA ist negativ Investition ist wertsteigernd Grenzinvestition Investition ist wertmindernd Info Konversionen <?page no="58"?> 59 D A S U N T E R N E H M E R I S C H E Z I E L S Y S T E M Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Die folgenden Beispiele geben einen Einblick in die Konversionen (Modifikationen). Konversionsklassen Konversionen (Beispiele) | Tab. 5 | Tab. 6 Operating Conversion (nichtbetriebliche Anpassung) Es ist das betriebsnotwendige Vermögen zu bestimmen ( keine Finanzanlagen). Funding Conversion (finanzielle Anpassung) Erfassung der betrieblich genutzten Finanzierungsmittel; Vorgänge, die auf unterschiedlichen Finanzierungsformen beruhen, sind zu eliminieren (z.B. Leasing). Tax Conversion (steuerliche Anpassung) Es wird der Steueraufwand innerhalb der Erfolgsgröße auf die Steuerbelastung einer fiktiv eigenfinanzierten Unternehmung umgerechnet (z.B. latente Steuern). Shareholder Conversion (bewertungsmäßige Anpassung) Erfolg aus der Sicht der Eigenkapitalgeber. Berücksichtigung von eigenkapitalähnlichen Posten. Vermögensgegenstände, die nicht bzw. mit unzutreffenden Wertansätzen im Jahresabschluss erfasst sind (z.B. Forschungskosten; stille Reserven; Anpassung an den Marktwert). Konversionen (Beispiele) Erklärung Ein derivativer Geschäfts-/ Firmenwert kann nach §255(4) HGB aktiviert und planmäßig abgeschrieben werden (nach EStG 15 Jahre). Im EVA-Konzept ist er zu aktivieren und abzuschreiben. Dementsprechend sind die jährlichen Abschreibungen dem NOPAT und die kumulierten Abschreibungen dem investierten Kapital hinzuzurechnen Forschungskosten dürfen nicht aktiviert werdeo Entwicklungskosten dürfen aktiviert werden (§ 248 (2) i.V.m. § 255 (2a) HGB). Beim EVA-Konzept wird der Barwert der Forschungskosten dem investierten Kapital und analog dem NOPAT zugerechnet. In den Folgejahren wird der NOPAT um die Abschreibungen auf die kapitalisierten Forschungskosten reduziert. Werden die Entwicklungskosten nicht aktiviert ist wie bei den Forschungskosten zu verfahren Last in, First out: Dies führt in Zeiten steigender Preise zu systematischen Unterbewertungen des Vorratsvermögens. Die im Vorratsvermögen enthaltene LIFO-Reserve wird dem investierten Kapital und analog dem NOPAT zugerechnet Unterscheidung zwischen Capital und Operating Leasing Beim Capital Leasing wird das Leasingobjekt beim Leasingnehmer bilanziert beim Operating Leasing nicht geringeres Kapital. Diese Verzerrung wird durch Kapitalisierung der Leasingraten der nächsten fünf Jahre und Addition des berechneten Barwertes zum investierten Kapital ausgeglichen Sie entstehen durch abweichende Gewinnermittlungsvorschriften im Handels- und Steuerrecht: passivische latente Steuern sind passivierungspflichtig (§ 274 (1) HGB); aktivische latente Steuern können aktiviert werden (§ 274 (2) HGB). Die Rückstellungen für passivisch latente Steuern werden dem investierten Kapital zugerechnet Entsprechend werden die Aufwendungen für passivisch latente Steuern beim NOPAT korrigiert Geschäfts-/ Firmenwert Forschungs- und Entwicklungskosten LIFO- Bewertung Leasing-Finanzierung Latente Steuern Info <?page no="59"?> 60 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Stakeholder-Value- Konzept Zielbildungsprozess autorisiertes Zielsystem Konfliktursachen <?page no="60"?> 61 D A S U N T E R N E H M E R I S C H E Z I E L S Y S T E M Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 1 Was verstehen Sie unter einem Formalziel? 2 Erklären Sie an zwei selbstgewählten Zielen die Zielkomplementarität und -konkurrenz. 3 Erklären Sie die Grundidee des Shareholder-Value-Ansatzes. 4 Welche Größen fließen in den Ansatz des Economic-Value-Added (EVA) ein? Erklären Sie diese. 5 Erklären Sie die Grundidee des Stakeholder-Value-Ansatzes. Zusammenfassung Fragen <?page no="61"?> 62 G R U N D L A G E N , K O N Z E P T I O N E N U N D Z I E L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Zu Zielen: A DAM (1996); S CHNEEWEISS (1991). Zum Shareholder-Value-Ansatz: B ÖCKING / N OWAK (1999); H OFSTETTLER (2000). Zum Stakeholder-Value-Ansatz: M ÜLLER -S TEVENS / L ECHNER (2005); D ICKE (2007). Literatur <?page no="62"?> 63 Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Im Zentrum dieses Kapitels stehen die konstitutiven Entscheidungen, die auch als Grundsatzentscheidungen bezeichnet werden. Konkret werden die Unternehmungsgründung, Sanierung und Liquidation, die Standort-, die Rechtsformentscheidung sowie die Unternehmungszusammenschlüsse und deren rechtliche Rahmenbedingungen thematisiert. Das Problem der Konzentration und ihre Messung schließen das Kapitel ab. Konstitutive Entscheidungen Inhalt | 2 Übersicht <?page no="63"?> 64 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl In der Literatur werden insbesondere die folgenden Merkmale hervorgehoben (vgl. Macharzina / Wolf 2010, S. 40 ff.): Es muss sich um Grundsatzentscheidungen handeln. Dies bedeutet, dass solche Entscheidungen weitere Entscheidungen auslösen, deren Alternativenraum aber merklich einschränken (z. B. die Standortwahl für ein Zweigwerk). Unternehmungsführungsentscheidungen weisen eine hohe Bindungswirkung (auch Irreversibilität genannt) auf, d. h., eventuelle Korrekturen sind mit größeren Schwierigkeiten verbunden (z. B. Übergang von einer Funktionalorganisation zu einer divisionalen Organisation). Die Entscheidungen müssen für die gesamte Unternehmung von Bedeutung sein (z. B. Aufstellung von Unternehmungsgrundsätzen). Die Entscheidung muss mit einem hohen monetären Wert verbunden sein (z. B. Gründung eines Joint Ventures). Die Entscheidungen weisen nur einen geringen Strukturierungsgrad auf, das vorliegende Problem ist nicht genau spezifiziert (z. B. Eintritt in einen Auslandsmarkt). Unternehmungsgründung, Sanierung und Liquidation Info 2.1 | Gründung <?page no="64"?> 65 U N T E R N E H M U N G S G R Ü N D U N G , S A N I E R U N G U N D L I Q U I D A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● ● ● Gründungshandlungen Formen der Gründung <?page no="65"?> 66 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Sanierung Sanierungsmaßnahmen Liquidation <?page no="66"?> 67 U N T E R N E H M U N G S G R Ü N D U N G , S A N I E R U N G U N D L I Q U I D A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Insolvenz Ziele des Insolvenzverfahrens Insolvenzverwalter <?page no="67"?> 68 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Standortentscheidung Standortfragen haben in der Volkswirtschaftslehre eine deutlich längere Tradition als in der Betriebswirtschaftslehre. So entwarf bereits Thünen (1826) in seinem Werk „Der isolierte Staat in Beziehung auf Landwirtschaft und Nationalökonomie“ eine landwirtschaftliche Standortlehre. Auf der Grundlage der isolierenden Abstraktion entwickelte er als Denkmodell einen isolierten Staat, der von einer unkultivierten Wildnis umgeben ist, wodurch dieser Staat von der übrigen Welt gänzlich getrennt 2.2 | Standortfaktor Info <?page no="68"?> 69 S T A N D O R T E N T S C H E I D U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl wird. Im Zentrum dieses Staates befindet sich eine „… sehr große Stadt in der Mitte einer fruchtbaren Ebene … Die Ebene selbst bestehe aus einem durchaus gleichen Boden, der überall der Kultur fähig ist.“ (Thünen 1826, S. 1). Weitere Städte existieren in dieser Ebene nicht. Vor diesem Hintergrund stellt sich dann die Frage: „… wie wird sich unter diesen Verhältnissen der Ackerbau gestalten, und wie wird die größere oder geringere Entfernung von der Stadt einwirken, wenn dieser mit der höchsten Konsequenz betrieben wird? “ (Thünen 1826, S. 2). In Abhängigkeit von der Entfernung der zentral gelegenen Stadt fallen unterschiedliche Transportkosten an. Unter diesen Gegebenheiten bilden sich nach Thünen dann konzentrische Kreise um die zentral gelegene Stadt mit unterschiedlicher Anbaumethode, und zwar abgestuft nach der Intensität (vgl. Thünen 1826, S. 390). Damit lässt sich die folgende Aussage formulieren: Die intensive Bewirtschaftung (hoher Einsatz von Arbeit und Kapital) wechselt mit wachsender Marktentfernung in eine zunehmend extensive Bewirtschaftung (niedriger Einsatz von Arbeit und Kapital). Mit dem Standort in der Industrie beschäftigte sich Wilhelm Launhardt (1885, S. 157 ff.). Er erkannte die Bedeutung der Transportkosten und zeigte die Bestimmung des Transportkostenoptimalpunktes auf (Launhardt ’scher Trichter). Freie Wirtschaft (Gemüse, Obst, etc.) Forstwirtschaft Fruchtwechselwirtschaft Koppelwirtschaft Dreifelderwirtschaft Viehzucht Unkultivierte Wildnis (Jagd) | Abb 19 Systematik der Standortfaktoren <?page no="69"?> 70 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Standortfaktoren quantitativ qualitativ Transportkosten Grundstückspreise Personalkosten Beschaffungskosten für Materialien Finanzierungskosten Grund- und Gewerbesteuer Gewinnsteuern Absatzpreise Energiepreise Entsorgungskosten Kaufkraft Grundstücke (Form, Lage, Bodenbeschaffenheit etc.) Infrastruktur (Verkehrsnetze, Transportgewerbe, Kunden-/ Lieferantenkontakte etc.) Personalverfügbarkeit (Bevölkerungsstruktur, Ausbildungsstand etc.) Soziale und politische Faktoren (Wirtschafts- und Rechtsordnung, soziales Klima etc.) Lebensqualität am Ort (Schulen, Krankenhäuser, Kultureinrichtungen etc.) Abb 20 | empirisch-realistische Standortlehre <?page no="70"?> 71 S T A N D O R T E N T S C H E I D U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● Nutzwertanalyse <?page no="71"?> 72 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Nutzwertanalyse (Beispiel) Tab. 7 | Standortfaktoren Transportkosten Arbeitskräfteverfügbarkeit Güte der Abfall-, Abwasser- und Abgasbeseitigung Räumliche Expansionsmöglichkeit Lebensqualität Standorte g j ST 1 ST 2 ST 3 ST 4 4 5 3 2 4 4 4 4 3 3 3 2 2 2 2 4 5 3 2 5 0,4 0,2 0,2 0,1 0,1 <?page no="72"?> 73 R E C H T S F O R M E N T S C H E I D U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Rechtsformentscheidung Überblick ( → QR-Glossar) | 2.3 | 2.3.1 Kriterien der Rechtsformwahl Personengesellschaften Gesellschaft des bürgerlichen Rechts Einzelunternehmung Genossenschaften Kapitalgesellschaften Offene Handelsgesellschaft Partnerschaftsgesellschaft Stille Gesellschaft Kommanditgesellschaft Aktiengesellschaft Kommanditgesellschaft auf Aktien Gesellschaft mit beschränkter Haftung Rechtsformen GmbH & Co. KG | Abb 21 <?page no="73"?> 74 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Einzelunternehmung und Personengesellschaften ( → QR-Glossar) 2.3.2 | Einzelunternehmung Handelsgewerbe Ist-Kaufmann Kann-Kaufman Kaufmann kraft Eintragung Kaufmann kraft Rechtsscheins Personengesellschaft Gesellschaft des bürgerlichen Rechts offene Handelsgesellschaft <?page no="74"?> 75 R E C H T S F O R M E N T S C H E I D U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) ( → QR-Glossar) Partnerschaft Kommanditgesellschaft stille Gesellschaft <?page no="75"?> 76 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kapitalgesellschaften ( → QR-Glossar) 2.3.3 | Kapitalgesellschaft Gesellschaft mit beschränkter Haftung Aktiengesellschaft Organe der AG <?page no="76"?> 77 R E C H T S F O R M E N T S C H E I D U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) ● ● ( → QR-Glossar) Aktien Erscheinungsformen <?page no="77"?> 78 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kapitalerhöhung <?page no="78"?> 79 R E C H T S F O R M E N T S C H E I D U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kapitalherabsetzung Kommanditgesellschaft auf Aktien GmbH & Co. KG eingetragene Genossenschaft <?page no="79"?> 80 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Unternehmungszusammenschlüsse Motive 2.4 | 2.4.1 | Unternehmungswachstum Synergieeffekte <?page no="80"?> 81 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Ein Erfinder kann sein erworbenes Wissen durch ein Patent vor eventuellen Nachahmern schützen lassen. Nach § 1 PatG (Patentgesetz) werden Patente für Erfindungen erteilt, die neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sind. Der Patentschutz verleiht dem Patentinhaber ein zeitlich befristetes Exklusivrecht: Denn erhält der Patentanmelder durch das Deutsche Patent- und Markenamt ein Patent, dann verleiht es seinem Inhaber nach § 6 PatG die allein ihm zustehende Befugnis, „… gewerbsmäßig den Gegenstand der Erfindung herzustellen, in Verkehr zu bringen, feilzubieten oder zu gebrauchen.“ Die Patenterteilung ist an materielle und sonstige Voraussetzungen geknüpft, wobei vier materielle Voraussetzungen erfüllt sein müssen: Bei dem zu patentierenden Sachverhalt muss es sich um eine Erfindung handeln, wobei unter einer Erfindung „… eine Lehre zum praktischen Handeln, deren beanspruchter Gegenstand oder deren beanspruchte Tätigkeit technischer Natur, realisierbar und wiederholbar ist, und die Lösung einer Aufgabe durch technische Überlegungen darstellt.“ (Schulte 2001, § 1 Rdn. 16). Damit sind nichttechnische Erfindungen ausgeschlossen. gemeinsame Ressourcennutzung Ressourcenkombination Info <?page no="81"?> 82 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Die Erfindung muss neu sein, d. h., sie zählt zum maßgeblichen Zeitpunkt nicht zum Stand der Technik bzw. sie muss sich durch einen „erfinderischen Schritt “ vom Stand der Technik abheben. Die Erfindung muss auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen; sie darf sich für den „Durchschnittsfachmann“ nicht in naheliegender Weise aus dem Stand der Technik ergeben (sogenannte Erfindungshöhe). Die Erfindung muss gewerblich anwendbar sein. Der Patentinhaber kann das von ihm erworbene Schutzrecht an Dritte übertragen, und zwar in unbeschränkter und beschränkter Form. Bei einer unbeschränkten Übertragung überträgt er sein Recht auf den Erwerber, der dann dieses Nutzungsrecht ausschließlich erhält. Bei einer beschränkten Übertragung erhält ein Dritter ein Nutzungsrecht auf der Grundlage einer Lizenz gegen Gegenleistung, die monetär oder nichtmonetär sein kann. Erscheinungsformen Economies of scale Economies of scope 2.4.2 | <?page no="82"?> 83 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) | 2.4.2.1 Merkmale Kooperationsvertrag Intensität der Kooperation <?page no="83"?> 84 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Arbeitsgemeinschaft Konsortium Generalunternehmerschaft Strategische Allianzen <?page no="84"?> 85 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Netzwerke wirtschaftliche Selbständigkeit <?page no="85"?> 86 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Risikopotential Systemlieferanten Baugruppenlieferanten Teilelieferanten FU FU = Fokale Unternehmung Abb 22 | <?page no="86"?> 87 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl strategische Netzwerke fokale Unternehmung U 2 U 3 U 1 U 4 U 5 U 6 | Abb 23 virtuelle Unternehmung <?page no="87"?> 88 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● einzelne Unternehmung Pool (GN) AN 3 AN 2 AN 1 Abb 24 | <?page no="88"?> 89 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Joint Venture | 2.4.2.2 <?page no="89"?> 90 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Konzern Gleichordnungskonzern Unterordnungskonzern Vertragskonzern Eingliederungskonzern Faktischer Konzern Managementholding Finanzholding Konzern Stammhauskonzern Holding Abb 25 | Abb 26 | Unterordnungskonzern faktischer Konzern Vertragskonzern Eingliederungskonzern Gleichordnungskonzern <?page no="90"?> 91 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Rechtliche Rahmenbedingungen Stammhauskonzern Holding Fusion b) Fusion durch Neugründung a) Fusion durch Aufnahme A B C A B C D E | Abb 27 | 2.4.3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen <?page no="91"?> 92 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Während das Reichsgericht im Jahr 1897 die Kartellbildung im Rahmen der Vertragsfreiheit als allgemein zulässig einstufte und während des 1. und 2. Weltkrieges Kartelle zur hoheitlichen Lenkung und Bewirtschaftung eingesetzt wurden, wurde mit dem Potsdamer Abkommen eine Dezentralisierung der deutschen Wirtschaft angestrebt. 1947 erließen deshalb die französische, englische und amerikanische Militärregierung die sogenannten Dekartellierungsgesetze / -verordnungen. Hiermit wurden insbesondere die beiden folgenden Ziele verfolgt: Als politische Zielsetzung galt es, die deutsche Wirtschaftsmacht und die Rüstungskapazität zu beseitigen, und aus wirtschaftspolitischer Sicht ging es um die Durchsetzung des Grundsatzes der Wettbewerbsfreiheit in enger Anlehnung an die US-amerikanische Antitrustpolitik. Damit waren die Weichen für das GWB gestellt. Info Wettbewerbsfähigkeit <?page no="92"?> 93 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● Missbrauchsaufsicht marktbeherrschende Stellung Vergleichsmarktkonzept <?page no="93"?> 94 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● Unzulässige geschäftliche Handlungen im Sinne des § 3 (3) UWG sind 1. die unwahre Angabe eines Unternehmers, zu den Unterzeichnern eines Verhaltenskodexes zu gehören; 2. die Verwendung von Gütezeichen, Qualitätskennzeichen oder Ähnlichem ohne die erforderliche Genehmigung; Ministererlaubnis Fusionskontrolle Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb Info <?page no="94"?> 95 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 3. die unwahre Angabe, ein Verhaltenskodex sei von einer öffentlichen oder anderen Stelle gebilligt; 4. die unwahre Angabe, ein Unternehmer, eine von ihm vorgenommene geschäftliche Handlung oder eine Ware oder Dienstleistung sei von einer öffentlichen oder privaten Stelle bestätigt, gebilligt oder genehmigt worden, oder die unwahre Angabe, den Bedingungen für die Bestätigung, Billigung oder Genehmigung werde entsprochen; 5. Waren- oder Dienstleistungsangebote im Sinne des § 5 a Absatz 3 zu einem bestimmten Preis, wenn der Unternehmer nicht darüber aufklärt, dass er hinreichende Gründe für die Annahme hat, er werde nicht in der Lage sein, diese oder gleichartige Waren oder Dienstleistungen für einen angemessenen Zeitraum in angemessener Menge zum genannten Preis bereitzustellen oder bereitstellen zu lassen (Lockangebote). Ist die Bevorratung kürzer als zwei Tage, obliegt es dem Unternehmer, die Angemessenheit nachzuweisen; 6. Waren- oder Dienstleistungsangebote im Sinne des § 5 a Absatz 3 zu einem bestimmten Preis, wenn der Unternehmer sodann in der Absicht, stattdessen eine andere Ware oder Dienstleistung abzusetzen, eine fehlerhafte Ausführung der Ware oder Dienstleistung vorführt oder sich weigert zu zeigen, was er beworben hat, oder sich weigert, Bestellungen dafür anzunehmen oder die beworbene Leistung innerhalb einer vertretbaren Zeit zu erbringen; 7. die unwahre Angabe, bestimmte Waren oder Dienstleistungen seien allgemein oder zu bestimmten Bedingungen nur für einen sehr begrenzten Zeitraum verfügbar, um den Verbraucher zu einer sofortigen geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, ohne dass dieser Zeit und Gelegenheit hat, sich auf Grund von Informationen zu entscheiden; 8. Kundendienstleistungen in einer anderen Sprache als derjenigen, in der die Verhandlungen vor dem Abschluss des Geschäfts geführt worden sind, wenn die ursprünglich verwendete Sprache nicht Amtssprache des Mitgliedsstaats ist, in dem der Unternehmer niedergelassen ist; dies gilt nicht, soweit Verbraucher vor dem Abschluss des Geschäfts darüber aufgeklärt werden, dass diese Leistungen in einer anderen als der ursprünglich verwendeten Sprache erbracht werden; 9. die unwahre Angabe oder das Erwecken des unzutreffenden Eindrucks, eine Ware oder Dienstleistung sei verkehrsfähig; 10. die unwahre Angabe oder das Erwecken des unzutreffenden Eindrucks, gesetzlich bestehende Rechte stellten eine Besonderheit des Angebotes dar; 11. der vom Unternehmer finanzierte Einsatz redaktioneller Inhalte zu Zwecken der Verkaufsförderung, ohne dass sich dieser Zusammenhang aus dem Inhalt oder aus der Art der optischen oder akustischen Darstellung eindeutig ergibt (als Information getarnte Werbung); 12. unwahre Angaben über Art und Ausmaß einer Gefahr für die persönliche Sicherheit des Verbrauchers oder seiner Familie für den Fall, dass er die angebotene Ware nicht erwirbt oder die angebotene Dienstleistung nicht in Anspruch nimmt; <?page no="95"?> 96 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 13. Werbung für eine Ware oder Dienstleistung, die der Ware oder Dienstleistung eines Mitbewerbers ähnlich ist, wenn dies in der Absicht geschieht, über die betriebliche Herkunft der beworbenen Ware oder Dienstleistung zu täuschen; 14. die Einführung, der Betrieb oder die Förderung eines Systems zur Verkaufsförderung, das den Eindruck vermittelt, allein oder hauptsächlich durch die Einführung weiterer Teilnehmer in das System könne eine Vergütung erlangt werden (Schneeball- oder Pyramidensystem); 15. die unwahre Angabe, der Unternehmer werde demnächst sein Geschäft aufgeben oder seine Geschäftsräume verlegen; 16. die Angabe, durch eine bestimmte Ware oder Dienstleistung ließen sich die Gewinnchancen bei einem Glücksspiel erhöhen; 17. die unwahre Angabe oder das Erwecken des unzutreffenden Eindrucks, der Verbraucher habe bereits einen Preis gewonnen oder werde ihn gewinnen oder werde durch eine bestimmte Handlung einen Preis gewinnen oder einen sonstigen Vorteil erlangen, wenn es einen solchen Preis oder Vorteil tatsächlich nicht gibt, oder wenn jedenfalls die Möglichkeit, einen Preis oder sonstigen Vorteil zu erlangen, von der Zahlung eines Geldbetrages oder der Übernahme von Kosten abhängig gemacht wird; 18. die unwahre Angabe, eine Ware oder Dienstleistung könne Krankheiten, Funktionsstörungen oder Missbildungen heilen; 19. eine unwahre Angabe über die Marktbedingungen oder Bezugsquellen, um den Verbraucher dazu zu bewegen, eine Ware oder Dienstleistung zu weniger günstigen Bedingungen als den allgemeinen Marktbedingungen abzunehmen oder in Anspruch zu nehmen; 20. das Angebot eines Wettbewerbs oder Preisausschreibens, wenn weder die in Aussicht gestellten Preise noch ein angemessenes Äquivalent vergeben werden; 21. das Angebot einer Ware oder Dienstleistung als „gratis“, „umsonst“, „kostenfrei“ oder dergleichen, wenn hierfür gleichwohl Kosten zu tragen sind; dies gilt nicht für Kosten, die im Zusammenhang mit dem Eingehen auf das Waren- oder Dienstleistungsangebot oder für die Abholung oder Lieferung der Ware oder die Inanspruchnahme der Dienstleistung unvermeidbar sind; 22. die Übermittlung von Werbematerial unter Beifügung einer Zahlungsaufforderung, wenn damit der unzutreffende Eindruck vermittelt wird, die beworbene Ware oder Dienstleistung sei bereits bestellt; 23. die unwahre Angabe oder das Erwecken des unzutreffenden Eindrucks, der Unternehmer sei Verbraucher oder nicht für Zwecke seines Geschäfts, Handels, Gewerbes oder Berufs tätig; 24. die unwahre Angabe oder das Erwecken des unzutreffenden Eindrucks, es sei im Zusammenhang mit Waren oder Dienstleistungen in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union als dem des Warenverkaufs oder der Dienstleistung ein Kundendienst verfügbar; 25. das Erwecken des Eindrucks, der Verbraucher könne bestimmte Räumlichkeiten nicht ohne vorherigen Vertragsabschluss verlassen; <?page no="96"?> 97 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 26. bei persönlichem Aufsuchen in der Wohnung die Nichtbeachtung einer Aufforderung des Besuchten, diese zu verlassen oder nicht zur ihr zurückzukehren, es sei denn, der Besuch ist zur rechtmäßigen Durchsetzung einer vertraglichen Verpflichtung gerechtfertigt; 27. Maßnahmen, durch die der Verbraucher von der Durchsetzung seiner vertraglichen Rechte aus einem Versicherungsverhältnis dadurch abgehalten werden soll, dass von ihm bei der Geltendmachung seines Anspruchs die Vorlage von Unterlagen verlangt wird, die zum Nachweis dieses Anspruchs nicht erforderlich sind, oder dass Schreiben zur Geltendmachung eines solchen Anspruchs systematisch nicht beantwortet werden; 28. die in eine Werbung einbezogene unmittelbare Aufforderung an Kinder, selbst die beworbene Ware zu erwerben oder die beworbene Dienstleistung in Anspruch zu nehmen oder ihre Eltern oder andere Erwachsene dazu zu veranlassen; 29. die Aufforderung zur Bezahlung nicht bestellter Waren oder Dienstleistungen oder eine Aufforderung zur Rücksendung oder Aufbewahrung nicht bestellter Sachen, sofern es sich nicht um eine nach den Vorschriften über Vertragsabschlüsse im Fernabsatz zulässige Ersatzlieferung handelt, und 30. die ausdrückliche Angabe, dass der Arbeitsplatz oder Lebensunterhalt des Unternehmers gefährdet sei, wenn der Verbraucher die Ware oder Dienstleistung nicht abnehme. Konzentration | 2.4.4 <?page no="97"?> 98 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) ( → QR-Glossar) Die Abkürzung c. p. steht für ceteris-paribus (unter sonst gleichen Bedingungen), die im Rahmen von Partialanalysen von zentraler Bedeutung ist. Wird etwa bei einer Nachfragefunktion die Abhängigkeit der nachgefragten Menge eines Gutes von dessen Preis betrachtet (der Preis ist damit die einzige unabhängige Variable) und andere Faktoren, wie etwa die Preise anderer Güter (Substitutions- / Komplementärgüter), das Einkommen der Nachfrager etc. nicht berücksichtigt, dann bedeutet dies, dass diese Faktoren, die als unverändert („cetera“) gelten, „paria“ betrachtet werden. Die Nachfrageänderung eines Gutes wird somit nur auf die Preisänderung dieses Gutes zurückgeführt und alle anderen Einflussfaktoren eliminiert, indem sie als gleichbleibend unterstellt werden. Letztlich dient die ceteris-paribus-Klausel dazu, die komplexe Wirklichkeit handhabbar zu machen, wodurch jedoch die Allgemeingültigkeit der Aussagen beschränkt wird. Marktstruktur Beurteilung der Konzentration Info Gesetz der Massenproduktion <?page no="98"?> 99 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Das Gesetz der Massenproduktion geht auf Karl Bücher (1910) zurück, das er in der folgenden allgemeinen Form fasste: Ein Produktionsverfahren höheren Technisierungsgrades ist für kleine Stückzahlen kostenungünstiger als ein weniger technisiertes Verfahren. Erst, wenn die Produktionsmenge eine bestimmte Zahl nicht mehr unterschreitet, ist das höher technisierte Verfahren kostenmäßig vorteilhafter. Dieser Punkt des betrachteten Verfahrens liegt umso höher, je größer der Anteil der fixen Kosten an den Gesamtkosten ist. Die Stückkostenminderung verläuft bei weiterer Mengensteigerung degressiv und erreicht schließlich eine Grenze, ab der eine weitere Mengensteigerung keinen nennenswerten Kostenvorteil bietet. Es zeigt sich, dass Bücher in seinen Überlegungen zwei unterschiedliche Effekte gleichzeitig betrachtet: den Übergang von einem Verfahren zu einem anderen; Kostensenkungen durch eine Vergrößerung der produzierten Menge bei Einsatz eines gegebenen Verfahrens. Die Kostensenkung durch einen Verfahrenswechsel lässt sich dann als eine Verfahrensdegression der Kosten konkretisieren, und da solche Überlegungen bei Betriebsgrößenvariationen eine Rolle spielen, werden sie in der Literatur als „Betriebsgrößendegression der Kosten“ bezeichnet. Demgegenüber sind die Stückkostensenkungen durch eine Vergrößerung der Produktionsmenge bei gleichem Verfahren als „Beschäftigungsdegression der Kosten“ zu charakterisieren. Info Konzentrationsmessung <?page no="99"?> 100 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Konzentrationsrate Herfindahl-Index <?page no="100"?> 101 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Lorenzkurve 100 0 Kumulierte Umsätze [%] Kumulierte Anzahl der Unternehmungen [%] 100 100 % 100 % 0 Gleichverteilung 100 % 100 % 0 starke Ungleichverteilung (Konzentration) | Abb 28 | Abb 29 <?page no="101"?> 102 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Gini-Koeffizient 100 0 Kumulierte Umsätze [%] Kumulierte Anzahl der Unternehmungen [%] 100 F 1 F 1 (100 · 100) : 2 Abb 30 | <?page no="102"?> 103 U N T E R N E H M U N G S Z U S A M M E N S C H L Ü S S E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 1 Welche Gründungsformen lassen sich unterscheiden? 2 Skizzieren Sie unterschiedliche Sanierungsmaßnahmen. 3 Welche Gründe für eine Insolvenz kennt die Insolvenzordnung? 4 Erklären Sie die generelle Vorgehensweise einer Nutzwertanalyse. 5 Was verstehen Sie unter einem Handelsgewerbe? 6 Erklären Sie die wesentlichen Elemente einer offenen Handelsgesellschaft. 7 Welche Gesellschafter sind bei einer Kommanditgesellschaft zu unterscheiden? Zusammenfassung Fragen <?page no="103"?> 104 K O N S T I T U T I V E E N T S C H E I D U N G E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 8 Wodurch zeichnet sich eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus? 9 Skizzieren Sie die unterschiedlichen Organe einer Aktiengesellschaft. 10 Erklären Sie unterschiedliche Erscheinungsformen der Aktie. 11 Welche Möglichkeiten einer Kapitalerhöhung hat eine Aktiengesellschaft? 12 Problematisieren Sie die Autonomie der Netzwerkpartner. 13 Was verstehen Sie unter einem Konzern, und welche Formen lassen sich unterscheiden? 14 Mit welchen Mitteln versucht das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmungen zu stärken? 15 Skizzieren Sie die Idee der Lorenzkurve, und zeigen Sie die damit verbundenen Probleme auf. B ANKHOFER / V OGEL (2008); B EA (2009); B ELLMANN / M ILDENBERGER (1996); B IEG / K U ß MAUL (2009); K UTSCHKER / S CHMID (2008); K U ß MAUL (2011); S CHULZ (2003); S YDOW (1995). Literatur <?page no="104"?> 105 Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Funktionsbereiche der Unternehmung Inhalt | 3 <?page no="105"?> 106 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Leistungswirtschaftliche Grundfunktion Im Rahmen dieses Abschnittes werden die leistungswirtschaftlichen Grundfunktionen, die Beschaffung, die Produktion und das Marketing vorgestellt. Dabei werden die aus unserer Sicht zentralen Aspekte der einzelnen Funktionen herausgestellt und darauf geachtet, dass ein möglichst breiter Einblick in diese Funktion geboten wird. Beschaffung 3.1 | Übersicht 3.1.1 | 3.1.1.1 | Beschaffung Einkauf Materialwirtschaft Materialbegriff <?page no="106"?> 107 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Ziel der Materialwirtschaft Logistik logistische Kette Beschaffungsprozess Beschaffungslogistik Produktionslogistik Distributionslogistik Entsorgungslogistik Eingangslager Teileproduktion Zwischenlager Montage Versandlager Beschaffungsmarkt Absatzmarkt | Abb 31 <?page no="107"?> 108 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● ● ● ● ● ● Bedarfsermittlung Informationsbeschaffung Beschaffungsmarktforschung <?page no="108"?> 109 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ABC-Analyse Realisation der Beschaffung <?page no="109"?> 1 10 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) ( → QR-Glossar) Kontrolle 3.1.1.2 | 3.1.1.2.1 | Lieferantenauswahl Selbstauskunft <?page no="110"?> 1 1 1 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kriterien Leistungsfähigkeit Leistung Umsystem Unternehmungsbezogen Beschaffungsobjekt Beschaffungsprozess Transportinfrastruktur Politische Stabilität Zölle Kapazität Know Qualitätssicherungssystem Zuverlässigkeit Preis Qualität Konditionen (Rabatte/ Skonti/ Boni Kundendienstleistungen Garantieleistungen Flexibilität Lieferbedingungen (z.B. Liefersicherheit, -genauigkeit) | Abb 32 Punktbewertungsverfahren Qualitätsmanagement Qualitätsaudit <?page no="111"?> 1 12 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 3.1.1.2.2 | ABC-Analyse 80 100 Verbrauchswert (%-Anteil kumuliert) Anzahl der Materialarten (%-Anteil kumuliert) 20 40 60 100 80 20 40 60 A B C Abb 33 | Festlegung der Klassengrenzen <?page no="112"?> 1 13 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) programmorientierte Bedarfsermittlung 2 2 3 mit: BT = Bauteil; ET = Einzelteil; P = Produkt BT 1 BT 2 BT 3 P A ET 1 ET 2 ET 3 ET 4 ET 5 ET 6 4 3 2 3 4 3 2 3 | Abb 34 <?page no="113"?> 1 14 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Eine andere Darstellungsform ist die Stückliste, die eine tabellarische Form aufweist. Unter einer Stückliste ist eine mengenmäßige Auflistung der in ein Endprodukt oder Bauteil eingehenden Teile zu verstehen. Um den Bedarf der Teile und Baugruppen für ein Endprodukt zu erfassen, kann auf die Mengenübersichtsstückliste, die sich auf das dargestellte Beispiel bezieht, zurückgegriffen werden (zu weiteren Formen vgl. Corsten / Gössinger 2012, S. 471 ff.). ( → QR-Glossar) Info Mengenübersichtsstückliste Tab. 8 | Sachnummer Bezeichnung Menge BT 1 BT 2 BT 3 ET 1 ET 2 ET 3 ET 4 ET 5 ET 6 4 5 3 7 2 3 2 3 2 Einzelteil Einzelteil Einzelteil Einzelteil Einzelteil Einzelteil Bauteil Bauteil Bauteil Erzeugnis (E) verbrauchsorientierte Bedarfsbestimmung exponentielles Glätten 1. Ordnung <?page no="114"?> 1 15 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Exponentielles Glätten 1. Ordnung (Beispiel) | Tab. 9 Prognosewert für = 0,1 Monat Verbrauchsmenge Prognosewert für = 0,5 1 10 2 3 4 5 6 7 8 9 230 250 240 260 270 255 290 300 295 300 - - Prognosewert für Monat 11 230,00 230,00 240,00 232,00 232,80 235,52 238,97 244,52 240,58 250,07 254,56 240,00 250,00 260,00 257,50 273,75 286,88 290,94 259,10 295,47 <?page no="115"?> 1 16 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Von motivationalen Verzerrungen wird dann gesprochen, wenn ein Experte seine Schätzung (bewusst oder unbewusst) ändert, um die entsprechende Entscheidung zu beeinflussen. Demgegenüber lassen sich kognitive Verzerrungen auf Restriktionen der menschlichen Informationsverarbeitung zurückführen. So werden etwa länger zurückliegende Informationen weniger beachtet als aktuelle. Darüber hinaus können intuitive Vorhersagen auch eine Nähe zu Prophezeiungen aufweisen. Tendenzielle Wirkungen der -Werte Tab. 10 | „Großes“ „Kleines“ Berücksichtigung der Vergangenheitswerte Berücksichtigung neuester Werte Glättung der Zeitreihen gering stark gering stark gering stark Anpassung an Niveauschwankungen schnell langsam Schätzverfahren Info kostenoptimale Bestellmenge <?page no="116"?> 1 17 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl √ ---------- K x x opt K (x) x · p j 100 100 M · p K f · M x · | Abb 35 <?page no="117"?> 1 18 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Beschaffungszeitplanung Meldemenge A x t B mit: x B = Beschaffungsmenge x M = Meldemenge t L = Lagerdauer t BS = Beschaffungszeitpunkt x B x M t BS t L Abb 36 | Entnahmeüberziehung <?page no="118"?> 1 19 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl x 1. Intervall 2. Intervall x M x B t LR t F t LP t BS t F t BS t LR t LP t | Abb 37 Sicherheitsbestände -Servicegrad <?page no="119"?> 120 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Produktion Die Entstehung industrieller Produktionssysteme geht zurück auf die Kameralisten mit den Projekten zur Errichtung von Manufakturen und Fabriken zur Zeit des Absolutismus. Bedingt durch die Entwicklung der Technik (Spinn- und Dampfmaschinen) verdrängten sie das Verlagswesen. Das Verlagswesen hat seinen Ursprung in Süd- und Westeuropa. Verlage zeichneten sich dadurch aus, dass ein Verleger (Händler) in seinen eigenen Räumen Produkte entweder von Handwerkern oder von Heimgewerbetreibenden erstellen ließ, wobei er teilweise neben den Rohstoffen auch die Produktionsmittel zur Verfügung stellte (vgl. Sprandel 1971, S. 337). „Für die Manufaktur war kennzeichnend die Zusammenfassung einer großen Zahl von in der Regel ungelernten Arbeitskräften unter der Aufsicht von Meistern, die meist nicht mehr mitarbeiteten.“ (Wittmann 1982, S. 141). Hierbei handelte es sich um Produktionssysteme, in denen mehrere Tausend Beschäftigte keine Seltenheit waren. Ein erstes wissenschaftliches Werk, das ein System von Regeln für den rationellen Gewerbebetrieb entwickelte, geht auf Arwed Emminghaus (1868) zurück. Es wird als Vorläufer der modernen Industriebetriebslehre gesehen. ( → QR-Glossar) 3.1.2 | 3.1.2.1 | Produktionsfaktoren Info Typologien <?page no="120"?> 121 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Absatzstruktur auftragsorientierte Produktion marktorientierte Produktion Organisation der Produktion Werkstattproduktion Dreherei Fräserei Schleiferei Presserei mit: A = Auftrag, M = Material Lager M n M 1 Lager A n A 1 D 1 D 2 S 1 S 2 P 1 P 2 F 1 F 2 | Abb 38 Fließproduktion <?page no="121"?> 122 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Lager (L) A 1 A 2 A 3 Lager (L) L L Abb 39 | Zentrenproduktion Lager (zu bearbeitende Teile) Zentrum 3 Lager (bearbeitete Teile) Zentrum 2 Zentrum 1 AP 1.1 AP 1.2 AP 1.3 AP 2.1 AP 2.2 AP 2.3 AP 3.1 AP 3.2 mit: AP = Arbeitsplatz Abb 40 | Produktionsinseln <?page no="122"?> 123 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Systematisierung der Produktion auf Basis des Kriteriums „Wiederholungsgrad“ | Tab. 11 Massenproduktion Serienproduktion Kleinserienproduktion Mehrfachproduktion Einzelproduktion Produktion Großserienproduktion nicht intendierte (Partie-/ Chargenproduktion) gleichbleibende intendierte wechselnde erstmalige wiederholte einmalige Massenproduktion <?page no="123"?> 124 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) 3.1.2.2 | Strategisches Produktionsmanagement Taktisches Produktionsmanagement Operatives Produktionsmanagement Vorgaben Vorgaben Rückmeldungen Rückmeldungen Abb 41 | <?page no="124"?> 125 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Gegenstromprinzip 3-P-Konzept Strukturierung des Aufgabenbereiches des Produktionsmanagements | Tab. 12 Elemente Stärke und Dauer der Erfolgswirkung Strategisches Produktionsmanagement Taktisches Produktionsmanagement Operatives Produktionsmanagement 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Produkt- und Produktionsprogrammgestaltung Potentialgestaltung Prozessgestaltung <?page no="125"?> 126 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Potentialgestaltung Prozessgestaltung 3.1.2.3 | Programmgestaltung <?page no="126"?> 127 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● ( → QR-Glossar) Produktionsfunktion Faktoreinsatzbeziehungen | Tab. 13 Faktoreinsatzbedingungen substitutional limitational Mehrere effiziente Faktorkombinationen führen zu einer gegebenen Outputmenge es gibt keine feste Relation zwischen Input und Output Genau eine effiziente Faktorkombination führt zu einer gegebenen Outputmenge es existiert eine feste Input-Output- Relation Faktoreinsatzbeziehungen Substitutionalität A B C r 1 r 1 2 r 2 2 r 3 2 r 1 1 r 2 1 r 3 1 r 2 x 0 | Abb 42 Ertragsgesetz <?page no="127"?> 128 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl r 1 I II III IV x x = f (r 1 , r c ) A B C I II III IV A B C x x x r 1 x Abb 43 | Abb 44 | <?page no="128"?> 129 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Phasen des Ertragsgesetzes | Tab. 14 I II III IV Gesamtertrag (x) Grenzproduktivität (x ) Überproportionaler positiver Anstieg degressiver positiver Anstieg degressiver Anstieg bis zum Maximum positiv fallend negativ fallend positiv fallend positiv fallend positiv fallend; im Punkt C: x = 0 positiv steigend bis zum Maximum positiv steigend Phase Durchschnittsertrag ( x ) positiv fallend; im Punkt B: x = x positiv steigend; im Punkt B: x = x (Max) x r 1 r 2 x 1 x 2 x c r 1 r 2 | Abb 45 | Abb 46 Isoquanten <?page no="129"?> 130 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( ) Leontief-Produktionsfunktion linear-limitationale Produktionsfunktion x r 1 r 2 Abb 47 | limitationalen Faktoreinsatzbeziehung <?page no="130"?> 131 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl r 1 r 2 x 0 1 2 x 0 1 | Abb 48 Kosten Minimalkostenkombination Kostenisoquante r 2 r 1 (a) (b) x 3 x 1 x 2 K 1 K 2 K 3 A B C r 2 r 1 A B C K 1 K 2 K 3 x 3 x 1 x 2 | Abb 49 <?page no="131"?> 132 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kostenfunktionen Gesamtkosten K x K v (x) K f K G (x) x max Abb 50 | Stückkosten <?page no="132"?> 133 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl k x k v (x) k f (x) k (x) x max | Abb 51 Fixkostendegression Grenzkosten ertragsgesetzlicher Kostenverlauf Faktorfunktion <?page no="133"?> 134 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl [x] r 1 x [r 1 ] 45° x = f (r 1 ) r 1 = f (x) Abb 52 | <?page no="134"?> 135 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Marketing x W K K f K (x) K x x 1 x 2 x 3 K (x) k v (x) k f (x) k (x) k k v k f | Abb 53 | 3.1.3 Absatz <?page no="135"?> 136 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Der Nutzen ist ein Maß der Bedürfnisbefriedigung, die einem Käufer aus der Verwendung von Produkten erwächst. Dieser „globale“ Nutzen lässt sich in einzelne Nutzenkategorien aufspalten: Grundnutzen: knüpft an der Funktion an, die das Produkt erfüllen soll (funktionaler Nutzen). Marketing Marketing-Mix 3.1.3.1 | Info <?page no="136"?> 137 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Zusatznutzen: Hiermit wird die individuelle (Ästhetik, Selbstverwirklichung, Wohlbefinden) und soziale (Geltungsnutzen aus der sozialen Sphäre) Nutzenstiftung erfasst, die über die Nutzenstiftung des Grundnutzens hinausgeht. Produktinnovationen Wahrnehmung Interesse Bewertung Versuch Übernahme | Abb 54 <?page no="137"?> 138 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) ( → QR-Glossar) Diffusion Rangklasseneinteilung Innovatoren (2,5 %) Frühe Übernehmer (13,5 %) Frühe Mehrheit (34 %) Späte Mehrheit (34 %) Nachzügler (16 %) t A Abb 55 | Markteinführungsstrategie Pionierstrategie <?page no="138"?> 139 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Philips bot 1972 mit dem Modell N1500 als Pionier einen Videorekorder an. Der Folger JVC schaffte es jedoch, mit Hilfe einer benutzerfreundlichen Anwendung und gezieltem Marketing, sein VHS-System als Industriestandard zu etablieren. Philips stellte daraufhin seine Videorekorderproduktion ein. Auch ein zweiter Anlauf, in Folgerstrategie Info <?page no="139"?> 140 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kooperation mit Grundig im Jahre 1979 das technisch überlegene System Video 2000 einzuführen, misslang, da das VHS-System bereits einen zu hohen Verbreitungsgrad hatte. FORON Hausgeräte war Innovationsführer bei FCKW-freien Kühlschränken. Siemens als Folger konnte jedoch seine Marktmacht ausspielen und den Innovationsführer aus dem Markt drängen. Gillette war Entwicklungspionier rostfreier Rasierklingen. Die Unternehmung wartete jedoch mit der Markteinführung, d. h., sie hielt die Produktinnovation bewusst zurück, um etwaige Kannibalisierungseffekte ( → QR-Glossar) bei bereits im Markt befindlichen Produkten zu vermeiden. In dieser Zeit führte Wilkinson diese Produktinnovation ein und gewann damit Marktanteile. Vorankündigungen <?page no="140"?> 141 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Leapfrogger Produktprogramm <?page no="141"?> 142 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Programmbreite (vgl. Homburg / Krohmer 2003, S. 507) Tab. 15 | Programmtiefe Papiertaschentücher Marke G: Extra soft Sommerduft Küchenrolle Marke H: Standard Extra saugfähig Hygienepapier Marke I: ohne Duftstoffe mit Duftstoffen Oberflächenreiniger Marke J: mit Zitronenduft mit Schnelltrockeneffekt Glasreiniger Marke K: mit Fettlöser Bioqualität Fleckenentferner Marke L: Fett und Öl Obst und Rotwein Kaffee und Tee Programmbreite Papierprodukte Reinigungsmittel Produktvariation Produktdifferenzierung Baukastensystem Produktbündel <?page no="142"?> 143 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Die Zeitspanne, in der sich ein Produkt am Markt befindet, wird als Produktlebenszyklus bezeichnet. Dieser Lebenszyklus wird in Phasen unterteilt, wobei im Folgenden ein Fünfphasenmodell wiedergegeben wird: Die Einführungsphase beginnt mit der Markteinführung eines Produktes und endet mit dem Erreichen der Gewinnschwelle. Die Wachstumsphase zeichnet sich durch steigende Zuwachsraten aus, die auf eine erfolgreiche Marktdurchdringung zurückzuführen sind. In der Reifephase tritt eine Verlangsamung des Umsatzwachstums ein, die durch eine zunehmende Marktsättigung hervorgerufen wird. In der Sättigungsphase zeigt sich eine Umsatzstagnation. In der Degenerationsphase nimmt der Umsatz dann kontinuierlich ab. Vgl. Abbildung 56. Der Produktlebenszyklus gibt dann Hilfestellungen bei den folgenden Sachverhalten: Altersstruktur des Produktprogrammes, Informationen zu phasenspezifischen Entscheidungen: ● Einführungsphase: Wann soll ein Produkt in den Markt eingeführt werden? ● Wachstums- und Reifephase: Wie kann die angestrebte Marktposition erreicht, ausgebaut oder verteidigt werden? Degenerationsphase: Wann soll die Unternehmung das Produkt aus dem Markt nehmen? Unterstützung der Absatzprognose von Produkten. Für die Programmplanung resultieren dann daraus die folgenden Konsequenzen: Zur Erhaltung des Erfolgspotentials muss eine Unternehmung darauf achten, dass sich immer eine ausreichende Anzahl an Produkten in der Einführungs- und Wachstumsphase befindet. Damit eine Unternehmung die neuen Produkte auch finanzieren kann, muss sie darauf achten, dass sich immer eine ausreichende Anzahl an Produkten in der Reife- und Sättigungsphase befindet. Produktelimination Produktlebenszyklus Info <?page no="143"?> 144 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Einführungsphase Wachstumsphase Reifephase Sättigungsphase Degenerationsphase U (t) G (t) U (t) Phasenbeginn Phasenende Markteinführung im Zeitpunkt t 0 Gewinnschwelle Wendepunkt Gewinnschwelle Wendepunkt der Funktion oder Gewinnmaximum Differenz von Umsatzmaximum und realem Umsatz darf einen vorgegebenen Wert nicht überschreiten: U Max - U real ≤ Bis zur Eliminierung des Produktes t W 2 W 1 t 0 U Max - U real ≤ U Max - U real ≥ Abb 56 | Diversifikation <?page no="144"?> 145 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) ( → QR-Glossar) Markenmanagement Marken Erscheinungsformen <?page no="145"?> 146 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 3.1.3.2 | Skimmingstrategie Penetrationsstrategie Preispositionierung <?page no="146"?> 147 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Produktbündelung reine Bündelung gemischte Bündelung Kopplungsverkauf Elastizität Preiselastizität der Nachfrage <?page no="147"?> 148 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Preisänderungen Preisdifferenzierung personenbezogene Preisdifferenzierung <?page no="148"?> 149 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl räumliche Preisdifferenzierung zeitliche Preisdifferenzierung leistungsbezogene Preisdifferenzierung mengenmäßige Preisdifferenzierung Kommunikationspolitik | 3.1.3.3 <?page no="149"?> 150 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Marktsegmentierung Kommunikationsmedien klassische Mediawerbung Public Relations <?page no="150"?> 151 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Direktmarketing Distributionspolitik Vertriebsorgane Vertragshändler | 3.1.3.4 <?page no="151"?> 152 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Franchisesystem Makler Absatzmittler <?page no="152"?> 153 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Vertriebswege Sortimentsbildungsfunktion Kundenbindung <?page no="153"?> 154 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Vertriebslogistik Einstufig Auslieferungslager Regionallager Zentrallager Kunden Zweistufig Dreistufig Abb 57 | <?page no="154"?> 155 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Beispiel Procter & Gamble: Die Logistikmanager dieser Unternehmung stellten fest, dass der Absatz des Produktes „Babywindeln“ auf der Stufe des Einzelhandels im Zeitablauf zwar schwankte, diese Schwankungen aber relativ gering waren. Die Schwankungen bei den Bestellmengen der Einzelhändler fielen ebenfalls noch relativ gering aus. Demgegenüber wiesen die Bestellungen der Großhändler beim Produzenten Procter & Gamble bereits große Schwankungen in demselben Zeitraum auf, und die vom Produzenten bei seinen Zulieferern bestellten Materialien, die für das Produkt „Babywindeln“ disponiert wurden, wiesen noch größere Schwankungen auf. Die Varianz der Nachfrage wurde somit von Stufe zu Stufe größer. Peitschenschlageffekt Info Großhändler Einzelhändler Lieferung (3 Tage) Bestellung (2 Tage) | Abb 58 <?page no="155"?> 156 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● Variabilitätsreduzierung Reduzierung der Beschaffungszeit Zentralisierung der Bestellungen <?page no="156"?> 157 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 1 Grenzen Sie die Begriffe Beschaffung und Einkauf voneinander ab. 2 Welche Ziele verfolgt die Logistik? 3 Erklären Sie die ABC-Analyse. 4 Skizzieren Sie die Grundidee der Zentrenproduktion. 5 Beschreiben Sie unterschiedliche Faktoreinsatzbeziehungen. 6 Erklären Sie die Phasen des Ertragsgesetzes. 7 Beschreiben Sie die wesentlichen Unterschiede zwischen Ertragsgesetz und der Leontief-Produktionsfunktion. 8 Erklären Sie den Unterschied zwischen Produktvariation und Produktdifferenzierung. 9 Was verstehen Sie unter einer Marke? 10 Skizzieren Sie die unterschiedlichen Formen der Preisdifferenzierung. 11 Erklären Sie den Peitschenschlageffekt. Literatur C ORSTEN / G ÖSSINGER (2012); H OMBURG / K ROHMER (2003); M EYER / D AVIDSON (2001); S IMON / F A ß NACHT (2009). Zusammenfassung Fragen <?page no="157"?> 158 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Finanzierung Nach Abgrenzung des Finanzierungsbegriffes und der Darstellung unterschiedlicher Systematisierungsmöglichkeiten der Finanzierung werden ausgewählte Instrumente der Außen- und Innenfinanzierung vorgestellt. Die derivativen Finanzinstrumente schließen diesen Abschnitt ab. Finanzierungsbegriff 3.2 | Übersicht 3.2.1 | Finanzierung von außen von innen Kapitalbeschaffung Kapitalumschichtung (Veränderung der Kapitalstruktur) Kapitalabfluss/ Kapitalherabsetzung Kapitalfreisetzung (Erhöhung, Beschleunigung der Freisetzung von disponiblem Kapital durch Umstrukturierung des Vermögens) Abb 59 | Kapitalbeschaffung Kapitalumschichtung <?page no="158"?> 159 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Finanzierungsarten Kapitalabfluss Kapitalfreisetzung | 3.2.2 Finanzierung Eigenfinanzierung Fremdfinanzierung Beteiligungsfinanzierung Selbstfinanzierung Finanzierung aus Rückstellungen Kreditfinanzierung Finanzierung durch Kapitalfreisetzung | Abb 60 Eigenfinanzierung <?page no="159"?> 160 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Verfolgt eine Unternehmung das Ziel der Maximierung der Eigenkapitalrentabilität, dann stellt sich die Frage, ob ein vermehrter Fremdkapitaleinsatz zur Realisation dieser Zielsetzung vorteilhaft sein kann. Grundlage dieser Überlegung ist der sogenannte Leverage-Effekt (Hebelwirkung) des Fremdkapitals. Um dies zu verdeutlichen, seien zunächst die Eigen-(r EK ) und die Gesamtkapitalrentabilität (r GK ) definiert: r EK = G EK r GK = G + i FK · FK EK + FK mit: EK = Eigenkapital FK = Fremdkapital G = Gewinn i FK = Fremdkapitalzins Wird die Formel der Eigenkapitalrentabilität nach G aufgelöst und in r GK eingesetzt, dann ergeben sich die folgenden Zusammenhänge: r GK = r EK · EK + i FK · FK EK + FK r GK · (EK + FK) = r EK · EK + i FK · FK | - i FK · FK r GK · (EK + FK) - i FK · FK = r EK · EK r GK · (EK + FK) - i FK · FK EK = r EK r GK · EK + r GK · FK - i FK · FK EK = r EK Fremdfinanzierung Info <?page no="160"?> 161 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl r GK · EK + FK · (r GK - i FK ) EK = r EK r GK + (r GK - i FK ) · FK EK = r EK Hieraus lassen sich die beiden folgenden Aussagen ableiten: Steigt der Fremdkapitalanteil (Verschuldungsgrad), dann steigt die Eigenkapitalrentabilität, wenn i FK niedriger ist als die Gesamtkapitalrentabilität (i FK < r GK ). Die Eigenkapitalrentabilität sinkt, wenn bei steigendem Fremdkapitalanteil i FK größer wird als die Gesamtkapitalrentabilität (i FK > r GK ). Das folgende Beispiel soll dies veranschaulichen. Ausgangspunkt bildet ein Gesamtkapital in Höhe von 50.000 €, das eine Rendite von 6 % erreicht. Es wird dann in Schritten von 20.000 € Fremdkapital aufgenommen, wobei der Fremdkapitalzins mit zunehmender Fremdkapitalaufnahme steigt. Die Unternehmung wird so lange weiteres Fremdkapital aufnehmen, wie die Rentabilität des Eigenkapitals steigt (im Beispiel Fremdkapitalaufnahme von 20.000 € und 40.000 €). Leverage-Effekt (Beispiel) | Tab. 16 GK % absolut 50.000 50.000 50.000 EK FK % absolut G % 70.000 90.000 110.000 6 3.000 - - - 6 4.200 20.000 4 6 6 5.400 50.000 20.000 4 6 6.600 50.000 20.000 20.000 20.000 20.000 4 6 8 130.000 6 7.800 50.000 20.000 20.000 20.000 20.000 4 6 8 10 r GK r FK r EK 3.000 6,0 800 3.400 6,8 800 1.200 3.400 6,8 800 1.200 1.600 3.000 6,0 800 1.200 1.600 2.000 2.200 4,4 <?page no="161"?> 162 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Finanzierungsinstrumente Finanzierung Außenfinanzierung Innenfinanzierung Einlagenfinanzierung Kreditfinanzierung durch Rückstellungen Vermögensumschichtung (Kapitalfreisetzung) durch Verkauf von Vermögensgegenständen durch Veräußerung von Forderungen durch Rückfluss von Abschreibungsgegenwerten durch Reduzierung der Kapitalbindungsdauer Vermögenszuwachs durch einbehaltene Gewinne Abb 61 | Außenfinanzierung Innenfinanzierung 3.2.3 | <?page no="162"?> 163 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl | 3.2.3.1 Einlagenfinanzierung Einlagenfinanzierung Einlagenfinanzierung regulierter Markt <?page no="163"?> 164 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Freiverkehr Einheitskurs Kreditfinanzierung <?page no="164"?> 165 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kreditwürdigkeit Industrieschuldverschreibungen Schuldscheindarlehen Langfristige Bankkredite <?page no="165"?> 166 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kundenanzahlung Lieferantenkredit Kontokorrentkredit Lombardkredit Diskontkredit Akzeptkredit Avalkredit Leasing Finance Leasing <?page no="166"?> 167 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Operate Leasing Sale-and-lease-back- Verfahren Mezzanine-Finanzierung <?page no="167"?> 168 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 3.2.3.2 | Selbstfinanzierung <?page no="168"?> 169 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Finanzierung aus Rückstellungsgegenwerten Abschreibungen Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten <?page no="169"?> 170 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kapitalfreisetzungseffekt Kapazitätserweiterungseffekt <?page no="170"?> 171 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kapitalfreisetzungs- und Kapazitätserweiterungseffekt | Tab. 17 Jahr Maschinen Anschaffungswert des Bestandes Abschreibungen Investitionen durch Abschreibungen Freies Kapital Kapital Periode Total 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3 0 1 1 1 1 1 1 1 0 0 0 0 0 3 0 1 1 3 3 4 5 6 4 5 5 5 30.000 30.000 40.000 50.000 60.000 40.000 50.000 50.000 50.000 6.000 6.000 6.000 6.000 6.000 6.000 6.000 6.000 6.000 - - 2.000 4.000 6.000 2.000 4.000 4.000 4.000 - 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 6.000 2.000 - - 2.000 - - - - 120.000 120.000 160.000 200.000 240.000 160.000 200.000 200.000 200.000 600.000 480.000 560.000 600.000 600.000 560.000 600.000 600.000 600.000 Zugang Abgang Bestand Grundausstattung Zusatzmaschinen Kapitalfreisetzung im Umlaufvermögen Finanzierung aus Forderungsverkauf Factoring Asset-Backed-Security- Konstruktion <?page no="171"?> 172 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 3.2.3.3 | Financial Options <?page no="172"?> 173 L E I S T U N G S W I R T S C H A F T L I C H E G R U N D F U N K T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Optionsgeschäfte aus Käufer- und Verkäufersicht | Tab. 18 Kontraktperson Optionsart Käufer zahlt Optionspreis (aktives Entscheidungsrecht) Verkäufer erhält Optionsprämie (passive Verpflichtung) Kaufoption (Call) Verkaufsoption (Put) Käufer hat das Recht auf Bezug von Wertpapieren Verkäufer hat die Pflicht, die Wertpapiere zu liefern Käufer hat das Recht auf Wertpapierabgabe Verkäufer hat die Pflicht des Wertpapierkaufs Financial Futures Financial Swaps <?page no="173"?> 174 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 1 Skizzieren Sie die Finanzierungsarten nach dem Kriterium „Rechtsstellung des Kapitalgebers“. 2 Erklären Sie die Grundidee des Lohmann-Ruchti-Effektes. 3 Erklären Sie den Leverage-Effekt. 4 Was verstehen Sie unter Kreditwürdigkeit? Swap-Transaktionen Zusammenfassung Fragen <?page no="174"?> 175 I N V E S T I T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 5 Erklären Sie die unterschiedlichen Formen des Leasings. 6 Skizzieren Sie unterschiedliche Instrumente der Innenfinanzierung. 7 Erklären Sie den Kerngedanken der Financial Options. B IEG / K U ß MAUL (2009); H ÖLSCHER (2010); P ERRIDON / S TEINER / R ATHGEBER (2012). Investition Der Schwerpunkt dieses Abschnittes liegt auf den Verfahren der Investitionsrechnung, wobei zwischen statischen und dynamischen Verfahren zu unterscheiden ist. Bei den statischen Verfahren werden die Kosten-, Gewinn-, Rentabilitätsvergleichsrechnung und die statische Amortisationsrechnung auf der Basis von Beispielen verdeutlicht. Bei den dynamischen Verfahren werden die Kapitalwertmethode, die Annuitätenmethode, die Interne-Zinsfuß-Methode, die dynamische Amortisationsrechnung und die vollständigen Finanzpläne thematisiert und mit Beispielen hinterlegt. Grundlegungen Literatur | 3.3 Übersicht | 3.3.1 Investitionsbegriff Investitionsobjekte Investitionsprozess <?page no="175"?> 176 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Verfahren der Investitionsrechnung Problemformulierung Alternativensuche Entscheidung Durchführung (Realisation) Kontrolle Beurteilung der Alternativen (Investitionsrechnung) Feedback-Informationen Abb 62 | Instrumentarium investitionsrechnerischer Kalküle 3.3.2 | Systematik investitionsrechnerischer Kalküle Tab. 19 | Kriterien Dimensionalität des Zielsystems Zeithorizont Berücksichtigung von Interdependenzen Investitionsrechnerische Kalküle Monovariable Investitionskalküle Multivariable Investitionskalküle (z.B. Nutzwertanalyse) Einperiodische Ansätze Mehrperiodische Ansätze Unsicherheit Deterministisch Stochastisch Einzelentscheidungen Programmentscheidungen <?page no="176"?> 177 I N V E S T I T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl | 3.3.2.1 <?page no="177"?> 178 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kostenvergleichsrechnung Ausgangsdaten (Kostenvergleichsrechnung) Tab. 20 | Investitionsalternativen Objekt A Objekt B Anschaffungskosten (€) Nutzungsdauer (Jahre) Jährliche Produktionsmenge (Stück) Gehälter, Löhne etc. (€) Materialkosten (€) Kalkulationszinssatz (%) Restwert (Liquidationserlös) (€) 400.000 8 20.000 100.000 300.000 200.000 6 6 220.000 260.000 120.000 30.000 10 500.000 <?page no="178"?> 179 I N V E S T I T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) ( → QR-Glossar) Gewinnvergleichsrechnung <?page no="179"?> 180 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Ausgangsdaten (Gewinnvergleichsrechnung) Kosten Tab. 21 | Tab. 22 | Daten Objekt A Objekt B Anschaffungspreis (€) Nutzungsdauer (Jahre) Produktions- und Absatzmenge (Stück/ Jahr) Verkaufspreis (€) Variable Stückkosten (€/ Stück) Kalkulationszinssatz (%) Liquidationserlös (€) 220.000 10 20.000 25.000 8 5,80 8 8 5,70 8 28.000 22.000 10 240.000 Kosten (€/ Jahr) Objekt A Objekt B Abschreibungen Zinsen Variable Kosten 20.000 21.800 9.600 10.480 145.000 159.600 Gesamtkosten 174.600 191.880 Rentabilitätsvergleichsrechnung <?page no="180"?> 181 I N V E S T I T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Ausgangsdaten (Rentabilitätsvergleichsrechnung) | Tab. 23 Relevante Größen Objekt A Objekt B Gewinn (€/ Jahr) Zinsen (€/ Jahr) Kapitalbindung (€) 25.400 32.120 9.600 10.480 120.000 131.000 Amortisationsrechnung <?page no="181"?> 182 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Dynamische Verfahren Einperiodenmodelle 3.3.2.2 | <?page no="182"?> 183 I N V E S T I T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Barwert Zeitpräferenz Kapitalwertmethode … t 0 t 1 t 2 t 3 q -1 q -2 q = 1 + i q -3 t mit: | Abb 63 <?page no="183"?> 184 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Berechnungsformel für den Kapitalwert Ausgangsdaten (Kapitalwertberechnung) Tab. 24 | Daten Objekt A Objekt B Anschaffungskosten 200.000 160.000 Nutzungsdauer 5 Jahre 5 Jahre 10.000 30.000 Liquidationserlös Einnahmeüberschüsse ü t = e t - a t in Kalkulationszinssatz 42.000 38.000 50.000 35.000 42.000 47.000 51.000 35.000 46.000 6 % 6 % t 1 t 2 t 3 t 4 t 5 42.000 <?page no="184"?> 185 I N V E S T I T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Unter Index oder Indexzahl ist eine Messzahl zu verstehen, bei der mehrere Wert- (Preise) oder Mengengrößen (z. B. Auftragseingänge, Arbeitsproduktivität) eines Zeitraumes zu den entsprechenden Wert- oder Mengengrößen eines Basiszeitraumes (Zeitraum, dessen Wert gleich 100 gesetzt wird) in einer Kennzahl in Beziehung gesetzt werden. Indizes sind folglich prozentuale Angaben für Veränderungen (z. B. Preise, Beschäftigung, Lebenshaltungskosten). Preis- und Mengenindizes lassen sich nach Laspeyres, Paasche und Fisher berechnen (vgl. hierzu im Einzelnen z. B. Mosler / Schmid 2009, Kapitel 4). Im Folgenden seien kurz die Preisindizes vorgestellt: Es seien n Güter gegeben und es gelten folgende Spezifikationen: q i 0 = Menge des Gutes i in der Basisperiode (0) q i t = Menge des Gutes i in der Basisperiode (t) p i 0 = Preis des Gutes i in der Basisperiode (0) p i t = Preis des Gutes i in der Basisperiode (t) Preisindex nach Laspeyres: Basisperiode p i 0 ; q i 0 I L a t = ∑ p i t · q i 0 ∑ p i 0 · q i 0 Preisindex nach Paasche: Basisperiode p i t ; q i t I Pa t = ∑ p i t · q i t ∑ p i 0 · q i t Preisindex nach Fisher: I Fr t = √ ----- I L a t · I Pa t Laspeyres und Paasche sind die geläufigsten Indizes. Während bei Laspeyres die Gewichte aus der Basisperiode stammen, werden bei Paasche die Gewichte aus der Berichtsperiode verwendet. Preisindizes Info <?page no="185"?> 186 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) aggregiertes Investitionsobjekt <?page no="186"?> 187 I N V E S T I T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Annuitätenmethode Annuität einer Investition <?page no="187"?> 188 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Entscheidungskriterium Interne-Zinsfuß-Methode <?page no="188"?> 189 I N V E S T I T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl √ ------- √ --------- √ ------------ Eine quadratische Gleichung der Form x 2 + p x + q = 0 hat die folgenden Lösungen: x 1 ,2 = - p 2 ± √ ----- p 2 4 - q Einperiodenfall Mehrperiodenfall Info lineare Interpolation <?page no="189"?> 190 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Ein anderes Näherungsverfahren zur Bestimmung des internen Zinsfußes stellt die Newton-Iteration dar: Zunächst wird für einen bestimmten Kalkulationszinssatz (i 1 ), in dessen Nähe der interne Zinsfuß vermutet wird, der Kapitalwert (C 01 ) berechnet sowie die erste Ableitung dieses Kapitalwertes nach dem Kalkulationszinssatz ( d C 01 d i ) bestimmt. Mit diesen Werten wird dann eine Näherungslösung für den internen Zinsfuß ermittelt: ˆ r = i 1 - C 01 d C 0 / d i mit: d C 0 d i = t = 0 T - t · z t · (1 + i) -t - 1 Zinssatz Kapitalwertfunktion r i 1 ˆr C 02 C 01 C 0 mit: r = interner Zinsfuß ˆr = errechneter interner Zinsfuß durch lineare Interpolation i 1 = Kalkulationszinsfuß für Kapitalwert C 01 i 2 = Kalkulationszinsfuß für Kapitalwert C 02 i 2 Abb 64 | Info <?page no="190"?> 191 I N V E S T I T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl In Abhängigkeit von der geforderten Genauigkeit der Annäherung an den tatsächlichen internen Zinsfuß sind dann weitere Iterationen durchzuführen. Dabei ist es üblich, eine Schranke ( ) vorzugeben, die letztlich ein Abbruchkriterium darstellt: ˆr t - ˆr t - 1 < dynamische Amortisationsdauer Dynamische Amortisationsrechnung | Tab. 25 Zeit (Jahr) 0 1 2 3 4 5 Einzahlungsüberschüsse (e t - a t ) Überschussbarwerte (i = 10 %) Kumulierte Barwerte 52.000 60.000 65.000 60.000 50.000 47.272,73 49.586,78 48.835,46 40.980,81 31.046,07 -152.727,27 -103.140,49 -54.305,03 -13.324,22 +17.721,85 -200.000 -200.000,00 -200.000,00 <?page no="191"?> 192 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl vollständige Finanzpläne VOFI-Tabelle (2. Variante) Tab. 26 | t = 0 t = 1 t = 2 t = 3 ... Zahlungsreihe Eigenkapital Kredit mit Ratentilgung Kredit mit Endtilgung Kontokorrentkredit Geldanlage pauschal Finanzierungssaldo Bestandsgrößen Kreditstand Guthaben pauschal Kredit mit Annuitätentilgung Bestandssaldo - Entnahme + Einlage + Aufnahme - Tilgung - Sollzinsen + Aufnahme - Tilgung - Sollzinsen + Aufnahme - Tilgung - Sollzinsen + Aufnahme - Tilgung - Sollzinsen - Geldanlage + Auflösung + Habenzinsen Ratentilgung Endtilgung Annuitätentilgung Kontokorrent <?page no="192"?> 193 I N V E S T I T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) ( → QR-Glossar) <?page no="193"?> 194 F U N K T I O N S B E R E I C H E D E R U N T E R N E H M U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl VOFI (Beispiel) Tab. 27 | t = 0 t = 1 t = 2 t = 3 t = 4 t = 5 - 120.000 30.000 30.000 28.000 30.000 25.000 50.000 30.000 - 7.500 - 1.500 - 7.500 - 1.125 0 0 - 7.500 - 375 - 7.500 - 750 25.000 - 1.250 - 1.250 0 0 - 25.000 - 1.250 - 1.250 15.000 - 12.650 - 2.100 - 2.350 - 329 0 0 0 0 0 0 - 17.446 - 21.197,84 - 31.362,58 4.579,25 1.545,75 1.362,58 697,84 0 0 0 0 0 0 30.000 22.500 15.000 7.500 0 0 0 0 0 0 0 0 25.000 25.000 25.000 25.000 15.000 2.350 17.446 38.643,84 34.064,59 - 22.554 - 49.850 - 70.000 65.427,17 34.064,59 6.143,84 65.427,17 Zahlungsreihe Eigenkapital Kredit mit Ratentilgung Kredit mit Endtilgung Kontokorrentkredit Geldanlage pauschal Finanzierungssaldo Bestandsgrößen Kreditstand Guthaben pauschal Bestandssaldo - Entnahme + Einlage + Aufnahme - Tilgung - Sollzinsen + Aufnahme - Tilgung - Sollzinsen - Geldanlage + Auflösung + Habenzinsen + Aufnahme - Tilgung - Sollzinsen Ratentilgung Endtilgung Kontokorrent Zusammenfassung <?page no="194"?> 195 I N V E S T I T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 1 Skizzieren Sie die Prämissen der statischen Verfahren. 2 Erklären Sie, weshalb eine Investition mit einem Kapitalwert C o = 0 ökonomisch vorteilhaft ist. 3 Weshalb ist es im Rahmen der Kapitalwertmethode nicht erforderlich, bei unterschiedlichen Anschaffungskosten der betrachteten Investitionsobjekte eine Ergänzungsinvestition in die Berechnung aufzunehmen? 4 Skizzieren Sie unterschiedliche Möglichkeiten zur Festlegung des Kalkulationszinssatzes. 5 Welche Merkmale muss eine Zahlungsreihe aufweisen, damit von einer Annuität gesprochen werden kann? 6 Skizzieren Sie die Probleme, die bei Anwendung der Internen-Zinsfuß-Methode auftreten können. 7 Erklären Sie die Idee der vollständigen Finanzpläne. B IEG / K U ß MAUL (2009); G ÖTZE (2008); H ÖLSCHER (2010); K RUSCHWITZ (2011). Fragen Literatur <?page no="195"?> 196 Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Als funktionsübergreifende Aufgaben werden das (interne und externen) Rechnungswesen, die Planung, Organisation und Kontrolle behandelt. Bei diesen übergreifenden Aufgaben werden neben terminologischen Überlegungen und einer Differenzierung der Erscheinungsformen die aus unserer Sicht zentralen Aspekte in den jeweiligen Aufgabenbereichen vorgestellt. Rechnungswesen Neben grundlegenden begrifflichen Abgrenzungen werden im vorliegenden Abschnitt das interne und externe Rechnungswesen behandelt. Im Rahmen des internen Rechnungswesens wird zunächst die Grundstruktur der Kostenrechnung auf der Grundlage eines Beispiels verdeutlicht. Aufbauend auf einer Systematisierung der Kostenrechnungssysteme werden die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Vollkosten- und Teilkostenrechnungssysteme vorgestellt. Der Abschnitt „Externes Rechnungswesen“ thematisiert zunächst die Bestandteile des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) und geht dann auf die Grundlagen der Finanzbuchhaltung ein. Die Funktionen des Jahresabschlusses beschließen diesen Abschnitt. Funktionsübergreifende Aufgaben 4 | Inhalt Übersicht Übersicht 4.1 | <?page no="196"?> 197 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Grundlegungen | 4.1.1 Kostenbegriff <?page no="197"?> 198 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Einwirkungsprinzip Wirkung Sachzielbezogene Güterstellung Ursache Güterverzehr verursacht (wirkt ein auf) Wirkung Sachzielbezogene Güterstellung Ursache Güterverzehr verursacht (wirkt ein auf) Abb 65 | Abb 66 | Verursachungsprinzip wertmäßiger Kostenbegriff monetärer Grenznutzen pagatorischer Kostenbegriff <?page no="198"?> 199 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Leistungen Aufwand Sachzielfremder Aufwand Periodenfremder Aufwand Außerordentlicher Aufwand Bewertungsbedingter Aufwand Neutraler Aufwand Aufwand, dem Kosten in anderer Höhe gegenüberstehen Aufwand Zweckaufwand (Aufwendungen = Kosten Grundkosten (Kosten = Aufwendungen) Anderskosten Kalkulatorische Kosten Kosten Zusatzkosten Aufwand, dem keine Kosten gegenüberstehen | Abb 67 <?page no="199"?> 200 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● ● ● ● ● neutrale Aufwendungen kalkulatorische Kosten Einzahlungen Auszahlungen Einnahmen Ausgaben Geldvermögen <?page no="200"?> 201 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Internes Rechnungswesen Fall 1: Einzahlungen, die keine Einnahmen sind (Kreditaufnahme) Fall 2: Einzahlungen, die Einnahmen sind (Barverkauf erstellter Produkte) Fall 3: Einnahmen, die keine Einzahlungen sind (Zielverkauf erstellter Produkte) Fall 4: Auszahlungen, die keine Ausgaben sind (Kredittilgung) Fall 5: Auszahlungen, die Ausgaben sind (Barkauf von Rohstoffen) Fall 6: Ausgaben, die keine Auszahlungen sind (Zielkauf von Rohstoffen) Einzahlungen Einnahmen Auszahlungen Ausgaben Fall 1 Fall 2 Fall 3 Fall 4 Fall 5 Fall 6 Fall 1: Einnahmen, die kein Ertrag sind (Verkauf eines Anlagegutes zum Buchwert) Fall 2: Einnahmen, die Erträge sind (Verkauf von in der gleichen Periode erstellten Produkten) Fall 3: Erträge, die keine Einnahmen sind (Zuschreibung auf ein Anlagegut nach erfolgter außerplanmäßiger Abschreibung) Fall 4: Ausgaben, die keine Aufwendungen sind (Kauf und Lagerung von Rohstoffen) Fall 5: Ausgaben, die Aufwendungen sind (Verbrauch von in der gleichen Periode gekauften Rohstoffen) Fall 6: Aufwendungen, die keine Ausgaben sind (Verbrauch von Rohstoffen aus dem Lager) Einnahmen Erträge Ausgaben Aufwendungen Fall 1 Fall 2 Fall 3 Fall 4 Fall 5 Fall 6 | Abb 68 | Abb 69 | 4.1.2 | 4.1.2.1 <?page no="201"?> 202 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Die Konten einer Unternehmung werden systematisch gegliedert und einheitlich benannt, was mit Hilfe des sogenannten Kontenrahmens geschieht. Kontenrahmen existieren für die unterschiedlichen Wirtschaftszweige (z. B. Industriekontenrahmen, Kontenrahmen für den Einzelhandel, Kontenrahmen für den Großhandel). Der Kontenrahmen folgt einer Dezimalklassifikation, wobei generell zehn Kontenklassen gebildet werden. Für die Industrie werden die folgenden Kontenklassen unterschieden: Klasse 0: Anlagevermögen und langfristiges Kapital; Klasse 1: Finanzumlaufvermögen und kurzfristige Verbindlichkeiten; Klasse 2: Neutrale Aufwendungen und Erträge; Klasse 3: Bestände; Klasse 4: Kostenarten; Klassen 5 und 6: Kostenstellen; Klasse 7: Bestände an halb fertigen und fertigen Erzeugnissen; Klasse 8: Erträge; Klasse 9: Abschlusskonten. Diese Kontenklassen werden dann wiederum in zehn Kontengruppen untergliedert, wobei jede Kontengruppe wiederum zehn Kontenarten, jede Kontenart zehn Kontenunterarten aufweist. Beispiel: Kontenklasse 4: Kostenarten Kontengruppen 4.1 . . . 4.10 Kontenarten 4.1.1. . . . 4.1.10 Kontenunterarten 4.1.1.1. . . . 4.1.1.10 Kostenartenrechnung Kostenstellenrechnung Kostenträgerrechnung Info <?page no="202"?> 203 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kostenartenrechnung Kostenträgerrechnung Kostenstellenrechnung (Betriebsabrechnungsbogen) Einzelkosten Gemeinkosten Verteilung auf Kostenträger Umverteilung innerhalb der Kostenstellen Verteilung auf Kostenstellen S H 40 Materialkosten 40.000,- S H 43 Hilfsstoffe 2.000,- S H 41 Fertigungslöhne S H 44 Gehälter 20.000,- 8.000,- S H 42 Betriebsstoffe S H 45 Hilfslöhne 4.000,- 4.000,- S H 46 Stromkosten 8.000,- mit: S = Soll H = Haben | Abb 70 | Abb 71 Einzelkosten Gemeinkosten <?page no="203"?> 204 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Die Bildung der Kostenstellen erfolgt nach sachlichen Gesichtspunkten, und eine Unternehmung ist dabei an keine externen Vorgaben gebunden. Teilweise wird betont, dass eine Unternehmung mindestens vier Kostenstellen, nämlich Materialstelle, Fertigungsstelle, Verwaltungs- und Vertriebsstelle bilden müsse (sogenannte Hauptkostenstellen), um eine ausreichende Transparenz zu realisieren. Beispielhaft seien einige Kostenstellen kurz skizziert: Fertigungsstellen arbeiten unmittelbar und ausschließlich an den herzustellenden Produkten. Fertigungshilfsstellen geben ihre Leistungen an andere Stellen (Fertigungsstellen) unmittelbar ab (z. B. Werkzeuginstandsetzung). Allgemeine Stellen geben ihre Leistungen an unterschiedliche Kostenstellen ab (z. B. Stromversorgung). Kostenartenrechnung (Kontenklasse 4) Kostenträgerrechnung (Kontenklasse 6) S H 61 Kostenträger 1 S H 41 Fertigungslöhne S H 62 Kostenträger 2 S H 40 Material 40.000,- 20.000,- 15.000,- 25.000,- 15.000,- 8.000,- 12.000,- 25.000,- 12.000,- 8.000,- Abb 72 | Betriebsabrechnungsbogen Info <?page no="204"?> 205 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Materialstellen erbringen die Aufgaben der Beschaffung, Kontrolle, Materialverwaltung und Lagerung des Materials. Verwaltungsstellen wie Personalabteilung, Buchhaltung etc. Vertriebsstellen wie z. B. Verkaufsabteilungen, Auslieferungslager, Kundendienst. Betriebsabrechnungsbogen | Tab28 Kostenarten Kostenstelle Betrag Allgemeine Stelle (Strom) Fertigungsstelle 1 2 Fertigungshilfsstelle Materialstelle Verwaltungsstelle Vertriebsstelle 42 4.000,- 200,- 1.400,- 1.700,- 43 2.000,- 100,- 600,- 700,- 44 8.000,- - - - 45 4.000,- 400,- 800,- 1.000,- 46 8.000,- 600,- 2.000,- 2.300,- 26.000,- 1.300,- 4.800,- 5.700,- 300,- 300,- 1.500,- 2.100,- 400,- 300,- - - 500,- 100,- - - - - 3.000,- 5.000,- 1.500,- 300,- - - 1.000,- 600,- 1.000,- 500,- 3.400,- 1.000,- 4.000,- 5.800,- 200,- 200,- 150,- 150,- 6.600,- 8.100,- 1.200,- 4.150,- 5.950,- Zuschlagsbasis: 8.500,- 11.500,- - - - Fertigungslöhne - - 60.000,- 60.000,- Fertigungslöhne + Material - - 40.000,- Material 77,65 % 70,43 % 3 % 6,92 % 9,92 % Zuschlagsätze: <?page no="205"?> 206 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl S H 43 Hilfsstoffe 2.000,- S H 44 Gehälter 8.000,- S H 42 Betriebsstoffe 4.000,- S H 46 Strom 8.000,- 4.000,- S H 45 Hilfslöhne 4.000,- 2.000,- 8.000,- 4.000,- 8.000,- S H 52 Verrechnete Fertigungsgemeinkosten 14.700,- S H 53 Verrechnete Verwaltungsgemeinkosten 4.150,- S H 51 Verrechnete Materialgemeinkosten 1.200,- BAB 54 Verrechnete Vertriebsgemeinkosten S H 5.950,- Abb 73 | Materialgemeinkosten <?page no="206"?> 207 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Fertigungsgemeinkosten Kostenträgerrechnung Kostenträgerrechnung (Kalkulation) | Tab. 29 450,- 15.000,- 3.500,- 4.500,- 2.717,75 3.169,35 1.591,60 2.281,60 33.210,30 25.000,- 750,- 5.000,- 7.000,- 3.882,50 4.930,10 2.560,40 3.670,40 52.793,40 = Selbstkosten Kostenträger 1 Herrenschuhe Kostenträger 2 Damenstiefel Fertigungsmaterial + Materialgemeinkosten (3 %) + Fertigungslöhne + Fertigungsgemeinkosten + Verwaltungsgemeinkosten (6,92 %) + Vertriebsgemeinkosten (9,92 %) in Stelle 1 in Stelle 2 Fertigungsstelle 1 (77,65 %) Fertigungsstelle 2 (70,43 %) Kostenart Zuschlagskalkulation <?page no="207"?> 208 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Als weitere Erscheinungsform sei die Divisionskalkulation genannt. Voraussetzung für den Einsatz der Divisionskalkulation ist es, dass die von der Unternehmung erstellten Leistungen homogen sind oder zumindest einen hohen Ähnlichkeitsgrad aufweisen. Im einfachsten Fall werden dann die angefallenen Gesamtkosten einer Periode durch die Anzahl der erstellten Leistungseinheiten dividiert (kumulative Divisionskalkulation). Durchschnittswerte je Leistungseinheit = Gesamtkosten der Periode Anzahl der Leistungseinheiten der Periode Werden in einem Wasserwerk in einem Monat 500.000 m 3 Wasser produziert und es fallen in diesem Monat Gesamtkosten von 150.000 € an, dann ergeben sich die folgenden Stückkosten für 1 m 3 Wasser: Stückkosten je m 3 = 150.000 500.000 = 0,30 € Sondereinzelkosten der Fertigung Fertigungsgemeinkosten Fertigungslohn Materialgemeinkosten Fertigungsmaterial Verwaltungsgemeinkosten Vertriebsgemeinkosten Gewinnzuschlag (in %) Sondereinzelkosten des Vertriebs Materialkosten Fertigungskosten Herstellkosten Verwaltungsgemeinkosten Selbstkosten Nettoangebotspreis Abb 74 | Info 4.1.2.2 | <?page no="208"?> 209 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kostenrechnungssysteme auf Vollkostenbasis auf Teilkostenbasis Istkosten Normalkosten Plankosten mit variablen Kosten mit relativen Einzelkosten Prozesskosten | Abb 75 Vollkostenrechnung Istkostenrechnung Normalkostenrechnung Plankostenrechnung starre Plankostenrechnung flexible Plankostenrechnung <?page no="209"?> 210 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Fixkostenproportionalisierung Relevante Kosten Prozesskostenrechnung Prozess <?page no="210"?> 21 1 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kostenstellen des indirekten Bereichs Materialwirtschaft Vertrieb Auftragsabwicklung Kosten je Kundenauftrag Kundenaufträge bearbeiten | Abb 76 Prozesshierarchie Tätigkeiten (kleinste beobachtbare Ausführungseinheit) Bündelung Teilprozesse (Bündel sachlich zusammenhängender Tätigkeiten) Hauptprozesse (Aggregation sachlich zusammenhängender Teilprozesse) Verdichtung kostenstellenbezogen kostenstellenübergreifend | Abb 77 Tätigkeit Teilprozesse Hauptprozesse <?page no="211"?> 212 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Prozessbezugsgröße Prozesse mit Bezugsgrößen (Beispiele) Tab. 30 | Bezugsgrößen Prozesse Lieferanten betreuen Anzahl Lieferanten Material beschaffen Aufträge abwickeln Kunden betreuen Varianten betreuen Produkte versenden Anzahl Bestellungen Anzahl Aufträge Anzahl Kunden Anzahl Varianten Anzahl Versandaufträge Ziele der Prozesskostenrechnung <?page no="212"?> 213 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl unechter Hauptprozess Hauptprozess I Hauptprozess II TP 11 TP 12 TP 21 TP 22 TP 23 TP 31 TP 32 TP 33 Kostenstelle 1 Kostenstelle 2 Kostenstelle 3 Teilprozess Tätigkeit | Abb 78 Ablauf der Prozesskostenrechnung <?page no="213"?> 214 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Fragebogen zur Tätigkeitsanalyse Wie viele Mitarbeiter sind in Ihrer Kostenstelle beschäftigt? Welche Verantwortung haben die einzelnen Mitarbeiter? Für welche Aufgaben ist Ihre Kostenstelle zuständig? Welcher Bezug besteht zu den herzustellenden Produkten? Welche Tätigkeiten fallen dabei an? Wie viel Zeit nehmen diese in Anspruch, und wie oft müssen sie durchgeführt werden? Auf welche Art und Weise kann die Arbeitsleistung gemessen werden? Welche Mitarbeiter erledigen welche Tätigkeiten? Welche Hilfsmittel stehen ihnen dabei zur Verfügung? Wie hängen die erwähnten Aufgaben und Tätigkeiten mit den übrigen Kostenstellen zusammen? Schritt 1: Ableiten von Hauptprozessen mit Bezugsgrößen Schritt 2: Tätigkeitsanalyse und Zusammenfassung zu Teilprozessen sowie Analyse der Abhängigkeit der Teilprozesse von den in der Kostenstelle zu erbringenden Leistungsmengen. Dann Einteilung in leistungsmengeninduzierte Prozesse (z.B. Einkauf, Auftragsabwicklung) und leistungsmengenneutrale Prozesse (z.B. Leiten einer Abteilung) Schritt 3: Kapazitäts- und Kostenzurechnung auf Kostenstellenebene Auswahl der Prozessbezugsgrößen für lmi-Teilprozesse und Hauptprozesse Festlegen der Planprozessmengen Bestimmen der notwendigen Kapazität und Planung der Prozesskosten Ermitteln der Prozesskostensätze Schritt 4: Verdichtung von Teilprozessen zu Hauptprozessen Schritt 5: kapazitäts- und Kostenzuordnung auf Hauptprozessebene Abb 79 | Info <?page no="214"?> 215 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Lieferantenauswahl Bestellung vorbereiten Vertragsverhandlungen führen Bestellung ausführen Wareneingang kontrollieren Materialhandling Materialdisposition Tätigkeiten Teilprozesse Hauptprozesse Informationen über Lieferanten beschaffen Lieferanten vergleichen Angebote einholen Angebote vergleichen Vertragsverhandlungen Bestellung erteilen Terminüberwachung Prüfen der Lieferpapiere Prüfen der Lieferung Prüfen der Rechnung Buchen Wareneingang Material einlagern Material pflegen Material auslagern Materialdisposition Materialbeschaffung Lagerhaltung | Abb 80 Cost Driver Maßgrößen <?page no="215"?> 216 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Teilkostenrechnungen stufenweise Fixkostendeckungsrechnung <?page no="216"?> 217 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Deckungsbeiträge Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung (Beispiel) | Tab. 31 Hochbau Tiefbau Betonarbeiten Mauerarbeiten Abdichtungsarbeiten Erdarbeiten Verbauarbeiten 500.000 300.000 600.000 350.000 600.000 400.000 300.000 200.000 250.000 50.000 200.000 50.000 200.000 40.000 200.000 150.000 550.000 100.000 200.000 150.000 160.000 450.000 660.000 250.000 310.000 100.000 210.000 500.000 300.000 410.000 200.000 100.000 100.000 50.000 - variable Kosten = DB I - Gewerkefixkosten = DB II - Spartenfixe Kosten = DB III - Unternehmungsfixe = Betriebsergebnis Kosten Grenzplankostenrechnung <?page no="217"?> 218 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( ) Grenzkostensatz Soll-Ist-Vergleich homogene Kostenverursachung <?page no="218"?> 219 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Gesamtkostenabweichung Verbrauchsabweichung heterogene Kostenverursachung K p v K i v K s v K b i b p b GA VA eBA Gesamtkosten Einzelkosten (variable Kosten) Fertigungsmaterial Fertigungslohn etc. Gemeinkosten fixe Gemeinkosten Zinsen Mieten Gehälter etc. variable Gemeinkosten Betriebsstoffe Energiekosten etc. | Abb 81 | Abb 82 Ablauf der Grenzplankostenrechnung <?page no="219"?> 220 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kostenartenrechnung Kostenträgerrechnung Plan-Einzelkosten fixe Plangemeinkosten variable Plangemeinkosten Erfassung in den Kostenstellenplänen Schlüsselung Schlüsselung Kostenstellenrechnung Produktart A Produktart B Umlage Fixkostenanalyse und -kontrolle Betriebsergebniskonto Wert der abgesetzten Produkte Bilanz Wert der gelagerten Produkte Plan-Gemeinkosten Abb 83 | relative Einzelkostenrechnung Identitätsprinzip der Kostenzurechnung Bezugsgrößenhierarchie <?page no="220"?> 221 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Gesamtumsatz Gesamtumsatz Absatzgebiete Artikelgruppen Artikel Kundengruppen Auftragsarten Auftragsgrößenklassen | Abb 84 Grundrechnung Grundrechnung Auswertung der Daten Spezielle Fragestellungen Aktualisierung und/ oder Ergänzung der Daten Auswertungsrechnung Informationsbereitstellung im Rahmen spezieller Fragestellungen | Abb 85 <?page no="221"?> 222 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Externes Rechnungswesen 4.1.3 | 4.1.3.1 | <?page no="222"?> 223 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR- Glossar) Bilanz Aktiva Anlagevermögen Umlaufvermögen Bilanzsumme Passiva Eigenkapital Fremdkapital Bilanzsumme Bilanz Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Passive Rechnungsabgrenzungsposten | Abb 86 Aktivseite Passivseite Saldierungsverbot Anlagevermögen Umlaufvermögen <?page no="223"?> 224 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Aktiva Passiva Bilanz A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände (z.B.: Lizenzen, Patente 1. Grundstücke und Gebäude (GuG) 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA) II. Sachanlagen A. Eigenkapital B. Rückstellungen C. Verbindlichkeiten I. Langfristige Verbindlichkeiten II. Kurzfristige Verbindlichkeiten D. Rechnungsabgrenzungsposten Summe Aktiva Summe Passiva III. Finanzanlagen (z.B.: Wertpapiere des AV) B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2. Unfertige Erzeugnisse/ Leistungen 3. Fertige Erzeugnisse, Waren II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III. Wertpapiere IV. Kassenbestände, , Bankguthaben C. Rechnungsabgrenzungsposten Abb 87 | Rechnungsabgrenzungsposten <?page no="224"?> 225 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Disagio Periodenabgrenzung | Tab. 32 Zeitliche Abgrenzung durch Aktivkonto Zeitliche Abgrenzung durch Passivkonto Zahlungsvorgang vor Erfolgswirkung Transitorische Posten Ausgabe in dieser Periode, Aufwand in späterer Periode aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Einnahme in dieser Periode, Ertrag in späterer Periode passiver Rechnungsabgrenzungsposten Zahlungsvorgang nach Erfolgswirkung Antizipative Posten Ertrag in dieser Periode, Einnahme in späterer Periode sonstige Forderungen Aufwand in dieser Periode, Ausgabe in späterer Periode bei Sicherheit der Zahlung: sonstige Verbindlichkeiten bei Unsicherheit der Zahlung: Rückstellungen <?page no="225"?> 226 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl In Deutschland besteht die Besonderheit, dass eine Unternehmung eine Handelsbilanz und Steuerbilanz aufstellt, es sei denn, die Unternehmung bedient sich einer Überleitungsrechnung i. S. d. § 60 (2) EStDV. Privatentnahmen Bilanztypen Info <?page no="226"?> 227 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Darüber hinaus ist zwischen Einzelbilanz und Konzernbilanz zu unterscheiden. Eine Einzelbilanz bezieht sich auf eine Unternehmung, bei der Konzernbilanz werden die Einzelbilanzen der zum Konzern gehörenden Unternehmungen zusammengefasst. Dabei sind kapitalmarktorientierte Unternehmungen in der Europäischen Union seit dem 01. 01. 2005 verpflichtet, die Konzernbilanz nach internationalen Standards aufzustellen. In Deutschland normiert § 315a HGB die Erstellung des Konzernabschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS); (vgl. Küting / Weber 2012, S. 152 f.). Eine weitere Einteilung der Bilanzen erfolgt nach dem Anlass der Erstellung einer Bilanz. Laufende Bilanzen sind Bilanzen, die periodisch i. d. R. jährlich aufgestellt werden. Sonderbilanzen werden dagegen aperiodisch aufgestellt, d. h. in Abhängigkeit des Eintrittes eines bestimmten Ereignisses. Mit Sonderbilanz ist nicht die steuerliche Sonderbilanz gemeint. Solche aperiodisch aufzustellenden Bilanzen sind beispielsweise die Gründungs-, Kapitalerhöhungs-, Umwandlungs-, Sanierungs-, Auseinandersetzungs- und Liquidationsbilanzen (vgl. Wöhe / Kußmaul 2012, S. 11). ( → QR-Glossar) Gewinn- und Verlustrechnung Betriebsergebnis <?page no="227"?> 228 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Bei Anwendung des Gesamtkostenverfahrens sind auszuweisen: 1 Umsatzerlöse, 2 Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, 3 andere aktivierte Eigenleistungen, 4 sonstige betriebliche Erträge, 5 Materialaufwand: a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6 Personalaufwand: a) Löhne und Gehälter b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, davon für Altersversorgung 7 Abschreibungen: a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, 8 sonstige betriebliche Aufwendungen, 9 Erträge aus Beteiligungen, davon aus verbundenen Unternehmen, 10 Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, davon aus verbundenen Unternehmen, 11 sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, davon aus verbundenen Unternehmen Info <?page no="228"?> 229 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 12 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens, 13 Zinsen und ähnliche Aufwendungen, davon an verbundene Unternehmen, 14 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, 15 außerordentliche Erträge, 16 außerordentliche Aufwendungen, 17 außerordentliches Ergebnis, 18 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, 19 sonstige Steuern, 20 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag. Bei Anwendung des Umsatzkostenverfahrens sind auszuweisen: 1 Umsatzerlöse, 2 Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen, 3 Bruttoergebnis vom Umsatz, 4 Vertriebskosten, 5 allgemeine Verwaltungskosten, 6 sonstige betriebliche Erträge, 7 sonstige betriebliche Aufwendungen, 8 Erträge aus Beteiligungen, davon aus verbundenen Unternehmen, 9 Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, davon aus verbundenen Unternehmen, 10 sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, davon aus verbundenen Unternehmen, 11 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens, 12 Zinsen und ähnliche Aufwendungen, davon an verbundene Unternehmen, 13 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, 14 außerordentliche Erträge, 15 außerordentliche Aufwendungen, 16 außerordentliches Ergebnis, 17 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, 18 sonstige Steuern, 19 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag. <?page no="229"?> 230 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Der Gesetzgeber orientiert sich in seiner Sprache nicht immer an der betriebswirtschaftlichen Terminologie, z. B. bei der Verwendung des Begriffes „Umsatzerlöse“. Erlöse und Umsätze sind betriebswirtschaftlich die gleichen Sachverhalte und ergeben sich aus „Preis · Menge“. Umsatzerlöse sind folglich ein Pleonasmus (unnütze Überfülle des Ausdrucks), wie etwa ein „weißer Schimmel“. Gesamtkostenverfahren Umsatzkostenverfahren Info <?page no="230"?> 231 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Aufwand gesamter Periodenaufwand Umsatzerlöse JÜ/ JF Bestandserhöhung Aufwand Ertrag Umsatzerlöse JÜ/ JF 2 1 1: gesamter Periodenaufwand 2: Herstellungskosten der Bestandserhöhung Gesamtkostenverfahren Umsatzkostenverfahren Ertrag | Abb 88 Anhang <?page no="231"?> 232 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Erläuterungs- oder Interpretationsfunktion Korrekturfunktion Entlastungsfunktion Ergänzungsfunktion <?page no="232"?> 233 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Leitlinien zum Aufbau des Anhangs | 4.1.3.2 Inventar Inventurformen <?page no="233"?> 234 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl I. Vermögen A. Anlagevermögen 1. Grundstücke und Gebäude B. Umlaufvermögen 1. Rohstoffe II. Schulden A. Langfristige Schulden 1 Geschäftshaus in Mannheim 1 Lagerhalle in Heidelberg 2. Fuhrpark 3. Maschinen und Werkzeuge 4. Büro- und Geschäftsausstattung 1 Transporter, Typ Sprinter 1 Hobelmaschine, Typ Bosch 321 2 Kreissägen, Typ Bosch 351, je zu 2.500 € 1 Schreibtisch 1 Laptop, Typ Dell 1 Drucker, Typ HP 287 1 Fax, Typ HP 698 5 Paletten Sperrholz, zu je 50 € 500 m Buchenholz, zu 10 €/ m 2. Hilfsstoffe 200 kg Leim, zu 5 €/ kg 10.000 Schrauben und Nägel, zu je 0,05 € 3. Fertigerzeugnisse 10 Stühle, zu je 100 € 2 Schränke, zu je 500 € 4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Müller Schmidt 5. Bankguthaben Girokonto Sparkasse Sparbuch Volksbank 6. Kasse 1. Hypothek Spardabank 2. Kredit Sparkasse B. Kurzfristige Schulden 1. Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen Lieferant A Lieferant B III. Eigenkapital Summe des Vermögens ./ . Summe der Schulden = Eigenkapital 500.000 € 100.000 € 600.000 € 20.000 € 20.000 € 20.000 € 5.000 € 25.000 € 500 € 1.000 € 3.000 € 2.000 € 250 € 5.000 € 6.500 € 5.250 € 1.000 € 500 € 1.000 € 1.000 € 1-500 € 2.000 € 500 € 250 € 1.000 € 50.000 € 1.300 € 750 € 51.000 € 1.300 € 713.300 € 100.000 € 50.000 € 150.000 € 1.300 € 500 € 1.800 € 151.800 € 713.300 € 151.800 € 561.500 € Abb 89 | <?page no="234"?> 235 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl | 4.1.3.3 Buchführungspflicht <?page no="235"?> 236 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Geschäftsvorfall System der doppelten Buchführung <?page no="236"?> 237 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Bestandskonten Soll Zugänge Haben Abgänge Endbestand Aktivkonto Anfangsbestand | Abb 90 <?page no="237"?> 238 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Soll Endbestand Haben Anfangsbestand Zugänge Passivkonto Abgänge Abb 91 | Bilanzänderungstypen Aktivtausch Passivtausch Bilanzverlängerung Bilanzverkürzung Buchungssatz <?page no="238"?> 239 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl <?page no="239"?> 240 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Aktiva Passiva Bilanz in t 0 Soll Haben Eröffnungsbilanzkonto Waren Forderungen Bank 50 000 20 000 30 000 Eigenkapital Langfristige Verb. Kurzfristige Verb. 50 000 40 000 10 000 Eigenkapital Langfristige Verb. Kurzfristige Verb. 50 000 40 000 10 000 Waren Forderungen Bank 50 000 20 000 30 000 100 000 100 000 100 000 100 000 ... Soll Haben Waren Soll Haben Forderungen Soll Haben Bank Soll Haben Waren Soll Haben Forderungen Soll Haben Bank AB 50 000 AB 20 000 AB 30 000 AB (3) 50 000 15 000 EB 65 000 (1) EB 5 000 15 000 AB 20 000 AB (1) 30 000 5 000 (4) EB 2 500 32 500 Soll Haben Eigenkapital Soll Haben Langfristige Verb. Soll Haben Kurzfristige Verb. AB 50 000 AB 40 000 AB 10 000 Soll Haben Eigenkapital Soll Haben Langfristige Verb. Soll Haben Kurzfristige Verb. EB 50 000 AB 50 000 EB 42 500 AB (5) 40 000 2 500 (2) (4) EB 2 500 2 500 20 000 AB (3) 10 000 15 000 Soll Haben Schlussbilanzkonto Waren Forderungen Bank 65 000 15 000 32 500 112 500 EK Langfristige Verb. Kurzfristige Verb. 50 000 42 500 20 000 112 500 Aktiva Passiva Schlussbilanz Waren Forderungen Bank 65 000 15 000 32 500 EK Langfristige Verb. Kurzfristige Verb. 50 000 42 500 20 000 112 500 112 500 Abb 92 | <?page no="240"?> 241 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl | 4.1.3.4 Generalnorm <?page no="241"?> 242 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Lehre der Gesetzesauslegung juristische Methodenlehre <?page no="242"?> 243 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Gesetzesauslegung <?page no="243"?> 244 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Die folgende Darstellung basiert auf der Systematisierung von Leffson, die inhaltlich in den Strukturierungen von Baetge / Kirsch / Thiele (2012), Wöhe / Kußmaul (2012) sowie Schildbach / Stobbe / Brösel (2013) aufging: Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung Tab. 33 | 1. Rahmengrundsätze Die Eintragungen in Büchern und die sonst erforderlichen Aufzeichnungen müssen vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorgenommen werden. Richtigkeit § 239 Abs. 2 HGB Vergleichbarkeit (Stetigkeit) § 246 Abs. 3 HGB, § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatzmethoden sind beizubehalten. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beizubehalten. Info <?page no="244"?> 245 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Der Jahresabschluss muss klar und übersichtlich sein. Dies bezieht sich insbesondere auf den Aufbau, der den gesetzlichen Gliederungsvorschriften entsprechen muss. Klarheit und Übersichtlichtkeit § 243 Abs. 2 HGB Der Jahresabschluss hat sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge zu enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Vollständigkeit § 239 Abs. 2 HGB (Buchführung), § 246 Abs. 1 Satz 1 HGB (Jahresabschluss) Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln zu bewerten. Es ist vorsichtig zu bewerten, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, zu berücksichtigen, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind; Gewinne sind nur zu berücksichtigen, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Bilanzstichtag § 252 Abs. 1 Nr. 3 und 4 HGB Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss zu berücksichtigen. Periodisierung § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB Wirtschaftlichkeitsgedanken finden sich im HGB in den §§ 240 Abs. 3 und 4 sowie 256 HGB. Wirtschaftlichkeit und Wesentlichkeit Nicht gesetzlich geregelt Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auszugehen, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Ausnahmen finden sich in §§ 240 Abs. 3 und 4, 254, 256 HGB. Unternehmensfortführung § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss zu berücksichtigen. Pagatorik § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln zu bewerten. Einzelbewertung § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB - Wirtschaftlicher Vorteil - Selbständige Verkehrsfähigkeit - Selbständige Bewertbarkeit Abstrakte Aktivierungsfähigkeit Nicht gesetzlich geregelt - Wirtschaftliche Vermögensbelastung - Außenverpflichtung - Quantifizierbarkeit Abstrakte Passivierungsfähigkeit Nicht gesetzlich geregelt 3. Ansatzgrundsätze für die Bilanz 2. Systemgrundsätze <?page no="245"?> 246 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 4. Definitionsgrundsätze für das Geschäftsjahresergebnis Gewinne sind nur zu berücksichtigen, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB Realisationsprinzip Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss zu berücksichtigen. § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB Abgrenzung der Sache und der Zeit nach 5. Kapitalerhaltungsgrundsätze Es ist vorsichtig zu bewerten. Vorsichtsprinzip § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, zu berücksichtigen, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Imparitätsprinzip § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB 4.1.3.5 | Maßgeblichkeitsprinzip <?page no="246"?> 247 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl | 4.1.3.6 Lagebericht Kapitalflussrechnung <?page no="247"?> 248 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Eigenkapitalspiegel Segmentberichterstattung 4.1.3.7 | <?page no="248"?> 249 R E C H N U N G S W E S E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 1 Zeigen Sie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des wertmäßigen und pagatorischen Kostenbegriffes auf. 2 Grenzen Sie Kosten und Aufwand gegeneinander ab. 3 Was verstehen Sie unter echten und unechten Gemeinkosten? 4 Skizzieren Sie den generellen Aufbau einer Zuschlagskalkulation. 5 Skizzieren Sie die Grundidee der Prozesskostenrechnung. 6 Welche Erscheinungsformen der Vollkostenrechnung lassen sich unterscheiden? Erklären Sie kurz die Unterschiede. 7 Erklären Sie die Idee der stufenweisen Fixkostenrechnung. 8 Skizzieren Sie die unterschiedlichen Abweichungsarten bei homogener Kostenverursachung in der Grenzplankostenrechnung. 9 Erklären Sie die Grundidee der relativen Einzelkostenrechnung. 10 Skizzieren Sie den Grundaufbau einer Bilanz. 11 Was verstehen Sie unter einem Rechnungsabgrenzungsposten? 12 Zeigen Sie unterschiedliche Bilanztypen auf. 13 Erklären Sie den Unterschied zwischen Gesamt- und Umsatzkostenverfahren. Zusammenfassung Fragen <?page no="249"?> 250 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 14 Skizzieren Sie die Aufgaben des Anhangs. 15 Was verstehen Sie unter einem Inventar? 16 Skizzieren Sie den Aufbau eines Aktiv- und Passivkontos. 17 Was verstehen Sie unter einer Bilanzverlängerung und einer Bilanzverkürzung? 18 Skizzieren Sie kurz die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. 19 Erklären Sie die Funktionen eines Jahresabschlusses. Planung Zunächst werden die Merkmale herausgestellt, die für die Planung charakteristisch sind. Daran anschließend wird der Planungsprozess in die drei Hauptphasen Problemabgrenzung, Alternativengenerierung und Bewertung untergliedert und diese Phasen beschrieben. Auf der Grundlage unterschiedlicher Kriterien werden die wesentlichen Erscheinungsformen der Planung thematisiert. Eine Darstellung ausgewählter Planungsinstrumente schließt diesen Abschnitt ab. Literatur Zum internen Rechnungswesen F RIEDL (2010); G ÖTZE (2007); H OITSCH / L INGNAU (2007); S CHWEITZER / K ÜPPER (2003); T RO ß MANN (2008). Zum externen Rechnungswesen B AETGE / K IRSCH / T HIELE (2012); B IEG / K U ß MAUL / W ASCHBUSCH (2012); C OENENBERG / H ALLER / S CHULTZE (2012); E ISELE / K NOBLOCH (2011). 4.2 | Übersicht Merkmale <?page no="250"?> 251 P L A N U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Phasen der Planung Plan Planungsprozess Problem Problemabgrenzung | 4.2.1 <?page no="251"?> 252 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Anregungsinformationen Problemidentifikation Problemstrukturierung <?page no="252"?> 253 P L A N U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● Unterproblembildung wohlstrukturiertes Problem schlecht strukturierte Probleme <?page no="253"?> 254 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Unter Kreativität ist die Fähigkeit des Menschen zu verstehen, Neues hervorzubringen. Dies kann bedeuten, dass ein Mensch bekannte Informationen in einer neuen Form verbindet, für bekannte Probleme neue Lösungen ersinnt oder neue Probleme mit bekannten Lösungsansätzen betrachtet. In der Literatur werden dann unterschiedliche Kreativitätstechniken thematisiert, wobei sich die Einteilung in diskursiv-analytische und intuitive Methoden weitgehend durchgesetzt hat (vgl. Abschnitt 4.3.3.2). Grundlage der intuitiven Methoden ist die spontane Eingebung und Kreativität der an diesen Verfahren beteiligten Personen. Hierzu gehören z. B.: Brainstorming, Delphi-Methode und Synektik. Elementarprobleme Problemdefinition Alternativengenerierung Info <?page no="254"?> 255 P L A N U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Basis der diskursiven Methoden bilden bewusste logisch-kombinative Denkprozesse. Sie erlangen besondere Bedeutung im Rahmen der multiplen Alternativengenerierung. Zentrales Anliegen ist dabei die Zerlegung eines Problems in relevante Komponenten, um dann auf dieser Grundlage zu logisch-kombinativen Lösungsansätzen zu gelangen. Beispiele sind der Morphologische Ansatz und die Relevanzbaummethode. Erscheinungsformen der Planung | 4.2.2 Erscheinungsformen der Planung (Auswahl) | Tab. 34 Kriterium Planungsarten Informationsstand Vorgehensweise Planungsumfang Stärke und Dauer der Wirkung Funktionsbereiche Sicherheit Unsicherheit Erstmalige Planung Routineplanung Sukzessivplanung Simultanplanung kurzfristig mittelfristig langfristig operativ taktisch strategisch Beschaffung Produktion Häufigkeit Finanzen Absatz Zeitliche Reichweite Anpassungsform Planungsgegenstand starre Planung flexible Planung Programm Potential Prozess Partialplanung Totalplanung <?page no="255"?> 256 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Situationen Sicherheit Unsicherheit Risiko Ungewissheit Abb 93 | Planung unter Sicherheit Planung unter Unsicherheit Planungshäufigkeit Simultanplanung sukzessive Planungsansätze Totalplanung Partialplanung <?page no="256"?> 257 P L A N U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Strategische Planung Taktische Planung Operative Planung Vorgaben Vorgaben Rückmeldungen Rückmeldungen | Abb 94 strategische Planung taktische Planung operative Planung <?page no="257"?> 258 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Gegenstromverfahren flexible Planung starre Planung Programmplanung Potentialplanung Prozessplanung <?page no="258"?> 259 P L A N U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Ein weiteres Planungskonzept ist die rollierende Planung. Hierbei wird durch die periodische Anpassung der Pläne an den aktuellen Informationsstand der Unsicherheit über zukünftige Umweltzustände Rechnung getragen. Es liegt die folgende Vorgehensweise zugrunde: Innerhalb einer Planungsebene wird der Zeitraum zwischen Planungszeitpunkt und Planungshorizont in mehrere Planungsperioden unterteilt. Während der Plan für die erste Periode verbindlich ist, haben die Pläne für nachfolgende Perioden vorläufigen Charakter. Am Ende einer Planungsperiode werden aktuelle Informationen in den nächsten Planungslauf einbezogen, dessen Planungshorizont um eine Periode in die Zukunft verschoben ist. Der Planungshorizont der Basis-Ebene entspricht i. d. R. der Planungsperiode der Top-Ebene. Der Plan für die erste Periode auf der Top-Ebene wird der Basis-Ebene als Planungsrahmen vorgegeben. Abbildung 95 gibt diese Vorgehensweise wieder. Planungsinstrumente Info Zentrale Grobplanung Rahmenplan Dezentrale Feinplanung Zentrale Grobplanung Rahmenplan Dezentrale Feinplanung Zentrale Grobplanung Rahmenplan Dezentrale Feinplanung Rückmeldungen Rückmeldungen Planungszeitpunkt Liefertermine neuer Aufträge Liefertermine neuer Aufträge t 0 t 0 t 1 t 1 t 2 t 2 t 3 t 4 t | Abb 95 | 4.2.3 | 4.2.3.1 <?page no="259"?> 260 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) ( → QR-Glossar) ( → QR-Glossar) Voraussagen Prognosen i.w.S. Prophezeiungen Prognosen i.e.S. Projektionen Abb 96 | Prognosen Tab. 35 | subjektiv begründet ohne Rückgriff auf theoretische Aussagen ohne explizite Angabe der unabhängige(n) Variable(n) z.B. intuitive Expertenschätzungen, Analogieverfahren Wissenschaftliche Voraussagen Projektionen objektiv begründet auf der Grundlage theoretischer Zusammenhänge explizite Information über die unabhängige(n) Variable(n) z.B. parametrische Schätzverfahren <?page no="260"?> 261 P L A N U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl | 4.2.3.2 Kennzahlen <?page no="261"?> 262 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kennzahlenarten nach der Darstellungsform Tab. 36 | Kennzahlenart Spezifikation Absolute Kennzahlen Umsatz, Bilanzsumme etc. Gliederungszahlen Beziehungszahlen Indexzahlen Verhältniszahlen Es wird ein Quotient gebildet. Im Zähler steht dabei eine Teilgröße des Nenners; z.B.: Materialkosten/ Herstellkosten Es werden Größen gegenübergestellt, die in einem sachlichen Zusammenhang stehen; z.B.: Produktivität = Output/ Input Werte, die zu verschiedenen Zeitpunkten anfallen (Zeitreihe) werden zu einem Basiswert (= 100) in Beziehung gesetzt; z.B.: Preisindizes Rechensysteme Gesamtkapitalrentabilität Gewinn Gesamtkapital Umsatz Kosten Eigenkapital Fremdkapital : − + Abb 97 | <?page no="262"?> 263 P L A N U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kapitalrentabilität Kapitalumschlag Umsatzrentabilität Umsatz Investiertes Kapital Gewinn Umsatz Umlaufvermögen Zahlungsmittel Forderungen Bestände Deckungsbeitrag Fixe Kosten Netto- Umsatz Variable Kosten Anlagevermögen : − + + + Gewinn Wachstum Betriebsergebnis Finanzergebnis Gewinnwachstum Umsatzwachstum | Abb 98 | Abb 99 Ordnungssystem Informationsfunktion Koordinationsfunktion Netzplantechnik <?page no="263"?> 264 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Ein Knoten im Vorgangsknotennetz hat die folgende Struktur: Verfahrensgruppen Zeitplanung Vorgangsliste Tab. 37 | Vorgänger Dauer (in Tagen) Vorgang A: Fundament errichten B: Wände mauern C: Dach errichten und decken D: Fenster/ Türen einsetzen E: Innenausbau F: Garten anlegen G: Einzug 10 30 10 8 20 10 3 - A B A, B D E F Vorgangsnummer Vorgangsbeschreibung Vorgangsdauer (D) Gesamtpuffer (GP) Freier Puffer (FP) FAZ SAZ FEZ SEZ mit: FAZ = Früheste Anfangszeit FEZ = Früheste Endzeit SAZ = Späteste Anfangszeit SEZ = Späteste Endzeit Abb 100 | Info <?page no="264"?> 265 P L A N U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Der Gesamtpuffer zeigt an, ob sich ein Vorgang auf dem kritischen Weg befindet. Er gibt die Zeitspanne an, um die ein Vorgang maximal verschoben oder ausgedehnt werden kann, wenn sich alle Vorgänger in der frühesten Lage und alle Nachfolger in der spätesten Lage befinden. Der freie Puffer gibt die Zeitspanne an, um die ein Vorgang maximal verschoben oder ausgedehnt werden kann, wenn er und seine Nachfolger sich in der frühesten Lage befinden. ← ← ← A 10 0 0 B 30 0 0 Wände 0 10 0 10 10 40 10 40 Fundament 40 50 50 70 70 80 80 83 50 70 70 80 80 83 50 40 40 48 42 50 C 10 0 0 Dach E 20 0 0 F 10 0 0 Garten G 3 0 0 Einzug Innenausbau 8 2 2 D Fenster/ Türen | Abb 101 <?page no="265"?> 266 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl → → → → vollständige Enumeration Heuristik <?page no="266"?> 267 P L A N U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Heuristische Instrumente beinhalten kreative Suchprozesse, die in der Lage sind, den Problemlösungsaufwand zu reduzieren. Diese Reduktion ist auf die beiden folgenden Faktoren zurückzuführen. Eine Heuristik erbringt nicht die gleiche Leistung wie exakte Lösungsmethoden (z. B. Optimierungsansätze). Eine Heuristik sucht im Lösungsraum gezielter nach guten Lösungen als ein Algorithmus, d. h., sie generiert nicht alle potentiellen Lösungen. Diese Vernachlässigung potentieller Lösungsalternativen darf nicht willkürlich erfolgen, sondern muss durch den Einsatz selektiv wirkender Operatoren hervorgerufen werden. Damit lassen sich Heuristiken durch die beiden folgenden Merkmale charakterisieren: Fehlende Lösungsgarantie, d. h., i. d. R. ergibt sich nur eine gute Lösung, oder es kann in Einzelfällen auch keine Lösung generiert werden. Spezifische Problemorientierung, d. h., Heuristiken haben im Vergleich zu Algorithmen einen geringeren Allgemeinheitsgrad und sind damit nur für spezifische Problembereiche einsetzbar. In der Spezialisierung ist ein Grund dafür zu sehen, dass im Vergleich zu Algorithmen der Planungsaufwand gesenkt werden kann. Eine Heuristik besteht letztlich aus mehreren heuristischen Prinzipien (Regeln), mit deren Hilfe die einzelnen zu vollziehenden Schritte eines Problemlösungsprozesses festgelegt werden. Heuristiken können ferner qualitativer (z. B. Kreativitätstechniken) oder quantitativer (definierte Folge von Rechenoperationen) Natur sein, wobei Letztere in Eröffnungs- und Suchverfahren untergliedert werden. ( → QR- Glossar) Info Analogieverfahren Expertenschätzungen <?page no="267"?> 268 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl <?page no="268"?> 269 P L A N U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Alternativensuche Brainstorming Grundregeln <?page no="269"?> 270 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Methode 635 Brainwriting Pool Methode des morphologischen Kastens <?page no="270"?> 271 P L A N U N G Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Parameter (Komponenten) A B C D Ausprägungen (Lösungsmöglichkeiten) A 1 A 2 A 3 A 4 A 5 B 1 B 2 B 3 C 1 C 2 C 3 C 4 D 1 D 2 D 3 | Abb 102 Bewertungsinstrumente Entscheidungsinstrumente Bedingungen Grundstruktur einer Entscheidungstabelle | Tab. 38 Textteil Anzeigenteil (Regeln) Bedingungsteil Bedingungen Bedingungsanzeiger Aktionsteil Aktionen Aktionsanzeiger Entscheidungstabelle Basisfolge der Bedingungen <?page no="271"?> 272 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Aktionen Basisfolge der Aktionen Allgemeiner Aufbau einer Entscheidungstabelle Entscheidungstabelle (Beispiel) Tab. 39 | Tab. 40 | Bedingung Bedingung Bedingung Aktion Aktion Aktion 1 2 3 1 2 3 R 8 R 7 R 6 R 5 R 4 R 3 R 2 R 1 J J J J N N N N J J N N J J N N J N J N J N J N X X X X X X X X Antrag vollständig Telefonisch klärbar Antrag rechnerisch korrekt Telefonische Klärung Antrag ergänzen Schriftliche Klärung Bedingungen Aktionen Antrag korrigieren Antrag weiterleiten J J J J N N N N J J N N J J N N J N J N J N J N Regeln - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - X X X X X X X X X X X X X X X R 8 R 7 R 6 R 5 R 4 R 3 R 2 R 1 mit: J = Ja; N = Nein; X = Aktion durchführen; - Aktion nicht durchführen mathematische Optimierung <?page no="272"?> 273 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Unter einem Algorithmus ist ein eindeutig definiertes Verfahren zur Lösung einer Klasse bestimmter Aufgaben zu verstehen. Es handelt sich somit um eine eindeutig bestimmte Abfolge von Operationen, die für beliebige Anfangsdaten einer definierten Problemklasse immer die richtige Lösung generiert (z. B. Ermittlung der Quadratwurzel aus einer natürlichen Zahl). Für betriebswirtschaftliche Problemstellungen hat das sogenannte Operations Research eine Vielzahl an Algorithmen entwickelt. Beispielhaft seien genannt: Berechnung des optimalen Produktionsprogrammes, d. h., es soll ermittelt werden, welche Produkte in welchen Mengen eine Unternehmung produzieren soll, damit z. B. der Gewinn maximiert oder die Kosten minimiert werden. Die lineare Optimierung stellt hierfür z. B. den sogenannten Simplexalgorithmus zur Verfügung. In der Personalwirtschaft sei beispielhaft auf die Personaleinsatzplanung verwiesen, bei der etwa die Ungarische Methode zum Einsatz gelangen kann. Organisation Begriffliche Grundlegungen Info | 4.3 | 4.3.1 Organisation als Tätigkeit <?page no="273"?> 274 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Die Ablauforganisation darf nicht mit dem Prozessmanagement gleichgesetzt werden. Bei der Ablauforganisation liegt der Ansatzpunkt innerhalb der Funktionsbereiche, d. h., die Abläufe passen sich der vorher festgelegten Aufbauorganisation an. Beim Prozessmanagement erhalten hingegen die Erfordernisse der Abläufe den Vorrang, d. h., der organisatorische Aufbau ist am Ablaufgeschehen in der Unternehmung ausgerichtet. Grundlage des Prozessmanagements bildet dann der Wertschöpfungsprozess, d. h., es liegt eine ganzheitliche Betrachtung der Unternehmungsaufgaben vor. Organisation als Konfiguration Analyse-Synthese- Konzept institutioneller Organisationsbegriff Info <?page no="274"?> 275 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Stellen als organisatorische Grundeinheit | 4.3.2 Arbeitsteilung Stellen Koordination <?page no="275"?> 276 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR- Glossar) Teilaufgabe Teilaufgabe Teilaufgabe Teilaufgabe Teilaufgabe Teilaufgabe Teilaufgabe Teilaufgabe Aufgabe Stelle Stelle Stelle Stelle Stelle Abteilung Abteilung Hauptabteilung Aufgabenanalyse Aufgabensynthese Abb 103 | Hauptabteilung Hauptabteilung Hauptabteilung Hauptabteilung Bereichsleiter Bereichsleiter Unternehmungsleitung Abteilung Abteilung Abteilung Abteilung Abteilung Abteilung Abteilung Abteilung Stellen Abb 104 | Delegation <?page no="276"?> 277 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) persönliche Weisungen Programme Pläne Zielvorgabe Budgets Selbstabstimmung Gruppenentscheidungen <?page no="277"?> 278 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Interdependenzen liegen dann vor, wenn die Entscheidung einer Entscheidungseinheit die Entscheidung einer anderen Entscheidungseinheit zielrelevant beeinflusst. Aus der Existenz dieser Entscheidungsinterdependenzen ergibt sich letztlich das Erfordernis der Koordination. In einer differenzierenden Betrachtung lassen sich Sach- und Verhaltensinterdependenzen unterscheiden, wobei bei Sachinterdependenzen zwischen Restriktions- und Zielverbund zu unterscheiden ist (vgl. Ewert / Wagenhofer 2000, S. 446 ff.). Ein Restriktionsverbund baut auf den restringierenden Abhängigkeiten zwischen Bereichen auf, die einerseits aus der begrenzten Ressourcenverfügbarkeit (Ressourcenverbund) und anderseits aus der innerbetrieblichen Leistungsverflechtung (innerbetrieblicher Leistungsverbund) resultieren. Beim Zielverbund ist weiterhin zwischen Erfolgs-, Bewertungs- und Risikoverbund zu unterscheiden. Erfolgsverbund liegt vor, wenn der monetäre Erfolgsbeitrag einer Teilentscheidung vom monetären Erfolg einer anderen Teilentscheidung abhängig ist. Ein Beispiel sind Marktüberschneidungen zu vermarktender Leistungen, durch die Substitutions- oder Synergieeffekte entstehen. Ein Bewertungsverbund liegt vor, wenn die Wirkung der Wahl einer Handlungsalternative eines Bereiches auf den Gesamtnutzen vom Nutzen aus der Wahl einer Handlungsalternative eines anderen Bereiches abhängt. Um einen Risikoverbund handelt es sich, wenn in einer Risikosituation kein risikoneutrales Verhalten gegeben ist und die Ergebnisse der Handlungsalternativen verschiedener Bereiche stochastisch voneinander abhängig sind. Der Risikozuwachs für das Gesamtergebnis aus der Wahl einer risikobehafteten Handlungsalternative eines Bereiches hängt vom Risiko der in einem anderen Bereich gewählten Handlungsalternative ab. Bei Verhaltensinterdependenzen geht es um den Sachverhalt, dass das Entscheidungsverhalten eines Entscheidungsträgers, das von den Erwartungen über das Entscheidungsverhalten eines anderen Entscheidungsträgers abhängt, Einfluss auf das Entscheidungsverhalten dieses Entscheidungsträgers hat. Diese Interdependenzen lassen sich auf Informationsasymmetrien und Zielkonflikte zurückführen. Info Arbeitsteilung <?page no="278"?> 279 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Arbeitsbereicherung Job Enlargement Job Enrichment Konzept der teilautonomen Arbeitsgruppe <?page no="279"?> 280 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Organisationsstrukturen ( → QR-Glossar) Job Rotation 4.3.3 | Verrichtungsprinzip Produktion Beschaffung Absatz Unternehmungsleitung Forschung und Entwicklung Abb 105 | <?page no="280"?> 281 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Objektprinzip Produktgruppe B Produktgruppe A Produktgruppe C Unternehmungsleitung | Abb 106 Zentralbereiche Center-Konzepte <?page no="281"?> 282 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Seinen Ursprung hat dieses Prinzip in der katholischen Kirche. Die Kirchverwaltung agiert zentral aus Rom, die zwei Stabseinheiten aufweist: Das Heilige Kollegium (seit dem 12. Jahrhundert unterstützt dieses den Papst). Die Römische Kurie zur Unterstützung des Papstes (seit 1588; eingeführt durch Papst Sixtus V.). Erst später nahm das Militär die Idee des Generalstabes (Stabsoffizier) auf. In der Wirtschaft erlangten die Stäbe zu Beginn des 20. Jahrhunderts Relevanz. Stab-Linie-Organisation Info Beschaffung Produktion Absatz Unternehmungsleitung Umweltplanung Strategische Planung Abb 107 | Einlinienprinzip <?page no="282"?> 283 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Das Einliniensystem geht auf Henri Fayol (1841 - 1925) zurück, der im Rahmen seines „Administrativen Ansatzes“ allgemeine Organisationsprinzipien formulierte. Beispielhaft seien genannt: Einheit der Auftragserteilung, Einheit der Leitung (eine gemeinsame Zielsetzung), Autorität und Verantwortung (Recht, Anweisungen zu erteilen), Disziplin. Darüber hinaus strukturierte er bereits den Führungsprozess in Planung, Organisation, Befehl (Anweisung), Koordination und Kontrolle. Frederick W. Taylor (1856 - 1915) ist Begründer des Scientific Management, dessen Ziel die „Optimierung“ der Arbeitsvollzüge war. Hierfür zerlegte Taylor die Arbeits- | Abb 108 Info Mehrliniensystem FM 1 FM 2 FM 8 Arbeiter Arbeiter Arbeiter Arbeiter Arbeiter | Abb 109 Info <?page no="283"?> 284 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl aufgabe in kleinste Teilverrichtungen, um so möglichst hohe Spezialisierungsvorteile zu realisieren. Seine Überlegungen lassen sich in drei sogenannten Kernprinzipien zusammenfassen: Trennung von Kopf- und Handarbeit: Die Arbeitsplanung wird von ausgebildeten Spezialisten ausgeführt, die die Arbeitselemente mit wissenschaftlichen Methoden durchdringen. Ziel ist dabei, die zweckmäßigste Bewegung zu identifizieren und dabei überflüssige Bewegungen zu eliminieren. Leistungslohn: Auf der Grundlage der Annahme, dass durch Erfahrungsgewinne eine steigende Arbeitsproduktivität erreicht werden könne, schlug Taylor als Entlohnungssystem den Akkordlohn vor. Systematischer Personaltransfer: Auf der Basis aufgestellter Anforderungsprofile zur Erbringung der vorliegenden Aufgaben wurde der bestgeeignetste Arbeiter ausgewählt. Idee war, den besten Weg zur Ausführung der Arbeitsaufgaben zu finden und diesen verbindlich vorzugeben. In Deutschland wurden seine Gedanken durch den VDI (Verein Deutscher Ingenieure) und den Verband für Arbeitsstudien (REFA e. V.) aufgenommen. Als negative Konsequenzen dieser Vorgehensweise sind zu nennen: Sinnentleerung der Arbeit, extreme Überwachung der Mitarbeiter, einseitige Belastung und Verschärfung des Arbeitstempos. Neuere Ansätze haben die Vertreter des Scientific Management abwertend als „Psychotechniker“ bezeichnet. Matrixorganisation Produkt B Produkt A Produkt C Beschaffung Produktion Absatz Unternehmungsleitung Abb 110 | <?page no="284"?> 285 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Matrix-Diamant Unternehmungsleitung Funktionen Produkte Mitarbeiter (Matrixzelle) | Abb 111 reife Matrix <?page no="285"?> 286 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● ● ● ( → QR-Glossar) rationaler Diskurs Gruppenorganisation <?page no="286"?> 287 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl System sich überlappender Gruppen | Abb 112 | Abb 113 vertikale Vernetzung horizontale Vernetzung laterale Vernetzung <?page no="287"?> 288 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Organisation und Umwelt Laterale Gruppe Abb 114 | Partizipation 4.3.4 | Strukturtypen <?page no="288"?> 289 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Max Weber (1864 - 1920) hatte das Ziel, die Funktionsweise „moderner“ Großorganisationen (Staat und Wirtschaft) zu analysieren. Kernstück seiner Überlegungen war der Gedanke der Errichtung einer durch generelle Regeln geschaffenen Ordnung und die Akzeptanz dieser Ordnung durch die Organisationsmitglieder. Regeln sind dabei formalisierte Verhaltensweisen. Eine bürokratische Organisation als Idealtypus zeichnete sich dann durch die folgenden Elemente aus: (1) strikte Regelgebundenheit; (2) präzise Abgrenzung der Verantwortung; (3) System von Über- und Unterordnungen mit genau beschriebener „Befehlsgewalt “ (keine Willkür); (4) Aktenmäßigkeit aller Vorgänge; (5) Ausführungen haben strikt neutral zu erfolgen (nur der Sache dienlich); (6) nur Stelleninhaber mit entsprechender Fachschulung. ( → QR-Glossar) Strukturtypen nach Burns / Stalker (1971) | Tab. 41 Stabile Umwelt mechanistisches System Turbulente Umwelt organisches System Spezialisierung Formalisierung Abstimmung Zentralisation Kommunikation Autorität Kontrolle Führungsstil Merkmal hoch stark hierarchisch hoch vertikal positionsbezogen Fremdkontrolle autoritär niedrig schwach heterarchisch niedrig lateral sachbezogen Selbstkontrolle partizipativ Info <?page no="289"?> 290 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Informale Ordnungen und Regelungen können äußerst unterschiedliche Erscheinungsformen aufweisen. Eine extreme Form sind die sogenannten „Bootlegging- Projekte“, die in der Praxis nicht selten sind. Hierbei handelt es sich um Projekte, die von motivierten Mitarbeitern, die neben ihrer täglichen Arbeit an einem „eigenen“ Projekt arbeiten, ohne offizielle Genehmigung oder auch gegen den Willen des Vorgesetzten. Diese, insbesondere im F&E-Bereich auftretenden Projekte, können weiter unterschieden werden: True bootlegging: Die Aktivitäten sind nur dem Mitarbeiter selbst bekannt. Eventuell sind einzelne Kollegen in das versteckte Engagement eingeweiht, nicht hingegen die Vorgesetzten. Conspiratorial bootlegging: Die Aktivitäten sind inoffiziell dem Vorgesetzten bekannt und genießen dessen (aktive oder passive) Unterstützung. Hard core bootlegging: Die geheimen Aktivitäten werden ungeachtet des explizit formulierten Missfallens des Managements weitergeführt, d. h., es liegt ein klarer Regelverstoß vor. Beispiele für Bootlegging-Projekte sind: Aspirin und Librobay (Bayer AG), die Flüssigkristall (LCD)-Technologie bei Merck, die Laserentwicklung bei Hughes-Aircraft und das industrietaugliche Simultanspektrometer zur Farbanalyse (Zeiss). Zu weiteren Beispielen vgl. Michalik (2003, S. 2). ( → QR-Glossar) inoffizielle Referenzsysteme Info Zusammenhang zwischen Strategie und Struktur. <?page no="290"?> 291 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ( → QR-Glossar) Organisationskultur | 4.3.5 Wertesystem Oberflächenkomponente Symbole (sichtbar, aber interpretationsbedürftig) Verhaltensstandards (teils sichtbar, teils unbewusst) Basiswerte (unsichtbar, i.d.R. unbewusst, intransparent) Tiefenkomponente | Abb 115 <?page no="291"?> 292 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Starke Kulturen schwache Kultur Subkulturen Subkulturen <?page no="292"?> 293 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Hauptkultur verstärkende Subkulturen neutrale Subkulturen Gegenkulturen <?page no="293"?> 294 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl <?page no="294"?> 295 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Organisatorischer Wandel ● ● ● ● Kulturwandel | 4.3.6 Widerstände <?page no="295"?> 296 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● ● ● ● ● ● Wenn es sich um grundlegende Veränderungen handelt, dann erscheinen die folgenden Informationsinhalte von Bedeutung: Informationen zur Begründung der Veränderungsnotwendigkeit in technologischer, ökonomischer, ökologischer, rechtlicher und ergonomischer Hinsicht; Informationen über die Veränderung selbst ● allgemeine fachliche Informationen, ● veränderungsspezifische Informationen hinsichtlich der - Komplexität, - relativen Vorteilhaftigkeit, - Kompatibilität, - Erfahrungen (z. B. in anderen Standorten); Informationen über eventuell abgelehnte Alternativen mit Begründung der Ablehnung; Informationen über den angestrebten Endzustand; Informationen über die mit der Veränderung verbundenen Konsequenzen ● auf die Unternehmung bezogen und ● auf die betroffenen Personen bezogen (z. B. mögliche Konsequenzen in monetärer Hinsicht, im Arbeitsvollzug, für den Arbeitsplatz); Informationen, die eine explizite Wertung der Entscheidungsträger über die Veränderung beinhalten und Informationen über den zeitlichen Vollzug vorzunehmender Maßnahmen. Info <?page no="296"?> 297 O R G A N I S A T I O N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl John Kotter (1995) griff die Gedanken Lewins auf und stellte das sogenannte „Eight- Step-Model“ auf, das einen konkreten Handlungsplan für organisatorische Veränderungen beinhaltet (vgl. Abbildung 117; Kotter 1995, S. 61). Goldene Regel Auftauen (Unfreezing) Verändern (Moving) Stabilisieren (Refreezing) | Abb 116 Info <?page no="297"?> 298 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kontrolle Begriff und Erscheinungsformen 1 3 4 5 6 7 8 2 Establishing a Sense of Urgency Examining market and competitive realities Identifiying and discussing crises, potential crises, or major opportunities Forming a Powerful Guiding Coalition Assembling a group with enough power to lead the change effort Encouraging the group to work together as a team Creating a Vision Creating a vision to help direct the change effort Developing strategies for achieving that vision Communicating the Vision Using every vehicle possible to communicate the new vision and strategies Teaching new behaviors by the example of the guiding coalition Empowering Others to Act on the Vision Getting rid of obstacles to change Changing systems or structures that seriously undermine the vision Encouraging risk taking and nontraditional ideas, avtivities, and actions Planning for and Creating Short-Term Wins Planning for visible performance improvements Creating those improvements Recognizing and rewarding employees involved in the improvements Consolidating Improvements and Producing Still More Change Using increased credibility to change systems, structures, and policies that don’t fit the vision Hiring, promoting, and developing employees who can implement the vision Reinvigorating the process with new projects, themes, and change agents Institutionalizing New Approaches Articulating the connections between the new behaviors and corporate success Developing the means to ensure leadership development and succession Abb 117 | 4.4 | 4.4.1 | <?page no="298"?> 299 K O N T R O L L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl In der Planungstheorie wird zwischen kontrollierbaren und nicht kontrollierbaren Abweichungsursachen unterschieden. Nicht kontrollierbare Abweichungen sind das Ergebnis zufälliger Abweichungen, die dann vorliegen, wenn eine große Anzahl verschiedener Ursachen wirksam gewesen ist, wobei die Wirkung jeder einzelnen dieser Ursachen für sich genommen unbedeutsam gewesen wäre. Der Entscheidungsträger ist jedoch insbesondere an Informationen interessiert, die Auskunft über Ursachen geben, die er selbst kontrollieren kann und deren Wirksamwerden er deshalb möglicherweise hätte vermeiden können. Die Abweichungsursachen lassen sich dann z. B. wie folgt systematisieren: Ziel der Kontrolle Abweichungsursachen kontrollierbare nicht kontrollierbare (sie werden nicht analysiert, weil sie zwar Kosten verursachen, aber keinen Nutzen erbringen) Planungsfehler Ausführungsfehler Prognosefehler Fehlerhafte Situationsbeschreibung Vernachlässigung relevanter Einflussgrößen Verwendung eines ungeeigneten Modells Fehlerhafte Ausführung Fehlerhafte Ist-Wert-Aufnahme | Abb 118 Info <?page no="299"?> 300 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kontrollfeld Formen der Kontrolle Motivationsfunktion eindimensionale Kontrolle <?page no="300"?> 301 K O N T R O L L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Vergleichsformen Planungsfehler Realisationsfehler Kontrollursachen Metakontrolle Prämissenkontrolle Realisationskontrolle Kontrollformen Fehlerhafte Situationsbeschreibung Fehlerhafte Durchführung des Planungsverfahrens (methodische Anforderungen) Prozess (Verfahren) Ergebnis Mengen Zeiten Werte Qualitäten Vernachlässigung von Einflussgrößen Verwendung eines ungeeigneten Modells | Abb 119 mehrdimensionale Kontrollen Vergleichsobjekte | 4.4.2 <?page no="301"?> 302 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● Informationsarten Vergleichsmaßstab <?page no="302"?> 303 K O N T R O L L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Spektrum der Vergleichsformen | Tab. 42 Faktische Informationen IST-Größen Prognostische Informationen WIRD-Größen Normative Informationen SOLL-Größen Fiktive Informationen KANN-Größen Faktische Informationen IST-Größen Prognostische Informationen WIRD-Größen Normative Informationen SOLL-Größen Fiktive Informationen KANN-Größen IST-IST-Vergleich WIRD-IST-Vergleich SOLL-IST-Vergleich KANN-IST-Vergleich WIRD-WIRD-Vergleich SOLL-WIRD-Vergleich KANN-WIRD-Vergleich SOLL-SOLL-Vergleich KANN-SOLL-Vergleich KANN-KANN-Vergleich Soll-Ist-Vergleich Soll-Wird-Vergleich <?page no="303"?> 304 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● ● ● Kontrollschwerpunktbildung Soll-Soll-Vergleich Kann-Größen basierte Vergleiche 4.4.3 | Kontrollbedürftigkeit Kontrollobjekte <?page no="304"?> 305 K O N T R O L L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl ● ● ● ● ● Raster zur Identifikation und Strukturierung potentieller Kontrollobjekte | Tab. 43 Qualität Mengen Zeiten Werte Verfahren Kontrollformen Funktionen Beschaffung Produktion Absatz . . . Ergebnis Kriterium der Wichtigkeit <?page no="305"?> 306 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Strategische Kontrolle Kriterium der Beeinflussbarkeit Interdependenzen 4.4.4 | <?page no="306"?> 307 K O N T R O L L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Ursache- / Wirkungsvermutungen Aufgabe der strategischen Kontrolle Selektivität strategisches Kontrollsystem t 0 t 1 t 2 Strategische Durchführungskontrolle Strategische Prämissenkontrolle Strategische Überwachung t Strategieimplementierung | Abb 120 <?page no="307"?> 308 F U N K T I O N S Ü B E R G R E I F E N D E A U F G A B E N Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 1 Skizzieren Sie die charakteristischen Merkmale der Planung. 2 Zeigen Sie den Unterschied zwischen Sukzessiv- und Simultanplanung auf. 3 Erklären Sie die Grundidee der flexiblen Planung. 4 Skizzieren Sie die unterschiedlichen begrifflichen Abgrenzungen der Organisation. 5 Mit welchen Vor- und Nachteilen ist eine divisionale Organisationsform verbunden? strategischer Planungsprozess strategische Durchführungskontrolle strategische Überwachung Lernprozess Zusammenfassung Fragen <?page no="308"?> 309 K O N T R O L L E Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl 6 Erklären Sie die Idee des Likert-Ansatzes. 7 Welche Gefahren sind mit einer starken Unternehmungskultur verbunden? 8 Erklären Sie die „Goldene Regel“ des organisatorischen Wandels. 9 Welche Kontrollformen lassen sich generell unterscheiden? 10 Erklären Sie den Aufbau und die Bestandteile der strategischen Kontrolle. A DAM (1996); B EA / G ÖBEL (2010); K LEIN / S CHOLL (2004); S CHREYÖGG (2008). Literatur <?page no="309"?> 310 Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl A DAM , D. et al.: Erwartungen an eine Allgemeine Betriebswirtschaftslehre aus der Sicht von Forschung und Lehre. Thesenpapier: Hochschullehrer für Betriebswirtschaftslehre und Mitarbeiter der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster, Münster 1989 A DAM , D. : Planung und Entscheidung. Modelle - Ziele - Methoden, 4. Aufl., Wiesbaden 1996 A HLERT , D. ; F RANZ , K.-P.: Industrielle Kostenrechnung, 4. Aufl., Düsseldorf 1988 A LBERT , H. : Individuelles Handeln und soziale Steuerung. Die ökonomische Tradition und ihr Erkenntnisprogramm, in: Handlungstheorien, interdisziplinär IV, hrsg. v. H. L ENK , München 1977, S. 177 - 225 A LTROGGE , G. : Investition, 4. Aufl., München / Wien 1996 A RNDT , H .: Schöpferischer Wettbewerb und klassenlose Gesellschaft - zugleich ein Beitrag zur Preis- und Beschäftigungslehre, Berlin 1952 B AETGE , J.; K IRSCH , H. J.; T HIELE , S.: Bilanzen, 12. Aufl., Düsseldorf 2012 B ALLWIESER , W.: Informations-GoB - auch im Lichte von IAS und US-GAAP, in: Internationale und kapitalmarktorientierte Rechnungslegung 2. Jg. (2002), S. 115 - 121 B ANDURA , A. : Social Learning Theory, Englewood Cliffs 1977; deutsche Fassung: Sozial-kognitive Lerntheorie, Stuttgart 1979 B ANKHOFER , U. ; V OGEL , J.: Datenanalyse und Statistik. Eine Einführung für Ökonomen in Bachelor, Wiesbaden 2008 B ARNARD , C. I .: The Functions of the Executive, Cambridge 1938; deutsche Fassung: Die Führung großer Organisationen, Essen 1970 B AUMOL , W. : Ökonomische Modelle und die Mathematik, in: The Structure of Economic Science. Essays on Methodology, hrsg. v. S. K RUPP , Englewood Cliffs 1966, wieder abgedruckt, in: Theorie und Realität. Ausgewählte Aufsätze zur Wissenschaftslehre der Sozialwissenschaften, hrsg. v. H. A LBERT , 2. Aufl., Tübingen 1972, S. 153 - 168 B EA , F. X .: Entscheidungen des Unternehmens, in: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1: Grundfragen, hrsg. v. F. X. B EA und M. S CHWEITZER , 10. Aufl., Stuttgart 2009, S. 332 - 437 B EA , F. X.; G ÖBEL , E. : Organisation. Theorie und Gestaltung, 4. Aufl., Stuttgart 2010 B EER , S. : Kybernetik und Management, Hamburg 1962 B EHRENS , K.- C.: Allgemeine Standortbestimmungslehre, Köln / Opladen 1961 B EISSE , H.: Auslegung, in: Handwörterbuch des Steuerrechts unter Einschluß von Betriebswitschaftlicher Steuerlehre, Finanzrecht, Finanzwissenschaft, hrsg. v. G . S TRICKRODT , et. al., mitbegr. von W. H ARTZ , Bd. 1 A - J, 2. Aufl., München / Bonn 1981 B ELLINGER , B. : Geschichte der Betriebswirtschaftslehre, Stuttgart 1967 B ELLMANN , K. ; M ILDENBERGER , U.: Komplexität und Netzwerke, in: Management von Unternehmensnetzwerken. Interorganisationale Konzepte und praktische Umsetzung, hrsg. v. K. B ELLMANN und A. H IPPE , Wiesbaden 1996, S. 121 - 156 B ERENS , W .; D ELFMANN , W.: Quantitative Planung. Konzeption, Methoden und Anwendungen, Stuttgart 1994 B ERG , H.; B RANDT , G. : Der Schumpetersche Unternehmer: Versuch einer kritischen Würdigung, in: ORDO Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, 9. Jg. (1998), S. 229 - 252 B ERTALANFFY , L. V .: General Systems Theory: A New Approach to Unity of Science, in: Human Biology, hrsg. v. C H . W INSOR et al., Vol. 23, Baltimore 1951, S. 306 - 361 B ERTHEL , J. : Information und Planung in industriellen Unternehmen, Berlin 1970 B IEG , H. ; K U ß MAUL , H.: Investition, 2. Aufl., München 2009 B IEG , H. ; K U ß MAUL , H.; W ASCHBUSCH , G.: Externes Rechnungswesen, 6. Aufl., München 2012 B IERMANN , W.E.: Zur Lehre von der Produktion und ihrem Zusammenhang mit der Wert-, Preis- und Einkommenslehre. Probevorlesung gehalten am 6. Juli 1904 an der Universität Leipzig, Leipzig 1904 B ÖCKING , H.-J.; N OWAK , K.: Das Konzept des Economic Value Added, in: Finanz Betrieb, 1. Jg. (1999), S. 281 - 288 B RUCKMANN , G.: Prognose mittels Analogieschluß, in: Langfristige Prognosen. Möglichkeiten und Methoden der Langfristprognostik komplexer Systeme, hrsg. v . G. B RUCKMANN , Würzburg / Wien 1977, S. 72 - 75 B UCHNER , R.: Buchführung und Jahresabschluss, 7. Aufl., München 2005 Literatur <?page no="310"?> 31 1 L I T E R A T U R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl B ÜCHER , K.: Das Gesetz der Massenproduktion, in: Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft, 66. Jg. (1910), S. 429 - 444 B ÜHLMANN , H.; L OEFFEL , H.; N IEVERGELT , E. : Einführung in die Theorie und Praxis der Entscheidung bei Unsicherheit in: Bd. 1 der Lecture Notes in Operations Research and Mathematical Economics, hrsg. v. M. B ECKMANN und H. P. K ÜNZI , 2. Aufl., Berlin / Heidelberg / New York 1969, S. 1 ff. B ÜSCHKEN , J. : Wann neue Produkte vorankündigen? Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, 55. Jg. (2003), S. 3 - 22 Bundesministerium des Inneren; Bundesverwaltungsamt (Hrsg.): Handbuch für Organisationsuntersuchungen und Personalbedarfsermittlung, Köln (www.orghandbuch.de; Zugriff am 19. 05. 2014) Bundesverfassungsgericht vom 17. 05. 1960, 2 BvL 11/ 59, 11/ 60, BVerfGE 11, S. 126 - 136 B URNS , T. ; S TALKER , G. M.: The Management of Innovation, London 1971 C ASSON , M. : The Entrepreneur. An Economic Theory, Oxford 1982 C HANDLER , A. D. J R .: Strategy and Structure. Chapters in the History of Industrial Enterprise, Cambridge / London 1962 C OASE , R.H .: The Nature of the Firm, in: Economica, N.S. Vol. 4 (1937), S. 386 - 405 C OENENBERG , A.G.; H ALLER , A.; S CHULTZE , W., Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, 22. Aufl., Stuttgart 2012 C OENENBERG , A.G.; S ALFELD , R.: Wertorientierte Unternehmensführung. Vom Strategieentwurf zur Implementierung, 2. Aufl., Stuttgart 2007 C OMMONS , J.R.: The Legal Foundations of Capitalism, New York 1924 C OMMONS , J.R.: Institutional Economics, in: American Economic Review, Vol. 21 (1931), S. 648 - 657 C ORSTEN , H. : Die Produktion von Dienstleistungen, Berlin 1985 C ORSTEN , H. : Ansatzpunkte zur Bildung von Kontrollschwerpunkten, in: Das Wirtschaftsstudium, 17. Jg. (1988), S. 597 - 602 C ORSTEN , H. : Determinanten der Gründungsentscheidungen - Ein empirischer Befund, in: Dimensionen der Unternehmungsgründung. Erfolgsaspekte der Selbständigkeit, hrsg. v. H. C ORSTEN , Berlin 2002, S. 1 - 41 C ORSTEN , H. ; C ORSTEN H.; G ÖSSINGER , R.: Projektmanagement. Einführung, 2. Aufl., München 2008 C ORSTEN , H.; C ORSTEN , M. : Einführung in das Strategische Management, Konstanz / München 2012 C ORSTEN , H. ; G ÖSSINGER , R.: Produktionswirtschaft. Einführung in das industrielle Produktionsmanagement, 13. Aufl., München 2012 C ORSTEN , H.; R EI ß . M. : Betriebswirtschaftliche Vergleichsformen, in: Das Wirtschaftsstudium, 18. Jg. (1989), S. 615 - 620 D’A VENI , R.A.: Hyperwettbewerb. Strategien für die neue Dynamik der Märkte, Frankfurt a. M. / New York 1995 D AVIS , S.M.; L AWRENCE , P.R.: Der Matrix-Diamant, in: Matrix-Organi-sation. Klassische Beiträge zu mehrdimensionalen Organisationsstrukturen, hrsg. v. G. R EBER und F. S TREHL , Stuttgart 1988, S. 17 - 30 D ICKE , R. : Strategische Unternehmensplanung mit Hilfe eines Assumption-based-Truth-Maintenance-Systems (ATMS), Wiesbaden 2007 D ILLER , H. : Kundenbindung als Zielvorgabe im Beziehungs-Marketing. Arbeitspapier Nr. 40 des Lehrstuhls für Marketing der Universität Erlangen-Nürnberg, Nürnberg 1995 D OMSCHKE , W. ; D REXL , A. : Logistik: Standorte, 4. Aufl., München / Wien 1996 D OMSCHKE , W. ; D REXL , A.: Einführung in Operations Research, 6. Aufl., Berlin / Heidelberg / New York 2005 D UESENBERRY , J.S.: Income. Saving and the Theory of Consumer Behavior, Cambridge 1949 E BNER , A .: Unternehmerfunktion und Innovationssysteme. Ein schumpeterianischer Ansatz, in: Perspektiven des Wandels. Evolutorische Ökonomik in der Anwendung, hrsg. v. M. L EHMANN -W AFFENSCHMIDT , Marburg 2002, S. 611 - 663 E ISELE , W.; K NOBLOCH , A. P.: Technik des betrieblichen Rechnungswesens, 8. Aufl., München 2011 E ISENFÜHR , F. ; W EBER , M.: Rationales Entscheiden, 4. Aufl., Berlin et al. 2003 E LLINGER , T.: Ablaufplanung. Grundfragen der Planung des zeitlichen Ablaufs der Fertigung im Rahmen der industriellen Produktionsplanung, Stuttgart 1959 E LSCHEN , R. : Agency-Theorie, in: Die Betriebswirtschaft, 48. Jg. (1988), S. 248 - 250 E MMINGHAUS , A. : Allgemeine Gewerkslehre, Berlin 1868 E SSER , J.: Vorverständnis und Methodenwahl in der Rechtsfindung, Frankfurt a. M. 1972 E WERT , R. ; W AGENHOFER , A. : Interne Unternehmensrechnung, 7. Aufl., Berlin et al. 2008 <?page no="311"?> 312 L I T E R A T U R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl F AISST , W. ; B IRG , O.: Die Rolle des Brokers in Virtuellen Unternehmen und seine Unterstützung durch die Informationsverarbeitung, Nr. 17 der Arbeitspapiere der Reihe „Informations- und Kommunikationssysteme als Gestaltungselement Virtueller Unternehmen“, hrsg. v. D. E HRENBERG , J. G RIESE und P. M ERTENS , Bern / Leipzig / Nürnberg 1997 F ANDEL , G. : Begriff, Ausgestaltung und Instrumentarium der Unternehmensplanung, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 53. Jg. (1983), S. 479 - 508 F A ß NACHT , M. : Preisdifferenzierung bei Dienstleistungen. Implementationsformen und Determinanten, Wiesbaden 1996 F ISCHER , M. ; H ERRMANN , A.; H UBER , F.: Return on Customer Satisfaction. Wie rentabel sind Maßnahmen zur Steigerung der Zufriedenheit? , in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 71. Jg. (2001), S. 1161 - 1190 F ÖHR , S.; L ENZ , H. : Unternehmenskultur und ökonomische Theorie, in: Managementforschung 2, hrsg. v. W.H. S TAEHLE und P. C ONRAD , Berlin, New York 1992, S. 111 - 162 F ORRESTER , J.W .: Industrial Dynamics. A Major Breakthrough for Decision Makers, in: Harvard Business Review, Vol. 36 (1958), H. 4, S. 37 - 66 F REIDANK , C.- C .: Kostenrechnung. Grundlagen des innerbetrieblichen Rechnungswesens und Konzepte des Kostenmanagements, 9. Aufl., München 2012 F REILING , J. ; R ECKENFELDERBÄUMER , M.: Markt und Unternehmung. Eine marktorientierte Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, 2. Aufl., Wiesbaden 2007 F RESE , E. : Kontrolle und Unternehmungsführung. Entscheidungs- und organisationstheoretische Grundfragen, Wiesbaden 1968 F RIEDL , B .: Controlling, Stuttgart 2003 F RIEDL , B . : Kostenrechnung. Grundlagen, Teilrechnungen und Systeme der Kostenrechnung, 2. Aufl., München 2010 G AITANIDES , M. : Prozessorganisation. Entwicklung, Ansätze und Programme prozessorientierter Organisationsgestaltung, München 1983 G AITANIDES , M. : Prozessorganisation, 2. Aufl., München 2007 G ÖBEL , E. : Neue Institutionenökonomik. Konzeption und betriebswirtschaftliche Anwendungen, Stuttgart 2002 G ÖTZE , U. : Kostenrechnung und Kostenmanagement, 4. Aufl., Berlin / Heidelberg / New York 2007 G ÖTZE , U. : Investitionsrechnung. Modelle und Analysen zur Beurteilung von Investitionsvorhaben, 6. Aufl., Berlin / Heidelberg 2008 G ROB , H.L.: Einführung in die Investitionsrechnung. Eine Fallstudiengeschichte, 4. Aufl., München / Wien 2001 G ROTTEL , B.: Kommentierung zu § 284 HGB, in: Beck’scher Bilanzkommentar, hrsg. v. G. F ÖRSCHLE et al., begr. v. D. B UDDE et al., 9. Aufl., München 2014 G ÜNTHER , H. -O.; T EMPELMEIER , H. : Produktion und Logistik, 8. Aufl., Heidelberg 2009 G UTENBERG , E. : Zum „Methodenstreit“, in: Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung NF, 5. Jg. (1953), S. 327 - 355 G UTENBERG , E. : Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft, Krefeld 1957 G UTENBERG , E. : Die gegenwärtige Situation der Betriebswirtschaftslehre, in: Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung NF, 12. Jg. (1960), S. 118 - 129 G UTENBERG , E. : Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1: Die Produktion, 18. Aufl., Berlin / Heidelberg / New York 1971 G UTENBERG , E. : Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Wiesbaden 1975 G UTENBERG , E. : Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1: Die Produktion, 24. Aufl., Berlin / Heidelberg / New York 1983 G UTENBERG , E. : Die Unternehmung als Gegenstand betriebswirtschaftlicher Theorie, Berlin / Wien 1929 (unveränderter Nachdruck Wiesbaden 1998) H ANSMANN , K.-W.: Industrielles Management, 8. Aufl., München / Wien 2006 H ASENACK , W. : Funktionenlehre, betriebswirtschaftliche, in: Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, hrsg. v. H. S EISCHAB und K. S CHWANTAG , 3. Aufl., Stuttgart 1958, Sp. 2095 - 2105 H ASSOLD , G.: Strukturen der Gesetzesauslegung, in: Festschrift für Karl Larenz zum 80. Geburtstag am 23. April 1983, hrsg. v. C. P. C ANARIS und U. D IEDERICHSEN , München 1983, S. 211 - 240, H EINEN , E. : Zum Wissenschaftsprogramm der entscheidungsorientierten Betriebswirtschaftslehre, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 39. Jg. (1969), S. 207 - 220 H ERING , T. : Investitionstheorie, 3. Aufl., München 2008 H ERZBERG , F. : Work and the Nature on Man, Cleveland 1966 H ÖLSCHER , R. : Investition, Finanzierung und Steuern, München 2010 <?page no="312"?> 313 L I T E R A T U R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl H OFSTETTLER , S.: Economic Value Added (EVA), 4. Aufl., Berlin / Stuttgart / Wien 2000 H OITSCH , H. - J .; L INGNAU , V.: Kosten- und Erlösrechnung. Eine controllingorientierte Einführung, 6. Aufl., Berlin / Heidelberg / New York 2007 H OMBURG , C. ; F A ß NACHT , M.: Kundennähe, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung bei Dienstleistungsunternehmen, in: Handbuch Dienstleistungsmanagement. Von der strategischen Konzeption zur praktischen Umsetzung, hrsg. v. M. B RUHN und H. M EFFERT , 2. Aufl., Wiesbaden 2001, S. 441 - 463 H OMBURG , C. ; K ROHMER , H.: Marketingmanagement. Strategie - Instrumente - Umsetzung - Unternehmensführung, Wiesbaden 2003 H OPT , K. J. et al.: Handelsgesetzbuch, 35. Aufl., München 2012 H ORVÁTH , P. ; M AYER , R.: Prozeßkostenrechnung. Konzeption und Entwicklung, in: Prozeßkostenrechnung. Methodik, Anwendungen und Softwaresysteme. Kostenrechnungspraxis, Sonderheft 2, hrsg. v. W. M ÄNNEL , Wiesbaden 1993, S. 15 - 28 H UECK , G. ; W INDBICHLER , C.: Gesellschaftsrecht, 22. Aufl., München 2009 H UNGENBERG , H. : Strategisches Management in Unternehmen. Ziele -Prozesse - Verfahren, 6. Aufl., Wiesbaden 2011 I SAAC , A. : Die Entwicklung der wissenschaftlichen Betriebswirtschaftslehre in Deutschland seit 1898, Berlin 1923 J ANSEN , H. : Verfügungsrechte und Transaktionskosten, in: Institutionenökonomie und Betriebswirtschaftslehre, hrsg. v. A. H ORSCH , H. M EINHÖVEL und S. P AUL , München 2005, S. 101 - 117 J OST , P .- J .: Der Transaktionskostenansatz im Unternehmenskontext, in: Der Transaktionskostenansatz in der Betriebswirtschaftslehre, hrsg. v. P.-J. J OST , Stuttgart 2001, S. 9 - 34 K ERN , W. : Investitionsrechnung, Stuttgart 1974 K ERN , W. : Industrielle Produktionswirtschaft, 5. Aufl., Stuttgart 1992 K IESER , A. : Unternehmenskultur und Innovation, in: Das Management von Innovationen, hrsg. v. E. S TAUDT , Frankfurt a. M. 1986, S. 42 - 50 K IESER , A .: Ziele und Zielbildung, in: Unternehmungspolitik, hrsg. v. A. K IESER und W. A. O ECHSLER , 2. Aufl., Stuttgart 2004, S. 95 - 125 K ILGER , W.: Flexible Plankostenrechnung und Deckungsbeitragsrechnung, 10. Aufl., Wiesbaden 1993 K IRSCH , W. : Entscheidungsprozesse, Bd. I: Verhaltenswissenschaftliche Ansätze der Entscheidungstheorie, Wiesbaden 1970 K IRZNER , I. M. : The Meaning of Market Process. Essays in the Development of Modern Austrian Economics, London / New York 1992 K LEIN , R .; S CHOLL , A.: Planung und Entscheidung. Konzepte, Modelle und Methoden einer modernen betriebswirtschaftlichen Entscheidungsanalyse, München 2004 K LOOCK , J. : Produktionskosten, Kontrolle der Produktionskosten, in: Handwörterbuch der Produktionswirtschaft, hrsg. v. W. K ERN , 1. Aufl., Stuttgart 1979, Sp. 1525 - 1539 K LUNZINGER , E.: Grundzüge des Handelsrechts, 14. Aufl., München 2011 K NIGHT , F. H .: Risk, Uncertainty and Profit, Chicago / London 1971 (Nachdruck der 1. Aufl., New York 1921) K ÖHLER , R. : Modelle, in: Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, Bd. II, 4. Aufl., hrsg. v. E. G ROCHLA und W. W ITTMANN , Suttgart 1975, Sp. 2701 - 2716 K OSIOL , E. : Organisation der Unternehmung, Wiesbaden 1962 K OTTER , J.P.: Leading Change: Why Transformation Efforts Fail, in: Harvard Business Review, Vol. 73 (1995), March - April, S. 59 - 67 K RÄKEL , M. : Organisation und Management, Tübingen 1999 K RAFFT , M. : Der Kunde im Fokus: Kundennähe, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Kundenwert? , in: Die Betriebswirtschaft, 59. Jg. (1999), S. 511 - 530 K ROMPHARDT , J. ; C LEVER , P.; K LIPPERT , H.: Methoden der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Eine wissenschaftskritische Einführung, Wiesbaden 1979 K RUSCHWITZ , L. : Investitionsrechnung, 13. Aufl., München 2011 K ÜPPER , H. - U .: Controlling. Konzeption, Aufgaben, Instrumente, 5. Aufl., Stuttgart 2008 K ÜTING , K.-H.; W EBER , C.-P.: Der Konzernabschluss, 13. Aufl., Stuttgart 2012 K UHN , T.S.: Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen, Frankfurt a. M. 1967 K U ß MAUL , H. : Betriebswirtschaftslehre für Existenzgründer. Grundlagen mit Fallbeispielen und Fragen der Existenzgründungspraxis, 7. Aufl., München 2011 K UTSCHKER , M. ; S CHMID , S.: Internationales Management, 6. Aufl., München 2008 L ARENZ , K.: Methodenlehre der Rechtswissenschaft, 6. Aufl., Berlin / Heidelberg / New York 1991 L AUNHARDT , W.: Der zweckmäßigste Standort einer gewerblichen Anlage. Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure, Berlin 1882 <?page no="313"?> 314 L I T E R A T U R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl L AUNHARDT , W. : Mathematische Begründung der Volkswirtschaftslehre, Leipzig 1885 (Neudruck: Aalen 1963) L EFFSON , U.: Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, 7. Aufl., Düsseldorf 1987 L EWIN , K. : Field Theory and Social Science, New York 1951 L EWIN , K. : Group Decision and Social Change, in: Readings in Social Psychology, hrsg. v. E. E. M ACCOBY ; T. M. N EWCOMB und E.L. H ARTLEY , 3. Aufl., New York 1958, S. 197 - 211 L EWIN , K. : Feldtheorie in der Sozialwissenschaft, Bern / Stuttgart 1963 L IKERT , R. : The Human Organization. Its Management and Value, New York 1967 L OHMANN , M. : Abschreibungen, was sie sind und was sie nicht sind, in: Der Wirtschaftsprüfer, 2. Jg. (1949), S. 353 - 357 L UHMANN , N. : Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität, 2. Aufl., Stuttgart 1973 L UHMANN , N .: Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität, 3. Aufl., Stuttgart 1989 M ACHARZINA , K. ; W OLF , J. : Unternehmensführung. Das internationale Managementwissen, 7. Aufl., Wiesbaden 2010 M ARCH , J. G.; S IMON , H. A.: Organizations, New York et al. 1958; deutsche Fassung: Organisation und Individuum, Wiesbaden 1976 M ASLOW , A. H .: A Theory of Human Motivation, New York et al. 1954; deutsche Fassung: Motivation und Persönlichkeit, Olten / Freiburg i. Br. 1977 M AYER , A.: Auswirkungen des Bilanzrichtlinien- Gesetzes auf die externe Analyse der Einzelabschlüsse von Kapitalgesellschaften, Frankfurt a. M. et al., 1989 M C C ARTHY , J.E.: Basics Marketing. A Managerial Approach, Homewood 1964 M EYER , A. ; D AVIDSON , J. H.: Offensives Marketing, Freiburg / Berlin / München 2001 M EYER , M. : Ökonomische Organisation der Industrie. Netzwerkarrangements zwischen Markt und Unternehmung, Wiesbaden 1995 M ICHALIK , C. C. : Innovatives Engagement. Eine empirische Untersuchung zum Phänomen des Bootlegging, Wiesbaden 2003 M ILDENBERGER , U. : Selbstkoordination von Produktionsnetzwerken. Erklärungsansatz auf der Basis der neueren Systemtheorie, Wiesbaden 1998 M INTZBERG , H. : Power in and around Organizations, Englewood Cliffs 1983 M ORGENSTERN , O. : Vollkommene Voraussicht und wirtschaftliches Gleichgewicht, in: Zeitschrift für Nationalökonomie, Bd. 3, (1935) H. 3, S. 337 - 357 M OSLER , K. ; S CHMID , F.: Beschreibende Statistik und Wirtschaftsstatistik, 4. Aufl., Berlin 2009 M OXTER , A.: Bilanzlehre, Bd. 2, 3. Aufl., Wiesbaden 1986 M OXTER , A.: Grundsätze ordnungsmäßiger Rechnungslegung, Düsseldorf 2003 M ÜLLER -H AGEDORN , L.: Der Handel, Stuttgart / Köln / Berlin 1998 M ÜLLER -M ERBACH , H .: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, 2. Aufl., München 1976 M ÜLLER -M ERBACH , H.: Operations Research. Methoden und Modelle der Optimalplanung, 3. Aufl., 9. Nachdruck, München 1988 M ÜLLER - S TEWENS , G.; L ECHNER , C. : Strategisches Management. Wie strategische Initiativen zum Wandel führen, 3. Aufl., Stuttgart 2005 N EUS , W. : Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, 7. Aufl., Tübingen 2011 N IESCHLAG , R. ; D ICHTL , E.; H ÖSCHGEN , H.: Marketing, 19. Aufl., Berlin 2002 O SSADNIK , W .: Controlling, 4. Aufl., München 2009 P ACIOLI , L.: Abhandlung über die Buchhaltung: Nach dem italienischen Original von 1494 ins Deutsche übersetzt und mit einer Einleitung über die italienische Buchhaltung im 14. und 15. Jh. und Paciolis Leben und Werk versehen von Balduin Penndorf, Stuttgart 1993 P AUL , S. ; H ORSCH , A .: Evolutorische Ökonomik und Lehre von den Unternehmerfunktionen, in: Institutionenökonomie und Betriebswirtschaftslehre, hrsg. v. A. H ORSCH , H. M EINHÖVEL und S. P AUL , München 2005, S. 137 - 156 P ERRIDON , L. ; S TEINER , M.; R ATHGEBER , A.: Finanzwirtschaft der Unternehmung, 16. Aufl., München 2012 P ETERS , T. ; W ATERMAN , R. H. : Auf der Suche nach Spitzenleistungen, 9. Aufl., Landsberg a. L. 1984 P FOHL , H.- C .; S TÖLZLE , W.: Planung und Kontrolle, 2. Aufl., München 1997 P ICOT , A. ; R EICHWALD , R.; W IGAND , R. T.: Die grenzenlose Unternehmung. Information, Organisation und Management, 5. Aufl., Wiesbaden 2003 P IERENKEMPER , T. : Geschichte des modernen ökonomischen Denkens. Große Ökonomen und ihre Ideen, Göttingen 2012 P OLAK , N. J.: Grundzüge der Finanzierung mit Rücksicht auf die Kreditdauer, Berlin / Wien 1926 (aus dem Holländischen übersetzt von R. Philips) <?page no="314"?> 315 L I T E R A T U R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl P OPPER , K.R .: Objektive Erkenntnis - ein evolutionärer Entwurf, 3. Aufl., Hamburg 1995 P REUKSCHAT , U.D. : Vorankündigung von Neuprodukten. Strategisches Instrument der kommunikationspolitischen Markteinführung, Wiesbaden 1993 P RIEMER , V. : Bündling im Marketing. Potentiale - Strategien - Kaufverhalten, Frankfurt a. M. et al. 2000 R APPAPORT , A. : Creating Shareholder Value. The New Standard for Business Performance, New York 1986 R APPAPORT , A. : Shareholder Value. Ein Handbuch für Manager und Investoren, 2. Aufl., Stuttgart 1999 R ECKENFELDERBÄUMER , M. : Zentrale Dienstleistungsbereiche und Wettbewerbsfähigkeit. Analyse auf der Basis der Lehre von den Unternehmerfunktionen, Wiesbaden 2001 R ICHTER , R. : Institutionen ökonomisch analysiert, Tübingen 1994 R IEBEL , P .: Systemimmanente und anwendungsbedingte Gefahren von Differenz- und Deckungsbeitragsrechnungen, in: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, 26. Jg. (1974), S. 493 - 529 R IEBEL , P.: Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung. Grundfragen einer markt- und entscheidungsorientierten Unternehmensrechnung, 7. Aufl., Wiesbaden 1994 R INGLSTETTER , M.: Strategische Allianzen, in: Handbuch der Unternehmungsführung, hrsg. v. H. C ORSTEN und M. R EI ß , W IESBADEN 1995, S. 695 - 704 R IPSAS , S. : Entrepreneurship als ökonomischer Prozeß. Perspektiven zur Förderung unternehmerischen Handelns, Wiesbaden 1997 R OGERS , E.M .: Diffusion of Innovations, New York / London 1962 R OGERS , E. M .; S HOEMAKER , F. F.: Communication of Innovation. A Cross-Cultural Approach, 2. Aufl., New York / London 1971 R OGERS , E. M.: Diffusion of Innovations, 4. Aufl., New York / London 1995 R OTH , S.: Preistheoretische Analyse von Dienstleistungen, in: Dienstleistungsökonomie. Beiträge zu einer theoretischen Fundierung, hrsg. v. H. C ORSTEN und R. G ÖSSINGER , Berlin 2005, S. 241 - 272 R UCHTI , H. : Die Bedeutung der Abschreibung für den Betrieb, Berlin 1942 R UPPRECHT -D ÄULLARY , M .: Zwischenbetriebliche Kooperation. Möglichkeiten und Grenzen durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien, Wiesbaden 1994 S ABEL , H. ; W EISER , C.: Dynmaik im Marketing. Umfeld - Strategie - Struktur - Kultur, Wiesbaden 1995 S AHLING , F. : Mehrstufige Losgrößenplanung bei Kapazitätsrestriktionen, Wiesbaden 2010 S ANDER , M. : Marketing-Management. Märkte, Marktinformationen und Marktbearbeitung, Stuttgart 2004 S ANDIG , C. : Betriebswirtschaftspolitik, 2. Aufl., Stuttgart 1966 S AVIGNY , F. C. V .: System des heutigen römischen Rechts, Bd. 1, Berlin 1840 S CHÄFER , E. : Produktionswirtschaft und Absatzwirtschaft, in: Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung NF (1963), S. 537 - 548 S CHANZ , G.: Einführung in die Methodologie der Betriebswirtschaftslehre, Köln 1975 S CHANZ , G. : Grundlagen der verhaltenstheoretischen Betriebswirtschaftslehre, Tübingen 1977 S CHANZ , G. : Wissenschaftsprogramme der Betriebswirtschaftslehre, in: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1: Grundlagen, hrsg. v. F. X. B EA und M. S CHWEITZER , 10. Aufl., Stuttgart 2009, S. 81 - 159 S CHANZ , G. : Eine kurze Geschichte der Betriebswirtschaftslehre, Konstanz / München 2014 S CHEIN , E. H.: Organizational Culture and Leadership. A Dynamic View, 1. Aufl. (7. Nachdruck), San Francisco / London 1988 S CHERRER , G . : Kostenrechnung, in: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Bd. 2: Führung, hrsg. v. F. X. B EA , B. F RIEDL und M. S CHWEITZER , 9. Aufl., Stuttgart 2005, S. 668 - 758 S CHIERENBECK , H. ; H ÖLSCHER , R.: BankAssurance. Institutionelle Grundlagen der Bank- und Versicherungsbetriebslehre, 4. Aufl., Stuttgart 1998 S CHILDBACH , T.; S TOBBE , T.; B RÖSEL , G.: Der handelsrechtliche Jahresabschluss, 10. Aufl., Sternenfels 2013 S CHMIDT , I.: Wettbewerbspolitik und Kartellrecht. Eine interdisziplinäre Einführung, 9. Aufl., München 2012 S CHNEEWEI ß , C .: Planung 1: Systemanalytische und entscheidungstheoretische Grundlagen, Berlin et al. 1991 S CHNEIDER , D. : Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1: Grundlagen, München / Wien 1993 S CHNEIDER , D.: Geschichte der Buchhaltung und Bilanzierung, in: Handwörterbuch des Rechnungswesens, hrsg. v. K. C HMIELEWICZ und M. S CHWEITZER , 3. Aufl. Stuttgart 1993, Sp. 712 - 721 <?page no="315"?> 316 L I T E R A T U R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl S CHNEIDER , D. : Informations- und Entscheidungstheorie, München / Wien 1995 S CHNEIDER , D. : Betriebswirtschaftslehre, Bd. 3: Theorie der Unternehmung, München / Wien 1997 S CHNEIDER , D. : Geschichte der Betriebswirtschaftslehre, in: 100 Jahre Betriebswirtschaftslehre in Deutschland, hrsg. v. M. L INGENFELDER , München 1999, S. 1 - 29 S CHNEIDER , P.: Prinzipien der Verfassungsinterpretation, in: Veröffentlichungen der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, Heft 20: Prinzipien der Verfassungsinterpretation. Gefährdung im öffentlichen Recht. Berichte von P. S CHNEIDER und H. E HMKE , G. J AENICKE und W. L EISNER und Aussprache zu den Berichten in den Verhandlungen der Tagung der deutschen Staatsrechtslehrer zu Freiburg vom 4. bis 7. Oktober 1961, hrsg. von Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, Berlin 1963 S CHREYÖGG , G. : Organisation. Grundlagen moderner Organisationsgestaltung, 5. Aufl., Wiesbaden 2008 S CHREYÖGG , G. ; S TEINMANN , H.: Strategische Kontrolle, in: Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, 37. Jg. (1985), S. 391 - 410 S CHRÖDER , H.-H.: Technologie- und Innovationsmanagement, in: Betriebswirtschaftslehre Bd. 2, hrsg. v. H. C ORSTEN und M. R EI ß , 4. Aufl., München / Wien 2008, S. 307 - 438 S CHULTE , C. : Logistik. Wege zur Optimierung der Supply Chain, 4. Aufl., München 2005 S CHULTE , R. : Patentgesetz mit Europäischem Patentübereinkommen, 6. Aufl., Köln et al. 2001 S CHULZ , N. : Wettbewerbspolitik. Eine Einführung aus industrieökonomischer Perspektive, Tübingen 2003 S CHUMPETER , J. A .: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung. Eine Untersuchung über Unternehmergewinn, Kapital, Kredit, Zins und den Konjunkturzyklus, 3. Aufl., München / Leipzig 1931 (1. Aufl., Leipzig 1912) S CHUMPETER , J . A .: Unternehmer, in Handwörterbuch der Staatswissenschaften, Bd. 8, hrsg. v. L. E LSTER , A. W EBER und F. W IESER , 4. Aufl., Jena 1928, S. 476 - 487 S CHWEITZER , M. : Planung und Steuerung, in: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Bd. 2: Führung, hrsg. v. F. X. B EA , B. F RIEDL und M. S CHWEITZER , 9. Aufl., Stuttgart 2005, S. 16 - 139 S CHWEITZER , M .; K ÜPPER , H.-U. : Systeme der Kosten- und Erlösrechnung, 8. Aufl., München 2003 S COTT , W. R .: Organizations: Rational, Natural and Open Systems, Englewood Cliffs 1981; deutsche Fassung: Grundlagen der Organisationstheorie, Frankfurt a. M. / New York 1986 S EYFFERT , R. : Betriebswirtschaftslehre, Geschichte, in: Handwörterbuch der Betriebswirtschaftslehre, hrsg. v. H. N IKLISCH , 2. Aufl., Stuttgart 1939, Sp. 932 - 956 S IEBEN , G.; S CHILDBACH , T. : Betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie, 4. Aufl., Düsseldorf 1994 S IEGLOCH , J. ; E GNER , T.; W ILDNER , S .: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, 4. Aufl., Stuttgart 2011 S IMON , H. ; F A ß NACHT , M.: Preismanagement. Strategie - Analyse - Entscheidung - Umsetzung, 3. Aufl., Wiesbaden 2009 S IMON , H. A .: Administrative Behavior, 2. Aufl., New York 1957 S IMON , H. A .: Administrative Behavior, New York 1945; deutsche Fassung: Entscheidungsverhalten in Organisationen, Landsberg am Lech 1981 S PRANDEL , R. : Gewerbe und Handel 1350 - 1500, in: Handbuch der deutschen Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Bd. 1: Von der Frühzeit bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, Stuttgart 1971, S. 334 - 357 S TAEHLE , W.H .: Management. Eine verhaltenswissenschaftliche Perspektive, 8. Aufl., München 1999 S TAMMEN -H EGENER , C.: Simultane Losgrößen- und Reihenfolgeplanung bei ein- und mehrstufiger Fertigung, Wiesbaden 2002 S TAUDT , E.: Joint Ventures, in: Handbuch der Unternehmungsführung, hrsg. v. H. C ORSTEN und M. R EI ß , Wiesbaden 1995, S. 719 - 731 S TAVENHAGEN , G. : Geschichte der Wirtschaftstheorie, 4. Aufl., Göttingen 1969 S TEINMANN , H. ; S CHREYÖGG , G.: Management. Grundlagen der Unternehmensführung, 6. Aufl., Wiesbaden 2005 S TERN , J. M.; S HIELY , J. S.; R OSS , I. : Wertorientierte Unternehmensführung mit E(conomic) V(alue) A(dded), München 2002 S TEVEN , M. : BWL für Ingenieure, 4. Aufl., München 2012 S TRUNZ , H.: Entscheidungstabellentechnik, München / Wien 1977 S YDOW , J. : Strategische Netzwerke. Evolution und Organisation, Wiesbaden 1992 S YDOW , J. : Netzwerkorganisation. Interne und externe Restrukturierung von Unternehmungen, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, 24. Jg. (1995), S. 629 - 632 T EECE , D. J. : Economies of the Scape and the Scope of the Enterprise, in: Journal of Economic Behavior and Organization, Vol. 1 (1980), S. 223 - 242 <?page no="316"?> 317 L I T E R A T U R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl T EMPELMEIER , H. : Material-Logistik, 7. Aufl., Berlin / Heidelberg / New York 2008 T HÜNEN , H. V .: Der isolierte Staat in Beziehung auf Landwirtschaft und Nationalökonomie, 3. Aufl., Jena 1930 (1. Aufl., Hamburg 1826) T RO ß MANN , E .: Internes Rechnungswesen, in: Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1., hrsg. v. H. C ORSTEN und M. R EI ß , 4. Aufl., München / Wien 2008, S. 99 - 219 U LRICH , H. : Die Unternehmung als produktives soziales System. Grundlagen der allgemeinen Unternehmungslehre, Bern / Stuttgart 1968 U LRICH , H. : Unternehmungspolitik, 3. Aufl., Bern 1990 V ORMBAUM , H. : Finanzierung der Betriebe, 9. Aufl., Wiesbaden 1995 W ÄSCHER , G.: Innerbetriebliche Standortplanung. Modelle bei einfacher und mehrfacher Zielsetzung, in: Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, 36. Jg. (1984), S. 930 - 958 W EBER , A. : Über den Standort der Industrie. Teil 1: Reine Theorie des Standortes, Tübingen 1909 W EBER , E. : Literaturgeschichte der Handelsbetriebslehre, Tübingen 1914 W EBER , M. : Wirtschaft und Gesellschaft, 5. Aufl., Tübingen 1972 W ELGE , M. K.; A L -L AHAM , A.: Strategisches Management, 5. Aufl., Wiesbaden 2008 W ERHAHN , P. H .: Menschenbild, Gesellschaftsbild und Wissenschaftsbegriff in der neuen Betriebswirtschaftslehre, Bern / Stuttgart 1980 W IEANDT , A .: Die Theorie der dynamischen Unternehmerfunktionen, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, 23. Jg. (1994), S. 20 - 24 W ILD , J. : Grundlagen der Unternehmungsplanung, Reinbek bei Hamburg 1974 W ILLIAMSON , O.E .: The Economic Institutions of Capitalism. Firms, Markets, Relational Contracting, New York 1985 W INKEL JOHANN , N.; K LEIN , N.; H ENCKEL , N.-F.: Kommentierung zu § 238 HGB, in: Beck’scher Bilanzkommentar, hrsg. v. G. F ÖRSCHLE et al., begr. v. D. B UDDE et. al., 9. Aufl., München 2014 W INKEL JOHANN , N.; P HILIPPS , H.: Kommentierung zu § 240 HGB, in: Beck’scher Bilanzkommentar, hrsg. v. G. F ÖRSCHLE et al., begr. v. D. B UDDE et al., 9. Aufl., München 2014 W ITT , F.H .: Theorietraditionen der betriebswirtschaftlichen Forschung, Wiesbaden 1995 W ITTE , T. : Heuristisches Planen, Wiesbaden 1979 W ITTMANN , W. : Unternehmung und unvollkommene Information, Köln / Opladen 1959 W ITTMANN , W. : Mensch, Produktion und Unternehmung. Eine historische Nachlese, Tübingen 1982 W OBBERMIN , M.: Buchhaltung, Jahresabschluss, Bilanzanalyse, Stuttgart 1999 W ÖHE , G.; D ÖRING , U.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 25. Aufl., München 2013 W ÖHE , G.; K U ß MAUL , H.: Grundzüge der Buchführung und Bilanztechnik, 8. Aufl., München 2012 W ÜSTEMANN , J.: Buchführung case by case, 5. Aufl. Frankfurt a. M. 2013 W URCHE , S. : Strategische Kooperation. Theoretische Grundlagen und praktische Erfahrungen am Beispiel mittelständischer Pharmaunternehmen, Wiesbaden 1994 Z ÄPFEL , G.: Strategisches Produktions-Management, 2. Aufl., München / Wien 2000 Z ÄPFEL , G. : Grundzüge des Produktions- und Logistikmanagement, 2. Aufl., München / Wien 2001 Z ÄPFEL , G. ; W ASNER , M.: Der Peitschenschlageffekt in der Logistikkette und Möglichkeiten der Überwindung chaotischen Verhaltens, in: Logistik-Management, 1. Jg. (1999), S. 297 - 309 Z ANGEMEISTER , C. : Nutzwertanalyse in der Systemtechnik, 4. Aufl., München 1976 Z ELEWSKI , S .: Grundlagen, in: Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1, hrsg. v. H. C ORSTEN und M. R EI ß , 4. Aufl., München / Wien 2008, S. 1 - 97 Z ENTES , J.; S WOBODA , B.; M ORSCHETT , D.: Kooperationen, Allianzen und Netzwerke - Grundlagen, „Metaanalyse“ und Kurzabriss, in: Kooperationen, Allianzen und Netzwerke. Grundlagen - Ansätze - Perspektiven, hrsg. v. J. Z ENTES , B. S WOBODA und D. M ORSCHETT , Wiesbaden 2003, S. 3 - 32 Z IMMERMANN , W. : Operations Research. Quantitative Methoden zur Entscheidungsfindung, 5. Aufl., München / Wien 1990 Z IPPELIUS , R.: Das Wesen des Rechts. Eine Einführung in die Rechtsphilosophie, in: Beck’sche Schwarze Reihe, Bd. 35, 4. Aufl., München 1978 <?page no="317"?> 318 Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl A ABC-Analyse 109, 112 f., 306 Ablauf der Prozesskostenrechnung 214 Ablauforganisation 274 Absatz 135 ff. Absatzmittler 152 absatzpolitisches Instrumentarium 28 Absatzstruktur 121 Absatzverbund 142 Abschreibungen 169, 179 f. absolute Vorteilhaftigkeit 178 f., 188 Abteilung 275 Abweichungsursachen 299 Administrativer Ansatz 283 Adoptorentypen 138 Adverse selection 44 Agency-Kosten 43 Aktie 76 f. Aktiengesellschaft 76 ff. Aktivkonto 237, 239 Aktiv-Passiv-Mehrung 238 Aktiv-Passiv-Minderung 238 Aktivtausch 238 Akzeptkredit 166 Algorithmus 273 Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 16 Allianzen, strategische 84 Alternativengenerierung 254 Alternativensuche 261 Amortisationsrechnung 181 f., 191 Amortisationszeit 191 Analogieverfahren 267 f. Analyseinstrumente 260 Analysemodelle 21 Analyse-Synthese-Konzept 274 Anderskosten 199 f. Anhang 231 Anlagevermögen 223 Annuitätenmethode 187 f. Anregungsinformationen 252 Anschaffungsauszahlungen 183 Anschaffungskosten 179 Anschlussinvestitionen 182 Arbeitsbereicherung 279 Arbeitsgemeinschaft 84 Arbeitskreise 278 Arbeitsplatzwechsel 280 Arbeitsteilung 275 f. -, artmäßige 279 -, mengenmäßige 278 f. Arbitragefunktion 49 Artikelkalkulation 207 artmäßige Arbeitsteilung 279 Asset-Backed-Security-Konstruktion (ABS) 171 f. Aufgabenanalyse 276 Aufgabenerweiterung 279 Aufgabensynthese 276 Aufgabenzerlegung 275 auftragsorientierte Produktion 121 Aufwand 199 f. -, außerordentlicher 200 -, bewertungsbedingter 200 -, neutraler 199 -, periodenfremder 200 -, sachzielfremder 200 Aufwandskonten 241 Aufwendungen 201 Ausführungsstelle 275 Ausgaben 201 Auslegung 244 -, grammatikalische 244 -, teleologische 243 Ausschüsse 278 Ausschüttungsbemessungsfunktion 246 Außenfinanzierung 162 ff. außerordentlicher Aufwand 200 Auswertungsrechnung 221 Auszahlungen 200 f. Avalkredit 166 B Bankkredit 165 Bargründung 65 Barwert 183, 191 Basisfolge der Bedingungen 271 Baukastensystem 142 Bedarfsermittlung 108 -, programmorientierte 113 f. -, verbrauchsorientierte 114 Bedingungsanzeiger 271 Bedürfnishierarchie 33 Bedürfnisklassen 33 Bedürfnisse 10 Befreiungsvorschrift 233 Behavioral Sciences 32 Beratungsforen 286 Beschaffung 106 ff. Register <?page no="318"?> 319 R E G I S T E R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Beschaffungskosten -, mittelbare 117 -, unmittelbare 117 Beschaffungsmarktforschung 108 Beschaffungsprozess 107 ff. Beschaffungszeitplanung 118 ff. Beschäftigung 132 Beschäftigungsabweichung, echte 219 Beschäftigungsdegression der Kosten 99 Beschreibungsinstrumente 260 Beschreibungsmodelle 20 Bestandskonten 237 Bestätigungsvermerk 248 Bestellmenge, kostenoptimale 116 Beteiligungsfinanzierung 159, 163 Betrieb 13 f. Betriebsabrechnungsbogen 203 f., 206 Betriebsergebnis 227 f. Betriebsergebniskonto 220 Betriebsgrößendegression der Kosten 99 Betriebswirtschaftslehre(n) -, allgemeine 16 f. -, spezielle 16 f. Bewegungsbilanz 226 bewertungsbedingter Aufwand 200 bewertungsdefektes Problem 253 f. Bewertungsinstrumente 260 f., 271 Bewertungsmethode 232 Bewertungsverbund 278 Beziehungszahlen 262 Bezugsgrößenhierarchie 220 f. Bezugsquellenplanung 110 ff. Bilanz 222 ff., 247 Bilanzänderungstypen 238 Bilanzierungsfunktion 232 Bilanzierungsmethoden 232 Bilanztypen 226 f. Bilanzverkürzung 238 Bilanzverlängerung 238 Bonding 46 Bootlegging-Projekte 290 Börsenkurs 163 Brainstorming 269 Brainwriting Pool 270 Bruttoergebnis 228 Bruttoreichweite 150 -Servicegrad 119 Buchführungspflicht 235 f., 246 Buchgeld 200 Buchinventur 235 Buchungskreislauf 240 Buchungssatz 238 f. Budgetgerade 131 Budget 277 bullwhip effect 155 f. Bürokratieansatz 35 Bürokratiekosten 38 Bürokratiemodell 288 C Capital Asset Pricing Model 58 Cashflow 248 Cash-Value-Added 56 Center-Konzepte 281 ceteris-paribus 98 Change Management 295 ff. Chargenproduktion 124 Consumption on the job 44 Corporate Governance Kodex 248 Cost-Benefit-Analysis 271 Cost Center 281 Cost Driver 215 Cross-Selling-Potential 153 D Dachmarke 145 Deckungsbeitrag 217 Defekte 253 Dekomposition 254 Delegation 276 Derivative Finanzinstrumente 172 ff. Dienstleistungsstelle 275 Differenzierungsstrategie 143 Diffusion 138 Direktmarketing 151 Disagio 225 Diskontierung 183 Diskontkredit 166 dispositiver Faktor 27, 120 Distanzrechnung 226 Distributionspolitik 151 ff. Diversifikation 144 f. divisionale Organisation 281 Divisionskalkulation 208 Dualorganisation 284 f. DuPont-System of Financial Control 262 durchschnittlich gebundenes Kapital 179 Durchschnittsertrag 128 Durchschnittskosten 132 f., 178 dynamische Amortisationsdauer 191 E echte Beschäftigungsabweichung 219 echte Führungsentscheidungen 63 <?page no="319"?> 320 R E G I S T E R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl echte Gemeinkosten 203 Economic-Value-Added 56 ff. Economic-Value-Added-Ansatz 56 ff. Economies of scale 82 Economies of scope 82 Eigenfinanzierung 159 ff. Eigenkapital 223 Eigenkapitalkonto 241 Eigenkapitalmehrung 226 Eigenkapitalrentabilität 160 Eigenkapitalspiegel 248 Eigenkapitalvergleichsrechnung 226 Eight-Step-Model 297 f. eindimensionale Kontrolle 300 f. eingetragene Genossenschaft 79 f. Eingliederungskonzern 90 Einheit der Auftragserteilung 282 Einheitskurs 164 Einkauf 106 Einkommensfunktion 49 Einlagenfinanzierung 163 Einlinienprinzip 282 f. Einnahmen 201 Einwirkungsprinzip 198 Einzahlungen 200 f. Einzelbilanz 227 Einzelkaufmann 235 Einzelkosten 203, 219 Einzelkostenrechnung, relative 216, 220 ff. Einzelmarken 146 Einzelproduktion 123 Einzelunternehmung 74 Elastizität 147 Elementarfaktoren 27, 120 empirisch-realistische Standortlehre 70 f. Endwert 183, 192 f. Entlastungsfunktion 232 Entscheidungsfeld, geschlossenes 253 Entscheidungsinstrumente 261, 271 ff. Entscheidungsmodelle 21 entscheidungsorientierter Ansatz 30 ff. entscheidungsrelevante Kosten 210 Entscheidungsspielraum 279 Entscheidungstabelle 271 f. Episodenschema 297 Ereignisknotennetze 263 Erfahrungswissenschaften 15 Erfolgsbilanz 226 erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle 238 f. erfolgswirksame Geschäftsvorfälle 241 Ergänzungsfunktion 232 Ergänzungsinvestition 182, 184 Erklärungsmodelle 21 Erläuterungsfunktion 232 Eröffnungsbilanz 237 f. Erscheinungsformen der Planung 255 ff. Erträge 201 Ertragsgesetz 127 ff. ertragsgesetzlicher Kostenverlauf 133 Ertragskonten 241 erwerbswirtschaftliches Prinzip 13 Events 151 Evolutorischer Ansatz 47 ff. Existenzgründungen 65 Expertenschätzung 267 exponentielles Glätten 1. Ordnung 114 ff. Extremierungsziele 53 Extremumprinzip, generelles 12 f. F Factoring 171 faktische Informationen 302 faktischer Konzern 90 Faktoreinsatzbeziehungen 127, 130 f. Faktorfunktion 133 faktortheoretischer Ansatz 26 ff. Fehlmengen 118 Feldtheorie 34 Fertigungsgemeinkosten 206 f. fiktive Informationen 302 Finance Leasing 166 f. Financial Futures 173 Financial Options 172 f. Financial Swaps 173 f. Finanzbuchhaltung 235 ff. Finanzholding 91 Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten 168 ff. Finanzierung aus Forderungsverkauf 171 Finanzierung aus Kapitalfreisetzung 168 Finanzierung aus Rückstellungen 160 Finanzierung aus Rückstellungsgegenwerten 168 f. Finanzierung aus Veräußerungsmaßnahmen 170 f. Finanzierung 158 ff. Finanzierungsarten 159 ff. Finanzplan 247 Firma 13 First-come-first-served 266 First mover advantage 138 f. First-to-market-Strategie 138 f. Fit, strategischer 83 fixe Gemeinkosten 219 <?page no="320"?> 321 R E G I S T E R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl fixe Kosten 132 f. Fixkostendeckungsrechnung, stufenweise 216 f. Fixkostenproportionalisierung 210 Flexibilität 277, 279 ff., 289 flexible Plankostenrechnung 209 f. flexible Planung 258 Fließproduktion 121 f. fokale Unternehmung 87 Folgerstrategie 138 f. Follow-the-leader-Strategie 138 f. Formalwissenschaften 15 Formalziele 52 ff. Form-Kaufmann 235 Franchisesystem 152 Free-rider-Effekt 139 Freiverkehr 164 Fremdfinanzierung 160 Fremdkapital 223 funktionale Organisation 280 Funktionen des Jahresabschlusses 246 ff. Funktionslehren 17 Funktionsmeisterprinzip 283 Fusion 91 Fusionskontrolle 94 G Gegenkulturen 293 Gegenstromprinzip 125 Gegenstromverfahren 258 Geldvermögen 200 f. Gemeinkosten 203, 219 -, echte 203 -, fixe 219 -, unechte 203 -, variable 219 Gemeinkostenverrechnung 208 Gemeinsames Entscheiden 277 Generalnorm 231, 241 Generalunternehmerschaft 84 Generalversammlung 80 generelles Extremumprinzip 12 f. Gesamtkostenabweichung 219 f. Gesamtkostenverfahren 227 f., 230 f. Geschäftsvorfall 236 -, erfolgsneutraler 238 f. -, erfolgswirksamer 241 geschlossenes Entscheidungsfeld 253 Gesellschaft des bürgerlichen Rechts 74, 84 Gesellschaft mit beschränkter Haftung 76 Gesetz der Massenproduktion 98 f. Gesetz der Minderschätzung zukünftiger Zahlungen 183 Gesetzesauslegung 243 f. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb 94 ff. Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen 91 ff. gesetzliche Rücklage 77 Gewerbebetrieb 235 Gewinnermittlung 226 Gewinnrücklagen 77 Gewinnschuldverschreibung 165 Gewinn- und Verlustrechnung 222, 227 f., 247 Gewinnvergleichsrechnung 179 f. Gini-Koeffizient 101 ff. Gläubigerschutz 236 Gleichordnungskonzern 90 Gliederungszahlen 262 GmbH & Co. KG 79 Goldene Regel 297 Goodwill-Verlust 141 Gozintograf 113 grammatikalische Auslegung 244 Gremien 278, 286 Grenzausgaben 198 Grenzkosten 133 Grenzkostenrechnung 216 ff. Grenzkostensätze 218 Grenzplankostenrechnung 217 ff. Grenzproduktivität 128 Großserienproduktion 121 Grundkapital 77 Grundkosten 199 Grundnutzen 136 Grundrechnung der Kosten 221 Grundsatz der Vollständigkeit 222 Grundsatzentscheidungen 64 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung 234 f., 241 ff., 247 Grundstruktur der Kostenrechnung 203 Gründungshandlungen 65 Gruppenentscheidungen 277 f. Gruppenorganisation 286 Güter 10 H Handelsbilanz 226 Handelsgewerbe 74, 235 Handelsregister 74 Handelsunternehmung 152 f. Häufigkeit 41 f. <?page no="321"?> 322 R E G I S T E R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Hauptkultur 293 Hauptprozesse 211, 213, 215 f. Herfindahl-Index 100 f. Hermeneutik 242 Herstellkosten 208 heterarchische Netzwerke 87 heterogene Kostenverursachung 219 Heuristiken 266 f. Hidden actions 44 Hidden characteristics 44 Hidden informations 44 Hidden intention 45 Hierarchie 276 Hierarchiekosten 38 ff. Holding 91 Hold up 40, 45 Hollow Organization 89 homogene Kostenverursachung 218 homo oeconomicus 29, 36, 43 Homorphie 19 horizontale Vernetzung 287 Human-Relations-Bewegung 32 hybride Koordinationsformen 42 Hygienefaktoren 33 Hyperwettbewerb 50 I Identitätsprinzip der Kostenzurechnung 220 immaterielle Vermögensgegenstände 235 Indexzahlen 262 indirekter Vertriebsweg 153 Industrieobligationen 165 Industrieschuldverschreibungen 165 Inflation 185 Informationen -, faktische 302 -, fiktive 302 -, normative 302 -, prognostische 302 Informationsasymmetrie 43 f. Informationsforen 286 Informationsfunktion 263 Inhaberaktie 77 Innenfinanzierung 162, 168 ff. Innengesellschaft 75 innerbetrieblicher Leistungsverbund 278 Innovationsfunktion 49 Insolvenzordnung 67 Instanz 275 institutionenökonomische Ansätze 36 ff. Instrumentalbeziehungen 55 Interdependenzbeziehungen 54 f. Interdependenzen 278 International Financial Reporting Standards 227 Interne-Zinsfuß-Methode 188 ff. Interpretationsfunktion 232 Interpretationsmodelle 21 Inventar 233 ff. Inventurformen 233 Inventurverfahren 234 f. Investitionsbegriff 175 Investitionsprogrammentscheidungen 177 Investitionsprozess 175 f. Investitionsrechnung 176 ff. Investment Center 281 Isomorphie 19 Isoquanten 127 Ist-Kaufmann 74, 235 Istkostenrechnung 209 J Jahresabschluss 222 Jahresfehlbetrag 228 Jahresüberschuss 228 Job Enlargement 279 Job Enrichment 279 Job Rotation 280 Joint Ventures 89 K Kalkulation 207 Kalkulationszinssatz 183, 186 f., 190 kalkulatorische Kosten 199 f. Kann-Größen basierte Vergleiche 304 Kannibalisierungseffekte 140 Kann-Kaufmann 74, 235 Kapazitätserweiterungseffekt 170 Kapitalabfluss 159 Kapitalbeschaffung 158 Kapitalerhöhung 78 f. Kapitalflussrechnung 247 f. Kapitalfreisetzung 159 Kapitalfreisetzungseffekt 170 Kapitalgesellschaft 76 ff. Kapitalherabsetzung 79 Kapitalrentabilität 263 Kapitalumschichtung 158 Kapitalumschlag 262 Kapitalwert 190 Kapitalwertfunktion 189 f. Kapitalwertmethode 183 ff., 188, 192 f. Kapitalwiedergewinnungsfaktor 188 Kartell 89 <?page no="322"?> 323 R E G I S T E R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Kassakurs 164 Kaufmann 13, 74, 222, 235 Kaufmann kraft Eintragung 74 Kaufmann kraft Rechtsscheins 74 Kausalmodelle 21 Kennzahlen 261 ff. Kennzahlensystem 55, 261 ff. Kollegien 286 Kommanditgesellschaft 75 Kommanditgesellschaft auf Aktien 79 Kommissionen 286 Kommunikationsmedien 150 Kommunikationspolitik 149 ff. Konsortium 84 Konstitutive Entscheidungen 63 ff. Konsumentenrenten 147 Konten 202 Kontokorrentkredit 166 Kontrollbedürftigkeit 304 Kontrolle 110, 298 ff. -, eindimensionale 300 f. -, mehrdimensionale 301 -, strategische 306 ff. Kontrollfeld 300 Kontrollkapazität 305 Kontrollklima 301 Kontrollobjekte 300, 304 Kontrollschwerpunktbildung 304 ff. Kontrollspielraum 279 Kontrollträger 300 Kontrollverfahren 300 Kontrollzeitpunkte 300 Konversionen 58 f. Konzentration 97 ff. Konzentrationsmessung 99 ff. Konzentrationsrate 100 Konzernabschluss 247 Konzernbilanz 227 Konzern 89 ff. Kooperationen 83 ff. Koordination 275 f. Koordinationsfunktion 49, 263, 292 Kopplungsverkauf 147 Korrekturbuchungen 241 Korrekturfunktion 232 Kosten 197 ff. -, entscheidungsrelevante 210 -, fixe 132 f. -, kalkulatorische 199 f. -, variable 132 f. Kostenartenrechnung 202 f., 220 Kostenerfassung 201 Kostenfunktionen 132 Kostenisoquante 131 Kosten-Nutzen-Analyse 271 kostenoptimale Bestellmenge 116 f. Kostenrechnung 201 ff. -, Grundstruktur der 203 Kostenrechnungssysteme 209 ff. Kostensammelbogen 221 Kostenstellenrechnung 202 f., 213, 220 Kostenträgerrechnung 202 ff., 220 Kostenträgerstückrechnung 202 Kostenträgerzeitrechnung 202 Kostenvergleichsrechnung 178 f. Kostenverteilung 201 Kostenverursachung -, heterogene 219 -, homogene 218 Kreativität 254 f. Kreativitätstechniken 269 Kreditfähigkeit 164 Kreditfinanzierung 160, 164 ff. Kreditwürdigkeit 164 f. Kriterien der Rechtsformwahl 73 Kulturebenen 291 Kulturwandel 294 f. Kumulationsthese 34 Kundenanzahlung 166 Kundenbindung 153 kürzeste Operationszeit 266 Kybernetik 23 L Lagebericht 247 Lagerhaltungskosten 117 laterale Vernetzung 287 Leapfrogger 141 Leasing 166 ff. Lehre der Gesetzesauslegung 242 Leistungen 199 Leistungsbündel 136 leistungsmengeninduzierte Teilprozesse 213 leistungsmengenneutrale Teilprozesse 213 leistungswirtschaftliche Grundfunktionen 105 ff. Leitlinien zum Aufbau des Anhangs 233 Lenkungsausschuss 286 Leontief-Produktionsfunktion 130 f. Leverage-Effekt 160 f. Lieferantenauswahl 110 f. Lieferantenbeurteilung 110 f. Lieferantenkredit 166 <?page no="323"?> 324 R E G I S T E R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl limitationale Faktoreinsatzbeziehungen 130 f. linear-limitationale Produktionsfunktion 130 f. Linking pins 287 Liquidation 66 f. Liquidationserlös 179, 183, 186 Liquiditätsbilanz 226 Lock-in-Situation 40 Logistik 107 f. Lohmann-Ruchti-Effekt 170 f. Lombardkredit 166 Lorenzkurve 101 f., 109 lösungsdefektes Problem 253 M Makler 152 Management-Buy-out 65 f. Managementholding 91 Markenfamilien 146 Markenmanagement 145 Marketing 135 ff. Marketing-Mix 136 ff. Marktanteil 98 Marktbenutzungskosten 38 Markteinführungsstrategie 138 Markteintrittsbarrieren 139 marktorientierte Produktion 121 Marktsegmentierung 150 Marktstruktur 98 Maßgeblichkeitsprinzip 246 f. Materialbedarfsplanung 112 ff. Materialgemeinkosten 206 Materialwirtschaft 106 f. materialwirtschaftliches Optimum 107 Matrix-Diamant 285 Matrixorganisation 284 ff. Maximumprinzip 12 f. mechanistischer Typ 288 Mediawerbung 150 mehrdimensionale Kontrolle 301 Mehrfachproduktion 123 Mehrliniensystem 283 f. Meldemenge 118 Meliorisierungsziele 53 mengenmäßige Arbeitsteilung 278 f. Metakontrolle 300 Methode 635 270 Methode der vollständigen Finanzpläne 192 ff. Methode des morphologischen Kastens 270 f. Methodischer Individualismus 36 Mezzanine-Finanzierung 167 f. Minimalkostenkombination 131 Minimumprinzip 12 f. Mischgründung 65 mittelbare Beschaffungskosten 117 Modell 18 ff. monetärer Grenznutzen 198 Monitoring 45 Moral hazard 44 Motivationsfunktion 292, 300 Motivationstheorien 32 ff. Motivatoren 33 N nachfrageorientierte Produktion 121 nachgelagerte Stichtagsinventur 233 Namensaktie 77 Nennwertaktie 77 Net Operating Profit After Tax 56 f. Nettoreichweite 150 Nettovermögen 201 Netzplantechnik 263 ff., 306 Netzwerke 85 ff. -, heterarchische 87 -, hierarchische 86 -, strategische 87 Neukundenakquisition 153 neutraler Aufwand 199 Newton-Iteration 190 f. Normalkostenrechnung 209 normative Informationen 302 Not invented here (NIH) Syndrom 296 Nutzen 136 Nutzungsdauer 179, 186 Nutzwertanalyse 71 O objektive Theorie 243 Objektprinzip 281 offene Handelsgesellschaft 74 ökonomisches Prinzip 12 f. Operate Leasing 167 operative Planung 257 f. opportunistisches Verhalten 41 Opportunitätskosten 11, 198 Optimierung 272 f. Ordnungssystem 263 Organigramm 276 Organisation 273 ff. -, divisionale 281 -, funktionale 280 <?page no="324"?> 325 R E G I S T E R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Organisationsbegriff 273 f. Organisationskultur 291 ff. organisatorischer Wandel 294 ff. organischer Typus 289 P Partialplanung 193, 256 f. Partieproduktion 124 Partizipation 288, 297 Partnerschaft 75 Partnerschaftsregister 75 Passivkonto 237 f. Passivtausch 238 Patent 81 Patentgesetz 81 f. Peitschenschlageffekt 155 f. Penetrationsstrategie 146 Pensionsrückstellungen 169 Periodenabgrenzung 225 Periodenerfolg 226 ff., 239 ff. periodenfremder Aufwand 200 permanente Inventur 233 Personengesellschaften 74 ff. persönliche Weisungen 277 Phasen des Ertragsgesetzes 128 f. Pionierstrategie 138 f. Pläne 277 Plankostenrechnung 209 -, flexible 209 f. -, starre 209 Planrevision 252 Planung 250 ff. -, Erscheinungsformen der 255 ff. -, flexible 258 -, operative 257 f. -, rollierende 259 -, starre 258 -, strategische 257 -, sukzessive 256 -, taktische 257 -, unter Sicherheit 256 -, unter Unsicherheit 256 Planungsfehler 301 Planungsprozess 251 ff. Potentialgestaltung 126 Potentialplanung 258 Präferenzbeziehungen 55 Prämarketing 140 Prämissenkontrolle 300 Preisdifferenzierung 148 f. Preiselastizität der Nachfrage 147 f. Preisindizes 185 Preispolitik 146 ff. Preispositionierung 146 Primärbedarf 112 Principal-Agent-Ansatz 43 ff. Prinzip des kürzesten Weisungsweges 283 Prioritätsregeln 266 Privateinlagen 225 f. Privatentnahmen 226 Problem -, bewertungsdefektes 253 f. -, lösungsdefektes 253 -, schlecht strukturiertes 253 -, wirkungsdefektes 253 -, wohlstrukturiertes 253 -, zielsetzungsdefektes 253 Problemdefinition 254 Problemformulierung 254 Problemidentifikation 252 Problemstrukturierung 252 f. Problemzerlegung 252 ff. Produktbegriff 136 Produktbündel 142 Produktbündelung 147 Produktdifferenzierung 142 Produktelimination 143 Produktfeld 126 Produktinnovation 137, 142 Produktion 120 ff. -, auftragsorientierte 121 -, marktorientierte 121 -, nachfrageorientierte 121 Produktionsfaktoren 27, 120 Produktionsfunktion 127 Produktionsfunktion vom Typ A 127 ff. Produktionsfunktion vom Typ B 27 Produktionsinseln 122 f. Produktionskoeffizienten 130 Produktionsmanagement 124 ff. Produktionsmöglichkeitenkurve 11 f. Produktionstheorie 126 ff. Produktionsverbindungshandel 153 Produktlebenszyklus 143 f. Produktpolitik 136 ff. Produktvariation 142 Profit Center 281 Prognoseinstrumente 267 Prognosemodelle 21, 269 Prognosen 22, 260 prognostische Informationen 302 Programme 277 Programmgestaltung 126 <?page no="325"?> 326 R E G I S T E R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl programmorientierte Bedarfsermittlung 113 f. Programmplanung 258 Projektgruppen 286 Projektionen 260 Prokura 75 Prolongation 158 Prophezeiungen 260 Prozessbezugsgröße 212 Prozessgestaltung 126 Prozesshierarchie 211 Prozesskostenrechnung 210 ff. -, Ablauf der 214 Prozessmanagement 274 Prozessplanung 258 Public Relations 150 f. Publizitätsgesetz 248 Punktbewertungsverfahren 71, 111 Q Qualitätsaudit 111 Qualitätsmanagement 111 Quasiaufwendungen 230 Quasierträge 230 Querschnittsgruppen 287 R rationaler Diskurs 286 Rationalität 250 Rationalprinzip 30 f. Realisationsfehler 301 Realisationskontrolle 300 Realwissenschaften 15 Rechensysteme 262 Rechnungsabgrenzungsposten 223 ff. Rechtsformentscheidung 73 ff. Regelkreis 23 regulierter Markt 163 reife Matrix 285 reine Innengesellschaft 75 Reinvermögen 201 Reinvermögensvergleich 227 Reinvermögensvergleichsrechnung 226 relative Einzelkostenrechnung 216, 220 ff. relative Vorteilhaftigkeit 178 f., 188 Rentabilität 262 Rentabilitätsvergleichsrechnung 180 f. Reporting 45 Reputation 46 Ressourcenverbund 278 Restriktionsverbund 278 Return on Investment 262 Risiko 182, 256 Risikoverbund 278 rollierende Planung 259 Routineplanung 256 Rücklage -, gesetzliche 77 -, satzungsmäßige 77 Rückstellungen 225 S Sachgründung 65 Sachinterdependenzen 278 Sachziel 52 sachzielfremder Aufwand 200 Saldierungsverbot 223, 227 Sale-and-lease-back-Verfahren 167 Sanierung 66 Satisfizierungsziele 53 Satisifizierung 31 satzungsmäßige Rücklage 77 Schätzverfahren 116 schlecht strukturiertes Problem 253 Schlupfzeitregel 266 Schlussbilanz 237 f. schöpferische Zerstörung 50 Schuldscheindarlehen 165 Scientific Management 283 f. Screening 45 Segmentberichterstattung 248 Segmentbildungsfunktion 153 Sekundärbedarf 112 Selbstabstimmung 277 Selbstfinanzierung 159, 162, 168 Selbstkosten 208 selbststeuernde Gruppe 279 Serienproduktion 123 Shareholder-Value-Ansatz 56 ff. Sicherheitsbestände 119 f. Signaling 45 Simultanplanung 256 Skimmingstrategie 146 Snob-Effekt 145 SOBC-Modell 34 Soll-Ist-Abweichungen 252 Soll-Ist-Vergleich 110, 218, 303 Soll-Soll-Vergleich 304 Soll-Wird-Vergleich 303 f. Sonderbilanz 227 SOR-Paradigma 34 Sortimentsbildungsfunktion 153 soziale Lerntheorie 35 Sparten 281 <?page no="326"?> 327 R E G I S T E R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl Spezialisierung 276 Spezielle Betriebswirtschaftslehren 16 f. Spezifität 40 Sponsoring 151 Stab 275 Stab-Linie-Organisation 282 Staffelform 235 Stakeholder-Value-Konzept 60 Stammaktie 78 Stammhauskonzern 90 Standortentscheidung 68 ff. Standortfaktor 68 ff. Standortspaltung 68 Standortverlagerung 68 starre Plankostenrechnung 209 starre Planung 258 Start-ups 65 Stellen 275 Stetigkeitsprinzip 227 Steuerbilanz 226 Steuerung 24 Stichtagsinventur 233 stille Gesellschaft 75 Strategie 290 Strategieimplementierung 307 f. Strategische Allianzen 84 strategische Durchführungskontrolle 307 f. strategische Kontrolle 306 ff. strategische Netzwerke 87 strategische Planung 257 strategische Prämissenkontrolle 307 strategischer Fit 83 strategische Überwachung 307 f. Structure follows Fashion 291 Structure follows strategy 290 Strukturmängel 253 Stückaktie 77 Stückkosten 132 ff. stufenweise Fixkostendeckungsrechnung 216 f. subjektive Theorie 243 Subkulturen 292 f. Substitutionalität 127 sukzessive Planung 256 Supplementinvestitionen 182 Synergieeffekte 80 f. System 22 System der doppelten Buchführung 236 f. System of Financial Control 263 System sich überlappender Gruppen 287 systemtheoretischer Ansatz 22 ff. T taktische Planung 257 Tätigkeitsanalyse 213 f. Tätigkeitsspielraum 279 teilautonome Arbeitsgruppe 279 Teilefamilien 122 Teilmatrixorganisation 285 Teilprozesse 211 ff. -, leistungsmengeninduzierte 213 -, leistungsmengenneutrale 213 Teilschuldverschreibung 165 teleologische Auslegung 243 Tertiärbedarf 112 Theorie -, objektive 243 -, subjektive 243 Theorie der immanenten Gesetzesdeutung 243 Theorie der Verfügungsrechte 37 f. Theorie des Anspruchsniveaus 30 f. Theorie des beschränkten Rationalverhaltens 31 Three step Procedure 297 Tochtergründungen 65 Totalplanung 193, 256 Transaktionskosten 36, 38 ff. Transaktionskostenansatz 38 ff. Transformationskurve f. 11 f. Turn Around 66 U Überleitungsrechnung 226 Umlaufvermögen 223 Umsatzkosten 230 Umsatzkostenverfahren 227 f., 230 f. Umsatzrentabilität 262 Umsystem 22 unechte Gemeinkosten 203 Ungewissheit 256 unmittelbare Beschaffungskosten 117 Unsicherheit 40 f., 48 Unternehmerfunktionen 47 f. Unternehmung 13 f. -, fokale 87 Unternehmungsgründung 64 ff. Unternehmungskonzentration 98 Unternehmungskultur 291 ff. Unternehmungszusammenschlüsse 80 ff. Unterordnungskonzern 90 Unterproblembildung 253 <?page no="327"?> 328 R E G I S T E R Web-Service: http: / / www.uvk-lucius.de/ bwl V variable Gemeinkosten 219 variable Kosten 132 f. Varietät 26 Veblen-Effekt 145 Verbrauchsabweichung 219 verbrauchsorientierte Bedarfsermittlung 114 Verfügungsrechte 37 Vergleichsformen 301 ff. Vergleichsmarktkonzept 93 Vergleichsobjekte 301 f. Verhaltensinterdependenzen 278 verhaltenswissenschaftlicher Ansatz 31 ff. Verhältniszahlen 262 Vermögensbilanzen 226 Vermögensgegenstände, immaterielle 235 Vermögensumschichtung 159, 162 Vernetzung -, horizontale 287 -, laterale 287 -, vertikale 287 Verrechnungspreise 42, 186 Verrechnungssätze 203 Verrichtungsmeister 283 Verrichtungsprinzip 105, 280 Verschuldungsgrad 161 Versorgungslücke 119 vertikale Vernetzung 287 Vertragshändler 151 f. Vertragskonzern 90 Vertrauen 46, 294 Vertreterversammlung 80 Vertriebsgemeindekosten 207 Vertriebsgemeinkosten 206 Vertriebslogistik 154 Vertriebsorgane 151 f. Vertriebswege 153 -, direkte 153 -, indirekte 153 Verursachungsprinzip 198 Verwaltungsgemeinkosten 206 f. Vinkulierte Namensaktie 78 virtuelle Unternehmung 87 VOFI-Methode 192 ff. vollkommener Kapitalmarkt 183 f. Vollkostenrechnung 209 vollständige Enumeration 266 Vorankündigungen 140 f. Voraussagen 260 Vorgangsknotennetze 263 Vorgangspfeilnetze 263 Vorrangregelverfahren 266 Vorstand 76 Vorteilhaftigkeit -, absolute 178 f., 188 -, relative 178 f., 188 Vorzugsaktien 78 W Wandelanleihen 165 Wechseldiskontkredit 166 Weighted Average Cost of Capital 57, 187 Werbung 137 Werkstattproduktion 121 wertorientierte Unternehmungsführung 56 ff. whipsaw effect 155 f. Widerstände 295 f. Wiederbeschaffungszeit 119 Wiedergewinnungszeit 181 Willenstheorie 243 wirkungsdefektes Problem 253 Wirtschaftlichkeitsprinzip 12 f. Wirtschaftswissenschaften 15 Wirtschaftszweiglehren 17 wohlstrukturiertes Problem 253 Z Zeitpräferenz 183 Zentralbereiche 281 Zentrenproduktion 122 f. Zielbildungsprozess 60 f. Zielbündel 54 Ziele 52 Zielharmonisierung 46 Zielhierarchie 55 Zielindifferenz 54 Zielkomplementarität 54 Zielkonkurrenz 55 zielsetzungsdefektes Problem 253 Zielsystem 55 Zielverbund 278 Zielvorgabe 277 Zusatzkosten 199 f. Zusatznutzen 137 Zuschlagskalkulation 207 f. Zweckaufwand 199 f. Zweifaktorentheorie 33
