Italienisch
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Narr Verlag Tübingen
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2014
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Fesenmeier Föcking Krefeld OttDrei Gedichte auf Stilleben Giorgio Morandis: Mario Luzi, Jean-Michel Folon und Walter Helmut Fritz
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2014
Hinrich Hudde
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8 3 Biblioteca poetica Drei gedichte auf Stillleben giorgio Morandis: Mario Luzi, Jean-Michel Folon und Walter helmut Fritz Den Gemälden, Zeichnungen und Radierungen Giorgio Morandis (1890- 1964 - er starb also vor 50 Jahren) wurden von früh an immer wieder poetische Qualitäten zugesprochen . 1 Dazu passt, dass der Maler aus Bologna, der die Gedichte Leopardis besonders schätzte, 2 selbst Gegenstand von Gedichten wurde Ein italienisches Beispiel - von Mario Luzi - sei hier vorgestellt, gedeutet und verglichen mit einem Gedicht in französischer Sprache (von Jean- Michel Folon) sowie einem deutschen (von Walter Helmut Fritz) Die beiden erstgenannten Gedichte erschienen 1996 in einem Büchlein des Morandimuseums Bologna, das drei durch ein Rosenstillleben von 1943 angeregte Gedichte enthält . 3 Das Gedicht des bekanntesten der mitwirkenden Dichter, Mario Luzi, bildet dort den Anfang: Morandi, sí Morandi quasi si voltasse indietro 4 e lasciasse per memoria e per congedo a splendere e a incupirsi sulla mensola 8 d’una travagliata sera quel vaso, queste rose luminose di carne e vetro Elargizione, preghiera? 4 Morandi, ja Morandi wie wenn er sich umdrehe und lasse zur Erinnerung und als Abschied strahlen und sich verdüstern auf dem kleinen Tisch eines Abends voller Mühe jene Vase, diese Rosen leuchtend wie Haut und Glas Überhöhung, Gebet? Das in Tre poeti per Morandi abgebildete Manuskript erlaubt eine Korrektur des gedruckten Textes: vaso statt viso in Vers 9 Das Gemäldegedicht des damals bereits mehr als achtzigjährigen Luzi (1914-2005) umfasst elf Verse von drei bis neun Silben Die beiden Reime setzen einen Schlussakzent: indietro und vetro (V 3 und 10) sowie sera und preghiera (V 8 und 11) Klanglich prägend die m-Alliteration vom doppelten Morandi des Anfangs an, gedoppelt fortgeführt mit memoria (V 4), sodann mit mensola (V 7), einem zweiten sdrucciolo-Versausgang Dem sí im ersten Vers, nach 2_IH_Italienisch_71.indd 83 14.05.14 18: 22 8 4 Drei Gedichte auf Stillleben Giorgio Morandis Hinrich Hudde dem Schluss-i des Malernamens, folgen quasi si (V 3) sowie der Verbausgang incupirsi (im Mittelvers 6) In Vers 3 und 4 wiederholt sich die Verb-Endung -asse; vaso (V 9) klingt an travagliata im Vers davor an; rose, das zweite stimmhafte s des neunten Verses, wird binnenreimartig von luminose gefolgt Dieses stellt, nach splendere (V 6), einen zweiten Lichtbegriff heraus; incupirsi (V 6) steht zu beiden im Gegensatz Das durchscheinende vetro (V 10), dem carne gegenübersteht, schließt ein langes Satzgefüge ohne Satzzeichen ab (Vers 2 bis 10), auf das die Doppelfrage des Schlussverses folgt: Gefragt wird zunächst nach Überhöhung, über das Sichtbar-Konkrete hinaus Oder ist Morandis Rosenstillleben gar als Gebet aufzufassen? Giorgio Morandi, «Fiori», 1943, olio su tela, cm 25,5 x 30,5, collezione privata Abbildung aus dem Band Tre poeti per Morandi, a cura di Chiara Negri, Bologna: Campanotto (Le Carte nascoste 4, museo Morandi), 1996 Diese für Luzi charakteristische Spiritualitätssuche entspricht einer Leitidee der Morandirezeption . 5 Der Maler galt als «mönchisch» lebend 6 und arbeitend Viele Kritiker sprechen seinen Stillleben transzendente Obertöne oder Bedeutung zu Die Vatikanischen Museen stellen mehrere Werke Morandis aus, ebenso die Kasseler Dokumenta von 2012 Diese Deutungstendenz gilt exemplarisch für den Schweizer Dichter Philippe Jaccottet, der Morandi 2001 seine Studie Le Bol du pèlerin widmete . 7 2_IH_Italienisch_71.indd 84 14.05.14 18: 22 85 Hinrich Hudde Drei Gedichte auf Stillleben Giorgio Morandis Luzi sieht Morandis Rosenstillleben vor allem als Abschied des Malers, «per memoria / e per congedo» (V 4 f .), wozu die Abendstimmung - sera in Vers 8 erklärt wohl das incupirsi von Vers 6 - passt Der gemalte Strauß wird dabei wie ein echter vor Augen geführt Das nicht ohne Mühe - travagliata (V 8) - vollendete Kunstwerk ist wohl so etwas wie ein Abend- und Abschiedsgebet, Anlass zum Sich-Erinnern an den Maler, den Luzi persönlich gekannt haben dürfte . 8 Vom auch stilistisch überhöhenden Elargizione (V 11) abgesehen ist dieses Alters- und Gelegenheitsgedicht in einem für Luzi eher untypischen beiläufig-einfachen Stil gehalten, der durchaus seinen Reiz hat Mario Luzi bezieht sich in seiner Dichtung mehrfach auf bildende Kunst So bedichtet er das Atelier des Bildhauers Venturin, der eine Porträtbüste des Dichters geschaffen hat . 9 Dem Florentiner Domjubiläum von 1980 widmet Luzi ein auf eine Kunstausstellung bezogenes Gedicht . 10 Zu nennen ist hier vor allem Luzis Gedichtzyklus auf einen Maler des Trecento, Viaggio terrestre e celeste di Simone Martini (1994) . 11 Neben dem hier behandelten Luzi-Gedicht enthält das Büchlein Tre poeti per Morandi ein Gedicht von Franco Loi (neben der hochitalienischen Fassung steht eine im Dialekt von Bologna) 12 sowie das folgende auf französisch publizierte Gedicht des surrealistisch geprägten belgischen Malers und Bildhauers Jean-Michel Folon (1934-2005): Regardez-les, ces quelques fleurs aux couleurs éteintes 4 Votre regard va les allumer Le poids du silence va vous envahir 8 Le temps s’est arrêté Morandi est aussi proche 12 de nous que l‘éternité . 13 Betrachtet sie, diese wenigen Blumen in verblassten Farben Euer Blick wird sie aufleuchten lassen Das Gewicht der Stille wird euch durchdringen Die Zeit ist stehen geblieben Morandi ist so nahe bei uns wie die Ewigkeit 13 wiederum kurze und freie Verse (von zwei bis fünf Silben) mit nur einem Reim (V 9 und 13), auch hier als Schlussakzent; drei Kurzsätzen von je zwei Versen (V 4-9) geht ein etwas längerer Satz voraus (V 1-3), der längste (V 10-13) bildet den Schluss 2_IH_Italienisch_71.indd 85 14.05.14 18: 22 86 Drei Gedichte auf Stillleben Giorgio Morandis Hinrich Hudde Einleitend fordert der Sprecher zur Betrachtung der Blumen auf und charakterisiert deren Farben als erloschen - Morandi benutzte bevorzugt künstliche Rosen als Modell Dem Blick des angesprochenen Betrachters - regard (V 4) nimmt das Blickmotiv des einleitenden Imperativs wieder auf - wird erhellende Funktion zugesprochen: allumer (V 5) bildet den Gegensatz zu éteintes am Ende des ersten Sätzchens (V 3) Wie der zweite endet auch der dritte Satz (V 6 f .) mit einem von va abhängigen Infinitiv: Von der Wirkung des Bildes ist so zunächst in der Zukunft die Rede Mit dem angesprochenen vous (V 7) kann ebenso ein einzelner wie ein Kollektiv gemeint sein Mit dem Eindringen der Stille (silence könnte auch mit Schweigen übersetzt werden) ist der Mittelvers des Gedichts erreicht Der vierte Satz (V 8 f .) geht von akustischer Unbewegtheit zu der der Zeit über Der letzte Satz nennt den Maler, dessen Name hier, wie bei Luzi, einen Vers für sich bildet Er wird als nahe bezeichnet, wobei der Dichter das zuvor distanziert angesprochene vous (V 7) in ein Nähe signalisierendes nous (V 12) integriert - so nahe, heißt es vergleichend, wie die Ewigkeit Das Schlusswort éternité tritt in Opposition zu temps (V 8), Zeit, mit deren Anhalten es reimt Der verstorbene Maler steht für eine uns nahe Ewigkeit, die im nunc stans des Stilllebens ihren Vorschein hat Folon meditiert in seinem Bildgedicht über Farbintensität, Stille, Zeit und Ewigkeit Das Zeitmotiv ist auch wichtig im hier nicht einbezogenen Gedicht von Franco Loi, dessen dritter Vers lautet: «il tempo tocco a me lontano nel tempo .» 14 Folon, mit Morandi und seinem Kreis eng verbunden, wurde 1996/ 97 im Morandimuseum ausgestellt 1985 hatte er den Band Flowers by Giorgio Morandi . Texts and Photographs herausgegeben, eine Anthologie von Blumenbildern Morandis, ergänzt durch Atelierfotos Folons Der Begleittext enthält folgende Prosavorstufe des späteren Gedichts: «Look at them, these flowers with faded colors The weight of the silence will begin to come over you Time is stopped Eternity not far .» 15 Der 2010 einundachtzigjährig verstorbene deutsche Lyriker Walter Helmut Fritz widmet «Morandi» (so der Titel) folgendes Gedicht: Morandi Die Stille nimmt den Umriss einer Schale an, einer Flasche, einer Kanne 2_IH_Italienisch_71.indd 86 14.05.14 18: 22 87 Drei Gedichte auf Stillleben Giorgio Morandis 4 eines Zwischenraums, der einen Gegenstand vom anderen trennt eines Schattens 8 als Echo des Lichts oder einiger Worte: ich habe das Glück gehabt, ein ereignisloses Leben zu führen . 16 Die wie bei Luzi elf Verse - reimlos, mit zwei bis fünf Hebungen - evozieren die für Morandi typischen Flaschen- oder Gefäßstillleben Fritz geht von Stille aus, was im Deutschen an Stillleben denken lässt - aber auch in Publikationen anderer Sprachen werden Morandis Bilder immer wieder mit Stille assoziiert, wie schon im Gedicht Folons (dort in V 6) «Sichtbare Stille» hieß die Morandiausstellung im oberpfälzischen Neumarkt (2008/ 9) Aus der Stille - jedes der drei Wörter des Eingangsverses enthält ein i - entfaltet Fritz die Umrisse dreier Gefäßarten, deren Bezeichnungen das tontragende a gemeinsam haben, wobei Schale und Flasche (V 2 f .) besonders ähnlich klingen Das zuerst genannte Schale lässt an den Titel von Jaccottets Morandibuch denken Kanne (V 3) klingt an das den Vers zuvor beschließende Wort an an - so wie trennt an Gegenstand (V 5 f .) Durchzogen wird das Gedicht vom unbestimmten Artikel, meist im Genitiv: einer (dreimal in Vers 2 und 3), dann eines (V 4 und 7) - einen in Vers 5, schließlich ein im letzten Vers, dazu einiger (V 9) Auf die Nennung der Bildgegenstände in der ersten Gruppe dreier Verse folgt eine weitere Dreiergruppe, die den Zwischenräumen zwischen diesen Gegenständen gewidmet ist Auf den mittleren sechsten Vers folgen zwei zweihebige Verse, die Schatten und Licht evozieren, wobei Schatten in einer Synästhesiemetapher als «Echo des Lichts» (V 8) bezeichnet wird Vers 9 geht von Stille zu Worten über, wobei Echo als ein Übergangssignal gesehen werden kann: Die beiden letzten Verse zitieren eine auf 1958 datierte sentenzhafte Äußerung Morandis, die in der Literatur zu ihm immer wieder angeführt wird . 17 Damit geht das Gedicht von der Evozierung des Werks, der typischen Stillleben, zur Biographie, zur Selbstcharakterisierung des Malers über Walter Helmut Fritz bezieht sich in seinen Gedichten gern auf Maler - so etwa auf Caspar David Friedrich, 18 Gauguin (ebenda S . 140), Klee (S 100 ff ) und Feininger (S 27 ff .), aber auch auf ältere Italiener wie Michelangelo 2_IH_Italienisch_71.indd 87 14.05.14 18: 22 Hinrich Hudde 8 8 Drei Gedichte auf Stillleben Giorgio Morandis Hinrich Hudde (S 88 f .), Leonardo da Vinci 19 und Domenico di Bartolo (S 90) Italien und Italienischem sind mehrere seiner Gedichte gewidmet . 20 Im Nachruf der Süddeutschen Zeitung auf Walter Helmut Fritz zitiert Uwe Pörksen das hier gedeutete Gedicht, 21 das somit, wie dasjenige Mario Luzis, Abschiedscharakter erhält Morandi, der als besonders von Malern geschätzter Künstler gilt, erweist sich auch für Dichter als anregend Die drei hier vorgestellten, einfühlsamen lyrischen Evokationen seiner Kunst gelten einem Maler, dessen Werk immer wieder poetisch genannt wird Jaccottet spricht von «poèmes peints» . 22 Diese gemalten Gedichte haben die hier verglichenen Bildgedichte angeregt, gleichsam als potenzierte Poesie Übersetzung und Kommentar: Hinrich Hudde anmerkungen 1 So schreibt die Werkmonographie Giorgio Morandi - Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen, hrsg . von Ernst-Gerhard Güse und Franz Arnim Morat, München: Prestel 1999) ,chon im vorderen Klappentext: «um eine eigene poetische Welt zu erschaffen» . Der Ausstellungskatalog gleichen Titels und Untertitels (Tübingen 1989 und Düsseldorf 1990, Köln: Dumont 1989 ) enthält eine von 1918 bis 1984 reichende «Kritikenanthologie» (S . 267-274), wo von früh an immer wieder das Lyrisch-Poetische angesprochen wird, 1961 von Lamberto Vitali (S . 271): «daß er seine poetische Ader gefunden hat» . Von «un alone di poesia» spricht Luigi Magnani in Il mio Morandi, Torino: Einaudi 1982, S . 14 2 Marilena Pasquali, Morandi, Firenze und Milano: Giunti (arte dossier) 1990, S . 10: «I suoi amori si chiamano Giacomo Leopardi, Friedrich Hölderlin e Blaise Pascal» 3 Tre poeti per Morandi, a cura di Chiara Negri, Bologna: Campanotto (Le Carte nascoste 4, museo Morandi) 1996 4 Ebenda S . 13 (S . 11 die Manuskriptreproduktion) 5 Zahlreiche Belege im Tübinger Katalog (s . Anm . 1); so stellt schon 1932 Ardengo Soffici «die transzendente und absolute Spiritualität» heraus (S . 267); Francesco Arcangeli erkennt 1964 «kurze meditative Gedichte» (S . 272) und Giulio Carlo Argan «Modelle strenger Spiritualität» (1984, S . 273) 6 Werner Haftmann im Tübinger Katalog (a .a .O ., S . 12): «In der sein Werk begleitenden Literatur wird Morandis Lebenszuschnitt gern als ‹mönchisch› beschrieben»; vgl . die folgende Anmerkung . 7 Philippe Jaccottet, Le Bol du pèlerin (Morandi), Genève: La Dogana 2006 (zuerst 2001); deutsch Der Pilger und seine Schale . Giorgio Morandi, deutsch von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz, München: Carl Hanser 2005; etwa S . 74: «On pense alors à une montée plus ancienne encore, celle à laquelle Platon nous convie dans le Banquet . Mais cette montée vers l’Idée pure […] .» - S . 15: «Monacal: le mot vient presque inmanquablement sous la plume de ceux qui ont connu Morandi ou qui cherchent aujourd’hui à cerner sa figure .» 8 Marilena Pasquali schreibt in ihrer «Premessa» zu Tre poeti per Morandi, a .a .O . S . 7: «Solo un poeta può parlare per un altro poeta e così ho chiesto a tre amici di Morandi di rivolgerli un pensiero di poesia attraverso l’immagine delle sue rose .» 2_IH_Italienisch_71.indd 88 14.05.14 18: 22 8 9 9 «Atelier di Venturino» in Mario Luzi, Gedichte . Poesie, ausgewählt und übersetzt von Gio Batta Bucciol und Irmgard B . Perfahl, Tübingen: Narr (Italienische Bibliothek) 1989, S . 82 f 10 Mario Luzi, Tutte le poesie, 2 Bände, Milano: Garzanti 1988, 5 1998, Bd II, S . 1191: «A Cristina Marabini per le sue chiese» und S . 1192: «Versi parlati con Paolo Marini . Tema: la cupola» 11 Ebenda Bd II, S . 983 ff 12 Tre poeti per Morandi, a .a .O ., S . 15-21 13 Ebenda S . 23-25; V . 1 korrigiert nach der Handschrift, fälschlich «Regardy - les» gelesen 14 Ebenda S . 17 - bolognesisch S . 21: «el temp che tucchi a mì luntan nel temp .» 15 Flowers by Giorgio Morandi . Text and photographs by Jean-Michel Folon, New York: Rizzoli International Publications 1985, S . LXI 16 Walter Helmut Fritz, Gesammelte Gedichte, Hamburg: Hoffmann und Campe 1979, S . 188; 1972 im Gedichtband Aus der Nähe publiziert) 17 Werner Haftmann schreibt im Tübinger Katalog (a .a .O ., S . 19): «In einem Gespräch mit Roditi 1958 meinte Morandi: ‹Ich hatte das große Glück, ein ganz ereignisloses Leben zu führen .›» 18 Fritz, Gesammelte Gedichte, a .a .O ., S . 271; fortan daraus Seitenangaben im Text 19 Ebenda S . 91 f .: «Beim Lesen der philosophischen Tagebücher Leonardos» 20 Ebenda S . 35: «Torcello», S . 36 ff .: «Arezzo» vgl . S . 62 ff ., 161 ff ., 179 und 226 21 Uwe Pörksen, „«ie Zuverlässigkeit der Unruhe . Mit ein paar Worten für einige Augenblicke Stille schaffen: Zum Tod des Schriftstellers Walter Helmut Fritz», in: Süddeutsche Zeitung (kurz nach dem 20 .11 .2010) - freundlicher Hinweis von Frau Kollegin Gisela Schlüter 22 Jaccottet, a .a .O ., S . 11 2_IH_Italienisch_71.indd 89 14.05.14 18: 22 Hinrich Hudde Drei Gedichte auf Stillleben Giorgio Morandis
