Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis
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Neues aus den Regelwerken DVGW W 300-1 (A) bis W 300-3 (A) und Überarbeitung W 316 (A)
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Sascha Kochendörfer
In den letzten Jahren hat sich in der Regelsetzung im Bereich der Trinkwasserspeicherung einiges getan. Mit der Veröffentlichung der Arbeitsblätter DVGW W 300-1 (A) (Planung und Konstruktion) und DVGW W 300-3 (A) (Instandsetzung und Verbesserung) wurde z. B. Neuerungen aus der Veröffentlichung der Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken und der aktualisierten DIN 1045 Normenreihe (Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton) Rechnung getragen. Die Überarbeitung der DVGW W 300-2 (A) (Betrieb, Wartung und Inspektion) gibt Praktikern überarbeitete Hilfestellungen für den Betrieb und die Instandhaltung von Trinkwasserbehältern und die bevorstehende Veröffentlichung der überarbeitenden DIN EN 1508 stärkt europaweit den Qualitätsanspruch an die Trinkwasserspeicherung. Die nächsten Monate und Jahre halten ebenso weitere wichtige Veröffentlichungen bereit. Die DVGW W 300-4 (A) (zukünftig Bauausführung und Qualitätssicherung) ist in den letzten Zügen vor der Veröffentlichung im Gelbdruck. Die Überarbeitung der DVGW W 300-5 (A) (Bewertung der Verwendbarkeit von Bauprodukten für Auskleidungs- und Beschichtungssysteme) wird in Kürze begonnen und die Überarbeitung der W 316 (A) (Qualifikationsanforderungen an Fachunternehmen für Planung, Bau, Instandsetzung und Verbesserung von Trinkwasserbehältern; Fachinhalte) hat gestartet. Gemeinsam mit dem SITW wird derzeit an einem Artikel gearbeitet, der Unternehmen die Zertifizierung nach der DVGW W 316 (A) erleichtern bzw. attraktiver machen soll, um auch hier dem deutschen Qualitätsanspruch an das Trinkwasser Rechnung zu tragen.
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8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis - September 2025 11 Neues aus den Regelwerken DVGW W 300-1 (A) bis W 300-3 (A) und Überarbeitung W 316 (A) Sascha Kochendörfer, M. Sc. DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V., Bonn Zusammenfassung In den letzten Jahren hat sich in der Regelsetzung im Bereich der Trinkwasserspeicherung einiges getan. Mit der Veröffentlichung der Arbeitsblätter DVGW W 300-1 (A) (Planung und Konstruktion) und DVGW W 300-3 (A) (Instandsetzung und Verbesserung) wurde z. B. Neuerungen aus der Veröffentlichung der Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken und der aktualisierten DIN 1045 Normenreihe (Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton) Rechnung getragen. Die Überarbeitung der DVGW W 300-2 (A) (Betrieb, Wartung und Inspektion) gibt Praktikern überarbeitete Hilfestellungen für den Betrieb und die Instandhaltung von Trinkwasserbehältern und die bevorstehende Veröffentlichung der überarbeitenden DIN EN 1508 stärkt europaweit den Qualitätsanspruch an die Trinkwasserspeicherung. Die nächsten Monate und Jahre halten ebenso weitere wichtige Veröffentlichungen bereit. Die DVGW W 300-4-(A) (zukünftig Bauausführung und Qualitätssicherung) ist in den letzten Zügen vor der Veröffentlichung im Gelbdruck. Die Überarbeitung der DVGW W 300-5 (A) (Bewertung der Verwendbarkeit von Bauprodukten für Auskleidungs- und Beschichtungssysteme) wird in Kürze begonnen und die Überarbeitung der W 316 (A) (Qualifikationsanforderungen an Fachunternehmen für Planung, Bau, Instandsetzung und Verbesserung von Trinkwasserbehältern; Fachinhalte) hat gestartet. Gemeinsam mit dem SITW wird derzeit an einem Artikel gearbeitet, der Unternehmen die Zertifizierung nach der DVGW W 316 (A) erleichtern bzw. attraktiver machen soll, um auch hier dem deutschen Qualitätsanspruch an das Trinkwasser Rechnung zu tragen. 1. Einführung Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Das Thema der Trinkwasserspeicher ist seit mindestens 1959 in den Regelwerken des DVGW verankert und hat sich bis heute ständig weiterentwickelt. Durch die Aufteilung der W 300 in eine 8-teilige Regelwerksreihe im Jahr 2014 konnte der Komplexität der unterschiedlichen Phasen im Lebenszyklus eines Trinkwasserspeichers und anderer wichtiger Belange, wie z. B. der Hygiene und Auskleidungsmaterialien, ausreichend Rechnung getragen werden. 2. Neuerungen aus der Regelwerksarbeit 2.1 Überarbeitung der W 300-1 (A) und W 300-3 (A) Die beiden Arbeitsblätter DVGW W 300-1 (A) und DVGW W 300-3 (A) wurden im Jahr 2024 im Weißdruck veröffentlicht. Im Verlauf der Gelbdruckphase wurden einige konstruktive Einsprüche in das Arbeitsblatt eingearbeitet, um dessen Qualität weiter zu erhöhen. Ebenso wurde die Gelbdruck Phase mit der Veröffentlichung der DIN 1045 Normenreihe abgepasst, um deren Veränderungen für den Behälterbau mit einfließen lassen zu können. Anhand der geringen Anzahl an Einsprechern bei beiden Arbeitsblättern kann man darauf schließen, dass die Überarbeitung von der Praxis gut angenommen wurde und der Einsatz und Qualitätsanspruch der Projektkreise durch die Unternehmen gewürdigt wurden. Hier soll sich auf die Änderungen zum Gelbdruck aus dem Jahr 2023 durch die DIN 1045 Normenreihe und durch die Einsprüche fokussiert werden. Über die Version des Gelbdrucks wurde bereits informiert [1]. Weitere Informationen finden Sie in [2]. Zur einfacheren Übersicht werden die wichtigsten Änderungen hier stichpunktartig aufgeführt. DVGW W 300-1 (A) - Um die Arbeitsblätter stärker an ihrem Anwendungsbereich auszurichten, wurden kontinuierlich die Kapitel mit den anderen Arbeitsblättern der DGW W 300 Regelwerkreihe abgeglichen. Im Zuge der Einspruchsphase haben sich daher noch Verschiebungen einzelner Abschnitte in die DVGW W 300-4 (A) ergeben. - Das Thema der Hygiene hat ein eigenes Kapitel erhalten, um deren Wichtigkeit im gesamten Ablauf der Planung und Konstruktion widerzuspiegeln. Dabei wird auf das Hygienekonzept und auf die entsprechende Erstellung der Leistungsbeschreibung hingewiesen. Wo es möglich war, wurden alle Hinweise auf die Hygiene aus den anderen Kapiteln hier zusammengeführt. - Um dem Fokus des Arbeitsblatts auf die Werkstoffe Beton, Stahlbeton und Spannbeton gerecht zu werden, wurde Kapitel 8 „Tragwerksplanung und konstruktive Anforderungen“ umbenannt in „Tragwerksplanung und konstruktive Anforderungen an Beton, Stahlbeton und Spannbeton“ 12 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis - September 2025 Neues aus den Regelwerken DVGW W 300-1 (A) bis W 300-3 (A) und Überarbeitung W 316 (A) - In Kapitel 8 wurde aufgrund der Veröffentlichung der DIN 1045-1000 (Grundlagen und Betonbauqualitätsklassen (BBQ)) die Planungsklasse PK-E, die Betonklasse BK-N und die Ausführungsklasse AK-E für Trinkwasserbehälter aufgenommen. Zusätzlich ist nun das Kommunikationskonzept nach DIN 1045- 1000 Anhang A anzuwenden. Tiefergehende Informationen finden Sie in [2] - Die Terminologie der Vorplanung wurde gestrichen. Die Materialauswahl, Bauarten, Behälteranordnung und Bauweise sind alles Inhalt der Variantenbetrachtung. - Mit als Teil der Planung wurde die Bauausführung, Bauen in Schutzgebieten und der Rückbau als eigene Abschnitte aufgeführt. Diese drei Themen sind unbedingt schon frühzeitig in der Planung zu beachten. Die Bauausführung wurde durch den starken Bezug zur DVGW W 300-4 (A) zu einem großen Teil in dieses Arbeitsblatt verschoben. - Dimensionierung des Speichervolumens mit Betrachtung energetischer Optimierung wurde aufgeführt. Dabei wurde erwähnt, dass Ausfallszenarien bei der Bemessung der Betriebsreserve beachtet werden sollten. - Erwähnung der Auswirkung der Behälterform auf den Reinigungsaufwand - Hinweis auf die Wechselwirkung des Bodens/ Grundwassers mit der erdberührten Bauteilflächen wurde aufgenommen - Bei der Entscheidungsfindung wurden nun Nachhaltigkeitsbetrachtungen als Parameter aufgenommen - Es wird nun darauf hingewiesen, dass unabhängig der möglicherweise naturnahen Gestaltung des Anlagengeländes in der Genehmigungsphase darauf geachtet werden sollte, dass der Charakter als technische Anlage beibehalten wird - Die Empfehlung zum Verzicht von Bepflanzung der Behälterüberdeckung wurde erweitert um flachwurzelnde Pflanzen, da diese die Pflege ebenfalls erschweren und auch tiefwurzelnde Pflanzen anfliegen können. Fokus sollte auf der Ansaat von Magerrasen liegen - Der Abschnitt 7.3.2 „Beton (DVGW Merkblatt W 398)“ wurde komplett gelöscht - Es wurde nicht mehr speziell auf den Entwurfsgrundsatz a sondern nur noch generell auf die Grundsätze verwiesen - Grafiken z. B. zur Definition der Rissweite wurden entfernt - Aufnahme von Hinweis, dass eine wasserabführende/ -saugende Schalungsbahn den w/ z eq Wert reduziert - Aufnahme eines Hinweises zu der Probefüllung zur Auslösung der Selbstheilung von Rissen. Dadurch ergeben sich längere Standzeiten vor Inbetriebnahme, die zu berücksichtigen sind DVGW W 300-3 - Hinweis auf die bauaufsichtliche Verwendbarkeit von Betonersatz wurde aufgenommen - Hinweis zu Carbonatisierung je nach Betriebs- und Nutzungsbedingungen aufgrund fehlender Wassersättigung des Untergrundes aufgenommen - Der Fachplaner wurde definiert. Die Qualifikation eines Fachplaners kann z. B. durch ein gültiges Zertifikat nach W 316 (A) nachgewiesen werden. Fachplaner können auch innerhalb eines Versorgungsbetriebs angestellt sein. Fachplaner können für einzelne Teilgebiete beauftragt werden, beispielsweise zur Bewertung des Ist-Zustands, Bewertung von Schäden, Bewertung und Eignung von Stoffen und Verfahren oder auch zur Planung einer Instandsetzungsmaßnahme. - Es wurde aufgenommen, dass das Instandsetzungskonzept sich auf das Gesamtobjekt „Trinkwasserbehälteranlage“ oder auf Teilbereiche (z. B. Behälterauskleidung Rohrleitungsbau) beziehen kann - Hinweis zur Begrenzung von Zwangsspannungen durch Auswahl entsprechender Materialien und Verfahren - Absatz zu Mindestrautiefenklassen wurde gelöscht - Der Abschnitt zu spritzrauen Decken wurde erweitert - Hinweise auf die Spritzverfahren und deren Ausführung wurde in DVGW W 300-4 (A) verschoben - Aufnahme der Mindestdruckfestigkeitsklassen für die jeweilige Expositionsklasse in den jeweiligen Abschnitten zu den Instandsetzungsverfahren - Der Abstand der Alkalitätsgrenze in Verfahren C wurde auf größer gleich 15mm abgeändert - Ausführung des Betonersatzes wurde in DVGW W 300-4 (A) verschoben - Hinweis zu den Nachbehandlungszeiten wurde in DVGW W 300-4 (A) verschoben 2.2 Überarbeitung der W 300-2 Die Überarbeitung der W 300-2 (A) wurde Ende 2024 abgeschlossen und das Arbeitsblatt wurde im November 2024 im Gelbdruck veröffentlicht. In der Einspruchsphase wurde nur eine geringe Anzahl an Einsprüchen eingereicht, die sich hauptsächlich auf die Veröffentlichung der W 263 (A) (Hygiene in der Wasserversorgung bis zur Übergabestelle an die Trinkwasser-Installation) und die Kommunikation mit den Gesundheitsämtern fokussierten. Bei der Überarbeitung der W 300-2 (A) lag der Fokus einerseits auf einer generellen Aktualisierung der Verweise, andererseits darauf den Betreibern von Trinkwasserbehältern ein noch anwenderfreundlicheres und praxistauglicheres Arbeitsblatt zur Verfügung zu stellen. Die Betriebs- und Instandhaltungsziele wurden aktualisiert und die Bedeutung von Hygienekonzepten und regelmäßiger Umsetzung der Wartungs- und Inspektionsplänen für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Das Arbeitsblatt DVGW W 263 (A) und das Merkblatt DVGW W 300-8 (M) sind für das Hygienekonzepte ausschlaggebend. Verweise auf beide Regelwerke wurden an verschiedenen Stellen im Arbeitsblatt W 300-2 (A) aufgenommen. Ein Beispiel eines Inspektionsplanes wurde im Anhang aufgenommen. Der Entwicklung von Regelwerken im Bereich des Asset Managements wurde durch die Aufnahme der DIN ISO 24516-2 und der DVGW-Information Wasser Nr. 102 Rechnung getragen. 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis - September 2025 13 Neues aus den Regelwerken DVGW W 300-1 (A) bis W 300-3 (A) und Überarbeitung W 316 (A) In der aktuellen Ausgabe der DVGW W 300-2 (A) wurde das Behälterbuch neu mit aufgenommen. Ergebnisse der Inspektion und Wartung werden hier dokumentiert und dienen für eine verbesserte Nachverfolgbarkeit der Auswertung der Daten. Eine Auswahl an Inhalten für das Behälterbuch wurde im Anhang aufgeführt. Dieses Beispiel nutzt die Dokumentation für den Neubau eines Behälters nach DVGW W 300-1 (A) als Grundlage und erweitert dieses um weitere wesentliche Informationen. Weiterführende Informationen sind in [3] zu finden. Weiterhin wurden die Inspektionen in Haupt- und Nebeninspektion unterteilt. Ziel einer Hauptinspektion ist eine tiefergehende Untersuchung und Bewertung der Bausubtanz, inklusive der technischen Ausrüstung. Die Ergebnisse der Nebeninspektionen fließen in die Hauptinspektionen ein und schreiben diese fort. Die Hauptinspektion kann sich an den Reinigungszyklen orientieren und sollte einen Abstand von 6 Jahren nicht überschreiten. Ziel einer Nebeninspektion ist eine zerstörungsfreie Beobachtung und Feststellung von Auffälligkeiten an allen trinkwasserberührten Oberflächen und Einbauten. Die Nebeninspektion sollte sich an den Reinigungszyklen orientieren und einen Abstand von 3 Jahren nicht überschreiten Um auch den speziellen Anforderungen von Systembehältern gerecht zu werden, wurde auf die Möglichkeit der Verwendung von automatisierten Reinigungssystemen hingewiesen. Aufgrund der Rückziehung der DVGW W 319 (M) (Reinigungsmittel für Trinkwasserbehälter) wurde in der aktuellen W 300-2 (A) darauf hingewiesen, dass die Eignung des Reinigungsmittels für den jeweiligen Werkstoff durch den Hersteller des Mittels bestätigt werden muss. Eine Herstellererklärung gilt analog für die Desinfektionsmittel. 2.3 Veröffentlichung zu „Praktische Hinweise zur Umsetzung Qualitätsanforderungen durch DVGW W 316 (A) Zertifizierung“ Innerhalb eines Projektkreises, dessen Mitglieder aus Vertretern von Fachplanungsunternehmen, Wasserversorgern und einer Anwältin des Vergaberechts bestehen wurde die DVGW-Information W Nr. 113 „Praktische Hinweise zur Umsetzung Qualitätsanforderungen durch DVGW W 316 (A) Zertifizierung“ erarbeitet. Ziel der Information war es eine Hilfestellung für Auftraggeber zur Vergaberechts-konformen Ausschreibung und eine Beschreibung des Zertifizierungsablaufs zu liefern. Des weiteren soll damit auch eine branchenweite Stärkung der DVGW-Zertifizierung nach DVGW W 316 (A) erfolgen. Aufgrund gewisser europäischer Regelungen hat sich der Normenausschuss allerdings dazu entschieden, das Thema als DVGW unabhängigen Artikel zu veröffentlichen, um die Bedeutung der Zertifizierung von Unternehmen nach DVGW W 316 (A) stärker herausarbeiten zu können und um die Zertifizierung als Teils des Ausschreibungsprozesses auch bei den Auftraggebern weiter zu stärken und attraktiver zu machen. Derzeit wird in einem kleinen Kreis dieser Artikel, aufbauend auf der ehemals geplanten DVGW-Information W Nr. 113 erarbeitet. Die Inhalte werden übernommen und angepasst. Eine Veröffentlichung ist Ende des Jahres 2025 angedacht. Eine Auswahl der Verbreitungskanäle für den Artikel wird im weiteren Verlauf getroffen. 2.4 Überarbeitung der W 316 (A) Um den Überarbeitungsbedarf des DVGW W 316 (A) Arbeitsblatts zu ermitteln wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Das Arbeitsblatt wurde auf Praxistauglichkeit untersucht und darauf, inwiefern jüngste Entscheidungen bzw. Rechtsprechungen auf europäischer Ebene Einfluss auf verschiedene Aspekte der Zertifizierung haben. Im Laufe der Überarbeitung wird noch entschieden, ob es sinnvoll ist das Arbeitsblatt in drei separate Teile aufzuteilen. Dabei wird der Fokus des ersten Teils auf allgemeine Grundlagen und auch auf den generellen Prozess gelegt. Die beiden anderen Teile könnten dann getrennt die Fachplaner und die bauausführenden Unternehmen betrachten. Im Zuge dessen wird auch untersucht, inwiefern die Anforderungen an die Fachplaner praxisgerechter gestaltet werden kann, um die Zertifizierung in der Berufsgruppe attraktiver zu machen. Eine Veröffentlichung wird im Laufe des nächsten Jahres erwartet. Literatur [1] Kochendörfer, S.: Aktuelles aus internationaler und nationaler Regelwerksarbeit, 7. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis, TAEsslingen, Ostfildern 21./ 22.03.2023. [2] Breit, W.; Merkel, M.: Weiterentwicklung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 - Teil 4 und Teil- 5 im Fokus, 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis, TAEsslingen, Ostfildern 23./ 24.09.2025. [3] Sudermann P.: DVGW W 300-2: Umsetzung des Behälterbuchs für Wasserversorgungsunternehmen, 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis, TAEsslingen, Ostfildern 23./ 24.09.2025.
