Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis
ktw
expert verlag Tübingen
ktw81/ktw81.pdf0922
2025
81
Weiterentwicklung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 – Teil 4 und 5 im Fokus
0922
2025
Wolfgang Breit
Melanie Merkel
Die Neufassung des DVGW-Regelwerks W 300, insbesondere der Teile 4 und 5, reagiert auf aktuelle normative, technische und hygienische Anforderungen an die Bauausführung und Werkstoffverwendung bei Trinkwasserbehältern. Das Arbeitsblatt W 300-4:2025 (Entwurf) bündelt die vormals verteilten Inhalte der Ausgaben 2005 und 2014 und differenziert klar zwischen Neubau und Instandsetzung. Es stärkt die hygienische Bewertung aller eingesetzten Materialien – auch temporärer Bauhilfsstoffe – und ergänzt die technischen Anforderungen u. a. durch konkrete Vorgaben zur Qualitätssicherung, Nachbehandlung und Dokumentation. Teil 5 wird in einer künftigen Fassung systemkonform weiterentwickelt, um die Anforderungen an die Verwendbarkeit von Werkstoffen im Spannungsfeld von europäischem Bauproduktenrecht und nationaler Trinkwasserhygiene konsistent abzubilden. Der Beitrag ordnet die Neuerungen fachlich ein, analysiert ihre Auswirkungen auf die Praxis und zeigt Perspektiven für eine rechtssichere und qualitätsorientierte Ausführung von Trinkwasserbehältern auf.
ktw810015
8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis - September 2025 15 Weiterentwicklung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 - Teil 4 und Teil 5 im Fokus Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Breit Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern (RPTU), Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen, Kaiserslautern bsm² Breit ∙ Schuler ∙ Merkel Beratende Ingenieure PartGmbB, Kaiserslautern Prof. Dr.-Ing. Melanie Merkel bsm² Breit ∙ Schuler ∙ Merkel Beratende Ingenieure PartGmbB, Kaiserslautern Zusammenfassung Die Neufassung des DVGW-Regelwerks W 300, insbesondere der Teile 4 und 5, reagiert auf aktuelle normative, technische und hygienische Anforderungen an die Bauausführung und Werkstoffverwendung bei Trinkwasserbehältern. Das Arbeitsblatt W 300-4: 2025 (Entwurf) bündelt die vormals verteilten Inhalte der Ausgaben 2005 und 2014 und differenziert klar zwischen Neubau und Instandsetzung. Es stärkt die hygienische Bewertung aller eingesetzten Materialien - auch temporärer Bauhilfsstoffe - und ergänzt die technischen Anforderungen u.-a. durch konkrete Vorgaben zur Qualitätssicherung, Nachbehandlung und Dokumentation. Teil 5 wird in einer künftigen Fassung systemkonform weiterentwickelt, um die Anforderungen an die Verwendbarkeit von Werkstoffen im Spannungsfeld von europäischem Bauproduktenrecht und nationaler Trinkwasserhygiene konsistent abzubilden. Der Beitrag ordnet die Neuerungen fachlich ein, analysiert ihre Auswirkungen auf die Praxis und zeigt Perspektiven für eine rechtssichere und qualitätsorientierte Ausführung von Trinkwasserbehältern auf. 1. Regelwerkreihe DVGW W-300 Bei der erstmaligen Erarbeitung des DVGW-Arbeitsblattes W 300 [1] wurden aus baustofftechnischer Sicht die bewährten technischen Anforderungen an den Baustoff Beton und die daraus hergestellten Bauteile aus dem DVGW-Arbeitsblatt W 311 [2] übernommen und an die grundlegend reformierte und im Jahr 2001 neu eingeführte Normenreihe der DIN 1045: 2001-07 [3] angepasst. Mit Einführung des DVGW-Arbeitsblattes W 300 im Juni 2005 wurde das DVGW-Arbeitsblatt W 311 abgelöst. Eine vergleichbare Situation ergibt sich für die aktuelle Überarbeitung der DVGW-Arbeitsblätter W 300, die an die im Jahr 2023 veröffentlichte Normenreihe DIN 1045: 2023-08 [5] anzupassen ist. Ein zentrales bzw. übergeordnetes Element der neuen Norm ist das Konzept der BetonBauQualitätsklassen (BBQ), eingeführt in DIN 1045-1000 [6]. Hierauf wird in Kapitel 2 dieses Beitrags erläuternd eingegangen. Seit 2014 ist das DVGW-Arbeitsblatt W 300 in fünf Teile untergliedert: • Teil 1: Planung und Konstruktion [7] • Teil 2: Betrieb und Instandhaltung [8] • Teil 3: Instandsetzung und Verbesserung [9] • Teil 4: Werkstoffe, Auskleidungs- und Beschichtungssysteme [10] • Teil 5: Werkstoffe, Auskleidungs- und Beschichtungssysteme - Anforderungen und Prüfungen [11] Die fünf Teile decken die zentralen technischen, hygienischen und werkstoffspezifischen Anforderungen für Trinkwasserbehälter ab und orientieren sich thematisch am betroffenen Anwender des Regelwerks. Das führte für den Nutzer zu einer deutlichen Erleichterung der Lesbarkeit des Regelwerks. Die Teile W 300-6 [12], -7 [13] und -8 [14] aus dem Jahr 2016 ergänzen die Reihe durch praxisorientierte Hinweise (z. B. Reinigung, Desinfektion, Hygienekonzepte), bleiben aber inhaltlich eigenständig. Die vorgenannten Teile haben den Status eines „Merkblatts“. Abb. 1 zeigt die Anwendung des DVGW-Regelwerks der Reihe W 300 Teile 1 bis 8 über den Lebenszyklus von Wasserbehältern in der Trinkwasserversorgung. DVGW W 300-5 Fassung 2014 musste nach dem EuGH- Urteil C-100/ 13 vom 16.10.2014 zurückgezogen und überarbeitet werden. Das Urteil untersagte nationale Regelungen mit produktbezogenen Anforderungen, sofern diese über die Vorgaben der Bauproduktenverordnung hinausgingen. Daher wurde die Prüfgrundlage überarbeitet, um Anforderungen an das Bauwerk - und nicht an Bauprodukte - zu adressieren. Der überarbeite und an die geänderte Sichtweise angepasste Teil 5 ist im August 2020 im Status eines Arbeitsblatts neu erschienen [15]. 16 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis - September 2025 Weiterentwicklung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 - Teil 4 und Teil 5 im Fokus Abb. 1: Anwendung des DVGW-Regelwerks der Reihe W 300 über den Lebenszyklus von Wasserbehältern in der Trinkwasserversorgung Abb. 2 zeigt die Chronologie der Regelwerkreihe DVGW W 300. Sie hat sich zu einer umfassenden technischen Regelwerkreihe zu Planung, Bau, Betrieb, Instandhaltung und Instandsetzung von Trinkwasserbehältern entwickelt. Eine Überarbeitung der Regelwerke läuft seit 2020 und berücksichtigt neue Forschungsergebnisse, Praxiserfahrungen sowie Veränderungen der in Bezug genommenen normativen Regelungen. Im Rahmen von Schulungsmaßnahmen nach DVGW- Arbeitsblatt W 316 [16] wurde immer wieder festgestellt, dass verschiedene Themen, wie z. B. die hygienischen Anforderungen oder die Hinweise zur Bauausführung, in verschiedenen Teilen der W 300 angesprochen werden. Im Rahmen der 2020 gestarteten Überarbeitungen wurde daher vereinbart, die bestehende W 300: 2014-10 Reihe insbesondere auch dahingehend zu prüfen, ob Inhalte in den jeweiligen Teilen vorhanden sind, die eigentlich einem anderen Teil zuzuordnen sind. Dies war erforderlich, um zu einer klareren Struktur der Gesamtreihe zu kommen und z. T. widersprüchliche Aussagen auszuräumen. Abb.-2: Chronologie der Regelwerkreihe W 300 So finden sich z. B. im Teil 1, Abschnitt 9 [7] Ausführungen zur Bauausführung, die dem Teil 4 zuzuordnen sind, während der Teil 4 z. B. in Kapitel 6 Anforderungen an zementgebundene Werkstoffe enthält, die inhaltlich dem Teil 5 zuzuordnen sind. Identifizierte Abschnitte sollten dann systematisch dem inhaltlich passenden W 300 Teil zugeordnet und dort eingebunden werden. Das hat im Ergebnis zu einer grundlegenden Überarbeitung aller Teile geführt. Die Überarbeitung der W 300 Reihe dient also sowohl der fachlichen und normativen Aktualisierung als auch der besseren Abbildung heutiger Praxis. Im Einzelnen kann das wie folgt zusammengefasst werden: • Technischer Fortschritt: Neue Entwicklungen in Digitalisierung, Instandhaltung und Messtechnik erfordern eine Anpassung der Inhalte. • Normative Aktualisierung: Verweisungen auf überarbeitete DVGW-Arbeitsblätter und DIN-Normen werden angeglichen, europäische Standards berücksichtigt. • Veränderte Praxis: Der Fokus liegt heute stärker auf präventivem Netzmanagement, Risikobewertung und Lebenszyklusansätzen. • Systematisierung: Die Struktur der W 300-Reihe wird vereinheitlicht, Inhalte klarer gegliedert und Teilbereiche besser abgegrenzt. • Rückmeldungen aus der Praxis: Anregungen und Kritik von Anwendern fließen zur Erhöhung der Praxistauglichkeit ein. Als überarbeitete Fassungen liegen inzwischen die Teile 1 [17] (siehe Abb. 3) und 3 [18] mit Ausgabedatum 11/ 2024 sowie Teil 2 [19] mit Ausgabedatum 05/ 2025 vor. Die Neuerungen, die mit diesen Teilen einhergehen, werden umfassend in [20] behandelt. 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis - September 2025 17 Weiterentwicklung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 - Teil 4 und Teil 5 im Fokus Abb. 3: DVGW-Arbeitsblatt W 300-1 (neues Layout) Die zu erwartenden Änderungen in den Teilen 4 und 5 sind Bestandteil dieses Beitrags. Die Überarbeitung von Teil 4 ist zum Zeitpunkt der Erstellung des Beitrags weitgehend abgeschlossen und ist noch in den zuständigen Gremien zu verabschieden. Die Arbeiten am DVGW- Arbeitsblatt W 300-5 werden in der zweiten Hälfte 2025 aufgenommen. Insofern können diesbezüglich nur die perspektivisch notwendigen Änderungen aufgezeigt werden, wie z. B. die Aufnahme der Anforderungen an Beton (Expositionsklasse XTWB). 2. Neue DIN 1045: 2023-08 2.1 Allgemeines Mit der Neufassung der DIN 1045: 2023-08 [5] sind alle Regelwerke anzupassen, die bislang auch die normativen Regelungen von DIN 1045 in Bezug nehmen. Da das DVGW-Regelwerk W 300 auch grundlegend die Beton-, Stahlbeton- und Spannbetonbauweise in Bezug nimmt, sind auch hier entsprechende Anpassungen im Rahmen der Überarbeitung vorzunehmen. 2.2 BetonBauQualitätsklassen Mit der Einführung des Konzepts der Betonbauqualitätsklassen (BBQ) in DIN 1045-1000: 2023-08 [6] wurde ein differenziertes System etabliert, um den unterschiedlichen Anforderungen an Planung, Betonherstellung und Ausführung gerecht zu werden. Die Einteilung erfolgt in drei Klassen: • BBQ-N (normale Anforderungen), • BBQ-E (erhöhte Anforderungen), • BBQ-S (besondere, individuell festzulegende Anforderungen). Ziel ist es, durch einheitliche Zuordnungsregeln die Qualitätssicherung im Betonbau systematisch zu verbessern. Maßgebend für die Einstufung ist das jeweils höchste Anforderungsniveau in den Bereichen Planung (PK), Beton (BK) und Ausführung (AK). Während bei BBQ-N und BBQ-E die Anforderungen in der Regel vollständig durch die DIN 1045 abgedeckt sind, bewegen sich BBQ- S-Anforderungen zumindest in einem Bereich außerhalb des Normentextes. In den BBQ-Klassen E und S sind zudem verbindliche Kommunikationsstrukturen mit Betonfachgesprächen, einem Betonbaukonzept sowie der Einbindung fachkundiger Personen vorgesehen. Diese Instrumente dienen der Sicherstellung der Qualität über alle Projektphasen hinweg, insbesondere an den Schnittstellen zwischen Planung, Ausführung und Überwachung. Abb. 4 zeigt schematisch das BBQ-Konzept nach DIN 1045: 2023-08. Beispielhafte Anwendungen verdeutlichen die Systematik: • Sichtbeton SB1 wird als BBQ-N eingestuft, da die Anforderungen in allen Bereichen als normal gelten (s. DIN 1045-1000, Tabelle 2, Zeile 9). • Sichtbeton ab SB2 bis SB4 hingegen erfordert eine Einstufung als BBQ-S, da erhöhte bzw. besondere Anforderungen bestehen. (s. DIN 1045-1000, Tabelle 2, Zeile 10); BBQ-S gilt im übrigen auch für Sichtbeton außerhalb des Merkblatts. • Auch bei abweichender Nachbehandlung ist regelmäßig BBQ-S anzusetzen (s. DIN 1045-1000, Tabelle 2, Zeile 76). Abb. 4: BBQ-Konzept nach DIN 1045: 2023-08 [5] 18 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis - September 2025 Weiterentwicklung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 - Teil 4 und Teil 5 im Fokus Diese Systematik ermöglicht eine transparente, qualitätsorientierte Projektplanung und bietet gleichzeitig einen normativen Rahmen zur Berücksichtigung individueller Projektanforderungen. Die Anpassung des DVGW Regelwerks an DIN 1045: 2023-08 [5] ist eine zwingend notwendige Voraussetzung. 3. Sachstand DVGW-Arbeitsblatt W 300-4 3.1 Allgemeines Das DVGW-Arbeitsblatt W 300-4 ist Teil der Arbeitsblattreihe W 300 und befasst sich mit den Grundsätzen und der Qualitätssicherung auf der Baustelle, kurz mit der Bauausführung, vergleichbar DIN 1045-3 [21]. Insbesondere mit dem noch zu verabschiedenden Entwurf 2025 ist es gelungen, die Inhalte zur Bauausführung der Ausgaben 2005 und 2014 nun zentral im Teil 4 zu bündeln. 3.2 Ausgabe 2005 Hinweise zur Bauausführung finden sich im DVGW- Arbeitsblatt W 300: 2005-06 [1] im Abschnitt 6.7 „Bauausführung“. Dieser Abschnitt enthält grundlegende Anforderungen an die technische Ausführung wasserberührter Bauteile von Trinkwasserbehältern und geht deutlich über die Inhalte des zurückgezogenen W 311 [2] hinaus. Behandelt werden insbesondere folgende Punkte: • Schalung und Trennmittel: Anforderungen an Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität; Einsatz hygienisch unbedenklicher Trennmittel. • Verlegung der Bewehrung: Spannungsfreie, lagegerechte Anordnung mit dauerhaft beständigen Abstandhaltern. • Betonherstellung und -transport: Verwendung geeigneter Ausgangsstoffe nach DIN 1045; gleichmäßiger Transport ohne Entmischung. • Einbau und Verdichtung: Sorgfältige Verarbeitung des Frischbetons zur Vermeidung von Lunkern, Poren und Kiesnestern. • Nachbehandlung: Sofortiger Beginn und Durchführung über mindestens sieben Tage zur Sicherstellung der Erhärtung und Dichtheit. • Fugen und Durchführungen: Verwendung trinkwassertauglicher Dichtsysteme (z. B. Fugenbänder, Quellprofile); spannungsfreie Einbindung von Einbauteilen. • Qualitätssicherung: Verpflichtende Eigen- und Fremdüberwachung sowie umfassende Dokumentation aller relevanten Arbeitsschritte. 3.3 Ausgabe 2014 Mit der Herausgabe des DVGW-Arbeitsblatts W 300- 4: 2014-10 [10] erfolgte eine grundlegende Neustrukturierung des bisherigen Regelwerks W 300: 2005-06 [1], die erstmals eine thematische Differenzierung innerhalb einer modular aufgebauten Regelwerksreihe vorsieht. Während W 300: 2005-06 sämtliche Aspekte der Planung, Bauausführung, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Trinkwasserbehältern integrierte, fokussiert W 300-4: 2014-10 auf die Bauausführung sowie die hygienische und technische Bewertung der eingesetzten Werkstoffe und Systeme. Ein wesentlicher Unterschied besteht in der systematischen Verankerung hygienischer Anforderungen. Während diese im Arbeitsblatt von 2005 nur begleitend thematisiert wurden, stellen sie in W 300-4: 2014-10 einen Schwerpunkt dar. Werkstoffe, Hilfsstoffe und selbst temporär eingesetzte Materialien müssen eine hygienische Eignung nachweisen, unter anderem nach den Anforderungen der DVGW- Arbeitsblätter W 347 [22] und sofern organische Bestandteile vorhanden sind auch W 270 [23]. Zusätzlich wird für Betone im Trinkwasserkontakt die Expositionsklasse XTWB eingeführt, verbunden mit strengeren Anforderungen an Zusammensetzung, Verarbeitung und Nachbehandlung (z. -B. dreifache Nachbehandlungsdauer nach DIN 1045-3: 2012-03 [24]). Auch im Bereich der Qualitätssicherung geht W 300-4 über die 2005er-Fassung hinaus. Vorgaben zur Eigen- und Fremdüberwachung, die in W 300: 2005-06 lediglich allgemein formuliert waren, werden nun durch verpflichtende Qualitätssicherungspläne, Probeflächen, Dokumentationspflichten und produktbezogene Nachweise konkretisiert. Damit wird die Ausführung stärker formalisiert und für Bauherren wie ausführende Unternehmen transparenter und überprüf barer. Zusammenfassend stellt W 300-4: 2014-10 eine inhaltliche Spezialisierung und methodische Weiterentwicklung gegenüber der früheren Fassung dar. Die technische Bauausführung wurde um eine umfassende werkstoff- und hygienebezogene Betrachtung ergänzt, wodurch sich das Regelwerk zunehmend als integraler Bestandteil eines risikobasierten Qualitätssicherungssystems etablierte. 3.4 Ausgabe 2025 (Entwurf) Mit der Neufassung des DVGW-Arbeitsblatts W 300- 4: 2025 (Entwurf) „Bauausführung und Qualitätssicherung“ erfährt das Regelwerk gegenüber der Ausgabe von 2014 eine umfassende inhaltliche und strukturelle Überarbeitung. Der bisherige Fokus auf Werkstoffe, Auskleidungen und Beschichtungssysteme wird beibehalten, aber nun wesentlich differenzierter in Neubau (Kapitel 8) und Instandsetzung (Kapitel 7) untergliedert. Die neue Fassung ist eingebettet in eine deutlich ausgeweitete W 300-Regelwerksreihe, in der W 300-4 nun primär der Bauausführung und Qualitätssicherung zugeordnet ist. Ein zentraler Unterschied zur Fassung von 2014 besteht in der Stärkung der hygienischen Anforderungen an die Bauausführung. Während bereits 2014 alle trinkwasserberührenden Werkstoffe nach DVGW W 347 und ggf. W 270 bewertet werden mussten, erfasst die 2025er-Fassung (Entwurf) nun auch systematisch den indirekten Materialkontakt (z. -B. über Schalungsmatrizen, Vliese, Trennmittel). Entsprechend sind auch temporäre Bauhilfsstoffe auf hygienische Unbedenklichkeit zu prüfen - vorzugsweise über Nachweise nach den Bewertungsgrundlagen und Leitlinien für Materialien und Werkstoffe im Kontakt mit Trinkwasser des Umweltbundesamtes (KTW-BWGL) [25], [26]. 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis - September 2025 19 Weiterentwicklung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 - Teil 4 und Teil 5 im Fokus In Bezug auf die Betontechnologie wird die Expositionsklasse XTWB (bereits 2014 eingeführt) weiter ausdifferenziert und mit klar definierten Anforderungen aus Sicht der Bauausführung an Betonzusammensetzung, Verarbeitung, Nachbehandlung und Prüfung verknüpft. Die Nachbehandlungszeiten bleiben auf dem erhöhten Niveau (dreifacher Wert nach DIN 1045-3: 2023 [27]), werden aber nun mit ergänzenden Vorgaben zur Monitoringpflicht (z. -B. Luftfeuchte, Temperatur) und zur Dokumentation flankiert. Abb. 5: Nachbehandlung mit vorgefertigten Tafeln Unter Bezug auf DIN 1045: 2023-08 ist die Expositionsklasse XTWB in die Betonklasse BK-E einzustufen, die Anforderungen an die Nachbehandlungszeiten oder die Sichtbetonklasse SB4 führen zur Ausführungsklasse AK-S. Damit sind die Regelungen der Betonbauqualitätsklasse BBQ-S anzuwenden. Wesentlich erweitert wurden auch die Vorgaben zur Qualitätssicherung (QS) der Bauausführung. Neben QS-Plänen und Probewänden fordert die neue Fassung Erprobungs- und Referenzflächen (vergleiche Abb. 6), eine konsequente Rückstellprobennahme sowie die Mitwirkung des Bauherrn in der Fremdüberwachung. Die Herstellung von Nullserien bei Fertigteilbauweisen sowie der systematische Nachweis der Eignung von Stoffsystemen nach DVGW-Arbeitsblatt W 300-5 sind verbindlich vorgesehen. Zur Qualitätssicherung im Rahmen von Instandsetzungsarbeiten wird auf [28] verwiesen. Schließlich erfährt auch die Fugen- und Oberflächenausbildung eine Präzisierung: Die Verwendung von Fugenmaterialien ist mit einem Nachweis der Verwendbarkeit nach den DIBt-Grundsätzen zu unterlegen, gleichzeitig sind erhöhte Anforderungen an porenarme, glatte, hydrolysebeständige Oberflächen festgeschrieben. Insgesamt ist das überarbeitete DVGW-Arbeitsblatt W 300-4: 2025 (Entwurf) geprägt von einer weiteren Angleichung an bestehende Normen und Regelwerke, einem gestärkten Hygieneverständnis und einer durchgängigen Qualitätssicherungslogik, die sowohl Neubau als auch Instandsetzungsmaßnahmen abdeckt. Der Anspruch des Arbeitsblatts, als technisches Fundament für eine hygienisch sichere und dauerhaft dichte Wasserspeicherung zu dienen, wird durch die neuen Regelungen systematisch erweitert und präzisiert. 3.5 Fazit Die Neufassung des DVGW W 300-4: 2025 (Entwurf) stellt die Bauausführung von Trinkwasserbehältern auf eine neue Grundlage: Sie verbindet technische Anforderungen mit einer konsequenten Hygieneorientierung und umfassenden Qualitätssicherungsmaßnahmen. Neu ist insbesondere die verpflichtende Bewertung auch temporärer Bauhilfsstoffe sowie die systematische Unterscheidung von Neubau und Instandsetzung. Mit klaren Vorgaben zu Nachbehandlung, Dokumentation und Prüfnachweisen stärkt das Arbeitsblatt die Ausführungssicherheit und trägt maßgeblich zur Sicherung der Trinkwasserhygiene bei. Abb. 6: Erprobungs- und Referenzflächen 20 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis - September 2025 Weiterentwicklung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 - Teil 4 und Teil 5 im Fokus 4. Sachstand DVGW-Arbeitsblatt W 300-5 4.1 Allgemeines Das DVGW-Arbeitsblatt W 300-5 ist Teil der Arbeitsblattreihe W 300 und befasst sich mit Anforderungen an Werkstoffe sowie Auskleidungs- und Beschichtungssysteme für Trinkwasserbehälter. Die Entwicklung der Ausgaben 2005, 2014 und 2020 zeigt eine deutliche Fortschreibung technischer, rechtlicher und normativer Anforderungen, auf die im Folgenden eingegangen wird. 4.2 Ausgabe 2005 Die Ausgabe 2005 stellte die erste systematische Zusammenfassung von Anforderungen an die verwendeten Werkstoffe sowie an Auskleidungs- und Beschichtungssysteme für Trinkwasserbehälter dar. Sie war Bestandteil des damaligen Gesamtrahmens W 300 und bot eine technische Grundlage für Planung, Bau und Instandhaltung. Inhaltlich kann wie folgt zusammengefasst werden: • Fokus auf Materialanforderungen und deren Eignung im Kontakt mit Trinkwasser. • Allgemein gehaltene Anforderungen ohne Bezug zu europarechtlichen Entwicklungen. • Orientierung am damaligen Stand der Technik. Die Fassung entsprach dem damaligen Stand der Technik und bildete die Grundlage für folgende technische und normative Fortschreibungen. 4.3 Ausgabe 2014 - Prüfgrundlage Mit der Fassung vom Oktober 2014 wurde das Arbeitsblatt als technische Prüfgrundlage neu gefasst. Ziel war es, eine qualifizierte Bewertung der Eignung von Werkstoffen und Beschichtungen zu ermöglichen. Diese Version enthielt detaillierte Prüfvorgaben und versuchte, auf neue hygienische Anforderungen stärker einzugehen. Die Änderungen können wie folgt zusammengefasst werden: • Deutlich präzisierter technischer Auf bau mit konkreten Prüfanforderungen. • Einführung standardisierter Bewertungskriterien für Auskleidungen und Beschichtungen. • Anpassung an fortgeschrittene materialtechnische Entwicklungen. Diese Fassung musste jedoch nach dem EuGH-Urteil C-100/ 13 vom 16.10.2014 zurückgezogen und überarbeitet werden. Das Urteil untersagte nationale Regelungen mit produktbezogenen Anforderungen, sofern diese über die Vorgaben der Bauproduktenverordnung hinausgingen. Daher wurde das Arbeitsblatt überarbeitet, um Anforderungen an das Bauwerk - und nicht an Bauprodukte - zu adressieren. 4.4 Ausgabe 2020 - Arbeitsblatt Die aktuelle Fassung vom August 2020 wurde als Arbeitsblatt herausgegeben und ersetzt die Prüfgrundlage von 2014. Sie berücksichtigt sowohl die europarechtlichen Anforderungen als auch technische Entwicklungen. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen an das Bauwerk bzw. die Bauart, nicht mehr diejenigen an das einzelne Produkt. Die wesentlichen Änderungen betreffen: • Anforderungen werden als Bauwerksbzw. Bauartanforderungen formuliert. • Technische und hygienische Anforderungen an das Gesamtsystem werden produktspezifischen Eigenschaften gegenübergestellt. • Einführung eines Leitfadens zur Bewertung der Verwendbarkeit von Produkten. • Stärkere Betonung der werkseigenen Produktionskontrolle zur Qualitätssicherung Das Arbeitsblatt W 300-5: 2020-08 bildet somit die Schnittstelle zwischen europäischem Bauproduktenrecht und nationalen Hygieneanforderungen gemäß Trinkwasserverordnung. Es erlaubt eine nachvollziehbare und rechtssichere Anwendung moderner Materialien im Trinkwasserbereich. 4.5 Zukünftige Ausgabe 2025 Im Zuge der Überarbeitung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 wird das Arbeitsblatt W 300-5 künftig eine deutlich erweiterte inhaltliche Rolle einnehmen. Auf bauend auf der derzeit gültigen Fassung vom August 2020 ist vorgesehen, sämtliche bautechnischen Anforderungen an Werkstoffe, die bislang noch in den Teilen 1 und 4 geregelt sind, in das Arbeitsblatt W 300-5 zu überführen. Ziel ist eine Straffung der Regelwerksstruktur und die Schaffung einer konsistenten technischen Grundlage für alle Planungs- und Ausführungsphasen im Behälterbau. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Überarbeitung liegt in der systematischen Übernahme der z. B. im DVGW- Arbeitsblatt W 300-4: 2014-10, Abschnitt 6 enthaltenen Anforderungen an zementgebundene Werkstoffe in die zukünftige Fassung von Teil 5. Diese Anforderungen werden künftig nicht mehr produktspezifisch, sondern als bauwerkbezogene Anforderungen formuliert. Darüber hinaus sind die Anforderungen an Beton an den aktuellen Stand der Technik anzupassen und auf die neue DIN 1045-2: 2023-08 [29] abzustimmen. Die DIN 1045-2: 2023-08 bringt einige normative Änderungen mit sich: So entfällt beispielsweise die bisherige Anforderung an den Mehlkorngehalt zugunsten neuer Kriterien, wie etwa verbindlich vorgegebener Mindest- Leimgehalte in Abhängigkeit vom Größtkorn der Gesteinskörnung. Diese Änderungen sind auch im Anwendungsbereich Trinkwasser zu berücksichtigen und entsprechend in das DVGW-Regelwerk zu überführen. Die expositionsspezifische Zuordnung - wie bisher über die Klasse XTWB definiert - bleibt weiterhin Bestandteil der bautechnischen Anforderungen. Auch die bislang nicht in W 300-5 enthaltenen Anforderungen an Spritzbeton sollen in die zukünftige Fassung überführt werden. Grundlage hierfür bilden die DIN EN 14487 („Spritzbeton - Anforderungen, Prüfung, Anwendung“) [30] sowie die DIN 18551 („Ausführung von Spritzbetonarbeiten“) [31]. Die Integration dieser Regelungen zielt darauf ab, auch für Spritzbeton eine konsis- 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis - September 2025 21 Weiterentwicklung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 - Teil 4 und Teil 5 im Fokus tente und trinkwasserspezifisch geeignete Anwendung im DVGW-Regelwerk abzubilden. Die geplante Neufassung des DVGW-Arbeitsblatts W 300-5 wird somit als konsolidiertes Dokument sämtliche baulichen Anforderungen an Behälterbauwerke bündeln. Diese Konzentration erhöht die Anwendungsfreundlichkeit, stärkt die Kohärenz innerhalb der Regelwerksreihe und verbessert zugleich die Anschlussfähigkeit an nationale und europäische technische Normen. 4.6 Fazit Die Entwicklung des DVGW-Arbeitsblatts W 300-5 verdeutlicht den kontinuierlichen Wandel von produktspezifischen Prüfgrundlagen hin zu bauwerkbezogenen, europarechtskonformen Anforderungen. Mit der geplanten Neufassung 2025 wird das Arbeitsblatt zur zentralen technischen Grundlage für alle werkstoff- und baubezogenen Anforderungen im Trinkwasserbehälterbau ausgebaut. Die Integration bislang verteilter Inhalte stärkt die Anwendungsfreundlichkeit und sichert die Anschlussfähigkeit an aktuelle normative und hygienische Standards. 5. Zusammenfassung Der Beitrag beleuchtet die fortschreitende Überarbeitung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 mit Schwerpunkt auf den Teilen 4 (Bauausführung und Qualitätssicherung) und 5 (Werkstoffe, Auskleidungs- und Beschichtungssysteme). Ausgehend von der historischen Entwicklung des Regelwerks wird aufgezeigt, wie technische, normative und hygienische Anforderungen schrittweise weiterentwickelt wurden. Die Fassung W 300-4: 2025 (Entwurf) fasst erstmals die bisher verteilten Inhalte systematisch zusammen, unterscheidet klar zwischen Neubau und Instandsetzung und legt besonderes Augenmerk auf die hygienische Eignung aller eingesetzten Bau- und Hilfsstoffe - auch bei nur indirektem Wasserkontakt. Im Vergleich zu den früheren Ausgaben werden Anforderungen an Beton, Fugen, Oberflächen und Dokumentation deutlich verschärft. Ergänzt werden diese durch neue Instrumente wie Erprobungsflächen, Nullserien und Rückstellproben. Teil 5, dessen Überarbeitung noch bevorsteht, soll diese Systematik konsequent fortführen und Anforderungen an Bauprodukte im Einklang mit europarechtlichen Vorgaben und nationalen Hygieneanforderungen formulieren. Ziel ist eine rechtssichere, normkonforme und qualitätsorientierte Ausführungspraxis von Trinkwasserbehältern. Literatur [1] DVGW-Arbeitsblatt W 300: 2005-06 Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Wasserbehältern in der Trinkwasserversorgung [2] DVGW-Arbeitsblatt W 311: 1988-02 Planung und Bau von Wasserbehältern - Grundlagen und Ausführungsbeispiele [3] DIN 1045: 2001-07 Tragwerke aus Beton, Stahl-beton und Spannbeton; Teil 1: Bemessung und Ausführung; Teil 2: Beton - Festlegung, Eigenschaften, Herstellung und Konformität (Anwendungsregeln zu [4]); Teil 3: Bauausführung; Teil 4: Ergänzende Regeln für die Herstellung und Konformität von Fertigteilen [4] DIN EN 206-1: 2001-07 Beton; Teil 1: Festlegung, Eigenschaften, Herstellung und Konformität [5] DIN 1045: 2023-08 Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton (alle Teile) [6] DIN 1045-1000: 2023-08 Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton - Teil 1000: Grundlagen und Betonbauqualitätsklassen (BBQ) [7] DVGW-Arbeitsblatt W 300-1: 2014-10 Teil 1: Planung und Konstruktion [8] DVGW-Arbeitsblatt W 300-2: 2014-10 Trinkwasserbehälter; Teil 2: Betrieb und Instandhaltung [9] DVGW-Arbeitsblatt W 300-3: 2014-10 Trinkwasserbehälter; Teil 3: Instandsetzung und Verbesserung [10] DVGW-Arbeitsblatt W 300-4: 2014-10 Trinkwasserbehälter - Teil 4: Werkstoffe, Auskleidungs- und Beschichtungssysteme - Grundsätze und Qualitätssicherung auf der Baustelle [11] DVGW-Prüfgrundlage W 300-5: 2014-10 Trinkwasserbehälter; Teil 5: Werkstoffe, Auskleidungs- und Beschichtungssysteme - Anforderungen und Prüfungen [12] DVGW-Merkblatt W 300-6: 2016-09 Trinkwasserbehälter - Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von System- und Fertigteilbehältern [13] DVGW-Merkblatt W 300-7: 2016-09 Trinkwasserbehälter - Teil 7: Praxishinweise Reinigungs- und Desinfektionskonzept [14] DVGW-Merkblatt W 300-8: 2016-10 Trinkwasserbehälter - Praxishinweise Hygienekonzept: Neubau und Instandsetzung [15] DVGW-Arbeitsblatt W 300-5: 2020-08 Trinkwasserbehälter; Teil 5: Bewertung der Verwendbarkeit von Bauprodukten für Auskleidungs- und Beschichtungssysteme [16] DVGW W 316: 2018-04 Qualifikationsanforderungen an Fachunternehmen für Planung, Bau, Instandsetzung und Verbesserung von Trinkwasserbehältern [17] DVGW W 300-1: 2024-11 Trinkwasserbehälter - Teil 1: Planung und Konstruktion [18] DVGW-Arbeitsblatt W 300-3: 2024-11 Trinkwasserbehälter; Teil 3: Instandsetzung und Verbesserung [19] DVGW W 300-2: 2025-05 Trinkwasserbehälter - Teil 2: Betrieb, Wartung und Inspektion [20] Kochendörfer, S.: Neues aus den Regelwerken DVGW W 300-1 bis W 300-3 und Überarbeitung W 316, 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis, TAEsslingen, Ostfildern 23./ 24.09.2025 [21] DIN 1045-3: 2023-08 Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton - Teil 3: Bauausführung [22] DVGW W 347: 2023-11 Hygienische Anforderungen an zementgebundene Werkstoffe im Trinkwasserbereich 22 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis - September 2025 Weiterentwicklung der DVGW-Regelwerksreihe W 300 - Teil 4 und Teil 5 im Fokus [23] DVGW W 270: 2007-11 Vermehrung von Mikroorganismen auf Werkstoffen für den Trinkwasserbereich - Prüfung und Bewertung [24] DIN 1045-3: 2012-03 Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton - Teil 3: Bauausführung - Anwendungsregeln zu DIN EN 13670 [25] Umweltbundesamt (UBA): Materialien und Werkstoffe im Kontakt mit Trinkwasser - Bewertungsgrundlagen und Leitlinien (KTW-BWGL), https: / / www.umweltbundesamt.de/ themen/ wasser/ trinkwasser/ trinkwasser-verteilen/ bewertungsgrundlagen-leitlinien#einfuhrung (Zugriff 11.07.2025) [26] Umweltbundesamt (UBA): UBA-Information: Hygienische Anforderungen an Materialien und Werkstoffe im Kontakt mit Trinkwasser - Neue europäische Regelung nach Richtlinie (EU) 2020/ 2184, https: / / www.umweltbundesamt.de/ dokument/ ubainformation-hygienische-anforderungen-an, (Zugriff 11.07.2025) [27] DIN 1045-3: 2023-08 Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton - Teil 3: Bauausführung [28] Rassek, J.: Zielgerechte Qualitätssicherung bei der Instandsetzung im Abgleich zum neuem DVGW W 300-4, 8. Kolloquium Trinkwasserspeicherung in der Praxis, TAEsslingen, Ostfildern 23./ 24.09.2025 [29] DIN 1045-2: 2023-08 Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton - Teil 2: Beton [30] DIN EN 14487-1: 2023-03 Spritzbeton - Teil 1: Begriffe, Festlegungen und Konformität [31] DIN 18551: 2014-08 Spritzbeton - Nationale Anwendungsregeln zur Reihe DIN EN 14487 und Regeln für die Bemessung von Spritzbetonkonstruktionen
