ZNT – Zeitschrift für Neues Testament
znt
1435-2249
2941-0924
Francke Verlag Tübingen
121
1999
24
Dronsch Strecker VogelEditorial
121
1999
Stefan Alkier
Kurt Erlemann
Roman Heiligenthal
znt240001
Mit Freude legen wir Ihnen Heft 4 der »ZNT« vor. Für diejenigen, die sich über den Inhalt und die Konzeption der ZNT vorinformieren möchten, bieten wir jetzt als Service die Homepage der ZNT an, erreichbar unter http: / / www.uni-wuppertal.de/ F B2/ ev. theollznt/ index. html. Dort findet sich neben dem Editorial von Heft 1 ein Überblick über bisherige und künftige, schon feststehende Artikel sowie Kurzbesprechungen eingegangener Neuerscheinungen, die im gedruckten Heft keinen Platz finden. Auf der Herausgebertagung im Frühjahr wurde eine wichtige konzeptionelle Neuerung beschlossen, mit der wir noch stärker auf die Wünsche der Leserinnen und Leser nach thematisch ausgerichteten Heften eingehen möchten. Von nun an wird jedes zweite Heft der ZNT als Themenheft erscheinen. Heft 5, das im April 2000 erscheinen wird, befaßt sich dann mit dem Thema: »Das Neue Testament im interreligiösen Dialog« Im vorliegenden Heft veröffentlichen wir auf Bitten der Arbeitsgemeinschaft neutestamentlicher Assistentinnen und Assistenten (AG-ASS) einen Diskussionsaufruf zum Thema Formgeschichte. Wir sind uns als Herausgeber bewußt, daß mit diesem Papier eine binnenexegetische Debatte in ZNT Eingang findet, was eigentlich am bewährten Konzept etwas vorbeigeht. Gleichwohl halten wir es für angebracht, in diesem Fall die ZNT zu einem Forum für eine drängende Fragestellung zu machen. Wir laden Sie ein, sich an der Debatte durch Zuschrift zu beteiligen. Die übrigen Beiträge in ZNT 4 beleuchten schwerpunktmäßig die nähere Umgebung des Neuen Testaments: Silke Petersen resümiert die Bedeutung der gnostischen Literatur von Nag Hammadi für das Neue Testament, Gerhard Sellin zeigt überraschende Aspekte der Beschäftigung mit Philon v. Alexandrien auf. Über zwei zentrale Figuren des frühen Christentums (Petrus und den Herrenbruder Jakobus) informiert Roman Heiligenthal. Mit seinem mehr systematisch ausgerichteten Beitrag führt Arnulf von Scheliha die in ZNT 1 begonnene Diskussion um den historischen Jesus weiter. ZNT 4 (2.Jg. 1999) Die »Kontroverse« ist ein wesentlicher Bestandteil der ZNT. In diesem Heft greifen wir mit der Debatte darüber, ob die feministische Exegese in ihrer Methodik wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, ein besonders heißes Eisen auf. Angeregt wurde das Thema von Helga Melzer-Kellers kürzlich erschienener Untersuchung über Jesus und die Frauen Qesus und die Frauen. Eine Verhältnisbestimmung nach den synoptischen Überlieferungen: Freiburg u. a. Herder, 1997), in der die Verfasserin Teilen der feministischen Exegese einen »Methodenmord« vorwirft. Es mag bezeichnend sein, daß wir als Diskussionspartner einen Kollegen und eine Kollegin aus dem katholischen Bereich gewinnen konnten. Im protestantischen Bereich war die Bereitschaft, die eigene Position offen und kontrovers zu vertreten, eher gering, oder es wurden unannehmbare Bedingungen für eine Mitarbeit gestellt ... Wer in der schulisch-kirchlichen Öffentlichkeit steht und die Probleme kennt, die sich aus der hermeneutischen Umsetzung des theologischen Fachwissens ergeben, wird den Artikel von Dirk Frickenschmidt mit Interesse lesen. Das Thema betrifft das ureigenste Interesse der ZNT. Wir hoffen, daß auch Heft 4 Ihnen Freude macht und Ihnen Anregungen für die eigene Arbeit mit dem Neuen Testament zu geben vermag. Corrigendum: Stefan Alkier Kurt Erlemann Roman H eiligenthal Versehentlich wurden in ZNT 3, S. 54, die Photos der beiden Autoren Gerd Buschmann und Uwe Böhm vertauscht. Wir bitten dies zu entschuldigen. 1
